Archiv für den Monat: September 2009

Neu im Schlösser Quartier Bohème: Comedy, Kabarett und Krimidinner

 

Foto: Die Comedians Nadine Pungs und Stefanie Koch (Aufnahme: Christian Dick)

Am Montagabend war bisher in Düsseldorf nie viel los. Dies wird sich ab Oktober diesen Jahres ändern. Anfang des Jahres 2009 haben die Wirte des im Juni eröffneten Schlösser Quartier Bohème in der Ratinger Straße in Düsseldorf die Schauspielerinnen Stefanie Koch und Nadine Pungs kennengelernt. Dies war die Geburtsstunde für ein neues Unterhaltungsprogramm, das Comedy, Kabarett und Krimi-Dinner zum Gegenstand hat.

Außerdem hat sich im September 2009 die „Retematäng Kunst- und Kulturbühne i. G.“ gegründet. Diese wurde vor dem Hintergrund gegründet, weil in Düsseldorf an Samstagabend einerseits zahlreiche Junggesellenabende und andererseits das indignierte Bildungsbürgertum, welches die Oper, das Kommödchen oder das Schauspielhaus besucht, zu beobachten sind. „Retematäng“ ist ein Spitzname für die Ratinger Straße aus der napoleonischen Zeit und steht für den französischen Ausdruck „rue du matin“.  Mitglieder sind bereits Altstadt-Bäckermeister und Ex-Karnevalsprinz Josef Hinkel, die Ex-Venetia Miriam Battenstein sowie Wolfgang Prinz und dessen Ehefrau. Der Jahres-Mitgliedstbeitrag beläuft sich auf 60,- Euro. Mitglieder erhalten eine Ermäßigung von 15 Prozent für Veranstaltungen im Henkel-Saal.

Das Schlösser Quartier Bohème, das inzwischen zu einem Publikumsmagneten geworden ist, kann nun mit einer Attraktion aufwarten. Ab dem 5. Oktober wird an jedem Montagabend Comedy dargeboten. An jedem ersten, zweiten und dritten Montag im Monat steht in Zukunft „Die Wochenshow“ auf dem Programm. An jedem letzten Montag im Monat wird die Comedy-Show „Mixed Pickles“ aufgeführt.

Bereits am Donnerstag, dem 24. September, hat das neue Kabarettprogramm „Unter Frauen“ von Stefanie Koch gestartet, welches nochmals am 5. und 26. November sowie am 10. Dezember 2009 jeweils um 20:00 Uhr dargeboten ist. Trotz des Titels ist dieses Programm nicht nur für Frauen empfehlenswert, sondern nach Angaben von Stefanie Koch vor allem auch für Männer, die es mit emanzipierten Frauen zu tun haben.

Wem das alles noch nicht genug ist, dem sei das Krimi-Dinner „Tante Olgas Geburtstag – ein rheinisches Jrussel-Esse“ mit Stefanie Koch und Nadine Pungs empfohlen, welches an den Sonntagen 18. 10., 1. 11., 8. 11., 15. 11., 29. 11., 6. 12. und 13. 12. jweils um 19:30 Uhr beginnt.

Bitte klicken Sie die Überschrift an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Weiterlesen

15 Jahre Theater an der Kö

Foto: René  Heinersdorff beim Anschneiden der Geburtstagstorte des Theaters am Dom, gemeinsam mit Schauspieler Thomas Fritsch (Aufnahme: Christian Dick)

Am 21. September 1994 fand die Eröffnung des Theaters an der Kö statt. Seitdem hat der Intendant des Theaters, René Heinersdorff jun., der von seinen Freunden nur „Robbie“ genannt wird, sehr viel Freunde gemacht.

Die richtige Mischung macht es

Neben klassischen Boulevardstücken, in denen es um Ehekrisen und Liebhaber, die im Schrank versteckt werden müssen, geht, wagt sich René Heinersdorff auch in andere Bereiche und nimmt auch Stücke mit politischer Satire oder sozialem Hintergrund in sein Programm. Und der Erfolg gibt ihm recht.

Das erste Stück hieß „Ausgerechnet Hamlet“. In diesem waren Jenny Jürgens, Marianne Rogée und Karsten Speck mit von der Partie. Diese drei Schauspieler zählten zu der illustren Gästeschar, die an der Geburtstagsfeier des Theaters am 21. September 2009 teilnahm. Besondere Heiterkeit rief Karsten Speck hervor, der Bundesgesundheitgsministerin Ulla Schmidt in vortrefflicher Weise parodierte. NRW-Kulturstaatssekretär Dr. Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff zeigte sich zunächst auf Grund der Tatsache befremdet, dass er zu einem 15. Geburtstag eingeladen war, was er zuvor noch nicht erlebt hatte. Anschließend hob er die Unterschiede zwischen staatlich subventioniertem und nicht subventioniertem Theater hervor und lobte nachdrücklich das Engagement der privaten Theaterbetreiber, die alle Risiken selber tragen und ohne Zuschüsse auskommen. Hier könne ein Stück, das ein Flop sei, das Theater schon in Gefahr bringen. Grosse-Brockhoff hob die besondere Bedeutung der privat geführten Theater für die Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen hervor. Jenny Jürgens, die ab Januar 2010 in dem Stück „Endstation Sehnsucht“ wieder im Theater an der Kö zu sehen sein wird, stellte in den Mittelpunkt ihrer Rede, dass für sie sowohl die Freundschaft als auch die Zusammenarbeit mit René Heinersdorff einen außerordentlich hohen Stellenwert hat. Um dies zu unterstreichen zitierte sie den Text des Liedes „Narrenschiff“ ihres Vaters Udo Jürgens und verglich René Heinersdorff mit dem Kapitän dieses Narrenschiffs.

Unter den Gästen waren unter anderem weiterhin Jochen Busse, Heike Kloss, Hugo Egon Balder, Dorkas Kiefer, Thomas Fritsch, die Intendantin des Düsseldorfer Schauspielhauses Amélie Niermeyer, Manes Meckenstock und Walter Plathe.Dass die Düsseldorfer auch mit der eigentlich „verbotenen Stadt“ ganz gut auskommen können, zeigt die Tatsache, dass das Theater an der Kö eng mit dem Kölner Theater am Dom zusammenarbeitet, welches von der René Heinersdorffs Mutter Barbara und ihrer Kollegin Inge Durek geführt wird. So ließ es sich das Kölner Theater am Dom nicht nehmen mit einer Marzipantorte, die köstlich mundete zum Geburtstag zu gratulieren.

Im folgenden einige Fotos von der Geburtstagsfeier. Diese können Sie betrachten, indem Sie die Überschrift dieses Artikels anklicken.

Autor: Christian Dick Weiterlesen

Neue Spielzeit der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein

In diesem Jahr feiern die Neusser Zeughauskonzerte ihr 60jähriges Jubiläum. Weit über die Grenzen der Stadt hinaus finden diese Konzerte immer wieder eine große Resonanz.

Die Deutsche Kammerakademie Neuss hat nun ihr neues Programm für die Spielzeit 2009/10 präsentiert. Das Programm enthält viele musikalische Leckerbissen und bietet etwas für jeden Geschmack. Erstaunlich ist die große Bandbreite, die von der Wiener Klassik und der Moderne, bis hin zu bekannten Repertoirestücken und Entdeckungen reicht.

Klicken Sie bitte auf die Überschrift, um den vollständigen Artikel zu lesen. Weiterlesen

Die aktuelle sicherheits- und außenpolitische Architektur der USA und der EU

Die Beziehungen zwischen den USA und der EU nach der Ära von George Bush, die Herausforderungen, denen sich Präsident Barack Obama sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch gegenübersieht, die internationalen sicherheitspolitischen und außenpolitischen Verflechtungen sowie das Auftreten der Europäischen Union in internationalen Organisationen – dies waren die zentralen Inhalte der 2. „Otto-Wolff-Lesung“, die am 16. September 2009 in Köln stattfand. Im Mittelpunkt stand ein spannungsgeladener Vortrag des ehemaligen Beraters von US-Präsident Bill Clinton, Professor Charles A. Kupchan, von der Georgetown University. Der Titel des Vortrags lautete „The West and Rise of the Rest – Toward a New World (Dis)Order?“ („Der Westen und der Aufstieg des Rests der Welt – In Richtung einer Neuen Welt (Un)Ordnung?“).

Charles Kupchan sprach in Bezug auf die Irakpolitik der Ära von Präsident George Bush von der sogenannten „pax americana“, womit er die Dominanz des von der USA entwickelten Friedensplans für den Irak meinte. Die Europäer hätten die „pax americana“ aber nicht gewollt, was zu Spannungen in dem Verhältnis zwischen den USA und der EU geführt habe. Diese Spannungen seien nun überwunden. Nun lebe man in einer Atlantischen Partnerschaft, die einen Haltepunkt durchlaufen habe. Jetzt seien Unsicherheit und Instabilität nicht mehr vorhanden. Die NATO, die früher immer als zwei-, drei- oder vierstufiges Bündnis aufgefasst worden sei, habe sich verändert. So sei in einigen Bereichen eine Zusammenarbeit sinnvoll, in anderen aber nicht.

Der Referent riet eher dazu, mit Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den USA und der EU moderat und bedachtsam vorzugehen. „Wenn wir unsere Erwartungen in einem gewissen Ausmaß senken, dann werden wir für die absehbare Zukunft in guter Form sein“, hob er hervor. Weiterlesen

Gerhard Hoehme Papierarbeiten bis 10. Januar 2010 im museum kunst palast

Es war einer der großen Vertreter der Kunstrichtung Informell, jene Kunstrichtung die 1945-1946 in Paris entwickelt wurde, als Gegenposition zur geometrischen Abstraktion.
Der Begriff Informell wird sowohl zur Abgrenzung als auch für die Zusammenfassung verschiedener abstrakter Strömungen der 1950er Jahre verwendet. Informell bedeutet nach Karl Otto Götz, einem der bedeutendsten deutschen Vertreter, die Auflösung des klassischen Formprinzips.

Ein Künstler, der diese Richtung in Deutschland wesentlich mit entwickelt hat war Gerhard Hoehme. Er wurde am 5. Februar 1920 in Greppin bei Dessau geboren und starb am 29. Juni 1989 in Neuss. Seine bildnerischen, plastischen Arbeiten sowie Zeichnungen und Raumistallationen leisteten ein prägenden Beitrag zur Entwicklung der Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In Kooperation mit der Küppersmühle und dem Lehnbruckmuseum in Duisburg sind im museum kunst palast das zeichnerische und druckgraphische Werk Hoehmes zu besichtigen. Die Arbeiten aus den 1950er und 1980er Jahren zeigen seine konzeptionelle Bildentwicklung als Wegbereiter des deutschen Informell, aber auch seine individuelle Weiterentwicklung, hin zu seiner eigenen Bildsprache. Anlaß der Ausstellung des Documenta 2 Teilnehmers ist sein 20. Todesjahr. Öffentliche Führungen werden am 4.10, 8.11, 6.12.2009 und am 10.1.2010 jeweils um 11. Uhr angeboten. Weitere Information auch unter www.museum-kunst-palast.de

Autor: Hans-Werner Keller

Fulminante Premiere der Oper „Peter Grimes“

Uraufgeführt wurde dieses Werk im Jahre 1945. Diese Opert von Benjamin Britten wird sehr häufig aufgeführt. In der Deutschen Oper am Rhein stand sie bisher noch nie auf dem Programm. Am 18. September fand die Premiere im Düsseldorfer Opernhaus statt. Das Publikum dankte es mit einen frenetischen Beifall. Diese Premiere wurde mit Spannung erwartet, da es die erste Premiere unter der Ägide des neue Generalintendanten Christoph und des neues Generalmusikdirektors Axel Kober war. Insgesamt ist diese Inszenierung von Immo Karaman hervorragend gelungen. Hervorzuheben ist die exzellent gelungene Dramaturgie. Der Opernchor war darin in bestechend guter Weise eingebunden. Eine Glanzleistung lieferten schauspielierisch und sängerisch die Hauptdarsteller Roberto Saccà als Peter Grimes und Gun-Brit Barkmin als Ellen Orford ab.

Weitere Aufführungstermine sind in Düsseldorf: 22., 25. September 19:30 Uhr, 27. September 15:00 Uhr, 3. und 9. Oktober 19:30 Uhr, 11. Oktober 18:30 Uhr, 17. Oktober 19:30 sowie im Theater Duisburg: 8., 10. und 27. November 19:30 und am 29. November 18:30 Uhr.

Handlung

Benjamin Britten hat seine erste Oper „Peter Grimes“ während des 2. Weltkriegs im Exil geschrieben. Er selbst war zu dieser Zeit als Homosexueller ein gesellschaftlicher Außenseiter. Die Titelfigur ist ebenfalls ein Außenseiter. Peter Grimes wird die Mißhandlung seiner Fischerjungen vorgeworfen, bis hin zum Vorwurf des Mordes. Dies jedoch zu Unrecht. Ellen Orford ist eine verwitwetete Lehrerin, die den gesellschaftlichen Außenseiter Peter Grimes nach Kräften unterstützt, und dies gegen den Widerstand der Einwohner der Gemeinde Borough, eines Fischerdorfs.

Autor: Christian Dick

Hildegard-von-Bingen-Preis für Necla Kelek

 

Foto: Necla Kelek und Focus-Chefredakteur Helmut Markwort (Aufnahme: Christian Dick)

Seit 15 Jahren verleiht die Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz den Hildegard-von-Bingen-Preis für herausragende Leistungen im Bereich der Publizistik. Am 12. September 2009 wurde dieser inzwischen sehr renommierte Preis an die 1957 in Instanbul geborene Soziologin Dr. Necla Kelek verliehen. Necla Kelek, die bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat, warnt immer wieder eindringlich vor der Entstehung von Parallelgesellschaften. Außerdem setzt sie sich vehement für die Rechte der Frauen in der islamischen Welt ein, und sie kritisiert immer wieder Zwangsverheiratungen. All dies brachte sie in einem dynamischem Vortrag im Rahmen der Preis-Verleihung in Mainz zum Ausdruck.

Foto: Necla Kelek und ARD-Moderatorin Sandra Maischberger (Aufnahme: Christian Dick)

„Nie wieder arbeiten“

 

Foto: Bernd E. Jäger Boxen, Silvia Seidel, Hans Richter, Dagmar Hessenland, Martin Zuhr und Tanja Schumann (Aufnahme: Kai Schulz)

Die aktuelle Inszenierung in der Komödie in der Steinstraße stammt aus der Feder von Horst Pillau.

Im Mittelpunkt stehen die Komplikationen, mit denen Frauen konfrontiert werden, wenn ihre Männer, die tagtäglich bei ihrer Arbeit malträtiert werden, plötzlich Frührentner werden. Auf heitere Weise und mit viel schwarzen Humor wird dargestellt, wie nun auf einmal die Welten der beiden Ehefrauen, die gemeinsam eine Tanzschule leiten, und der beiden Männer, die nun glauben, das süße Nichtstun genießen zu können, aufeinanderprallen. Im Mittelpunkt stehen Werner, ein Lehrer, gespielt von Bernd E. Jäger Boxen und Tom, ein Polizist, gespielt von Martin Zuhr. Sie sind es leid, in ihren Berufen ständig gedemütigt zu werden.  Mit viel Phantasie gelingt es ihnen auf clevere Art vorzutäuschen, dass sie psychisch krank sind. So erreichen sie ihr Ziel, dass ihnen Berufsunfähigkeit bescheinigt wird. Voller Euphorie rufen sie aus: „Hurra, nie wieder arbeiten“. Doch das ach so schöne dolce far niente dauert nicht lange an.  Beide bekommen arge Probleme mit ihren Frauen, die von Tanja Schumann und Silvia Seidel verkörpert werden. Diese wollen keine Männer, die völlig träge sind und immer mehr abstumpfen. Eh sie sich versehen sind beide in einer Männer-WG. Die beiden können von Glück reden, dass es einen Rettungsanker gibt, nämlich die frühere Balletttänzerin Flora, gespielt von Dagmar Hessenland, sowie den etwas tolpatschigen Herrn Schulz, gespielt von Hans Richter, mit deren Hilfe Werner und Tom eine neue Perspektive in ihrem Leben bekommen, so dass sie schließlich ihren Frauen beweisen können, dass sie ebenso gute Tänzer sind, wie Fred Astaire.

Bis zum 16. Oktober steht „Nie wieder arbeiten“ auf dem Programm der Komödie in der Steinstraße. Telefonische Auskünfte sind unter der Nummer 0211-32 51 51 erhältlich. Weitere Informationen gibt es auf der Website www.komoedie-steinstrasse.de.

Autor: Christian Dick

„Barfuß im Regen“ im Theater an der Kö

Die aktuelle Inszenierung im Theater an der Kö ist eine „Schlagorette“ von Axel Beyer, wie das Theater angibt. Wer nicht unmittelbar etwas mit diesem Begriff assoziieren kann, dem sei verraten, dass er so viel deutsche Schlager, unter anderem sehr viele Oldies von Michael Holm, in zwei Stunden wohl noch nie und auf eine solch originelle und heitere Art und Weise dargeboten bekommen hat. Das Stück hat Esprit. Besonderen Charme hat die Schauspielerin Angela Roy in der Rolle der Doris, die erst zwei Wochen vor der Premiere infolge einer Umbesetzung ihre Rolle übernommen hat. Sie harmoniert ausgezeichnet mit Walter Plathe, der in dem Stück Michael heißt. Beide stellen Schauspieler dar, die einmal ein Liebespaar waren. Michael ist damals fremdgegangen und hat daher ein Kind mit einer anderen Frau. Beide wollen es sich zunächst nicht eingestehen, aber die Flamme ihrer Liebe ist noch nicht völlig erloschen. Sie sind gerade dabei ein Stück zum 15jähringen Jubiläum des Theaters einzustudieren. Der Direktor des Theaters hat den Auftrag gegeben, eine Aufführung zu inszenieren, in deren Mittelpunkt die klassischen Liebespaare der Weltliteratur stehen und die mit Schlagern der 1970er und 1980er Jahre garniert ist.  Wer nun wissen will, wie die Glut in Doris und Michael neu entfacht wird, dem sei ein Besuch im Theater an der Kö anempfohlen.

In weiten Rollen spielen mit Billie Zöckler, eine wahre Stimmungskanone, die bereits mehrfach in der Komödie in der Steinstraße dafür gesorgt hat, das kein Auge trocken bleibt sowie Reiner Heise und Heike Beckmann.

„Barfuß im Regen“ stehlt bis zum 11. Oktober täglich (außer Montag), um 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen um 18 Uhr auf dem Programm. Zusatzvorstellungen werden am Montag, 28. September, um 20 Uhr und am Samstag, 3. Oktober, um 17 und 20 Uhr aufgeführt. Nähere Information gibt es an der Theaterkasse unter der Telefonnummer 0211-32 23 33 oder auf der Website des Theaters unter dem Link www.theateranderkoe.de/ .

Autor: Christian Dick

Per Kirkeby im Museum Kunstpalast

Ein weiterer kultureller Höhepunkt steht vor der Tür. Vom 26.09.2009 bis zum 10.01.2010 stellt der bekannte dänische Künstler Per Kirkeby (*1938), in der Stiftung Museum Kunstpalast aus. Zunächst studierte er Geologie und unternahm mehrere Expeditionen nach Grönland. Parallel arbeitete er künstlerisch und setzte sich mit den umfangreichen Möglichkeiten der Malerei auseinander. Aber auch die Beschäftigung mit Bildhauerei, Architektur und Drucktechniken sowie sein zeichnerisches Werk machen ihn zu einem der vielseitigsten Künstler in Europa. Es ist nur eine konsequente Weiterentwicklung seines Schaffens, dass er auch als Schriftsteller und Filmemacher aktiv ist. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Tate Modern Gallery London und bietet einen Überblick über das Gesamtwerk des Künstlers. Dabei werden Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Bücher ebenso präsentiert wie diverse Filme. Zur Abrundung der Ausstellung empfiehlt sich ein Ausflug auf die Insel Hombroich bei Neuss, wo man von Kirkeby errichtete Backsteingebäude besichtigen kann, die eine Schnittstelle von Architektur und Skulptur darstellen.

Auto: Hans-Werner Keller
Die Ausstellung in der Stiftung Museum Kunstpalast besteht aus 75 Gemälden, 30 Skulpturen, 60 Papierarbeiten und 100 Büchern, sowie diverse Filme. Kuratiert wird die Ausstellung von Beat Wismer als Generaldirektor und als Leiter der Moderne Kay Heymer. Zu Ausstellung ist ein Katalog aufgelegt worden. Weitere Infomationen unter: info@museum-kunst-palast.de. Für Interessenten zeitgenössischer Kunst is diese Ausstellung ein Muss!