„Nie wieder arbeiten“

 

Foto: Bernd E. Jäger Boxen, Silvia Seidel, Hans Richter, Dagmar Hessenland, Martin Zuhr und Tanja Schumann (Aufnahme: Kai Schulz)

Die aktuelle Inszenierung in der Komödie in der Steinstraße stammt aus der Feder von Horst Pillau.

Im Mittelpunkt stehen die Komplikationen, mit denen Frauen konfrontiert werden, wenn ihre Männer, die tagtäglich bei ihrer Arbeit malträtiert werden, plötzlich Frührentner werden. Auf heitere Weise und mit viel schwarzen Humor wird dargestellt, wie nun auf einmal die Welten der beiden Ehefrauen, die gemeinsam eine Tanzschule leiten, und der beiden Männer, die nun glauben, das süße Nichtstun genießen zu können, aufeinanderprallen. Im Mittelpunkt stehen Werner, ein Lehrer, gespielt von Bernd E. Jäger Boxen und Tom, ein Polizist, gespielt von Martin Zuhr. Sie sind es leid, in ihren Berufen ständig gedemütigt zu werden.  Mit viel Phantasie gelingt es ihnen auf clevere Art vorzutäuschen, dass sie psychisch krank sind. So erreichen sie ihr Ziel, dass ihnen Berufsunfähigkeit bescheinigt wird. Voller Euphorie rufen sie aus: „Hurra, nie wieder arbeiten“. Doch das ach so schöne dolce far niente dauert nicht lange an.  Beide bekommen arge Probleme mit ihren Frauen, die von Tanja Schumann und Silvia Seidel verkörpert werden. Diese wollen keine Männer, die völlig träge sind und immer mehr abstumpfen. Eh sie sich versehen sind beide in einer Männer-WG. Die beiden können von Glück reden, dass es einen Rettungsanker gibt, nämlich die frühere Balletttänzerin Flora, gespielt von Dagmar Hessenland, sowie den etwas tolpatschigen Herrn Schulz, gespielt von Hans Richter, mit deren Hilfe Werner und Tom eine neue Perspektive in ihrem Leben bekommen, so dass sie schließlich ihren Frauen beweisen können, dass sie ebenso gute Tänzer sind, wie Fred Astaire.

Bis zum 16. Oktober steht „Nie wieder arbeiten“ auf dem Programm der Komödie in der Steinstraße. Telefonische Auskünfte sind unter der Nummer 0211-32 51 51 erhältlich. Weitere Informationen gibt es auf der Website www.komoedie-steinstrasse.de.

Autor: Christian Dick