Archiv für den Tag: September 23, 2009

15 Jahre Theater an der Kö

Foto: René  Heinersdorff beim Anschneiden der Geburtstagstorte des Theaters am Dom, gemeinsam mit Schauspieler Thomas Fritsch (Aufnahme: Christian Dick)

Am 21. September 1994 fand die Eröffnung des Theaters an der Kö statt. Seitdem hat der Intendant des Theaters, René Heinersdorff jun., der von seinen Freunden nur „Robbie“ genannt wird, sehr viel Freunde gemacht.

Die richtige Mischung macht es

Neben klassischen Boulevardstücken, in denen es um Ehekrisen und Liebhaber, die im Schrank versteckt werden müssen, geht, wagt sich René Heinersdorff auch in andere Bereiche und nimmt auch Stücke mit politischer Satire oder sozialem Hintergrund in sein Programm. Und der Erfolg gibt ihm recht.

Das erste Stück hieß „Ausgerechnet Hamlet“. In diesem waren Jenny Jürgens, Marianne Rogée und Karsten Speck mit von der Partie. Diese drei Schauspieler zählten zu der illustren Gästeschar, die an der Geburtstagsfeier des Theaters am 21. September 2009 teilnahm. Besondere Heiterkeit rief Karsten Speck hervor, der Bundesgesundheitgsministerin Ulla Schmidt in vortrefflicher Weise parodierte. NRW-Kulturstaatssekretär Dr. Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff zeigte sich zunächst auf Grund der Tatsache befremdet, dass er zu einem 15. Geburtstag eingeladen war, was er zuvor noch nicht erlebt hatte. Anschließend hob er die Unterschiede zwischen staatlich subventioniertem und nicht subventioniertem Theater hervor und lobte nachdrücklich das Engagement der privaten Theaterbetreiber, die alle Risiken selber tragen und ohne Zuschüsse auskommen. Hier könne ein Stück, das ein Flop sei, das Theater schon in Gefahr bringen. Grosse-Brockhoff hob die besondere Bedeutung der privat geführten Theater für die Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen hervor. Jenny Jürgens, die ab Januar 2010 in dem Stück „Endstation Sehnsucht“ wieder im Theater an der Kö zu sehen sein wird, stellte in den Mittelpunkt ihrer Rede, dass für sie sowohl die Freundschaft als auch die Zusammenarbeit mit René Heinersdorff einen außerordentlich hohen Stellenwert hat. Um dies zu unterstreichen zitierte sie den Text des Liedes „Narrenschiff“ ihres Vaters Udo Jürgens und verglich René Heinersdorff mit dem Kapitän dieses Narrenschiffs.

Unter den Gästen waren unter anderem weiterhin Jochen Busse, Heike Kloss, Hugo Egon Balder, Dorkas Kiefer, Thomas Fritsch, die Intendantin des Düsseldorfer Schauspielhauses Amélie Niermeyer, Manes Meckenstock und Walter Plathe.Dass die Düsseldorfer auch mit der eigentlich „verbotenen Stadt“ ganz gut auskommen können, zeigt die Tatsache, dass das Theater an der Kö eng mit dem Kölner Theater am Dom zusammenarbeitet, welches von der René Heinersdorffs Mutter Barbara und ihrer Kollegin Inge Durek geführt wird. So ließ es sich das Kölner Theater am Dom nicht nehmen mit einer Marzipantorte, die köstlich mundete zum Geburtstag zu gratulieren.

Im folgenden einige Fotos von der Geburtstagsfeier. Diese können Sie betrachten, indem Sie die Überschrift dieses Artikels anklicken.

Autor: Christian Dick Weiterlesen

Neue Spielzeit der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein

In diesem Jahr feiern die Neusser Zeughauskonzerte ihr 60jähriges Jubiläum. Weit über die Grenzen der Stadt hinaus finden diese Konzerte immer wieder eine große Resonanz.

Die Deutsche Kammerakademie Neuss hat nun ihr neues Programm für die Spielzeit 2009/10 präsentiert. Das Programm enthält viele musikalische Leckerbissen und bietet etwas für jeden Geschmack. Erstaunlich ist die große Bandbreite, die von der Wiener Klassik und der Moderne, bis hin zu bekannten Repertoirestücken und Entdeckungen reicht.

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