Die Initiative Refluxkinder e.V. lädt zum ersten Charity-Dinner im Tußmann ein

Aufklärungsbedarf: Reflux bei Kindern oft zu spät erkannt

Düsseldorf, September 2009. Reflux ist ein Krankheitsbild, das von Ärzten oft
erst spät diagnostiziert oder falsch eingeschätzt wird. Beim Reflux fließt die
Nahrung aus dem Magen in die Speiseröhre zurück. Die Symptome sind vielfältig.
Babies und Kleinkinder spucken vermehrt, erbrechen sich, verweigern die
Nahrung oder haben Schlafstörungen. In schweren, unbehandelten Fällen führt
Reflux zu Komplikationen wie Bronchitis, Lungenentzündung und Atemstillstand
(Apnoe) bis hin zum Tod. Die Unterscheidung zwischen dem unkomplizierten
Reflux, der sich in den ersten Lebensmonaten auswächst, und dem krankhaften
Reflux, der unbedingt behandelt werden muss, ist schwierig. Die Unsicherheit bei
Eltern betroffener Kinder und behandelnden Kinderärzten ist groß.

Gründung von Refluxkinder e.V.

Carolin Scheffler, Gründerin des Vereins Refluxkinder e.V., weiß dies aus eigener
Erfahrung: “Mein Sohn Phillip erbrach sich viel, schlief schlecht, hatte akute
Atemwegserkrankungen und nachts sogar Atemstillstand. Mehrfach musste er
in die Notaufnahme. Mit ein paar Wochen wurde Reflux bei ihm diagnostiziert.
Auch nach der Diagnose herrschte große Unsicherheit unter den Ärzten über die
richtige Behandlungsmethode. Ich habe selbst zu seinem Krankheitsbild
recherchiert und verschiedene Experten in Deutschland aufgesucht. Nach knapp
zwei Jahren wurde Phillip operiert und zugleich mit Medikamenten behandelt.
Jetzt ist er stabil.” Carolin Scheffler wollte ihre eigenen Erfahrungen mit anderen
betroffenen Eltern teilen. Daraus entstand Ende 2007 die Idee einen Verein zu
gründen, der Eltern unterstützt und gleichzeitig Kinderärzte über die
unterschiedlichen Symptome des Reflux und erfolgreiche Behandlungsmethoden
informiert. Scheffler gewann Menschen aus den Bereichen Medizin, Wissenschaft
und Marketing für die Initiative und entwickelte ein Netzwerk aus Reflux

Experten. Bis heute hat die Initiative 200 betroffenen Familien geholfen durch
Aufklärung über das Krankheitsbild, Beratung bei der Arztwahl und menschliche
Unterstützung. Des Weiteren entwickelt Refluxkinder e.V. an einer Broschüre für
Kinderärzte, hält Vorträge, arbeitet an einer Langzeitstudie, schreibt Artikel und
plant weitere Aufklärungsarbeit für das kommende Jahr wie zum Beispiel ein
Buch für betroffene Kinder und mehr Austauschmöglichkeiten für Eltern.

Fundraising mit Gala-Dinner

Der gemeinnützige Verein trägt sich durch Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit.
Um die Arbeit weiter ausbauen zu können, hat Refluxkinder e.V. jetzt mit
aktivem Fundraising begonnen. Erste Aktion ist das Gala-Dinner am 24.
November im Düsseldorfer Restaurant Tußmann. Tickets für das Vier-Gang-Menü
kosten 150 Euro und sind über die Organisation unter info@refluxkinder.de
erhältlich. Im Rahmen des Abends werden Vorträge über Reflux und die Arbeit
des Vereins gehalten sowie Bilder von Dusko Pavic und Sascha Reichert in einer
Silent Auction versteigert. Sponsoren der Veranstaltung sind Norvlit
Werbeagentur, Restaurant Tußmann, Druckstudio Gruppe, Doré Weinhandel,
Mitze Gastrowelt, Vinotinto, RheinLust Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit,
Maurizio Mulas Fotografie, La Terra, Eser, Marco Sansalone, Sportplatz
Personaltraining, UltraSchall, Skoda Centrum Düsseldorf, Mise en Place Group
sowie Nestlé Nutritions.

Seit Kurzem kann man auch zahlendes Mitglied im Verein werden und die
Initiative auf diese Weise unterstützen. Dazu Carolin Scheffler: “Das positive
Feedback der Eltern bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt
brauchen wir nur dringend mehr Geld, um unsere Arbeit fortzuführen und noch
mehr Betroffene und Ärzte zu erreichen.”

Kontakt:
Refluxkinder e.V. – Initiative für Kinder mit gastroösophagealem Reflux
Carolin Scheffler
Hoffeldstr. 4
40325 Düsseldorf
Email: info@refluxkinder.de
Internet: www.refluxkinder.de