Archiv für den Tag: Oktober 26, 2009

„b.01“ – erste Ballettaufführung des Balletts der Deutschen Oper am Rhein unter der Choreographie von Martin Schläpfer

„Es ist ein Ballett für die gesamte Compagnie und für mich die erste Gelegenheit, alle meine Tänzerinnen und Tänzer kennen zu lernen und ganz speziell für sie zu kreieren“, hat der neue Ballettdirektor der Deutschen Oper am Rhein, Martin Schläpfer, erklärt.  Wer Interesse hat, das aktuelle Ballettprogramm anzuschauen, hat in Düsseldorf noch am 31.10., 6.11., 12.11., 17.11., 21.11., 26.11. und 28.11 jeweils um 19:30 Uhr die Gelegenheit dazu. Das überaus abwechslungsreiche Programm sieht wie folgt aus:

MARSCH, WALZER, POLKA
Musik: Johann Strauß (Sohn), Josef Strauß und Johann Strauß (Vater)
Choreographie: Martin Schläpfer  //  Kostüme: Thomas Ziegler
Sie kreiseln mit imaginären Partnern, entdecken die lauernde Verzögerung des Tangos für den Walzer und den Spitzenschuh als gefährliche Waffe, begegnen sich wie sommernachtstrunkene Schlafwandler, verlieren die Nerven und bekommen schlotternde Knie, statt stramm vor einem imaginären k. & k.-General zu defilieren. –  Mit seinem 2006 uraufgeführten „Wien-Ballett“ „Marsch, Walzer, Polka“ gelang Martin Schläpfer fern aller Opernballklischees eine feinsinnige Ausbalancierung des so wienerischen Zwiespalts zwischen Euphorie und Melancholie, großem Gefühl und burlesker Komik, Tanzekstase und Walzertraum.

FRANK BRIDGE VARIATIONS
Musik: „Variations on a Theme of Frank Bridge“ von Benjamin Britten
Choreographie: Hans van Manen  //  Bühne und Kostüme: Keso Dekker
Licht: Bert Dalhuysen  //  Einstudierung: Rachel Beaujean
Der niederländische Choreograph Hans van Manen zählt zu den bedeutendsten Künstlern des zeitgenössischen Tanzes. In seiner einmal gefundenen, höchst reduzierten und kristallklaren Handschrift findet er in seinen Balletten zu immer neuen Nuancen. Mit seinen 2005 am Het Nationale Ballett uraufgeführten „Frank Bridge Variations“ auf die gleichnamige Komposition Benjamin Brittens (1913-1976) schuf er eines seiner dunkelsten und geheimnisvollsten Ballette – in seiner ungeheuren Vielschichtigkeit und zugleich höchsten Konzentration ein verdichtetes Kompendium seiner gesamten Tanzkunst.

3. SINFONIE (Uraufführung)
Musik: Sinfonie Nr. 3 von Witold Lutosławski
Choreographie: Martin Schläpfer
Bühne: Thomas Ziegler  //  Kostüme: Catherine Voeffray
Die Kompositionen Witold Lutosławskis üben seit vielen Jahren auf Martin Schläpfer eine große Faszination aus. In den Klangwelten des polnischen Komponisten findet er die Tiefe und Vielschichtigkeit, aus denen seine Ballette ihre Kraft und Unmittelbarkeit schöpfen. Mit seiner Choreographie auf Lutosławskis Streichquartett gelang Martin Schläpfer ein Meisterwerk, für das ihm im Moskauer Bolschoi Theater der Prix Benois de la Danse 2006 verliehen wurde. Für seine erste Uraufführung mit dem Ballett am Rhein wählte Martin Schläpfer Lutosławskis „3. Sinfonie“. Für die zwischen 1972 und 1983 entstandene Komposition – eine Musik voller eruptiver Ausbrüche, aber auch feinster Klangschattierungen – erhielt Lutosławskis den Grawemeyer-Award. Martin Schläpfer bezeichnet sie als eine „perfekte Ballettmusik, in der ich die Chance spüre, auf alle meine 48 Tänzerinnen und Tänzer, die ich teilweise noch kaum und teilweise schon seit Jahren kenne, zu reagieren“.

Nähere Informationen gibt es auch unter der Internetadresse www.operamrhein.de.

„Alles kann besser werden“ – Xavier Naidoo meldet sich nach vier Jahren zurück

 

(Cover des des aktuellen Albums von Xavie Naidoo)

Seit der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 2006 ist ein Lied in allen Köpfen hängen geblieben. Es hat den prägnanten Titel „Dieser Weg wird kein leichter sein“. Dieses Lied von Xavier Naidoo hat den Teamgeist der deutschen Nationalmannschaft in entscheidender Weise gestärkt. Denn dieses Lied brachte zum Ausdruck, dass man kämpfen muss und eiserne Nerven haben muss, um ein Ziel zu erreichen. Xavier Naidoo führt mit derartigen eingängigen Liedern ebenfalls vor Augen, dass man im Leben unbeirrt und mutig einen Weg gehen muss, für den es sich zu kämpfen lohnt, selbst wenn einem dabei von der Gesellschaft viel Gegenwind ins Gesicht bläst, ja, selbst dann, wenn man von der Gesellschaft mit Füßen getreten wird. Die Songs von Xavier Naidoo rütteln deshalb gerade junge Menschen wach, die heute in ihrem Leben oft keinen Kompass in ihrem Leben haben, die gleichgültig sind, die allzu oft nur an sich denken und die ein Desinteresse daran haben, wie es mit ihnen in Zukunft weiter geht.

Nun ist nach vier Jahren ein neues Album von Xavier Naidoo auf dem Markt. Mit seinem neuen Album „Alles kann besser werden“, das am 9. Oktober erschienen ist, ist Xavier Naidoo momentan auf Platz 1 der deutschen Album-Verkaufscharts. Der als Single ausgekoppelte Titelsong des Albums ist erneut einer derjenigen Kategorie von Liedern, die Mut machen. Die Kernaussage ist, dass es für alles im Leben eine Hoffnung gibt. Das aktuelle Album von Xavier Naidoo passt somit sehr gut in eine Zeit, in der alles von negativen Schlagzeilen über die Finanz- und Wirtschaftskrise beherrscht wird. Wichtig für das Überwinden von schwierigen Situationen und das Erreichen von Erfolgen, selbst dann, wenn man ganz am Boden ist, ist immer die mentale Einstellung. Ein Besuch der aktuelle laufenden Deutschland-Tournee von Xavier Naidoo kann daher sehr empfohlen werden. Im Rahmen seiner Deutschland-Tournee, die am 15. Oktober in München gestartet ist, steht in jeder Stadt an einem Abend Xavier Naidoo auf der Bühne und am Folgeabend steht die Band, aus der er hervorgegangen ist, jeweils auf derselben Bühne: die Söhne Mannheims. In Nordrhein-Westfalen tritt Xavier Naidoo am 11. November in der Lanxess-Arena in Köln auf,  die Söhne Mannheims treten am 12. November dort auf. Am 19. November ist Xavier Naidoo in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen zu Gast. Am 20. November findet dort das Konzert der Söhne Mannheims statt.

Foto: Xavier Naidoo (Aufnahme: Alexander Laljak)

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