Archiv für den Monat: November 2009

Don Camillo und Peppone in der Komödie in der Steinstraße in Düsseldorf

Mit „Don Camillo und Peppone“ ist Regisseur Helmut Fuschl eine Glanzleistung gelungen. Das Stück lädt zum Schmunzeln ein und enthält viel Ironie und Wortwitz. Alle Pointen sitzen punktgenau. Besonders gut gelungen sind die geistreichen Dialoge zwischen Don Camillo und Jesus. Sehr einfallsreich an der Inszenierung ist es auch, dass das Ensemble während der Umbauphasen italienischen Lieder vorträgt. Es wirken mit Gernot Endemann, Andreas Windhuis, Peter Musäus, Momme Mommsen, Sabine Schmidt-Kirchner, Thorsten Engels, Linus Buck, Julia Eckers, Alexande Kurczyk, Christian Diederichs und Dagmar Hessenland.

Nähere Informationen gibt es unter der Internetadresse www.komoedie-steinstrasse.de oder unter der Telefonnummer 0211-32 51 51.

Autor: Christian Dick

Krimikomödie „Die 39 Stufen“ im Theater an der Kö

Foto: André Eisermann und Dorkas Kiefer (Aufnahme: Christian Dick)

Im Düsseldorfer Theater an der Kö fand am Donnerstag, dem 12. November, die Premiere des Stücks „Die 39 Stufen“. Diese Krimikomödie nach dem Roman des Autors John Buchan ist von Alfred Hitchcock verfilmt worden. Im Mittelpunkt steht die Flucht eines jungen Mannes, Richard Hannay (gespielt von André Eisermann), in dessen Wohnung eine Frau namens Annabella (verkörpert von Dorkas Kiefer) umgebracht wurde. Er ist unschuldig. Auf seiner Flucht trifft er auf allerhand skurrile Menschen, unter anderem zwei  Polizisten, einen Zugschaffner, einen Zeitungsverkäufer und Bauern. Zwischen all diesen genannten Figuren wechseln in Sekundenschnelle die Schauspieler Will Thomczyk und Kai Hufnagel hin und her. Die Leistung der beiden ist bemerkenswert, bei Publikum erregten sie große Heiterkeit.

Dorkas Kiefer überzeugt hier dadurch, dass sie drei sehr verschiedenartige Rollen spielt. Es scheint geradezu, als ob sie vor Energie übersprühendes Temperament hat, was ihren Rollen in dem Stück sehr zuträglich ist. Sehr gut ist die Idee des Regisseurs Heinersdorff gewesen, die beiden Hauptdarsteller André Eisermann und Dorkas Kiefer in einer Szene durch das Publikum laufen zu lassen. Hierbei bleibt kein Auge trocken.

Mit viel Ulk und Raffinesse hat René Heinersdorff diesen spannungsgeladenen Stoff als Bühnenfassung adaptiert. Bei der Auswahl des Ensemble hat er eine glückliche Handbewiesen.

Unter den Zuschauern im Publikum war unter anderem Jenny Jürgens, die ab Januar 2010 wieder auf der Bühne des Theaters an der Kö stehen wird. Bei der Premierenfeier erschienen noch Thomas Druyen, der Ehemann von Jenny Jürgens, sowie ihr Vater Udo Jürgens.

Foto: Dorkas Kiefer und Jenny Jürgens (Aufnahme: Christian Dick)

Nähere Informationen gibt über das Stück „Die 39 Stufen“ gibt es auch auf der Homepage des Theater unter der Adresse www.theater-an-der-koe.de.

Autor: Christian Dick

Schöne Geschichten von Mama und Papa im Theater am Dom

Am Donnerstag, dem 5. November, fand die Premiere des von Alfonso Paso verfassten Lustspiels „Schöne Geschichten von Mama und Papa“ im Kölner Theater am Dom statt. Diese Inszenierung von Geriet Schieske ist äußerst spritzig und kommt einem vor, als wenn die dargestellte Situation mitten aus dem Leben entnommen wäre.  Das Zusammenspiel des Ensembel funktionierte reibungslos, gerade so, als würde auf der Bühne eine Familie spielen. Es wirkten mit Marianne Rogée und Joachim Hermann Luger (beide bekannt aus der Lindenstraße) sowie Jeannine Burch und Stefan Gebelhoff.

Handlung des Stücks

Der Arzt Dr. Bolt hat es richtig erkannt: für Krankheiten, deren Ursache Einsamkeit ist, gibt es nur ein optimales Rezept:  die Wahl des richtigen Partners. Frau Velasco, dargestellt von Marianna Rogée, und Herr Cano, verkörperte von Joachim Hermann Luger, entdecken im Wartezimmer, bei der Unterhaltung über Frau Velascos eingeschlafenen Beine, eine Sympathie füreinander. Manuela, Frau Velaskos Tochter, gespielt von Jeannine Burch, und Riccardo, Herrn Canos Sohn, gespielt von Stefan Gebelhoff, die sie begleiten, entdecken aus heiterem Himmel viele Übereinstimmungen in ihrem Leben. Hinter dem Rücken des Sohnes bzw. der Tochter, treffen sich die Frau Velasco und Herr Cano, um dem strengen Regiment des Sohnes bzw. der Tochter  der Jungen zu entkommen. Frau Velasco und Herr Cano haben auf einmal die Erziehung durch den Sohn bzw. die Tochter gründlich satt, und Krankheiten interessieren die beiden nicht mehr. Erwachsene Kinder erleben plötzlich kindische Erwachsene, die ihnen allerdings etwas bescheren: Schöne Geschichten mit Mama und Papa …

Nähere Informationen gibt es unter der Internetadresse www.theateramdom.de.

Autor: Christian Dick

eine Komödie von Alfonso Paso

Regie: Geriet Schieske

Bühne: Tom Grasshof

Kostüme: Angela Neis

Buchvorstellung in der Mayerschen Buchhandlung: Armin Laschet – Die Aufsteigerrepublik

Am Mittwoch, dem 3. November, stellte Armin Laschet, der erste Minister für Integration in einem deutschen Bundesland, in der Mayerschen Buchhandlung auf der Königsallee in Düsseldorf sein neues Buch „Die Aufsteigerrepublik – Zuwanderung als Chance“ vor. Er war an diesem Abend jedoch nicht allein, sondern es fand ein sehr lebendiges Gespräch zwischen ihm und dem Rocksänger Peter Maffay statt, und das bei einer Flasche Rake.

Der Schlüssel für erfolgreiche Integration liegt für Armin Laschet in dem Thema Bildung. Frank und frei gestand er ein, dass Deutschland sich an Generationen von Zuwanderern versündigt hat, weil man zu wenig auf ihre Sprachförderung, ihre schulische und berufliche Ausbildung geachtet hat .

Peter Maffay ist sehr bekannt für sein großes zivilgesellschaftliches Engagement. So ist er in der Friedensbewegung aktiv, macht sich für mehrere Stiftungen stark und hat als Anerkennung für seinen Einsatz das Bundesverdienstkreuz bekommen. Peter Maffay hat auf Mallorca in einer Finca eine Erholungsstätte geschaffen, in der traumatisierte Kinder betreut werden. Im Rahmen dieses Projekts haben sich Armin Laschet und Peter Maffay im Jahre 2007 kennengelernt. Für die Thematik von Armin Laschets Buch, dass das Schicksal der Migranten in Deutschland behandelt, war Peter Maffay als Experte geradezu prädestiniert. Denn er hat selber einen Migrationshintergrund. So schilderte er, dass er aus Transilvanien stammt. Diese Region, auch als Siebenbürgen bekannt, liegt im Karpatenbogen, also dort, wo Karpaten über die Donau springen, bis hin nach Bulgarien, um dann am Bosporous zu enden, beschrieb Peter Maffay. Sei Geburtsname lautet übrigens Peter Alexander Makkay. Aus rein phonetischen Gründen wurde sein Künstlername geändert. Peter Maffay wurde am 30. August 1949 geboren. Seine Mutter kam vom Land und war einer Siebenbürger-Deutsche, und sein Vater war Ungar. Am 23. August 1963 ist Peter Maffay mit seinen Eltern nach Deutschland gekommen.

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