Archiv für den Monat: September 2010

Neuer Leiter des Katholischen Büros Nordrhein-Westfalen

Foto: (von links nach rechts) Maria Fischer, Vorsitzende des Regionalkreises Düsseldorf des Bundes Katholischer Unternehmer, Bärbel Beuermann (Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Landtag von NRW) und Prälat Martin Hülskamp (Aufnahme: Christian Dick)

Am Dienstag, 28. September, wurde der Leiter des Katholischen Büros Nordrhein-Westfalen Prälat Dr. Karl-Heinz Vogt, Diözesanpriester des Erzbistums Köln, nachdem er dieses Amt 10 Jahre innehatte, in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger Monsignore Martin Hülskamp, Offizial des Bistums Münster, wurde gleichzeitig eingeführt und war sichtlich  überrascht, als er in einer Festmesse in der Düsseldorfer St. Max-Kirche von seinem Heimatbischof aus Münster Felix Genn eine Ernennungsurkunde des Papstes zum Ehrenprälaten erhielt. Das Katholische Büro Nordrhein-Westfalen ist das Kommissariat der fünf Nordrhein-westfälischen Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn bei der Landesregierung in Düsseldorf.

In seiner Predigt sagte Joachim Kardinal Meisner, dies sei nicht nur ein Tag des Abschieds, sondern auch  auch ein Neubeginn, ein Aufbruch. Und so müsse man auch als Christ immer wieder neu aufbrechen, es dürfe keinen Stillstand im Glauben geben. „Bei Christen müssen Gottesdienst und Betdienst eins sein“, so der Kölner Erzbischof. Die Kirche sei nicht für sich selbst da, sie sei kein Ofen, der sich selbst wärme, die Aufgabe der Kirche sei die Mission, so Kardinal Meisner. Der Priester sei der Gesandte, wie die Samenkörner, die in die Welt hineingesendet werden und Früchte bringen. Der Acker sei die Welt.

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft brachte in ihrer Ansprache ihr Bedauern über den Abschied von Prälat Karl-Heinz Vogt zum Ausdruck. Bei diesem habe nie das politische Kalkül im Vordergrund gestanden, sondern immer der Mensch. Sie zitierte Hermann Hesse, der in einem seiner Werke festgestellt hat, „dass allem Anfang ein Zauber innewohnt, der uns beschützt und der uns hilft zu leben“. Hannelore Kraft wünschte Martin Hülskamp viel Glück für seine neue Aufgabe.

Prälat Dr. Karl-Heinz Vogt wurde 1938 in Maastricht (Niederlande) geboren. 1965 fand seine Priesterweihe statt. Vier Jahren in der Funktion als Kaplan folgte ab 1969 die Tätigkeit als  Repetent und ab 1975 als Direktor im Theologenkonvikt Collegium Albertinum Bonn. 1983 übernahm Vogt, der promovierter Erziehungswissenschaftler ist, die Aufgabe als Caritasdirektor für den Caritasverband der Stadt Köln. Leiter des Katholischen Büros war  Vogt seit dem 15. April 2000.

Msgr. Martin Hülskamp, Jahrgang 1959 und Priester des Bistums Münster, wurde 1985 zum Priester geweiht. Danach war er zwei Jahre Kaplan in Recklinghausen. Es folgte das Studium des Kirchenrechts an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Dort fungierte er ebenfalls als Vizerektor des Päpstlichen Institutes S. Maria dell’Anima sowie ab 1990 als Mitarbeiter in der deutschsprachigen Abteilung des Päpstlichen Staatssekretariats. 1991 wurde Hülskamp Mitglied in der deutsch-vatikanischen Aufsichtskommission über die deutschsprachigen Medien des Apostolischen Stuhls, 1996 wurde er zum Offizial (Leiter des Diözesangerichts) des Bistums Münster ernannt. Seit 1997 gehört er dem münsterischen Domkapitel an. Ebenfalls in diesem Jahr erhielt er einen Lehrauftrag an der Kirchenrechtlichen Fakultät der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Seit 1997 ist Hülskamp Mitglied des WDR-Rundfunkrats und seit 2009 stellvertretender Vorsitzender des Programmausschusses. 1994 erfolgte die Verleihung des Titels „Hauskaplan seiner Päpstlichen Heiligkeit“ (Monsignore) an Hülskamp.

Foto: Prälat Dr. Karl-Heinz Vogt bei seiner Verabschiedung (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Jörg Fauser – eine kurze Erinnerung

Am 17. Juli 1987 starb Jörg auf der Autobahn zwischen Feldkirchen und München-Riem. Er überquerte nach seiner Geburtstagsfeier stark alkoholisiert eine Autobahn und wurde von einem Fahrzeug erfasst. Der genaue Hergang konnte nie geklärt werden. Fauser war ein genialer Journalist der für die Szene-Zeitung Tip aus Berlin schrieb und einer der bedeutendsten Schriftsteller der 1980er Jahre. Er war Underground-Autor. Beinflusst wurde er von Beat-Literatur. Seine Romane wurde von der etablierten Literaturkritik gerne unter der Kategorie Kriminalromane subsumiert. Unverständnis und eine vernichtende Beurteilung durch Marcel Reich-Ranicki beim Lesewettbewerb in Klagenfurt, dem Ingeborg-Bachmann Preis 1984, konnten seinem Erfolg jedoch nichts anhaben.  Fauser gehörte zur 68er-Bewegung, zu der er aber kritische Distanz hielt. Zeitweise hatte er Kontakt zur Frankfurter Hausbesetzerszene. Er  machte diverse Reisen in die USA und nach Marokko. In den 1980er Jahren zog Fauser nach Berlin, verfasste drei erfolgreiche Romane und arbeitete als Journalist für tip und TransAtlantik. Für Achim Reichel schrieb er den Text zur Single „Der Spieler“. Fauser war damit in der ZDF Hitparade vertreten. Auf die Fragen ob er Schriftsteller sei, verneinte er dies. Er sei Geschäftsmann, der seine Produkte vermarkte. Bedeutende Romane sind unter anderem:
Jörg-Fauser-Edition, Hamburg [u. a.]
Band 1. Romane I, 1990
Band 2. Romane II, 1990
Band 3. Erzählungen I, 1990
Band 4. Erzählungen II, 1990
Band 5. Gedichte, 1990
Band 6. Essays, Reportagen, Kolumnen I, 1990
Band 7. Essays, Reportagen, Kolumnen II, 1990
Band 8. Marlon-Brando-Biographie, 1990
Beiheft. Informationen und Bilder, 1990
Ergänzungsband Das leise lächelnde Nein und andere Texte, 1994

Autor: Hans-Werner Keller

Grandiose Stimmen in „La Bohème“ an der Oper in Düsseldorf

Giacomo Puccini (1858–1924) wollte mit seinen Opern vor allem die Menschen emotional berühren. Dieses Ziel hat er mit  seiner Oper „La Bohème“ ganz klar erreicht. Dieses Werk besticht durch sein ungeheures Pathos. Und genau deshalb ist dieses Pathos spiegelt sich bei der aktuellen Inszenierung der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf sehr gut wider.

Die in Düsseldorf dargebotene Inszenierung von „La Bohème“ stammt bereits aus dem Jahre 1994 und ist eine Produktion aus eines Zyklus mehrerer Puccini-Opern des kanadischen Regisseurs Robert Carsen, der in 1990er Jahren an der Flämischen Oper in Antwerpen und Gent mit einer überaus positiven Resonanz aufgenommen worden ist. Verantwortlich für die Spielleitung in Düsseldorf zeichnet Frans Willem de Haas. Dieser bezeichnete im Rahmen einer Pressekonferenz „La Bohème“ als „eine jugendliche Oper, die durch jugendliche Sänger gemacht wird“. Die Aufführung müsse lebendig sein. Wenn der Tod von Anfang an als Thema da sei, werde es langweilig. Dies wurde bei dieser Inszenierung sehr gut umgesetzt. In den ersten beiden Akten wird das süße Leben von vier gemeinsam in einer Dachgeschosswohnung in Paris lebenden Künstlern dargestellt, die sich bewusst vom Bürgertum abgrenzen. Im ersten Akt sind die Protagonisten in ihrer kleinen Wohnung. Im zweiten Akt feiern mit dem bürgerlichen Volk ein rauschendes Fest. Im zweiten Akt besticht der Kinder- und Jugendchor St. Remigius aus Düsseldorf mit seinen kraftvollen Stimmen. Im dritten Akt ist die Szenerie draußen vor dem Haus der vier Künstler und im vierten Akt sind die vier Künstler, Mimi und Musetta wieder in der Wohnung der Künstler. Besonders das Bühnenbild im vierten Akt fällt, wegen der wunderschönen gelben Blüten auf dem Boden, ins Auge.

Giordano Bellincampi, der in diesem Falle die Düsseldorfer Symphoniker dirigiert, hat aus dem Orchester wirklich alles herausgeholt. Wenn er über Puccini spricht, so macht er das mit großer Leidenschaft. Seit dem Jahr 2000 hat er alle Werke von Puccini dirigiert. Diese, so bekundet er, seien „voll Sentimentalität, emotionale Musik und auch realistische Musik, immer in Balance zwischen Realismus und Symbolismus“, zum Beispiel in Bezug auf die Gegensätze Leben und Tod.

Besonders unter die Haut geht die Stimme von Nataliya Kovalova, die seit 2000/2001 im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein ist. Sie spielt die Rolle der Mimi. In einer Pressekonferenz im Vorfeld betonte sie, dass sie es besonders gut fände, dass bei der Inszenierung in Düsseldorf vom dem Klischee der „Mimi“ als „schüchternes, unmutiges, krankes Mädchen“ weggekommen sei. Mimi sei in dieser Inszenierung eine eigenständige Persönlichkeit. Nataliya Kovalova unterstrich, dass Mimi im letzten Akte nicht sterben, sondern einschlafe. Ihr letztes Wort sein „dormire“ (deutsch: schlafen). Die gemeinsame Arbeit mit dem Ensemble von La Bohème hat Nataliya Kovalova, die seit 10 Jahren die Rolle der „Mimi“ in verschiedenen Inszenierungen spielt, sehr viel Freude gemacht. Die Sänger seien durch die Produktion Freunde geworden, erklärte sie. Sehr stimmgewaltig sind ebenfalls Giuseppe Varano, der den Dichter Rodolfo spielt, der sich im Mimi verliebt, und Laimanos Pautienius, der den Maler Marcello spielt und sich in Musetta verliebt. Eine sehr gute Figur macht ebenfalls Iulia Elena Surud in der Rolle der Musetta.

Sehr ans Herz geht der Schluss der Oper. Die todkranke Mimi und Rodolfo sind im Zustand der Verklärung und müssen voneinander Abschied nehmen, die beiden sind noch einmal ergriffen von ihren starken Gefühlen füreinander, die selbst über den Tod hinausgehen. Die starken Gefühle der beiden füreinander erreichen erst mit der Erkenntnis darüber, dass das irdische Leben vergänglich ist, ihren Höhepunkt. Diese leidenschaftlichen Emotionen verschleiern jedoch die Tatsache, dass das eigentliche Fundament der Liebe von Rodolf und Mimi die Not ist. Der Dichter Rodolfo und seine Freunde sind Bohèmiens, das heißt sie gehören zu einer gesellschaftlicher Randgruppe. Sie sind verelendete Künstler, die wegen ihres ausbleibendes Erfolgs, von dem sie ständig träumen, in äußerst prekären Verhältnissen leben. Diese zum Prekariat gehörenden Künstler haben einen Hang zum Romantischen, was in erster Linie auf die Liebe zurückzuführen ist, die sie für kurze Zeit stark beflügelt und danach verzehrt. Als Quintessenz kann fesgestellt werden, dass Puccini und seine Librettisten in Henri Murgers Werk „Scènes de la Vie de Bohème“ etwas hineininterpretiert haben, was in dieser Art nicht die Intention von Henri Murger war. Die Liebe zwischen Rodolfo, der plötzlich die Welt nur noch die rosa Brillengläser sieht, und der todkranken Mimi wurde das dominierend Sujet dieser Oper und dieser Tatsache ist der beachtlich Erfolg geschuldet.

Die Aufführung der Oper „La Bohème“ der Deutschen Oper am Rhein kann insgesamt als sehr gelungen bezeichnet werden und ist sehr sehenswert.

Weitere Vorstellungen in Düsseldorf finden an folgenden Terminen statt: Mi. 29.09.10 – 19.30 Uhr, Fr. 01.10.10 – 19.30 Uhr, So. 03.10.10 – 15.00 Uhr, Sa. 09.10.10 – 19.30 Uhr, So. 10.10.10 – 18.30 Uhr, Sa. 16.10.10 – 19.30 Uhr. Weitere Aufführungen gibt es ab Januar 2011.

Die Premiere in Duisburg findet am Freitag, dem 10. Dezember 2010, um 19.30 Uhr, statt.

Weitere Informationen über die Besetzung der Oper erhalten Sie, wenn Sie die Überschrift dieses Artikels anklicken.

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Ein Vieteljahrhundert TANZ- & TENNIS-GALA IN NEUSS – Commerzbank sagt „DANKE“

Zwei erfolgreiche Musical-Darstellerinnen werden im November in Neuss mit von der Partie sein:

Foto: Franziska Schuster. Sie wirkt in dem Musical „Tut Ankh Amon – The Musical“ in Kairo und Alexandria mit. (Foto, Quelle: Commerzbank Neuss, Pressestelle)

Foto: Peti van der Felde. Sie wirkt zur Zeit in mehreren Musicals mit. (Foto, Quelle: Commerzbank Neuss, Pressestelle)

Kinder, wie die Zeit vergeht! Es ist zwar keine Silberhochzeit, aber ein silbernes Jubiläum allemal: die Tanz- und Tennis-Gala in Neuss feiert ihren 25. Geburtstag. Mit einem fulminanten „Dankeschönabend“ will die Commerzbank in Neuss in diesem Jahr die Gäste verzaubern und man darf wirklich gespannt sein. In Kooperation mit dem Tanzsportclub Neuss, der Mercedes Benz Niederlassung Neuss, der Neuss-Grevenbroicher Zeitung, Shiseido Deutschland, der Privatbrauerei Frankenheim und dem swissôtel Neuss wird es nun erneut einen Galaabend unter dem Motto:

DANKE
für
25 Jahre
TANZ-& TENNIS-GALA IN NEUSS

geben. Die Gemeinschaftsveranstaltung findet am

Samstag, dem 13. November 2010, 19.00 Uhr, Einlass 18.00 Uhr,
traditionell im Jupiter Saal des Neusser swissôtel

statt. Im Rahmen einer Pressekonferenz aller Veranstaltungspartner gaben die federführende Köpfe der Gala, Jürgen Füllenbach, Mitglied der Geschäftsleitung der Commerzbank in Neuss, Jochen Meyer, Leiter der Mercedes Benz Niederlassung Neuss, Gottfried Dorschner, Präsident des Tanzsportclub Neuss, Bernd Ebenau, Repräsentant der Privatbrauerei Frankenheim, Yoshinori Nishimura, Präsident Shiseido Deutschland, und Jörg Krauß, Generaldirektor des swissôtel in Neuss, ausführliche Informationen über das internationale Programm bekannt.

Heribert Klein, PR-Chef der Commerzbank und einer der profiliertesten Netzwerker in NRW, ist sehr glücklich, dass diese gemeinsame „Dankeschön“-Veranstaltung auf die Beine gestellt werden kann und dass man nun den 25. Geburtstag dieser sehr erfolgreichen  Netzwerkveranstaltung für Kunden und Nichtkunden in Neuss feiern kann.
Klein: „Wir haben in 25 Jahren hier in Neuss einen großen Abend der Begegnungen mit Kunden und Nichtkunden sowie Freunden der Tanz- & Tennis-Gala der einzelnen Firmen mit großen Erfolg durchgeführt. Hierfür möchten wir mit diesem besonderen Abend einfach DANKE sagen.“

Das Besondere neben einem großartigen internationalen Programm, ist das „Dankeschön“ in Form eines Drei-Gang-Menüs der Veranstalter. „Ein Grund mehr dieses erfolgreiche Event zu unterstützen, ist die erfolgreiche Migration der neuen Commerzbank an unserem Standort Neuss“ so Jürgen Füllenbach, Mitglied der Geschäftsleitung der Commerzbank in Neuss. „Gemeinsam mehr erreichen“ ist auch an diesem Abend unser Motto und so können wir gemeinsam unter der Federführung von unserem PR-Chef namhafte internationale Gäste in Neuss begrüßen.“

Heribert Klein organisiert und moderiert in bewährter Weise zum 26. Male diesen Abend der Begegnungen mit nationalen und internationalen Gästen im Neusser swissôtel. Die Schirmherrschaft liegt auch in diesem Jahr wieder beim Bürgermeister der Stadt Neuss, Herrn HERBERT NAPP.

Da viele Ballbesucher es sich gewünscht haben, wurden die mehrfachen Break-Dance-Weltmeister und Europameister DA ROOKIES aus Magdeburg noch einmal nach Neuss zu eingeladen. Ein besonders Highlight wird es gleich am Anfang geben. die kleinsten Gäste aus Japan, PIANO 4 CHILDREN, werden achthändig auf einem Flügel zeigen, dass die Kleinsten zu den Größten gehören, denn alle vier sind einzeln schon amtierende Steinwaypreisträgerinnen. Musikalisch ist das WILLY KETZER ORCHESTRA seit vielen Jahren gern gesehener musikalischer Gast bei der Tanz- & Tennis-Gala; mit großer Freude auch an diesem Abend. Die SWINGING FUNFARES aus Düsseldorf werden den Abend eröffnen mit grandiosen Fanfarenklängen der Spitzenklasse. Ein besonderes musikalisches Sahnehäubchen ist ganz sicher der „Musical“-Block. Hier kommen mit FRANZISKA SCHUSTER aus Deutschland, PETI VAN DER VELDE, Niederlande und DENNIS A. LEGREE, USA, gleich drei Hauptdarsteller aus Top Musicals nach Neuss. Franziska Schuster ist im Oktober 2010 für die Rolle der „Anchesenamun“ in der englischsprachigen Welturaufführung des Musicals „Tut Ankh Amon – The Musical“ in Kairo und Alexandria verpflichtet worden. Peti van der Velde singt Hauptrollen in „We will Rock you“, „Tabaluga & Lilli“, „Kiss me Kate“, „Der König der Löwen“ und aktuell verzaubert Peti in der Rolle der Kala in Disneys Musical „TARZAN“ allabendlich die Zuschauer. Dennis A. LeGree ist in der Hauptrolle des „Papa“ im wohl erfolgreichsten Musical, dem „Starlight Express“, seit vielen Jahren zu sehen. Die Begleitung des Musical-Parts am Flügel liegt in den bewährten Händen von Musical-Director DANIEL VINCENT ROY KOTTNAUER aus England. Aus Ungarn kommt RACINE, eine bildhübsche Künstlerin, die mit ihrem außergewöhnlichen  Geigenspiel  unter dem Motto „A Tribute of MICHAEL JACKSON“ ihre Zuhörer verzaubert. Soulig wird es um Mitternacht mit US-Soulstar DAVID A TOBIN, Chef von Ministry of Song, und US-Soulqueen DEBORAH WOODSON. Gemeinsam in einer Jamsession wird der Abend der Begegnungen seinen absoluten Höhepunkt um kurz nach Mitternacht finden.

Karten gibt es ab sofort zum Dankeschönpreis inkl. einem Drei-Gang-Menü:

Kat. I      EUR 52,– p.P.  Reihe 1-6
Kat. II  EUR 40,– p.P. ab Reihe 7

Commerzbank Pressestelle NRW
Frau Sandra Schiparowski, Tel.: 0211-321-2769 oder -3068

Autor: Christian Dick

Der Kö-Bogen – die Krönung der Königsallee

 

Foto:  So könnte der Kö-Bogen einmal aussehen: Vogelperspektive des Kö-Bogens vom Hofgarten aus (copyright: die developer/Cadman). (Hinweis: Dieses Bild entspricht dem gegenwärtigen Status der Planungen. Änderungen hieran sind noch möglich.)

Noch sieht man am Schadowplatz in Düsseldorf auf Grund der Großbaustelle vor lauter Bäumen den Wald nicht. Dass den Düsseldorfern aber gar nicht Angst und Bange wegen dieser Baustelle werden muss, das wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz der Projektentwicklungsgesellschaft „die developper“ deutlich. Geschäftsführer Stefan H. Mühling berichtete mit viel Enthusiasmus darüber, wie Düsseldorf derzeit unter Federführung seines Unternehmens dergestalt zum Vorteil nicht nur der Düsseldorfer, sondern auch der vielen Besucher dieser Stadt, verändern wird, dass es den Vergleich mit Städten, wie New York, Paris oder Los Angeles wirklich nicht mehr scheuen muss. Nach der Fertigstellung des Kö-Bogens im Jahre 2013 werde der Schadowplatz erst zu einem richtigen Platz, hob Stefan H. Mühling hervor. Denn bis jetzt ist dieser Platz noch quasi an einer Seite abgeschnitten. Dort, wo früher eine mehrspurige Autostraße war und wo seit dem Sommer 2009 eine Großbaustelle ist, wird es in einigen Jahren ein riesiges Areal mit viel Grünflächen, einem See, einer Shopping-Mall und attraktiven Gebäuden mit Räumlichkeiten für Einzelhandelsgeschäfte und Büros geben. Dadurch wird im Endeffekt die Königsallee direkt an den Hofgarten angebunden. Die Elberfelder Straße zwischen Königsallee und Hofgarten wird im Rahmen dieses Bauprojekts untertunnelt. Wie man sieht, handelt es sich hier um ein Mammutprojekt. Dieses Projekt hat der zuständige, international renommierte Architekt Daniel Libeskind am 19. September 2010 auf der EXPO in Shanghai vorgestellt und dafür große Bewunderung erhalten.

Foto: Stefan H. Mühling, Geschäftsführer, die developer Projektentwicklung GmbH (Aufnahme: Christian Dick)

Nicht ohne Stolz wies Stefan H. Mühling darauf hin, dass sein Unternehmen, „die developper“,  das vor gerade einmal zwei Jahren gegründet worden ist, soeben von dem Magazin Euromoney die Auszeichnung als „Best Office Developer in Germany“ („Bester Bürogebäudeentwickler in Deutschland“) erhalten hat. Sowohl die Leser des Magazins als auch Vertreter von hoher Reputation aus der Finanz-, Immobilien- und Investitionsbranche und Kunden renommierter Unternehmen, wie etwa Hochtief, ECE, der Deutschen Bank oder BNP Paribas Real Estate hatten sich an dieser Abstimmung beteiligt. Und es war durchaus nicht selbstverständlich, dass sich die Projektentwicklungsgesellschaft aus Düsseldorf am Ende gegen sehr ernst zu nehmende Konkurrenten durchsetzen würde.

Vorgestellt wurde heute zum einen ein neuer Imagefilm zur Präsentation des Kö-Bogens. Dieser Film macht für Geschäftsleute, die darüber nachdenken, sich dort anzusiedeln, Lust auf mehr.

Interessierte Bürger aus Düsseldorf und Umgebung haben am Freitag, dem 8. Oktober, die Möglichkeit, an einer öffentlichen Informationsveranstaltung teilzunehmen, die ab 18:00 Uhr im Henkelsaal auf er Ratinger Straße in der Altstadt stattfindet.

Präsentiert wurde weiterhin der Kö-Bogen-Magalog „crown“. Es ist angedacht, dieses Hochglanzmagazin, das 119 Seiten umfasst und – zunächst einmal – eine Anfangsauflage  von 1000 Stück hat, regelmäßig herausgegeben und an Interessenten verschickt wird. Herausgeber sind die Düsseldorfer Projektentwickler „die developer“, die durch dieses Magazin, das eine formvollendete Perfektion aufweist, akzentuieren, dass sie eine erfolgreiche innovative Kommunikationsstrategie haben. Der Kö-Bogen-Magalog ist zu einem Preis von 25,– € über folgende Adresse erhältlich:

die developer Projektentwicklung GmbH
Schadowplatz 12
40212 Düsseldorf
Telefon: +49. 211. 27 67 970
eMail: info@diedeveloper.de
www.diedeveloper.de

Weitere Informationen über den Kö-Bogen gibt es unter der Internetadresse http://koebogen.info/  .

Autor: Christian Dick

100 Jahre Kreuzkirche in Düsseldorf

(Cover des neu erschienenen Bildbandes über die Kreuzkirche)
Die evangelische Kreuzkirche, die sich in der Collenbachstraße, an der Grenze zwischen den Düsseldorfer Stadtteilen Pempelfort und Derendorf befindet, ist jetzt 100 Jahre alt geworden. Besonders ins Auge stechend ist der 60 Meter hohe Vierungsturm der Kirche. Die Kirche im Stil der Neuromanik ist ein Prachtstück unter den Gotteshäusern in Düsseldorf. Nun ist vom Presbyterium der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde Düsseldorf ein sehr informativer Bildband unter dem Titel „100 Jahre Kreuzkirche Düsseldorf“ erschienen. Geschildert wird darin die gesamte Historie der Kirche. Besonders interessant ist ein Kapitel, dass die Situation im Zeitraum von 1910 bis 1948 beschreibt und die Bedeutung der Kreuzkirche als Gemeindemittelpunkt in Krieg und Frieden hervorhebt. Weiterhin werden auch die überwältigend schönen Kirchenfenster in dem Buch nicht außer acht gelassen. Erhältlich ist das Buch unter anderem über die Kirchengemeinde. Die ISBN lautet 978-3-86206-040-5.

Auf folgende Termine der Festwoche sei an dieser Stelle hingewiesen:

Am Donnerstag, 23. September, um 19 Uhr, laden die ehemalige Gemeindeschwester Elke Schmidt und Peter Ufer zu einem Treffen mit „Geschichten aus alter Zeit“ in den kleinen Saal der Evangelischen Kreuz-Kirchengemeinde ein.

Die Festwoche der Kreuzkirche endet mit einem Festgottesdienst am Sonntag, 26. September, mit Johann Sebastian Bachs Kantate für Solisten, Chor und Orchester „Bringet dem Herrn Ehre seines Namens“ (Nr. 148). Die Predigt hält Präses Nikolaus Schneider. Beginn ist um 10.30 Uhr.

Weitere Informationen über die Kreuzkirche sind unter der Internetadresse www.kreuzkirche-duesseldorf.de zu finden.

Autor: Christian Dick

Hansefest und verkaufsoffener Sonntag in Neuss

Am kommenden Wochenende findet in Neuss wieder das Hansefest statt, das inzwischen schon Tradition hat. Bei diesem Neusser Einzelhandelsfest werden eine Vielzahl von Aktionen auf der Handelsmeile und ein Bühnenprogramm der Extraklasse mit einer Mischung aus regionalen, nationalen und internationalen Showelementen auf dem Marktplatz dargeboten.

Weiterhin ist am 26. September ein verkaufsoffener Sonntag in Neuss. Von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr werden die Geschäfte an diesem Tag geöffnet sein.

Autor: Christian Dick

Der Mann mit der Ledertasche – Erinnerung an Charles Bukowski

Acht oder zehn Gedichte pro Nacht – „das einzig Wahre“, schreibt Charles Bukowski in einem seiner Gedichte. Und so entstanden zu seinen Lebzeiten mehr als 10 Gedichtbände.
Charles wurde 1920 als Heinrich Karl Bukowski in Andernach (Rheinland-Pfalz) geboren und zog 1922 mit seinen Eltern an den Geburtsort seines Vaters, nach Los Angeles. Nach seiner schweren Jugend (er litt unter starker Akne und wurde durch seinen Vater brutal behandelt) studierte er Journalismus am LA City College. Er sah sich aber immer als Schriftsteller. Als solcher war er jedoch lange Zeit erfolglos. Jahre lang übte er Hilfsjobs aus, war nicht sesshaft. Sein Alkoholproblem war nicht nur legendär, sondern brachte ihn auch hinter Gitter und in die Psychiatrie. Seit 1958 arbeitete er bei der Post. Seine Erlebnisse schrieb er, in seinem wohl bekanntesten Roman, „Der Mann mit der Ledertasche“ nieder. Im Original erschien er unter dem Titel „Post Office“. Er arbeitete für diverse Alternativzeitungen, u. a. für die Open City aus Los Angeles. Es folgten zahlreiche Romane die später in Deutschland veröffentlicht wurden. Der Film Barfly mit Mickey Rourke handelte von Charles Bukowskis Leben. Kritiker werfen ihm eine einfache, vulgäre Literatur vor. Anderseits hat Bukowski eine große Fangemeinde aufgebaut, die sein literarisches Erbe auch nach seinem Tod im März 1994 aufrecht erhält. Seine direkte Art und seine drastischen Geschichten als Postbote scheinen in einer Zeit der schlecht bezahlten Jobs aktueller den je. Wichtige Bücher sind: „Der Mann mit der Ledertasche“, erschienen im Kiwi-Verlag sowie „Das schlimmste kommt noch“, erschienen im Deutschen Taschenbuchverlag.

Autor: Hans-Werner Keller

Show im Stil der Andrew Sisters im Kölner Gloria Theater

THE PETITS FOURS SHOW

Frauen noch Damen waren – eine nostalgische Reise in die Zeit des Pin-Up

(copyright  the petits fours)

Possenhaft in Szene gesetzte lustige Einlagen, drei Damen, die so gut den Stil der legendäre Andrew Sisters beherrschen, das man meint man hätte es mit der Originalgruppe zu tun, in erotischer Weise dargestellte Comedy, ein Schallplattenaufleger, Lindy-Hop-Tänzer, abgerundet von dem Ambiente der Zeit, als Frauen noch Damen waren. Das Publikum kann bei dieser Show in Erinnerungen schwelgen und sich in die 1930er bis 1950er Jahre zurückversetzen lassen.

Unter dem Motto „The Petits Fours“ findet am 27.10.2010 im Kölner Gloria Theater ein Abend der Superlative statt. Aufgeführt wird ein Programm, das eine Show der süßen Versuchung bei weitem übertrifft, dynamische, schwungvoll, und dabei steht die  Weiblichkeit an oberster Stelle! Hier das Programm:

19:30 Uhr – Einlass
20:15 Uhr – Einführung in den Lindy Hop
21:00 Uhr – Showbeginn

Nähere Informationen gibt es beim Gloria Theater, Apostelnstraße 11, 50667 Köln, unter der Telefonnummer 0221-660630 oder unter der Internetadresse www.thepetitsfours.de . Die Karten sind für 16,00 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühren, an der Abendkasse, laut Aushang, ober bei Kölnticket (Tel. 0221-2801) erhältlich.

Autor: Christian Dick

Tommy Engel im Rheinischen Landestheater

Am 29.9. um 20 Uhr ist das Kölner Urgestein Tommy Engel, der frühere Sänger der Bläck Föös, mit seiner jetzigen Band und seinem neuen Programm in der Veranstaltungsreihe „Festival der Sterne“ (IN KOOPERATION MIT DER NEUSS-GREVENBROICHER ZEITUNG – NGZ) im Rheinischen Landestheater Neuss zu Gast.

In seinem Jubiläumsprogramm lässt der Vollblutmusiker mit Tiefgang gemeinsam mit seiner Band die Stationen seiner musikalischen Vergangenheit Revue passieren. Es gibt noch Restkarten. Nähere Informationen gibt es unter der Adresse www.rlt-neuss.de oder unter der Telefonnumer 02131-2699-23.

Autor: Christian Dick