Archiv für den Monat: März 2011

Charles Aznavour in Köln

Foto: Charles Aznavour (Aufnahme: Andrea Matzker)

Von Andrea Matzker

„Mit leiser Stimme“ nennt der legendäre Chansonnier sein kürzlich erschienenes Buch, mit dem er zum Auftakt der lit.Cologne im total ausverkauften Kölner Schauspielhaus auftrat. Volker Schlöndorff, mit dem er einst als Schauspieler in der „Blechtrommel“ arbeitete, moderierte die Buchpräsentation. Im Anschluss traf man sich noch gemeinsam mit den Akteuren von Amnesty International im Literaturcafé des Schokoladenmuseums, wo er gemeinsam mit Herbert Grönemeyer sang. Im September 2011 gastiert der 86-jährige drei Wochen lang mit seinen unvergleichlichen Chansons im Olympia von Paris.

Foto: Andrea Matzker und Charles Aznavour (Aufnahme: Egon Schlesinger)

WINE AWARDS 2011

Von Dr. Egon Schlesinger

Helmut Zerlett und Oliver Kalkofe (Wine Awards Foto Andrea Matzker)

Calli (Reiner Calmund) an den Austern (Foto Andrea Matzker)

Jährlich, um den Frühjahrsbeginn herum, findet die ProWein, die weltgrößte Internationale Wein- und Spirituosenmesse, in Düsseldorf statt. Zum Auftakt dieser Messe wurde inzwischen zum neunten Male  von der Redaktion der Zeitschrift „DER FEINSCHMECKER“ die Verleihung der sogenannten „WeinOscars“ im Rahmen eines festlichen Ballabends auf „Schloss Bensberg“ in Bergisch Gladbach zelebriert.
Die „WINE AWARDS 2011“  wurden in fünf Kategorien vergeben:
FÜR DIE WEINKOLLEKTION DES JAHRES (NATIONAL) Ludwig Kreuzberg, Weingut Kreuzberg, Ahr, Deutschland, Laudator: Winzer Joachim Heger, Baden, Deutschland
FÜR DEN NEWCOMER-WINZER DES JAHRES (INTERNATIONAL), eine Frau,  Filipa Pato, Weingut Filipa Pato, Beiras, Portugal, Laudator: Sommelier Gunnar Tietz, Restaurant „First Floor“, Berlin, Deutschland
FÜR DEN WINZER DES JAHRES (INTERNATIONAL): Bruno Paillard, Maison Bruno Paillard, Champagne, Frankreich, Laudator: Charles Schumann, „Schumann’s“, München, Deutschland
FÜR DIE WEIN-LEGENDE (INTERNATIONAL): Ornellaia, Tenuta dell’ Ornellaia, Toskana, Italien, Laudator: Rémi Krug, Paris, FrankreichLaudator: Rémi Krug, Paris, Frankreich
FÜR DAS HERAUSRAGENDE LEBENSWERK EINES WINZERS (INTERNATIONAL): Nicolás Catena, Bodegas Catena Zapata, Argentinien, Laudator: Winzer Alvaro Palacios, Spanien
Die Auszeichnung zum „Weingourmet des Jahres“, der in jedem Jahr an einen prominenten Weinliebhaber vergeben wird, bekam in diesem Jahr der Chef der Berlinale,  Dieter  Kosslick,  Intendant der Berliner Filmfestspiele,  wobei als Laudator der Schauspieler Joachim Król, Deutschland fungierte. Durch die Vergabe der WINE AWARDS 2011 führte der Schauspieler und Satiriker Oliver Kalkofe. Im Anschluss an die Preisverleihung baten die Spitzenköche der gastlichen und gastgebenden
„Althoff Hotels & Residences“ zu einem walking dinner mit Köstlichkeiten aus
ihren Küchen in die Passagen und Salons des „Grandhotel  Schloss Bensberg“: Dort gab es zum Beispiel in der Enoteca des Hauses von MARCUS GRAUN Piemontaiser Kalbstatar – Sardinen – Escabeche in Wildkräuterpesto oder es gab bei WILLIAM DRABBLE vom Restaurant „Seven Park Palace“ im „St. James’s Hotel & Club“, London, gab es  Dorset-Krabbe in Blutorangen – Mayonnaise und Jakobsmuschel- Ceviche, schottische Langustinensuppe Trüffelcreme. Renommierte Winzer aus der ganzen Welt – darunter auch die Nominierten für die WINE AWARDS 2011 – waren mit ihren Weinen vertreten, so dass die über 700 Gäste  nicht nur beim Essen ausgiebig Gelegenheit zum Probieren hatten.

Ulrich Tukur, Madeleine Jakits und Katharina John (Foto Andrea Matzker)

Wine Awards 2011, Zum krönenden Abschluss: das Feuerwerk ( Foto Andrea Matzker)

ProWein in Düsseldorf

Vom 27. bis zum 29. März findet im Düsseldorfer Messegelände die Internationale Messe für Wein und Spirituosen ProWein statt. Am ersten Messetag war der Andrang sehr groß.

Außer Weinen werden die Besucher darüber informiert, welche Speisen am besten zu welchen dargereicht werden sollten. So harmoniert zum Beispiel Rotwein sehr gut mit Schokolade. Sehr erfrischend, gerade für das Frühjahr und laue Sommerabende, ist insbesondere der Grüne Veltliner, der von der Weinkellerei Lenz Moser aus Österreich auf der ProWein angeboten wird. Zu dem Wein werden Original-Wiener Schnitzel, Wachtel und Dorade gereicht und als Dessert gibt gestopfte Perlhuhnbrust mit Kirschen und einen exzellenten Dessertwein.

Besonders hervorzuheben sind die Weine, die am Stand der kroatischen Weinbauern präsentiert werden. Diese sind durchweg sehr fruchtig und haben einen guten Abgang. Unter den kroatischen Weinen haben es besonders die Jahrgänge 2008 und 2009 besonders in sich, da in diesen Jahren die Sommer sehr heiß waren und diese Weine einen Alkoholgehalt um die 14 Volumenprozent aufweisen.

Zu den Hits der ProWein gehören weiterhin auch Weine aus Chile und Neuseeland. Die Messe ist ganz sicher einen Besuch wert. Nähere Informationen gibt es auch unter der Internetadresse www.prowein.de .

Autor: Christian Dick

Aufbau der neuen Skulptur auf der Hahnenstraße

Foto: Die neue aufgestellte Skulptur,  Angelika Herzogenrath, Erika Schwarze, Künstler Michael Schwarze, Almut Eichner (Aufnahme: Andrea Matzker)

Von Andrea Matzker

Nachdem 2009 das Kunstwerk „Lauschangriff“ vor der Kunsthandlung Goyert und dem Restaurant MacaRonni auf der Hahnenstraße in Köln mutwillig zerstört worden war, erstellte der Bildhauer Michael Schwarze (Jahrgang 1939) eine neue Skulptur mit dem Namen „In die Zukunft horchend“, die  am Freitagmorgen heran transportiert, mit einem Kran auf ihren Sockel gehoben und vom Künstler eigenhändig befestigt wurde. Das Kunstwerk besteht aus Steinguss, ist innen hohl und wiegt ohne Sockel 500 kg. Die Kunsthandlung Goyert zeigt vom 27. März bis zum 16. April 2011 Skulpturen Schwarzes, der 1939 in Krefeld geboren wurde, in Berlin und Florenz studierte, lange in Köln wirkte und seit 20 Jahren im Kaiserstuhl lebt und arbeitet. Den Kölnern ist auch ein anderes Werk von ihm in Weiden sehr gut bekannt: Die „Öffentliche Hand“. Zauberhafte kleine Werke für das Wohnzimmer kann man bereits ab ca. 500 Euro erstehen. Zur Ausstellung erscheint eine Vorzugsausgabe des dazu gehörenden Werkbuches.

Foto: Skulptur am Kran auf der Hahnenstraße, Rechts, sich bückend, der Künstler Michael Schwarze (Aufnahme: Andrea Matzker)

Online Marketing Gipfel in Bonn

In Bonn findet am 15. und 16. März 2011 im Kameha Grand Hotel der Online Marketing Gipfel, organisiert von der Agentur Managementforum der Verlagsgruppe Handelsblatt statt. Auf dem Thema Social Medial Marketing liegt an diesen beiden Tagen der Schwerpunkt. Jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält, muss sich heutzutage mit facebook auseinandersetzen. Je nach Unternehmen ist zwar die strategische Stoßrichtung durchaus unterschiedlich, so stellten am 15. März die Leiter für die Sparte Online Business für so verschiedenartige Unternehmen wie DELL, IKEA, Nike und Coca Cola die enstprechende Ausrichtung ihrer Unternehmen auf diesem Gebiet dar. Im Gegensatz zu diesen Unternehmen, spielen bei dem Magazin Playboy völlig andere Überlegungen für Aktivitäten im Bereich Social Media und Online Business eine Rolle. Den vier zuerst genannten Unternehmen ist es gelungen, jeweils in Bezug auf ihre Produktsparte fokussierte communities zu etablieren, die eine sehr starke Eigendynamik entwickelt haben. Der Kunde ist heute das wichtigste Medium. Professor Dr. Klemens Skibicki, von Hause aus Wirtschaftshistoriker, der als Moderator des Online Marketing Gipfel fungiert und unter anderem einen Lehrauftrag an der Cologne Business School für Online Marketing hat hob hervor, dass die Plattforum facebook 600.000.000 User hat. Skibicki stellte den Satz „The second Internet goldrush is a full swing, and this time it’s  all about real people, creating, editing and showcasting their own lifes and opinions.“,  den John Lancaster im Jahre 2006 geäußert hat in den Mittelpunkt seiner einleitenden Ausführungen. Das heißt übersetzt: „Der zweit Internet-Goldrausch ist ein voller Schwung, und dieses Mal geht alles um wirkliche Menschen, die ihr eigenes Leben und ihren Meinungen erzeugen, editieren und der Öffentlichkeit präsentieren.“ Die Bedeutung von facebook sieht man weiterhin daran, dass durch diese Plattforum die Welle der Proteste an europäischen Hochschulen losgetreten wurden, die im Jahre 2008 an österreichischen Universitäten ihren Ausgangspunkt hatte. Die facebook-Fangruppe des Playboy hat 27.000 Mitglieder. Das mag sich nach wenig anhören. Zu bedenken ist aber, dass die Mitglieder der facebook-Gruppe völlig andere Interessen haben als etwa die Online-Unser der Seite www.playboy.de oder die Leser der Zeitung. Da der Playboy sich 2009 starken Einbrüchen bei seinen Erlösen gegenüber sah, musste eine Strategie in Richtung Ausbau der Online-Aktivitäten in Gang gebracht werden, um die Marke Playboy in verschiedene Richtungen zu erweitern. Bei facebook dürfen beispielsweise keine Nackbtilder gezeigt werden, man sieht Frauen allenfalls in T-Shirts abgebildet. Demgegenüber hat die Website www.nikeplus.com wesentlich mehr User und über diese Seite konnte im Jahre 2009 ein weltweiter Massenlauf organisiert werden, an dem sich 1 Millionen Menschen beteiligten. IKEA schaffte dank seiner Online-Marketing-Strategie eine starke Marktpenetration bei Familien, die sich bewarben, um einen Raum ihrer Wohnung von IKEA renovierven zu lassen. 14.687 Familien haben sich auf diese Kampagne von IKEA hin innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen beworben. Die IKEA-Website verzeichnete ca. 366.000 Unique Visits. Die Wohnungen von 100 Familien wurden am Ende verschönert, und das unter Einbeziehung von zwei Innen-Designern aus Schweden. Hierdurch gelang es IKEA, seinen Umsatz deutlich zu steigern. All diese Beispiele zeigen, dass an den Social Media keine Unternehmen vorbei kommt. Wichtig ist für Unternehmen, die Kundenbindung über den Bereich der Online-Medien nachhaltig auszubauen und das Vertrauen der Kunden auf- und permanent auszubauen. Wichtig ist auch, dass die Kunden sich über die sogenannten Social Media austauschen und sich Produkte weiterempfehlen. Dies geschah früher durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Online-Medien sind insofern nur eine anders geartete und moderne Plattform. Wichtig ist, dass die Unternehmen oft einer Informationsflut in sozialen Medien, wie facebook oder Twitter, gegenüberstehen. Die Unternehmen müssen daher auch die für sie relevanten Informationen gezielt herausfiltrieren. Der Aufwand ist allemal Gold wert!

Nähere Informationen über den Online Marketing Gipfel finden sich auf folgender Website: http://www.managementforum.com/Veranstaltungen/Online-Marketing-2011/index.php

Autor: Christian Dick

„Wer abnimmt, hat mehr Platz im Leben“


Foto: Bernd Stelter (Aufnahme: Andrea Matzker)

Von Dr. Egon Schlesinger

„Ich werd wohl bleiben, wie ich bin“, sang Bernd  Stelter, das Bärchen, bereits 1989 zur Karnevalssession. Und auch später thematisierte er immer wieder seine 130 Kilo Lebendgewicht in lustigen Songs, wie z.B. „Zigeunerschnitzel“ à la Alexandra oder  „Slimfast Slimfast“ im Bonney-M-Stil. Sein Lieblingsgetränk war Bratensoße, und wenn er das Handy von der linken in die rechte Hand wechseln wollte, musste er es werfen. Ein zweistelliges Gewicht hatte Bernd Stelter, selbstironischer Moppel vom Dienst unter den deutschen Comedians, zuletzt bei der Einschulung.  Gewichtsreduktion beschäftigte ihn sein ganzes Leben lang. Doch Silvester 2003 beschloss der damals sportabstinente knapp 43-jährige „bei deutschem Wein, gebracht von einem marokkanischen Kellner in einem italienischen Restaurant“, sein Leben im Hinblick auf die nahenden 50 zu ändern und mit Joggen zu beginnen. Doch das Laufen allein erbrachte ihm nicht den gewünschten Effekt der Gewichtsabnahme. 2008 wog er  nach einer Lesereise immer noch 130,5 kg! Es musste sich nun Einiges ändern: Bernd Stelter verschrieb sich ein intensives Trainingsprogramm, inklusive Gesundheitscheck. Der war  übrigens eine herbe Ent-täuschung, denn beim Leistungstest der Sporthochschule landete er in der Schwangerengruppe.
Noch mehr lustige Geschichten über Abnehmen, Sport, furchtbar Gesundes sowie auch ganz praktische Tipps sind demnächst nachzulesen: Am 17. März 2011 erscheint „Wer abnimmt, hat mehr Platz im Leben“ bei Bastei Lübbe.
Nach einer kurzen Verschnaufpause nach dem Karneval stellt Bernd Stelter der Öffentlichkeit nun sein neues Buch, das inzwischen vierte, vor. Am Mittwoch dieser Woche ist er bei Markus Lanz, am Freitag bei Bettina Böttinger im „Kölner Treff“, anschließend geht es zur Leipziger Buchmesse. Seine bisherigen Bücher waren Romane, jetzt legt er ein autobiografisches, lustiges Sachbuch vor, wo er seine Erfahrungen mit „über 1400 Diäten, die sämtlich falsch sind“, vorstellt. Er will keine Rezepte geben und hofft, dem Leser seinen Spaß am Abnehmen und an einem gesunden Lebensstil vermitteln zu können.

Schokolade – etwas für die Sinne!

(Quelle: InterContinental Düsseldorf)
Eine Verführung, der so leicht keiner widerstehen kann. Das Hotel InterContinental in Düsseldorf lädt ein zu einer „Reise“ in die Welt exquisiter Schokoladen und feiner Pralinés. Da Schokolade bekanntlich etwas für die Sinne ist und ihr Verzehr Glückshormone freisetzt, sollte man sich diese süße Verführung nicht entgehen lassen.

Sönke Höltgen, Küchenchef des InterContinental, führt Gäste in einem unterhaltsamen Exkurs in die geheimnisvolle Welt des Kakaos ein. Im ersten Teil erfahren die Teilnehmer/innen alles über die Herkunft, Geschichte und Herstellung. Im zweiten steht die hohe Kunst der Chocolatiers selbst im Mittelpunkt. Hier lernen Gäste hautnah, ihre eigenen Schokoladen und Pralinen herzustellen.

Tipps und Rezepte sind natürlich inklusive!

Folgende Termine stehen zur Auswahl:

Freitag, 18. März 2011

Freitag, 01. April 2011

Freitag, 08. April 2011

Jeweils 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der InterContinental Düsseldorf Showküche im PÉGA – Das Restaurant.

Preis pro Person: 59,00 Euro

Informationen und Reservierungen unter: 0211-8285-1203 oder unter duesseldorf.gourmet@ihg.com

Autor: Christian Dick

Fischmarkt in Düsseldorf geht in seine 12. Saison

 

Foto: Gero Legner, Inhaber des Fisch-Restaurants El Pescadorf, Robert Anic, Geschäftsführer des El Pescador und Gabriela Picariello, Chefin der Agentur Rheinlust (Aufnahme: Christian Dick)

Wenn in Düsseldorf nach dem Winter die Natur wieder erwacht und die ersten Krokusse blühen, dann fiebern die Menschen in Düsseldorf und in der Umgebung alljährlich der neuen Fischmarkt-Saison entgegen. Der Fischmarkt feierte am 2. Juli 2000, damals noch im Düsseldorfer Hafen, seine Premiere. Wie Gabriela Piccariello, Inhaberin der Agentur Rheinlust, der die Vermarktung des Fischmarkts obliegt, erklärte, habe sich damals der WDR nicht für eine Berichterstattung erwärmen können. Als dann der erste Fischmarkt stattgefunden habe, hätten die WDR-Mitarbeiter erstaunt aus dem Fenster ihres Funkhauses im Düsseldorfer Hafen geschaut, weil so viele Menschen zum Fischmarkt strömten. Der WDR rief dann bei Gabriela Piccariello an und fragte, ob es sein könne, dass die Menschen alle zu ihr kämen. Fortan war der WDR bei der Berichterstattung über den Fischmarkt auch mit im Boot.

Die 12. Saison des Fischmarkts, der inzwischen in Düsseldorf Kult geworden ist, wird am Sonntag dem 3. April um 11:00 Uhr am Tonhallenufer eröffnet. Aus diesem Anlass fand am Freitag, dem 11. März, eine Pressekonferenz in dem Düsseldorfer Fisch-Restaurant El Pescador, Grafenberger Allee, Ecke Beethovenstraße, statt.

Ursula Duebel, Inhaberin der Firma Victor Estrela Import – Export, berichtete, dass ihre Firma wieder mit einem Stand unter der Oberkasseler Brücke sein wird, an dem es Sardellen vom Holzkohlegrill, portugiesischen Vinho Verde sowie Sagres-Bier geben wird.

Gero Legner, Inhaber des Fischrestaurants El Pescador berichtete, dass es seine Intention sei, auf dem Fischmarkt die selbe Qualität zu bieten, wie in seinem Restaurant auf der Grafenberger Allee. „Auf dem Fischmarkt sehen Sie genau das Abbild des El Pescador“, hob er hervor. Er bietet den Gästen auf dem Fischmarkt an seinem Stand 120 Sitzplätze. Die von ihm angebotenen „Thunfischmettbrötchen“ sind inzwischen ein Hit geworden. Legner erklärte, der Fischmarkt habe ganz viele Stammkunden, die immer wieder kämen und sich auf das Event freuten. Das El Pescador wird am 3. April wieder einen Fisch mit einem Gewicht von 200 kg bis 300 kg  präsentieren.

Roy Gerards aus den Niederlanden, der seit neun Jahren mit seinem Stand auf dem Fischmarkt vertreten ist,  erklärte er habe noch nie einen so schönen Fischmarkt erlebt, wie in Düsseldorf.

Auf dem Fischmarkt in Düsseldorf gibt es ca. 15 Fischhändler. Es werden unter anderem Frischfisch, Fischpfannen und geräucherte Forellen  angeboten. Weiterhin gibt es Obst, Gemüse, Wurst, Käse, Eier und Geflügel.

Gabriela Picariello führte aus, der Fischmarkt sei ein „Familientag“. Früh am Morgen kämen die älteren Leute, am Mittag die Familien und am Nachmittag die Menschen, die Champagner und Austern im Sinn hätten.

Auf dem Fischmarkt sind die Brauereien Schumacher und Schlüssel vertreten. Außerdem gibt es ein vielfältiges Musikprogramm. Die Band „Fischgesichter“ ist von Anfang an mit dabei.

Im Jahre 2011 findet der Fischmarkt sieben Mal statt, der Termin im Mai fällt aus. Hier die weiteren Termine des Fischmarkts in diesem Jahr: 12. Juni, 10. Juli, 7. August, 11. September, 2. Oktober und 6. November.

Foto: Bei diesen Fisch-Delikatessen läuft einem das Wasser im Munde zusammen. (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Zum Aschermittwoch der Künstler

Foto: Kardinal Meisner und der Künstler Erich Krian (Aufnahme: Andrea Matzker)

Von Egon Schlesinger

Der Aschermittwoch der Künstler ist eine vom katholischen Schriftsteller und Diplomaten Paul Claudel nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris begründete Veranstaltung der Begegnung von Kirche und Kunst, wo die Künstler mit ihren Bischöfen und Seelsorgern die 40-tägige Fastenzeit beginnen. Weltweit findet der Aschermittwoch der Künstler heute in über 100 Städten statt. In Deutschland griff 1950 diese Idee der damalige Kölner Erzbischof, der legendäre Joseph Kardinal Frings  auf, so dass der diesjährige  Aschermittwoch der Künstler in Köln, zu dem  Erzbischof Joachim  Kardinal Meißner und die Künstler Erich Krian  und Axel Schenk, stellvertretend für alle Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen von Architektur und bildender Kunst, Theater, Filmmusik, Rundfunk, Fernsehen, Kunstwissenschaft, Literatur und Kritik, einluden, nun zum 61. mal gemeinsam gefeiert wird. Traditionell beginnt der Tag mit einer heiligen Messe zum Aschermittwoch, die in diesem Jahr in der romanischen Pfarrkirche St. Kunibert zelebriert wurde. Nach der Eucharistiefeier ließen sich die Künstler vom Kardinal ein Kreuz mit geweihter Asche auf die Stirn zeichnen. Danach lud der Kardinal zu einem Empfang mit gemeinsamem Fastenessen in seine Residenz. Anschließend ging es weiter mit der traditionellen Akademie zum Aschermittwoch, wo bedeutende Kunsthistoriker  immer wichtige Themen abhandeln, in diesem Jahr sprach Professor Dr. Wolfgang Frühwald, Ehrenpräsident der Alexander-von-Humboldt Stiftung, über Hiob oder das Bild des frommen in der Literatur der Gegenwart. Um 17:30 Uhr konnte danach die Ausstellung Noli me tangere im Diözesanmuseum Kolumba unter fachkundiger Führung des Direktors Dr. Kraus besichtigt werden. Der Abend klang aus mit „Kommt, ihr Töchter helft mir klagen!“ aus der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach in der Minoritenkirche wo Bachs  Matthäuspassion im Kontext zeitgenössischer Videosequenzen aufgeführt wurde.

Foto: Thomas Küpper und Ludwig Sebus mit Aschekreuz vom Kardinal (Aufnahme: Andrea Matzker)

Ella Endlich präsentiert ihr erstes Album in Düsseldorf

Schlager, so sagte Dieter Thomas Heck immer, sind „Märchen für Erwachsene“. Und wie ein Märchen kommt einem auch der Durchbruch einer sehr talentierten jungen Sängerin vor, der im Jahre 2010 in Deutschland der große Durchbruch gelungen ist. Die Sängerin, die selber aussieht, wie eine Prinzessin, die einem, wie man meinen könnte, nur in Träumen erscheint, hat gleichzeitig bewiesen, dass das deutsche Liedgut höchsten Ansprüchen gerecht wird. Die Rede ist von Ella Endlich. Mit dem Lied „Küss mich, halt mich, lieb mich“ aus dem Musical „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda landete Ella Endlich Ende des Jahres 2009 einen sensationellen Erfolg. Das Lied stieg von Null auf Platz 29 in die deutschen Charts ein und erreichte wenige Wochen später mit Platz 12 seinen bisherigen Höchstwert. Am Donnerstag, dem 7. April 2011, wird Ella Endlich im Düsseldorfer Savoy-Theater ihr im Oktober 2010 erschienenes Album „DA“ präsentieren. Auf dieses Konzert darf man mit Fug und Recht gespannt sein.

Die in Weimar geborene Künstlerin Ella Endlich hat einfach Musik im Blut. Ihr Talent ist ihr sozusagen in die Wiege gelegt. Ihr Vater Norbert Endlich, der selbst Arrangeur und Produzent ist, hat sie schon frühzeitig unter seine Fittiche genommen. Beachtlich ist, dass die Sängerin bereits mit zehn Jahren erste professionelle Gesangsaufnahmen machte. Schon in der Schulzeit nahm sie Tanzunterricht. Und an ihrem 14. Geburtstag, dem 18. Juni 1998, unterschrieb sie einen Schallplattenvertrag, wobei sie zuerst den Künstlernamen „Junia“ wählte. Das i-Tüpfelchen ihres bisherigen Werdegangs war dann ab dem Jahre 2001 ein Studium im Bereich Gesang, Schauspiel und Tanz mit dem Schwerpunkt Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Aus der Vita von Ella Endlich ist großer Ehrgeiz ersichtlich. Und dieser hat sich für sie ausgezahlt. Sie hat zum Beispiel bei den Bregenzer Festspielen in „La Bohème“ und „West Side Story“ mitgespielt. Später war sie am Stadttheater St. Gallen in dem Musical „Grease“ mit von der Partie. Dass Ella Endlich auch ein sehr sensitiver Mensch ist, spiegelt sich in den von ihr geschrieben Liedtexten wider.

Sieht man Ella Endlich auf der Bühne, so gewinnt man den Eindruck, dass sie ihre gesamte Energie in ihren Auftritt legt und dass ihr Herzblut an den von ihr interpretierten Liedern hängt. Sie wirkt einfach authentisch.

Tickets für das Konzert von Ella Endlich in Düsseldorf sind bei den über die Konzertkasse Heinersdorff (Telefon: 0211-32 91 91) oder über die Website des Savoytheater unter der Internetadresse www.savoytheater.de zu bestellen.

Nähere Information über Ella Endlich finden Sie auf Ihre Homepage, die unter der Internetadresse  www.ellaendlich.de abrufbar ist.

Autor: Christian Dick