Archiv für den Tag: April 17, 2011

Polen-Reise für die Generation „60+“ – Noch 2 Plätze frei

Das von der Stadt getragene „Zentrum plus“ in Düsseldorf-Oberkassel richtet sich speziell an SeniorInnen. Es werden regelmäßig organisierte Reisen durchgeführt. Die nächste Reise geht in die Polnische Toskana. Hierfür sind noch zwei Plätze frei. Die Reise bezieht sich auf das Dreieck Krakau – Lemberg – Warschau mit Besichtigungen vieler kleiner gut restaurierter bunten Städtchen meist entlang der Weichsel. Viele der zu besichtigen Orte gehören zum Unesco Weltkulturerbe und haben einen besonderen Charme. Die in deutscher  Sprache geführte Tour findet  vom 13. bis 27. Juni statt und kostet Euro 1718.- pro Person im Doppelzimmer mit Halbpension, Flug ab Düsseldorf und diversen Ausflügen. Auskunft erteilt Netzwerker Roland Schulte-Trux, Telefon 0211-575264 oder Email: rolandst1@hotmail.com.  Das komplette Programm kann sofort abgerufen werden.

Autor: Christian Dick

Michael Werner erhält im Kölner Rathaus den Art Cologne-Preis

Foto: ART-Cologne-Preisträger Michael Werner, Messechef Gerald Böse, ART-Direktor Daniel Huglogne Preis (Aufnahme: Andrea Matzker)

Von Dr. Egon Schlesinger

Zum mittlerweile 24. Mal vergaben der „Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen“ und die Koelnmesse als Ausrichter der Art Cologne den Art Cologne-Preis als Auszeichnung an eine Persönlichkeit, „die Kunst für eine breite Öffentlichkeit erfahrbar macht, das Verständnis für Kunst fördert und die Neugier und das Interesse an Kunst steigert. Zugleich gilt es, künstlerisches und kulturelles Potenzial zu erschließen und diese zu fördern.“ Nach Auffassung der Stifter dieses Preises vereint der diesjährige Preisträger, der Kölner Galerist Michael Werner, alle diese Anforderungen. Mit seinen Galerien in Köln, Berlin und New York verbinden sich die Namen und Werdegänge der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler wie Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, A. R. Penck, Sigmar Polke, Per Kirkeby oder Georg Baselitz. Es war geplant, diesen Preis im Historischen Kölner Rathaus, und zwar im festlichen  Hansasaal, zu überreichen. Doch der Andrang der vielen renommierten Künstler, Sammler und Kunstkenner, die der Ehrung für den sich selbst als Kunsthändler bezeichnenden Galeristen beiwohnen wollten, war so groß, dass die Zeremonie in die weit größere Piazzetta des Historischen Rathauses verlegt werden musste. Der Laudator Sean Rainbird lobte einerseits seine “praktische Intelligenz“, andererseits hob er seine außergewöhnliche Loyalität zu den Künstlern, mit denen er arbeitet, und die ihm allesamt ihrerseits treu geblieben sind, hervor. Als Beispiel wurde Georg Baselitz genannt, mit dem Michael Werner seit 1968 zusammenarbeitet. Der Oberbürgermeister nannte ihn „einen durchsetzungstarken, international agierenden Galeristen, der seit fast 50 Jahren die Maßstäbe für Galeriearbeit auf höchstem Niveau setzt, sowie Kunst und Künstler voranbringt“. Der Preisträger, der die Ehrung nur unter der Bedingung angenommen hatte, „dass er nichts machen und nichts sagen müsse“ (so Klaus Gerrit Friese vom BVDG), ließ es sich nicht nehmen, sich am Ende doch noch zu bedanken: Statt einer Rede antwortete er mit zwei aussagekräftigen Zitaten, bevor die erlauchte Gesellschaft zum Festessen in die Bastei umzog.

Foto: ART-Cologne-Preis-Laudator Sean Rainbird und Rolf Unkel vom Michael Werner Kunsthandel vor dem Rathaus (Aufnahme: Andrea Matzker)