Archiv für den Monat: Februar 2012

Classical Jazz – die Geschwister Kolodochka & friends geben Konzert im Düsseldorfer Museum Kunstpalast

Autor: Christian Dick

Foto: die Geschwister Kolodochka (Quelle: Agentur Rheinlust, Düsseldorf)

Ein Konzert, das im kulturellen Angebot in Düsseldorf ein besonderes Sahnehäubchen darstellt, findet am Mittwoch, 14. März 2012 ab 20 Uhr im Robert-Schumann-Saal des Düsseldorfer Museums Kunstpalast statt. Das Klavierduo Kolodochka führt das Konzert Classical Jazz auf. Auf dem Programm, das die Geschwister Kolodochka zur Aufführung bringen, stehen außer  Stücken aus Leonard Bernsteins West Side Story auch Werke von Sergej Rachmaninow, Nikolai Kapustin und George Gershwin. Die Pianisten bekommen bei diesem Konzert Unterstützung durch das duo percuplex: Simon Bernstein und Michael Feil an den Schlagwerken.

Karten zum Preis von 44,00 / 27,50 / 17,60 / 11,00 Euro sind erhältlich über Telefon 0211/274 000 oder im Internet unter www.smkp.de/musik-buehne/robert-schumann-saal.html oder über West-Ticket.

Die weltbekannten Tänze aus der West Side Story hat Leonard Bernstein in einer Suite für Orchester zusammengefasst. Es dauert nicht lange, bis diese Musik auch sehr gerne von Klavierduos interpretiert wurde, die hierdurch ihre Bandbreite  Repertoire mit zahlreichen flotten Stücken bereichern konnten. Die Geschwister Ekaterina und Alexander Kolodochka stelle an den Anfang ihres Programms eine Version für Klaviere und Schlagzeug, was Bernsteins Musik noch zusätzliches Temperament verleiht. Abgesehen von Rachmaninows Suite op. 5 hält das Klavierduo an der speziellen Art der von Jazz-Elementen gespeisten Konzertmusik fest  und aus diesem Grunde habe die Geschwister Kolodochka für ihre Aufführung den Titel „Classical Jazz“ ausgewählt. Eine Besonderheit bildet die Komposition von Nikolai Kapustin, der über Jazz-Themen improvisiert, diese Improvisationen aber aufschreibt, damit sie reifen können. Den Abschluss bildet Gershwins Rhapsody in blue in einer eigenen Bearbeitung für zwei Klaviere und Schlagwerke.

Über die Künstler
Alexander und Ekaterina Kolodochka entdeckten schon in ihrer frühen Kindheit ihre Leidenschaft für das Klavier. Sie absolvierten ihr Studium in Moskau am Gnessin College und schlossen dieses mit Bravour ab. Im Jahre 2000 kamen die Geschwister anlässlich der Abrundung ihrer Studien nach Deutschland. In der Folgejahren erhielten sie mehrere Auszeichnungen,  zum Beispiel den ersten Preis beim Torneo Internazionale di Musica in Verona als Klavier-Duo an zwei Flügeln (2008). Beide erhielten den Hochschulgrad Master of Music im Fach „Kammermusik, feste Ensembles“ mit der Bestnote 1,0. Alexander und Ekaterina Kolodochka haben inzwischen Düsseldorf zu ihrer Wahlheimat erklärt. Erst kürzlich wurden auf Einladung des WDR3 Ausschnitte aus ihrem Programm Classical Jazz im Rahmen der Funkhauskonzerte des WDR3 in Köln aufgenommen.

Hommage an den Photographen Walter Vogel

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Foto: Renate Gruber gratuliert Walter Vogel im Robert Schumann Saal (Aufnahme: Andrea Matzker)

Foto: Walter Vogel mit seiner Pina Bausch (Aufnahme: Andrea Matzker)

Zum 110. Mal wurde Die Große Kunstausstellung NRW im Museum Kunstpalast im Herzen von Düsseldorf eröffnet. 134 Künstler stellen bis zum 18. März 2012 ihre Werke aus, die eine Jury aus 680 Bewerbern ausgewählt hatte. Diese einmalige Förderung der Künste führt Künstler und Kunstinteressierte gleichermaßen zusammen. Die Kunst ist hier auch erwerbbar. Mit ca. 400 Besuchern pro Tag erreichen die Werke ein großes Publikum in dieser Ausstellung. Den Kunstpreis der Künstler erhielt in diesem Jahr der gebürtige Düsseldorfer Photograph Walter Vogel mit seinen „auf den Punkt gebrachten Photographien“, wie Michael Kortländer sie bei seiner Begrüßung der Gäste bezeichnete. In einem Saal werden allein seine charismatischen Photographien gezeigt. Kenner und Bewunderer seiner Arbeiten kamen zur Preisverleihung im Robert-Schumann-Saal und zur anschließenden Ausstellungseröffnung aus ganz Deutschland und sogar dem Ausland. Seine einzigartigen, unverwechselbaren und – einmal gesehen –  unvergesslichen Künstlerportraits schmücken auch den Katalog zur Ausstellung, dessen Titelbild eine der Photographien Walter Vogels von Pina Bausch zeigt. Der große Italien- und Espresso-Liebhaber, der in diesem Jahr unglaubliche 80 Jahre alt werden wird, traf sich zur Aftershowparty mit Kollegen, Freunden und den auch ausstellenden Künstlern aus Palermo im E.ON-Bistro, wo man den Abend gemütlich ausklingen ließ.

Foto: von links nach rechts: Oliver Keymis (Die Grünen), Vizepräsident des Landtags von NRW, Beat Wismar, Direktor des museum kunstpalast, Walter Vogel, Nina Brahauser (die 32jährige erhielt den Förderpreis für Photographie), Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Stadt Düsseldorf (Aufnahme: Andrea Matzker)

Foto: Dorothee Gräfin von Posadowsky und Walter Vogel bei der After-Show-Party im eon-Bistro (Aufnahme: Andrea Matzker)

Beharrlich, geduldig – und fröhlich.

Weihbischof Schwaderlapp im Gespräch

Von Franz Norbert Otterbeck

(Köln. 28.II.2012.) Lange schon gilt Dominikus Schwaderlapp (44) in Köln als Hoffnungsträger für die Kirche; so deutlich, dass von „Geheimtipp“ eigentlich nicht die Rede sein konnte. Viele sprachen davon, er könne die Nachfolge des heutigen Berliner Kardinals Woelki als Weihbischof für den Norden des Erzbistums antreten. Am 24. Februar, Tag des „hinzugewählten“ Apostels Matthias, nach deutschem Festkalender, gab Papst Benedikt XVI. die entsprechende Entscheidung bekannt.

Foto: Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp (Aufnahme: Andrea Matzker)

Im Gespräch mit der Presse zeigte sich der baldige Weihbischof am Montag aufgeräumt und offenherzig, aber auch ein bisschen nachdenklich, angesichts der Aufgabe, die jetzt auf ihn zukommt. Es sei sein „vierter Beruf“ als Priester (und das Priestersein enthalte viele Berufe), nachdem er Kaplan, lange Bischofssekretär und dann acht Jahre als Generalvikar für Kardinal Meisner tätig war. Zu den Entscheidungen, die er für seinen Erzbischof vorbereiten oder umsetzen musste, stehe er. Die Jahre seien aber keineswegs nur durch Sparmaßnahmen und Strukturreformen geprägt gewesen: Besonders auf aufbauende Projekte, etwa jüngst für den Michaelsberg in Siegburg, blicke er dankbar zurück. Auf den „Machtverlust“ angesprochen, den der Aufstieg zum Bischof zugleich bedeuten könne, zeigte sich der Neuernannte zuversichtlich, dass die Verkündigung des Evangeliums im unmittelbaren Kontakt zu den Menschen, insbesondere der Jugend, ihm jetzt die reizvollere Funktion biete. Wenn ihm dabei Mitchristen begegnen werden, die seine bisherige Verantwortung eher kritisch sahen, so biete dies ihm auch die Hoffnung an, diese jetzt persönlich zu überzeugen. Bischof Dominikus, ernannt für das Titularbistum Frigento – ein Ort übrigens, den er auf einer Italienreise ans Grab des Heiligen Bruno bereits en passant einmal wahrgenommen habe, bekannte sich auch zu seiner geistlichen Nähe zum Opus Dei. Und er nutzte die Pressekonferenz diesbezüglich zur „Entmythologisierung“: Die dort praktizierte Berufung zum konsequenten Christsein im Lebensalltag motiviere ihn. Aber noch nie habe irgendjemand von dort auch nur versucht, auf berufliche oder amtliche Entscheidungen seinerseits einzuwirken. Den derzeit in den Medien formulierten Ausblick, dass die „jungen Kardinäle“ (Marx und Woelki) das Gesicht der Kirche in Deutschland werden neu mitprägen können, bewertete Schwaderlapp eindeutig positiv. Auch dem Wort vom „Umbruch“, der sich abzeichne – wie auch dem Stichwort „Entweltlichung der Kirche“, wich er nicht aus. Es sei ja zu erkennen, dass das hergebrachte Milieu nicht mehr tragen werde. Für die Zukunft des Glaubens allerdings biete das jüngste Konzil noch reichlich ungehobene Schätze, auch die Chancen des Laienapostolates betreffend.

Gaudentes – patientes – instantes; fröhlich, geduldig und beharrlich ans Werk, das bleibe seine Devise. Dieses Leitmotiv zeichnet dem dritten Weihbischof von Köln einen guten Start im „vierten“ Beruf vor. Ein fünfter Ruf könnte beizeiten folgen. Denn Köln, wie Münster oder Paderborn, exportiert bisweilen Hirten von Rang. Glückauf also – und viel Segen Ihrer Arbeit!

Würzburg – Wein, Romantik und Kultur

Autor: Christian Dick

Foto: die Festung Marienberg oberhalb von Würzburg (Aufnahme: Christian Dick)

Würzburg – das ist das Herzstück Mainfrankens. Eine Stadt, die sehr lieblich ist, umgeben von malerischen Weinbergen und gekrönt mit Prunkbauten von Balthasar Neumann, wie etwa die Würzburger Residenz. Imposant ragen hoch am Berg die Festung Marienberg und eine der wohl schönsten Barockkirchen Deutschlands, das Würzburger Käppele, hervor, es hat den Anschein, als ob sie die Stadt beschützen. Würzburg nur auf einen Bischofs- und Beamtenstadt zu reduzieren wäre daher weit gefehlt.

Foto: das Würzburger Käppele, zu dem ein wunderschöner Kreuzweg hochführt (Aufnahme: Christian Dick)

Im Wintersemester 2011/2012 waren an der Universität Würzburg 24.306 Studierende eingeschrieben. Die herausragenden Fakultäten sind Volkswirtschaft, Jura und Medizin. Aber auch Ägyptologie und Altorientalistik finden sich im Studienangebot. Wenn die Studenten keine Lust zum Pauken haben, finden Sie in den zahlreichen Weinstuben, die fast alle das „bäck“ im Namen haben. Das Wort „bäck“ leitet sich von Bäcker ab. Diese haben sich in früheren Jahren oft nebenbei als Weinbauern betätigt. Sehr schön sind zum Beispiel die zahlreichen Lokale am Sanderring, nahe der Würzburger Universität.

Würzburg hat zu jeder Jahreszeit seine Reize. Zwar denkt man zuallererst an die Weinfeste im Herbst, aber zu anderen Jahreszeiten ist ein Besuch in der ehemaligen Residenzstadt ebenfalls sehr zu empfehlen. Im Früjahr ist zum Beispiel die Früjahrskirmes in der Talavera, im Winter ist der Weihnachtsmarkt sehr lieblich und im Sommer beginnt Anfang Juli immer das zweiwöchige Kiliani-Volksfest, benannt nach dem Würzburger Stadtpatron St. Kilian, dessen Namen auch der Dom trägt.

Foto: die Würzburger Residenz, entworfen von Balthasar Neumann (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Blick auf den Kiliansdom  (Aufnahme: Christian Dick)

Auch das Umland von Würzburg ist pittoresk, genannt seien hier nur die Stadt Kitzingen am Main und Veitshöchheim mit seine wunderschönen Rokokogärten.

Schließlich bietet Würzburg auch ein mannigfaltiges kulturelles Angebot, insbesondere mit seinen zahlreichen Theatern und Museen. Ein besonderes Highlight sei an dieser Stelle hervorgehoben. Das Würzburger Mozartfest erfreut sich seit nunmehr 90 Jahren regelmäßig großer Beliebtheit sowohl bei Experten auf dem Gebiet der klassischen Musik, als auch bei jenen, die sich mit der Klassik vertraut machen wollen. Das Mozartfest 2012 findet vom 1. Juni bis 1. Juli statt. Das Leitmotto lautet in diesem Jahr „Mozarts Claviere“. Den Besuchern wird hierbei die Möglichkeit gegeben, die historischen Tasteninstrumente in all  ihren Facetten zu durchdringen. Dabei ist die Bandbreite äußerst abwechslungsreich. Sie erstreckt sich vom Clavichord über das Cembalo bis hin zum Hammerflügel – Mozart war von all diesen Instrumenten begeistert. „Eine besondere Herausforderung für Musiker und Publikum, passend zum diesjährigen Motto, bietet der Klaviermarathon: Ein Abend mit acht Pianistinnen und Pianisten der Extraklasse. Klassikliebhaber haben die Möglichkeit, bis zu vier musikalische Aufführungen von Stars wie Olga Scheps, Herbert Schuch oder Andreas Staier in den wunderbaren Sälen der Würzburger Residenz (UNESCO Weltkulturerbe) zu hören. Dies verspricht ein Höhepunkt mit pianistischen Höchstleistungen zu werden“, so Christian Kabitz, Künstlerischer Leiter des Festivals.

Im Rahmen der Sinfoniekonzerte im Kaisersaal der Residenz – einer Atmosphäre, bei der man für ein paar Stunden in die Barockzeit eintauchen kann – werden Mozarts Klänge, von exzellenten Solisten und Ensembles präsentiert. Künstler, die eine hohe Reputation haben, wie der südafrikanische Hammerklavier-Star Kristian Bezuidenhout oder der türkische Pianist und Komponist Fazil Say und erstklassige Orchester wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das italienisch-temperamentvolle Orchester Europa Galante versprechen Musikdarbietungen ersten Ranges. „Auch in diesem Jahr wollen wir wieder alle Altersstufen mit unserem kulturellen Angebot ansprechen und unser Publikum begeistern“, erklärt Georg Rosenthal, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg. So stehen hochkarätigen Sinfonie- und Kammerkonzerten mit Werken von Mozart, Bach oder Beethoven Musikevents mit Club-Sounds und HipHop, begleitet von einem klassischen Streichquintett, gegenüber.

Foto: Stadtpanorama von Würzburg (Aufnahme: Christian Dick)

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Aschermittwoch der Künstler in Köln

Autor: Christian Dick

Foto: Kardinal Meisner bei der Begrüßung der Gäste im Maternushaus (Aufnahme: Christian Dick)

Zum traditionellen „Aschermittwoch der Künstler“ hat der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner alle Kunstschaffenden am 23. Februar eingeladen. Zunächst fand die Feier der Heiligen Messe in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Köln statt. In seiner Begrüßung erklärte der Kardinal „Der Aschermittwoch ist der Tag der jährlichen Grunderneuerung der Kirche an Haupt und Gliedern.“ An erster Stelle stehe das Reich Gottes und alles andere werde dazugegeben. „Unsere Wertvorstellungen“, so führte Meisner in seiner Predigt aus „schlagen sich in unserer Zeiteinteilung nieder. In der Fastenzeit kommt es darauf an, ob wir dem Herrn mehr Zeit einräumen.“  Feuer könne sich auch ohne Wirkung des Menschen entfalten erklärte er weiterhin. Das Wirken des Menschen in der Natur entfaltet sich dem Kardinal zufolge an zwei Kriterien: 1. An der Bestattung der Toten. Die Menschen trügen Verantwortung für die Toten, die ihnen nur vorausgegangen seien. 2. In der Kunst. Dort, wo man Ölmalerei oder plastische Nachbildungen der Weltgeschichte sehe, sei das Werk des Menschen. „Das Bewusst-Werden seiner selbst erfährt jeder Mensch bis zum heutigen Tag“, so der Kardinal. So lerne das Kleinkind als erstes seinen Namen und später sage es „Ich will spielen“ oder „Ich will malen“. Neben der Religion, so Meisner, sei die Kunst das höchste Kennzeichen des Menschen in der Geschichte. Das Urbild Gottes in sich selbst zeige sich in seinem Selbstbild als Handwerker, der die Welt erschaffen habe, und als Schöpfer. „Jeder hat seine Gabe im Ursprung von Gott bekommen. Jeder ist berufen, Künstler und damit ein bisschen Lebenskünstler zu sein. Es wäre schön, wenn die Menschen in unserer näheren Umgebung durch unsere Gestaltungskraft ein wenig berührt werden“, so Meisner. Aus dem Nichts ins Dasein zu rufen sei nur eine Gabe Gottes. Jeder Mensch sei Künstler und könne durch sein Wirken und Dasein die Menschen ein wenig froher und dankbarer machen. Im Anschluss an seine Predigt erteilte Kardinal Meisner den Künstlern das Aschenkreuz. Der Figuralchor Köln sang Werke von Douglas Pew, Rihards Dubra und Jacob Handl.

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Rosenmontag in Köln und Düsseldorf

Autor: Christian Dick

Bei strahlendem Sonnenschein, aber recht kaltem Wetter waren die Narren in Köln und Düsseldorf am Rosenmontag in bester Stimmung. Es zeigte sich wieder einmal, dass die Rheinländer nicht nur gute Gastgeber, sondern auch sehr gesellige Menschen sind. Der Karneval am Rhein ist das beste Beispiel für gelebt Integration. So waren in Düsseldorf Delegationen aus Teneriffa und von den Seychellen mit von der Partie. Köln-Rodenkirchen hatte in diesem Jahr einen Karnevalsprinz aus der Türkei. In Düsseldorf erwies sich das zum zweiten Mal in Folge angewendete Glasflaschenverbot in der Düsseldorfer Altstadt als sehr erfolgreich.

Und hier besonders erheiternde Momente der Rosenmontagszüge in Köln und Düsseldorf.

Impressionen aus Köln

Foto: Marie-Luise Nikuta und der Kölner OB Jürgen Roters bei dessen Rosenmontagsempfang im Rathaus (Aufnahme: Andrea Matzker)

Foto: Der Wagen der Blauen Funken (Aufnahme: Andrea Matzker)

Foto: Kaya Yanar und Tom Gerhard (Aufnahme: Andrea Matzker)

Impressionen aus Düsseldorf

Foto: Hier wurde das Verhältnis zwischen Nicolas Sarkozy und Angela Merkel auf den Korn genommen (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Angela Merkel mit einen Rock, der den Euro-Rettungsschirm darstellen soll (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Vor der Arabische Frühling (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Und hinten als Frosch die Islamisierung (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Karl-Theodor zu Guttenberg wurde als Graf Dracula dargestellt (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Mit einer solchen Maske kann man den Winter auf jeden Fall den Garaus machen (Aufnahme: Christian Dick)

Das Divertissementchen – zum vorläufig letzten Mal im Opernhaus

Von Andrea Matzker

Foto: Die Flora im heutigen Zustand (Aufnahme:  Andrea Matzker)

Foto:  Flora Modenschau (Aufnahme: Andrea Matzker)

Mit Wehmut genießen die Kölner ihr vorläufig letztes „Zillchen“, wie Cäcilia Wolkenburg, der Kölner Männergesangverein (KMGV), auch genannt wird, im Opernhaus vor der großen anstehenden Renovierung des Hauses. Noch bis Karnevalsdienstag, dann „ist alles vorbei“. Auch diesmal war es wieder ein gelungenes Stück mit zauberhaften Bühnenbildern, schönen Kostümen und hervorragenden gesanglichen, tänzerischen und schauspielerischen Darbietungen. Ganz abgesehen von der köstlichen und einfallsreichen Geschichte, dass in Köln eine veritable und hübsche Jungfrau gesucht wird, aber nur eine waschechte Sächsin zur Verfügung steht. Der nun muss schnellstens Kölsch beigebracht werden, und dies ist ein wirklich und wahrhaft witziges Unterfangen… Großartig und doppelt wehmütig stimmend ist das traumhaft schöne Bühnenbild mit dem Festsaal der alten Flora im Hintergrund, in der es wie anno dazumal Café und Tanz mit elegant gekleideten und gutgelaunten Menschen gibt. Eine phantasievolle Modenschau ist die Krönung der festlichen Atmosphäre.

Foto: Karl Lagerfeld in der Flora-Kulisse (Aufnahme:  Andrea Matzker)

Foto:  Der Bayernkönig Ludwig reitet auf Loriots Badeente ein (Aufnahme: Andrea Matzker)

Kölner Rosenmontagszug: Persiflage-Wagen zum Thema „Wulff“ wird neu gestaltet

 

Foto: Abriss des Persiflagewagens zum Thema Wulff durch Wagenbauer Jörg Liebetrau und Christoph Kuckelkorn (Aufnahme: Andrea Matzker)

Foto: Wagenbauer Jörg Liebetrau mit dem demontierten Wulff-Kopf am Tag des Rücktritts (Aufnahme: Andrea Matzker)

Autorin: Andrea Matzker

Das Festkomitee Kölner Karneval von 1823 wird den geplanten Persiflage-Wagen für den Kölner Rosenmontagszug 2012 zum Thema „Wulff‘ nach dem Rücktritt des Bundespräsidenten neu gestalten, weil das ursprüngliche Motiv „Präsident Wulff wird zur Schlachtbank geführt „sich überholt hatte..
Das neue Motiv des Wagens zeigt den Deutschen Michel, der die Figur des ehemaligen Bundespräsidenten aus einem viel zu großen Anzug herauszieht. Der Anzug steht für das Amt des Bundespräsidenten. Aus dem schwarzen Anzug fallen lauter Dinge wie zum Beispiel ein Handy, Prozente und Zinsen, ein Bobbycar, Urlaubsreisen…
Der Deutsche Michel steht vor dem „Kaufhaus Vorteilsnahme“ mit verlockenden Angeboten – wer dort einkaufen geht, bekommt jedoch ein Problem, denn ein Politiker sollte sich genau überlegen, ob er dort einkaufen geht… Viele Verführungen begegnen einem Politiker in seinem Amtsleben, stets ist die Versuchung groß… Ein aktuelles Sonderangebot des Kaufhauses lautet: „Sonderkredite: 3 nehmen – 1 bezahlen“.
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel steht ungläubig und entsetzt vor dem „Kaufhaus Vorteilsnahme“ und rauft sich die Haare.
Ursprünglicher Entwurf: Thomas Willmann Überarbeitung und Wagenbau: Jörg Liebetrau

Das absolute Highlight „zwischen den Tagen“ in der Kölner Philharmonie

„Rettung naht – Superhelgi auf Tournee“ nur noch am Samstag und Sonntag vor Rosenmontag

Foto: Willy Ketzer, Ira Coleman, Helge und Klein-Charly Schneider in der Philharmonie (Aufnahme: Andrea Matzker)

Von Andrea MatzkerEin unbedingter musikalischer Leckerbissen vom Allerfeinsten für alle Karnevalisten und Nicht-Karnevalisten wird zum Wochenende in Köln geboten! Helge Schneider, der kurz vor diesen Auftritten seine Band neu besetzte, spielt mit weltweit anerkannten Spitzenmusikern. Extra aus den USA angereist ist Super-Bassist Ira Coleman, der zur Zeit mit Sting auf Welttournee ist, aber gerne einen Abstecher zu Helge in seine alte Studienstadt Köln macht, wo er einst an der Musikhochschule studierte. Mit von der Partie ist natürlich unser Lieblingsdrummer Willy Ketzer und weitere Künstler von Weltrang. Allerhöchstes Niveau und köstliches Vergnügen gemeinsam sind hundertprozentig garantiert!

Foto: Willy Ketzer am Schlagzeug und Helge Schneider am Baß mit Charly (Aufnahme: Andrea Matzker)

Alaaf und Helau – Altweiberfastnacht in Köln und Düsseldorf

Autor: Christian Dick

Bis zum Mittag war an Altweiberfastnacht in diesem Jahr nass-kaltes Wetter in Köln und Düsseldorf angesagt. Doch davon ließen sich die Jecken in den beiden Karnevalshochburgen ihre gute Laune nicht vermiesen.  Die Kölner und die Düsseldorfer Altstadt waren im Ausnahmezustand.  Die Stimmung war ausgelassen, wie schon lange nicht mehr.

Foto: das Kölner Dreigestirn: Jungfrau Olivia, Prinz Marcus II., Bauer Thorsten (Aufnahme:  Andrea Matzker)

Schnell war auch in Düsseldorf der Rathauschef Dirk Elbers entmachtet, die Frauen hatten das Regiment an sich gerissen.

Foto:  Düsseldorfs Venetia Anke Conti-Micha hat gerade Oberbürgermeister Elbers die Krawatte abgeschnitten (Aufnahme: Christian Dick)

Düsseldorfs Karnevalsprinz Thomas II. (Puppe) amüsierte sich köstlich im Rathaus.

Foto: Thomas II. mit Bürgermeister Gudrun Hock (Aufnahme: Christian Dick)

Dass der rheinische Karneval und multikulturell und ganz international ist, beweisen folgende Impressionen:

Foto: Jungfrau Olivia und die Chinesische Prinzessin Guo Kun an Weiberfastnacht im Rathaus (Aufnahme:  Andrea Matzker)

Foto:  Die Japanerin Yazuko Kanuma lebt seit 45 Jahren in Düsseldorf und hatte im Düsseldorfer  Rathaus eine Menge Spaß (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters bei seinem Empfang im Rathaus an Weiberfastnacht (Aufnahme: Andrea Matzker)

Foto: Geschenke vom Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters  für das Dreigestirn an Weiberfastnacht (Aufnahme: Andrea Matzker)

Wenn Sie die Überschrift dieses Artikels anklicken, sehen Sie eine Reihe origineller Aufnahmen von Altweiberfastnacht. Weiterlesen