Archiv für den Monat: April 2012

Lange, zauberhafte Nacht der Museen in Schloss Benrath am 28. April


Foto: Hans-Georg Lohe, Gabriele Uerscheln, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff vor der Kapelle des Schlosses Benrath (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Foto: Museumspädagogin Dr. Margitta Dobrileit (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

 Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Bereits am „Tag der offenen Tür“ wurden „10 Jahre Museum für Europäische Gartenkunst im Schloss Benrath“ gefeiert. Der Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf, Hans-Georg Lohe, sowie die Museumsdirektorin Gabriele Uerscheln hielten Festreden, es gab Sonderführungen durch die Benrather Kübelpflanzensammlung, einen Überblick über die Orangeriepflanzen des 18. Jahrhunderts sowie einen Einblick in die duftenden Kräuter und Paradiesgärten der mittelalterlichen Gartenanlagen. Auch Zitrusfrüchte und ihre zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten wurden vorgestellt. Die Besucher konnten Blumenzwiebeln erwerben und Publikationen der Stiftung Schloss und Park Benrath zum Jubiläumspreis erstehen. Freundliche junge Leute, als Gärtner gewandet, verteilten Informationsmaterial zu der ständigen Sammlung des Museums für Europäische Gartenkunst, das im östlichen Kavaliersflügel des Schlosses angesiedelt ist. Dort wird auch im Raum 10, dem sogenannten „Garten der Dichtung“, einer ehemaligen Bewohnerin  dieses Gebäudes gedacht, der Freifrau und Edlen Herrin Elisabeth von Plotho und verheirateten Baronin von Ardenne. Mit ihrem Ehemann wurde sie hier von 1881-1884 einquartiert, und hier begann auch ihre tragische Geschichte, die dann später Theodor Fontane als Vorlage  für seinen Roman „Effi Briest“ diente und vielfach verfilmt wurde. Die Museumspädagogin Margitta Dobrileit beschreibt diese Vorgänge in  einer übersichtlichen und aussagekräftigen Publikation, die man im Museumsshop kaufen kann. Zur „Langen Nacht der Museen“ sind viele Attraktionen in originalen Kostümen, Lichtinstallationen, Gedichtvorträge und Überraschungen geplant, kurz: Ein Plaisir für Augen, Ohren und – wie der Kulturdezernent schon in seiner Festrede mit den Worten „Es riecht hier auch gut!“ sagte – für die Nase lädt zum Lustwandeln in Schloss und Park Benrath bis tief in die Nacht ein.

 

Foto: Obstgarten am östlichen Kavaliersflügel von Schloss Benrath am 22.4.12 Ostflügel (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Foto: Gärtnerin und wandelndes Gedicht Zoé Dobrileit (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Foto: Östlicher Kavaliersflügel des Schlosses bei Hagel im April am 22.4.12 (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

 

Lehrbücher zur Mikroökonomie und Makroökonomie

Buchvorkritik von Christian Dick

In der Masse der vielen Lehrbücher im Bereich Volkswirtschaftslehre gibt es eine Unmenge von Literatur, die allzu theoretisch aufgebaut sind. Aus dem Rahmen fallen in diesem Zusammenhang die beiden Lehrbücher Mikroökonomie und Makroökonomie dem Verlag Pearson Deutschland GmbH. Dieser Bücher sind sehr empfehlenswert, weil sie eine sehr pragmatische Darstellungsweise aufweisen und dem Leser sehr griffige und anschauliche Fallbeispiele liefern. Sehr sinnvoll sind weiterhin die in diesen Büchern enthaltenen Lernerfolgskontrollen und Übungsaufgaben am Ende jedes Kapitels. So prägt sich das erworbene Wissen sehr viel besser ein. Beide Bücher sind sowohl Studenten als auch für Praktiker sehr wertvoll.

 

Das Buch „Mikroökonomie“ von Robert Pindyk und Daniel L. Rubinfeld geht auf alle Bereiche der modernen Mikroökonomie ein, von der konventionellen Angebots-, Nachfrage-, und Markttheorie über Versicherungs-, Spiel- und Oligopoltheorie, moral hazard und adverse selection bis hin zur Marktunvollkommen-heitstheorie. Das Buch hebt insbesondere die Bedeutung der Mikroökonomie für Management- und politische Entscheidungen hervor.

ÜBER DIE AUTOREN:

ROBERT PINDYCK gehört zu den weltweit angesehensten Mikroökonomen und lehrt an der renommierten Sloan School of Management des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, MA.

DANIEL L. RUBINFELD ist Professor für Wirtschaft und Recht an der University of California in Berkeley.

ISBN: 978-3-8273-7282-6

960 Seiten

€ 49,95 [D]

 

Das Lehrbuch Makroökonomie schafft das solide Fundament für das Studium der Makroökonomie ein und gibt gleichzeitig eine Anweisung, wie dieses Wissen in der Praxis im Bereich der Wirtschaftspolitik zum Einsatz kommt. Die amerikanische Originalausgabe von Olivier Blanchard auf internationaler Ebene eines der populärsten Lehrbücher zur Makroökonomie.

Die deutsche Adaption durch Gerhard Illing hat die in der Originalausgabe enthaltenen Themen auf den neuesten Stand gebracht und erweitert. Außerdem liegt ein Schwerpunkt auf der europäischen und deutschen Perspektive. Eine Reihen von Fallbeispielen von hoher Aktualität machen deutlich, wie Modelle aus der Theorie dazu beitragen, die Trends in der Wirtschaftspolitik zu verstehen und zu deuten – angefangen bei der Darstellung der Finanzkrise in den USA und deren Auswirkungen auf Europa über die Konsequenzen, die die Ölkrise auf die Weltwirtschaft haben wird bis zur Dar- und Gegenüberstellung der Arbeitsmarktsituation in Europa und Asien. Aktuelles Zahlenmaterial und entsprechend angepasste Grafiken ermöglichen ein umfassendes Verständnis der aktuellen, wirtschaftspolitischen Situation.

Olivier Blanchard / Gerhard Illing

ISBN: 978-3-8273-7363-2
912 Seiten
€ 49,95 [D]

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Internetadresse www.pearson-studium.de.

 

Über die Autoren:

OLIVIER BLANCHARD zählt zu den weltweit renommiertesten Makroökonomie-Experten. Er ist Professor am Department of Economics am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Seit Herbst 2008 ist er Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF).GERHARD ILLING ist Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomie am Institut für Volkswirtschaftslehre der LMU München und Forschungsdirektor am ifo Institut. Er ist Herausgeber der CESifo Economic Studies und Mitglied des theoretischen Ausschusses, des Ausschusses für Geldtheorie und Geldpolitik sowie des Ausschusses für Makroökonomie imVerein für Socialpolitik.

Highlight der Woche: Krönender Abschluss der „tour de menu“

Autor: Christian Dick

Die Zahl 13 war für die diesjährige Tour de Menu wahrlich kein schlechtes Omen. Denn die Erfolgsbilanz der Veranstaltung, die im März 2012 zum 13. Mal stattfand kann sich sehen lassen. Rund 27.000 Gäste frönten in 51 Restaurants aus Düsseldorf und Umgebung lukullischen Gaumenfreude. Das Angebot war sehr vielfältig. Regionalen, nationale oder internationale wurden in sehr einfallsreichen und kreativen Darreichungsformen kredenzt.

Über 25 Tage hinweg Tage hinweg verwandelt sich die Region Düsseldorf in ein „Mekka“ für Schlemmer. Rund 6.000 Besucher stimmten mit Hilfe des METRO Gourmet-Passes über „Preis/Leistung“, „Qualität“ und „Service“ der Menüs ab. Im Rahmen einer chilligen Feier zur Krönung des Endes der Tour de Menu wurden im Klosterhof – Bistro im Maxhaus in der Düsseldorfer Altstadt in dieser Woche die Sieger der Besucher und der im letzten Jahr eingeführten tour de menu-Jury gekürt. Bei Fingerfood und Wein verfolgten rund 270 Besucher die Siegerehrung und feierten „altbekannte“, aber auch „neue“ Sieger der Tour.

Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe haben ein ausgezeichnetes Exempel dafür statuiert, wie groß die Bandbreite des kulinarischen Angebots im Rheinland ist. Unter den Lokalitäten waren Sternerestaurants, Hotelgastronomie, Landgasthof oder Szenerestaurant mit von der Partie. Es blieb nicht nur jeder denkbare Speisewunsch unerfüllt, sondern auch die preisliche Bandbreite war ebenfalls sehr groß. So wurden die Menüs in einer Preisspanne von 28,90 bis 149,00 EUR angeboten. Großen Zuspruch erhielten auch die neueingeführten, speziellen Menüs für Vegetarier -13 Restaurants boten extra eine Fisch- und Fleischlose Alternative an.

Außer Restaurants, die der tour de menu, seit vielen Jahren treu sind, wie beispielsweis „Die Ente“ und „Bellevue“, haben die Veranstalter, die Agentur RheinLust, insgesamt 14 neue Restaurants bei der kulinarischen Veranstaltung im Frühjahr präsentiert. Ob im Norden [Mülheim an der Ruhr], Westen [u. a. Meerbusch, Krefeld und Korschenbroich] oder Osten [u.a Haan, Erkrath und Ratingen] von Düsseldorf – insgesamt 12 Restaurants aus dem Umland kochten bei der Tour eifrig mit und begrüßten zahlreiche Gäste aus Düsseldorf in ihren Restaurants.

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Berthold Beitz erhält den Lew Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte 2012

Foto: Berthold Beitz und seine Tochter, Dr. Susanne Henle (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Foto: Berthold Beitz, Peer Steinbrück (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Dr. Egon Schlesinger

 

Im Jahr des 100. Geburtstags des russischen Humanisten, Schriftstellers und Bürgerrechtlers Lew Kopelew, verleiht das Lew-Kopelew-Forum  den nach ihm benannten Preis für Frieden und Menschenrechte“ 2012 einem Mann, der Anspruch und Verpflichtung des Preisgedankens überzeugend mit Leben erfüllt hat: Berthold Beitz.

In Berthold Beitz ehrt das Lew-Kopelew-Forum eine Manager-Persönlichkeit, deren Wirken dem öffentlichen Bewusstsein als moralisch integer und sozial zukunftweisend eingeprägt bleiben soll. Solidarität und Ausgleich, Sozialverpflichtung und Achtung der Menschenwürde sind die leitenden Prinzipien, die der Lebensleistung des Preisträgers ihr Fundament gaben; sie bestimmten die moralische Ausrichtung eines Handelns, das dem Gemeinwohl stets verpflichtet blieb, und sie ermöglichten zugleich eine Freiheit des Handelns, die durch das Gewissen jederzeit gerechtfertigt war'“, sagte Fritz Pleitgen, Vorsitzender des Lew Kopelew Forums und ehemals Intendant des WDR, bei der Preisbegründung. Die Laudatio hielt der ehemalige Ministerpräsident und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück: “Geehrt wird heute ein Ausgezeichneter“, und weiter… „Berthold Beitz ist eine imponierende Persönlichkeit, an dessen Vita die Höhen und Tiefen des 20. Jahrhunderts, der deutschen Zeitgeschichte ablesbar sind. Seine konkret gelebte Menschlichkeit und Unangepasstheit suchen ihresgleichen“.

Das Rahmenprogramm zum Festakt in der Kassenhalle der Kreissparkasse Köln am Neumarkt gestaltete vor 600 geladenen Gästen das Joachim Schoenecker-Trio: mit Joachim Sehoenecker an der Gitarre, Henning Gailing am Kontrabass und Hendrik Smock am  Schlagzeug. Alle drei Musiker gehören zu den derzeit renommiertesten deutschen Jazzmusikern, die mit Stücken wie „On a clear day, l hear a Rhapsody oder Bud’s Beaux Arts einen musikalischen Gruß an den inzwischen 98-jährigen Berthold Beitz und seine Frau Elsa schickten, die bekanntermaßen eine ausgeprägte Vorliebe für den klassischen Jazz besitzen.

 

Foto: Fritz Pleitgen, Berthold Beitz (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Foto: Maria, genannt Marika, Kopelew, die Witwe Kopelews  (Aufnahme:  Andrea Matzker)

Düsseldorfer Jecken haben Motto für 2013

Auch, wenn jetzt im Frühling, noch niemand gerne an den nächsten Winter denken mag, so sind die Jecken schon zu dieser Zeit sehr umtriebig und zerbrechen sich die Köpfe über das zukünftige Sessionsmotto.  Das Brainstorming war letzten Endes die Mühe wert.  Kurz vor Ostern statt das Motto der Karnevalssession 2013  fest.  Mehrheitlich favorisierte die Mitglieder des Vorstandt des CC Düsseldorfer Karneval einen Vorschlag, der – obwohl bereits im Jahre 2009 unterbreitet –  bis heute nichts Pfiff eingebüßt hat: „Och dat noch!“. Der geistige Vater des Mottos ist einer der Düsseldorfer Karnevalisten, dessen Bekanntheitsgrad am größten ist:  Rosenmontagszugleiter Hermann Schmitz. Der langjährige Präsident der Unterrather Funken, Karnevalsprinz (1993) und Hoppeditz (1980-1989) hatte vor drei Jahren die Idee, als es mal wieder sehr turbulent in der Wagenbauhalle zuging . Die Entscheidung des CC-Vorstandes fiel in der gestrigen Sitzung nach eigehender Beratung. In die engere Auswahl waren mehr als ein Dutzend Vorschläge gekommen. CC-Präsident Josef Hinkel zeigte sich vom neuen Motto begeistert: „Es ist kurz, prägnant undunheimlich vielfältig – man kann es positiv und negativ einsetzen.“ Dies ist ein hervorragendes Omen für die Session 2013.

Autor: Christian Dick

Oberkasseler Orgelfrühling 2012

Inzwischen hat er bereits Tradition: Der Oberkasseler Orgelfrühling der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Oberkassel. In diesem  Jahr startet er am Mittwoch, 18. April, mit einem Eröffnungskonzert in der Auferstehungskirche, Arnulfstraße 33.

Bis zum 23. Mai können sich Freundinnen und Freunde der Orgelmusik auf sechs Orgelkonzerte mit Gastorganisten jeweils mittwochs um 18.30 Uhr freuen.

Am 18. April spielt der Organist Ulrich Knörr (Orgel) von Rothenburg ob der Tauber Werke von Franz Liszt, August Gottfried Ritter, Jean Alain sowie Marco Enrico Bossi, Ludwig Thuille, Alexandre Guilmant und Max Reger.

Am 25. April lautet das Motto „Orgel, Schlagzeug  und Chor“.  Es wirken mit  Stephen Blaich (Metzingen), Orgel, Thorsten Göbel (Düsseldorf), Orgel, Frauenchor der Kantorei Oberkassel und Klaus Dreher, Schlagzeug.

Das 3. Konzert am 2. Mai trägt den Titel  „Innen – und Außenwelten“. Auf dem Programm stehen Werken von  J. G. Ropertz, Joseph Jongen, J.  Bonnat,  Sigfrid Karg-Elert, und Karl Höller. An diesem Abend ist   Michael Hedley (Amsterdam), Orgel, zu Gast.

Alle Konzerte beginnen um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Auferstehungskirche ist erreichbar, indem man mit den U-Bahn-Linien U-74,  U 75, U 76 und U 77 entweder bis zur Haltestelle Barbarossaplatz oder Belsenplatz fährt. Vom Barbarossaplatz nimmt man die Arnulfstraße, die links nach dem Brunnen beginnt. Vom Belsenplatz sind es nur wenige Minuten, wenn man die Quirinstraße geradeaus bis zur Auferstehungskirche geht.

Autor: Christian Dick

Runder Geburtstag der Jazz Rally

Foto: links: Klaus Doldinger, rechts im Bild: Ali Haurand (Aufnahme: Christian Dick)

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die Düsseldorfer Jazz Rally wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Der Termin ist wieder am Pfingstwochenende, in diesem Jahr vom 25. bis 27. Mai 2012. Am Donnerstag, dem 24. Mai, findet die Preview in der Kaiserpfalz in Kaiserswerth statt. Hierbei werden die Big Band des Theodor-Fliedner-Gymnasiums und Willy Ketzer auftreten. Bei einem Sonderkonzert im airberin Hangar 8 gibt am 25. Mai Rea Garvey, der mit seinem Hit „Can’t stand the silence“ derzeit überaus erfolgreich ist, ein Konzert geben.

An vier Tagen werden von 500 Musikern 92 Konzerte auf 36 Bühnen dargeboten. Möglich wäre dies nicht ohne Sponsoren, wie Vodafone und die Brauerei Schlösser, die wieder einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben haben. Dann ist da noch der Buttonverkauf. Zum Preis von  29,00 Euro im Vorverkauf und 35,00 Euro an der Abendkasse kann man einen für den 25. Bis 27. Mai erwerben. Der Jazz Rally Button nur für Pfingstsonntag kostet 25,00 Euro. Bereits im Vorfeld ist die Jazz Rally regelmäßig komplett gegenfinanziert.

Eine Neuerung ist in diesem Jahr eine Bühne der Sparda-Bank auf dem Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus, auf der sich speziell der Nachwuchs präsentiert. Hier wird auch am Freitag, dem 25. Mai Max von Einem mit von der Partie sein, der den anlässlich der 20. Jazz Rally erstmalig veranstalteten Nachwuchswettbewerb Sparda Jazz Award der Sparda-Bank gewonnen hat. Max von Einem, so Klaus Doldinger, auch in diesem Jahr wieder Schirmherr der Jazz Rally, habe ihn sehr beeindruckt. Bei seiner Musik sei eine Urkraft mit zugange, die er selten gehört habe.

 

Foto: Klaus Doldinger, Max von Einem und Ali Haurand (Aufnahme: Christian Dick)

Klaus Doldinger wird mit seiner Formation Passport sowie zusätzlich mit Ali Haurand gemeinsam auftreten. Das Michael Wollny’s Trio interpretiert am 27. Mai im Landtag eine Mischung aus europäischer Jazztradition, Indie-Rock, abendländischer und zeitgenössicher Kunstmusik. Am selben Tag tritt abends der Sohn von Clint Eastwood, Kyle Eastwood, mit seiner Band im Konzertzelt am Burgplatz auf.

In Europa gibt es kein vergleichbares Jazz-Festival, bei dem eine solche Vielfalt von Musikrichtungen dargeboten wird. Von Blues, über New-Orleans-Jazz und Rock bis hin zu Dixieland-Musik sind alle Stilrichtungen vertreten. Kurzum: Das Programm bietet etwas für jeden Geschmack. Dies ist sicherlich auch der Grund, weshalb der Jazz, den der künstlerische Leiter der Jazz Rally Ali Haurand auf Grund seiner Improvisationsvielfalt gerne als „Musik der 3. Sprache“ bezeichnet, ein breites Publikum von Jung bis Alt anzieht.

 

Foto: Mit der aus Düsseldorf stammenden Inge ist Klaus Doldinger seit 52 Jahren verheiratet (Aufnahme: Christian Dick)

An dieser Stelle wurden nur einige Appetithappen genannt.   Mehr Information gibt es unter der Internetadresse  www.duesseldorfer-jazzrally.de/. Jazz Rally Buttons könne in allen Jazz Rally Gaststätten, in der Galeria Kaufhof Königsallee Nr. 1, Zentralkasse im Erdgeschoss, im     stilwerk, Info-Counter, Grünstraße 15, bei den Geschäftsstellen der Westdeutschen Zeitung (Düsseldorf, Königsallee 27, Krefeld, Rheinstraße 76, Mönchengladbach, Bismarckplatz 1 – 5,  Wuppertal-Elberfeld, WZ-Pressehaus am Otto-Hausmann-Ring 185) sowie bei dticket oder unter der Hotline 01805 644 332 (0,14 Euro pro Min. aus d. dt. Festnetz; max. 0,42 Euro aus d. dt. Mobilfunknetz) oder unter www.dticket.de erworben werden.

Autor: Christian Dick

Ein Geburtstagsgeschenk für den Papst

 

Foto: Georg Gänswein bei der Buch-Präsentation in München (Aufnahme: Andreas Stock)

Buch-Tip von Christian Dick

Der Sekretär Papst Benedikts XVI., Prälat Dr. Georg Gänswein, hat im März im Media Maria Verlag das Buch „Prominente über den Papst“ herausgegeben.

Am 15. März wurde das Buch im Münchener Presseclub vorgestellt. Verlagsleiterin Gisela Geirhos berichtete, wie die Idee entstanden ist, ein solches Projekt zu realisieren. Als der Papst im Jahre 2011 in Berlin war habe sie enttäuscht feststellen müssen, dass einige Bundestagsabgeordnete der Rede des Papstes vor dem Bundestag fernblieben und diese boykottierten. „Es gebietet schon der Anstand, dass man  bei einen solchen Ereignis dabei bleiben sollte, denn die Bundestagsabgeordneten sind ja auch da, wenn die anderen Parteien ihre Thesen zum Besten geben und dies ist ja auch nicht deren Meinung“, hob Gisela Geirhos hervor. Die Verlegerin wollte  somit ein Zeichen dagegen setzen. Sie fand, dass der 85. Geburtstag Papst Benedikts XVI. am 16.4. 2012 eine passende Gelegenheit dazu wäre. Es kam die Idee auf, dass man einige Prominente aus Politik, öffentlichem Leben, etc. fragen könnte, was sie vom Papst halten und ob sie ihm einmal begegnet sind. Sie wandte sich an Ministerpräsident a. D. Dr. Edmund Stoiber. Er war der 1. Prominente überhaupt, der zugesagt hat, einen Beitrag für das Buch beizusteuern, und er war auch der „Türöffner“ zu vielen anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel Franz Beckenbauer. Bei der Buchvorstellung erzählte Edmund Stoiber, dass er „den Franz“, der Ministrant gewesen sei und der Katholik sei schon etliche Jahre kenne und dass dieser ein Duzfreund sei. Stoiber führte weiter aus, dass er erst beim Lesen des Buchbeitrag Franz Beckenbauers festgestellt habe, wie dieser den Papst verehrt und dass dieser bei seinen Fernreisen immer ein Bild des Papstes in seinem Koffer dabei habe.

Außer Edmund Stoiber, Franz Beckenbauer und Georg Gänswein haben 17 weitere Autoren aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Kirche Beiträge für das Buch „Prominente über die Papst“ geschrieben. Darunter Maria Höfl-Riesch, Claus Hipp, Wolfgang Schäuble, die thüringische Ministerpräsidenten Christine Lieberknechtdie bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer sowie die Kardinäle Joachim Meisner und Reinhard Marx und Peter Gauweiler als Protestant.

Georg Gänswein und Gisela Geirhos versicherten, dass das Buch keine Auftragsarbeit sei, sondern rein persönliche Erfahrungen und Begegnungen, der Buchautoren wiedergebe.

Gänswein hob hervor „Der Papst lebt eine entwaffnende Milde und ist sanftmütig.“ Der Papst habe noch nie zu ihm gesagt „So geht das nicht“, wenn  er eine etwas andere Vorstellung gehabt habe.  

Der Papst müsse Positionen beziehen, die nicht alle teilten, das sei seine Aufgabe, so brachte Gänswein die Bedeutung des Papstamtes auf den Punkt. Über den Beginn des Pontifikats von Papst Benedikt XVI. sagte Gänswein. „Papst Benedikt wurde 2005 gewählt.. Die ersten Monate waren wie ein Tsunami für ihn, und seine neue Aufgabe nahm langsam Formen an, der Tagesablauf wurde klarer. Der damalige Kardinal Jospeph Ratzinger habe mehrmals Papst Johannes Paul II. gebeten, ihn in den Ruhestand zu versetzen, ihn als Chef der Glaubenskongregation zu entbinden, damit er ein Buch über Jesus schreiben könne. Dies wurde ihm bekanntlich nie gewährt. Als er selber zum Papst gewählt worden sei, habe er mit sich gehadert und gedacht „So das war‘s jetzt mit dem Buchschreiben“. Und nun erscheint der 3. Band des Jesus-Buches..

Das Buch ist lesenswert, weil der Papst aus verschiedenen Blickwinkeln – als Amtsträger und als Mensch – beleuchtet wird. Die Autoren stehen auch für den Wertekodex unserer Gesellschaft und sind geben somit den Menschen in Deutschland auch Orientierung.

Auf Grund der großen Resonanz im Hinblick auf das Buch wurde bereits zwei Wochen nach der Veröffentlichung eine zweite Auflage erforderlich.

Am heutigen Ostermontag hat Edmund Stoiber Papst Benedikt XVI. das Buch auf Castel Gandolfo überreicht.

Einen Video-Mitschnitt der Buchvorstellung am 15. März finden Sie auf YouTube unter folgendem Link www.youtube.com/watch?v=5Q86Yga2Wp4.

 

Foto: Georg Gänswein und Gisela Geirhos, Leiterin des Media Maria Verlages (Aufnahme: Andreas Stock)

Angaben zum Buch:

Benedikt XVI. – Prominente über den Papst

Georg Gänswein (Hg.)

Geb., 192 Seiten mit 20 Abbildungen, Format 17 x 24 cm, Fadenheftung

Media Maria Verlag

ISBN 978-3-9814444-6-9

Preis: 19,95

www.media-maria.de

Musik aus Irland – so frisch wie der Frühling

 (Quelle: Semmel Concerts Veranstaltungs GmbH)

Celtic Woman- Live in Concert 2012

Sie sind nicht nur wahre Augenweiden, sondern sie haben auch noch bezaubernde Stimmen. Die Sängerinnen der irischen Band Celtic Woman bringen mit ihrer Musik Frühlingsfrische nach Deutschland. Man kann diese Formation mit Fug und Recht als eine der herausragendsten Gesangsgruppen bezeichnen, die Irland aktuell zu bieten hat. Und ihre Stimmen gehen um die Welt. Die bisherige Erfolgsbilanz kann sich wirklich sehen lassen: sechs Millionen verkaufte Tonträger, zwölf umjubelte US-Tourneen, Auftritte im Weißen Haus und ausverkaufte Konzerte auf internationalem Parkett.  

Nur wenige Jahre haben die vier keltischen Grazien mit ihren einfühlsamen  Liedern und der für ihre Heimat charakteristischen Begleitung durch Violinen gebraucht, um international große Wertschätzung zu erlangen. Hier macht auch Deutschland keine Ausnahme, wo Celtic Woman inzwischen in großen Hallen auftreten. Die keltischen Sängerinnen werden auch 2012 im Rahmen ihrer bis dato größten Tournee in Europa dem deutschen und österreichischen Publikum ebenso Melodien präsentieren, die tief berühren, genauso wie Lieder, die mit viel Temperament gewürzt sind.  

Mit neuem Gesangsstar und neuem Studioalbum auf Europatournee

Im Rahmen der nun bevorstehende Tournee in Amerika und der darauf folgende Europatournee wird Gründungsmitglied Lisa Kelly, die in den nächsten Wochen ihr viertes Kind erwartet, wegen der Babypause allerdings nicht mit dabei sein. Stattdessen wartet die Band mit einer Sängerin auf, deren Stimme nicht minder hörenswert ist: Der irische Musical-Star Susan McFadden wurde engagiert. McFadden war zuletzt in Hauptrollen der beiden Musicals „Grease“ und „Legally

Blonde“ am Londoner West End überaus erfolgreich. Die blonde Irin freut sich ganz besonders über diesen neuen Meilenstein in ihrer Karriere: „Ich habe den Erfolg von Celtic Woman schon seit Jahren verfolgt, und ich bin begeistert und fühle mich geehrt, nun ein Teil von etwas so Besonderem zu sein.“

 „Believe“, so lautet der Titel des neuen Studioalbums von Celtic Woman, das in Deutschland am 16. März 2012 auf den Markt gekommen ist, das heißt ungefähr ein Jahr nach dem beachtlichen Top-Ten-Erfolg der Band mit dem Album „Songs From The Heart“. Parallel hierzu erscheint mit „Believe: Live“ eine spektakuläre DVD, die Highlights zweier Shows aus dem Fox Theatre in Atlanta, Georgia zeigt, bei denen sich Chloë Agnew, Lisa Kelly, Lisa Lambe und Violinistin Máiréad Nesbitt ebenso in Höchstform präsentieren wie auf dem Studioalbum. Die europäische Auflage des Albums „Believe“ hat außerdem eine außerordentlich Überraschung parat: mit einem brandneu aufgenommenen Duett mit Chris de Burgh, dessen Kulthit „A Spaceman Came Travelling“ schon lange von Celtic Woman auf ihren Konzerten interprertiert wird.

 Auf „Believe“ beeindrucken Celtic Woman ein weiteres Mal mit der großen Bandbreite ihrer filigranen Gesängen.  Von irischen Songs wie „The Water Is Wide“ und „The Parting Glass” über zeitlose Pophymnen wie „Bridge Over Troubled Water“ und „Sailing“ bis hin zu Schuberts „Ave Maria“ und der Fußballhymne „You’ll Never Walk Alone“, dies Konzerte bitten etwas für jeden Geschmack. Auf der Live-DVD wird darüber hinaus akzentuiert, weshalb diese hochtalentierte Gesangsformation Phänomen, denn sie schafft es, wie kaum eine andere Band, ein so großes Publikum anzulocken.  

 Im Mai 2012 startet Celtic Woman ihre Tournee durch Deutschland und Österreich. 25 Termine stehen bis Anfang Juni auf dem Programm. Hier ein Überblick:

 10.05.2012 Hamburg, O² World

 11.05.2012 Berlin, O² World

 12.05.2012 Hannover, AWD-Hall

 13.05.2012 Halle/Westf., Gerry-Weber-Stadion

 14.05.2012 Kiel, Sparkassen-Arena

 16.05.2012 Bremen, ÖVB-Arena

 17.05.2012 Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle

 18.05.2012 Braunschweig, Stadthalle

 19.05.2012 Leipzig, Arena

 20.05.2012 Chemnitz, Stadthalle

 22.05.2012 Rostock, Stadthalle

 23.05.2012 Münster, Halle Münsterland

 24.05.2012 Dortmund, Westfalenhalle 1

 25.05.2012 Frankfurt, Alte Oper

 26.05.2012 Freiburg, Rothaus Arena

 28.05.2012 Mannheim, Rosengarten

 29.05.2012 Nürnberg, Frankenhalle

 31.05.2012 Stuttgart, Porsche Arena

 01.06.2012 München, Olympiahalle

 02.06.2012 Linz, TipsArena

 03.06.2012 Wien, Stadthalle D

 05.06.2012 Dresden, Kulturpalast

 06.06.2012 Erfurt, Messe

 07.06.2012 Wetzlar, Rittal Arena

 10.06.2012 Köln, Lanxess Arena

 Komponist und musikalischer Leiter ist David Downes, als Producer zeichnet Scott Porter verantwortlich, und als Executive Producer Dave Kavanagh. Präsentiert wird Celtic Woman durch die Peter Rieger Konzertagentur und Semmel Concerts GmbH

 Eintrittskarten sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter der Semmel Concerts Ticket-Hotline 01805/ 57 00 99 ( 0,14 EUR/Min., Mobilfunkpreise max. 0,42 EUR/Min) sowie im Internet unter www.semmel.de.

 Weitere Informationen erhalten Sie auf den folgenden Websites

 www.semmel.de, www.prknet.de und www.celticwoman.com

 Autor: Christian Dick

The Voice of Germany-Siegerin am 21. Mai im E-Werk in Köln

Ivy Quainoo

Live mit Band & special guest

 

(Quelle: Semmel Concerts Veranstaltungs GmbH)

 

 

Ein Konzert der Extraklasse findet am 21. Mai im Köln statt. Die Siegerin des Wettbewerbs „The Voice of Germany“, Ivy Quainoo, tritt an diesem Tag im Kölner E-Werk auf. Dieses Konzert ist ein absolutes Muss für Fans der Soulmusik.

Ivy Quainoo, die ein ganz besonderes Timbre in der Stimme hat, eroberte bei dem Wettbewerb „The Voice of Germany“ die Herzen des Publikums.  Die gerade einmal 19-jährige hat einen charmante Art und wirkt zunächst etwas zurückhaltend.  Nun tritt sie im Rahmen ihrer Deutschlandtournee mit Band und special Guest live auf.

Bei „The Voice of Germany“ hat Ivy Quainoo, die ein wahres Energiebündel ist und auf der Bühne eine grandiose Show präsentiert hat, gegen ihre Mitbewerber Kim Sanders, Max Giesinger und Michael Schulte behauptet, die ebenfalls mit sehr guten Stimmen überzeugten. Alle Teilnehmer interpretierten ihre Lieder aus dem

Halbfinale und ein Duett mit ihren jeweiligen Coaches Nena, Rea Garvey, Xavier Naidoo sowie Alec Völkel und Sascha Vollmer von The BossHoss.

Darüber hinaus präsentierte sie sich mit einem weiteren internationalen Star auf der Bühne.

 Mit dem Titel „American Boy“ sorgte Ivy Quainoo bei „The Voice of Germany“ für Furore. Im Anschluss an die ersten beiden vorgetragene Titel „Dream A Little Dream“ und „Hard To Handle“ trug sie in der Endrunde ein weiteres Mal ihr unter die Haut gehendes Lied vor, das sie zum „Bond-Girl“ machte: „Do You

Like What You See“. Auch bei ihren gemeinsamen Auftritten mit Florence and the Machine sowie mit ihren beiden Coaches von The BossHoss hatte ihre Stimme eine unnachahmliche Strahlkraft und sie lieferte den Beweis, dass sie ein Ausnahmetalent ist.

Ivy Quainoo ist ein hervorragendes Beispiel für die kulturelle Vielfalt Deutschlands. Das waschechte Berlinerin mit ghanaischen Wurzeln hat gerade das Abitur das bestanden und hatte eigentlich die Absicht, Gesang zu studieren. Bis sie von „The Voice of Germany“ hörte. Prompt änderte sie ihre Pläne und bewarb sich. Mit Erfolg: Sie konnte die Coaches mit ihrer Soul-Stimme schnell begeistern. Auch von den Medien erhielt das junge Talent schon jetzt viel und großes Lob („Ivys Stimme: umwerfend!“ BILD)

Ivy Quainoo wird mit Sicherheit noch eine große Karriere bevorstehen. Ihre Leistung ist von hohem künstlerischem Wert.  Seit Anfang März gibt es ihr äußerst gelungenes Siegeralbum „Ivy“.

Hier die weiteren Konzert-Termine von Ivy Quainoo im Überblick:

 15.05.2012 Hamburg Große Freiheit 36

 18.05.2012 Berlin Tempodrom

 19.05.2012 Bochum RuhrCongress

 21.05.2012 Köln E-Werk

 22.05.2012 Hannover Capitol

 23.05.2012 Mannheim Rosengarten

 25.05.2012 München Circus Krone

 26.05.2012 Stuttgart Liederhalle (Hegel-Saal)

 27.05.2012 Frankfurt Jahrhunderthalle

 07.06.2012 Wolfhagen Kulturzelt [ohne support]

Eintrittskarten sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, oder telefonisch unter der Semmel Concerts Ticket-Hotline 01805/ 57 00 99 ( 0,14 EUR/Min., Mobilfunkpreise max. 0,42 EUR/Min) sowie im Internet unter www.semmel.de.

 Weitere Informationen erhalten Sie auf den Websites www.semmel.de und www.the-voice-of-germany.de.

 Autor: Christian Dick