Archiv für den Monat: Mai 2012

Nachlese: Düsseldorfer Jazz Rally 2012

 

Foto: Musikproduzent und Pianist Dieter (rechts) – mit seinen Söhnen Paul und Max bildet er die Formation „Falk and Sons“ (Aufnahme: Christian Dick)

Die Jazz Rally war auch in diesem Jahr erwartungsgemäß ein großer Erfolg. Die 92 Konzerte auf 35 Bühnen und in Lokaltitäten kamen bei den Zuschauern sehr gut an.  Herausragend war das Konzert der Formation Falk and Sons. Dieter Falk und seine beiden Söhne, die aus Düsseldorf-Urdenbach stammen, präsentierten in der Johanneskirche ihre verpoppten Versionen von Werken Johann Sebastian Bachs, die auf ihrem Album „Celebrate Bach“ veröffentlicht worden sind.

Ein Höhepunkt am Pfingstsonntag war unter anderem die Royal Dutch Jazzband am Carsch-Haus-Pavillon. Sie boten 3 Stunden Jazz vom von höchster Qualität und auch der lärmende Umzug des CSD brachte die Band nicht aus der Ruhe.

Auch der Nachwuchs wurde an prominenter Stelle, nämlich auf der Bühne der Sparda-Bank auf dem Marktplatz vor der Rathaus, präsentiert. Dort begeisterte unter anderem die Junge Bläserphilharmonie Nordrhein-Westfalen das Publikum.

Insgesamt kamen über 300000 Zuschauer bei schönem Wetter. Die Jazz Rally ist damit nicht nur einer der wichtigsten Jazz Festivals in Europa, sondern auch ein wesentlicher Wirtschafts- und Imagefaktor für die Stadt Düsseldorf.

Was beachtlich ist: Das ganze Festival gelingt ohne Fördergelder der Stadt Düsseldorf. Die Jazz Rally hat 1,2 Millionen Euro gekostet, etwa 900.000 Euro wurde das Ticketing, das heißt den Button-Verkauf eingenommen, 300.000 Euro entfielen auf Sachleistungen.

Schon jetzt beginnen die Planungen für die Rally 2013.

 

Foto: die Royal Dutch Jazzband vor dem Carsh-Haus (Aufnahme: Hans-Werner Keller)

Foto: die junge Bläser-Philharmonie (Aufnahme: Christian Dick)

Autoren: Christian Dick und Hans-Werner Keller

Jazz Rally vs. Jungesellenabschied

 

Foto: Die Ruhe vor dem Sturm… – Samstagmorgen vor  Beginn der Konzerte (Aufnahme: Hans-Werner Keller)

An den Kasematten in Düsseldorf kam es am Samstag zum Kampf zwischen laut brüllenden Junggessellengruppen und der Gruppe „beat´n blow.“ And the winner is beat´n blow. Mit ihrer charismatischen Leadsängerin Kati zündeten die Berliner ein Feuerwerk aus Brass, Funk und Soul. Das Publikum hatten sie von Anfang an im Griff. Sei 19 Jahren spielen die aus Essen stammenden „The Bourbon Street Stompers“ vor dem UERIGE. Traditioneller New Orleans-Jazz trifft auf traditionelle Braukunst. Diese Mischung konnte nur gut gehen. Das Wetter mit Hoch Otto unterstützte diesen Umstand. Ein weiterer Höhepunkt stellte das Konzert der New Orleans Brassconnection dar. Eine Formation aus Musikern der internationalen Jazz-Szene, die ihr begeistertes Publikum von Anfang an im Griff hatten. Es gab eine gelungene Mischung aus klassischem New-Orelans-Jazz in Verbindung mit Funk und Soul. Allein diese Konzerte waren den traditionellen Button wert. Man kann jetzt schon, zur Halbzeit, die 20. Jazz Rally als gelungen bezeichnen. Weitere Höhepunkte sind die Konzerte von Klaus Doldinger und Kyle Eastwood am Sonntag.

Autor: Hans-Werner Keller

 

Jazz Rally hervorragend gestartet

 

Foto: Klaus Doldinger (Aufnahme: Hans-Werner Keller)

Foto: links: der künstlerische Leiter der Jazz Rally Ali Haurand, rechts: Der eingefleischte  Jazz-Fan Roland Schulte-Trux war bei 18 der 20 Jazz-Rallys dabei und hat die Button gesammelt. (Aufnahme: Christian Dick)

 Wie nicht anders zu erwarten ist die 20. Düsseldorfer Jazz Rally wieder ein voller Erfolg. Bei sehr gutem Wetter begann der Start mit der Preview in der Kaiserpfalz in Kaiserswerth furios. Vor mehr als 600 Zuschauern bot die Big Band des Theodor-Fliedner-Gymnasiums ein Konzert auf höchstem Niveau. Gefolgt von Willy Ketzer mit seinem Tribute to Ramsey Lewis. Am Freitag folgte dann ein Konzert von Rea Garvey im Airberlin Hunger. Pop meets Jazz an einem fast magischen Konzertort. Zuvor heizten Jive Park zur Eröffnung mit ihrer Mischung aus Jive und Swing das Publikum kräftig auf. Der Schirmherr der Jazz Rally, Klaus Doldinger, stieg bei einem Stück mit ein und schon war ein erster Höhepunkt der diesjährigen Jazz Rally erreicht. Ein neues Gesicht im Konzertzelt auf dem Burgplatz war der Sänger Wouter Hamel mit seiner Band aus Amsterdam. Der 35jährige hat auf jeden Fall noch ein sehr großes Potenzial. Seine Musik passte sehr gut in die Spargelzeit, sie stimmte fröhlich und beschwingt. Hamel erinnert sehr stark an Billy Joel, ohne ihn zu kopieren.

Dem künstlerischen Leiter der Jazz Rally, Ali Haurand, ist es wieder einmal gelungen ein Programm zusammen zu stellen, dass für jeden, auch Nicht- Jazzfan etwas bietet. Ein weiterer Höhepunkt war das Konzert des United Jazz & Rock Ensemble The 2nd Generation. Leider musste das hervorragende Konzert ohne Zugabe enden, da gegen 22 Uhr keine weiteren Konzerte an öffentlichen Orten gespielt werden dürfen. Man möchte hier die toleranten Nachbarn grüßen. Die Jazz Rally dauert noch bis zum 27. Mai. Über 90 Bands sorgen mit rund 8.400 Minuten Musik an vier Tagen für ein schönes Pfingstfest. Bei schönem Wetter versuchen die Veranstalter über die Marke von 300.000 Zuschauern zu gelangen. Man möchte es ihnen gönnen, zumal die Veranstaltung ohne Subventionen auskommen muss. Der Dank an die Sponsoren ist umso herzlicher.

Weitere Information zum Programm der 20. Düsseldorfer Jazz Rally erhalten Sie unter der Internetadresse www.duesseldorfer-jazzrally.de/.

 

Foto: die Band Hamel (Aufnahme: Christian Dick)

Autoren: Christian Dick und Hans-Werner Keller

Im Theater am Dom werden Frühlingsgefühle wach…

 

Foto: Alice Zikeli, Jeannine Burch, Franceso Russo und Nico Venjakob  (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Regisseur Jürgen Wölffer, Markus Majowski und Jeannine Burch (Aufnahme: Christian Dick)

 

Autor: Christian Dick

Äußerst heiter geht es in der aktuellen Komödie „Der Mann, der sich nicht traut“ im Kölner Theater am Dom zu. Bei diesem Stück aus der Feder von Curth Flatow bleibt wirklich kein Auge trocken. Eine Pointe jagt die nächste. Bei der Premiere hörte das Publikum gar nicht auf zu lachen. Die Schauspieler liefern eine grandiose Leistung ab. Ein bißchen erinnert man sich an Szenen aus der erfolgreichen ZDF-Serie „Ein verrrücktes Paar“, die Ende der 1970er Jahre ausgestrahlt wurde. 

Die Inszenierung im Theater am Dom, für die Jürgen Wölffer, Gründer und ehemaliger Intendant des Theater und der Komödie am Kurfürstendamm verantwortlich zeichnet, enthält sehr viel Situationskomik. Man kann auch interessante soziologische Studien machen, denn man erfährt sehr viel über die unterschiedliche Kommunikation von Männern und Frauen. Im Mittelpunkt steht der Standesbeamte Wolfgang Jäger. Obwohl dieser tagtäglich viele Ehenschließungen besiegelt, hat er selber seit seiner Scheidung eine überaus starke Aversion gegen die Ehe. „Die Ehe ist ein morscher Ast am Baum der Gesellschaft. Ihn hat nur deswegen noch niemand abgesägt, weil so viele daran hängen“, ist nur einer von Jägers Aussprüchen, der belegt, dass dieser Mann zu einem erbarmungslosen Zyniker geworden ist. Wolfgang Jäger führt ein gut organisiertes Junggesellenleben, gemeinsam mit seinem erwachsenen Sohn Ulrich. Eines Tages offenbart ihm sein Sohn, dass er in den Stand der Ehe treten möchte. Das ist für Wolfgang Jäger eine Horrorvorstellung. Zu allem Unglück begegnet ihm am selben Tag eine attraktive Dame, die bei ihm ein Gefühlschaos hervorruft, gegen das er sich nicht zu wehren vermag … Das Stück hat also auch viel Erotik und passt daher glänzend in die Frühlingszeit.

Mit der Zusammenstellung des Ensembles hat das Theater am Dom mal wieder eine glückliche Hand bewiesen. Mit von der Partie sind in dieser Komödie Markus Majowski, Jeannine Burch, Simone Pfennig, Francecso Russo, Alice Zikeli, Nico Venjakob und Christine Kättner.

Das Theater am Dom ist unter der Telefonnummer 0221-2580153/54 zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Theater am Dom unter der Internetadresse www.theateramdom.de.

 

Foto: Simone Pfennig, Christine Kättner, Alice Zikeli und Nico Venjacob (Aufnahme: Christian Dick)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Düsseldorf im Fußball-Fieber

Foto: die Fortuna-Fans vor dem Düsseldorfer Rathaus (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Tausende Fans feiert am 16. Mai vor dem Düsseldorfer Rathaus ihre Fußball-Mannschaft Fortuna Düsseldorf. Nach einem Spiel gegen Hertha BSC Berlin am 15. Mai im Rheinstadion stattfand, das ein wahrer Nervenkitzel war und beinah abgebrochen worden wäre, waren die Düsseldorfer gestern immer noch wie im Rausch. Hertha BSC hat nun Protest eingelegt. Die Entscheidung wird am 18. Mai fallen. Es gibt dann mehrere Möglichkeiten, unter anderem ein Wiederholungsspiel, eine Aufstockung der Liga oder eine Geldstrafe für Fortuna.

Die Fortuna-Spieler trugen sich am 16. Mai im Rathaus in der Goldene Buch der Stadt Düsseldorf ein. Oberbürgermeister Elbers lobt die Mannschaft und erklärte eine solche Leistung sei nicht möglich, wenn eine Mannschaft nicht zusammenstehe. Besonders großen Respekt zollte Elbers Fortunas Trainer Norbert Meier.

Foto: Trainer Norbert Meier (Aufnahme: Christian Dick)

Alle Höhen und Tiefen von Fortuna Düsseldorf hat der Spieler Andreas Lambertz, genannt „Lumpi“ miterlebt. Er war bereits in der Oberliga in der Mannschaft.

Foto: Andreas Lambertz (Aufnahme: Christian Dick)

Mit Curry-Wurst, Pommes Frites und einem leckeren Altbier wurde im Düsseldorfer Rathaus gefeiert. Unter den Gästen war auch CDU-Ratsherr Stefan Friedel, ein leidenschaftlicher Fortuna-Fan.

Foto: Bildmitte: Stefan Friedel (Aufnahme: Christian Dick)

Im Rathaus waren am 16. Mai die Vorstandsmitglieder von Fortuna.

Foto: Fortuna-Sport-Vorstand  Wolf Werner (Aufnahme: Christian Dick)

Vor dem Uerige in der Altstadt feiert diese Fans:

(Aufnahme: Christian Dick).

Eine sagenhafte Leistung: An dieser Fahne wurde sage und schreibe 8 Monate gearbeitet:

(Aufnahme: Christian Dick)

Und in einem Haus am Marktplatz vor dem Düsseldorf Rathaus geht in diesen Tagen heiß, die Düsseldorf sind eben Lokalpatrioten:

(Aufnahme: Christian Dick)

Weihbischof Schwaderlapp in Düsseldorf-Rath

Foto: Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp (Aufnahme: Christian Dick)

Der neue Kölner Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp besucht in diesen Wochen alle Gemeinden in seinem Seelsorgerbereich des Erzbistums Köln. Am 16. Mai hielt er die Vorabendmesse in St. Josef Düsseldorf-Rath zu Christi Himmelfahrt. Drei Akzente setzte er in seiner Predigt, bei der man das Feuer der Begeisterung am Glauben spürte: 1. Es gibt einen Auftrag „Bleibt in Jerusalem“, das heiße „Bleibt in Gott“ oder „Bleibt in Jesus Christus“. 2. Es gibt eine Verheißung, nämlich den Heiligen Geist. 3. Es gibt eine Sendung „Geht hinaus in die Welt“.

Autor: Christian Dick

Düsseldorfer Jazz Rally – Preview macht Lust auf mehr

Autor: Christian Dick

Foto: Audi bringt Musik in die Stadt: Boris Neisser, Destination Düsseldorf und Peter Zieten , Audi Region West (beide im Fahrzeug), Thomas Lache, AOK Rheinland und Jan Hinnerk Meyer vom Förderverein Kaiserpfalz Kaiserswerth sowie Schüler des Theodor-Fliedner-Gymnasiums blicken mit Spannung der Jazz Rally und der Preview-Konzerte in der Kaiserpfalz entgegen (Aufnahme: Christian Dick).

Foto: So sieht Motiv der Jazz Rally 2012 aus (Aufnahme: Christian Dick)

An Pfingsten ist in Düsseldorf wieder Musik angesagt, bei der man schwungvoll mittanzen kann und bei der garantiert gute Stimmung angesagt ist. Die Düsseldorfer Jazz Rally findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Die Buttons kosten im Vorverkauf 29,- Euro und an der Abendkasse 35,- Euro für die gesamte Jazz Rally vom 25. bis 27. Mai 2012.

Boris Neisser, Vorstandsmitglied der Destination Düsseldorf, die für die Organisation der Jazz Rally verantwortlich ist, betonte, dass die Jazz Rally wegen der großen Bandbreite der dargebotenen Musik besonders reizvoll ist. Es wird etwas für jeden Geschmack geboten. Blues, Rock, Soul und Dixie bilden die Grundlagen für einen bunten musikalischen Blumenstrauß, der den Frühling sicherlich noch farbenfroher macht. Unter Einbeziehung der Preview, die immer in einem Stadtteil stattfindet, in diesem Jahr im fünften Jahr in Folge die Kaiserpfalz in Kaiserswerth, werden nach Angaben Neissers an vier Tagen etwa 8.400 Minuten Musik in Düsseldorf dargeboten.

Die Preview am Donnerstag, 24. Mai, ab 18:30 Uhr in Kaiserswerth ist ein besonderer musikalischer Leckerbissen, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Boris Neisser, erklärte im Rahmen einer Pressekonferenz: „Die Preview-Konzerte sind ein stimmungsvoller musikalischer Auftakt für unser Festival. Die Kaiserpfalz mit ihrer einzigartigen Atmosphäre ist hierfür ein idealer Ort, der bereits Kultcharakter hat. Besonderer Dank gilt dem ´Förderverein Kaiserpfalz Kaiserswerth´ und der Stadtsparkasse Düsseldorf für die Initiierung und Unterstützung der diesjährigen Konzerte!“

Previews haben bei Deutschlands größtem Jazz-Festival Tradition. Bereits zum achten Mal beteiligt sich ein Düsseldorfer Stadtteil mit vorgezogenen Konzerten an der Jazz Rally. Die Kaiserswerther Kaiserpfalz ist zum fünften Mal Gastgeber – vorab waren der Clemensplatz in Kaiserswerth sowie der Barbarossaplatz und der Belsenpark in Oberkassel Schauplatz des Jazz Rally-Auftaktes.

Die Bands 2012 im Überblick:

Big Band des Theodor-Fliedner-Gymnasiums

Echtes Lokalkolorit in Kaiserswerth! Nach dem großen Erfolg bei der Preview im vergangenen Jahr präsentiert die Big Band des Theodor-Fliedner-Gymnasiums dieses Mal Ausschnitte aus ihrem Jahresprogramm „Come together“. Dazu gehören Titel aus den Stilrichtungen Swing, Jazz-Rock, Latin, Funk sowie Ausdrucksvarianten moderner jazzverwandter Stilarten.

Die Vocals der Band ermöglichen Soundwechsel zwischen Big Band-Titeln,

Combo-und Jazzchorarrangements.

Donnerstag, 24. Mai, Kaiserpfalz, 18.30 – 20.00 Uhr

Willy Ketzer

Willy Ketzer hat seine Karriere in den Studios und auf Tourneen mit Klaus Doldingers Passport begonnen und ist seit fast 30 Jahren der Schlagzeuger des Jazz-Altmeisters Paul Kuhn. Als Studiomusiker und Drummer auf Tourneen begleitete er in den USA und Europa Weltstars wie Tom Jones, Liza Minnelli und Jose Carreras. Aktuell tourt er mit seinem neuen Album

„A Tribute to Ramsey Lewis“. Let’s Jazz!

Donnerstag, 24. Mai, Kaiserpfalz, 20.30 – 22.00 Uhr

Tickets für die Preview (13,-€ VV, 15,-€ AK, Button nicht gültig) erhältlich bei:

 -Buchhandlung Lesezeit, Klemensplatz 1

-Buchhandlung Diakonie, Alte Landstr. 179

-Buchhandlung-Bürobedarf Max Apel, Kaiserswerther Markt 21

-Geschäftsstelle der Destination Düsseldorf, Messeplatz,

Tel: 0211/4560-979

-oder an der Abendkasse.

 Weitere Informationen zur 20. Düsseldorfer Jazz Rally:

 Jazz Rally im Internet: www.duesseldorfer-jazzrally.de

Hier noch einige allgemeine Informationen zu Düsseldorfer Jazz Rally:

Die AOK Rheinland präsentiert:

Volker Rosin – Stargast für „kleine“ Musikfans

Die Jazz Rally bietet Musik für (fast) jeden Geschmack. Auch kleine und kleinste Musikfreunde können sich bei diesem Düsseldorfer Musikwochenende wohl fühlen, mitfeiern und -tanzen. Grund ist der zweite Auftritt von Volker Rosin, einem der bekanntesten Kinderliedermacher in Deutschland. Der „König der Kinderdisco“ hat in den letzten 30 Jahren mehr als drei Millionen Tonträger verkauft und die Sendung KI.KA Tanzalarm mit erfunden. Er arrangiert seine Musik so mitreißend, dass es selbst den Großen in den Beinen zuckt. Seine Songs bedienen sich ebenso an Samba wie an Disco Fox, an Dixieland wie an Techno, an der luftig leichten Rhythmik des Südens wie am lauten Beat des Nordens. Präsentiert und unterstützt wird dieses besondere Konzert von der AOK Rheinland Hamburg, die seit vielen Jahren die Jazz Rally mit Projekten wie „Wassermusik“ oder Besuchen der „Maus“ bereichert.

Volker Rosin, Sonntag, 27. Mai, 16.00 bis 17.00 Uhr, Sparda Bank-Bühne,

Marktplatz. Open Air, Eintritt frei.

Ray – ein Film über die Soul-Legende Ray Charles

Die Jazz Rally bietet auch bewegte Bilder. Wer sich von turbulenter Live-Musik erholen möchte, dem sei „Ray“ empfohlen. Der Film erzählt die Lebensgeschichte,die musikalischen Stationen sowie den Aufstieg und Fall der Soul-Legende Ray Charles.

Ray: Sonntag, 27. Mai, 19.00 Uhr, Black Box, Schulstraße 4, Eintritt Button

Jazz Rally-Gewinnspiel

Bis Sonntag, 27. Mai, können alle Jazz Rally-Fans auf www.duesseldorfer-jazzrally.

de an einem attraktiven Gewinnspiel teilnehmen. Wer die Frage „In welchem Jahr fand die erste Düsseldorfer Jazz Rally statt?“ richtig beantwortet, kann u.a. eine Reise nach Wien (mit Übernachtungen im Lindner-Hotel), eine Audi Driving Experience, oder iPhones von Vodafone gewinnen (Teilnahme ab 18 Jahren)!

 

Viel Erotik und Romantik im Theater an der Kö

Foto: Andreas Brucker und Dorkas Kiefer in „Gut gegen Nordwind“ (Aufnahme: Christian Dick)

Die Abhängigkeit vom Medium Internet wird in der neuesten Inszenierung für die Theaterdirektor René Heinersdorff im Theater an der Kö in Düsseldorf verantwortlich zeichnet, persifliert.

Nicht zuletzt seit es die „Generation facebook“ gibt, wird immer deutlicher, dass viele Menschen ganz in die virtuelle Welt abtauchen und die reale Welt um sich herum vergessen. Das Internet ist aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken.  Die schöne digitale Welt kann sicherlich zum Aufbau  von Kontakten sehr gut genutzt werden.  Erschreckend an dieser Entwicklung ist jedoch, dass heutzutage viele Menschen mehr virtuelle als unmittelbare persönliche Kontakte haben.  Das Internet ist darüber hinaus auch eine Art „Scheinwelt“. Wie oft macht man sich Gedanken über seine virtuellen Kommunikationspartner, die man womöglich noch nie persönlich gesehen hat?

Im Internet gibt es neben den sozialen Netzwerken auch viele Kontaktbörsen, wo man angeblich den Traumpartner/die Traumpartnerin finden kann.  In diesen Kontaktbörsen gilt es indes, sich besonders gut zu verkaufen, was bei einer persönlichen Begegnung mitunter zu einer unangenehmen Überraschung führen kann. Dies zeigt, dass die virtuelle Welt auch ihre Tücken hat, denn das imaginäre Bild, dass man sich hier von anderen Menschen macht, hat oft mit der Realität nur wenig zu tun. Aber die menschlichen Phantasien haben bekanntlich keine Grenzen.  Genau diese Thematik greift das Stück „Gut gegen Nordwind“ aus der Feder von Daniel Glattauer auf. Dieses Buch wurde 2006 – als vor dem Boom von facebook veröffentlicht – und ist seitdem ein Renner. Inzwischen ist dieses Buch, das von Daniel Glattauer als Bühnenversion umgesetzt worden ist, deutschlandweit an Theatern ein sehr gefragter Stoff. Am 11. Mai 2012 fand nun die Premier im Theater an der Kö in Düsseldorf statt.  Obwohl man meinen könnte, dass ein solcher Stoff vor allem jungen Menschen in seinen Bann zieht, war das Publikum an diesem Abend gemischt.  Es gab am Ende frenetischen Beifall für die beiden Schauspieler Dorkas Kiefer, die die Figur der „Emmi Rothner“ verkörpert und Andreas Brucker, der in die Rolle des „Leo Leike“ geschlüpft ist.  Die beiden Protagonisten kommen sich nur in der virtuellen Welt näher. Bis zum Schluss bleibt diese Inszenierung wahnsinnig spannend, weil der Zuschauer sich immer die Frage stellt „Wann treffen sich die beiden nun eigentlich persönlich?“.  Dass sich die beiden überhaupt via Internet kennenlernen ist ein unglaublicher Zufall. Emmi Rothner will per E-Mail die Kündigung eines Zeitschriften-Abonnements schreiben. Weil sie jedoch eine falsche e-mail-Adresse eingibt, erreicht die e-mail einen anderen Adressaten als ursprünglich beabsichtigt. Hierbei handelt es sich um Leo Leike. Dieser antwortet darauf – allerdings  zuerst in der Absicht, darauf hinzuweisen, dass er der falsche Empfänger ist.  Es beginnt ein  E-Mail-Austausch voller Emotionen zwischen den beiden Hauptfiguren. Es dauert nicht lange und die beiden Schreiber ziehen sich wechselseitig immer mehr in ihren Bann. Jedoch befinden sie sich in einem Wechselbad der Gefühle.  Einerseits würden sie einander nur allzu gerne persönlich kennenlernen,  andererseits plagt sie das Unbehagen, dass eine Illusion zerstört werden könnte, weil der Kommunikationspartner möglicherweise nicht ihrem jeweiligen Wunschbild entsprechen könnte. Das Stück hat sehr viel Erotik und Romantik. Man kann  interessante psychologische Studien über die unterschiedlichen Kommunikationsweisen von Frauen und Männern machen. Dorkas Kiefer und Andreas Brucker verleihen diesem Stück viel Pepp und Dynamik. Ein äußerst kurzweiliger Theaterabend mit dem Prädikat „äußerst empfehlenswert“!

Dorkas Kiefer hat beim Fernsehen mit der Daily Soap „Unter Uns“begonnen. Zur selben Zeit spielte Andreas Brucker die Hauptrolly in der ARD-Daily Soap „Verbotene Liebe“. Dadurch sind sich die beiden schon früher gelegentlich über den Weg gelaufen, hatten aber nie engeren Kontakt. Dorkas Kiefer freut sich sehr, dass sie nun mit Andreas Brucker gemeinsam auf der Bühne steht und die Gelegenheit hat, mit ihm in der Freizeit einiges zu unternehmen und ihm ihre neue Heimat Düsseldorf zu zeigen. Als sie den Stoff gelesen hat, war Dorkas Kiefer sofort hellauf begeistert von  „Gut gegen Nordwind“. Besonders die Frauen, die Andreas Brucker kennt, waren seinen Angaben zufolge ganz aus dem Häuschen als sie hörten, dass er den Leo Leike spielt. Andreas Brucker weicht stark von der  Norm seiner Generation ab, denn dem Internet kann er gar nicht abgewinnen. Er hat keine eigene Internetseite, hierum kümmert sich nur seine Schauspielagentur. Er kommuniziert grundsätzlich nicht via e-mail und er lässt sich nur zu Weihnachten dazu verleiten, eine SMS zu schreiben, die dann ausführlicher und persönlich ist. Andreas Brucker hat einen treuen Freund, der nichtvon seiner Seite weicht. René Heinersdorff hat sogar überlegt, diesen Hund in das Stück einzubauen, aber da Tiere nicht immer wie geplant reagieren, ließ man die Idee wieder fallen.

Foto: Andreas Brucker mit seinem Hund Fiete und Dorkas Kiefer (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Andreas Bruckers Hund Fiete (Aufnahme: Christian Dick)

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Internetadresse www.theateranderkoe.de.

Autor: Christian Dick

Erfolgreiche Halbzeit-Bilanz der drupa 2012

Foto: Druckmaschine der Firma OMET (Aufnahme: Christian Dick)

Autoren: Christian Dick und Ralf Roeb

„Rund 170.000 Besucher aus 115 Ländern“ – der Chef der Düsseldorfer Messe Werner Dornscheidt war stolz, dies zur Halbzeit der weltweit größten Messe für Druckerzeugnisse in Düsseldorf, der drupa 2012, verkünden zu können.

Nach den schwierigen Jahren der Finanz- und Wirtschaftskrise, ist die Druckbranche jetzt wieder deutlich im Aufwind, wovon der erfolgreiche Abschluss kukrativer Geschäfte auf der drupa 2012 zeugt. So hat etwa die Firma Consolidated Graphics 10 der neuen B2-Format Indigo 10000-Druckmaschinen gekauft und das MediaCenter Rotterdam hat 4 Digitaldruckmaschinen der Firma Canon gekauft.

Erfolgreich am Markt agiert insbesondere die israelische Firma Landa Corporation. Firmenchef Benny Landa ist schon lange ein Visionär auf dem Gebiet des Digitaldrucks. Seinem maßgeblichen Einfluss ist die Richtung zu verdanken, in die sich die Graphikindustrie in den letzten drei Jahrzehnten entwickelt hat. Er war damit Trendsetter und hat ein Umdenken im organisatorischen Beriech und in den Arbeitsabläufen bewirkt. Wenngleich der geistige Vater des „digitalen Offsetdrucks“ seinen Rückzug aus dem operativen Geschäft der Firma Hewlett Packard vollzogen hat, gibt er jedoch aktuell immer noch der Innovation eine starke Schubkraft. Benny Landa hatte die Sparte Indigo an die Firma Hewlett Packard verkauft, um sich ganz der Erforschung der Nanotechnologie im Hinblick auf Sonnenergie zu widmen. Nun ist die Landa Corporation wieder in die Druckindustrie eingestiegen. Die Firma bietet nunmehr kommerziellen Druck, Verpackungsdruck und Verlagsdruck an. Geradezu revolutionär auf dem Markt ist die Nanographische Druckmaschine S 10, einer der Publikumsmagneten der drupa 2012.

Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG und Präsident der drupa 2012, zog beim Empfang anlässlich der Halbzeit der Messe ebenfalls eine sehr erfreuliche Bilanz und machte deutlich, dass der die Druckbranche sich im Zeitalter der Globalisierung völlig neu ausgerichtet hat. So liege China bei den Anbietern auf der drupa mit Deutschland auf demselben Niveau, dahinter kämen die USA, dann die Arabischen Länder, so dass man von einem Arabischen Frühling auch in der Druckbranche sprechen könne, und schließlich folge Japan, erklärte Schreier.

Generelle Trends auf der Messe sind höchste Qualität bei den Geräten, höchste Präzision und hohe Geschwindigkeiten, vobm zum Beispiel 120 Farbseiten oder 200 Metern pro Minute, und, wie im Fall der italienischen Firma OMET, Maschinen, die eine Produktionsstrecke aufweisen, auf der sämtliche Druckverfahren, wie Offsetdruck, Siebdruck, etc. ausgeführt werden kann. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine nicht unerhebliche Rolle. So hat etwa das in Dresden ansässige Unternehmen Kama GmbH Druckmaschinen im Angebot, die 25 Prozent weniger Energie verbrauchen.

Foto: die Maschine ProCut 74 der KAMA GmbH (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: rechts im Bild: die Geschäftsführer der KAMA GmbH Marcus Tralau und Steffen Pieper bei der Vorstellung ihrer neuer Maschinen (Aufnahme: Christian Dick)

Weiterführende Informationen finden Sie unter der Internetadresse www.drupa.de.

Ein Mensch, von dem man sich gerne mit schwäbischen Spezialitäten verwöhnen ließe…

Foto: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und NRW-Kultusministerin Sylvia Löhrmann (beide Grüne) in Düsseldorf (Aufnahme: Christian Dick)

Er ist ein Pragmatiker, jemand, der die Ärmel hochkrempelt, der mehr als nur fleißig ist, ein Mensch der das politische Amt, in das er im Jahre 2011 gewählt worden ist, voll Demut vor dem Volk ausübt und, nicht zuletzt, auch jemand der eine charismatische Persönlichkeit ist, die man auch für ein noch höheres Amt im Staat nur nachdrücklich empfehlen könnte. Die Rede ist von Wilfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Obwohl erst ein Jahr Amt, so verkörpert er doch bereits das Urbild des „Landesvaters“. Man nimmt ihm ab, dass er ehrlich ist und er wirkt authentisch als er am 7. Mai 2012 in den Düsseldorfer Rheinterrassen zum dem Thema „Wie kann man Bürgerbeteiligung stärken? EINMISCHEN POSSIBLE“ referiert. Seine Rezepte für eine aktive Beteiligung der Bürger am Prozess der politischen Willensbildung und Entscheidungsfindung sind das A und O seines Politikstills. Die Notwendigkeit von Offenheit und Transparenz der politischen Entscheidungen ist, seinen Ausführungen zufolge, die Lehre, die man aus „Stuttgart 21“ ziehen kann. Die Bürger, so Kretschmann, dürften nicht den Eindruck bekommen, dass die Entscheidungen bereits hinter verschlossenen Türen getroffen worden seien und damit beschlossene Sache seien. Kretschmann spricht sich daher in aller Deutlichkeit für Bürgerentscheide auf breiter Linie aus, der „mündige Bürger“, das ist für ihn nicht nur eine Worthülse. Er verweist dabei auf die „Unionsbürgerschaft“, die jedem Bürger in der Europäischen Union Rechte und Pflichten verleiht und führt aus, dass das auf der EU-Ebene die Bürgerbeteiligung großgeschrieben wird. Allerdings ist Kretschmann dagegen, dass ein Bürgerentscheid über den Europäischen Rettungsschirm nur in Deutschland erfolgen sollte. Für ihn macht ein Bürgerentscheid zu diesem Thema nur Sinn, wenn er in allen EU-Mitgliedstaaten durchgeführt würde.

Manch einer, der an diesem Abend in den Düsseldorfer Rheinterrassen dabei war, würde sich sicherlich gerne einmal von Winfried Kretschmann mit Schwäbischen Kässpätzle oder einer anderen Spezialität bekochen lassen und dabei diese Thematik weiter vertiefen. Ein solches Gespräch wäre sicherlich ein großer Gewinn, weil man dann noch intensiver erleben könnte, dass Kretschmann den Mensch als individuelle Persönlichkeit in den Mittelpunkt seiner Politik stellt.

Autor: Christian Dick