Archiv für den Monat: Dezember 2012

Thorsten Hamer brilliert als „Heinz Erhardt“-Double

Autor: Christian Dick

Bereits zum zweiten Mal gastiert Thorsten Hamer nach seinem großen Erfolg 2011 mit der Heinz-Erhardt-Revue „Was bin ich wieder für ein Schelm“ in der Komödie in der Steinstraße in Düsseldorf. So gekonnt wie Thorsten Hamer gelingt eine Heinz-Erhardt-Imitation sonst keinem anderen Schauspieler. Alles passt: die Stimme, die Figur, das Aussehen und das Outfit. Und der Humor von Heinz Erhardt ist wirklich zeitlos, auch heute noch wirken Gedichte wie „Die Made“ urkomisch und es ist wirklich überwältigend, welche sprachlichen Stilblüten Heinz Erhardt gelungen sind – ein Humor mit Charme und Esprit, der bis heute seinesgleichen sucht. Die Revue „Was bin ich wieder für ein Schelm“ ist absolut sehenswert. Bis zum 9. Januar 2013 wir dieses Programm aufgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie an der Theaterkasse unter den Telefonnummer 0211-32 51 51 und 0211-13 37 07  oder unter der Internetadresse www.komoedie-steinstrasse.de.

Matthes Mauritz folgt Einladung des Düsseldorf China Centers (DCC)

Wettschuld wurde am 4. Dezember beglichen

Autor: Christian Dick

 

Foto: Matthes Mauritz (Aufnahme: Christian Dick)

Matthias „Matthes“ Mauritz, ehemaliger Fußballnationalspieler und Urgestein von Fortuna Düsseldorf, lässt in der Landeshauptstadt nicht nur die Herzen eingefleischter Fußballfans höher schlagen. Als ein Mensch, der immer ein nettes Wort auf den Lippen hat und äußerst gesellig ist, erfreut er sich einer überaus großen Popularität. Und so war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich Matthes und der Gründer und Geschäftsführer des Düsseldorf China Centers, Robert Cao, über den Prominenten-Tipp im Stadionmagazin „Fortuna Aktuell“ ausführlich austauschten. Auf die Frage von Cao, wann die Fortuna denn wieder erstklassig würde, gab Matthes Mauritz die damals im Juli 2011 recht optimistische Prognose ab: „Wir steigen in dieser Saison auf!“ Worauf der Geschäftsmann konterte: „ Wenn das passiert, lade ich Dich zum Pekingenten-Essen ein“. Der Aufstieg der Fortuna trat dann auch tatsächlich ein – und am 4. Dezember 2012 wurde die Wettschuld im Restaurant Jingling im Düsseldorf China Center auf der Königsallee eingelöst.

 

Matthes Mauritz erzählte mit viel geistreichem Wortwitz zahlreiche Anekdoten aus seinen 68 Jahren Mitgliedschaft bei Fortuna Düsseldorf. In dieser Zeit hat er 18 Auf- und Abstiege miterlebt. Und dass er einen Herzinfarkt vor fünf Monaten überlebt hat, das liegt am Aufstieg von Fortuna Düsseldorf, davon ist er felsenfest überzeugt. Sein Alter merkt man ihm überhaupt nicht an – er ist geistig noch ganz rege – was besonders beachtlich ist, da er am 13. November 2012 die stolze Schnapszahl von 88 Jahren erreicht hat. Regelmäßig besucht er 7 Altersheime, dafür hat er 70 Witze parat, um die Menschen dort bei Laune zu halten, und diese danken es ihm. Ein Witz lautet zum Beispiel „Ein Fußballspieler kommt gut gelaunt nach Hause und sagt zu seiner Frau ‚Wir haben gewonnen‘. Darauf entgegnet die Frau „Wie ist das Spiel denn ausgegangen.“ Die Antwort des Mannes: „Ich habe zwei Toren geschossen, 1 : 1.“

 

Zwischen 1945 und 1961 hat er für Fortuna Düsseldorf 760 Spiele bestritten, darunter zwei Pokalendspiele, eines 1957 gegen Bayern München und eines 1958 gegen den VfB Stuttgart. Die höchste Niederlage musste er mit Fortuna im Jahre 1948 gegen den 1. FC Nürnberg einstecken, das Spiel endet mit 10 : 1.

 

Mit vielen ebenso prominenten Größen gespielt

 

Matthes Mauritz, selbst eine Koryphäe, hat mit zahlreichen, ebenso bekannten Größen Fußball gespielt, darunter Toni Turek und Paul Jahnes.

 

Verbindung zu Jupp Derwall

 

Mit dem früheren Fußball-Bundestrainer Jupp Derwall verband Mauritz eine enge Freundschaft. Und er war sogar dessen Trauzeuge. Im Jahre 1982 war er mit Jupp Derwall in der Düsseldorfer Altstadt. Nach dem dritten Glas Altbier gab ihm Derwall einen Bierdeckel und bat ihn, darauf seinen Beitritt zu den den Düsseldorfer Jonges zu bestätigen und diesen ist er seit nunmehr drei Jahrzehnten treu geblieben.

 

Nicht nur dem Fußball verbunden…

 

Matthes Mauritz ist in sportlicher Hinsicht unheimlich vielfältig aufgestellt. So hat er außer Fußball auch Tennis und Hockey gespielt.

 

Im Restaurant (Jinling DüsseldorfChinaCenter), Königsallee 106 (Ecke Luisenstraße), wurde das Essen kredenzt. Schon beim Anblick lief einem das Wasser im Munde zusammen. Von links nach rechts: Sabine Baumann, Pressesprecher der chinesischen Firma ZTE Deutschland GmbH, die unter anderem Handys herstellt und nun neuer Sponsor von Fortuna ist, Matthes Mauritz und Walter Schuhen, Marketingleiter des Düsseldorf China Centers (Aufnahme: Christian Dick)

Fulminante Premiere von „Le nozze di Figaro“

Autor: Christian Dick

Mit der Oper „Le nozze di Figaro“, die seit dem 1. Dezember im Theater Duisburg präsentiert wird, ist der Deutschen Oper am Rhein ein großer Coup gelungen. Das Ensemble glänzt auf Grund seiner Stimmgewaltigkeit. Von der ersten bis zur letzten Minuten ist die Aufführung dieser Mozart-Oper ein wahrer Ohrenschmaus. Ein wirklicher musikalischer Leckerbissen sowohl für Opern-Fans als auch für jene Menschen, die noch tiefer in dieses musikalische Feld eintauchen möchten! Generalmusikdirektor Axel Kober hat hier wieder einmal eine Glanzleistung abgeliefert.

Auch das Bühnenbild ist sehr gut gelungen, ohne viel Pomp und eher schlicht. Die Protagonisten wirken in ihren Rollen äußerst souverän und verkörpern ihre Rolle mit Herzblut und viel Pathos, wodurch sich die Faszination beim Publikum noch mehr steigert. Bei der Inszenierung von Michael Hampe fehlt es wirklich an nichts. Schon bei einzelnen Arien gab es am Premierenabend viel Applaus, und am Ende brandeten die Wogen der Begeisterung vollends auf. Dies Aufführung versetzte das Publikum derart in Ekstase, dass man am Ende des Abends frohen Herzens und beschwingt nach Hause ging. Ein Besuch dieser Oper ist äußerst empfehlenswert.

Musikalische Leitung Axel Kober / Christoph Altstaedt / Ralf Lange

Inszenierung Michael Hampe

Bühne und Kostüme German Droghetti

Licht Manfred Voss

Chorleitung Gerhard Michalski

Choreografie Michal Matys

Dramaturgie Hella Bartnig

Graf Almaviva Laimonas Pautienius / Dmitri Vargin

Gräfin Almaviva Sylvia Hamvasi / N. N.

Susanna Anett Fritsch / Alma Sadé

Figaro Adam Palka / David Jerusalem / N. N.

Cherubino Annika Kaschenz / Maria Kataeva

Marcellina Marta Márquez

Basilio Bruce Rankin / Florian Simson

Don Curzio Johannes Preißinger / Paul Stefan Onaga

Bartolo Sami Luttinen

Antonio Daniel Djambazian / Peter Nikolaus Kante

Barbarina Anna Lucia Richter / Luiza Fatyol

Brautjungfer Diana Klee / Sibylle Eichhorn

Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein

Orchester Duisburger Philharmoniker

Weitere Aufführungstermine 

Dezember 2012

Sa       |            08.12.             | 19:30            

Mi        |            12.12.             | 19:30            

Sa       |            15.12.             | 19:30            

Di        |            18.12.             | 19:30            

Do       |            20.12.             | 19:30            

So       |            23.12.             | 18:30            

Mi        |            26.12.             | 18:30            

Sa       |            29.12.             | 19:30            

 

Januar 2013

So       |            06.01.             | 18:30            

 

Februar 2013

Fr        |            15.02.             | 19:30            

So       |            17.02.             | 18:30            

 

April 2013

So       |            28.04.             | 18:30            

 

Juni 2013

Sa       |            29.06.             | 19:30            

Weitere Information finden Sie auf der Website der Deutschen Oper am Rhein unter der Adresse www.operamrhein.de.