Archiv für den Monat: Juli 2014

Classic Days in Schloss Dyck – Ein Bestseller mit vielen Kapiteln und noch mehr Seiten

Classic Days 2014_klein

Foto:  Impressionen der Classic Days (Quelle:  Classic Days e. V.)

Vom 1. bis 3. August 2014 finden am Wasserschloss Dyck wieder die Classic Days als großes buntes Klassiker- und Motorfestival mit stilvoller Zeitreise und automobiler Gartenparty statt.

Unter der Überschrift „Der schönste Platz der Welt im August“ lockt der ehrenamtlich tätige Verein Classic Days e.V. in einer lange erprobten Veranstalter-Kooperation zusammen mit der Stiftung Schloss Dyck wieder Oldtimer- und Motorsport-Begeisterte und Besucher mit einem vielfältigen Pro­gramm.

Schon zum neunten Mal finden die Classic Days statt. Die Ticketpreise bleiben unverändert, die reichhaltigen Inhalte werden sogar noch erweitert und einige Höhepunkte stellen die Veranstalter heute schon vor:

Volkswagen Group ist neuer Hauptpartner der Classic Days am Schloss Dyck

Wichtige Nachrichten gibt es im Bereich der Unterstützer und Partner der Classic Days am Schloss Dyck. Der neue Hauptpartner der Classic Days 2014 wird im Rahmen der Pressekonferenz am Montag, 30. Juni 2014 mit der Volkswagen Group aus Wolfsburg präsentiert. Als Platinpartner und somit Hautpartner der Veranstaltung bringt der Volkswagen Konzern aus Wolfsburg spannende Inhalte mit ans Schloss.

Elf Marken sind im VW Konzern beheimatet – und diese stehen für eine wahrlich geballte Automobilgeschichte:  VW, Audi, Porsche, Bugatti, Bentley, Lamborghini, Seat, Skoda, MAN und Scania….sowie seit neuestem auch Ducati.

Mit Sonderläufen der Marken Audi, Porsche und natürlich Volkswagen begeistert die Volkswagen Group die Besucher der Racing Legends an der Demonstrationsrundstrecke am Schloss Dyck.

Und ganz prominente Markenbotschafter für die sportlichen  Fahrzeuge der Marken bringt man ebenfalls mit ans Schloss. In der Tradition „Große Namen ganz ganz nah!“ werden die Rennfahrerlegenden Jacky Ickx  – auch „Monsieur Le Mans“ genannt – Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck und Klaus Niedzwiedz mit nach Schloss Dyck kommen und für Fans und Freunde in Autogrammstunden zur Verfügung stehen, wenn sie nicht gerade mit sprotlichstem Arbeitsgerät auf der Rundstrecke durch die Bergahorn-Allee sausen.

Die Classic Days gehen „Zurück in die Zukunft!“

Mit dem spektakulären DeLorean Filmwagen aus Steven Spielbergs Kassenschlager Trilogie präsen­tieren die Classic Days zum 30. Jubiläum der Dreharbeiten (im Jahr 1984) ein automobiles Highlight der besonderen Art. Mit Flux-Kompensator, Zeitmaschine und ganz im Stil seines Erfinders Doc E. Brown und seines Fahrers Marty McFly  (seinerzeit gespielt von Michael J. Fox) als futuristisches Fortbewegungsmittel ausgestattet begeisterte der Wagen die Kinozuschauer. Der originale Wagen, den die Universal Studios in Hollywood schon zum 25. Jubiläum in den USA präsentierten kommt zu den Classic Days.

Natürlich ist dies ein Fahrzeug inklusiven aller Extras und Anbauten, die es im Film so berühmt ge­macht haben.

Zu sehen sein wird der Wagen im Wirtschaftshof von Schloss Dyck in der Erfindergarage des emsigen Doc Brown.

Deutsche Motorsport Legenden

Viele internationale Rennfahrer haben die Classic Days am Schloss Dyck bereits geadelt. Jubiläen der Sieger der Mille Miglia wurden und an glorreiche Zeiten der Anfangsjahre des Automobilrennsport wurde erinnert.

Im neunten Jahr der Veranstaltung sind die Classic Days ganz auf die „Deutschen Motorsport Legen­den“ fokussiert und brennen ein wahres Feuerwerk der Motorsport-Erfolge und der prominenten Rennfahrer für die vielen Besucher der Classic Days ab. Es kommen – soweit dies bisher schon von den Classic Days bestätigt wird: Klaus Ludwig, Ellen Lohr, Jochen Mass, Hans Herrmann,  Roland Asch, und auch Dieter Glemser.

Ellen Lohr und Klaus Ludwig  waren noch nie bei den Classic Days. Roland Asch kam zum ersten Mal im letzten Jahr und war völlig aus dem Häuschen als er das ehrenamtliche Klassiker- und Motorfesti­val am Schloss Dyck erstmalig erlebte.

Mit Klaus Ludwig, der zwischen Bonn und Eifel lebt, kommt ein dreifacher Sieger der 24-Stunden von Le Mans und ein ebenfalls dreifacher Sieger des 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nord­schleife zu den Classic Days.  Nicht unerwähnt bleiben dürfen drei DTM Meistertitel bis in die Neunzi­ger Jahre und der Titel „FIA GT Weltmeister“ im Jahr 1998. Klaus Ludwig hat schon viel von den Clas­sic Days gehört und freut sich riesig.

Riesig freuen sich auch die vielen Organisatoren im Team der Classic Days auf Ellen Lohr, ursprünglich aus Mönchengladbach und heute in Monaco lebend. Die Renn- und Rallye-Fahrerin hat Ihr Kommen ebenfalls zugesagt. Als bisher einzige Frau gewann sie einen Lauf zur DTM, am 24. Mai 1992 auf dem Hockenheimring. Sie fuhr neben der DTM auch äußerst erfolgreich in der Truck Racing Europameister­schaft, fuhr Porsche-Supercup und startete auch schon  bei der Rallye Dakar durch.

Dazu kommen als ganz besondere Gäste auch Hans-Joachim Stuck und Klaus Niedzwiedz. Diese beiden komplettieren damit die umfangsreichste Riege der deutschen Motorsport Stars, die in dieser Ballung bisher noch nie in einem historischen Motorsport-Event zu sehen waren.

Stars & Stripes

Lange fand der „American Way of Drive“ bei den Schloss Dyck Classic Days überwiegend und nur vereinzelt auf den Clubarealen im Dycker Feld statt, nun heißt es erstmals in den neuen Gärten „Yes, we can“. Ein ganz neuer Festivalteil  zeigt die USA-Kultur mit Straßenkreuzern der Jahre  1940-1965.
Neben 20-30 Autos der typischen Baujahre wird viel US-amerikanisches Flair versprüht werden.  Das garantieren u.a. ein typischer alter Schulbus, ein authentischer Coca Cola LKW, ein Airstream-Wohn­wagen mit Angebot von Hamburgern und Pommes, ein typischer Diner mit Chrommöbeln und Bühne mit einer fetzigen und stilechten Rock’n‘Roll Band. Im Diner-Zelt servieren Kellnerinnen auf Rollschu­hen. Wenn die Band nicht live spielt, ertönt Musik aus einer Jukebox. Es wird Rock ´n´Roll getanzt, der Musik von Buddy Holly, Bill Haley und Elvis gelauscht. Petticoat ist hier Pflicht.

Sonderlauf 70er Jahre Fahrzeuge.

Amore d’Italia ist keine neue Eissorte, sondern ein Sonderlauf, mit dem die Schloss Dyck Classic Days Fahrzeuge ehren, die für viele bis heute unübertroffener Inbegriff rassiger Sportwageneleganz sind. Gemeint sind Sportwagenlegenden aus den 1970er Jahren, bei denen sich alle namhaften italieni­schen Designateliers mit Ikonen verewigt haben. Die eleganten, schwungvollen und kraftstrotzenden Linien sind dabei mit der typischen Farbfreude der 70er gemischt, die neben dem Evergreen Rosso di Corsa auch mit giftgrün, quietschgelb oder knallorange und azurblau aufwarten konnte. Fahrzeuge von Alfa-Romeo, Lamborghini, Maserati, Ferrari, Intermeccanica, De Tomaso, Iso, Bizzarini werden das Themenspektrum der Racing Legends erweitern. Regulär ist die Baujahrsgrenze bei den Racing Legends dennoch 1961, das Todesjahr Wolfgang Graf Berghe von Trips‘.

Charme & Style auf der Schlosswiese

Mehr Veranstaltungsteile heißt auch eine ausgedehnte Festivalfläche. Und das kann im Einzelfall auch einen neuen Standort für altgedientes Classic-Days-Blech in seiner schönsten Form bedeuten. Der Bereich „Charme & Style“ bekommt nun ein noch prominenteres Domizil gegenüber des Südflü­gels auf der Schlosswiese. Diese wahrhaft prächtige Postkarten-Panoramalage zeigt dann die Teil­nehmer, die sich stets besonders viel Mühe geben, mit zeitgenössisch zum Auto passender Kleidung und Accessoires stilecht aufzutreten. Und sie bereichert damit auch den Fußgänger-Hauptweg durch den Park zum Eingang des Fahrerlagers. Inhalte von Charme & Style ändern sich nicht: Es darf weiter mit Grand Robe,  üppiger Dekokultur und Grammophonklängen ein ganz spezielles Picknick gefeiert werden. Für Besucher gibt es Liegestühle und Musikprogramm.

Das „Bähnle“  – aus der Autostadt

Fuhr 1835 von Nürnberg nach Fürth die erste Eisenbahn und wurde 1946 der erste VW Käfer ausge­liefert, so hatte noch niemand an die Classic Days am Schloss Dyck und eine bunte Mischung einer großen internationalen Klassikerveranstaltung gedacht. Es hatte aber weder bei der Erfindung des einen, noch bei der des anderen „Massenfortbewegungsmittels“ irgend jemand daran gedacht, daß einmal ein VW Käfer eine Eisenbahn sein könnte….pardon…ein Eisen-„Bähnle“.

Im Jahr 1958 wurde in Wolfsburg ein VW Käfer dann zum Bähnle umgebaut. Ein kleiner Zug, der durch die Stadt fahren konnte und das Thema „Käfer, Wolfsburg und Touristen“ bei den Sightseeing-Touren durch die Stadt miteinander verband. Eine einmalige und richtig sagenhafte Konstruktion. Von 1958 bis 1976 fuhr das Bähnle in Wolfsburg durch die Stadt. Es hat eine Gesamtlänge von 14 Metern und wird natürlich von einem Käfermotor mit 30 PS angetrieben. Maximal 48 Personen kön­nen den Fahrspaß genießen.

Als Botschafter der Autostadt aus Wolfsburg wird das Bähnle auch in den Classic Days seinen Dienst versehen. Seit dem Jahr 2004 wurde es nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt – und schon gar nicht außerhalb seiner Heimat. In seiner knuffigen und lieblichen Art passt das sympathische Bähnle wun­derbar zum bunten Clubtreffen und zur stilvollen Zeitreise in den Classic Days.

Bentley Sonderlauf

Groß, grün, gnadenlos schnell, grundsolide und stabil… Ettore Bugatti nannten sie einmal „die schnellsten Lastwagen“, die er kannte. Sein Originalzitat: „Monsieur Bentley baut erstaunlich schnelle Autos, wenn man bedenkt, dass es sich um Lastwagen handelt.“ Aber was für sympathische ….

Immer zu den Classic Days kommt ein „Expeditionskorps“ des ehrenwerten „Benjafield Racing Club“ aus good old England. Wie damals, als die Bentley-Rennfahrer aus England auf eigener Achse zu Ihren Rennen in Le Mans in den Dreißigern oder zur Mille Miglia fuhren, kommen die mächtigen Kompres­sor-Bentleys und Speed-Six Modelle auch heute noch auf der Straße fahrend und nicht auf dem An­hänger zum Schloss Dyck.

Die schöne wahre Geschichte, dass der Gründer dieses Clubs der „Bentley Boys“, der englische Arzt Dr. Dudley Benjafield im Rennen einmal anhielt um einem Kollegen zu helfen anstatt weiter „blind“ und kaltherzig auf den Sieg zu fahren, begründet in diesem Club, den es seit 1927 bereits gibt, das Wort von dem gelebten Sportsmanngeist und der Kameradschaft.

Es ist Ehrensache, dass die wackeren Bentley-Piloten von heute sich früh Freitagsmorgens zu Beginn der Classic Days im Süden von London an einem Pub treffen, um dann im Geschwader über französi­sche und belgisch-niederländische Autobahnen zum Schloss zu kommen, wo sie sich mit den deut­schen Mitgliedern des Benjafield Racing Clubs treffen.

Der Besuch der Bentleys mit mehr als 20 Fahrzeugen in den Classic Days ist für viele Besucher ein unvergleichlicher Höhepunkt…er ist einmalig in Europa und mit tollen Einlagen auf der Demonstrati­onsstrecke begeistern die „schnellen englischen Laster“ noch heute.

Stromlinien Sonderschau

Stromlinien, so sagt das Lexikon, sind Geschwindigkeitsfelder einer Strömung. Je weniger Luftwider­stand existiert, bedingt durch die Konstruktion und den Neigungswinkel, desto weniger Benzin ver­braucht z.B. ein Auto.

Fast parallel zur Erfindung des Automobils wurde auch das Flugzeug erfunden und die Bestrebungen der Luftfahrt-Ingenieure nach idealer Strömung bleibt auch den Automobilbauern nicht verborgen. In beiden Feldern wurde viel experimentiert und es gab Autos, die wie Flugzeuge aussahen und sicher­lich auch den umgekehrten Fall.

Seit Anfang des letzten Jahrhunderts beeinflusste das Streben nach wenig Luftwiederstand die Au­tomobilkonstruktionen und viele Prototypen kamen über die Erprobungsphase nicht hinaus. Aber es gab auch immer wieder Modelle, die in Serie gingen oder Einzelstücke, die erhalten blieben.

In einer ganz besonderen Ausstellung auf der Orangerie-Halbinsel vom Schloss Dyck zeigt das Klassi­ker- und Motorfestival in 2014 mehr als 15 Stromlinienfahrzeuge unterschiedlicher Baujahre. Man­che Marken gibt es heute nicht mehr, wie Tatra, Maier Leichtbau oder Avion Viosin aus Frankreich, aber die Stromlinienfahrzeuge existieren noch.

Spektakulär, als Einzelstück und damit  erwähnenswert ist ein Mercedes-Benz 500 K aus dem Technik Museum in Speyer, der eine Karosserie von Erdmann & Rossi trägt und als Stromlinienwagen  1936 mit Vollverkleidungs-Blechkleid konstruiert wurde. Dieser Wagen ist eine besondere Anmutung der Erdmann & Rossi Konstrukteure über die man berichtet, sie sei eine Einzelanfertigung nach dem Wa­gen von  Ghazi I., des damaligen Königs des Irak gebaut.

Mercedes-Benz-Sonderlauf 120 Jahre Motorsport

Kaum zu glauben, aber der sportliche Wettbewerb mit Automobilen hat eine Geschichte, die bereits deutlich über ein Jahrhundert zurückreicht. Kaum eine andere Automarke kann in jeder Epoche die­ser gewaltigen Zeitspanne so viele Siegerfahrzeuge vorweisen wie Mercedes. Bei den Classic Days kommen ausgewählte Zeugen zum Einsatz, etwa der Mercedes Grand Prix Rennwagen 1914, der von 1914 bis 1924 eingesetzt wurde und aus viereinhalb Liter Hubraum 106 PS mobilisierte. Die machten ihn immerhin 180 km/h schnell – verzögert wurde mit Seilzugbremsen, die nur auf die Hinterräder wirkten.

Sodann der  W 25 – besser bekannt als allererster Silberpfeil, Begründer des Mythos um die abge­kratzte weiße Farbe. Dieser Rennwagen wurde 1934 für die damals neue „750-kg-Formel“ gebaut. Er hat einen Achtzylinder-Motor mit 3,7 l Hubraum und rund 400 PS. Beim ersten Einsatz des Wagens auf dem Nürburgring gewann Manfred von Brauchitsch auf Anhieb. Mit dem weiterentwickelten Modell wurde Rudolf Caracciola 1935 Europameister. In die Heutezeit versetzen DTM Wagen die Zuschauer bei den Classic Days. Diese Tourenwagenserie wird seit dem Jahr 2000 ausgetragen. Be­wegt werden die Mercedes-Museumsstücke von den Rennfahrerikonen Roland Asch, Dieter Glemser und Ellen Lohr

100 Jahre Maserati

Den großen Geburtstag der italienischen Sportwagenmarke feiern die Classic Days mit einem Son­derlauf. Ihre Keimzelle hat die Firma in einer Werkstatt für sportliche Autos – heute würde man Tu­ning dazu sagen. Drei Maserati-Brüder arbeiteten hier, der jüngste hieß Mario, hatte Kunstzeichner gelernt und entwarf den legendären Dreizack als Markenzeichen. Dieser zierte erstmals 1926 einen eigenen Rennwagen, der sogleich erfolgreich war und in der mörderischen Targa Florio auf Sizilien den Klassensieg holte. Nach dem Krieg begann man, Straßensportwagen herzustellen. Zwischen den 50er und 70er Jahren entstanden die bekanntesten und erfolgreichsten Maserati-Sportwagen. Seit 1914 bauten die Maserati-Brüder sportliche Fahrzeuge; einige der ganz seltenen und schönsten Wa­gen der Baujahre 1934 – 1960, dies sind auch die motorsportlich interessantesten Jahre der Marke, sind im Sonderlauf bei den Classic Days zu sehen.

Auf geht´s  vom 1. bis 3. August 2014 –   www.classic-days.de

Aufgerufen werden die Besucher der Classic Days auch weiterhin von den emsigen Organisatoren sich am besten ganz nach Lust und Laune stilecht zu kleiden, das Picknick mitzubringen und die Al­leen auf den Wiesen vor dem Schloss und die Parkareale mit karierten Picknicktupfern zu bevölkern. Eine Zeitreise ist angesagt und es gibt viel zu sehen.

Hochradfahrer sind unterwegs, Schuhputzer und Drehorgelspiegel buhlen um die Aufmerksamkeit der Besucher, hier steht ein Schupo, dort ein originales Straßenwacht-Gespann des ADAC aus den Fünfzigern, am Kiosk „Oma Janssens Büdchen“ gibt es Brausepulver und Pfefferminz-Pastillen.

Mittlerweile umfasst der Verein Classic Days über 80 Mitglieder, die sich der Organisation und Durchführung des deutschlandweit anerkannten Veranstaltungs-Highlights der Oldtimer- und Klassi­kerszene ganz gemeinnützig verschrieben haben. Aber der Verein Classic Days sucht auch immer noch weitere Mitstreiter und Oldtimerfans, die bei der gemeinsamen Aufgabe helfen und unterstüt­zen wollen.

Kartenvorverkauf läuft

Unbedingt jetzt  schon sollten sich Fans und Besucher die Karten für die Classic Days im Vorverkauf sichern. Karten gibt es an der Kasse des Schlosses aber auch im Ticketshop unter www.classic-days.de  oder an einer großen Zahl Vorverkaufsstellen.

Classic Days e.V. – Bontenbroich 1 – 41363 Jüchen – Tel. 02165 – 171 4692 – office@classic-days.de

Chillen bis zum Abwinken bei Partys auf der Düsseldorfer Kirmes 2014

Christian Dick

Riesenrad Kirmes 2014_klein

Foto: Riesenrad auf der Düsseldorfer Kirmes (Aufnahme: Christian Dick)

Kirmes im Aufbau_klein

Foto: Blick auf die Kirmes im Aufbau (Aufnahme: Christian Dick)

Vom 11. bis 20. Juli 2014 ist auf den Rheinwiesen in Düsseldorf-Oberkassel wieder die Größte Kirmes am Rhein mit vielen Attraktionen für Groß und Klein. Hauptattraktion ist immer das wieder Riesenrade „Bellevue“ der Familie Oscar Bruch. Ansonsten gibt es zahlreiche, teilweise  schwindelerregende Karussells und das traditionelle Kettekarussells sowie zahlreiche Bierzelt. In diesem Jahr ist erstmals seit drei Jahren wieder die Brauerei Uerige mit neuen Konzept auf der Kirmes vertreten.

Die Düsseldorfer Kirmes steht für 10 Tage ungezwungene und gesellige Partystimmung und eine unheimlich friedliche Atmosphäre. Den Besucher ist anzuraten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Vom Düsseldorfer Hauptbahnhof fahren die U-Bahn-Linien 74, 75, 76 und 77 bis zur Haltestelle „Luegplatz“ in Düsseldorf-Oberkassel.

Die Highlights am ersten Kirmeswochenende sind folgende:

Samstag, 12. Juli 2014

15:00 Uhr

Eröffnung des Schützen- und Heimatfestes in der Festhalle.

Einmarsch Fähnriche mit Fahnen / Schausteller und Regiment. Begrüßung durch den Schützenchef Herrn Lothar Inden und Herrn Oberbürgermeister Dirk Elbers.

Anschließend Fassanstich durch den Oberbürger meister.

Eröffnungsmusik: Stadt-Tambourkorps St. Maximilian 04, Regimentskapelle Bendels. Weitere Unterhaltungsmusik in der Festhalle durch Regimentskapelle Bendels.

ab 16:30 Uhr

Antreten der Regimentsführung am Taxi-Platz unter der Kniebrücke Nähe Festhalle und allen Berittenen des Regiments, gleichzeitig Aufstellung des gesamten Regiments an der Festhalle.

16:45 Uhr

Abmarsch des Großen Festzuges

Marschweg:

Kaiser-Wilhelm-Ring – Oberkasseler Brücke – Hofgartenrampe – Ratinger Str. – Altestadt – Stiftsplatz – Lambertusstr. – Mühlenstr. – Burgplatz – Marktplatz – Marktstr. – Bergerstr. – Carlsplatz – Hohestr. – Siegfried-Klein-Str. – Carl-Theodor-Str. – Graf-Adolf-Platz – Königsallee West – Giradetbrücke – Trinkausstr. – Grabenstr. – Kasernenstr. – Flinger Str. – Marktstr. – Marktplatz – Rathaus.

Nach Eintreffen des Festzuges Meldung an Oberst Günther Pannenbecker durch Major: Jörg Müntz

Anschließend feierliche Investitur des Schützenkönigs, mit Ansprache des Oberbürgermeisters Dirk Elbers, des Schützenchefs Lothar Inden und des Regimentskönigs Thomas Hondele.

Nach der Investitur großer Zapfenstreich, ausgeführt von Stadt-Tambourkorps St. Maximilian 04, Regimentskapelle Bendels.

Danach Weitermarsch

MARSCHWEG: Marktplatz – Burgplatz – Schloßturm. Auflösung des Festzuges.

Die Reiterinnen und Reiter sammeln sich auf der Mühlenstr. und werden zum Joseph-Beuys-Ufer / Inselstr. geleitet.

MARSCHWEG: Mühlenstr. – Lambertusstr. – Stiftsplatz – Altestadt – Rheinuferpromenade – Joseph-Beuys-Ufer – Rheinterrasse.

Sonntag, 13. Juli

Großer Festumzug ab 15:00 Uhr

Zugweg:

Burgplatz – Schloßufer – Altestadt – Ratinger Str. – Heinrich-Heine-Allee – Grabbeplatz – Mühlenstr. – Burgplatz – Kurze Str. – Andreasstr. – Hunsrückenstr. – Bolkerstr. – Marktstr. – Flinger Str. – Mittelstr. – Grabenstr. – Trinkausstr. – Girardetbrücke – Königsallee West (Geschäftsseite bis Bahnstr.) – Graf-Adolf-Platz – Carl-Theodor-Str. – Siegfried-Klein-Str. – Hohe Str. – Carlsplatz – Mittelstr. – Flinger Str./Marktstr.

Abruf der Kompanien zum Rathaus.

Biwak an der Reuterkaserne und im Altstadtbereich (teilweise in den Lokalen)

Pferde stehen auf Burgplatz

ab 18:00 Uhr

ABMARSCH:

Mühlenstr. – Grabbeplatz – Heinrich-Heine-Allee – Hofgartenrampe – Oberkasseler Brücke – Kaiser-Friedrich-Ring – Kaiser-Wilhelm-Ring – Festplatz.

Nach Eintreffen des Festzuges auf dem Festplatz, Fortsetzung des Schießens auf den Jungschützenvogel und Scheibenschießen.

ab 19:30 Uhr

Ehrung der Jubilare 25, 40, 50, 60 und 65 Jahre.

Unterhaltungsmusik und Tanz in der Festhalle.

Kapelle Bendels

ab 21:00 Uhr “Live-Übertragung der Fußball WM”,

Danach Unterhaltungsmusik mit DJ

Ende 24.00 Uhr.

Dienstag, 15, Juli 2014

An diesem Tag findet ab 18 Uhr das Königsschießen statt. Die Entscheidung fällt üblicherweise immer gegen 19:30 Uhr. Am selben werden findet in der Alpenwelt ein Schlagerabend, unter anderem mit Jürgen Drews statt.

Freitag, 18. Juli 2014

An diesem Abend findet um 22:30 Uhr ein glanzvolles Feuerwerk statt.

Bauminister Groschek Vision für NRW ist „ein menschliches, lebenswertes nordrhein-westfälisches London“

 

Autor: Christian Dick

Wenn die Architektenkammer NRW (AKNW) ihre Sommerfest veranstaltet, hat sie meist mit dem Wetter Glück. Und so war es ein schöner lauer Sommerabend am Donnerstag vergangener Woche. Gerade richtig, um sich in geselliger Rund  in ungezwungener Weise bei einem leichten, sommerlichen Buffet und einem Glas Wein oder Bild auf informelle Weise darüber austauschen, wie es mit Baupolitik in NRW weitergehen könnte. 2.500 Mitglieder und Gäste der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen feierten am 3. Juli in der Düsseldorfer Rheinterrasse das traditionelle Sommerfest der nordrhein-westfälischen Architektenschaft.

AKNW_Empfang_Gruppenfoto_klein

 

Foto: (v. lMarkus Lehrmann (Hauptgeschäftsführer der AKNW), Klaus Brüggenolte (Vizepräsident der AKNW), Ernst Uhing ( Präsident der AKNW) und Michael Arns (Vizepräsident der AKNW) (Aufnahme: Christian Dick)

Sonnenuntergang Niederkassel_klein

Foto: Herrlich war es, von den Rheinterrassen aus, den romantischen Sonnenuntergang in Düsseldorf-Niederkassel zu beobachten (Aufnahme: Christian Dick)

Die Einladung der Architektenkammer NRW (AKNW) nahmen unter anderem NRW-Bauminister Michael Groschek, Innenminister Ralf Jäger und viele Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtags an – unter ihnen die baupolitischen Sprecher der Fraktionen. Für die Bundesregierung konnte Kammerpräsident Ernst Uhing den Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Gunther Adler, begrüßen.

„PKW“ – Diese Motto nahm sich Kammerpräsident Ernst Uhing zu Herzen und trug ein „paar kurze Worte“ vor. Sein Dank galt den zahlreichen Vertretern aus Landesregierung und Kommunen, Landtag und Verbänden für die konstruktive Zusammenarbeit. Unter großem Applaus verwies er auf Aussagen des  Bauministeriums, dass das Baukammerngesetz auf Drängen der Architektenkammer NRW in Kürze novelliert werden solle mit der Absicht, Architektinnen und Architekten die Firmierung als eingetragene Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung zu ermöglichen.

Michael Groschek_klein

Foto: NRW-Bauminister Michael Groschek (Aufnahme: Christian Dick)

Hartmut Miksch_klein

Foto: Harmut Miksch, der frühere Präsident der AKNW (Aufnahme: Christian Dick)

NRW-Bauminister Michael Groschek bestätigte dies und ergänzte, dass auch die Diskussion um die Abschaffung der „Schlusspunkttheorie“ gelöst werden solle. „Da dürfen Sie guter Hoffnung sein“, so Minister Groschek. Der nordrhein-westfälische Bauminister verwies auf die aktuelle Debatte um neue Hochhausbauten in vielen Metropolen. Er sehe die „Tendenz zur Vertikalen“ nicht als Lösung für die Bauaufgaben in Nordrhein-Westfalen. „Wenn London mit 200 neuen Hochhäusern auftrumpfen will, die im Übrigen vielfach von russischen Oligarchen finanziert werden, dann fordere ich Sie dazu auf: Lassen Sie uns gemeinsam ein menschliches, lebenswertes nordrhein-westfälisches London als Ziel diskutieren“, rief der Bau- und Stadtentwicklungsminister des Landes auf.

Stoff, über den die zahlreichen Gäste und Kammermitglieder aus Nah und Fern an diesem wunderschönen Sommerabend am Rhein ausgiebig debattieren konnten. Viele nutzten die Zeit bis in die späten Abendstunden, um sich auszutauschen, Kontakte zu pflegen, ihr Netzwerk zu erweitern und um gemeinsam zu feiern.

Chillige Musik_klein

Foto: Besonders gut war die musikalische Unterhaltung (Aufnahme: Christian Dick)