Shopping-Center in Fußgängerzone wertet Mönchengladbach stark auf

Autor: Christian Dick

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Foto: So sieht das Minto von außen aus (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Cerntermanagerin Jessica Queißer (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Carsten Faust, Projektmanager der Firma mfi für das „Minto“ Centermanagerin Jessica Queißer und Dr. Karl Reinitzhuber, Vorstandsvorsitzender der Firma mfi und Ulrich Wölfer, Mitglied des Vorstands der Firma mfi (Aufnahme: Christian Dick)

Das „Minto“ hat in Mönchengladbach hat am 26. März 2015 offiziell seine Türen geöffnet. Auf 41.846 m2 erwarten die Kunden 104 Geschäfte auf vier Ebenen, ein umfangreiches Gastronomieangebot sowie eine einzigartige Wohlfühlatmosphäre. Bei dem „Minto“ handelt es sich um das erste Shopping Center in Deutschland, das von Beginn an mit dem 4-Sterne Label ausgezeichnet ist – eine Kundenservice-Initiative, die für ein Höchstmaß an Qualität, Service und Einkaufserlebnis steht. Zugleich werden sämtliche Innovationen der Unibail-Rodamco Gruppe eingebracht: Neben dem 4-Sterne Service und einem großen Gastronomieangebot erwarten die Besucher multisensorische Shop-Fassaden.

Bürger haben den Namen ausgewählt

Nach einer Bauphase von zweieinhalb Jahren und einer Investition in Höhe von gut 210 Millionen Euro haben mfi/Unibail-Rodamco ein Shopping Center mitten in Mönchengladbach realisiert: das „Minto“. Es zeichnet sich durch ein einzigartiges Architektur- und Designkonzept aus und ist zugleich eine Hommage an die Region. „Minto“ bedeutet im lokalen Dialekt Mönchengladbachs „meins“. Der Name wurde im Rahmen eines Namenswettbewerb ermittelt, bei dem die Bewohner aus der Region Namensvorschläge für das Center eingereicht hatten.

Pre-Opening

Bereits am Abend des 25. März um 17:30 Uhr waren zunächst 800 VIP-Gäste zu einem sogenannten Pre-Opening (Voreröffnung) eingeladen. Von 19:30 Uhr bis 23:00 Uhr wurden dann für 3.000 Personen, die ausgelost worden waren, erstmalig die neue Läden geöffnent.

Zunächst wurde jedoch der Opfer des Germanwings-Flugs 4U9525 gedacht. Drei Mitarbeiter aus Spanien von Modeläden im „Minto“ waren in dem Flugzeug, das in den französischen Alpen abgestürzt ist. Daher war die Stimmung etwas gedämpft. „An diesem Tag wird uns allen klar, wie irrelevant die Dinge in Wahrheit sind, mit denen wir uns hier heute beschäftigen“, stellte Ulrich Wölfer, Mitglied der Firma mfi management für immobilien AG, die für dieses Bauprojekt verantwortlich zeichnet, fest. Und Carsten Faust, Projektleiter der Firma mfi für die Errichtung des Minto, konnte mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Auch Centermanagerin Jesscia Queißer war die Freude, dass nun endlich die Eröffnung stattfand und dass alles das Projekt erfolgreich gemeistert worden ist, sichtlich anzumerken.

Foto: Projektmanager Carsten Faust (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: So sieht das Minto von Innen aus (Aufnahme: Christian Dick)

Interessant an der Konstruktion dieses Shopping-Centers, das eine Wellenform hat, ist vor allem, dass dieses neue Gebäude hervorragend mit dem übrigen Gebäudeensemble in der Fußgängerzone in der Mönchengladbacher Hindenburgstraße harmoniert. Es wurde kein Koloss errichtet, der erdrückend wirkt, sondern das neue Shopping-Center bringt auch noch frohe Farben in die Mönchengladbacher Fußgängerzone.

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Foto: Oberbürgermeister Wilhelm Reiners (Aufnahme: Christian Dick)

Oberbürgermeister Wilhelm Reiners war schlichtweg überwältigt und bracht sein Erstaunen mit Wort „Boah“ zum Ausdruck, womit er den übrigen Besuchern aus der Seele sprach. Andere Städte verlagern derartige Einkaufscenter sehr oft auf die „grüne Wiese“, so dass man nur mit dem Auto dorthin kommt. Ein Vorteil ist, dass Mönchengladbach diese gerade nicht gemacht hat. Vom Hauptbahnhof beträgt der Fußweg noch nicht einmal 10 Minuten. Oberbürgermeister Reiners sieht in den Shopping-Center indes keine Konkurrenz für die umliegenden Einzelhändler. Ganz im Gegenteil. Reiners rechnet eher mit einer Symbiose, denn er glaubt, dass von dem zu erwartenden Besucherstrom auch die umliegenden Einzelhändler profitieren werden. Es werden über 9 Millionen Besucher jährlich erwarte 1,3 Millionen Menschen wohnen innerhalb eins Fahrzeitradius von 30 Minuten. Mönchengladbach hat 250.000 Einwohner. Hinzu kommen noch die Einwohner der angrenzenden Regionen in den Niederlanden. Insgesamt hat das Minto somit einen Kaufkraftindex von 104,8.

Unter den Gästen war auch ein Team der IHK Mittler Niederrhein mit dem neuen Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz sowie der Geschäftsführer der DEHOGA Nordrhein Christian Jäger. Sie alle waren sehr positiv beeindruckt von dem Flair in dem neuen Einkaufscenter.

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Foto: Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, Andree Haack, Geschäftsführer IHK Mittlerer Niederrhein, Christin Worbs,  Referent für den Geschäftsbereich Existenzgründung und Unternehmensförderung der IHK Mittlerer Niederrhein, Andreas R. Graf, Mitglied des Ausschusses Immobilienwirtschaft der IHK Niederrhein und Christian Jäger, Geschäftsführer der DEHOGA Nordrhein (Aufnahme: Christian Dick).

Für musikalische Unterhaltung sorgten bei der Eröffnung Laith Al-Deen und Rolf Stahlhofen, Mitglied der Band „Söhne Mannheims“.  Außerdem stellte Noah Gabriel Becker, der Sohn von Tennislegende Boris Becker, seine Talent als Discjockey erfolgreich unter Beweis. Für das leibliche Wohl an diesem Abend sorgte insbesondere Sternekoch Nelson Müller.

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Foto: Laith Al-Deen und Rolf Stahlhofen (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Das Publikum ging bei der Musik im Rhythmus mit.(Aufnahme: Christian Dick).

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Foto: Noah Gabriel Becker als Discjockey (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Sternekoch Nelson Müller (Aufnahme: Christian Dick)

Ausgezeichnet mit 4 Sternen

Eine weitere Besonderheit: das „Minto“ ist ein 4-Sterne Shopping Center. Mit dem 4-Sterne Label – inspiriert von der Hotelbranche – verpflichtet sich das „Minto“ zu exzellenter Qualität im Kundenerlebnis durch konsequent hohe Servicestandards. „Mit dem 4-Sterne Label rücken wir die zwischenmenschliche und interaktive Seite des Einkaufens in den Mittelpunkt. Hiermit begegnen wir dem Bedürfnis der Kunden nach Beratung, Service und genussvollen Erlebnissen“, sagt Dr. Karl Reinitzhuber, Co-CEO bei mfi. Das „Minto“ bietet seinen Gästen unter anderem folgende Services: Rezeption mit dreisprachigen Hostessen, kostenloses WLAN im gesamten Center, Ladestationen für iPhones und iPads, Baby-Lounges mit Still- und Wickelräumen, ein zentraler Spielbereich für Kinder sowie ausgewiesene XXL- und Familienparkplätze. Insgesamt umfasst der Katalog, der die verschiedenen Services genau definiert, über 600 zu erfüllende Kriterien.

Mehr als „nur“ schnelles Shopping – Entspannung statt Hektik

Das „Minto“ soll für seine Besucher ein angenehmer, lebendiger sowie inspirierender Ort zum Verweilen sein. Dieser Anspruch spiegelt sich sowohl im Innendesign als auch in der Außenarchitektur des Centers wider. Bereits von außen unterstreicht das wellenförmige Gebäude mit seinen Keramiklamellen in warmen Erdtönen die Wohlfühlatmosphäre. Herzstück des Innendesign-Konzepts sind die fünf „Highlight-Fassaden“. Durch ihre unterschiedlichen Materialien, Formen, Klänge und Düfte bieten die Fassaden namens „Glamour Walk“, „Frame Yourself“, „Noble Sensation“, „Fluid Flow“ und „Green Point“ den Kunden ein multisensorisches Einkaufserlebnis. Die Fassade „Green Point“ besteht zum Beispiel vollständig aus echten Pflanzen und Grasflächen. Sie verströmt zugleich einen frischen Duft und es erklingen natürliche Geräusche wie Windrauschen und Vogelgezwitscher. Das aus Düsseldorf stammende Designstudio kplus konzept hat das Innendesign realisiert. Für die Außenarchitektur des Shopping Center ist das Architektenbüro Kadawittfeld aus Aachen verantwortlich.

Shopping Center wollen heutzutage die Menschen bewusst dadurch anlocken, dass sie mehr als „nur“ Einkaufen möglich machen und sie wollen auch, dass keine Atmosphäre der Hektik aufkommt. Daher bietet das „Minto“ für seine Kunden einen großzügigen Gastronomiebereich (10,5 Prozent der Mietfläche). Der „Diner’s Tree“ – eine baumähnliche Skulptur des französischen Künstlers Alexis Tricoire – schafft eine vertikale Verbindung über alle vier Ebenen des Centers. Bestehend aus zahlreichen Tellern, bedeckt mit üppiger Begrünung, weist der „Diner’s Tree“ den Gästen den Weg zu den 22 verschiedenen Gastronomie- und Gourmet-Angeboten des Centers, so zum Beispiel zu Vapiano. „Zusätzlich zu den 22 Gastronomie- und Gourmet-Angeboten setzt unsere Showküche einen weiteren unterhaltsamen und kulinarischen Akzent“, erläutert Jessica Queißer, Centermangerin des „Minto“.

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Foto: Alexis Tricoire, Architekt des Diner’s Tree (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: der Diner’s Tree (Aufnahme: Christian Dick)

Im „Minto“ finden die Kunden einen sorgfältig ausgewählten und ausgewogenen Mietermix, der den Bedürfnissen aller Bürger aus der Stadt und der Region gerecht wird. Zusätzlich zu internationalen und renommierten Marken wie Liebeskind, H&M sowie Saturn, bietet das Center auch eine Auswahl an neuen Labels wie die Modemarke „Reserved“, die bereits in mehreren europäischen Ländern sehr erfolgreich ist. Eine Neuheit ist der erste eigene Store der Mönchengladbacher Männermodemarke Fynch-Hatton. „Wir freuen uns sehr, den ersten Fynch-Hatton Shop hier im „Minto“ zu begrüßen“, sagt Centermanagerin Jessica Queißer.