Archiv für den Monat: April 2015

Die Show „Tulpen aus Amsterdam“ begeistert das Publikum

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(Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Faszinierende Akrobatik (Aufnahme. Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Dieser Frühling wird in Düsseldorfer noch bunter, farbenfroher und berauschender als es bisher der Fall war. Grund ist die fabelhafte neue Show im Roncallis Apollo Varieté unter der Düsseldorfer Rheinkniebrücke, nur wenige Minute vom Landtag entfernt, in unmittelbarer Nähe der Rheinpromenade.  Es ist eine lockere und heitere, herzfrischende Show, deren Fröhlichkeit und magische Momente den Zuschauer fesseln, wie ein Strauß Tulpen aus Amsterdam, deren Farben mannigfaltig sind. Genauso mannigfaltig und faszinierend sind die Artisten der Show, die unter anderem Seilakrobatik, Verbiegungskünste mit überwältigender körperlicher Elastizität und Akrobatik auf dem Fahrrad darbieten. Amsterdam ist eine Stadt, in der das Leben pulsiert. Sie ist ein Schmelztiegel von Kulturen, Nationalitäten und Kuriositäten, lebensfroh und einzigartig unkonventionell. Das „Großstadtdorf“ ist ein Treffpunkt internationaler Stand-Up-Comedians und berühmt für sein ausgeprägtes Nachtleben sowie eine bunte Varieté-Szene. Das neue Programm des Roncallis Apollo Varieté in Düsseldorf fängt dieses internationale Flair ein. Das Publikum kann bei diesem spritzigen Frühlings-Bummel ganz tief das Flair Amsterdams einhauchen, gerade so, als ob man in Amsterdam wäre. Dazu werden Gaumenfreuden kredenzt, so dass einem das Wasser im Munde zusammen läuft. Bei der Aftershowfeier gab es Poffertjes, wahlweise mit Eierlikör oder Amaretto, die ein Traum waren. Das Publikum spendete lang anhaltenden Beifall bei der Galapremiere am 23. April 2015. Darunter waren auch zahlreiche Prominente. So waren die Schauspielerin Marina Welsch, Fernsehmoderatorin Birgit Lechtermann und ihre Tochter Lisann ebenso hingerissen von der Show wie Moderator Jean Pütz.

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Foto: Schauspielerin Marina Welsch, bekannt aus zahlreichen Filmen und Serien (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Lisann und Birgit Lechtermann (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Links im Bild der frühere Moderator der Sendung WDR-Sendung „Hobbythek“ Jean Pütz (Aufnahme: Christian Dick)

 

 

Fazit: Die Show „Tulpen aus Amsterdam“ ist äußerst kurzweilig, abwechslungsreich und bringt das Publikum auf positive Gedanken, nach dem Stress des Alltags. Den Besuch dieser Show kann man sehr empfehlen! Bis zum 5. Juli hat man dazu die Gelegenheit.

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Foto: Wunderschöne Ballettchoreographien zum Thema Holländer Käse und Windmühlen sowie mit den hübschen holländischen Meisjes (Aufnahmeb: Christian Dick)

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Foto: Das große Finale (Aufnahme: Christian Dick)

 

Informationen zu den Darstellern

Raymond – Comedy

Seine riesige Gestalt und sein ansteckendes Lachen machen den Holländer zu einer auffälligen und liebenswerten Erscheinung – Herzen und Sympathien fliegen ihm auf der Stelle zu. Der stets gutgelaunte Raymond Hopeman strapaziert die Lachmuskeln durch Tollpatschigkeit und subtile Comedy. Ein Allerweltsfreund, der jedem stets hilfsbereit zur Verfügung steht und sich damit eine Menge Probleme auf den Hals lädt. Der vielseitige Schauspieler, Comedian und Entertainer zieht uns kopfüber hinein in seine skurrile, wortlose Welt, die voll ist von den kleinen und großen, tragischen, schönen und schrägen Momenten des Lebens. Der Moderator zeichnet sich durch viel Wortwitz aus. Gleich am Anfang erzählt er Witze über Holländer, wie zu Beispiel „Was ist eine Blondine zwischen zwei Holländern?“. Die Antwort lautet „Nicht die Dümmste.“ Ein weiterer Kalauer lautet „Was bekommt ein Holländer, wenn der das dritte Mal durch die Führerscheinprüfung gefallen ist?“. „Ein gelbes Nummernschild“ ist die richtige Antwort.

Jon Young – Chinesischer Mast

Jonathan zeigt einen einzigartigen Stil in diesem spektakulären Genre. Er lässt extrem kraftaufwändige Figuren leicht und selbstverständlich aussehen und würzt seine ungewöhnliche Darbietung mit einer gehörigen Prise britischem Humor. Seinem Abschluss an „The Circus Space“ in London folgten Engagements auf der ganzen Welt, unter anderem in Japan und Brasilien, 2010 gewann er Bronze beim European Youth Circus Festival.

Jordan McKnight – Kontorsion

Jung, kess, unbekümmert und unglaublich gelenkig – die erst 17-jährige Jordan ist ein Ausnahmetalent mit umwerfender Ausstrahlung. Sie ist wohl das biegsamste Mädchen der Welt und beherrscht sämtliche Arten der Kontorsion, extremste Drehungen, Rück-, Vorwärtsbeugen und Handbalance. Die Amerikanerin begann mit rhythmischer Sportgymnastik und studierte danach Kontorsion mit den weltbesten Trainern, unter anderem vom Cirque Du Soleil. Ihr Terminkalender ist voll – in diesem Jahr wartet unter anderem das berühmte Festival in Monaco auf Jordan McKnight.

 Just in Case – Bicycle

Justin Case bezeichnet sich selbst als einen „professionellen Idioten, spezialisiert auf Dummheit und Akrobatik auf dem Fahrrad“. An Niederschläge gewöhnt und durch Murphy’s Gesetz inspiriert, kreierte er eine Performance in der er mit dem Unerwarteten ringt und sich der Herausforderung „The show must go on“ stellt. Es gelingt ihm komödiantisches Talent und akrobatisches Geschick in einer unverwechselbaren, einzigartigen Darbietung zu vereinen. In Australien aufgewachsen, bekam Justin durch ein Stipendium die Möglichkeit, in Frankreich am berühmten „Centre National des Arts du Cirque“ zu studieren.

Mandy Mercedes – Antipoden

Die junge Artistin aus der renommierten Artistenfamilie Lorador beherrscht die hohe Kunst der Fuß-Jonglage. Auf den Händen stehend wirbelt sie auf Zehenspitzen Tücher durch die Luft und fasziniert durch eine Kombination aus Technik, artistischer Höchstleistung und Sinnlichkeit. Mit Ausstrahlung und elegant- grazilen Bewegungen zieht sie die Zuschauer sofort in ihren Bann. Als Artistenkind in neunter Generation war es für die kleine Mandy selbstverständlich, mit sieben Jahren in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten, bereits einige Jahre später folgten die ersten Auftritte in TV und Varieté.

Rustam – Strapaten

Rustam Tsodikov ist Tango – leidenschaftlich, feurig, erotisch! Gekonnt vereint der Strapatenkünstler die gegensätzlichen Tango-Elemente – Geschmeidigkeit und Spannung, Passion und Aggressivität in einem höchst verführerischen Tanz hoch in der Luft. Eine Darbietung voll Schönheit und Anmut, deren Mischung aus Leidenschaft und Stärke nicht nur das weibliche Publikum begeistert. Geboren in Minsk, besitzt Rustam mittlerweile die deutsche Staatsangehörigkeit und ist seit vielen Jahren auf den bekanntesten europäischen Bühnen, in Varieté, Zirkus, Kabarett und Dinner-Show zu Hause.

Strahlemann & Söhne – Jonglage

Pat Fabio und Gordon Leif sind mit bis zu acht Keulen und zehn Ringen wahre Profis der Partner-Jonglage. Noch außergewöhnlicher wird ihre Show, wenn sie zusätzlich ihr komplettes Outfit wechseln, so dass sie am Ende in den Klamotten ihres Gegenübers dastehen. Pat Fabio begann wie viele Artisten zuerst als Leistungssportler, Gordon Leif hat zudem noch eine klassische Ballettausbildung. Seit 1997 begeistern sie als Duo und zeigen spannende, überraschende Partner-Jonglage mit hoher charismatischer Ausstrahlungskraft.

Duo Azelle – Luftakrobatik

Die wunderschöne Darbietung von Anne-Marie Poirier und Rosalie Beauchamp zeigt auf beeindruckende Weise, wie schmal der Grat zwischen Kraft und Zerbrechlichkeit ist. Diese Gegensätze sind Basis ihrer ungewöhnlich kreativen Performance, die mit purer Emotion und erfrischendem Einfallsreichtum überzeugt.  Für ihre Darbietung zeichnete Roncalli das Duo im Krystallpalast Leipzig mit dem Newcomer-Price 2014 aus.

Weitere Informationen sind unter folgender Internetadresse erhältlich: http://www.apollo-variete.com/

Schöpfungsoratorium wird in Münster, Düsseldorf und Recklinghausen aufgeführt

Autor: Christian Dick

Ein außergewöhnliches Konzert findet am 24., 25. und 26. April in drei Städten Nordrhein-Westfalen statt. Das Schöpfungsoratorium „Mit allen Augen“ der Kirchenmusikerin Jutta Bitsch wird – nach seiner grandiosen Uraufführung im Herbst 2014 in der Heilig-Kreuz-Kirche Münster – wir nun in Münster, Düsseldorf und Recklinghausen erneut aufgeführt:

Aufführungen

Freitag, 24.4.2015, 20 Uhr

Liebfrauen-Überwasser-Kirche, Überwasserkirchplatz 4, 48143 Münster

Münster, Liebfrauen-Überwasser-Kirche

Samstag, 25.4.2015, 20 Uhr

St. Antonius-Kirche, Luegallee 61, 40545 Düsseldorf

Düsseldorf-Oberkassel, St. Antonius-Kirche

Sonntag, 26.4.2015, 16 Uhr (!)

Propstei-Kirche St. Peter, Kirchplatz 4, 45657 Recklinghausen

Recklinghausen, Propstei-Kirche St. Peter

„Mit allen Augen“ – aus den verschiedenen Perspektiven der vielfältigen Geschöpfe schaut diese Komposition auf die Schöpfung, auf deren Bestimmung und aktuelle Herausforderungen. Rainer Maria Rilkes Worte „Mit allen Augen sieht die Kreatur das Offene“* lassen erahnen, dass dieses Werk auch auf „das Offene“ sieht, auf das, was unsere Mitgeschöpfe uns womöglich voraushaben, und auf das, was sich ändern sollte in unserem Umgang mit ihnen. “Das Offene”, wir Menschen sehen es oftmals nicht mehr.

Die Kirchenmusikerin Jutta Bitsch hat mit dem 80-minütigen Schöpfungsoratorium ein spannungsvolles und musikalisch farbenreiches Werk für Chor, Vokalsolisten und sinfonisches Orchester komponiert, dessen Botschaft berührt, u.a. mit biblischen Gedanken und Aussagen von Dichtern und Denkern wie Rainer Maria Rilke, Nikolaus von Kues und Fridolin Stier. Ebenso enthält das Libretto Texte des Theologen und Biologen Rainer Hagencord, Gründer des Institutes für Theologische Zoologie (ITZ) in Münster, dessen Gedanken Jutta Bitsch maßgeblich zu dieser Komposition inspiriert haben.

Weitere Information sin unter folgendem Link erhältlich:

www.theologische-zoologie.de/projekte-kooperationen/mit-allen-augen-schoepfungsoratorium/

Düsseldorfer Nacht der Museen 2015 – Nachbetrachtung

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Foto: Eine Gruppe mit dem amerikanischen Generalkonsul aus Düsseldorf Stephen A. Hubler (vierter von links) hatte einen amerikanischen Schulbus gemietet und sich bei der Nacht der Museen durch Düsseldorf chauffieren lassen. (Aufnahme: Christian Dick)

Autoren: Christian Dick

Zugegeben, mit 21.000 Besuchern war die Düsseldorfer Nacht der Museen gut besucht. Gut besucht waren insbesondere das Museum Kunstpalast, die Kunstsammlung am Grabbeplatz K 20 und das K 21, der alte Landtag, wo moderne Kunst des Minimalismus im Mittelpunkt stand. Mit 14 Euro Eintritt war der Preis so attraktiv, dass sich man sich dies auch mit schmalem Budget leisten konnte. Und diese Philosophie ist genau richtig: Kunst und Kultur für das gemeine Volk. Denn eine Gesellschaft ohne Kunst und Kultur ist eigentlich tot.

Schade war nur, dass Publikum mit dem mannigfaltigen Angebot geradezu überfrachtet war. Denn außer den Museen gab es noch Musik- und Literaturveranstaltungen. Ein Weniger kann manchmal ein Mehr sein. Das soll heißen: Es wäre sehr viel besser, künftig eine eigene Nacht der Literatur zu veranstalten. Es war von großem Nachteil, dass ausgerechnet die Lesungen mit Manuel Andrack über seine Bücher, in denen er seine Wanderungen schildert, weit außerhalb im Schloss Benrath stattfinden, hier wäre ein zentralerer Ort, zum Beispiel die Rheinterrassen, sehr viel günstiger gewesen.

 

„Düsseldorf ist die Welthauptstadt der Fotografie!“

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Foto: Ein Charakterkopf – Wim Wenders (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Manfred Neuenhaus (FDP), Vorsitzender des Kulturausschusses im Düsseldorfer Stadtrat, Ursula Wißborn (Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda Bank West), Wim Wenders und Beat Wismer, Generaldirektor des Museum Kunstpalast (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Laura Schmidt, Geschäftsführerin der Wim Wenders Stiftung vor dem Bild „Forrest in Brandenburg 2014, welches ihr besonders gut gefällt (Aufnahme. Christian Dick)

Autoren: Christian Dick und Rolf Keller

Dies erklärte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel am 17. April 2015 bei der Vernissage zur Ausstellung „4 REAL & TRUE 2 WIM WENDERS Landschaften. Photographien“ im Brustton der Überzeugung. Mit dieser Feststellung liegt das Düsseldorfer Stadtoberhaupt durchaus richtig. Denn wer sich beispielsweise einmal den Düsseldorfer Medienhafen anschaut, der wird schnell das feststellen, dass dieser Ort ein wahres Kleinod für Fotografen ist. Und die Düsseldorfer Museen und Galerien greifen das Interesse der Menschen aus Düsseldorf, der Umgebung und aus dem Ausland an Fotografie auf mannigfaltige Art und Weise immer wieder auf.

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Foto: Lange Schlangen vor dem Museum Kunstpalast bei der Vernissage am 17. April 2015 (Aufnahme: Christian Dick)

„Wenn man viel unterwegs ist,“ schreibt Wim Wenders, „wenn man gern umherstreift, um sich zu verlieren, kann man an den merkwürdigsten Orten landen. Es muss wohl eine Art eingebauter Radar sein, der mich oft in Gegenden führt, die entweder sonderbar ruhig oder auf eine ruhige Art sonderbar sind.“

Wim Wenders (*1945 in Düsseldorf) ist vor allem durch seine Filme bekannt geworden. Sein Film „Das Salz der Erde“, ein Porträt des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado, ist in diesem Jahr für den Oscar nominiert und mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet worden. Für sein filmisches Lebenswerk wurde er auf der 65. Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet. Sein neuer 3D-Spielfilm „Every Thing Will Be Fine“ ist kürzlich in den deutschen Kinos angelaufen. Das Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf würdigt den Filmemacher mit einer umfangreichen Filmretrospektive. Doch Wenders bekennt: „Die photographische Arbeit ist die andere Hälfte meines Lebens.“ Bereits seit Jahrzehnten entsteht ein von Wenders‘ filmischen Arbeiten unabhängiges fotografisches Werk: Aufnahmen von einsamen, manchmal skurril wirkenden Orten und Landschaften, von „Schau-Plätzen“ mit eigenen Geschichten.

Anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers im August 2015 zeigt das Museum Kunstpalast in Kooperation mit Wenders Images und der Wim Wenders Stiftung eine Auswahl von ca. 80 großformatigen Fotografien. Das Spektrum reicht von den frühen Schwarz-Weiß-Fotografien über die monumentalen Landschaftspanoramen bis hin zu erst im letzten Jahr entstandenen Fotografien. Wenders fotografiert stets analog, ohne Kunstlicht und ohne Stativ. Er bevorzugt für diesen Teil seines künstlerischen Schaffens die Schreibweise „Photographien“. Es ist ihm ein ehrwürdiger Begriff, der das geglückte Zusammenspiel von Licht (phos) und Malen (graphein) betont und die Möglichkeit, mit einem Foto einen einzigartigen Moment in der Zeit einzufangen.

Der Direktor des Düsseldorfer Museum Kunstpalast Beat Wismer bekundete, dass er vor zehn Jahren noch nicht daran gedacht hätte, dass eine solche Ausstellung einmal in Betracht kommen könne. Wim Wenders hatte im Museum Kunstpalast unter anderem im Jahre 2013 die Gursky-Ausstellung besucht, von der sehr angetan war. Bereits 2012 war ein Schlüsseljahr für Beat Wismer. Damals war er mit großer Spannung nach Hamburg zu Harald Falkenberg gefahren und hatte sich die große Fotoausstellung von Wim Wenders angesehen. Dies war gleichsam die Initialzündung für die Realisierung der imposanten Ausstellung in Düsseldorf. Sie dauert bis zum 16. August 2015.

„Ich habe irgendwie so eine Art 7. Sinn“, bekundete Wim Wenders bei der Pressekonferenz am 16. April. Was er gar nicht mag ist eine Situation, wenn er an einem Ort von Menschen umgeben ist, die ihm sagen, diese oder jenes Motiv müsse er unbedingt fotografieren. Wenders beschrieb, dass er ganz alleine an einem Ort sein muss und dass die Orte dann zu ihm sprechen. Die Ausstellung in Düsseldorf ist herausragend. Insbesondere Motive von Ground Zero, wo Wenders im November 2001, nur zwei Monate nach dem Terroanschlag des 11. September war, und Bilder von Fukushima, die wegen der Radioaktivität vor Ort anders wurden als zuvor angedacht, fesseln die Betrachter. Ebenso gibt es Bilder von Armenien. „In Pittsburgh riecht es wie Oberhausen“, schreibt Wenders. Und schließlich hat er Elblandschaften fotografiert.

Im Rahmen der Nacht der Museen war diese Ausstellung ein besonderer Publikumsmagnet.

Hier einige Impressionen:

Nur zwei Monate nach dem 11. September 2001 ist Wim Wenders nach New York geflogen und hat den Ground Zero fotografiert, der nach der Zerstörung des World Trade Center einer Hölle glich.

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Foto: Ground Zero. Dieses Foto zeigt eine Gebäude beim Ground Zero, das normalerweise meisten im Schatten ist. Wim Wenders hat das Foto gerade in einem Moment aufgenommen als die Sonne auf das Gebäude fiel. Beat Wismer, Generaldirektor des Museum Kunstpalast erklärte, dass das Sonnenlicht, das auf dieses Gebäude falle, an Ostern und die Auferstehung erinnere (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Ground Zero (Aufnahme. Christian Dick)

 

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Foto:  Lake Galilee before Sunrise 2000 (Aufnahme: Christian Dick)

 

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Foto: At the Horizon: The Rocky Mountains, Montana 2000 (Aufnahme. Christian Dick)

 

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Foto: Dog on the Road to Ayers Rock #1, Uluru 1977 (Aufnahme. Christian Dick)

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Foto: Elblandschaft 2014 (Aufnahme. Christian Dick)

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Foto: Ferris Wheel Armenia 2008 (Aufnahme. Christian Dick)

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Foto: Auf diesen Bildern von Fukushima erkennt man die Radioaktivität (Aufnahme: Christian Dick)

Weitere Informationen finden Sie unter folgender Internetadresse: http://www.smkp.de/

 

 

Ausstellung “Karl Lagerfeld. Modemethode“ in der Bundeskunsthalle Bonn

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(Aufnahme: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Nicht nur wegen  Beethoven ist die Bundesstaat Bonn ein lohnendes Reiseziel. Großartige Museen locken auch mit außergewöhnlichen Ausstellungen: Die Bonner Bundeskunsthalle zeigt eine neue Ausstellung mit dem Titel „Karl Lagerfeld. Modemethode“ (bis 13. September 2015). Sicherlich gehört der deutsche Modefürst zwar zu den am meisten polarisierenden Persönlichkeiten weltweit, doch unbestritten ist er nicht nur einer der innovativsten Modedesigner sowie Ikonen unserer Zeit, aber es ist nicht untertrieben, wenn man ihn wegen seiner mannigfachen Kreativität als universellen Künstler bezeichnet. Die Ausstellung beleuchtet erstmals umfassend Lagerfelds Karriere in der  Modewelt und gibt somit einen wunderbaren Einblick in die Modegeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, der er von Anfang an ständig neue Impulse durch die mit scheinbar leichter Hand umgesetzten klassischen Formen in die Moderne gab. Inzwischen überdauert seine großartige und überaus erfolgreiche Karriere  als Modemacher bis heute 60 Jahre und, glücklicherweise für uns alle, ist hier kein Ende in Sicht. Von Balmain über Fendi bis hin zu Chloé: Karl Lagerfeld arbeitete stets für große Modehäuser und ist bereits seit 1983 als künstlerischer Direktor und Chefdesigner bei Chanel tätig. Wer sonst hätte besser in die Fußstapfen der großen Modelegende Coco Chanel treten können? Doch nicht nur die „gehobene Schneiderei“, die Haute Couture bzw. Alta Moda gehört zum alleinigen Beschäftigungsfeld von  Karl Lagerfeld: Bereits in den frühen 1960er Jahren erkannte der Designer das Potential im jüngeren Prêt-à-Porter Bereich, der tragbaren und somit eigentlichen Zukunft der Mode. „Mode ist erst Mode, wenn sie auf die Straße kommt” (Lagerfeld). Sein Faible für Ready-to-Wear Kollektionen zeigt sich auch an der Zusammenarbeit mit High Street Labels wie H&M, für die er 2004 eine exklusive Linie zu erschwinglichen Preisen entwarf. Die Ausstellung „Karl Lagerfeld. Modemethode“ beschäftigt sich vorwiegend mit allen Facetten des berühmten Designers. Von ersten Entwurfsskizzen über das fertige Kleidungstück bis hin zu Accessoires findet man hier alles, was ein (Mode-)Herz begehrt und man kann die unbändige Kreativität Lagerfelds, die sich ja nicht nur auf den Mode-Ausdruck beschränkt, quasi einatmen. Ein Highlight ist sicherlich auch die Präsentation von Architekturkulisse und Musik der Modenschauen sowie Pressematerialien, Katalogen und Schaufensterdekorationen, deren Entwürfe sämtlich der Hand des Meisters entstammen. Hervorzuheben ist der opulente Katalog zur Ausstellung, der als Vogue Ausgabe erscheint, in der die bekannte Modezeitschrift dem Mode-Visionär 160 Seiten  widmet. Diese Sonderausgabe wird sicherlich zu einem Sammler Objekt werden. Man kann sich gespannt  freuen auf einen baldigen Wochenendtrip nach Bonn!

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(Aufnahme: Andrea Matzker)

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(Aufnahme: Andrea Matzker)

„Earth Hour“ in Köln 2015 – besondere Impressionen

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Foto: Der Kölner Dom ohne Beleuchtung (Aufnahme: Andrea Matzker)

28.03.15 Köln Earth Our Foto: Andrea Matzker

Foto: Kölner Dom ohne Beleuchtung als Nahaufnahme (Aufnahme: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Als Zeichen für den Klimaschutz sind am Samstag, 28. März 2015, rund um den Globus für eine Stunde die Lichter ausgegangen. Auch die Stadt Köln hat sich erneut an der weltweiten „Earth Hour“ beteiligt, die in diesem Jahr bereits zum neunten Mal stattgefunden hat. Um 20.30 Uhr wurde an diesem Tag für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten abgestellt. In Köln wurde in Abstimmung mit der RheinEnergie AG und dem Kölner Metropolitankapitel eine Stunde lang die Beleuchtung des Kölner Doms, der Hohenzollernbrücke und der zwölf romanischen Kirchen ausgeschaltet.

Unsere Redaktionskollegin Andrea Matzker hat interessante Bildimpressionen von diesem Ereignis eingefangen, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollten.

Dieser symbolische Akt ist ein weltweit sichtbares Zeichen für den Schutz von Umwelt und Klima, betonte der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters. „Klimaschutz ist eine dringende, weltweite Herausforderung und braucht unsere Zusammenarbeit. Da der übergroße Anteil der weltweit verfügbaren Ressourcen in urbanen Ballungsräumen verbraucht wird, tragen Städte und Gemeinden eine besondere Verantwortung. Ein vernetztes Handeln bringt hier am meisten“, so Roters „Daher sind wir Klimapartnerschaften mit unseren Partnerstädten Rio de Janeiro und Corinto eingegangen und streben eine EU-Förderung von SmartCity Cologne-Projekten im Verbund mit anderen Großstädten an.“

Die vom World Wide Fund For Nature (WWF) initiierte Earth Hour gilt als weltweit größte Klimaschutzaktion. Die Premiere war am 31. März 2007 in der australischen Stadt Sydney. An der Aktion beteiligten sich damals laut WWF mehr als zwei Millionen Menschen. An der Aktion im vergangenen Jahr beteiligten sich mehr als 160 Länder und über 7.000 Städte. Allein in Deutschland nahmen 163 Städte und Gemeinden teil. Ein Rekord, der in diesem Jahr erneut gebrochen werden soll.

Düsseldorfer Nacht der Museen am 16. April 2015

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Foto: Kunstsammlung am Grabbeplatz (Quelle: Düsseldorfer Nacht der Museen k/c/e Projektkoordination & Orgabüro)

Autoren: Christian Dick und Rolf Keller

Düsseldorf wird oft „Klein-Paris“ genannt. Insbesondere kulturell braucht Düsseldorf den internationalen Vergleich auf keinen Fall scheuen. Die Kultur und die rheinische Geselligkeit machen das Leben in dieser Stadt so lebenswert. Dies kann man am kommenden Wochenende erleben.

Kunst und Kultur im Mondschein erleben – dazu lädt die DÜSSELDORFER NACHT DER MUSEEN am Samstag, 18. April 2015 ein. Rund 35 Museen, Galerien und Off-Locations öffnen zwischen 19 und 2 Uhr ihre Pforten und präsentieren ein kunstvolles Programm für jeden Geschmack.

Die NACHT bietet die einmalige Gelegenheit, Kunst in ihren unterschiedlichen Facetten zu entdecken: Von klassischen Gemälden über zeitgenössische Fotografie-und Film-Projekte bis hin zu abstrakter Kunst. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik, Theater, Performances, Workshops, Partys und kulinarischen Genüssen rundet das Angebot ab.
Das Eintauchen in die Düsseldorfer Kultur könnte nicht tiefer sein: Das K20 präsentiert in einer Sonderausstellung Werke des Wahl-Düsseldorfers Günther Uecker, der weit mehr zu bieten hat als seine weltberühmten Nagel-Reliefs.

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Foto: Wim Wenders (Aufnahme: Christian Dick)

Mit einer sehr großen Überraschung wartet das Museum Kunstpalast auf. Das Haus präsentiert eine bis dato oft in den Hintergrund getretene Seite des Regisseurs Wim Wenders, der hier als Fotograf brilliert, einer Leidenschaft, der er sich schon seit gut 30 Jahren hingibt. Der Vernissage zu der Ausstellung „4 REAL & TRUE 2 – WIM WENDERS Landschaften.Photographien“ findet am Freitag, dem 17. April statt. Die Ausstellung dauert vom 18. April bis zum 16. August. Das Team der NRW-d-e-p-e-s-c-h-e wird separat über diese Ausstellung berichten.

Die Kunsthalle stellt mit „Real Humans“ multimediale Arbeiten dreier US-amerikanischer Nachwuchskünstler vor.

Literarische Leckerbissen servieren die Lesungen: Frank Goosen berichtet im Haus der Architekten vom besonderen Charme des Ruhrpotts und Manuel Andrack, bekannt als langjähriger Side-Kick von Harald Schmidt, liest in der Stiftung Schloss und Park Benrath aus seinem Buch „Gesammelte Wanderabenteuer“.

„Do It Yourself“: Kunst zum Mitmachen bietet das Filmmuseum, in dem man sich als kreativer Storyboard-Autor versuchen oder als Lichttechniker Scheinwerfer bedienen kann. Wer sein schauspielerisches Talent ausprobieren möchte, steigt im Theatermuseum als „Hamlet“ auf die Bühne und im Hetjens-Museum kann man das eigene Portrait anhand eines

3D-Scanners als Schmuckstück verewigen lassen. Kunstliebhaber haben bei einer Auktion im Boui Boui Bilk die Chance, zeitgenössische Werke junger chinesischer Künstler zu ersteigern.

Musikalisch bedient die NACHT nahezu jedes Genre: Von Klassik im Heinrich-Heine-Institut über Gospel mit den Black Soul Tenors (Sänger aus „Starlight Express“) im Maxhaus bis hin zu Psychedelic Rock mit Love Machine im KIT. DJ-Sets, z. B. Hip-Hop mit dem World Champion DJ Rafik im Metzgerei Schnitzel e. V. oder Elektronisches mit Pflichtveranstaltung im W57, runden den nächtlichen Soundtrack ab. Weitere Highlights sind im NRW-Forum das „1UP – das Live-Magazin für Ideen“, Electro-Pop des Düsseldorfer Duos BAR mit Stabil Elite-Musiker Lucas Croon und Christina Irrgang sowie die Varta-Bande, die (Kunst-)Strom sammelt und gratis an die Besucher verteilt, z. B. zum Aufladen ihrer Handys. Schrill wird es im Forum Freies Theater mit dem bissigen Bühnencomic von half past selber schuld.

Zum Abschluss einer (be)rauschenden Kunstnacht darf natürlich auch gefeiert werden: Das Quartier Bohème mit der großen Abschlussparty, das Boui Boui Bilk mit Electro Funk & House und der Künstlerverein WP8 laden zum Feiern und Tanzen bis zum Morgengrauen ein.

14 Euro kostet das Ticket, das zugleich Eintrittskarte für alle Veranstaltungsorte und Fahrkarte für die Shuttle-Busse ist. Es ist in allen teilnehmenden Häusern, den bekannten d:ticket Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich. Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es im ausliegenden Programmheft, auf www.nacht-der-museen.de und an der Besucher-Hotline 0211-89 99 555. Besitzer einer Art:card, Art:card plus oder Art:card junior haben kostenlosen Zutritt.

Weitere Informationen sind unter folgender Internetadresse erhältlich: www.nacht-der-museen.de

„Die Selbstanzeige – Die Steuer, mein Onkel und ich“ in der Komödie in Düsseldorf

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Foto: das Ensemble mit Bühnenbildnerin: (vorne, von links nach rechts) Roland Jankowsky, Konstanze Proebster, Heinrich Schafmeister, Anna Montanaro, (hinten, von links nach rechts) Wolfgang Welter, Mirjam Radovic, Kostüm- und Bühnenbildnerin Pia Oertel, Jens Knospe (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Was kann jemand machen, der von niemandem wahrgenommen wird, der arbeitslos ist und ein armes Dasein fristet, um beachtet zu werden? Er könnte ein Persönlichkeits-Training machen, einen Rhetorik-Trainer oder einen Erfolgs-Trainer konsultieren. Dies aber macht der François Pignon nicht. Die Hauptfigur der Komödie „Die Selbstanzeige – Die Steuer, mein Onkel und ich“ kommt auf eine Idee, die sich dem gesunden Menschenverstand völlig verschließt. Er stellt eine Selbstanzeige beim Finanzamt. Dadurch ruft er die Steuerprüfung auf den Plan. Und so nimmt die Spirale von kuriosen Dingen ihren Lauf. François Pignon wird in diesem neuen Stück in der Komödie in der Steinstraße in Düsseldorf von Heinrich Schafmeister dargestellt. Die Premiere fand am 8. April statt. Heinrich Schafmeister ist in diesem Theater, ebenso wie im Fernsehen, ein Publikumsliebling. Bereits zum fünften Mal gastiert er im Düsseldorfer Boulevardtheater. Regisseur ist Helmuth Fuschl, der bis zum Jahre 2014 gemeinsam mit Paul Haizmann die Komödie in der Steinstraße geleitet hat. „Ich brauche Heinrich Schafmeister nur anzuschauen. Dann weiß ich, ob er „Das mache ich“ oder „Das mache ich nicht“ im Sinn hat.“ Heinrich Schafmeister brachte bei der Pressekonferenz im Vorfeld der Premiere zum Ausdruck, dass dieses Stück schwierig darzustellen ist. „Das Stück „Mein Onkel, die Steuer und ich“ ist nicht so vordergründig witzig. Es ist sehr schwierig von technischem Ablauf her. Es zeichnet sich durch eine hohe Frequenz von Hin und Her auf der Bühne aus“, führte er aus. „Es wird sehr viel geredet. Es geht keine Tür auf und zu. Es kommt schnell der Nächste auf die Bühne“, erläutert Helmuth Fuschl.

Zu seiner Rolle erklärte Schafmeister „François hat in der Wettbewerbsgesellschaft nicht mitgehalten. Er wird eigentlich von niemandem wahrgenommen. Hiergegen will er etwas machen. Daher stellt er eine Selbstanzeige beim Finanzamt. Der Satz „Die Geister, die man ruft, wird man nicht so schnell wieder los“ bewahrheitet sich anschließend.“

Neben Schafmeister und Fuschl gibt es bei dieser Inszenierung noch mehrere „Wiederholungs-Täter“, die sich freuen wieder an der Komödie in der Steinstraße zu sein.

Roland Jankowsky, bekannt aus der ZDF-Krimiserie „Wilsberg“, in der früher auch Heinrich Schafmeister mit von der Partie war, stellt dar, wie schön er es auf der Theaterbühne findet, wo er gerade nicht den Fettnapf-tretenden Kommissar, wie in der Serie „Wilsberg“ spielt. Er ist bereits zum dritten Mal in der Komödie in der Steinstraße zu Gast. „Es ist unheimlich witzig, wie unsere Gesellschaft in diesem Stück doch so ein bisschen den Spiegel vorgehalten bekommt“, merkte er an.

Mit von der Partie sind weiterhin Anna Montanaro, die selber aus Düsseldorf stammt, sowie Jens Knospe, die dem Publikum der Komödie in der Steinstraße bereits wiederholt erfolgreich ihr Talent im Bereich de Boulevardtheaters bewiesen haben.

Interessant ist diesmal, dass das Bühnenbild durch die Kostümbildnerin Pia Oertel geschaffen worden ist. Sie ist den Düsseldorfern als Venetia der Karnevalssession 2014 noch in bester Erinnerung. Erstmalig zeichnet sie in der Komödie in der Steinstraße für das Bühnenbild verantwortlich. Und es ist auch das erste Mal, dass sie das Bühnenbild für eine Inszenierung ohne musikalischen Anteil entworfen hat. „Ich bin direkt ein bisschen neidisch, dass Pia nicht zu unserer Zeit als Inhaber bei uns im Hause tätig war“, bekundete Helmuth Fuschl und fuhr fort „Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Bühnenbildnerin, wie Pia Oertel es gemacht hat, bei den gesamten Proben dabei war.“ „Es gab eine solche Übereinstimmung der Vorstellungen von Anfang an. An den Schauspielern fand ich sehr beeindruckend, mit wieviel Präzision und Arbeitseifer diese das Stück angegangen sind. Sie sind bis an die Substanz gegangen“, berichtete Pia Oertel.

Pia Oertel hat sich außer dem Bühnenbild auch um die Requisiten gekümmert. In einer Szene agiert Heinrich Schafmeister mit einem Notizblock. Hier müsse das Abreißen der Zettel problemlos klappen, so Schafmeister. Denn, wenn es hier eine Panne gebe, sei der Schauspieler immer der „Doofe“.

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Foto: Anna Montanaro und Heinrich Schafmeister (Aufnahme: Christian Dick)

Auch auf die Wünsche der Schauspieler hat sich Pia Oertel sehr gut eingestellt. So kann es zum Beispiel sein, dass ein Schauspieler seine Kostüme in doppelter Ausfertigung benötigt. Dank Pia Oertel hat bei der Vorbereitung alles wie am Schnürchen geklappt.

Und diese perfekte Harmonie sowohl innerhalb des Ensembles als auch zwischen dem Ensemble und all jenen, die im Hintergrund agieren, bescherte dem Publikum letztendlich einen sehr spannenden Theaterabend mit sehr unerwartetem Ausgang, den man so schnell nicht vergessen wird. „Nur weiter so!“ kann man dem Team der Komödie in der Steinstraße daher zurufen.

„Himmelhochhigh in et Levve verknallt“

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Foto: De Höhner bei der Feier ihres 40jährigen Jubiläums (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Das Warten hat ein Ende! Nun stehen die Gastspielorte und Termine der Höhner Rockin‘ Roncalli Show 2015 stehen fest! In Leverkusen gastiert die Band, deren Musik Kult ist, vom 13. – 24. Mai 2015 und in Koblenz vom 28. Mai – 7. Juni 2015. Der Vorverkauft hat begonnen!

Die Zeit bleibt nicht stehen, liebe Fans der Höhner Rockin‘ Roncalli Show. Auch unsere SternZeiten nicht! Nach dem großen Erfolg des neuen Programmes in 2013 sowie auch 2014 in Aachen strahlen Sterne, Sternzeichen und die SternZeiten auch 2015 weiter. Denn Höhner und Roncalli bleiben „Himmelhochhigh in et Levve verknallt“.

Weitere Informationen finden Sie unter folgender Internetadresse: http://hoehner-rockin-roncalli.de/.