Düsseldorfer Nacht der Museen am 16. April 2015

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Foto: Kunstsammlung am Grabbeplatz (Quelle: Düsseldorfer Nacht der Museen k/c/e Projektkoordination & Orgabüro)

Autoren: Christian Dick und Rolf Keller

Düsseldorf wird oft „Klein-Paris“ genannt. Insbesondere kulturell braucht Düsseldorf den internationalen Vergleich auf keinen Fall scheuen. Die Kultur und die rheinische Geselligkeit machen das Leben in dieser Stadt so lebenswert. Dies kann man am kommenden Wochenende erleben.

Kunst und Kultur im Mondschein erleben – dazu lädt die DÜSSELDORFER NACHT DER MUSEEN am Samstag, 18. April 2015 ein. Rund 35 Museen, Galerien und Off-Locations öffnen zwischen 19 und 2 Uhr ihre Pforten und präsentieren ein kunstvolles Programm für jeden Geschmack.

Die NACHT bietet die einmalige Gelegenheit, Kunst in ihren unterschiedlichen Facetten zu entdecken: Von klassischen Gemälden über zeitgenössische Fotografie-und Film-Projekte bis hin zu abstrakter Kunst. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik, Theater, Performances, Workshops, Partys und kulinarischen Genüssen rundet das Angebot ab.
Das Eintauchen in die Düsseldorfer Kultur könnte nicht tiefer sein: Das K20 präsentiert in einer Sonderausstellung Werke des Wahl-Düsseldorfers Günther Uecker, der weit mehr zu bieten hat als seine weltberühmten Nagel-Reliefs.

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Foto: Wim Wenders (Aufnahme: Christian Dick)

Mit einer sehr großen Überraschung wartet das Museum Kunstpalast auf. Das Haus präsentiert eine bis dato oft in den Hintergrund getretene Seite des Regisseurs Wim Wenders, der hier als Fotograf brilliert, einer Leidenschaft, der er sich schon seit gut 30 Jahren hingibt. Der Vernissage zu der Ausstellung „4 REAL & TRUE 2 – WIM WENDERS Landschaften.Photographien“ findet am Freitag, dem 17. April statt. Die Ausstellung dauert vom 18. April bis zum 16. August. Das Team der NRW-d-e-p-e-s-c-h-e wird separat über diese Ausstellung berichten.

Die Kunsthalle stellt mit „Real Humans“ multimediale Arbeiten dreier US-amerikanischer Nachwuchskünstler vor.

Literarische Leckerbissen servieren die Lesungen: Frank Goosen berichtet im Haus der Architekten vom besonderen Charme des Ruhrpotts und Manuel Andrack, bekannt als langjähriger Side-Kick von Harald Schmidt, liest in der Stiftung Schloss und Park Benrath aus seinem Buch „Gesammelte Wanderabenteuer“.

„Do It Yourself“: Kunst zum Mitmachen bietet das Filmmuseum, in dem man sich als kreativer Storyboard-Autor versuchen oder als Lichttechniker Scheinwerfer bedienen kann. Wer sein schauspielerisches Talent ausprobieren möchte, steigt im Theatermuseum als „Hamlet“ auf die Bühne und im Hetjens-Museum kann man das eigene Portrait anhand eines

3D-Scanners als Schmuckstück verewigen lassen. Kunstliebhaber haben bei einer Auktion im Boui Boui Bilk die Chance, zeitgenössische Werke junger chinesischer Künstler zu ersteigern.

Musikalisch bedient die NACHT nahezu jedes Genre: Von Klassik im Heinrich-Heine-Institut über Gospel mit den Black Soul Tenors (Sänger aus „Starlight Express“) im Maxhaus bis hin zu Psychedelic Rock mit Love Machine im KIT. DJ-Sets, z. B. Hip-Hop mit dem World Champion DJ Rafik im Metzgerei Schnitzel e. V. oder Elektronisches mit Pflichtveranstaltung im W57, runden den nächtlichen Soundtrack ab. Weitere Highlights sind im NRW-Forum das „1UP – das Live-Magazin für Ideen“, Electro-Pop des Düsseldorfer Duos BAR mit Stabil Elite-Musiker Lucas Croon und Christina Irrgang sowie die Varta-Bande, die (Kunst-)Strom sammelt und gratis an die Besucher verteilt, z. B. zum Aufladen ihrer Handys. Schrill wird es im Forum Freies Theater mit dem bissigen Bühnencomic von half past selber schuld.

Zum Abschluss einer (be)rauschenden Kunstnacht darf natürlich auch gefeiert werden: Das Quartier Bohème mit der großen Abschlussparty, das Boui Boui Bilk mit Electro Funk & House und der Künstlerverein WP8 laden zum Feiern und Tanzen bis zum Morgengrauen ein.

14 Euro kostet das Ticket, das zugleich Eintrittskarte für alle Veranstaltungsorte und Fahrkarte für die Shuttle-Busse ist. Es ist in allen teilnehmenden Häusern, den bekannten d:ticket Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich. Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es im ausliegenden Programmheft, auf www.nacht-der-museen.de und an der Besucher-Hotline 0211-89 99 555. Besitzer einer Art:card, Art:card plus oder Art:card junior haben kostenlosen Zutritt.

Weitere Informationen sind unter folgender Internetadresse erhältlich: www.nacht-der-museen.de