„Earth Hour“ in Köln 2015 – besondere Impressionen

28.03.15 Köln Earth Our Foto: Andrea Matzker

Foto: Der Kölner Dom ohne Beleuchtung (Aufnahme: Andrea Matzker)

28.03.15 Köln Earth Our Foto: Andrea Matzker

Foto: Kölner Dom ohne Beleuchtung als Nahaufnahme (Aufnahme: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Als Zeichen für den Klimaschutz sind am Samstag, 28. März 2015, rund um den Globus für eine Stunde die Lichter ausgegangen. Auch die Stadt Köln hat sich erneut an der weltweiten „Earth Hour“ beteiligt, die in diesem Jahr bereits zum neunten Mal stattgefunden hat. Um 20.30 Uhr wurde an diesem Tag für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten abgestellt. In Köln wurde in Abstimmung mit der RheinEnergie AG und dem Kölner Metropolitankapitel eine Stunde lang die Beleuchtung des Kölner Doms, der Hohenzollernbrücke und der zwölf romanischen Kirchen ausgeschaltet.

Unsere Redaktionskollegin Andrea Matzker hat interessante Bildimpressionen von diesem Ereignis eingefangen, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollten.

Dieser symbolische Akt ist ein weltweit sichtbares Zeichen für den Schutz von Umwelt und Klima, betonte der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters. „Klimaschutz ist eine dringende, weltweite Herausforderung und braucht unsere Zusammenarbeit. Da der übergroße Anteil der weltweit verfügbaren Ressourcen in urbanen Ballungsräumen verbraucht wird, tragen Städte und Gemeinden eine besondere Verantwortung. Ein vernetztes Handeln bringt hier am meisten“, so Roters „Daher sind wir Klimapartnerschaften mit unseren Partnerstädten Rio de Janeiro und Corinto eingegangen und streben eine EU-Förderung von SmartCity Cologne-Projekten im Verbund mit anderen Großstädten an.“

Die vom World Wide Fund For Nature (WWF) initiierte Earth Hour gilt als weltweit größte Klimaschutzaktion. Die Premiere war am 31. März 2007 in der australischen Stadt Sydney. An der Aktion beteiligten sich damals laut WWF mehr als zwei Millionen Menschen. An der Aktion im vergangenen Jahr beteiligten sich mehr als 160 Länder und über 7.000 Städte. Allein in Deutschland nahmen 163 Städte und Gemeinden teil. Ein Rekord, der in diesem Jahr erneut gebrochen werden soll.