Archiv für den Monat: Juni 2015

Tour durch das Bergische Land mit dem NRW-Wirtschaftsminister

 

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Foto: Am ersten Tag seiner Sommerreise 2015 hatte NRW-Wirtschaftsminster Garrelt Duin (dritter von links) auch seinen 13jährigen Sohn Henri (zweiter von links) dabei. Links im Bild der Landrat des Kreises Mettmann Thomas Hendele. Hier werden die drei von Professor Dr. Gerd-Christian Weniger, Direktor des Neanderthalmuseums begrüßt (Auufnahme: Christian Dick)

Autoren: Christian Dick und Jens Harguth

Seit Garrelt Duin im Jahre 2012 sein Amt als Minister für für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen des Landes Nordrhein-Westfalen angetreten, liegt ihm besonders die Tuchfühlung mit den Menschen vor Ort und Hervorhebung der Bedeutung der verschiedenen Regionen des Bundeslandes, die alle ihren ureigenen, ganz unverwechselbaren Charakter haben, ganz besonders am Herzen. Daher macht Garrelt Duin jedes Jahr eine Sommerreise durch NRW.

Am Montag, dem 29. Juni 2015, fand die erste Etappe der viertätigen Sommerreise statt, die quer durch das Bergische Land führte. Diese war Tag war auf Grund der enormen historischen Bedeutung dieser Region sehr informativ und bildend.

„Nordrhein-Westfalen gehört zu den beliebtesten Reiseländern in Deutschland. Immer mehr Urlauber entdecken unser Land“, verkündete Garrelt Duin zum Auftakt seiner Sommerreise nicht ohne Stolz. Und die Bilanz der Tourismusbranche kann sich wirklich sehen lassen. „Nordrhein-Westfalen wird als Reiseland immer beliebter. Mit 47,9 Millionen Übernachtungen und 21,2 Millionen Gästen im vergangenen konnte NRW den fünften Rekord in Folge erzielen. Vor allem die Urlaubsreisen sind ein starker Wachstumstreiber für unsere Tourismusbranche“, führte Duin weiter aus.

Am 29. Juni wurde auch das neue Internet-Portal www.dein-nrw.de von Tourismus NRW vorgestellt, das eine Tour d’Horizon der Attraktionen in NRW präsentiert. Das Portal des Verbands Tourismus NRW e. V. ist unter folgendem Link zu finden:  http://www.nrw-tourismus.de/.

Die Moderation der Reise durch das Bergische Land mit profunden Informationen leitete Landschaftsarchitektin Annette Nothnagel, Teamleiterin der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, durch.

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Foto: Annette Nothnagel (Aufnahme: Christian Dick)

 

Sehr interessant für Informationen rund um das Bergische Land sind folgende Seiten:

Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

www.bergische-gesellschaft.de

www.bergisches-dreieck.de

Bergisches Land Tourismus Marketing e. V.

www.die-bergischen-drei.de

Wenn Sie die Überschrift dieses Artikels anklicken, können Sie eine ausführliche Reportage über das Bergische Land lesen.  Weiterlesen

PwC verleiht in Düsseldorf Förderpreises und des  Publikumspreises für junge Künstler

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Foto: (von links nach rechts) Dr. Yvonne Wasserloos, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Kuratorin Dr. Stefanie Lucci, Uwe Rittmann, Leiter der Düsseldorfer Niederlassung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC, die Preisträgerin 2015 Jennifer López  Ayala und die Preisträgerin des Jahres 2014 Katharina Veerkamp (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Das Thema Corporate Social Responsibility also die Wahrnehmung von gesellschaftlicher Verantwortung seitens Wirtschaftsunternehmen wird gerne von PR-Abteilungen verwendet. Aber nur wenige Unternehmens widmen sich diesem Thema mit so viel Herzblut wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG. In Düsseldorf fand am 18. Juni 2015 die Vernissage mit der  Verleihung des PwC-Förderpreises und des  Publikumspreises für junge Künstler statt. Beide Preise erhielt in diesem Jahr Jennifer López  Ayala aus der Meisterklasse von Professorin Katharina Grosse von der Düsseldorfer Kunstakademie. In ihrer Abschlussarbeit hatte Künstlerin ein Kunstwerk aus Eierschalen erstellt.

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Foto: Abschlussarbeit von Jennifer Lòpez Ayala im Haus der Firma PwC in Düsseldorf (Aufnahme: Christian Dick)

Bereits seit sechs Jahren verleihen wir den PwC-Förderpreis „Junge Kunst aus der Akademie“ im Rahmen einer Ausstellung mit den aktuellsten skulpturalen Positionen aus dem jährlichen Rundgang der Kunstakademie Düsseldorf.

Der Publikumspreis wurde in diesem Jahr erstmalig ausgelobt.

Die Firma PwC hat es sich auf die Fahnen geschrieben, darzustellen, dass Kunst keineswegs etwas Elitäres ist, sondern etwas, was für die breite Gesellschaft interessant ist.

Die Gäste waren besonders von der großen Bandbreite an innovativer Kunst beeindruckt. Interessant war darüber hinaus der Dialog und mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern sowie ihren außergewöhnlichen Arbeiten.

Zur Abrundung der Vernissage waren Studierende der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf zu Gast, die mit faszinierender Musik eine große Bereicherung für den Abend waren.

Die Ausstellung ist im Hause der Firma PwC in Düsseldorf in der Moskauer Straße 19, direkt beim U-Bahnhof Handelszentrum/Moskauer Straße, bis zum 19. Juli 2015, werktags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 

Studienreise der Universität Bonn nach Florenz

 

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Foto: Das Museum der Uffizien in Florenz (Aufnahme: Andrea Matzker)

Florenz der Ponte Vecchio von den Uffizien aus gesehen Foto Andrea Matzker_klein

Foto: Florenz der Ponte Vecchio von den Uffizien aus gesehen (Aufnahme: Andrea Matzker)

Die Doktoranden Pierrepaul und Silvia auf der Terrasse der Biblioteca delle Oblate Foto Andrea Matzker_klein

Foto: Die Doktoranden Pierrepaul und Silvia auf der Terrasse der Biblioteca delle Oblate (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Autorin: Andrea Matzker, Juni 2015

 

Zum zehnjährigen Jubiläum der Deutsch-Italienischen Studien fand an der Universität von Florenz ein Trinationales Symposium mit Professoren und Doktoranden aus Bonn, Paris und Florenz statt. Drei Tage lang fanden Vorträge und Präsentationen in der Aula Magna, einer ehemaligen Kapelle, des heutigen Instituts für Italianistik statt. Im Rahmen dieser Studienwoche lernten die Teilnehmer auch ein europaweit einzigartiges Projekt kennen, das der jetzige Ministerpräsident Matteo Renzi in seiner letzten Amtszeit als Bürgermeister von Florenz mit in Gang gebracht und maßgeblich unterstützt hat: Den Mercato Centrale San Lorenzo, den größten umfangreichsten Genusstempel Europas, der inzwischen seit einem Jahr über den alten Markthallen existiert und bereits 2 Millionen Besucher anlockte, ebenso viele wie die Uffizien. Unter seinem Dach einen sich Florentiner und Besucher aller Länder und Schichten, die gesamte Palette der toskanischen Küche und gleichzeitig die Möglichkeit, kulturelle Ereignisse der Stadt näher kennen zu lernen. Besondere Veranstaltungen zu den sensationellen Ausstellungen laden auch Nicht-Italienisch-Sprechende ein zum besseren Verständnis und zum Kauf vergünstigter Eintrittskarten. Von der sagenhaften Bistecca fiorentina – unter einem Kilogramm gibt es sie erst gar nicht – über ausgefallene Spezialitäten bis zu Eis und Kaffee gibt es alles, was das Herz begehrt. Erfinder und Realisator dieses Unternehmens ist Umberto Montano, ein ausgebildeter Hotelfachmann und Gastronom, der bereits vor 10 Jahren in Eigeninitiative bei Bauarbeiten im mittelalterlichen Palast der Richter und Notare von Florenz das einzige frühe und authentische Bildnis Dantes als Detail der seit 1500 hinter Mauerwerk versteckten Fresken entdeckte und der Öffentlichkeit zugänglich machte, indem er ein Restaurant inmitten dieser römischen und mittelalterlichen Zeugnisse einrichtete. Zur Zeit gibt es eine einzigartige Sehenswürdigkeit in Florenz: Das große, runde Fenster der Fassade des Domes mit der Darstellung Mariä Himmelfahrt wird in diesem Sommer im Baptisterium ausgestellt, bevor es rechtzeitig vor dem Papstbesuch im November nach langjährigen Restaurationsarbeiten wieder an seinen ursprünglichen Platz gelangt. Dieses kostbare Werk, „Rosone“ genannt,  ist also ausnahmsweise aus einer Entfernung von wenigen Zentimetern zu betrachten. Ansonsten befindet es sich weit oben in der Fassade. Außerdem findet noch zweimal in diesem Juni, am 20. und am 25., jeweils um 12.30 Uhr, das seltene Phänomen des „Gnomone“ mit dem Einfall des Sonnenstrahls und seiner Markierung auf dem Boden des Domes zur Sommersonnenwende statt. Paolo dal Pozzo Toscanelli richtete 1475 diesen Vorläufer der Sonnenuhr ein. Ein einzigartig trauriges Zeugnis von Vandalismus bietet hingegen der noch nicht reparierte, gewaltsam  abgebrochene und entwendete kleine Finger der Statue „Raub der Polyxena“ von Pio Fedi aus dem Jahr 1866 in der Loggia dei Lanzi an der Piazza della Signoria. Der Frevel geschah Anfang Juni, seitdem ist die Loggia von der Polizei bewacht. Man zieht sogar in Erwägung, sie ganz für das Publikum zu schließen, was allerdings allseits sehr bedauert würde. Die Doktoranden des Trinationalen Doktorats trafen sich mehrmals im Mercato Centrale und genossen zum Abschluss des Kolloquiums einen Aperitif auf der Terrasse der Biblioteca delle Oblate mit direktem Blick über die Dächer auf die herrliche Domkuppel.

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„Ich bin stolz wie Bolle!“

 

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Foto: Tim Mälzer mit der Betriebsleiterin des Hausmann’s in Düsseldorf und Frankfurt/Main Kataneh Shakouhi (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Restaurantleitern Kerstin Brandenburger (Aufnahme: Christian Dick))

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Foto: Blick in das Restaurant vom Eingang aus am Abend der Eröffnung (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick und Hedi Bechheim

Mit diesen Worten beschrieb der berühmte Fernsehkoch Tim Mälzer seine Emotionen bei der Eröffnung des Restaurants Hausmann’s, das er am 15. Juni 2015 gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Patrick Rüther in bester Lage in der Hafenstraße in der Düsseldorfer Altstadt direkt gegenüber der Maxkirche, nur wenige Meter von der Rheinpromenade entfernt, eröffnet hat. Lange war dieses Lokal umgebaut worden. Viele neugierige Menschen konnten schon während der vergangenen Monate einen Blick auf die „Baustelle“ erhaschen und einen Eindruck über den Fortschritt der Arbeiten gewinnen. Die Handwerker und Architekten haben hier in sehr filigraner und liebevoller Arbeit in den letzten Wochen Wasser und Blut geschwitzt. Noch vor zwei Wochen sah daher Tim Mälzers Stimmung völlig anders aus. „Boh, ob wir uns da nicht ein bisschen verrannt haben?“ – Dieser Gedanke trieb Tim Mälzer zu diesem Zeitpunkt die Schweiß auf die Stirn.

Doch bei der Eröffnung mit rund 200 geladenen Gästen merkte man deutlich, dass Tim Mälzer der sprichwörtliche Stein vom Herzen gefallen war. Die Einrichtung des Restaurants ist sehr stylisch, aber keineswegs so modern, als dass man sich hier nicht wohlfühlen könnte – ganz im Gegenteil, das Mobiliar, die Polstersitzbänke, die Farben der Kissen darauf, die Sessel und die Holztische vermitteln den Eindruck, dass man sich hier ganz wie zu Hause fühlen soll. Und das ist auch im Sinne von Tim Mälzer – der an diesem Abend bewies, dass er überhaupt keine Starallüren hat und ein richtiger Mensch, ein Kumpel von nebenan ist. Schon Charly Chaplin ist zu der Erkenntnis gekommen „Jeder Tag, an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag“ Dies könnte auch die Philosophie des Restaurants Hausmann`s sein. Denn  nicht nur Tim Mälzer ist ein Menschenfreund, der seine Gäste stets voller Freude begrüßt, sondern das gesamte Restaurant-Team um die Leiterin Kerstin Brandenburger herum stellte am Eröffnungsabend ganz eindrucksvoll unter Beweis, dass das Team des Hausmann’s den Gästen jeden Wunsch von den Augen abliest. Auch Kataneh Shakouhi, Betriebsleiterin des Hausmann’s in Düsseldorf und am Flughafen in Frankfurt am Main, bewies bei der Begrüßung der Gäste bei der Eröffnung in Düsseldorf sehr viel Charme, der mit Sicherheit auf das gesamte Restaurant-Team ansteckend wirkt.

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Foto: Die Einrichtung des Restaurants ist eine Art großes Wohnzimmer. Interessant ist aus der Perspektive der ökologisch gut durchdachten Bauweise besonders der hintere sehr große Bereich des Restaurants, in den durch ein großes Glasfenster-Dach das Tageslicht herein fällt, so dass man hier sehr viel Strom spart. (Aufnahmen: Christian Dick)

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Foto: die Architekten: Bianca Lautenschläger-Haerlin und Ingo Haerlin, Mitinhaber des Architekturbüros LAUTENSCHLÄGER STILL HAERLIN in Darmstadt (Aufnahme: Christian Dick)

Und so sieht der Theken-Bereich aus:

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(Aufnahmen: Christian Dick)

Durch seine zahlreichen Fernsehauftritte weiß man, dass Tim Mälzer nicht nur ein sehr kreativer Koch ist und sein Mund einen exzellenten Geschmackssinn hat, sondern, dass er auch in Sachen Reden nicht auf den Mund gefallen ist. Beides war eine ausgezeichnete Mischung am Eröffnungsabend. „Wir bieten hier eine moderne Küche, eine gut-bürgerliche Hausmannskost an. Wir machen keinen Firlefanz. Wir bringen aber viele kreative Ideen in die Zubereitung der Speisen ein. Sonntags bieten wir auch Brunch an.“

Zwei Menschen, die sich ergänzen

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Foto: Patrick Rüthner und Tim Mälzer, die beiden Inhaber der Restaurant Hausmann’s in Düsseldorf und Frankfurt/Main und des Restaurants Bullerei in Hamburg (Aufnahme: Christian Dick)

Nachdem Patrick Rüther bei seiner Begrüßungsrede einen Zettel zur Hilfe nahm, auf dem er akribisch notiert hatte, welchen Personen er danken wollte, gab Tim Mälzer unumwunden zu, dass er selbst das genaue Gegenteil von Patrick Rüther sei. Tim Mälzer beschrieb sich selbst als Menschen, der keineswegs so gut organisiert ist, er stellte jedoch fest „Ich kann gut delegieren.“ Diese Eigenschaft ist sicherlich für die Führung von Mitarbeitern auch nicht zu unterschätzen.

Eine Bemerkung, die Tim Mälzers Gefallen an Düsseldorf widerspiegelt und mit der er, nach den Herzen der Gäste beim Eröffnungsabend, sicherlich auch die Herzen der Menschen in der Stadt für sich gewinnen wird, durfte an diesem Abend nicht fehlen „Düsseldorf hat guten Fußball!“

Gaumenfreuden, die keine Wünsche offen lassen

Von der kulinarischen Vielfalt des nun, nach der Gründung in Frankfurt am Mai im Jahre 2012, in Düsseldorf als zweitem Standort eröffneten Hausmann’s waren alle Gäste förmlich überwältigt. Es gab zum Beispiel drei Arten von „Stullen“ – das Brot kam von Altstadt-Bäcker Josef Hinkel, der ebenfalls an der Eröffnung teilnahm – wahlweise mit Matjes und Apfelscheiben und einer Meerrettich-Sahnesauce, mit Schinken und pochierten Ei oder mit Hackepeter (Mett). Bei den wirklich unnachahmlichen Stullen waren die Gäste schon hin und weg. Bei dem Hausmann’s-Burger, bestehend aus buttrigem Sesam Bun, saftigem Rindfleisch, Tomate, Cheddarkäse, Zwiebel und Salat, muss man einen guten Hunger mitbringen. Die Pommes Frites hierzu – ein Gedicht! Köstlich mundete weiterhin die Senfsuppe. Sehr gut bekömmlich und eine wahre Gaumenfreunde sind ebenfalls die Bratwürste. Als Nachtisch wurde leckerer Quarkkuchen mit Rhabarberkompott kredenzt.

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Foto: 3 verschiedene Arten von Stullen gab es bei der Eröffnung des Hausmann’s in Düsseldorf (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Sehr zu empfehlen ist die köstliche Senfsuppe (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Sehr appetitlich: der Hausmann’s Burger (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Außerdem gibt es frisch gegrilltes Fleisch. (Aufnahme. Christian Dick)

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Foto: Blick in die Küche (Aufnahme: Christian Dick)

Unter anderem waren folgende Gäste sehr angetan von dem herzlichen Ambiente im Restaurant Hausmann’s in Düsseldorf:

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Foto: Katharina Bansemer und Constanze Louisa Simon, die über die aktuellen Trends in den Bereichen Fashion Lifestyle und Food auf ihrem  Blog http://thefancylifestyle.de/       (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: André Zalbertus, der den Sender center.tv, den er später an die Rheinische Post verkauft hat, gegründet hat (Aufnahme: Christian Dick)

Zur Vita von Tim Mälzer

Tim Mälzer wurde am 22. Januar in Elmshorn geboren. Nach dem Abitur und Zivildienst absolvierte er von 1992 bis 1995 eine Kochlehre im Hamburger Hotel InterContinental. Mit Auszeichnung schloss er diese ab. Es folgten mehrere abwechslungsreiche Stationen, durch die sich die Geschmacksvielfalt seiner Speisenkreationen sehr gut erklären lassen. Von 1995 bis 1997 war er als Koch im Londoner Hotel Ritz beschäftigt. Später folgte eine Tätigkeit im Londoner Neal Street Restaurant, wo zur gleichen Zeit auch der damals noch unbekannte Koch Jamie Oliver angestellt war. Die Erfahrungen in London waren eine große Bereicherung, die Tim Mälzer nicht missen möchte. Gleichwohl zog es ihn 1997 wieder in die Heimat zurück. Hier war er dann in den Hamburger Restaurants Tafelhaus (Christian Rach), Café Engel und Au Quai tätig. Zusammen mit Christian Senkel als Partner übernahm er im August 2002 Das Weiße Haus am Museumshafen Övelgönne, aus dem er im Mai 2007 ausschied. Ende April 2006 pachtete Mälzer zusätzlich die Oberhafenkantine in Hamburg; das Lokal wurde bis Ende 2007 von seiner Mutter betrieben und hat inzwischen einen anderen Pächter. Am 1. Juni 2009 eröffnete er mit Patrick Rüther als Partner im Hamburger Schanzenviertel das Restaurant Bullerei und im Jahre 2012 das Restaurant Hausmann’s am Airport in Frankfurt am Main. Weiterhin ist Tim Mälzer Berater der Redaktion der Zeitschrift „Essen & Trinken für jeden Tag“.

Außerdem machte er Karriere durch zahlreiche Fernsehshows. Seit Ende 2004 erschien Mälzer häufig in der Sendung Johannes B. Kerner – Kochen bei Kerner, Ab dem Frühjahr  2009 lief die wöchentlich ausgestrahlte Sendung „Tim Mälzer kocht!“ in der ARD.

Kontaktdaten des Restaurant Hausmann’s in Düsseldorf

HAUSMANN’S IN DÜSSELDORF

Hafenstraße 9

40213 Düsseldorf, Germany

Tel.: +49 (0) 211 261 012 10

E-Mail: MAIL@HAUSMANNS-DUESSELDORF.DE

Öffnungszeiten:

Montags bis Samstags ab 11.30 Uhr, Sonntags ab 10 Uhr geöffnet;

unsere Küche kocht bis 23 Uhr, an einigen Tagen auch mal länger.

Interessant sind darüber hinaus die folgenden Internetseiten:

Restaurant Hausmann’s Düsseldorf

http://www.hausmanns-duesseldorf.de/

Restaurant Hausmann’s Frankfurt

http://www.hausmanns-frankfurt.de/

Umfassende Informationen über Tim Mälzer und viele sehr gute Rezepte zum Nachkochen findet man schließlich auf folgender Website:

http://www.tim-maelzer.de/

 

Köln – bereits in der Römerzeit  Hochburg der Medizin

 

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Foto: Büste aus der aktuellen Medicus Ausstellung (Aufnahme: Andrea Matzker)

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Foto: Medicus-Ausstellung: Vielfalt ärztlicher Instrumente (Aufnahme: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

16 römische Arztgräber in Köln – in keiner anderen Stadt des römischen Reiches haben Archäologen so viele Nachweise von Medizinern in der Antike gefunden wie hier. Neben Allgemeinmedizinern lassen sich Chirurgen, Augenärzte, Pharmazeuten und ein Tierarzt nachweisen. In einer römischen Metropole Köln haben sicher auch Zahnärzte, Urologen, Gynäkologen, Ohren- und Hautärzte oder Schönheitschirurgen praktiziert. Zahlreiches medizinisches Besteck und Geräte in den Sammlungen des Römisch-Germanischen Museums belegen die Arbeit weiterer Ärzte in der Colonia. Zum ersten Mal präsentiert  das Römisch-Germanisches Museum in einer Ausstellung  „Medicus – der Arzt im römischen Köln“ bis zum 1. November 2015 jetzt alle Kölner Arztgräber gemeinsam. Die Grabstätten von Ärzten und Ärztinnen aus römischer Zeit sind ein besonderes Phänomen. Keine andere Berufsgruppe ist so gut an ihren prallen Grabbeigaben erkennbar wie die der die Mediziner. Warum Ärzte ihre Instrumente mit ins Grab erhielten, ist nicht überliefert. Auch zwei Ärztinnen sind unter ihnen, eine Chirurgin und eine Augenärztin, beide praktizierten im dritten Jahrhundert n. Chr. Die Augenärztin – ihr Grab wurde bereits 1842 in der großen Telegrafenstraße entdeckt – ist die erste nachgewiesene Augenärztin und gleichzeitig wohl die erste belegte Augenärztin der Antike überhaupt. In dieser Ausstellung erwarten den Besucher überraschende Einblicke in die Heilkunst römischer Mediziner und ihre Arbeit im Dienst des Menschen. Im Mittelpunkt stehen Grabinventar und -inschriften römischer Ärzte und Ärztinnen, von denen die meisten noch in keiner Ausstellung zu sehen waren. Schon zu Römerzeiten war die medizinische Versorgungsdichte mit etwa 280 Patienten pro Arzt ungefähr so hoch wie heute. Wieso ist das Ärztesymbol eine Schlange? Seit wann gibt es den Beruf Arzt überhaupt? Antworten auf diese und andere Fragen geben diese interessanten Fundsachen aus den 16 kölnischen Arztgräbern, mit damals schon fein geschmiedetem und hochwertigem Operationsinstrumentarium, das auch heute zum Teil noch ohne Modifikationen angewendet werden könnte. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17:00 Uhr.

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Reliquienbüste der Hl. Walburga (Aufnahme: Andrea Matzker)

Sorge um Zukunft der Enkel

 

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Foto: Dr. Norbert Blüm und seine Ehefrau Marita. Die beiden haben sich 1962 in einer Vorlesung mit Professor Joseph Ratzinger an der Universität Bonn kennengelernt. Die beiden sind seit über 50 Jahren verheiratet und haben drei Kinder und vier Enkelkinder. Ein Sohn ist Mitglieder der Kölner Band Brings. (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: von links nach rechts: WDR-Redakteur Adrian Lehnigk, Dr. Norbert Blüm und der Regisseur und Autor des Films Ravi Karmalker (Aufnahme: Christian Dick)

Norbert Blüm stemmt sich gegen Ich-Gesellschaft und Besitz-Gier

Autor: Christian Dick

Am Mittwoch, 10. Juni, fand im Odeon-Kino im Kölner Severinsviertel die Preview des WDR-Films „Im Auftrag meiner Enkel – Norbert Blüm erkundet die Zukunft“ statt, der am Freitag, 12. Juni, 23:15 Uhr im Anschluss an die Talkshow von Bettina Böttinger, in der Norbert Blüm ebenfalls am 12. Juni zu Gast sein wird.

Bundesarbeitsminister a. D. Dr. Norbert Blüm, der bald 80 wird, ist innerhalb von 12 Monaten quer durch Deutschland gereist und hat mit unterschiedlichen Menschen über das Auseinanderdriften der Gesellschaft in Arm und Reich gesprochen. Besonders interessant ist es, als Blüm im Wege des Couch-Surfing bei einem Attac-Mitglied in Hamburg landet, das Gespräch ist sehr aufschlussreich. Er hat auch mit einem jungen Mann gesprochen, der sich in einem Selbstversuch ein Jahr lang von Lebensmitteln ernährt hat, die andere Menschen in den Müll geworfen haben, obwohl diese noch nicht verdorben waren. Das Problem des Wegwerfens von noch sehr gut verzehrbaren Nahrungsmitteln – eine Schande angesichts der Tatsache, dass viele Menschen auf der Welt hungern oder verhungern – hat bereits der Film „Taste the Waste“ thematisiert.

Weiterhin hat Blüm ein Gespräch mit einer Millionärin, Inhaberin einer exklusiven Modeboutique in Hamburg, geführt, die, wie sich in dem Gespräch zeigte, auf einem sehr hohen Ross saß und nicht bereit war, etwas für die Allgemeinheit zu machen. Er sprach dann mit einem Millionär, der die Ansicht vertrat, dass das Vermögen in Deutschland im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern mit 25 Prozent zu niedrig besteuert wird. Das letzte Gespräch führte Blüm mit dem Vorstandsvorsitzenden der ThyssenKrupp AG, Dr. Heinrich Hiesinger, der die Probleme wie etwa Klimaerwärmung und einen härteren Wettbewerb in der Wirtschafts- und Arbeitswelt eher relativierte, von dem Blüm den Eindruck hatte, dass er die Welt nur aus der Sicht seines Unternehmens gesehen hat.

Blüms Fazit im Gespräch nach der Vorabaufführung des Films war ernüchternd: „Ich glaube, dass die Zukunft meiner Enkel eher vom Geld als von der Politik entschieden wird.“ Die Botschaft Blüms beim dem Film-Gespräch an seine Enkel, die aber auch für andere Menschen interessant ist, lautete „Heiratet nie jemanden wegen des Geldes. Heutzutage ist Teilen wichtiger als der Besitz. Vor dem Fall der Berliner Mauer haben wir immer versucht, darzustellen, dass der Kapitalismus sozialer ist als der Sozialismus, nach der Wiedervereinigung kam es vielen Menschen nur auf den kurzfristigen Profit an.“ Norbert Blüm stellte weiter fest, dass die Gesetzliche Rentenversicherung die gerechteste sei und auch, trotz der Alterung der Bevölkerung und des starken Geburtenrückgangs funktioniere, wenn nur die jungen Menschen Arbeit hätten. Er merkte an, dass die Verwaltungskosten in der Gesetzlichen Rentenversicherung bei 1,3 Prozent liegen, bei Privaten Rentenversicherern dagegen bei 15 bis 20 Prozent, weil hier auch noch „die Drückerkolonne“ bezahlt werden müsse.

Kommentar von Dr. Norbert Otterbeck:

Zur Nachahmung empfohlen: Norbert Blüm als Handlungsreisender …

Ein immer noch sehr prominenter, sehr profilierter Altpolitiker aus der „Bonner Republik“ macht sich auf den Weg. Er reist nicht in Versicherungen, sondern forscht nach „Handlung“, danach, wie exemplarische Taten einzelner Protagonisten, aus der Zivilgesellschaft, für einen neuen Umgang mit dem lieben Geld stilbildend sein können.

Das Thema ist nicht kleiner als das ganz große: Wem dient die Wirtschaft noch? Sorgt die Politik heute für morgen vor, nachhaltig genug? Wellenreiter-TV hat für den WDR dazu ein Experiment gewagt, in dem einerseits die Persönlichkeit des Prominenten unverwechselbar zu Wort kommt, manche Elemente einer Home-Story inbegriffen: sein Zuhause in Bonn mit Büchern und Garten, usw. Aber zugleich werden auf unterhaltsame Weise die kniffligen Zukunftsfragen ins Bild gerückt. Diese können immer nur angetippt werden, nie ganz ausdiskutiert. Da ist der sympathische Attac-Aktivist, der dem Minister a.D. gratis eine Übernachtung auf der Luftmatratze anbietet: „Couch-Surfing“ heißt das Netzwerk. Da wird das seriöse Spielgeld „Rheingold“ aus Düsseldorf vorgestellt, das den Teilnehmern helfen will, dass die ‚alltäglichen Euro‘ nicht ins realwirtschaftliche Nirwana entschwinden. Es werden Tauschgelegenheiten gezeigt; und wie man zur Not „aus dem Müll“ überleben kann, in der Wegwerfgesellschaft. Wir lernen auch einige gutwillige reiche Leute kennen. Nur eine Luxus-Einzelhändlerin aus Hamburg muss ein bisschen die Oppositionsrolle spielen. Hier beißt der Bahnreisende mit der unvermeidlichen Schiebermütze auf Granit mit seiner Aufforderung: „mehr Handeln“ für die gute Sache … ! Wegen seiner starken, unverwechselbaren rhetorischen Präsenz wäre es vielleicht, phasenweise, eine Auflockerung gewesen, aus dem „Off“ nicht nur Blüm, sondern auch eine zweite Kommentarstimme zu hören. (Vielleicht die der einzigen Enkelin, die kurz mit ihrem Opa gezeigt wurde?)

Selbstverständlich, trotz der sehr geschickten Montage der Facetten, bleibt eine gewisse Ratlosigkeit zurück. Denn wer überhaupt hat die Macht, die globale Finanzwirtschaft zu sanieren? Den Welthandel? Wer kann große Megavermögen begrenzen und den Ärmsten ein Minimum zusagen? „Unsere Rente“ wird im Film klug ausgespart, denn für die steht Norbert Blüm bekanntlich immer noch ein, aktiv wie immer.

Die Forschungsreise zugunsten der Generationenbrücke hat sich, unterm Strich, heiter bis wolkig für das Publikum „rentiert“. Aber ist nur ein zweiter Bonner oder Berliner Kandidat denkbar, der das Projekt aufgreifen würde? Außer vielleicht Gregor Gysi im Unruhestand?

 

Kein 08/15-Typ

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Foto: Durch Sat 1 bekannt geworden: Der Düsseldorfer Michael Naseband, seit dem Herbst 2014 Gastwirt in der Düsseldorfer Altstadt, feiert heute seinen 50. Geburtstag. Morgen Abend ist er in der MDR-Talkshow „Riverboat“ zu Gast. (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Michael Naseband mit seiner Lebensgefährtin Tanja, die ihm den Rücken stärkt und für die Buchhaltung zuständig ist (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Jemand, der 38 Jahre alt ist und als Polizeihauptkommissar und Diplomverwaltungswirt verbeamtet ist und ein sicheres Leben haben könnte, der dann aber seinen Dienst quittiert. So ein Mensch muss schon sehr von der Norm abweichen. Alle Welt würde einen solchen Menschen für verrückt erklären.  Doch es gibt ihn tatsächlich. Die Rede ist von dem Düsseldorfer Michael Naseband. Seit Herbst 2014 betreibt er die Kneipe Naseband’s in der Mühlenstraße im Herzen der Düsseldorfer Altstadt, die sich inzwischen am Freitag und am Samstag zu einem Szene-Treff entwickelt hat.

Sein Leben ist wirklich nicht alltäglich. Seine Beamtenlaufbahn hängte er an den Nagel seit er ab Herbst 2003 Hauptdarsteller der SAT.1-Serie K11 – KOMMISSARE IM EINSATZ wurde. Wenn man so Michael Naseband persönlich kennen lernt, so gewinnt man den Eindruck, dass er zu sehr Individualist ist, als dass er sich ein ganzes Berufsleben lang mit den dunklen Seiten des Menschen, wie Mord, Totschlag usw. hätte beschäftigen können. Er hat sich unter anderem auch als freier Journalist betätigt und über längere Zeit jeden Monat Beiträge zum Thema Life Style für das Kundenmagazin eines Telekommunikationsanbieters geschrieben. Ebenso hat er im Jahre 2014 den Altstadt-Krimi „Alt mit Schuss“ veröffentlicht. Sein Lokal lieferte ihm die Inspiration für dieses Buch.

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Foto: Auch dies hängt im Lokal von Michael Naseband. (Aufnahme: Christian Dick)

Auf sein vormaliges Leben als Beamter im Polizeidienst blickt Michael Naseband allerdings keineswegs mit Verbitterung zurück. So hat er den früheren Düsseldorfer Polizeipräsidenten Michael Dybowski, mit dem er  vor seinem Engagement bei Sat 1 ein Gespräch hatte, in sehr guter Erinnerung. Diesem waren zwar damals die Hände gebunden, so dass er Michael Naseband nicht freistellen konnte, aber Michael Naseband hebt besonders die Menschlichkeit und die exzellenten Führungsqualitäten von Michael Dybowski hervor. Viele ehemalige Kollegen sind inzwischen auch Stammgäste des Naseband’s, was wiederum von großer Wertschätzung gegenüber dem früheren Mitstreiter für Recht und Ordnung zeugt.

Kunst in der Kneipe

Michael Naseband ist großer Liebhaber von Malerei. Diese belebt auch sein Lokal. Interessant sind die Gemälde, die im „Naseband’s“ hängen. Da gibt es zum Beispiel ein Porträt eines Polizeipräsidenten.

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Foto: Drei Gemälde, die im „Naseband’s“ zu sehen sind (Aufnahme: Christian Dick)

Ein Mensch, der immer Herausforderung braucht

Am 11. Juni ist ein besonderer Tag. Dann wird Michael Naseband 50 Jahre alt.

Unter dem Titel „Leben und Leben lassen“ hat er eine Autobiographie geschrieben, die im Jahre 2003 im Gerhard-Hess-Verlag erschienen ist. Hierfür hatte er wahrlich viel zu berichten. Am herausragendsten in seiner Vita ist die Tatsache, dass er 2001 in einem harten Auswahlverfahren für eine UN-Mission im Kosovo teilgenommen hat und dann für ein Jahr Polizeichef am Flughafen Pristina war. Dies war zu einer Zeit, in der es dort noch sehr gefährlich war, da es noch viele Bereiche mit Antipersonenminen aus der Kriegszeit gab. Dies war eine äußerst tiefgehende Erfahrung, die sich nachhaltig auf seine Persönlichkeit ausgewirkt hat.

Immer ein offenes Ohr

Der Titel seiner Autobiographie spiegelt Michael Nasebands grundlegende Lebensphilosophie sehr treffend wider. „Meine Lebensphilosophie ist in dieser Hinsicht ganz jene, die für den Rheinländer durch und durch typisch ist. Ich wünsche jedem Menschen, dass er nach seiner Fasson glücklich wird. Mitmenschlichkeit, Toleranz und Empathie für andere Menschen, für diese da zu sein, wenn sie mich brauchen – das ist meine wichtigste Handlungsmaxime“, erklärt er im Interview mit der NRW-d-e-p-e-s-c-h-e. Und dies kommt ihm für die Arbeit in seiner Kneipe sehr zugute, denn ein Wirt muss immer auch sehr viel von zwischenmenschlicher Psychologie verstehen, wenn er mit seinen Gästen kommuniziert. Immer ein offenes Ohr für die Menschen zu haben – das ist gerade in einer Zeit, die immer schnelllebiger und hektischer wird, ein schweres Pfund, das Michael Naseband in die Waagschale werfen kann. Er ist jemand, dem man alles zutrauen würde, zum Beispiel handwerklicher Helfer in der Not, Seelentröster oder auch ethisch einwandfreie Versicherungsberatung.

Der Krimi „Alt mit Schuss“ und das Buch „Leben und Leben lassen“ sind im „Naseband’s“ sowie im Buchhandel erhältlich.

Der Grund für Michael Nasebands Vielseitigkeit liegt wohl in dem abwechslungsreichen Leben begründet, das er bisher gehabt hat. 1965 in Düsseldorf geboren wollte er zunächst Profisportler werden, dann Architekt – um die Schule schließlich nach der 10. Klasse zu schmeißen und eine Ausbildung bei der Polizei zu machen. Es folgten ein paar Jahre im Streifendienst. Dann wechselte Michael zur Kripo und bekämpfte als Zivilfahnder Drogen- und Straßenkriminalität.

Doch das war dem leidenschaftlichen Motorradfahrer nicht genug. Also beschloss Michael mit 29, erneut die Schulbank zu drücken, machte erst das Fachabitur und dann sein Diplom als Verwaltungswirt. Als frisch gebackener Kriminalkommissar war er danach in seiner geliebten Heimatstadt Düsseldorf für Raub- und Tötungsdelikte zuständig.

2003, zurück in der Heimat, erfuhr Michael vom Casting-Aufruf der CONSTANTIN ENTERTAINMENT. Damals war Scripted Reality etwas Brandneues. Und dass das Fernsehen „echte“ Kommissare suchte, hat den Schimanski-Fan sofort interessiert. Besonders angesichts der Tatsache, dass ihm die „Medienwelt“ – als Experte bei „Aktenzeichen XY“ – bereits vertraut war.. Und obwohl das Casting eigentlich abgeschlossen war, ergatterte Michael die begehrte Rolle. Und so drehte der damals 38-jährige als Partner von Alexandra Rietz die erste Folge der SAT.1-Serie K11. In dieser Rolle wurde Michael Naseband überaus erfolgreich. Aus dem Piloten wurde eine Staffel, aus der Staffel wurden acht.  Insgesamt wurden 11 Staffeln K11 gedreht mit über 1800 Folgen. In der Spitze hatte die Sendung bis zu 6 Millionen Zuschauer. Die Serie wurde jedoch Ende 2013 eingestellt. Seitdem laufen Wiederholungen. Derzeit dreht Michael Naseband für Sat1 Gold „K11-Spezial – die besten Fälle“. Dies ist eine Moderationstätigkeit.

Das Motto des Lokal Naseband’s lautet: „Lassen Sie sich auf ein paar Drinks und Snacks verhaften“. Hier will sich Michael Naseband auch die Ideen für weitere Krimis holen. Auch mit 50 wird er also auf keinen Fall einen Gang zurück schalten. Ganz im Gegenteil. Er ist und bleibt neugierig auf das Leben. Die NRW-d-e-p-e-s-c-h-e gratuliert ihm sehr herzlich.

Einen Tag nach seiner heutigen Geburtstagsfeier macht sich Michael Naseband am Freitag, dem 12. Juni 2015, auf den Weg nach Leipzig. Dort ist er morgen um 22 Uhr in der MDR-Talkshow „Riverboat“ zu Gast. Dies darf man nicht versäumen!

„Zauberhafte Zeiten“ in der Komödie in der Steinstraße

Autor: Christian Dick

Die aktuelle Inszenierung in der Düsseldorfer Komödie in der Steinstraße mit dem Titel „Zauberhafte Zeiten“ ist locker-flockig, die Darsteller versprühen viel Charme und Witz und insbesondere die Schauspielerin Jana Julie Kilka, bekannt aus der ARD-Serie „Verbotene Liebe“, verleiht dem Stück sehr viel Esprit. Dadurch vergehen zwei Stunden wie im Flug. Auf diesem Weg muss die Komödie in der Steinstraße weitermachen! Kompliment.

Als Schauspieler sind mit von der Partie Thomas Maximilian Held, Andrea Spatzek, Jana Julie Kilka und Martin Armknecht.

Bis zum 10. Juli steht diese Inszenierung auf dem Programm.

Inhalt

Die Komödie „Zauberhafte Heimat“ stammt in der Originalfassung mit dem Titel „Magic Moments“ von Kerry Renard. Auf Deutsch wurde das Stück von Angela Burmeister übersetzt.

Die Krankenschwester Debbie und der Banker Chris, zwei junge, von der Wirtschaftskrise gebeutelte Menschen, sitzen wider Willen gemeinsam in einem Apartment in New York fest. Sie sind kein Paar, haben beide zurzeit keinen Job und einer von beiden müsste eigentlich aus der Wohnung ausziehen. Die Zukunft scheint nur noch schwarze Wolken zu haben. Da hat Debbie eine zündende Idee: sie werden als Zauberduo auftreten. Zwar ist Chris anfangs von diesem Plan alles andere als begeistert, da er aber keine bessere Idee hat, macht er mit. Unterstützung bekommen die beiden von Chris‘ Mutter, die beharrlich versucht, Ordnung in das Leben ihres Sohnes zu bringen. Aus dem Zauberduo wird ein Trio…Das heimatliche Wohnzimmer verwandelt sich in eine Showbühne und es wird Tag und Nacht geprobt, da ist die erste Buchung des Trios auch schon da: ein Auftritt in einem Seniorenheim. Ganz nebenbei verzaubert die aufkeimende Liebe zwischen Debbie und Chris auch deren Herzen. Mit der Außenwelt sind die beiden durch den Postboten verbunden, der von Besuch zu Besuch das „Showbusiness“ immer interessanter findet und auch sonst immer mehr Anteil am Leben von Debbie und Chris und dessen Mutter nimmt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Internetadresse www.komoedie-steinstrasse.de.

Düsseldorfs kulinarische Vielfalt zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis

Gastronomen der Leckerwochen 2015_klein

Foto: Gruppenfoto der teilnehmen Gatronomen vor dem Hotel de Medici in Mühlenstraße in der Düsseldorfer Altstadt, erste Reihe links im Bild Hoteldirektor Bertold Reul (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: 3 Italienische Gastronomen sind unter den Teilnehmern der Düsseldorfer Leckerwochen: (von links nach rechts) Imerio Suprano, Inhaber des Restaurants Imerio, Lorettostraße 12, 40219 Düsseldorf, Website des Restaurants:  http://www.imerio.de/, Schirmherr der Leckerwochen Pino Fusco, Patro der Rossini Gruppe, Kaiserstraße. 5, 40479 Düsseldorf,  Website des Restaurants: http://www.rossini-gruppe.de/ und Giuseppe Saitta, Inhaber des Restaurants Saitta, Barbarossplatz 2, 40545 Düsseldorf, Website des Restaurants: http://www.saitta.de/index.php?id=22 (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Andrej Uroševic, Inhaber des Restaurants ANDREJ’s Oyster Bar & Restaurant, Luegallee 132 (Nähe Belsenplatz), 40545 Düsseldorf bietet eine große Auswahl an erlesenem Fisch und Austern, auch dieses Restaurant ist bei den Düsseldorfer Leckerwochen mit von der Partie, Website des Restaurants: http://www.andrejs.eu/ (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Freiherr Lucius Licinius Lucullus, der von 117 bis 56 vor Christus lebte, wusste schon opulente Gastmähler sehr zu schätzen. Düsseldorf ist als Stadt mit einer hohen Lebenskultur und einer breiten kulinarischen Vielfalt bekannt. Was dabei interessant ist, gutes und gepflegtes Essen muss nicht teuer sein. Ein Blick auf die große Bandbreite an Speisekarten der Restaurants in Düsseldorf zeigt, dass der Euro nicht unbedingt ein „Teuro“ sein muss.

Gerade auch für preisbewusste Menschen gibt es nun ein neues kulinarisches Highlight der ganz besonderen Art, das nebenbei auch zur Überbrückung des Sommerlochs in Düsseldorf einen sehr guten Beitrag leistet. „Die Düsseldorfer Leckerwochen – vom kreativen Burger bis zur Sterneküche!“ – Dieses Motto klingt nicht nur vielversprechend und spannend, es hält auch, was es verspricht. Dieses völlig neuartige Düsseldorfer Gastronomiekonzept bietet 6 Wochen kulinarische Vielfalt! Neuartig an diesem Gastro-Konzept ist, dass es bei der Zubereitung und Rezepturen der Speisen auf die tragenden Säulen „Innovation“, „Kreativität“ und „Qualität“ setzt. Und so wurden im Vorfeld zum Beispiel alle Bewerber kritisch unter die Lupe genommen, sofern die Qualität nicht ins Konzept passte, erhielten die interessierten Gastronomen einen negativen Bescheid, was auch gleichzeitig zu einem großen Ansporn in der Düsseldorfer Gastronomieszene führen könnte, sich in der Kochkunst künftig noch mehr als bisher von der Masse abzuheben.

Die erste Besonderheit der Leckerwochen lässt sich folgt auf den Punkt bringen:: Durch die 6 Foodstyle-Kategorien, in denen die Restaurants, jeweils für einen festen Preis ihre Gerichte anbieten, haben Genießer die Möglichkeit eines direkten Vergleichs.

Die zweite Besonderheit: Auch für den „kleinen“ Geldbeutel gibt es genussvolle Möglichkeiten.

Und last but not least: Die Leckerwochen bieten den Genießern vom Burger bis hin zur Sterneküche die ganze Bandbreite der Düsseldorfer Kulinarik.

Das Niveau der Teilnehmer war von Beginn an ein wichtiges Auswahlkriterium und spiegelt sich in der finalen Restaurantteilnahme wieder. Die teilnehmen Restaurants sind einer Broschüre zu entnehmen, die digital wie folgt im Internet abrufbar ist: http://leckerwochen.de/broschuere/.

Neben den hochklassigen Restaurants die „allein“ mit ihren Menüs begeistern, haben auch die Gastronomen mit den „kleinen Speisen“ verschiedene Highlights zu bieten, wie zum Beispiel – passend zum Thema rot/weiß in der Foodstyle-Kategorie Burger – eine Kooperation mit Fortuna Düsseldorf durch die beim Verzehr eines sogenannten Fortuna-Burgers 95 Cent an das Nachwuchszentrum von F95 gehen. Außerdem können sich die Besucher der Leckerwochen auf Trüffel-Burger, Hummer, Sashimi oder auch vegetarische Gaumenfreuden freuen.

Neben der Webseite www.leckerwochen.de können sich die Genießer über die Facebookseite www.facebook.com/leckerwochen und die „Leckerwochen App“ ausführlich informieren.

Da kann man nur sagen: Gute Appetit!

„Ich glaube, Bach hat Recht“ – Gesprächskonzert von Cantica Nova mit Willibert Pauels

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Autor: Christian Dick

Er ist das Urbild der Rheinischen Frohnatur. Mit seiner roten Clown-Nase bringt er Freunde in die Herzen der Menschen. Man kennt ihn auch als erfolgreichen Karnevalisten. Die Rede ist von Willibert Pauels, den Diakon aus dem Bergischen, auch bekannt als „Ne Bergische Jung“. Nun findet ein kulturelles Highlight mit ihm in Neuss statt.

Beim Sommerkonzert von Cantica Nova, dem Kammerchor der Musikschule Neuss, am 14.06. 2015 um 18 Uhr kann man ihn von einer ganz anderen Seite kennen lernen. Zu den selten aufgeführten Werken von Bach, dem Himmelfahrtsoratorium „Lobet Gott in seinen Reichen“ und der Pfingstkantate „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“, wird er im Dialog mit dem Chor erläutern, warum er mit Überzeugungskraft sagt: „Ich glaube, Bach hat Recht.“ Der Chor wird begleitet vom Neuen Rheinischen Kammerorchester Köln und den Solisten Ewa Stoschek (Sopran), Alexandra Thomas (Alt), Thomas Heyer (Tenor) und Timon Führ (Bass). Der Abend beginnt mit Bachs Violinkonzert E-Dur. Solist ist Albert Rundel.