Archiv für den Monat: Februar 2016

Rhein-Meeting zum Thema „Frei sein! Wozu?“ – Vorträge und Diskussionen auf höchstem theologischen und philosophischen Niveau

Frei wozu_Klein

(Aufnahme: Christian Dick)

Pater Dr. Gianluca Carlin_Ludwig Gerhard Kardinal Müller_klein

Foto: Pater Dr. Gianluca Carlin, Vorsitzender Rhein-Meeting e. V., und der Präfekt der Glaubenskongregation Gerhard Ludwig Kardinal Müller (Aufnahme: Christian Dick)

Kardinal Müller_Weihbischof Puff_klein

Foto: Gerhard Ludwig Kardinal Müller und der Kölner Weihbischof Ansgar Puff (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Wenn im Rheinland eine Veranstaltung zum dritten Mal in Folge stattfindet, dann ist sie Brauchtum. Dies gilt nun auch für das Rhein-Meeting der Gemeinschaft Comunione e Liberazione in Köln, das zum ersten Mal im Jahre 2014 stattfand. Comunione e Liberazione (CL), das ist Italienisch und heißt auf Deutsch „Gemeinschaft und Befreiung“. Es handelt sich hierbei um eine Bewegung in der Römisch-katholischen Kirche. Diese Gemeinschaft hat schon eine über sechzigjährige Geschichte. 1954 beendete der Mailänder Priester Luigi Giussani seine Tätigkeit als Dozent am Seminario Maggiore Ambrosiano und wurde Religionslehrer am Berchet-Gymnasium in Mailand. Auf Grund seiner großen Popularität gründeten seine Anhänger die Gioventù Studentesca („Schülerjugend“). Ende der 1960er Jahre benannte sich dies Gruppe in Comunione e Liberazione um. Zurzeit ist die Gemeinschaft „Comunione e Liberazione“ weltweit in ungefähr 90 Ländern aktiv. In Köln wurde 2014 der Verein „Rhein-Meeting e. V.“ unter dem Vorsitz von Pater Dr. Gianluca Carlin, der Schulseelsorger am St. Ursula-Gymnasium in Brühl und Subsidiar im Kirchengemeindeverband Kreuz-Köln-Nord ist, gegründet.  Ihm ist es wichtig, mit der Gemeinschaft CL in einer Zeit, in der Krisen und Kriege die Medien dominieren, in der es aber auch eine rege Werte-Diskussion gibt, gesellschaftspolitische  Impulse und Denkanstöße zur Einheit und Identität Europas, zum Glaubensfundament der Christen, zu Erziehung nach christlichen Wertmaßstäben, zu Menschenrechten und Menschenwürde sowie zur Freiheit und Verantwortung der Person zu geben. Das Spektrum der Themen der Gemeinschaft CL ist so vielfältig und von so großer gesellschaftspolitischer Relevanz, dass das Rhein-Meeting in Köln vom Europäischen Parlament gefördert wird.

Das dritte Rhein-Meeting fand vom 26. bis 28. Februar 2016 zum Thema „Frei sein! Wozu?“ im Kölner Maternushaus statt. An dem Treffen nahmen rund 1.000 Personen teil. Der Vorsitzende des Rhein-Meetings, Gianluca Carlin, wies zu Beginn auf das ambivalente Verständnis von Freiheit in der Gegenwart hin. Dabei erwähnte er einerseits die Aussage des französische Schriftstellers Michel Huellebec, wonach der Mensch „es satt hat, frei zu sein: es ist ihm zu mühselig“. Andererseits machten sich Tausende von Menschen auf, ließen alles zurück, um die Freiheit zu finden, ja sie seien sogar bereit, für die Freiheit ihrer eigenen Glaubensüberzeugung zu sterben.

Kardinal Müller über die „Diktatur des Relativismus“

In einem Grundsatzvortrag erläuterte der Präfekt für die Kongregation der Glaubenslehre, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, das Verhältnis von Freiheit und Wahrheit. „Die Relativierung der Wahrheit bedeutet die größte Bedrohung der Freiheit“, so Müller. Die Wahrheit des Menschen vor Gott ist der Grund seiner Freiheit in Gott, das Ziel der Freiheit jedoch ist die Liebe“, sagte der Kardinal. „Die Identität des Menschen vollzieht sich nicht in einem statischen und autarken Selbstbesitz; und sie vollzieht sich auch nicht in einem Kreisen um sich selbst und in sich selbst“. Person-Sein heiße, „Sich-selbst-überschreiten auf andere hin“.

Mit Blick auf das Verhältnis von Religion und Staat verlangte Müller einen umfassenden Respekt der Religionsfreiheit. Dies schließe auch das öffentliche Bekenntnis ein. Vom Staat verlangte er das natürliche Sittengesetz im Sinne eines dem Menschen von Gott eingeschriebenen Humanismus zu respektieren.

In einer Pressekonferenz erklärte Kardinal Müller zu dem Problem, dass viele Priester im Erzbistum Köln auf Grund großer Belastung herzkrank sind, alle Menschen müssten mit den Priestern solidarisch sein, um ihnen Last abzunehmen. Die Priester, die katholische Kirche und auch die katholischen Laien im gesellschaftlichen Diskurs hätten Gegenwind. Er plädierte in diesem Zusammenhang für eine „Entideologisierung“ in der Weise, dass nicht jeder anstreben solle, nur seine eigene Linie und seine eigenen Ziele durchzusetzen.

„Frei handeln und entscheiden – Beispiele aus der Arbeitswelt“

Stephan Neuhoff_klein

Foto: Stephan Neuhoff (Aufnahme: Christian Dick)

Der ehemalige Direktor der Feuerwehr Köln, Stephan Neuhoff, betonte in einem persönlichen Zeugnis die Bedeutung des unbedingten Angenommenseins in Christus, als Ermöglichungsgrund der Freiheit. Nur so habe er ohne Selbstüberforderung auch große Verantwortung übernehmen können. In dem Podium „Frei handeln und entscheiden -Beispiele aus der Arbeitswelt“ erklärte Neuhoff weiterhin, dass heute oft der Beruf (in seinem Fall Feuerwehr-Direktor) die Berufung (in seinem Fall Ehemann und Familienvater) überdecke. Dies habe bei ihm zu einer schweren existenziellen Ehekrise geführt. Nur auf Grund der Verkündigung der Katholischen Kirche habe er sich dann doch nicht scheiden lassen. Er unterstrich nachdrücklich, dass die Berufung eines Menschen wichtiger sei als der Beruf und dass daher der Beruf nicht alles dominieren dürfe. Er sprach in Bezug auf die Arbeit von 4 Freiheiten: 1. Freiheit gegenüber Leistungsdruck, 2. Freiheit gegenüber Anerkennung, 3. Freiheit gegenüber Erwartungen und 4. Freiheit gegenüber dem Unerwarteten, unter diesen Voraussetzungen lebe sich leichter und besser im Geiste von Jesus Christus. Früher habe er gedacht „Gott ist Richter. Und das Leben ist eine Probe“. Später habe er erfahren „Gott liebt Dich, so wie Du bist“. Dies sei auch in Psalm 40 ausgedrückt, aus dem hervorgehe, dass Gott nicht auf Wolke 7 sitze, sondern die Geschicke des Menschen führe.

„Freiheit und Identität – Gesellschaftliche Perspektiven“

John Waters 1_klein

Foto: John Waters, Kolumnist des Irish Independent (Aufnahme: Christian Dick)

Prof. Reno und Sophia Kuby_klein

Foto: Professor Dr. Russell Ronad Reno, Herausgeber der Zeitschrift First Things, New York, und Sophia Kuby, European Dignity Watch, Brüssel (Aufnahme: Christian Dick)

In diesem Podium lautete der Tenor der Diskutanten John Waters, Kolumnist des Irish Independent, und Professor Dr. Russell Ronad Reno, Herausgeber der Zeitschrift First Things, New York, dass die Menschen heute vielfach nur nach Selbstverwirklichung streben und das machen wollen, was ihnen Spaß macht, dass es den Menschen nur um Konsum und Karriere geht und sie dabei die Wahrheit, Jesus Christus, aus dem Blick verlieren. Professor Reno erklärte insbesondere mit Nachdruck „Es ist nicht einfach, nicht nur das zu tun, was wir wollen. Jesus möchte dem entgegenwirken. Wir haben heute eine Massenkultur. Die Märkte möchten, dass alle Menschen gleich sind. […] Konsum-Denken, Karriere-Denken beherrschen uns. Wir schauen sorgfältig auf unsere Gesundheit und unsere Sicherheit. Gesundheit, Wohlstand und Hedonisierung – das sind unsere Ersatz-Götter. Wir können uns dagegen wehren. Und so heißt es in Kapitel 8,38 des Römerbriefes“: 38 Denn ich bin gewiss: weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe noch der Tiefe noch irgendwelche andere Kreatur, können uns trennen von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ Reno beschrieb die Freiheit des Christen vor allem im mutigen gesellschaftspolitischen Engagement. Die in der Beziehung zu Christus gründende Freiheit erlaube es dem Einzelnen gerade in politisch kontroversen Fragen wie dem Schutz des Lebens am Anfang und am Ende Farbe zu bekennen. Dabei gehe es weniger um das reine Argument, sondern mehr um das Zeugnis.

„Ein Beispiel ist die Aufopferung Maximilian Kolbes im KZ in Auschwitz. Maximilian Kolbe hat durch das Handeln aus seinem Glauben heraus seine Freiheit gefunden. Wir haben einen Glauben, der uns die Kraft gibt, NEIN zu sagen zu den weltlichen Mächten, zum Beispiel das Aussprechen gegen Transsexualität“, so Reno wörtlich

Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments. Der Präsident des Europäischen Parlamentes, Martin Schulz (SPD), hob in seinem Grußwort die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie und der Menschenrechte, insbesondere von Minderheiten hervor. In diesem Geist unterstütze das EU-Parlament das Rhein-Meeting.

Erzbischof Rainer-Maria Woelki mahnte beim Pontifikalamt am Sonntag in der Kirche Sankt Ursula die Christen, entschiedener für das Recht jedes Einzelnen auf Leben einzutreten. Dass gelte derzeit besondere für Flüchtlinge. Jeder Mensch sei von Gott geliebt und einzigartig, unabhängig von seiner Zugehörigkeit zur Nation oder Kultur. Die Christen könnten nicht hinnehmen, dass weltweit Millionen Menschen unter Krieg und Elend litten. Dabei wiederholte er auch die Worte von Papst Franziskus, dass die entfesselte Wirtschaft töte.

Der Erzbischof unterstrich, dass das Rhein-Meeting als Treffen ein Ort des Austausches und des Dialogs sei. Die Zugehörigkeit zur Kirche erlaubte es uns, anderen über die Grenze der Konfessionen und Religionen hinaus zu begegnen. Diesem Anliegen galt auch eine Dialogveranstaltung mit dem Münsteraner Islamwissenschaftler Ahamad Milad Karimi. Er äußerte sich zur Verantwortung der muslimischen Verbände in der Flüchtlingsfrage.

Jeder habe ein Anrecht auf einen Ort der Herkunft und damit der geistigen Heimat und Zugehörigkeit. Hier seien die muslimischen Verbände in Deutschland bei der Aufnahme der Schutzsuchenden gefragt.

Zum Abschluss dankte Carlin den zahlreichen freiwilligen Helfern, die das Treffen allererst ermöglicht hätten.

Ausblick

Für das Rhein-Meeting im Jahre 2017 gibt es auch schon Pläne. Es soll sich dem Thema „Ein Mensch zu sein, das interessiert mich“ beschäftigen

Weitere Information zu der Veranstaltung Rhein-Meeting und zur Gemeinsam Comunione e Liberazione sind unter folgenden Internetadressen zu finden:

http://www.rhein-meeting.org/

http://www.clonline.org/

Informationen über Comunione e Liberazione in Deutschland:

http://de.clonline.org/default.asp?id=743

 

 

Ennio Morricones einziges Deutschland-Konzert in Köln

Ennio Morricone in Köln Foto Andrea Matzker_1 Morricone in Köln Andrea Matzker_2

Fotos: Impressionen des Konzerts von Ennio Morricone in Köln (Aufnahmen: Andrea Matzker)

Autoren: Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Lange mussten die Kölner auf ihn warten. Nachdem im Jahr 2014 das lang ersehnte Konzert des Maestro erst verschoben und dann aus gesundheitlichen Gründen ganz abgesagt werden musste, fand es nun endlich statt. Es war das einzige seiner Europa-Tournee mit dem Titel „The 60 Years of Music Tour“ in ganz Deutschland. Für rund 500 Kino-und Fernsehproduktionen schrieb der 1928 in Rom geborene Morricone  im Laufe seines Lebens den Soundtrack. Für Filmregisseure, wie zum Beispiel Pier Paulo Pasolini, gestaltete er die Musik zu “Die 120 Tage von Sodom“, “Große Vögel kleine Vögel“ und „Teorema“. Der gesungene Vorspann zu “Große Vögel kleine Vögel“ war selbst für Morricone eine einzigartige Erfahrung, die durch die Stimme von Domenico Modugno geadelt wurde. Hätte Pasolini länger gelebt, wäre daraus sicherlich eine Zusammenarbeit auf beider Lebenszeit geworden. Allen drei Welterfolgen von „Ein Käfig voller Narren“ unterlegte Morricone die Musik. Auch komponierte er über viele Jahre lang die Filmmusik zu der Erfolgsserie „La piovra“, auf Deutsch „Allein gegen die Mafia“ mit Michele Placido.

Der ausgebildete Komponist, bekennende Bach-Verehrer und Konzerttrompeter schrieb auch Kammermusik, Kantaten und Messen. In seiner Filmmusik gibt es öfter passacaglia- oder chorähnliche Sequenzen. Durch den weltweiten Erfolg von Filmen wie “Spiel mir das Lied vom Tod“ oder “Mein Name ist Nobody“ wird sein Name vornehmlich mit dem Italo-Western in Verbindung gebracht, obwohl er derer nur ungefähr 30 an der Zahl vertonte. Für den Titel  „The Wild Bunch“ im Film „Mein Name ist Nobody“ von 1973 arrangierte er Wagners Ritt der Walküren. Neben unzähligen anderen internationalen Preisen erhielt er 2007 den Oscar für sein Lebenswerk und gilt auch jetzt wieder als Anwärter dafür. Er sagt selbst dazu: “Ein Oscar ist wie ein Gewinn im Lotto.“ Für seine diesjährige Tour hat sich der Meister auf einige seiner eigenen Lieblingstitel konzentriert. Das zweieinhalbstündige Konzertprogramm in der Kölner Lanxess-Arena gliederte sich in verschiedene Suiten. Über zwei große Bildschirme wurden die jeweiligen Titel und Themen aber auch Künstlernamen eingeblendet, ohne dass irgendwelche Störfaktoren, wie Ansagen oder Moderationen, das Konzert unterbrechen mussten. Als Chor und Orchester die Bühne betraten, hatte man den Eindruck, es käme gleich eine Mahler-Sinfonie zur Aufführung. Fast 200 Musiker und Sänger bildeten den Klangapparat. Das Tschechische Nationale Symphonieorchester, dass auch sonst viele Hollywood-Melodien ein spielt, sowie zwei vereinigte Chöre aus Ungarn begleiteten Morricone zu seiner Deutschland-Station. Bevor er selbst pünktlich um 20:00 Uhr (nicht wie manch andere Superstars) die Bühne betrat, konnte man in der riesigen, gut besetzten Arena selbst weit entfernt einen Plastikbecher zu Boden fallen hören, so gespannt waren die Besucher, und so bestechend war die Akustik. Der Maestro betritt die Bühne, setzt sich zum Dirigieren an sein Pult, erhebt den Taktstock und beginnt mit einem Block, der Giuseppe Tornatore gewidmet ist. Die Feinheiten der Crescendi, Diminuendi, Ritardandi und vieler weiterer musikalischer Effekte gelingen sämtlich äußerst geschmackvoll und zeugen von harter und ausführlicher Probenarbeit mit dem absolut professionellen Klangkörper. Es folgen Themen aus „Maddalena“ mit der Titelmelodie „Chi mai“ zum „Profi“ aus dem Jahr 1971, aus „Metti, una sera a cena“ (1969) oder „The Good, The Bad and The Ugly“ (1966). Tosender Beifall brandet auf, als die Titelmelodie „The Man with the Harmonica“ zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Deborah’s Theme“ aus dem gleichnamigen Film von Sergio Leone aus dem Jahr 1968 mit der Sopranistin Susanna Rigacci erklingt. Die letzte Suite ist u. a. Quentin Tarantino gewidmet. „Gabriel’s Oboe“ aus „The Mission“ aus dem Jahr 1986 von Roland Joffé und „Stage Coach to Red Rock“ aus Tarantino’s aktuellem Film “The Hateful Eight“ begeistern das Publikum zu stehenden Ovationen. Morricone gibt drei Zugaben, die letzte davon dirigiert er stehend. Nach weiterem, nicht enden wollenden Beifall gibt das Publikum auf und strömt zu den Ständen, an denen man CDs, DVDs, T-Shirts und signierte Bücher des Maestros erwerben kann, wovon reichlich Gebrauch gemacht wird. Insgesamt für das Publikum ein wunderschöner und unvergesslicher Abend.

Wie Manager und Marken ticken

Frank Dopheide vor Bild von Ulli Hoeneß_klein

Foto: Frank Dopheide (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Kann man das Thema Marke auf Führungspersönlichkeiten übertragen? Diese Frage schlüsselte Frank Dopheide anhand von vielen Illustrationen und Fallbeispielen aus der Praxis beim Neusser Wirtschaftstreff am 23. Februar 2016 zum Thema „Lichtgestalten – Vom Vorteil eine Persönlichkeitsmarke zu sein“ auf. Der Funke beim Auditorium sprang über. Denn Dopheide, der an der Sporthochschule in Köln mit dem Schwerpunkt Journalistik studiert hat ist keineswegs ein Fachtheoretiker, sondern ein Pragmatiker, der Sachverhalte aus dem oft scheinbar grauen Unternehmensalltag äußerst lebendig darzustellen vermag. 1990 war der Beginn seiner Karriere als Werbetexter bei Spiess Ermisch Abels, später wechselte er als Senior-Texter zu der Düsseldorfer Werbeagentur Grey, zu der er nach einer zwischenzeitigen Berufsstation  bei BMZ im Jahre 2003 zurückkehrte, Die Agentur Grey berief ihn im Jahre 2004 in das Global Creative Board. Er holte den ersten Löwen für Grey in Cannes. 2011 gründete Dopheide selbständig mit der Deutschen Markenarbeit GmbH, für die er auch heute noch tätig ist. Seit 2012 ist er Mitglied der Geschäftsführung der Düsseldorfer Wirtschaftszeitung Handelsblatt.

Die Qualität ist nach Darstellung von Dopheide die Basis für den Erfolg einer Marke. Hinzu kommen dann Bekanntheit und Akzeptanz. Von der Qualität, Bekanntheit und Akzeptanz eines Produkts hängt das Vertrauen entscheidend ab. Und das Vertrauen ist ein Schlüssel zum Erfolg. Nur wenn Qualität, Bekanntheit und Akzeptanz einer Marke gegeben sind kommt es beim Verbraucher zur Identifikation mit einer Marke. Die Identifikation mit einer Marke ist entscheidend, da beispielsweise die Supermarktkette Rewe 55.000 Produkte in ihren Regalen hat und alle diese Produkte durch die Stiftung Warentest durchschnittlich mit „gut“ (2,5) bewertet werden. „Es gibt von allem zu viel. Und alle Produkte sind vergleichbar gut“, stellte Dopheide fest. Von der Identifikation mit einer Marke hängt schließlich ab, ob sich jemand einen Füllfederhalter von Mont Blanc für 399,00 Euro oder einen von Lamy für 19,90 Euro kauft. Und die Kunden, die das Reinigungsmittel „Meister Proper“ kaufen, würden laut Dopheide niemals das Reinigungsmittel „Der General“ kaufen.

Die Formel für das Funktionieren von Produktmarken und Persönlichkeitsmarken

„Ja“ – so lautete Frank Dopheides Antwort  auf die Eingangsfrage. „Denn Marken funktionieren immer nach derselben Formel“, führte er weiter aus und erläuterte „Marken, unabhängig davon, ob wir über Unternehmensmarken, Produktmarken oder  Persönlichkeitsmarken reden, funktionieren immer nach derselben Formel: Können + Charakter x Kontinuität. Das Fundament des Markenerfolgs ist die Qualität: Was kann die Marke? Das allein macht aber im Markt noch nicht den Unterschied. Stiftung Warentest findet, dass die Miele Waschmaschine genauso gut wäscht wie die von Bosch, allerdings kostet sie das Doppelte. Der entscheidende Markenmehrwert entsteht durch den Charakter und die Werte, die Kontinuität, die eine Marke verspricht. Man hat eine konkrete Erwartungshaltung an die Marke, die erfüllt wird. Das macht den großen Wertunterschied aus. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der Kaffee mit verbundenen Augen zuordnen kann, aber ein Pfund Melitta Feine Milde kostet 3,49 Euro, ein Pfund Nespresso eben 23,00 Euro. Und das ist begründet in dem Markencharakter. Bei Nespresso kaufe ich eigentlich gar keinen Kaffee, sondern „La Dolce Vita“ mit George Clooney und italienischem Design. Dieses Prinzip von Können + Charakter x Kontinuität lässt sich 1:1 auf Menschen übertragen. Beispielsweise gibt es zahllose Modedesigner, die ihr Handwerk verstehen. Aber es gibt nur einen Lagerfeld. Er kann sein Handwerk, steht aber auch für deutsche Disziplin, Ernsthaftigkeit und Ideenreichtum. Wenn ich die Augen zumache, sehe ich von allen Designern der Welt ihn am klarsten: schlanker Mann, Pferdezopf, schwarze Brille. Das funktioniert auch bei Politikern, Sportlern, Managern.“

Mit der Qualität bei einer Marke korrespondiert als Fundament laut Dopheide bei einem Manager das Expertenwissen. Der Bekanntheit einer Marke entspricht der Manager als „Sprachrohr“ eines Unternehmens. Die Akzeptanz einer Marke vergleicht Dopheide mit einer Manager-Persönlichkeit als „Instanz“ im Unternehmen. Das einer Marke entgegengebrachte Vertrauen findet seine Parallele bei der Führungskraft als „Gallionsfigur“. Und hat eine Marke bei den Verbrauchern die höchste Stufe der „Identifikation“ erreicht, so ist das Pendant der Stufe des Managers die „Ikone“.

Und genauso, wie dem Verbraucher klar gemacht werden muss, wofür eine Marke steht, muss auch ein Manager seinen Mitarbeitern klar machen, für welche Werte und für welche Unternehmensphilosophie er steht, machte Dopheide mit folgendem Beschreibung deutlich: „Fachlich sind deutsche Manager weltweit die Nummer eins und anerkannt. Sie haben kein Qualitätsproblem, sondern ein Imageproblem. Die meisten pflegen ganz bewusst eine vornehme Zurückhaltung. Das funktioniert aber nicht mehr. Der Vorstandschef darf seinen Mitarbeitern nicht nur aus dem Internet bekannt sein.“ So hätten etwa die Mitarbeiter der Bayer AG Dr. Marijin Dekkers, der seit 2010 Vorstandsvorsitzender des Konzerns ist, vorher nicht persönlich gekannt. Eine Werbeagentur hatte zahlreichen Mitarbeitern der Bayer AG ein Bild des Holländers gezeigt, der vorher in der 2. Bundesliga Tennis gespielt hatte und einen großen Konzern in den USA geleitet hatte. Das ernüchternde Ergebnis: Viele Mitarbeiter konnten mit seinem Gesicht nichts anfangen. Dies sei schlecht für eine Führungskraft, so Dopheide. Sehr gut geschafft habe dies demgegenüber Steve Jobs von Apple.

Sehr wichtig ist es schließlich zur Abrundung des Erfolgs von Unternehmen und Manager, wenn diese Geschichten erzählen können, mit denen die Verbraucher dann die Unternehmen stets assoziieren. Dass die Verbraucher ein bestimmtes Bild eines Unternehmens, einer Marke im Kopf haben, ist das A und O für das Merkmal der Einzigartigkeit einer Marke. Und genauso gilt dies auch für den Manager. Dieser kann und darf sich daher nicht im stillen Kämmerlein einschließen, sondern muss vielmehr die Menschen in seinen Bann ziehen, sie begeistern und motivieren. „Es muss nicht gleich eine Homestory in der „Bunten“ oder „Gala“ sein. Übertriebene Selbstdarstellung schadet nur. Eine starke Marke als Manager aber wirkt vielfältig: als Identifikationsfigur für die Mitarbeiter, als Vertrauensanker für die Öffentlichkeit, als Wertetreiber für die Shareholder, als Anziehungskraft für talentierte Nachwuchskräfte und als treibender Motor für die Kommunikation. „All das funktioniert aber nur, wenn das Gesicht des Managers bekannt ist und jeder weiß, wofür der Manager steht“, unterstrich Dopheide.

Claus Hipp_klein

Foto: Claus Hipp beim Deutschen Marketing-Tag 2013 in Düsseldorf (Aufnahme: Christian Dick)

Als Beispiel für einen Unternehmer, der mit seiner Botschaft sehr überzeugend und authentisch ankommt, nannte Dopheide bei seinem Vortrag in Neuss Claus Hipp, dessen Satz in der Fernsehwerbung „Dafür stehe ich mit meinem Namen“ schon legendär ist. Laut Dopheide ist das Unternehmen Hipp in Deutschland Marktführer mit einem Marktanteil von 40 Prozent, vor dem Unternehmen Nestlé.

Wenn man Vertrauen einmal verspielt hat, kommt man in der Regel nicht wieder hoch. Dies gilt zum Beispiel für den früheren CSU-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg, denn „der nicht gezeigt hat, dass er es wirklich kann“, erklärte Dopheide. Das Feld der Politik ist von seinem Werteraum her, wenn man dem Modell von Dopheide folgt, im Bereich der Dominanz angesiedelt, in dem Macht, Status und Leistung entscheidend sind. Demgegenüber ist es für Dopheide durchaus vorstellbar, dass Ulli Hoeneß nach seiner Haftentlassung wieder zu Bayern München zurückkehrt, da soziale Werte und familiäre Gemeinschaft zu der Vereinsmarke gehören und Ulli Hoeneß hier, nach wie vor, gut ins Bild passe. Und Franz Beckenbauer, der schon ewig den Beinamen „der Kaiser“ hat, wird auch, trotz der angeblich im Zusammenhang mit der Fußball-WM 2006 in Deutschland geflossenen 6,7 Millionen Euro, immer eine „Ikone“ bleiben.

Bürgerfest zur U-Bahn-Fertigstellung in Düsseldorf am 20. Februar

Bürgerfest Plakat_klein

(Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

U-Dachs 2016_klein

Foto: So sieht er aus: Der U-Dachs zur Fertigstellung der Wehrhahn-Linie (Aufnahme: Christian Dick)

 

U-Dachse aus den 1980er Jahren_klein

Foto: Zum Vergleich; Die beiden U-Dachse links. So sahen die U-Dachse in den 1980er Jahren beim Bau der ersten Düsseldorfer U-Bahnhöfe aus. (Aufnahme: Christian Dick)

Michael Clausecker_Thomas Geisel_Dr. Stephan Keller_Andrea Blome_Gerd Wittkötter_klein

 

Foto  Im U-Bahn-Gleis, Haltestelle Schadowstraße: der Vorstandssprecher der Rheinbahn Michael Clausecker, der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel, Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller, die Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, Andrea Blome, und der Projektleiter der Wehrhahn-Linie Gerd Wittkötter. (Aufnahme: Christian Dick)

Am 20. Februar wird es in Düsseldorf heiß her gehen. Denn dann kann man sich in der Stadt sehr viel schneller fortbewegen, Der Grund: Nach acht Jahren sind die fünf neuen U-Bahnstrecken – und Bahnhöfe fertiggestellt. Wer in den vergangenen Jahren bei einem Besuch in Düsseldorf gedacht hat „Das Leben ist eine Baustelle“, der wird nun erleichtert aufatmen, weil das neue U-Bahnnetz Düsseldorfs Wohnqualität noch mehr steigert. Man braucht dann eigentlich kein Auto mehr, wenn man in Düsseldorf wohnt und auch dort arbeitet. Und im Gegensatz zum Berliner Flughafen, lag der Bau der neuen U-Bahnstrecken in Düsseldorf im Zeitplan, und auch der Budgetrahmen wurde laut Oberbürgermeister Thomas Geisel eingehalten. Dies ist bei Großprojekten dieser Art nicht immer gewährleistet.

Bevor es los geht waren noch Feinarbeiten notwendig.

Letzter Schliff_klein

Foto: Der letzte Schliff an der U-Bahn-Station Schadowstraße (Aufnahme: Christian Dick)

Blick vom EIngang Schadowstraße_klein

Foto: Ausblick von der U-Bahn-Station Schadowstraße zum ehemaligen Thyssen-Hochhaus und zum Schauspielhaus (Aufnahme: Christian Dick)

Auf einer Videowand im U-Bahnhof Schadowstraße bekommt man einen Überblick über das Geschehen in den U-Bahnhöfen. Die Videowand, auf der noch ein vorproduzierter Film lief, sieht man auf folgendem Foto.

Videowand_klein

(Aufnahme: Christian Dick)

Und so sieht es im U-Bahn-Tunnel am Bahnhof Schadowstraße aus.

Tunnelblick 2_klein Tunnelblick 1_klein

Foto: Hier bekommt das Wort Tunnelblick eine neue Dimension. (Aufnahmen: Christian Dick)

Zu verdanken ist die erfolgreiche Durchführung des Baus des neuer U-Bahnstrecken dem Projektleiter der Wehrhahn-Linie Gerd Wittkötter und seinem Team. Das Bauprojekt der neuen U-Bahnstrecken in Düsseldorf ist laut Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller zu Vorbild für ganz Deutschland geworden.

Gerd Wittkötte_klein

Foto: Gerd Wittkötter, der im Jahre 2015 durch den Fernsehsender center.tv als „Düsseldorfer des Jahres“ ausgezeichnet wurde (Aufnahme: Christian Dick)

Thomas Geisel_Dr. Stephan Keller_Andrea Blome_Gerd Wittkötter 2_klein

Foto: Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel war in bester Stimmung bei einer Pressekonferenz im neuen U-Bahnhof Schadowstraße am 16. Februar. Rechts neben dem Düsseldorfer Stadtoberhaupt Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller, die Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, Andrea Blome, und der Projektleiter der Wehrhahn-Linie Gerd Wittkötter. (Foto: Christian Dick)

Die Fertigstellung der neuen Düsseldorfer U-Bahnstrecken wird am kommenden Samstag ausgiebig gefeiert.

Buntes Programm auf dem Schadowplatz / Unterhaltungsprogramm auch an den sechs neuen Bahnhöfen

Mit einem Bürgerfest feiert Düsseldorf die Eröffnung der Wehrhahn-Linie am Samstag, 20. Februar. Zentrum der Aktivitäten ist von 11 Uhr bis 17 Uhr der Schadowplatz, wo Oberbürgermeister Thomas Geisel das Fest um 11 Uhr eröffnet. OB Geisel: „Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger und die Menschen aus der ganzen Region Düsseldorf herzlich ein, mit uns die Eröffnung der neuen innerstädtischen U-Bahn-Trasse zu feiern. Machen Sie sich neben dem Besuch des Festes selbst ein Bild von der neuen 3,4 Kilometer langen unterirdischen Verbindung durch die City und von der, wie ich finde, sehr gelungenen künstlerischen Gestaltung der sechs neuen Bahnhöfe.“

Die Eröffnung

Oberbürgermeister Thomas Geisel gibt am Samstag, 20. Februar, 12 Uhr, im neuen U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee das offizielle Startsignal für den Betrieb der Wehrhahn-Linie. Voraus gehen Ansprachen des Stadtoberhauptes, des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, sowie von Landesverkehrsminister Michael Groschek. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erreichen den Bahnhof an diesem Tag ab 11.30 Uhr von der Heinrich-Heine-Passage – und für die Phase der offiziellen Eröffnung nur von dort.

Wenn sich der erste Zug der Wehrhahn-Linie von der Heinrich-Heine-Allee in Bewegung setzt, starten gleichzeitig in den übrigen fünf unterirdischen Bahnhöfen Züge. Das sind Kirchplatz, Graf-Adolf-Platz, Benrather Straße, Schadowstraße und Pempelforter Straße. Auch diese Bahnhöfe stehen an diesem Tag ab 11.30 Uhr offen. Die Züge der Wehrhahn-Linie können am 20. Februar unentgeltlich benutzt werden. Gelegenheit zur Mitfahrt besteht bis in die Abendstunden gegen 22 Uhr. Der Verkehr verläuft ausschließlich unter der Erde. An den Stationen Kirchplatz und Pempelforter Straße kehren die Züge jeweils.

Das Bürgerfest

Auf dem Schadowplatz erwartet die Besucher ein buntes Programm. Bei Livemusik können sich die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer anhand zahlreicher Fotos noch einmal ein Bild über die Zeit vor Beginn der Bauarbeiten machen. Auf 15 Stelen zwischen Cornelius- und Schadowplatz zeigen historische Fotos aus dem Stadtarchiv wie es im Baubereich der Wehrhahn-Linie früher einmal ausgesehen hat. Eine Ausstellung von Fotos und Grafiken vermittelt dazu einen Eindruck rund um den Bau der Wehrhahn-Linie. Die Stelen am Wegesrand schaffen eine Verbindung zwischen Schadowplatz und Corneliusplatz. Überstrahlt wird das Fest, was die Höhe angeht, vom Riesenrad am Corneliusplatz, das dort anlässlich der Eröffnung der Wehrhahn-Linie aufgebaut worden ist.

Für die kleinen Besucher ist ebenfalls gesorgt: Eine alte Kinder-Straßen-bahn lässt nostalgische Gefühle entstehen, der beliebte U-Dax begrüßt die Gäste und kleine wie große Fans können sich mit viel Kinderschminke in einen Mini-Dax verwandeln. Daneben gibt es Bastelaktionen zum Thema Bahn, Holzpuzzles mit U-Dax- und Stadtwappenmotiv und Malvorlagen. Daneben haben der U-Dax und Lookie, das Verkehrsmaskottchen, ihren Auftritt.

Bei Getränken und einer deftigen Mahlzeit lässt es sich dann gut zuhören. Die Peter Weisheit Band und das Jolly Jazz Orchestra spielen Dixie und Swingmusik, die Musiker der Rheinbahn und das UHU-Orchester der Clara-Schumann-Musikschule sorgen für Big-Band-Töne. Zum Schluss kann dann noch einmal getanzt werden: die Tomra Alstars haben im November den Firmenband-Contest der Welthungerhilfe gewonnen und treten erstmals mit Coversongs und aktuellen Hits vor einem großen Publikum auf.

Aber nicht nur die City steht im Mittelpunkt. Stelzenläufer, Luftballonkünstler sowie die Peter Weisheit-Band und das Jolly Jazz Orchestra sind im Laufe des Tages auch an den übrigen neuen Bahnhöfen, deren Abgänge weithin sichtbar von Großballons gekennzeichnet werden, musikalisch unterwegs. Promotionteams verteilen dort Give?aways, Broschüren und Linienpläne.

Bühnenprogramm auf dem Schadowplatz

11 Uhr: Eröffnung mit Oberbürgermeister Thomas Geisel, Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller, der Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, Andrea Blome, und Projektleiter der Wehrhahn-Linie, Gerd Wittkötter. Moderator: Volker Kirst

11.10 bis 12.40 Uhr: Orchester der Rheinbahn; 12.50 bis 13.10 Uhr: Kinderchor des Städtischen Musikverein zu Düsseldorf e.V.; 13.25 bis 14.15 Uhr: Peter Weisheit Band; 14.35 bis 15.20 Uhr: UHU Blasorchester der Robert-Schumann-Musikschule; 15.30 bis 16.10 Uhr: Jolly Jazz Orchestra; 16.15 bis 17 Uhr: Tomra Allstars.

Programm an den Bahnhöfen

Kirchplatz: Stelzenläufer 16.10 bis 17 Uhr, Luftballonkünstler 16.10 bis 17 Uhr, The Jolly Jazz Orchestra, 12 bis 12.20 Uhr und Peter Weisheit Band 15.30 bis 15.50 Uhr.

Graf-Adolf-Platz Stelzenläufer 15.10 bis 16 Uhr, Luftballonkünstler 15.10 bis 16 Uhr, The Jolly Jazz Orchestra 12.30 bis 12.50 Uhr und Peter Weisheit Band 15 bis- 15.20 Uhr.

Benrather Straße: Stelzenläufer 14.20 bis 15 Uhr, Luftballonkünstler 14.20 bis 15 Uhr, The Jolly Jazz Orchestra 13 bis 13.20 Uhr und Peter Weisheit Band 14.30 bis 14.50 Uhr.

Heinrich-Heine-Allee: Stelzenläufer 13.30 bis 14.10 Uhr, Luftballonkünstler 13.30 bis 14.10 Uhr, The Jolly Jazz Orchestra 13.30 bis 13.50 Uhr und Peter Weisheit Band 13 bis 13.15 Uhr.

Schadowstraße: Stelzenläufer 12.40 bis 13.20 Uhr, Luftballonkünstler 12.40 bis13.20 Uhr, The Jolly Jazz Orchestra 14 bis 14.20 Uhr und Peter Weisheit Band 12.30 bis 12.50 Uhr.

Pempelforter Straße: Stelzenläufer 11 bis 11.45 Uhr, Luftballonkünstler 11 bis 11.45 Uhr, The Jolly Jazz Orchestra 14.30 bis 15 Uhr, Peter Weisheit Band 12 bis 12.20 Uhr.

 

 

Fesselnde Darstellung der Geschichte Kölns

Buchtipp von Christian Dick

Die Geschichte Kölns ist voller Spannung und Faszination, die Stadt ist ein Kleinod europäischer Kultur. Im Jahre 2015 wurde im Kölner Greven Verlag ein Buch der Autoren Barbara und Christoph Driessen mit dem Titel „Köln. Eine Geschichte“ herausgegeben. Dieses Buch lässt einen nicht mehr los, wenn man es einmal in den Händen hält. Die 2000jährige Geschichte Kölns wird in diesem sehr abwechslungsreich und lebendig dargestellt. Was die Autoren hier mit Worten beschreiben ist sehr gut fassbar und berührt das Herz. Der Leser wird aber auch ein vielen Stellen neue Erkenntnisse gewinnen und staunen. Wo stehen die ältesten Kölner Bäume? Welche  Süßigkeiten naschten Kinder im römischen Köln? Warum gab es im Mittelalter ein Stück Köln im  Herzen von London? Und welcher Kölner stellte schon im 19. Jahrhundert die Weichen für die Fast-food-Restaurants von heute? Besonders schön an diesem Buch sind die vielen historischen Bilder, die eindrucksvoll die reichhaltige Kölner Kultur und das Kölner Lebensgefühl visualisieren.

Mit 280 ist dieses Buch über dieses Buch über die Kölner Geschichte nicht zu lang geraden, die Darstellung ist kompakt. Im Gegensatz vielen anderen Werken, die sich bisher mit der Geschichte Kölns befasst haben, ist die Perspektive, die die Autoren eingenommen haben, bemerkenswert. Das Augenmerk gilt nie ausschließlich Köln, die Einbeziehung des Kontexts der internationalen Beziehungen Kölns ist ein Schwerpunkt dieses Buches. Die Autoren stellen Köln als europäische Metropole, deren weltweite Anziehungskraft seit vielen Epochen ausstrahlt und die umgekehrt ein deutliche interkulturelle Prägung, auch durch weit entfernte Gesellschaften hat. Ein roter Faden zieht sich von der kosmopolitischen Kolonie der Mutter Neros bis zur heutigen Vielvölkerstadt mit mehr als 180 Nationalitäten und 150 Religionen. Eine einzigartige Hommage an eine viel geliebte Stadt.

Dr. Barbara und Dr. Christoph Driessen, geb. 1972 und 1967, waren viele Jahre lang Auslandskorrespondenten. Seit 2006 sind sie in Köln ansässig: Barbara Driessen arbeitet als freie Journalistin, Christoph Driessen leitet das Kölner Büro der Deutschen Presse- Agentur dpa. Beide haben mehrere Bücher verfasst, darunter Rembrandt und die Frauen, Geschichte der Niederlande – Von der Seemacht zum Trendland und Menschen im Kölner Dom (Greven Verlag Köln).

Cover_Köln Eine Geschichte

Barbara und Christoph Driessen

Köln. Eine Geschichte

Vom Urwald zur Millionenstadt

280 Seiten

16,7 × 24 cm

35 farbige Abbildungen

Gebunden mit Schutzumschlag

24.90 Euro

978-3-7743-0653-0

Paartherapie der besonderen Art

Wunderübung_klein

Foto: das Ensemble des Stücks „Die Wunderübung“:  Hans-Martin Stier, Dana Golombek und Christoph M. Ohrt (Quelle: Theater an der Kö)

Autor: Christian Dick

An der aktuellen Inszenierung im Düsseldorfer Theater an der Kö unter dem Titel „DIE WUNDERÜBUNG“ hätte Sigmund Freud seine wahre Freude gehabt. Wenn sich bei einer Paartherapie die Ehefrau ihren Ehemann gleichsam wie eine Schlange unentwegt angiftet und der Ehemann darauf mit viel Biss und Sarkasmus wie aus der Kanone geschossen Salven abfeuert, die die Ehefrau emotional nur noch viel stärker in Rage bringen, dann ist jeder Therapeut machtlos. So ist es im Falle der Eheleute Joana und Valentin, die in brillanter Weise von Christoph M. Ohrt und Dana Golombek, die beide eine erfolgreiche Fernsehkarriere vorweisen können,  dargestellt werden.

Dem Therapeut, der von dem ebenfalls aus dem Fernsehen bekannten Hans-Martin Stier verkörpert wird, stehen die Haare zu Berge. Er erkennt die vertrackte  Situation auf den ersten Blick. Hier handelt es sich um ein Paar, das bereits große Erfahrung darin hat, sich gegenseitig aneinander aufzureiben und dessen Duelle in ihrer Schärfe auf höchstem Niveau sind. Der Therapeut sagt etwa, dass die Eheleute genau in sich hinein horchen mögen. Die Antwort des Ehemanns darauf lautet „Wenn die in sich hineinhorcht, müsste sie eigentlich eine Hörsturz bekommen!“.

Der Therapeut versucht die beiden mit Paarübungen und Rollentausch herauszufordern, um eventuell eine Verhaltensänderung herbeizuführen, so dass die Ehepartner einsichtig werden und sich aussöhnen. Der Therapeut, der selber auch in einer mit Problemen behafteten Situation ist, steht in diesem Fall vor einem scheinbar ausweglosen Konflikt, der nicht zu kitten ist. So sehr sich der Therapeut auch sein Gehirn zermartert, die Hitzköpfe der Ehepartner prallen immer wieder aufeinander.

Und das, obwohl die Liebe der beiden Ehepartner vor 17 Jahren angefangen hat wie in einem Bilderbuch. Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Unter Wasser. Damals in Ägypten, beim Tauchen. Valentin, der jeden Fisch genau benennen konnte und der einzige, der im Neopren-Anzug sexy ausgesehen hat. Und Joana, gegen die jede Meerjungfrau nur als eigelegter Rollmops punkten konnte, und die ihm sofort die Luft zum Atmen nahm – trotz Sauerstoffflasche. Dann haben die beiden noch eine Tochter und einen Sohn. Wollen die beiden ihre Beziehung jetzt einfach wegwerfen? In dieser Situation kann nur etwas ganz Geniales weiterhelfen. Die Zuschauer werden am Ende sehr erstaunt sein. Zu viel sei aber an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung nicht vorweggenommen wird.

Diese Inszenierung von Theaterdirektor René Heinersdorff ist äußerst sehenswert, weil man hier wieder einmal sieht, dass der Regie mit viel Fingerspitzengefühl agiert hat und hier auf der Bühne ein Stoff dargeboten wird, der zwar in zugespitzter Form präsentiert wird, der aber dennoch mitten aus dem Leben stammt. Das Stück „Die Wunderübung“ könnte in eben dieser Inszenierung sehr gut auch in einem Schauspielhaus aufgeführt werden, weil es auch oft sehr nachdenklich stimmt.

Nach „Gut gegen Nordwind“ beweist Autor Daniel Glattauer einmal mehr sein großes Talent Szenen mit exzellenten Pointen und völlig unerwarteten Wendungen. In „Die Wunderübung“ gelingt ihm das ebenso von Emotionen getragene wie mit viel Sarkasmus angereicherte Porträt eines Paares, dessen Blütezeit in der Liebe offensichtlich vorbei ist, das aber seine  nicht einfach so aufgeben will.

„Die Wunderübung“ steht bis zum 3. April 2016 auf dem Programm des Theater an der Kö in Düsseldorf. Die Theaterkasse ist unter der Telefonnummer 0211 – 32 23 33 erreichbar, E-Mail: info@theateranderkoe.de . Weitere Information sind auf Internetseite des Theater unter folgender Adresse zu finden: http://www.theateranderkoe.de/

Märchenabend in Düsseldorf-Heerdt

„Und sie lebten glücklich…“

„Das Märchenerzählen ist ein fast vergessenes Kulturgut. Das lebendige Wort weckt Bilder in unserer Phantasie, die nur uns selbst gehören“, sagt Märchenerzählerin Angelika Schreurs. Sie erzählt gemeinsam mit Markus Nau, Gasterzähler aus München, Märchen.

Werte und Erfahrungen, aber auch das Gute, Böse, Schlechte und Schöne wurden schon immer in Geschichten verpackt und durch Erzähler, Moritatensänger und Reisende verbreitet. Märchen versetzen einen in eine scheinbar vergangene Zeit und sind voll von Helden, Prinzessinnen, Hexen und anderen fantastischen Wesen. In ihnen stecken viel Weisheit und Lebenserfahrung. Und darum sind Märchen zeitlos und faszinieren noch heute Groß und Klein gleichermaßen.

Nationale und internationale Märchen liest Schreurs am Mittwoch, 17. Februar, im evangelischen Paul-Gerhardt-Haus, Heerdter Landstraße 30.

Musikalisch gestaltet Lilo Gottschalk den Abend am Klavier.

Der Eintritt beträgt sieben Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Gemeindebüro unter der Düsseldorfer Rufnummer 0211-50 15 46.

Beginn ist um 19.30 Uhr.

Manfred Lütz „Erfolg ist nicht wichtig. Es kommt darauf an, etwas Sinngebendes im Leben zu machen.“

Launiger Vortrag beim Neujahrsempfang der CDU in Kaarst über Glücksforschung

Manfred Lütz_klein

Foto: Dr. Manfred Lütz (Aufnahme: Christian Dick)

Carl-Wilhelm Bienefeld_Ansgar Heveling_Brigitt Thönißen_Lutz Lienenkämper_Ulrike Nienhaus_Ingo Kotzian_Manfred Lütz_klein

Foto: Carl-Wilhelm Bienefeld (Mitglied des Stadtrats in Kaarst), Ansgar Heveling, Bundestagsabgeordneter aus Korschenbroich, Brigitt Thönißen (Mitglied des Stadtrats in Kaarst), Staatsminister a. D. und Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Lutz Lienenkämper aus Meerbusch, die Kaarsten Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus, seit Herbst 2016 im Amt, Ingo Kotzian (Mitglied des Stadtrats in Kaarst), der Vorsitzende der CDU Kaarst Lars Christoph, und Dr. Manfred Lütz (Aufnahme: Christian Dick)

Heike Reiß_Lutz Lienekämper_klein

Foto: Heike Reiß, Wirtschaftsförderin der Stadt Meerbusch, und Lutz Lienenkämper (MdL), Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion (Aufnahme: Christian Dick)

Autor Christian Dick

„Ich wundere mich, dass so viele Menschen hier sind. Ich hatte immer gedacht, Kaarst ist ein Autobahnkreuz.“ Mit dieser Eingangsbemerkung hatte der Theologe, Psychiater und erfolgreiche Buchautor Dr. Manfred Lütz, der das Alexianer-Krankenhaus in Köln leitet, die Lacher des Publikums beim Neujahrsempfang 2016 der CDU Kaarst auf seine Seite. Wer sich ein Rezept für Glück erhofft hatte, war bei diesem Vortrag falsch. Und bei der Antwort auf die Frage, in welchem Land auf der Welt die Menschen am Glücklichsten sind, hätte wahrscheinlich ein Großteil des Auditoriums danebengelegen. Doch nicht nur die Vermehrung des Wissens, in welchen konkreten Situationen das Glück greifbar und erfahrbar wird, sondern auch der Humor kam bei dieser Veranstaltung keineswegs zu kurz.

Zugegeben, dieser Neujahrsempfang am Valentinstag dürfte einer der letzten in diesem Jahr gewesen sein, geschuldet war dieser Termin allerdings der Tatsache, dass der Referent Ende Januar keine Zeit hatte. Die Neujahrsempfänge der CDU Kaarst sind insofern bemerkenswert, weil hier oft kein Politiker Gastredner ist und schon gar kein CDU-Politiker. 2012 war der damalige Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln Heinz Buschkowsky (SPD) in Kaarst.

„Meine Regierung, also meine Frau, ist in der Frauen-Union. Als sie hörte CDU, da hat sie gesagt „Da musst Du hingehen“, so beschrieb Manfred Lütz seine Motivation, nach Kaarst zu kommen. Er hatte noch aus einem Grund anderen zugesagt: „Ich bin Rheinländer. Und zwar linksrheinisch. Also jener Hälfte der Welt zugehörig, wo die Römer waren und die Kultur herkommt. Rechtsrheinisch, das ist dort, wo man Kultur nur aus dem Fernsehen kennt und wo die große Straße nach Moskau beginnt.“

Manfred Lütz erklärte im Folgenden „Der Rheinländer neigt zu Hilfsbereitschaft. Ich habe vor dreißig Jahren eine integrative Behindertengruppe gegründet. Integrativ – das darf man heute nicht mehr sagen. Heute heißt das Inklusion. Ich wundere mich, warum man alle Behinderten in einem einzigen Raum einschließt“, stellte Lütz bissig fest und zog dann noch einmal über die im Rechtsrheinischen lebenden Menschen her: „Wir haben alle Behinderten in einer rechtsrheinischen Stadt: In Düsseldorf. Der Düsseldorfer hat auch Minderwertigkeitskomplexe. Ursprünglich war er Neandertaler. Ich war einmal in einem Parkhaus in Düsseldorf. Ich habe keinen Parkplatz gefunden und bin dann bis in die oberste Etage auf den letzten Parkplatz gefahren. Als ich dann im Aufzug war habe ich gesehen, dass die Etagenknöpfe in Blindenschrift waren. Blindenschrift in einem Autoparkhaus! Da hat man doch die stille Hoffnung, dass der blinde Autofahrer wenigstens auch einen sehenden Beifahrer hat. Als ich dann den Straßenverkehr in Düsseldorf beobachtet habe, wurde mir vieles klar.“ Mit diesen Worten sorgte Lütz für heitere Stimmung im Auditorium und wirkte damit erfolgreich einer negativen Beeinflussung des Gemüts an diesem kalten und verregneten Valentinstag entgegen.

Anschließend ging Lütz in medias res und fasste die wesentlichen Thesen seines aktuellen Buchs „Wie Sie unvermeidlich glücklich werden“ zusammen.

Zur vollständigen Ansicht des Artikels, klicken Sie bitte die Überschrift des Artikels an. Weiterlesen

Klavier Rezital – vier Hände zwei Flügel  – 14. Februar in Düsseldorf

Franz Schubert / Dmitri Kabalevsky – Fantasie f-Moll op. 103

Dmitri Kabalevsky wird mit Shostakovich und Prokofiev zu den ehemaligen führenden Komponisten der Sowjetunion gezählt. Eine meisterhaft geschriebene Musik mit großer Anziehungskraft und voll von Esprit und Charme.

Johannes Brahms – Ungarische Tänze ( Auswahl )

Die Ungarischen Tänze entstanden 1858–69 in einer vierhändigen Klavierfassung. Dabei handelt es sich vielfach nicht um originale Gedanken Brahms’, sondern um Bearbeitungen vorgefundener Melodien.

Frédéric Chopin – Rondo in C-Dur op. 73

Das Rondo wurde von Chopin als Student zuerst für Solo- Klavier komponiert, jedoch kurz darauf bereits für zwei Klaviere arrangiert. Das Rondo ist in einer glänzenden und funkelnden Salonart geschrieben.

Anton Arensky – Suite No. 1 op. 15 Romance / Waltz / Polonaise

Die Suite (1888) ist für Arenskys flüssige Kompositionsweise und handwerkliches Können bezeichnend. Immer wieder gelingt es ihm, seine Zuhörer mit eleganten Arabesken und meisterhaften Verzierungen zu überraschen und zu entzücken.

George Gershwin – “Rhapsodie in blue”

„Rhapsody in Blue“ ist eine Komposition des amerikanischen KomponistenGeorge Gershwin für Klavier und Jazz-Band. Die einzelnen Elemente verbinden klassische Musik mit Jazz. Die Premiere fand am 12. Februar 1924 in der Aeolian Hall New York statt.

Es ist nach 2014 das 2. Klavierkonzert in der Jonakirche der Ev. Kirchengemeinde Kaiserswerth

VERANSTALTER

Evangelische Kirchengemeinde Kaiserswerth

TICKETS

Preis 10€ Freie Platzwahl

KONZERTTERMIN- UND BEGINN

14. Februar 2016, 18:00 Uhr Einlaß 17:30

VERANSTALTUNGSORT

Jonakirche

Lantzallee 2

40474 Düsseldorf-Lohausen

Markenrecht  für kleine Unternehmen

Bergische IHK setzt Seminarreihe „Klein. Bergisch. Gut.“ am 25. Februar fort

Mit einer Veranstaltung zum Thema „Markenrecht für kleine Unternehmen“ setzt die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) am 25. Februar ihre Vortragsreihe für Einpersonen- und Kleinunternehmen fort. Das Seminar findet von 18 bis 19.30 Uhr in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal am Heinrich-Kamp-Platz 2 statt. IHK-Geschäftsführer Ludger Benda, Leiter der IHK-Rechtsabteilung, wird zeigen, was genau eine Marke ist, wie man sie einträgt, schützt und abgrenzt.

Ziel der seit 2014 angebotenen Reihe „Klein. Bergisch. Gut.“ ist es, den Unternehmern nützliche Informationen aus verschiedenen unternehmensrelevanten Bereichen zu vermitteln. Darüber hinaus sollen der Erfahrungsaustausch untereinander und das Knüpfen von Kontakten ermöglicht werden. Im Laufe des Jahres sind drei weitere Veranstaltungen geplant, in denen es um „Das Netzwerk der Wirtschaftsjunioren“ (30. Juni), „Urheberrecht“

(1. September) und „Gesundheitsmanagement für Unternehmer“ (10. November) geht. Die kostenlosen Veranstaltungen richten sich an alle interessierten bergischen Kleinunternehmen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon: 0202 2490-501 (Sofia Ernst), E-Mail: s.ernst@wuppertal.ihk.de oder online unter www.wuppertal.ihk.de (Dokumentennummer 3106862).