Archiv für den Monat: März 2016

Düsseldorfs Abgründe bergen archäologische Überraschungen in sich

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Foto: Illustratorin Isabella Roth und  Michael Brockerhoff, Autor des Buchs „Die Stadt der Ringe“ (Aufnahme: Christian Dick)

Autoren: Christian Dick und Dr. Ulrich Bossier

„Das Leben ist eine Baustelle“- diesen Filmtitel könnte man auf Düsseldorf bezogen geradezu wörtlich nehmen. So lästig Baumaßnahmen für die Düsseldorfer oft auch erscheinen mögen, genauso groß kann der Gewinn an Erkenntnissen sein, der daraus gewonnen wird. Und wer hätte das gedacht? Nicht nur die etwas weiter südlich am Rhein gelegene Nachbarstadt, auch für die Stadt Düsseldorf haben Ringe eine besondere Bedeutung. Warum das so ist, das wussten viele Düsseldorfer, die nicht so sehr mit der Archäologie der Stadt vertraut waren, bisher noch nicht. Bei Bauarbeiten in der Düsseldorfer Altstadt kann man feststellen, dass das Eintauchen in die Düsseldorfer Abgründe durchaus dazu führen kann, die Historie der Stadt noch tiefer zu ergründen und nicht selten überraschende Einblicke zu gewinnen, die zuvor im Verborgenen lagen. Dies war beispielsweise im Rahmen des  U-Bahn-Baus in den 1980er Jahren und von 2008 bis 2016 der Fall. Ebenso war es beim Ausbaggern des Andreasquartiers im Herzen der Altstadt. Und der Bau des Rheinufertunnels von 1990 bis 1993 führte ebenfalls zur Gewinnung neuen Wissens, das bis dato im Dunkeln lag.

Eine Darstellung von Archäologie und Forschungsbefunden im Zuge von Grabungen in Düsseldorf, die Aufschluss über die Historie der Stadt geben – das hört sich zunächst nach eintöniger Wissenschaft und gähnender Langeweile an.  Einen Überblick ganz anderer Art, der diese Thematik so vermittelt, dass man sich mal eben zwischendurch, beispielsweise in einer Pause vom Arbeitsalltag oder auch bei einer Fahrt mit der Straßenbahn damit beschäftigen  kann, ein Überblick, der noch dazu außerordentlich farbenfroh daher kommt, ist nun im Kölner Greven Verlag „Die Stadt der Ringe – Düsseldorfs Geschichte neu ausgegraben“  erschienen. Der frühere Redakteur der Rheinischen Post Michael Brockerhoff, der jahrelang in der Lokalredaktion in Düsseldorf für das Thema Stadtgeschichte zuständig war und dadurch wie kein anderer dafür prädestiniert ist, den Leserinnen und Lesern einen solchen Stoff nahe zu bringen. Und dies noch dazu in einer so spannenden Form, die einen nicht mehr los lässt, denn das Buch wartet mit vielen Überraschungen. Nach Vertiefung in dieses Buch, erscheint Düsseldorf dem Leser in ganz neuen Licht. Es wird in evidenter Weise vor Augen geführt, welche baulichen Schätze die Stadt birgt, wieviel Charme sie zum Beispiel während der Zeit Jan Wellems hatte, wie sich die Stadt bis in die heutige Zeit entwickelt hat und was heute den Reiz der Stadt ausmacht: Urige Atmosphäre an den historisch bedeutsamen Plätzen und Gebäuden in der Altstadt, wie etwa im Rosengarten hinter dem Stadtmuseum, in der Andreaskirche oder im Maxhaus in der Schulstraße, dem früheren Franziskanerkloster, gibt es genauso wie den hochmodernen Kö-Bogen.  Über sämtliche archäologischen Funde, die im Rahmen der zuvor genannten Bauprojekte zutage traten, und über deren Erforschung gibt diees Buch Auskunft. Brockerhoff hat das Umgraben an den verschiedenen Stellen im Herzen Düsseldorf in den vergangenen 30 Jahren intensiv verfolgt und war dabei nah an den Menschen, die unmittelbar hiermit beschäftigt waren. Er hat das Buch in Zusammenarbeit und wissenschaftlicher Nähe mit Forschern ausgefeilt. Das nun erschienene Endergebnis besticht insbesondere dadurch, dass es sich um ein Erzählbuch handelt, das Düsseldorf bildhaft beschreit und klar wie pittoresk das Stadtbild Düsseldorfs zur Zeit Jan Wellems war und welche schönen Oasen es noch heutige im Großstadtgetümmel gibt. Das Buch zeichent sich durch eine sehr plastische, lebendige und äußerst kurzweilige Darstellungsweise aus. Es eignet sich zum Beispiel hervorragend dazu, sich auf eigene Faust auf Entdeckungstour zu den im Buch näher unter die Lupe genommenen Orten und Bauwerken der Stadt zu begeben. Wie die Teile eines Puzzles kann man alle in dem Buch beschriebenen Orte, bei Ausgrabungen entdeckte Teile der Stadtmauer und Bauwerke einzeln nacheinander inspizieren, so dass sich am Ende ein eindrucksvolles Gesamtbild ergibt. Dabei werden selbst eingefleischte Düsseldorfer noch zum Staunen gebracht. Der Autor präsentiert verblüffende, bis dato wenig geläufige Einzelheiten, wobei ihn dieselbe Neugier und derselbe Tatendrang beim Aufspüren von neuen Aspekten anspornt, wie dies auch bei den Archäologen bei deren Forschung der Fall war.

Die archäologischen Ausgrabungen sind ein Indiz für das Wachstum der Stadt und bringen neues Licht in die Vorgeschichte von Düsseldorf, die bislang größtenteils im Verborgenen war. Sensationell sind die Belege dafür, dass die Stadt ihren Ursprung in einer  germanischen Siedlung hat: Zum ersten Mal wurde nachgewiesen, dass seit 2000 Jahren Menschen an der Düsselmündung leben. Ausgehend hiervon vollzieht sich die Entwicklung angefangen vom Dorf an der Düssel und dem sehr kleinen Gemeindegebiet nach der Stadterhebung bis hin zur noblen Residenzstadt, die dem höfischen Leben Jan Wellems zur Repräsentation diente und die die Wurzeln für die heutige Modestadt Düsseldorf gelegt hat: Düsseldorfs Stadtgebiet wurde nach und nach immer größer. Jede Periode der Ausdehnung des Stadtgebiets wurde mit einem Mauerring abgesichert. Daher kann man Düsseldorf mit Fug und Recht als eine „Stadt der Ringe“ bezeichnen. Es macht große Freude, der lebendigen Reportage des Autors darüber zu folgen, wie Archäologen auf diese Ringe gestoßen sind, und wie er beschreibt, welche Geschichte diese Mauern über all die Jahrhunderte hinweg erzählen können.

Abgerundet wird das Buch nicht etwa durch Fotos, sondern vielmehr durch farbige Zeichnungen, die diesem Werk einen Hauch von Poesie verleihen. Mit ihren freudig stimmenden Illustrationen visualisiert Isabella Roth die imposanten Befestigungsanlagen – wie etwa die Zitadelle, die sich in der Citadellstraße bei der Maxkirche befand –  in Karten. Sie führt durch Zeichnungen ausgewählter Plätze und Gebäude vor Augen, welches Gesicht Düsseldorf früher hatte. Das Zusammenspiel von Bild und Wort in dem Buch „Die Stadt der Ringe“ ist hervorragend gelungen, so dass es eine sehr abwechslungsreiche und schnell lesbare Lektüre ist.

Durch die Festungsringe hat sich der Grüne Ring Düsseldorfs vom Hofgarten über die Königsallee zum Spee’schen Graben und damit das Renommee Düsseldorfs als Gartenstadt herausgebildet. Dieser Prozess wird ebenfalls auf Basis archäologischer Spuren begreifbar, was bei einem von Michael Brockerhoff  angeregten und von Isabella Roth in fröhlichen Farben illustrierten Spaziergangs zu einem ganz besonderen Erlebnis werden kann. Nicht mindert interessant sind Teile der Mauerringe, die bis heute erhalten geblieben und besichtigt werden können. Diese historischen Zeugnisse machen Düsseldorf  zu einem regelrechten Freilichtmuseum  – was bei  dem heutigen Bild der Altstadt als Viertel zum Feiern oft in den Hintergrund gerät.

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Autoren:

Michael Brockerhoff (geb. 1951) war bis 2014 Redakteur bei der Rheinischen Post. Ein Schwerpunkt seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit sind die Stadtplanung und -entwicklung sowie die Geschichte seiner Heimatstadt Düsseldorf.

Isabella Roth (geb. 1967) ist seit ihrem Abschluss an der Hochschule der Künste in Berlin als Illustratorin für Verlage und Werbeagenturen tätig. Nach Stationen in Hamburg, München, Paris und London lebt die überzeugte Wahl-Rheinländerin in Düsseldorf.

Angaben zum Buch:

Die Stadt der Ringe

Düsseldorfs Geschichte neu ausgegraben

Michael Brockerhoff (Text), Isabella Roth (Illustrationen)

96 Seiten mit 24 farbigen Illustrationen

Gebunden mit Schutzumschlag, 16,7 x 24 cm

Greven Verlag

ISBN 978-3-7743-0668-4

18,90 Euro

Commerzbank Neuss hat allen Grund zu Optimismus

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Foto: Thomas Koch, Direktor Leitung Firmenkundengeschäft, Navina Haffner, Leiterin der Commerzbank Neuss, Heribert Bohnen, Direktor Niederlassungsleiter Neuss/Ratingen, Roland Haffner, Mitglied der Geschäftsleitung Gebietsfiliale Rheinland-Nord, der ab dem 1. Juni den Bereich Wealth Management für die Commerzbank Neuss leitet. Zum Zuständigkeitsbereich der Commerzbank Neuss gehören seit 2015 auch Ratingen und Hilden. (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Das Leitungsteam der Commerzbank Neuss um Niederlassungsleiter Heribert Bohnen war schon in bester Frühlingsstimmung als es am 22. März 2016 seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2015 zog. Und dieser Optimismus war ganz und gar nicht unbegründet. Denn das Geschäftsjahr 2015 hat sowohl der Commerzbank Neuss als auch der Commerzbank insgesamt ein sehr hohes Maß an neuer Strahlkraft verliehen. Gerne wird in Medien über Krisen geredet, aber Erfolge werden oft kleingeredet. Der Erfolg der Commerzbank ist deswegen so bemerkenswert, weil sie sich klar zum Standort bekennt, weil sie konsequent den Mittelstand im Blick hat, weil sie Existenzgründern hilft und diese mit Investoren in Kontakt bringt und, weil sie mit ihrer Strategie in Sachen Digitalisierung sehr zukunftsorientiert handelt, aber trotzdem ihr bestehendes Filialnetz nicht in Frage stellt und voll auf Kundennähe setzt.

Zahl der Privatkunden wächst netto um 417

Kreditvolumen im Firmenkundengeschäft um 10 Prozent gegenüber 2014 gewachsen

Beratungsqualität erneut ausgezeichnet

Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr in Neuss ihren erfolgreichen Wachstumskurs sowohl im Privatkunden- als auch im Firmenkundengeschäft fortgesetzt. Neuss ist neben dem Bankgeschäft auch im kulturell-gesellschaftlichen und karitativen Bereich ein wichtiger Standort. Seit 2015 findet hier der Gala-Abend für Unicef statt. „Ich bin sehr stolz, dass die Neusser uns bei der Hilfe für Kinder in Not unterstützen“, sagt Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter der Commerzbank in Neuss. Im Privatkundengeschäft gewann das zweitgrößte deutsche Institut im Schnitt 35 neue Kunden pro Monat. „Insgesamt haben wir in Neuss netto 417 neue Kunden gewonnen und betreuen jetzt über 18.600 Privat- und Geschäftskunden“, sagte Navina Hannen, Filialleiterin in Neuss. Wachstum

verzeichnete die Filiale auch im Kreditgeschäft. „Das Neugeschäftsvolumen mit Konsumentenkrediten liegt bei 2,6 Mio. Euro“, sagte Hannen. Und auch Eigentum stand 2015 hoch im Kurs. Insgesamt haben wir Immobilien im Wert von über 19 Millionen Euro finanziert“, so Hannen. Das entspricht einem Zuwachs beim Neugeschäftsvolumen von 18,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Anlagevolumen bei der Commerzbank Neuss kletterte um 8 Prozent auf fast 320 Millionen Euro. „Es gibt keine Alternative zu Wertpapieren“, betonte Hannen. „Sparen für die Altersvorsorge funktioniert bei diesen Zinsen nicht. Die Niedrigzinsen haben jeden Neusser seit 2009 im Schnitt eintausend Euro Kaufkraft gekostet.“

„Wir wollen auch in diesem Jahr Kunden und Marktanteile von unseren Wettbewerbern gewinnen“, erklärt Privatkunden-Chef Bohnen. „Deshalb investieren wir in unsere digitalen Angebote und treiben den Umbau zu einer Multikanalbank weiter voran.“ Zugleich bleibt die Filiale ein wichtiger Kanal. „Wir werden die persönliche Beratung stärken“, betonte Roland Haffner, Wealth Management Leiter. „Dazu verdoppeln wir die Standorte für vermögende Kunden auf bundesweit rund 1 00 Städte. Neuss ist ein attraktiver Standort mit deutlichem Potenzial. Deshalb wird eines dieser neuen Beraterteams künftig hier sitzen.

Dass die Beratung – als das A und O des Bankgeschäfts – keinesfalls vernachlässigt werden darf, belegt eine Studie der Universität Darmstadt. Durch diese trat zutage, dass drei von vier deutschen Mittelständlern überlegen, ihre Bank zu wechseln. Eine Bestätigung für den überaus großen Erfolg ihres Beratungskonzepts  erhielt die Bank im vergangenen Jahr gleich von zwei Auszeichnungen: Sie gewann den bundesweiten Beratungstest „City Contest“ in den zwei Kategorien Privatkunden und Geschäftskunden. Basis für den „City Contest“, der durch die Zeitschrift Focus Money verliehen wird sind Erhebungen des Instituts für Vermögensaufbau (IVA) AG. Dieses testet seit dem Jahr 2010 mit einem Team aus festangestellten Testern, welches ausschließlich aus gelernten Bankkaufleuten und Bankbetriebswirten besteht, die Beratungsqualität der Filial- und Direktbanken bundesweit. Mittlerweile werden jährlich in den 200 größten Städten Ergebnisse ermittelt.

Die Methode dieser Erhebung sucht ihresgleichen und das Institut für Vermögensaufbau (IVA) AG hat diese qualitativen Anforderungen an einen Bankentest in ihren Grundsätzen ordnungsgemäßer Testkaufdurchführung (GOTs)  publiziert. Im Qualitätsatlas, aber auch in den Sonderdrucken des beteiligten Medienpartners Focus Money, finden sich alle Detailergebnisse der jeweiligen Stadt. Die Ergebnisse sind auch auf folgendem Internet-Portal zu finden: http://meine-bank-vor-ort.de/kzp/.

Das Firmenkundengeschäft der Commerzbank, das in der Mittelstandsbank gebündelt ist, erzielte 2015 in Neuss in einem herausfordernden Marktumfeld ein gutes Ergebnis. So wuchs die Zahl der Firmenkunden um 35 Kunden, bundesweit waren es 7.732 Firmenkunden. Besonders im Segment des kleineren Mittelstandes mit einer Umsatzgröße von bis zu 12,5 Millionen Euro konnte die größte Zuwachsrate erreicht werden. Dabei konnte die Commerzbank ihr Auslandsgeschäft konsequent weiter ausbauen, vor allem in Südamerika und Asien. Ein Beispiel ist die in Säo Paulo, Brasilien, eröffnete Filiale mit rund 50 Mitarbeitern, die im zweiten Quartal 2016 ihren Geschäftsbetrieb aufnimmt. „Wir finanzieren mehr als ein Drittel des deutschen Außenhandels und begleiten unsere Kunden im globalen Wettbewerb dorthin, wo sie uns brauchen. Gerade in Zeiten volatiler Märkte ist eine Bank, auf die man sich verlassen kann, wichtig. Brasilien bleibt trotz der aktuellen Schwächephase die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Investoren finden dort einen großen, noch nicht gesättigten Markt, eine hohe Industrialisierung und eine umfangreiche Menge an Rohstoffen vor“, so Thomas Koch, Standortleiter Düsseldorf/Neuss Mittelstand, Commerzbank AG. Daneben bleibt auch Asien, vor allem China, weiterhin ein wichtiger Markt, gerade für mittelständische Großunternehmen. „Daher erschließen wir für unsere Kunden neue Märkte in Südostasien und betreuen Indonesien und Malaysia von Singapur sowie Taiwan und Südkorea von Hongkong aus“, so Koch. Aber auch Europa bleibe weiterhin im Fokus der Commerzbank Düsseldorf & Neuss. Das Team von Herrn Koch und deren Spezialisten decken beispielsweise die Sprachen, Englisch, Französisch, Italienisch sowie Japanisch ab und kooperieren erfolgreich mit den internationalen Standort, aber auch beispielsweise der NRW Invest und länderspezifischen Interessensvertretungen.

Die Finanzierung der deutschen Realwirtschaft ist und bleibt dabei integraler Bestandteil des Geschäftsmodells der Commerzbank. So wuchs das Kreditvolumen um 10 Prozent in 2015. Dabei geht die Nr. 1 in der Mittelstandsfinanzierung neue Wege: Bundesweit wurden in Frankfurt, München, Hamburg, Berlin und Düsseldorf/Köln fünf Digital-Hubs gegründet, um Start-Ups und Unternehmen des neuen digitalen Mittelstands noch gezielter begleiten zu können. Das beinhaltet auch die Vernetzung von etablierten Unternehmern mit jungen Gründern. „Wir haben damit ein System aufgebaut, in dem Gründer sich auf kurzen Wegen mit anderen Gründern aus der digitalen Wirtschaft, Beratern und Investoren vernetzen können. Damit stärken wir zielgerichtet die Wirtschaftsregion“, so Koch weiter.

Fakten zur Commerzbank

Die Commerzbank ist eine führende, international agierende Geschäftsbank mit Standorten in mehr als 50 Ländern. Kernmärkte der Commerzbank sind Deutschland und Polen. Mit den Geschäftsbereichen Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets und Central & Eastern Europe bietet sie ihren Privat- und Firmenkunden sowie institutionellen Investoren ein umfassendes Portfolio an Bank- und Kapitalmarktdienstleistungen an. Die Commerzbank finanziert über 30 % des deutschen Außenhandels und ist unangefochtener Marktführer in der Mittelstandsfinanzierung. Mit den Töchtern Comdirect und der polnischen M-Bank verfügt sie über zwei der weltweit innovativsten Onlinebanken. Die Commerzbank betreibt mit rund 1.050 Filialen sowie mehr als 90 Geschäftskundenberatungszentren eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken. Insgesamt betreut die Bank über 16 Millionen Privat- sowie 1 Million Geschäfts- und Firmenkunden. Die 1870 gegründete Bank ist an allen wichtigen Börsenplätzen der Welt vertreten. Im Jahr 2015 erwirtschaftete sie mit 51.300 Mitarbeitern Bruttoerträge von 9,8 Milliarden Euro.

Ausblick auf die TECHNO-CLASSICA ESSEN 2016

Autoren: Cornelia und Philippe Vieillard

Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus. Vom 6. bis 10. April 2016 findet in Essen wieder die Weltmesse für all diejenigen statt, deren Herzblut am Automobil und an wahren Schätzen unter den Automobilen hängt.

Hier ein Überblick über die wesentlichen Elemente der Techno Classica

Die TECHNO-CLASSICA steht an der Spitze der Klassik-Messen der Welt mit offiziellen historischen Firmen-Präsentationen von rund 25 Marken der internationalen Fahrzeugindustrie

Die TECHNO-CLASSICA umfasst das größte Angebot internationaler Klassiker-Händler: über 2.500 Sammler-Automobile werden zum Kauf angeboten.

Ein Highlight ist die Sonderschau mit den tollsten Autos der Mille Miglia 1955.

TECHNO-CLASSICA  ist die unangefochtene Nummer 1

Mit mehr als 1.250 Ausstellern aus mehr als 30 Nationen zementiert die 28. Techno-Classica Essen 2016 ihre Bedeutung als Nummer 1 der internationalen Klassik-Messen – in doppeltem Sinn: Die 1989 erstmals veranstaltete heutige „Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport, Motorräder, Ersatzteile, Restaurierung und Welt-Clubtreff“ ist nicht nur Vorreiter der Szene und älteste internationale Klassik-Messe. Sie setzt auch 2016 wieder Maßstäbe, die anderen Veranstaltungen nach wie vor als Vorbild dienen.

Die meist aufwendig inszenierten Präsentationen von rund 25 deutschen und internationalen Automobilherstellern machen die Techno-Classica Essen auch im April dieses Jahres wieder zur größten Historien-Schau der Automobilindustrie weltweit. Die Autohersteller demonstrieren mit ihren meist spektakulären Auftritten, welchen Stellenwert die der Klassik-Weltmesse beimessen. Auch für die mehr als 220 ausstellenden Klassiker-Clubs und -Interessengemeinschaften ist die Techno-Classica Essen auch 2016 wieder die wichtigste Klassik-Messe des Jahres: Sie machen die Leitmesse der Klassiker-Szene zum weltgrößten Club-Treff der Old- und Youngtimer-Szene. In den über 25 Jahren ihres Bestehens ist die Techno-Classica Essen zum wichtigsten Treffpunkt und erfolgversprechendsten Handelsplatz der internationalen Klassiker-Szene geworden: Mehr als 2.500 Klassiker, Sammler- und Liebhaberfahrzeuge, Youngtimer und Prestige-Automobile stehen zum Kauf.

Zudem sind auf der diesjährigen Techno-Classica Essen wieder so viele Restauratoren, Zuliefer-Betriebe, Autoliteratur-Anbieter, Ersatzteilhändler, Accessoires-Verkäufer, Uhren- und Technik-Händler, Künstler und Galeristen, Verlage und nicht zuletzt Automodell-Anbieter vertreten wie auf keiner anderen Klassik-Show weltweit. Die Folge: Die Fachhändler – wie auch die erwarteten über 190.000 Besucher – kommen inzwischen nicht nur aus ganz Europa, sondern auch aus Übersee. So präsentieren u.a. auch Aussteller aus Nord- und Südamerika und sogar China ihr Angebot.

Besonders faszinierend: Die historischen Rennwagen

Die Attraktivität der Techno-Classica wurzelt aber nicht nur in Quantität und Qualität: Sie bietet auch den ausgesprochenen Connaisseurs unter den Klassiker-Kennern jedes Jahr mit einer spektakulären Sonderschau automobilhistorische Leckerbissen. Im Mittelpunkt der Klassik-Weltmesse, in Halle 6, präsentiert der Veranstalter, S.I.H.A., 2016 eine faszinierende Sonderschau mit seltenen und spektakulären historischen Rennwagen, die eine Gemeinsamkeit haben: Sie alle starteten im Jahr 1955 bei der legendären Mille Miglia, dem wohl härtesten Straßenrennen nach dem zweiten Weltkrieg. Der Erkenntnis folgend, dass außergewöhnlich Ereignisse kein rundes Jubiläum brauchen, um ansprechend, spannend und unterhaltsam gewürdigt zu werden, stellt die S.I.H.A. voraussichtlich zehn der tollsten und spektakulärsten Wettbewerbs-Fahrzeuge aus, die am 1. Mai 1955 in Brescia zum damals dritten Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft an den Start gingen. Im Zentrum der Mille Miglia Präsentation steht ein Mercedes-Benz 300 SLR. Es ist ein Auto jenes Typs, mit dem Juan Manuel Fangio – ohne Beifahrer – nach 1.597 Rennkilometern einen sensationellen zweiten Platz errang. Das Auto mit der Startnummer 658 aus dem Mercedes-Benz Museum schmückt den S.I.H.A. Stand zusammen mit weiteren Boliden, wie voraussichtlich einem Ferrari 750 Monza,der den 6. Platz errang, einem Porsche 550 Spyder, wie er den 8. Platz belegte oder einem Maserati A6 GCS, der in Brescia am 2. Mai 1955 als Vierter über die Ziellinie fuhr.

Auf der fünftägigen Messe ist alles, aber wirklich alles rund um Old- und Youngtimer geboten – so trifft sich dort auch viel Prominenz aus Film und Fernsehen, Rennfahrer-Stars aus der Historie und Gegenwart des Motorsports und auch die wichtigsten Entscheidungsträger aus der Klassik-Szene. Das breitgefächerte Programm hat aber auch dafür gesorgt, dass sich die Techno-Classica Essen zum Automobil-Infotainment-Ereignis ersten Ranges für die ganze Familie entwickelt hat

Bosbach fordert Gesellen zu lebenslangem Lernen auf

Autor: Christian Dick

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(Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Gruppenfoto der neuen Gesellen der Innung Sanitär, Heizung und Klimatechnik der Handwerkskammer Düsseldorf mit Wolfgang Bosbach (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Die Jahresbesten: Obermeister Hans Joachim Hering, Tobias Eckert, Matthias Reinberg, Wolfgang Bosbach, Florian Alberty, Mike Horn (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Obermeister Hans Joachim Hering, Gesellin Jacqueline Reimers, Wolfgang Bosbach. (Aufnahme:: Norbert Opfermann)

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Foto: Johannes Zipfel, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, und Wolfgang Bosbach; MdB  (Aufnahme: Christian Dick)

Am 20. März feierte die Innung Sanitär-Heizung-Klima Düsseldorf traditionell das Ende der Lehrzeit und die erfolgreichen Prüfungen mit ihren Jungesellinnen und Junggesellen des SHK-Handwerks in der Handwerkskammer Düsseldorf. Gastredner der Veranstaltung war in diesem Jahr der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach.

Insgesamt haben 54 Lehrlinge ihre Prüfung bestanden, darunter zwei Gesellinnen. Anna Küper und Jacqueline Reimers haben beide ihre Ausbildung im Betrieb Dipl.- Ing. Georg Schulhoff Gmbh & Co. KG gemacht. Innungs-Obermeister Hans Joachim Hering sprach in seiner Rede die Themen Flüchtlinge und deren Integrationsfähigkeit für das SHK-Handwerk, die Nachwuchsgewinnung und die Qualifikationssteigerung der Betriebe vor dem Hintergrund einer immer komplexeren SHK-Welt an. Das Handwerk könne Integration, weil es betriebliche Wirklichkeit sei. Hering mahnte insbesondere an, dass die Landesregierung für Sprachunterricht der Flüchtlinge sorgen müsse. Wirtschaftlich gesehen gehe es der technischen Gebäudeausrüstung in der Landeshauptstadt gut. Allerdings werde bei der Energiewende zu viel Gewicht auf die Stromseite gelegt. Er forderte eine steuerliche Begünstigung zur Erneuerung von Wärmeanlagen. Angesichts der aktuellen Diskussion um den Ausbau der Fernwärme warnte er vor neuen Kartellen. „Der Verbraucher kann nicht frei entscheiden, wenn er Anschlusszwängen und Anschlusssubventionen ausgesetzt ist. Wir halten mehr von einer dezentralen Energieversorgung“, sagte Hering. Zusammen mit den Stadtwerken werde demnächst ein neues Internetportal an den Start gehen, um den Verkauf von Wärmeanlagen zu fördern.

„Sie denken jetzt wahrscheinlich „Ein Politiker. Oh Gott, lass Abend werden. Jetzt wird es langweilig.“ Ich kann Sie beruhigen. Sie wissen es wahrscheinlich. Ich bin einer von den Guten!“, mit dieser Satz hatte Wolfgang Bosbach bei der Lossprechung der neuen Gesellen durch die Innung für Sanitär, Heizung und Klima der Handwerkskammer Düsseldorf am 20. März 2016 auf seiner Seite.

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Foto: Man merkte, dass das, was Wolfgang Bosbach sagte, aus seinem Herzen kam. (Aufnahme: Christian Dick)

An Obermeister Hans-Joachim Hering gewandt sagte Bosbach „Sie haben es gesagt, Herr Hering, ich kann komplizierte Sachverhalte mit einfachen Worten erklären. Ich übersetze das mal. Das heißt „schlichtes Gemüt“. Wenn man einfache Sätze formuliert mit Subjekt, Prädikat, Objekt, gilt man schnell als schlichtes Gemüt. Wenn man kompliziert spricht, gilt man als intellektuell. Der Rheinländer gilt ja als chronisch gut gelaunt. Dadurch macht er sich in Berlin schon verdächtig.“

Ausbildung als Mittel gegen Fachkräftemangel

„Das Beste gegen Fachkräftemangel ist die Ausbildung im eigenen Betrieb. Wer wortreich den Fachkräftemangel im eigenen Lande beklagt, dem möchte ich sagen, dass heute, so ist das leider heute im Jahre 2016, nur noch 21 Prozent aller Betriebe in Deutschland ausbilden. Dann dürfen sich die anderen 79 Prozent nicht damit davon schleichen, dass sie sagen „Wir haben Mühe, Fachkräfte zu finden.“

Bosbach beschrieb dann „den unglaublich rasanten Wandel in der Welt“, nannte dann die Energie, wobei Deutschland Vizeweltmeister in der Solarenergie sei und eigentlich über 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen könnte. „Wir exportieren diesen Strom. Bedauerlicherweise, müssen wir dafür bezahlen, damit uns andere diesen Strom abnehmen. Deutschland hat neun Nachbarländer, mehr hat keiner Was machen die Österreicher? Sie pumpen mit unserem Strom das Wasser nach oben, erzeugen Wasserkraft und verkaufen uns den Strom.  Egal wieviel Sonnenkollektoren auf Dächern der Deutsche Bundestag nun beschließt, es gibt immer Schwankungen bei den erneuerbaren Energien, das es nachts zum Beispiel dunkel sei. Daher liegt Deutschland zur Zeit bei der Erzeugung von Strom durch erneuerbare Energien bei 30 bis 40 Prozent“, so Bosbach.

Es müsse auch noch Menschen geben, die die Dienstleistungen erbringen bzw. die handwerklichen Leistungen, hob Bosbach hervor. „Der Mensch beginnt nicht beim Akademiker, Wir brauchen Architekten, die die Gebäude planen, aber wir brauchen auch Bauhandwerker, die Stein auf Stein setzen und diese Gebäude errichten“, führte er weiter aus.

Die Dampfmaschine, die  industrielle Revolution, der Computer – all das habe die Welt grundlegend verändert. Heute habe jeder sein Smartphone. In den USA werde jede achte Ehe dadurch geschlossen, dass sich die Eheleute im Internet kennengelernt haben. Er selbst, so Bosbach, habe seinerzeit noch kein Internet gehabt und seine Ehefrau bei einer Karnevalssitzung kennengelernt. „Information holen wir uns heute aus dem Computer. Wir sind vernetzt. Die Menschen vergleichen Preise und Qualität im Internet. In fünf bis zehn Jahren wird es Produkte im Internet geben, an die wir heute noch nicht einmal denken“, erklärte Bosbach.

„Die Steinzeit ist nicht zu Ende gegangen aus Mangel an Steinen, sondern aus Mangel an Bodenschätzen. Deutschland hat keine Bodenschätze. Wer nichts im Boden hat, muss was in der Birne haben. Das, was wir als epochale Veränderung empfinden, das fand doch nicht im Laufe einer Generation statt, sondern im Laufe von 1000 Jahren. Der Mensch hat sich der Maschine unterworfen. Wir waren in der Lage immer gleiche Produkte herzustellen, immer gleiche Stückzahlen, immer gleiche Qualität, immer zu gleichen Kosten“, unterstrich Bosbach. Er lobte die duale Ausbildung als Erfolgsmodell und den Meisterbrief als gelebten Verbraucherschutz. Der rasante Wandel der Welt mit großen Herausforderungen in kurzer Zeit erfordere ein permanentes Lernen. Heute bestehe die Herausforderung der deutschen Wirtschaft darin, Produkte nicht nur zu entwickeln, sondern vor allem zeitnah marktfähig zu machen. Dieser Prozess verlange enorm qualifizierte Fachkräfte und eine flexible Arbeitsweise. „Lebenslanges Lernen gehört dazu. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Herausforderungen annehmen und nicht daran verzweifeln“, gab er den Gesellen mit auf den Weg.

 

Geballte Power im Düsseldorfer Elektor-Handwerk

Autor: Christian Dick

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Foto: Gruppenfoto der Lehrlinge, die am 18. März 2016 bei Lossprechungsfeier der Elektro-Innung der Handwerkskammer Düsseldorf ihre Urkunden erhielten, recht im Bild Georg Eickholt, Obermeister der Elektro-Innung Düsseldorf und Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf (Aufnahme: Christian Dick)

Mit einem festlichen Abend mit buntem und abwechslungsreichen Showprogramm wurden am 18. März 2016 93 Lehrlinge von der Düsseldorfer Elektro-Innung losgesprochen und erhielten ihre Urkunden. Darunter waren neben zahlreichen Handwerksgesellen auch Bürokaufleute, die in Elektro-Betrieben ihre Ausbildung erfolgreich absolviert hatten. Hinter ihnen lag ein hartes Stücke Arbeit. Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung in diesem Bereich. Um so größer waren die Freude und die Erleichterung, die man nun den Absolventen anmerken konnte. Festzuhalten ist auch, dass man angesichts der großen Zahl von Absolventen wieder einmal deutlich vor Augen geführt bekam, dass das Handwerk eine bedeutsame Säule unter den Ausbildungsbetrieben in Deutschland darstellt und eine Ausbildung in eine Handwerksbetrieb sehr attraktiv ist.

Die drei Redner des Abends hoben allesamt die Umwälzungen hervor, die die Digitalisierung und die Informationstechnologie mit sich bringen. Dr. Udo Brockmeyer, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf, betonte das der Begriff Handwerk 4.0, der für die Digitalisierung im Handwerk stehe, vergleichbar mit der Industrialisierung sei, die unsere Ur-Ur-Großväter erlebt hätten. Diese hätten die Fertigung am Fließband und die Erfindung der Dampfmaschine erlebt, heute erlebe man die große Wandel in Industrie, Handwerk und Wirtschaft durch die Digitalisierung. Interessant an der Digitalisierung sei es, dass durch Internet-Plattformen nunmehr zum Beispiel eine Stufe zwischen Kunden und Reisebüro sei. Über die Internet-Plattform könnten beispielsweise Hotels gebucht und Autos am Urlaubsort gebucht werden. Der Betreiber der Plattform müsse allerdings über keine eigenen Kenntnisse der Reisebranche verfügen, habe etwas keine eigenen Hotels usw., sondern habe ausschließlich das Know-How in Bezug auf die Internet-Plattform.

Der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf Andreas Ehlert unterstrich, dass in 48 der 50 US-Bundesstaaten der Beruf des LKW-Fahrers immer noch der häufigste Beruf sei. Durch die Digitalisierung sei es möglich, dass künftig Lastwagen automatisch, nur durch eine Software betrieben, fahren. Die Berufsbilder im Handwerk würden sich durch die Digitalisierung veränder, gleichwohl würde die Digitalisierung keinen handwerklichen Beruf überflüssig machen, da im Handwerk immer auch die Nähe zum Menschen wichtig sei, stellte Ehlert fest.

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Foto: Georg Eickholt, Obermeister der Elektro-Innung Düsseldorf (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Dr. Udo Brockmeyer, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf (Aufnahme: Christian Dick)

Ein besonderes Highlight des Showprogramms der 42. Lossprechungs-Feier der Elektro-Innung Düsseldorf war der Auftritt von Bridie June Davies – bekannt aus der Show „Stars in Concert“ – als Helene-Fischer-Double.

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Foto: Bridie June Davies sang die Hits von Helene Fischer (Aufnahme: Christian Dick)

 

 

 

 

Night of the Brands fand zum 16. Mal statt

Autoren: Christian Dick und Beate Macioszek

Am 15. März 2016 wurde Düsseldorf wieder zum Mekka des Marketing. Im Capitol Theater fand die 16. Night of the Brands statt. Diese Veranstaltung gehört zu den Highlights in der Marketing-Branche in Deutschland.  Rund 1.000 Gäste – darunter hochkarätige Gäste aus markenführenden Unternehmen, Politik, Medien und Agenturen – waren auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie.

Frisch aus der Babypause zurück war die Moderatorin des Abends Sabine Heinrich vom WDR. Sie war in bester Stimmung, was sie insbesondere durch die Beschreibung ihrer Schwangerschaft als „neunmonatige Marken-Dehnung“ zum Ausdruck brachte.

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Foto: Sabine Heinrich moderierte die Night of Brands. (Aufnahme: Christian Dick)

Begrüßt wurde das Publikum weiterhin durch Christian Thunig, Chefredakteur der zur Verlagsgruppe Handelsblatt gehörenden Zeitschrift absatzwirtschaft, die Veranstalter des Marken Award ist, und durch Frank Dopheide, Mitglied der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt.

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Foto: Christian Thunig (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Frank Dopheide (Aufnahme: Christian Dick)

Prämiert wurden an diesem Abend die Marken-Stars 2016 bei der feierlichen Verleihung des Marken-Award in drei Kategorien „Bestes Markenmomentum“, „Bester Marken-Relaunch“ und „Beste Marken-Dehnung“.

Die Firma Rügenwalder Mühle erhielt den Preis in der Kategorie „Bestes Markenmomentum“.  Der Fleisch- und Wurstfabrikant, war wie andere Firmen dieser Branche, mit rückläufigen Absätzen auf Grund des veränderten Verbraucherverhaltens konfrontiert. Die Kunden verzichten heute tendenziell eher auf Wurst. Ein zunehmende Zahl von Verbrauchern konsumiert deutlich weniger Fleisch wegen ethischer Bedenken bezüglich der Tierhaltung, weil sie sich um das Klima Sorgen machen oder weil das Thema  Gesundheit von immenser Bedeutung geworden ist. Angesicht dieser Entwicklung galt es im Denken flexibel zu sein. Und so nahm die Rügenwalder Mühle mit großem Erfolg vegetarische Wurst, Mini- Frikadelle und vegetarische Schnitzel in ihre Produktpalette auf.

Das Unternehmen Popp Feinkost wurde in der Kategorie „Bester Marken-Relaunch“ ausgezeichnet. Die Marke ist zwar der Erfinder der Brotaufstriche auf Basis von Salatcremes, aber die Markenkommunikation überzeugte Endverbraucher und Supermärkte nicht mehr wirklich. Das zu ändern, war das Ziel: Mit der neuen Markenbotschaft „Macht euer Essen, zu einem Moment, den ihr teilen wollt“ und dem Markenclaim „Meine, deine, feine Kost“ erfand sich die Marke neu. Anvisiertes Markenterritorium: das Abendbrot. Und siehe da, mit einer jungen, ansprechenden Kampagne gelang Popp im rückläufigen Geschäft mit der Feinkost der Zuwachs: Während andere Marken verloren, legten die Popp’schen Brotaufstriche zu.

Sabine Heinrich interviewt Alexander Schmolling und Philip Harland von Popp_klein

Foto: Sabine Heinrich interviewt Alexander Schmolling (Popp Food Group GmbH), und Philip Harland, Geschäftsführer der Popp Food Group GmbH. (Aufnahme: Christian Dick)

Farbenhersteller Alpina war der Sieger in der Kategorie „Beste Marken-Dehnung“. Raumfarbenhersteller Alpina – mit der Sortimentserweiterung „Feine Farben“. Der Marktführer für weiße Wandfarbe will auch stärker im Geschäft mit bunten Alternativen wachsen – und ein Angebot erschließen, in dem es Nachholbedarf gibt. Zwischen Mass-Market und Prestige soll durch „Feine Farben“ der Markt um ein „Masstige“-Sortiment erweitert werden. Seit Mai 2015 stehen die 32 Farbnuancen in den Baumärkten: Dabei spricht Alpina die Zielgruppe nicht nur durch Namen wie „Melodie der Anmut“ oder „Dächer von Paris“ an, sondern auch durch eine hochwertige Verpackung.

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Foto: Oliver Kahn Dr. Ralf Murjahn, CEO der DAW-Gruppe (Deutsche Amphibolin-Werke, Martin Rösler (Alpina Marketingleiter) und Regina Halmich (Aufnahme: Christian Dick)

Und damit hatte niemand gerechnet: Michael Bully Herbig ist die Glanzleistung gelungen, als „Neuling“ unter den Werbeträgern  Platz 1 der Marken-Testimonials zu erreichen. Er bewirbt zum ersten Mal eine Marke und ist Nachfolger von Thomas Gottschalk für Haribo. Insgesamt 42.134 Interviews haben die Marktforscher von Innofact im Jahre 2015 im Auftrag der Zeitschrift absatzwirtschaft geführt: Bully Herbig wurde ungestützt am besten erinnert. Dafür erhält der Comedian, Schauspieler, Regisseur und Produzent die Auszeichnung „Bestes Marken-Testimonial 2015“. Da er nicht in Düsseldorf dabei sein konnte, wurde eine Video-Gruß-Botschaft vom ihm gezeigt.

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Foto: Video-Gruß-Botschaft von Michael „Bully“ Herbig (Aufnahme: Christian Dick)

Für ein glanzvolles Showprogramm sorgte Andreas Kümmert. Er hatte die Sendung „The Voice of Germany“ gewonnen. 2015 war er Sieger des deutschen Vorentscheids zum Eurovision Song Contest (ESC). Er machte damals Moderatorin Barbara Schöneberger sprachlos als er am Ende der Show erklärte, nicht am ESC teilnehmen zu wollen.

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Foto: Andreas Kümmert begeisterte mit fetziger Musik (Aufnahme: Christian Dick)

 

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Foto: Oliver Kahn (Aufnahme. Christian Dick)

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Foto: Gruppen-Foto mit Oliver Kahn, inks außen Uwe Sayer, Geschäftsführer der Firma FSC Gutes Holz Service GmbH, rechts außen Lars Hoffmann, Pressechef der Firma FSC Gutes Holz Service GmbH  (Aufnahme: Christian Dick)

Ein Star des Abends war auch „Der Titan“. Oliver Kahn legt dar, was ihn selbst als Persönlichkeitsmarke ausmacht, schärfte den Marketing-Experten ein, dass man immer authentisch bleiben und seinen Überzeugungen treu bleiben muss, sich aber gleichzeitig weiterentwickeln muss. So sei es ihm einmal möglich gewesen, gleichzeitig für eine Bratwurst zu werben und eine Werbung für ein Diätprodukt zu machen, ohne dabei in einen Konflikt zu kommen. Dies, so Kahn, sei ein Beweis für die erfolgreiche Dehnung seiner selbst als Persönlichkeitsmarke. Oliver Kahn fungierte als Laudator für die Preiskategorie „Beste Marken-Dehnung“.

Mal etwas Verrücktes tun

Krönender Abschluss war eine Rede von Wissenschafts-Kabarettist Vince Ebert. In einem Vortrag mit viel Biss führte er vor Augen, dass man noch so viele Controller und Juristen in Bezug auf eine neue Marke einsetzen kann, aber dass dies am Ende nichts nützt, weil es darauf ankommt, der Kreativität Freiraum zu geben. „Kreative Menschen auszuhalten ist für das Umfeld nie leicht. Schon in der Schule haben es Andersdenker schwerer, sich durchzusetzen. Oftmals fallen die Brillantesten sogar durchs Raster. Rudolf Diesel hatte wohl Recht, als er sagte: Von 100 Genies gehen 99 unentdeckt zu Grunde. Doch das dürfen wir nicht zulassen. Unsere Welt wird immer unberechenbarer und komplexer. Das Einzige, was wir dem entgegensetzen können, sind Kreativität und Fantasie. Die größten Talente offenbaren sich oft an den Rändern, sie finden sich an Orten, an denen keiner sucht. Tun auch Sie daher ab und an mal etwas völlig Abwegiges oder Verrücktes. Lassen Sie den Querdenker aus sich heraus: Schenken Sie einem Gewerkschafter einen FDP-Kugelschreiber! Schlafen Sie mit Ihrer eigenen Frau! Einfach was Verrücktes tun“, so lautete Eberts leidenschaftlicher Appell an die Marketer.

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Foto. Vince Ebert, der die kabarettistische Abschlussrede zum Thema Marketing hielt, sowie Regina Halmich und Oliver Kahn, die beide als Laudatoren anwesend waren  (Aufnahme: Christian Dick)

Digitalität, Crossmedialität und Ethik bei Markenführung entscheidend

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Foto: Das Wort „Gipfel“ übersetzt in Fremdsprachen (Aufnahme. Christian Dick)

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Foto: Marken, die sich das Thema Gipfel zueigen machen (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Beispiele dafür, dass Marken gigantische Höhe erklimmen (Aufnahme: Christian Dick)

Autoren: Christian Dick und Beate Macioszek

Grau ist alle Theorie! Entscheidend ist vielmehr die tägliche Praxis. Denn „business as usual“ gibt es nicht. Dies gilt ganz besonders für das Marketing, das ganz  einem ständigen Wandel auf Grund von Digitalisierung, medialer Überflutung und immer stärkerer Kurzlebigkeit unterworfen ist. Ein Kongress, der die aktuelle Marketing-Praxis in profunder Weise und unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, ist der Marken-Gipfel. Dieser fand am 15. März 2016 zum dritten Mal in Düsseldorf der Marken-Gipfel. Ausgerichtet wurde dieser durch das Unternehmen managementforum der Verlagsgruppe Handelsblatt gemeinsam mit der Zeitschrift „absatzwirschaft“ und dem DEUTSCHEN MARKETING VERBAND. Der Marke-Gipfel 2016 hatte das Thema „Markenführung mit Zukunft: ethisch, digital und crossmedial“ zum Gegenstand.

Hochinteressant war es zu erfahren, dass es das sogenannte „Story telling“, das Erzählen von Geschichten rund um eine Marke, heute einen sehr hohen Stellenwert hat. Diese Geschichten tragen in fundamentaler Weise dazu bei, dass sich die Konsumenten mit einer Marke identifizieren. Wichtig ist bei diesem Geschichten aber auch Authentizität. Eine Marke muss immer das halten, was sich verspricht. Denn nichts kann man so schnell verspielen, wie das Vertrauen der Kunden. Und hat man dies erst einmal verloren, ist es ein äußerst schwieriges Unterfangen, dieses wieder zurückgewinnen.

Bei dem Kongress wurde weiterhin akzentuiert, dass im digitalen Zeitalter die Inhalte von Webseiten und die Images von enormer Bedeutung sind. Ein weiterer Aspekt des Kongress war, dass: Handelswerbung und Content Marketing im Umbruch sind. Ein weiterer Schwerpunkt des Marken-Gipfel 2016 waren die Definierung des neuen Vertrauens in die Marke, die Diskussion des gesellschaftlichen Konsens im Verhältnis zum. Unternehmenskonsens sowie das Thema „Markenpositionierung reloaded“, bei dessen Behandlung vor Augen geführt wurde, wie es Unternehmen heutzutage erfolgreich gelingt, Marken, Märkte und Kunden neu entdecken. Drei Megatrends lassen sich für eine Markenführung identifizieren, die langfristig erfolgreich sein will: Digitalität, Crossmedialität und Ethik. Diese Leitthemen standen beim Marken-Gipfel im Fokus.

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Foto: Professor Dr. Franz-Rudolf Esch (Aufnahme: Christian Dick)

„Brand Meets Digital: den digitalen Verstärker wirksam nutzen“ – unter dieser Überschrift stand ein Vortrag von Professor Dr. Franz-Rudolf Esch, Direktor für Marken- und Kommunikationsforschung, European Business School Universität für Wirtschaft und Recht. Laut der Zeitschrift Absatzwirtschaft ist Professor Esch der bekannteste lehrende Marketingforscher in Deutschland. Er steht wie kein anderer für Marke und Kommunikation. Professor Esch gilt als „Markenpapst“ und forscht seit mehr als 25 Jahren in den Bereichen Markenmanagement, Kommunikation und Konsumentenverhalten. Er führte zunächst die Bedeutungshintergrund des Terminus „Digital Disruption“ vor Augen. Wörtlich übersetzt heißt dies „Digitale Zerstörung und besagt, dass durch die Digitalisierung ganz Branchen zerstört bzw. umgewälzt werden. Esch stellt, dass etwa das Unternehmen Uber keine eigenen Taxis besitzt, dass der größte Anbieter von Wohnungen Airbnb keine Immobilien besitzt, dass die größten Telefonfirmen Skype und WeChat über keine Telekommunikationsinfrastruktur verfügen und dass der wertvollstes Einzelhändler der Welt Alibaba kein Inventar besitzt. Als sehr erfolgreich hob er die die Internet-Werbekampagne „Yes, it blends!“ hervor, die innerhalb der ersten Wochen 6 Millionen Mal angeschaut worden ist, über 300 Millionen Zuschauer erreicht hat und zu einem Plus 700 Prozent im Abverkauf innerhalb von zwei Jahren geführt hat. Die deutschen Unternehmen müssen in Sachen Digitalisierung allerdings aufpassen, dass sie nicht abgehängt werden. Denn eine Mehrheit der deutschen Unternehmen sieht sich bei der digitalen Transformation nach Angaben von Esch im Mittelfeld. Die Herausforderungen an Unternehmen sind seinen Ausführungen zufolge vielfältig. Sie müssen zum Beispiel die Marke in den digitalen Raum überführen, die Unternehmen müssen ihre Key Performance Indicators, also die Schlüsselkennzahlen, definieren, sie müssen Markenführung, Marken-Controlling, Differenzierung, die Förderung von Innovationen ebenso wie Komplexität und neue Wettbewerber in den Blick nehmen. Dabei dürfen sie die interne Kulturentwicklung des Unternehmens nicht außer Acht lassen. Folgende vier Herausforderung sind laut Professor Esch zentral: 1. Markenführung: Glaubwürdigkeit, Komplexität, Differenzierung, Überführung der Marke in den digitalen Raum, Marken-Controlling, Relevante Trends erkenne, Komplexität und Transparenz 2. Customer Journey: Digitaler Kunde, Personalisierung, Social, Mobile, Big Data, Kontaktpunkt-Management 3. Geschäftsmodell: Neue Wettbewerber, Wertschöpfung, Monetarisierungsstrategien, Innovationen 4. Kultur: Agile, schnelle Entwicklung, Change. Als Fazit nannte Esch folgende Aspekte, auf die heute im Marketing der Fokus zu legen ist:

Die Markenidentität gibt Orientierung. Sie ist wichtiger denn je.

Kundenerwartungen- und verhalten und nicht die Bedürfnisse ändern sich. Das verändert die Customer Journey.

Geschäftsmodelle und Kultur sind auf den Prüfstand zu stellen.

 

Erfolgreiche junge Marken

Junge Marken mit einem außergewöhnlichen Geschäftsmodell erreichen mit ihren Produkten neue Zielgruppen, bieten besonderen Service oder rollen einen bestehenden Markt komplett neu auf. Unter dem Motto „Impulse aus der Start-up-Community“ präsentierten im Rahmen einer r Brain-Snack-Session Unternehmensvertreter innerhalb weniger Minuten, wie sie emotional, individuell und relevant Markenführung 4.0 leben.

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Foto: Laura Koerver, Chefin des Restaurants Laura’s Deli in Düsseldorf (Aufnahme. Christian Dick)

Food is the new Fashion! Laura’s Deli – Mit diesem Gastronomiekonzept auf dem Wochenmarkt auf dem Carlsplatz im Herzen der Düsseldorfer Altstadt liegt die Idee gesunde Ernährung als Lifestylekonzept zugrunde. Laura Koerver, Gründerin und Inhaberin der Laura’s Deli, Greenerie GmbH gibt der Erfolg recht. Ihr Angebot von Clean Food, das heißt keine industriell verarbeiteten Lebensmittel, Fertiggerichte und Geschmackverstärker, verbunden mit ihrer grundlegenden Vision, mit ihrem Konzept „gesunde Ernährung in Deutschland sexy zu machen“, ist in Düsseldorf eingeschlagen wie ein Blitz. Jedes Kommunkationsmittel des Unternehmens „Laura’s Deli“, wie etwa die Schürzen der Mitarbeiter weist das Markenlogo auf. Schon ein halbes Jahr vor der Eröffnung nutzte Laur Koerver facebook, um die Kunden neugierig zu machen. Innerhalb kürzester Zeit waren 2000 Fans n der Gruppe, bei der Eröffnung war das Lokal mit Imbiss überfüllt. Als ihren primären Erfolgsfaktor nennt Laura Koerver den „Mut“. So stehe über der Theke ihres Lokals der Spruch „You’ve got to risk it got get the biscuit“ – dies bedeutet, dass man ohne eine Wagnis auch keinen Erfolg haben kann.

Wie TinkerToys Kinderträume wahr macht schilderte Sebastian Friedrich, Gründer und Geschäftsführer, TinkerToys GmbH. Das Unternehmen stellt Kinderspielzeug individuell nach Kundenwünsche her, wobei kinderleichtes Konstruieren, umweltfreundliche Baustoffe und eine bequeme Lieferung nach Hause die Erfolgsfaktoren des Unternehmens sind. Das Modell des jeweiligen Spielzeugs kann mittels 3-D-Drucker ausgedruckt werden. Sehr erfolgreich ist eine Kooperation des Unternehmens TinkerToys GmbH mit dem Unternehme Möbel Höffner. Es wurde festgestellt, dass Eltern, die mit ihren Kindern bei Möbel Höffner wegen des Spielzeugs, das dort für ihre Kinder zur Verfügung stand, wieder zu Einkaufen zu Möbel Höffner gekommen sind. Somit haben also in diesem Fall die Kinder die Macht über ihre Eltern, wo diese einkaufen gehen.

Im Rahmen des Marken-Gipfel 2016 wurde der Preis „ZMG-Best Sellers Best“ für die beste Angebotswerbung des Jahres 2015 verliehen. Seit 2009 verleiht ZMG, Zeitungs Marketing Gesellschaft Frankfurt/Main jährlich diese Auszeichnung, mit der Handels-Kampagnen prämiert werden, die schwerpunktmäßig Angebotsbotschaften veröffentlichten und zu einem wesentlichen Teil Zeitung im Mediamix vorweisen. Sie erfüllen folgende Kriterien vorbildlich: Klares Angebot, unverwechselbarer Stil, Kontinuität des Auftritts. In diesem Jahr wurde das Unternehmen „LIDL“ ausgezeichnet.

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Foto: Das Team von LIDL mit Vertreter der Werbeagentur bei der Verleihung des „ZMG-Best Sellers Best“ (Aufnahme. Christian Dick)

„Vertrauen in die Gelben Engel: Wie das neue journalistische Konzept der ADAC Motorwelt die Marke ADAC unterstützt“ – zu diesem Thema referierte Martin Kunz, Chefredakteur ADAC Motorwelt und ADAC Reisemagazin, ADAC Verlag GmbH & Co. KG. 2014 geriet das Vertrauen in den ADAC auf Grund eines Skandals wegen Manipulationen bei des Vergabe des Autopreises „Gelber Engel“ gewaltig unter die Räder. Hatte der ADAC im Jahre 2005 im Ranking beim Vertrauen gegenüber in Deutschland noch mit 62 Prozent auf Platz 1 gelegen – vor dem Roten Kreuz (54 %), Greenpeace (33 %), der Caritas (33 %) und der Bundeswehr (29 %) – so waren nach dem Skandal 60 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Glaubwürdigkeit des ADAC gelitten hat und dass es einige mangelnde Transparenz des ADAC gebe. Dreh- und Angelpunkt zur Zurückgewinnung des Vertrauens war eine „Entherrschung“ des Unternehmens. Dieses gliedert sich heute in die drei Säulen IDEELL, dazu gehören der ADAC e. V., Straßenwacht, Touristik und die Redaktion der ADAC Motorwelt, KOMMERZIELL SE, dieser Säule ist die Bereiche Verlag, Versicherung und Autovermietung zugeordnet und schließlich GEMEINNÜTZIGKEIT, hierzu zählt die Stiftung Verkehrssicherheitsforschung. Die Redaktion der ADAC Motorwelt hat ein strenges Redaktionsstatut, das folgendes beinhaltet:Informierender Auftrag

Die ADAC Motorwelt versteht ihre Aufgabe als moderierende und aufklärende Rolle.

Journalistische Unabhängigkeit

Hohe Compliance Standards

Die Redaktion trägt die Reisekosten grundsätzlich selbst.

Keine Einflussnahme kommerzieller Unternehmen

 

Kriterien des Vertrauens in Marken

„Ethik und Markenversprechen – Wie können Unternehmen ihren ethischen Markenkern leben, auch wenn der Markt anders tickt?“, „Lieber gegen den Strom schwimmen als ein Fähnchen im Wind sein?“, „Chancen und Gefahren der ethischen Markenführung in einer datenbasierten, digitalen Welt: Wie funktioniert hier Kundenvertrauen?“ – diesem Thema wurden in einem Panel behandelt. Die Diskutanten waren Professor Dr. Dueck, Mathematiker, der sich heute als Business Angel versteht, Dr. Christian Hahn, Vice President Marketing Communications Strategy & Media, Deutsche Telekom AG Group Headquarters und Sven-Oliver Pink, Geschäftsführer, F. O. Bags GmbH (Ergobags).

Dass es ethische Markenführung nicht umsonst gibt, dass man in die Kommunikationsverfahren investieren muss und konsequent bei der Kommunikationsstrategie sein muss, aber, dass man am Ende dafür – getreu dem Motto „Man erntet, was man sät“ – dafür eine Dividende bekommet, darin waren sich alle Diskutanten einig.

Bis zum August 2011 war Gunter Dueck Chief Technology Officer (CTO) der IBM Deutschland. Danach entschloss er sich, dass er sich fortan der „Weltverbesserung“ widmet. Er prangerte an, dass im Fall von Kritik an großen Organisationen immer sofort ein Beauftragter, beispielsweise für Nachhaltigkeit, eingestellt werde. Der Druck auf die Manager, der Quartalsdruck und die Kurzlebigkeit, so Dueck, führe dann dazu, dass die Manager gewisse Dinge, wie Innovation, Ästhetik, Schönheit und Vertrauen weg ließen. Dueck kritisierte insbesondere die Banken. An diese richte sich oft der Vorwurf, dass sie nur die Produkte verkauften, mit denen sie Gewinn machten. So müssten Banken im Fall von Investmentfonds eigentlich zu sagen „Kauf das Produkt an der Börse“. „Die Banken machen das aber nicht, weil es ihr einziges Geschäft ist angesichts der Nullzinsen“, so Dueck. „Super-ethisch“ zu sein, das hält Dueck wiederum für übertrieben. Wenn ein Unternehmen sauber sei, sei dies in Ordnung. Auch gelte es, in der Kommunikation ganz normal mit dem Menschen zu reden. Dies habe er seiner gemacht, sein dann aber von anderen Vertretern des Unternehmens IBM dafür kritisiert worden. Es sei nicht immer im Sinne der Kommunikationsstrategie eines Unternehmens, normal mit den Menschen zu reden, Marketing-Leute seien manchmal zu hölzern, konstatierte Dueck.

Gunter Duecks im Jahre 2015 erschienenes Buch „Schwarmdumm“ ist auf dem 2. Platz bei „Karrierebuch des Jahres“ beim Hamburger Abendblatt.

Christian Hahn erklärte Ethik gebe es nicht umsonst, aber sie sei unverzichtbar. „Aber es lohnt sich definitiv. Ertrag – wer diese Frage stellt, hat schon verloren bei dem Spiel.“ „Was ist meine Vision? Was will ich Gutes machen? Was will ich mit meinem Produkt, mit meinem Thema machen? Darauf kommt es an. Der ursprüngliche Gedanke von Apple war nicht „Wie kann ich Geld verdienen?“, sondern „Wie kann ich das Leben der Menschen vereinfachen?““, hob er hervor. Es reiche nicht nur der Umweltschutz als Thema in Bezug auf Ethik, ebenso reiche es nicht, wenn ein Unternehmen ein paar Punkte herausnehme und diese in Sachen Ethik auf ihr Konto verbuche. „Ein Unternehmen muss ein Begleiter sein im täglichen Leben der Menschen. Die Compliance-Abteilung löst das nicht“, merkte Hahn weiterhin an. So sei etwa das veröffentlichte Entschuldigungsschreiben von Volkswagen verfehlt gewesen, weil es nicht ehrlich gewesen sei. Man habe die wirklichen Fehler nicht zugestanden. Bei VW habe offensichtlich nur die Frage im Raum gestanden „Wie können wir das Malheur, das uns passiert ist, kommunikationsmäßig so darstellen, dass man es vielleicht doch nicht richtig merkt?“.

Sven-Oliver Pinks Unternehmen, die F. O. Bags GmbH, stellt ergonomische Tonister für Schüler aus PET-Flaschen her, die wieder aufbereitet worden sind. Im Wege des Recycling hat das Unternehmen bis heute 86 Millionen PET-Flaschen wieder aufbereitet. Das Unternehmen setzt damit zum einen auf Nachhaltigkeit und hilft durch die Produktion in Vietnam den Menschen vor Ort. Das Unternehmen zeichnet sich nach den Pinks Angaben durch eine klare Position, Transparenz und Einfachheit seiner Botschaft aus. Er sieht seine Aufgabe als „Social Entrepreneur“ vor allem auch darin, die Endkunden glücklich zu machen, Versprechen zu halten und sich zu klar zu positionieren. Dann sein man unangreifbar.

Markenpositionierung reloaded

Dieser Themenblock behandelte insbesondere die erfolgreiche Markendehnung des Unternehmens edding. Thorsten Streppelhoff, Vorstand Vertrieb und Supply Chain der edding AG, hielt hierzu einen Vortrag. Insbesondere für seine Textmarker ist edding ein Inbegriff in Sachen hochwertiger Büroartikel. Nun hat edding auch Nagellack mit dem Namen „edding L.A.Q.U.E.®“ im Angebot. Dies erscheint vielleicht zuerst verwunderlich. Doch dem liegt eine sehr gut ausgefeilte Marketing-Strategie zugrunde. Denn der Nagellack wird, ebenso wie die gesamte Produktpallette von edding, mit den Eigenschaften Langlebigkeit und Ausdruckskraft assoziiert. Der Markennamme edding ruft bei den meisten Verbraucher sofort das Bild der auffälligen Textmarker hervor. Aus Sicht der meisten  Verbraucher steht edding  gleichsam für das gesamte Angebot an Lackstiften. Mit dem Angebot von Nagellacken erschließt sich das Unternehmen nun ein ganz neues Marktsegment, den Schönheitsmarkt. Dieses Vorgehen fußt auf der Markendehnungsstrategie von edding, zwei Jahre nach der Ausweitung der Produktpallette durch das neue Angebot von  Sprühlacken („edding Permanent Sprays“).

Der Nagellack von edding wird nicht über Drogerien, sondern über Parfümerien vertrieben. Während der Preis für Nagellack in Drogerien bei 3,99 Euro liegt, ist die unverbindliche Preisempfehlung für „edding L.A.Q.U:E“ 7,99 Euro.

 

 

 

So schön war der Rosensonntag in Düsseldorf

Autor: Christian Dick

Schöner hätte das Wetter am 13. März 2016 in Düsseldorf nicht sein können. Der wegen Sturmwarnung kurzfristig abgesagte Rosenmontagszug wurde an diesem Tag bei Kaiserwetter nachgeholt. Ebenso wie die Sonne am blauen Himmel strahlten auch die Jecken in Düsseldorf, wobei unter anderem auch sehr viele Gäste aus Köln in Düsseldorf waren. Hier einige Impressionen.

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Venetia (Aufnahme: Christian Dick)

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Bert und Sophia Wollersheim (Aufnahme: Christian Dick)

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(Aufnahme: Christian Dick)

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(Aufnahme: Christian Dick)

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(Aufnahme: Christian Dick)

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Die KG Regenbogen kam wie immer sehr farbenfroh daher. (Aufnahme: Christian Dick)

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„Düsseldorf – Scharf wie Moster“ lautete das Motto. (Aufnahme: Christian Dick)

Und hier die Mottowagen von Jacques Tilly:

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(Aufnahme: Christian Dick)

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(Aufnahme: Christian Dick)

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(Aufnahme. Christian Dick)

 

 

Miss und Mister Neuss im Rhein Park Center gewählt

Autor: Christian Dick

Am 12. März 2016 fand sich anlässlich der Wahl der Miss und des Mister Neuss sehr viel Prominenz im Rhein Park Center in Neuss. Die aktuelle Miss Germany Lena Bröder und die Miss NRW Dalina Stanszewski waren in der Jury. Nachfolgend einige Eindrücke.

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Foto: Schauspielerin Mirja Dumont,  Miss Germany Lena Bröder, die Managerin des Rhein Park Center Andrea Schwenke, Miss NRW Dalina Stanszewski und der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Mirja Dumont und Andrea Schwenker, Managerin Rhein Park Center (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Miss Germany Lena Bröder und der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Miss NRW Dalina Stanszewski und Frank Möll, Chefredakteur des Stadt Kurier (Aufnahme: Christian Dick)

Gedenken an Pfarrer Franz Boehm

Autor: Christian Dick

 

Von Kardinal Meisner wurde er mit Fug und Recht als „Märtyrer“ bezeichnet. Sein Mut und seine Standhaftigkeit wider allen Druck der Nationalsozialisten haben am Ende dazu geführt, dass er am 13. Februar 1945 im Konzentrationslager Dachau an einer Gesichtsrose starb. Die Rede ist von Franz Boehm, dessen Priesterweihe vor 110 Jahren im Kölner Dom die Ortsgemeinschaft Monheim am Rhein des KKV (Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung) am vierten Fastensonntag (Laetare), dem 6. März 2016 in einer Messe mit drei ehemaligen Pfarrern der Pfarrei St. Gereon am Rhein, wo einst Franz Boehm gewirkt hatte, gedachte. Konzelebrant der Messe am 6. März in Monheim war Pfarrer Piotr Nowak aus dem polnischen Boleszyn, der Geburtsstadt von Franz Boehm.

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Foto: Pfarrer Piotr Nowak aus dem polnischen Boleszyn (Aufnahme: Christian Dick)

Franz Boehm wurde am 3. Oktober 1880 im damaligen Westpreußen geboren. Seine erste Pfarrstelle hatte er ab 1917 in St. Katharina in Gerresheim/Vennhausen (heute Düsseldorf-Gerresheim) inne. 1923 wurde er zum Pfarrer in Sieglar ernannt.

Franz war ein bedeutender Widerstandskämpfer, dessen Lebensweg im Schulunterricht Pflicht sein sollte. So kümmerte er sich um 300 arbeitslose Menschen. Ebenso couragiert stand er den polnischen Zwangsarbeitern zur Seite. Dass er mit diesen die Messe auf Polnisch feierte, war den Nationalsozialisten ein ganz besonderer Dorn im Auge, aber Franz Boehm hielt allem Druck stand. Dafür blies ihm viel Gegenwind entgegen. Dies rief den seinerzeitigen Sieglarer Bürgermeister Jakob Hörsch auf den Plan, der es billigte, dass die Staatspolizei mehrfach gegen Boehm ermittelte und eine Reihe von Sanktionen gegen ihn erließ. 1934 kam es zu einem Strafverfahren, das aber eingestellt wurde; 1935 wurde gegen Franz Boehm ein Verbot ausgesprochen, weiterhin Religion zu unterrichten. Parallel hierzu erfolgte seine erste Ausweisung, die jedoch 1936 durch eine Amnestie aufgehoben wurde. 1937 wurde die zweite und endgültige Ausweisung aus dem Regierungsbezirk Köln gegen Boehm ausgesprochen. Boehm war gezwungen, aus Sieglar wegzuziehen und sich durch das Kölner Generalvikariat eine neue Pfarrei zuteilen zu lassen. Diese Praxis des Erzbischofs zum Schutz der eigenen Priester empfand Boehm auch als Kaltstellung. Boehm stellte in einem Brief an seinen Mitbruder dar, er sei „von seiner kirchlichen Behörde [….] enttäuscht, da er keine Anerkennung und Hilfe erfahren“ habe. Er habe jedoch „das stolz-demütige Bewusstsein in Sieglar […] [seine] letzten Kräfte eingesetzt“ und nach dem „Leitfaden“ gelebt, „einmütig für den Glauben und das Evangelium kämpfen und sich in keiner Weise von Widerstand einschüchtern lassen“ zu wollen. (siehe Helmut Moll (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz),: Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts, Paderborn u. a., 6., wieder erweiterte und aktualisierte Auflage 2015, ISBN 978-3-506-78080-5, Band I, S. 342-345). An das Generalvikariat trug der die Bitte heran, „sich des körperlichen und seelischen Drucks“ zu erbarmen und ihm „eine neue Wirkungsstätte baldmöglichst zuzuweisen“. (siehe Helmut Moll (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz),: Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts, Paderborn u. a., 6., wieder erweiterte und aktualisierte Auflage 2015, ISBN 978-3-506-78080-5, Band I, S. 342-345.)

1938 nahm Boehm seinen Dienst als Pfarrer in Monheim am Rhein auf. Er leistete auch hier weiterhin beharrlichen Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Er konzentrierte sich insbesondere auf die Arbeit mit Jugendlichen. Die immer drastischer werdenden Maßnahmen der Nationalsozialisten erwiderte Boehm regelmäßig mit dem Bibelwort: „Es sind lauter stumme Hunde, sie können nicht bellen“(Jes 56,10 EU). 1938 wurde Boehm mit einer Geldstrafe belegt, 1941 erhielt er eine Verwarnung auf Grund von Messfeiern auf Polnisch.  1942 wurde er zu einem Sicherungsgeld in Höhe von 3.000 Reichsmark wegen einer Christkönigspredigt verurteilt. Seine Predigt zu Ostern im Jahre 1944 hatte eine kritische Auseinandersetzung mit dem NS-Filmwesen zum Gegenstand, woraufhin er verhaftet wurde. Im Zuge der Verhaftungen um den 20. Juli 1944 wurde Boehm nach einer Messe in der Kirche verhaftet. Am 11. August 1944 wurde er in den Pfarrerblock im Konzentrationslager Dachau gebracht. Der Bischof versuchte vergeblich, hiergegen zu intervenieren.

Im Jahre 2005 wurde von Monheimer Kirchengemeinde St. Gereon im Eigenverlag das Buch „Pfarrer Franz Boehm 1880 – 1945 – Glaubenszeuge und Märtyrer“ von Peter Buter und Rudolf Pohlmann veröffentlicht.

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Foto: Peter Buter war auch beim Gedenken für Pfarrer Franz Boehm dabei. (Aufnahme: Christian Dick)