Schulterschluss zwischen CSU und CDU in Düsseldorf

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Foto: Gerd Müller (CSU). Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit, Angela Erwin und Thomas Jarzombek (Aufnahme. Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Der Düsseldorfer CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek hat am 5. April 2016 sein neues Wahlkreisbüro in der Wasserstraße 5 in Düsseldorf eröffnet. In dem Gebäude, in dem früher die Parteizentrale der CDU NRW war, die sich jetzt vis-à-vis befindet, sind heute die verschiedenen Vereinigung der CDU, wie Frauen Union, Senioren Union und Mittelstandsvereinigung (MIT) untergebracht. Das Wahlkreisbüro von Thomas Jarzombek befindet sich in zentraler Lage in Düsseldorf, nah beim früheren Landtag, dem sogenannten Ständenhaus, das heute das Museum K 21 beherbergt, und in  unmittelbarer Nähe des Landtag. Durch dieses Büro will Thomas Jarzombek, der in seinem Wahlkreis sehr starke Präsenz zeigt, ein zusätzliches Zeichen für seine Bürgernähe setzen.

Zur Eröffnung des neues Wahlkreisbüros hatte Thomas Jarzombek einen prominenten Gast aus der Bundesregierung zu Gast. Der Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller (CSU) lobte Thomas Jarzombek und nannte ihn den „Minister für Digitalisierung“. Laut Umfragen, so Müller, läge die CSU bei 25 Prozent, wenn sie sich bundesweit ausdehnen würde. Damit drohte er jedoch nicht, sondern warb vielmehr für einen Schulterschluss und rief dazu auf, dass sich die CDU an der CSU orientieren möge. An die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Düsseldorf Angela Erwin gewandt sagte Müller „Wir beide wären doch ein sehr gutes Team.“

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Foto: Gerd Müller (CSU). Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Angela Erwin (Aufnahme. Christian Dick)

Bürgermeister Fritz Conzen (CDU) schenkte Thomas Jarzombek für sein neues Wahlkreisbüro ein Schwarz-Weiß-Bild aus dem ersten Wahlkampf des früheren Ministerpräsidenten Arnold.

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Foto: Gerd Müller (CSU). Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit, Thomas Jarzombek und Bürgermeister Fritz Conzen (Aufnahme. Christian Dick)