Archiv für den Tag: April 29, 2016

Mehr als 100 Skulpturen von Tony Cragg im Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal

Tony Cragg Porträt_klein

Foto: Ein Charakterkopf: Tony Cragg (Aufnahme: Christian Dick)

Autor:  Christian Dick

Tony Cragg – Retrospektive

Parts of the World   19. April – 14. August 2016

Diese Ausstellung ist eine Sensation und ein absolutes Novum: Das Von der Heydt-Museum würdigt aktuell mit einer imposanten Ausstellung im gesamten Haus einen einzigen Künstler, der ein Genius ist, wie ihn die Welt nur äußerst selten hervorbringt. Das Filigrane und die Formvollendung seiner Werke unterstreichen, dass diese besondere Akzentuierung von Tony Craggs Schaffen absolut ihre Berechtigung hat. Sein Werk, so wie es nun in Wuppertal zu sehen ist, hat sich seit den 1970er Jahren in einer Vielfalt entwickelt, die den Rundgang zu einem erhellenden Erlebnis auch für denjenigen macht, der die Arbeiten des in Wuppertal lebenden britischen Bildhauers schon zu kennen meint. Denn beim Betrachten der Werke entdeckt man ständig neue Facetten, die Werke lassen viel Spielraum für Interpretationen und gewiss wird jeder Betrachter dabei unterschiedliche Assoziationen haben.  Tony Cragg, so zeigte sich bei einem eineinhalbstündigen Presserundgang durch die Ausstellung, ist ein Freigeist, der nicht stur geradeaus denkt und für den die Welt nicht nur Schwarz und Weiß ist.

Tony Cragg vor seinem Werk Versus_klein

Foto: Tony Cragg vor seinem Werk Versus, geschaffen im Jahre 2012, Bronze, 56 x 61 x 22 cm (Aufnahme: Christian Dick

„Tony Cragg ist ein Weltstar der Bildhauerei. Da er seit 40 Jahren in Wuppertal lebt, ist es nur folgerichtig, dass wir ihm hier im Von der Heydt-Museum die erste große Retrospektive widmen“, sagt Museumsdirektor Dr. Gerhard Finckh.

Tony Cragg vor seinem Kuntwerk_klein

Foto: Tony Cragg (Aufnahme: Christian Dick)

Die Ausstellung beginnt mit Fotos seiner frühen Experimente im Umkreis von Minimal Art, Konzept Kunst, Land Art und Arte Povera. Craggs Blick ist zunächst auf die nicht nur materiell, sondern auch ästhetisch „armen“ Materialien, auf den Zivilisationsmüll des Alltags gerichtet. Die Art und Weise, wie er sie in einem Kunstwerk verwandelt, entspricht dem ganz ursprünglich menschlichen, intuitiven Bedürfnis, aus Einzelteilen ein Ganzes zu bauen, zu gestalten, zu formen. Bekannt wurde Tony Cragg zuerst für seine Wand reliefs aus buntem Plastikmüll. Der Schritt ins Dreidimensionale ergab sich notwendigerweise aus seinem Interesse an der Vielfalt der Formen, die der moderne Alltag hervorbringt. Von der Architektur bis zum Mobiliar sind sie unendlich, und Tony Cragg fügt dieser Vielfalt neue Formen hinzu. „Er ist ein Ausnahmekünstler, denn er geht immer weiter, überschreitet Grenzen, auch die der Wissenschaft“, sagt Finckh.

Neben der vorgefundenen Form ist es das Material, an dem sich der Gestaltungsdrang des Künstlers entzündet. Von Plastik über hochpolierten Edelstahl, Gips, Bronze und Glas bis zu geschliffenem Schichtholz: Jedes Material ermöglicht besondere Formen, jede Form erfordert ihr Material. Die Werke, die über die Jahrzehnte entstanden sind, hängen zusammen wie eine weitverzweigte Familie mit vielen Generationen. Jede Form ist auf der Basis der Erfahrungen, die der Künstler an der vorangegangenen gemacht hat, entstanden.

Ende der 1980er Jahre schuf er die ersten Stücke der Gruppe der „Early Forms“, denen verschiedene Gefäßformen wie Kolbengläser, Flaschen und Kanister zugrunde liegen. Bereits während seiner Arbeit in einem biochemischen Labor in den 1960er Jahren hatten ihn diese organisch anmutenden Gefäße fasziniert. Zwei der frühesten stehen in imposanter Größe heute vor dem Museumsportal. Ihre Entwicklung wird im ersten Obergeschoss vorgeführt. Ganz frische Werke, die erst im Zuge dieser Ausstellung das Atelier von Tony Cragg bzw. die Gießerei verlassen haben, markieren einen Endpunkt dieser Reihe. Es ist höchst spannend nachzuverfolgen, wie das Thema Innenform/ Außenform einerseits zu Skulpturen von großer Harmonie und Ausgeglichenheit führt, andererseits auch höchst bizarre Exemplare hervor bringt.

Ein Werk wächst aus dem anderen, so dass sich Werke zu Gruppen und Serien ordnen lassen, was sich nicht zuletzt in ihrer Titelgebung spiegelt. Parallel entstehen Einzelwerke oder nur wenige Exemplare umfassende Serien, in denen der Künstler mit unterschiedlichen Ideen der Oberflächengestaltung oder Formentwicklung spielt. Deshalb folgt die Ausstellung auch nicht einer strengen Chronologie, sondern der Entwicklung der Werkgruppen und setzt die Einzelwerke dazu in Beziehung.

Im zweiten Obergeschoss beginnt die Werkfamilie der „Rational Beings“ mit der ersten, dreiteiligen Gruppe aus Fiberglas aus dem Jahr 1995. Von einfachen Formen geht die Entwicklung zu zunehmend komplexer werdenden Gestaltungen. Wie bei den „Early Forms“, die teilweise an Urtierchen oder Moleküle erinnern, meint man in den „Rational Beings“ häufig Lebewesen zu sehen. Das Porträt und die Ganzfigur sind klassische Themen der Bildhauerei, die sich wiederfinden. Drei monumentale, so  imposant wie elegant erscheinende, farbig gefasste Säulen sind die allerjüngsten Werke dieser Gruppe und bilden einen Blickfang in einem der insgesamt 26 von Tony Cragg gestalteten Räume.

Zeichnungen und Druckgrafiken aus allen Schaffensphasen sind im Mezzanin zu sehen. Manche dienen als Entwurfszeichnungen, andere stehen als Werke für sich oder zeigen Formexperimente, die sich gar nicht in Skulpturen umsetzen lassen. Die Arbeiten belegen Tony Craggs phänomenale Kapazität als analytischer Zeichner, der die Dinge durchdringt.

Mit mehr als 100 Skulpturen und über 130 Fotografien, Zeichnungen und Druckgraphiken gibt die Retrospektive einen Einblick in das Werk eines der bedeutendsten Bildhauer unserer Zeit, wie es ihn bislang noch nicht gab.

Zur Ausstellung ist ein Katalog im Verlag Buchhandlung Walther König erschienen mit Texten von G. Celant, D. Davettas, L. Cooke, U. Wilmes, C. Lampert, P. Schjeldahl, T. McEvilley, G. Finckh, J. Wood, 472 S., ca. 558 Abbildungen, Hardcover, Museumsausgabe 38 €

DIE CRAGG FOUNDATION

Einen Besuch wert ist auf Grund der dort ausgestellten Werke der Skulpturenpark Waldfrieden, der sich an den Wuppertaler Südhängen, etwa an der Grenze zwischen Barmen und Elberfeld, oberhalb des Wicküler Parks befindet. Die Gründung und Einrichtung dieses Skulpturenparks ist der privaten Initiative von Tony Cragg zu verdanken. Dreißig Jahre nach Beginn seiner Ausstellungstätigkeit suchte er nach einem dauerhaften Ausstellungsgelände für Skulptur im Freien und entdeckte das verwaiste Anwesen Waldfrieden, das er 2006 erwarb. Noch im selben Jahr begann die Umgestaltung von Parkanlage und Gebäuden, die nach langem Leerstand umfassend saniert und modernisiert werden mussten. In Wertschätzung der historischen Anlage wurden vorhandene Bausubstanz und materieller Bestand möglichst weitgehend erhalten, und trotz Umrüstung von Park und Gebäuden für die neue Nutzung blieb ihre geschichtliche Dimension bewahrt. 2008 wurde der Skulpturenpark in der Trägerschaft einer gemeinnützigen Stiftung der Familie Cragg eröffnet. Er beherbergt eine stetig wachsende Skulpturensammlung, darunter Ausschnitte aus dem umfangreichen Werk Tony Craggs. Begleitend werden in Wechselausstellungen Werke international bedeutender Künstler gezeigt, Vorträge zu kulturwissenschaftlichen Themen angeboten und Konzerte veranstaltet. Darüber hinaus ist die Cragg Foundation auch der Forschung und Publikation zur Bildenden Kunst gewidmet.

Interessante Informationen zum Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal, in dem ebenfalls ein breites Spektrum Skulpturen  von Tony Cragg sind zum einen unter folgenden Internetadressen zu finden:

http://skulpturenpark-waldfrieden.de/startseite.html

Zum anderen hat der in Wuppertal aufgewachsene Otto Hucke eine sehr interessante Bilderstrecke der Skulpturen von Tony Cragg auf seiner eigenen Internetseite präsentiert:

http://www.otto-hucke.de/40250.html

Weiterführende Informationen zum zu Von-der-Heydt-Museum  sind unter folgendem Link abrufbar:

www.von-der-heydt-museum.de

 

 

MIT feiert in Kaarst gleich zwei Jubiläen

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Foto: Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, Markus Steins, Vorsitzender der MIT Kaarst, Lutz Lienenkämper, Vorsitzender der CDU im Rhein-Kreis Neuss und Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion sowie Stefan Arcularius, Vorsitzender MIT im Rhein-Kreis Neuss (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

MIT – diese drei Buchstaben stehen für die „Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU“. Am 27. April war es genau 60 Jahre her, dass der „Bundesarbeitskreis Mittelstand der CDU/CSU“ aus der Taufen gehoben wurde. Die MIT Kaarst wurde vor 40 Jahren ins Leben gerufen uns ist heute der größte Stadtverband der MIT in Nordrhein-Westfalen und bundesweit. Diese Jubiläen feierte die MIT Kaarst am 27. April 2016 in gebührender Weise mit 270 Gästen. Der „Tag der MIT“ fand im Autohaus Dresen statt.

Die Schirmherrschaft hatte die Kaarster Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus übernommen.

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Foto: Markus Steins, Vorsitzender der MIT Kaarst, und Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Jürgen Steinmetz (Aufnahme: Christian Dick)

Als Festredner fungierte der Hautgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, Jürgen Steinmetz.  Sein Vortrag stand unter der Überschrift „Vorfahrt für Wirtschaft und Arbeitsplätze: Forderungen an Bund, Land und Kommune“. In seinem Vortrag nahm Steinmetz kein Blatt vor den Mund und deckte schonungslos auf, welche Fehlentwicklungen es in Nordrhein-Westfalen zu beheben gilt.

Steinmetz zollte er der Arbeit der MIT seinen großen Respekt und brachte zum Ausdruck, dass diese Arbeit sich auch dadurch als Erfolg erweist, dass sie sich in Parteitagsbeschlüssen widerspiegelt. Daher ermunterte er die Mitglieder der MIT, sich weiter zu engagieren

„Der offizielle Start der MIT erfolgte beim CDU-Bundesparteitag am 27./28. April 1956 in Stuttgart, also heute vor 60 Jahren, als. Initiatoren waren der Druckereibesitzer und spätere Wirtschaftsminister Kurt Schmücker, der Kölner Kaufmann Heinz Schmitz und Dr. Göke Frerichs. Der Bundesarbeitskreis Mittelstand der CDU/CSU wurde schnell zu einer festen Größe der deutschen Nachkriegspolitik. Und heute ist die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung eine wichtige Gruppe in der Volkspartei CDU und nicht mehr wegzudenken. Sie ist manchmal unbequem, verteidigt stetig die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards und macht sich dafür stark, dass die Politik anerkennt, dass der deutsche Mittelstand der Motor der deutschen Wirtschaft ist. Denn 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sind in kleinen und mittelständischen Betrieben tätig, die zu 99 Prozent unsere Unternehmen ausmachen. Und das soll auch in Zukunft so sein. Mit klaren ordnungspolitischen Positionen trägt die MIT dazu bei, dass der Mittelstand Jobmaschine und Talentschmiede bleibt“, erklärte Steinmetz mit Nachdruck.

Er ergänzte, dass die IHK aus Sicht der Wirtschaft sehr die Positionen der MIT unterstütze, die dazu beitrügen, dass der Mittelstand erfolgreich bleibe. Hierzu gehörten zum Beispiel die praxistaugliche Gestaltung des Mindestlohns im Hinblick auf Bürokratie, mehr Flexibilität beim Renteneintritt oder keine Verschärfung der Arbeitsstättenverordnung, wie die beabsichtigte Temperaturregelung in Abstellräumen.

„Auf Bundesebene wird vor allem über sozialpolitische Wohltaten nachgedacht. Denken Sie an den Plan, im kommenden Jahr die Sozialausgaben im Bundeshaushalt von 51,0 auf 52,6 Prozent steigen zu lassen. Rechnet man die Zinsausgaben heraus, sind es sogar 55,8 Prozent – ein neuer Allzeitrekord bei den Sozialausgaben“, unterstrich Steinmetz. So seien Ende März 2016 vom Bundeskabinett die Eckwerte für den Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2017 beschlossen worden. Diese Eckwerte spiegelten darüber hinaus eine Reihe sozialpolitischer Maßnahmen wider, die die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode auf den Weg gebracht haben. Dazu zählten die Erhöhung des Wohngeldes, das Elterngeld-Plus mit Partnerschaftsbonus, die abschlagsfreie Altersrente ab 63, die ‚Mütterrente‘, die Lebensleistungsrente und eine verbesserte Erwerbsminderungsrente sowie weitere Verbesserungen bei Gesundheits- und Pflegeleistungen.

Auch denke die Bundesregierung zum Beispiel über eine verpflichtende Betriebsrente nach. „Jede einzelne Maßnahme mag punktuell richtig sein“, erklärte Steinmetz, verbunden mit der eindringlichen Mahnung „Aber wo sind die Wachstumsimpulse für unsere Wirtschaft? Fehlanzeige! Es gibt also für die MIT genug zu tun.“

Potenziale von NRW ungenutzt

Als größtes und wirtschaftsstärkstes Bundesland sei NRW in den vergangenen Jahren deutlich hinter seinen Wachstumsmöglichkeiten geblieben, konstatierte Steinmetz.

Es gebe einen Wachstumsrückstand im Vergleich zu anderen Bundesländern seit 1992 von 9 Prozentpunkten. Aktuelle Zahlen, so fuhr er fort, zeigten, dass NRW im Jahr 2015 0,0 Prozent Wirtschaftswachstum hatte. Die Produktivität in Nordrhein-Westfalen sei erstmalig seit Bestehen des Landes unter den Bundesdurchschnitt gefallen.

Forderung nach Investitionen in Infrastruktur

Für dringend geboten hält Steinmetz wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die das Wachstum stimulieren. Er hob hervor „Wachstum schafft Arbeitsplätze und sichert Steuereinnahmen. Aber Wirtschaftswachstum von morgen braucht Weichenstellungen heute und die bleiben leider aus. […] Insgesamt beurteilen unvermindert fast 40 Prozent aller Unternehmen in der Region ihre Geschäftslage als gut. Die Unternehmer blicken auch mit vorsichtigem Optimismus auf die kommenden Monate. Aber: es gibt eine geringe Dynamik – auch in NRW insgesamt. Die Investitionstätigkeit ist zurückhaltend. Und das ist ein Grund zur Sorge!“ Aus Sicht der Industrie- und Handelskammern sein die Ursachen vor allem unterlassene Investitionen im Bereich Straßenbau und Breitband, eine restriktive Wirtschaftspolitik, wie es sich am Tariftreue- und Vergabegesetz und Klimaschutzgesetz zeige, sowie. wenig Unterstützung der nordrhein-westfälischen Landesregierung bei dynamischen Faktoren, wie der Fläche und Energie. In der Summe gebe es in NRW bei Verkehr, Fläche und Breitband einen Modernisierungsstau. Die Straßen und Schienen

seien sind in NRW überlastet. Darunter leide die heimische Wirtschaft. „Die Verkehrsinfrastruktur wird zum Engpassfaktor: Die miserable Qualität der Brücken, Engpässe auf den Straßen und der zunehmende Verkehr machen uns zu schaffen. Wir kennen das alle. Übrigens: Wenn ich laufe, benötige ich für 5km etwa 25 Minuten. Deshalb überlege ich mir manchmal, vom PKW auf die Laufschuhe umzusteigen, wenn ich wieder einmal im Stau stehe. Das Rheinland ist in besonderem Maße vom Verfall der Infrastruktur betroffen: Dauerbaustellen auf den Autobahnen und Brückensperrungen behindern den Verkehr“, mit diesen Worte beschrieb Steinmetz die Defizite der Infrastruktur in NRW plastisch.  Viele für den Wirtschaftsraum NRW wichtige Projekte seien beim Bundesverkehrswegeplan nicht bzw. nicht ausreichend berücksichtigt worden, führte er weiter aus. Steinmetz forderte den weiteren Ausbau des Autobahnnetzes in NRW.

Er plädierte schließlich sich für mehr soziale Marktwirtschaft im Sinne von Ludwig Erhard, aus dessen Rede vor dem CDU-Bundesparteitag 1965 in Düsseldorf er folgende Passage  zitierte: „Die Soziale Marktwirtschaft war nicht nur deshalb ein so großer Erfolg, weil sie den Leistungswillen der Wirtschaft beflügelte, sondern weil sie zugleich eine groß angelegte Politik des sozialen Ausgleichs ermöglichtet. Unsere vordringliche Aufgabe wird es also sein, die Sozialpolitik von überflüssigem Gestrüpp zu befreien, das Gefüge unserer Sozialleistungen rationeller, überschaubarer und zugleich für den Bürger effizienter zu gestalten. Noch so gut gemeinte soziale Wohltaten, die an dem Kern der Aufgabe vorbeigehen, sind unverhältnismäßig teuer und schwächen die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft in besorgniserregendem Maße.“

Unter den Gästen der Jubiläumsfeier der MIT Kaarst waren unter anderem die Personen, die auf nachfolgenden Bildern  zu sehen sind.

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Foto: Lutz Lienenkämper (MdL), Vorsitzender der CDU im Rhein-Kreis Neuss, und Hendrik Wüst (MdL), Vorsitzender der MIT NRW (Aufnahme: Christian Dick)

 

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Foto: Angela Erwin stellvertretende Vorsitzender CDU Düsseldorf, und Waltraud Steins, Ehefrau des Vorsitzenden der MIT Kaarst Markus Steins (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Angela Erwin, hier mit dem  Vorsitzenden der MIT Kaarst Markus Steins (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Er ist der einer der erfolgreichsten Friseurin Deutschlands: Franc Braun. 2002 war er der Erste, der von MIT Kaarst als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet wurde. Seit mehr als 50 Jahren ist er in seinem Beruf tätig. „Daumen hoch für den Mittelstand“ – dieses Motto propagierte er bei der Feier der MIT Kaarst. (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Heijo Drießen, Ehrenvorsitzender der MIT Kaarst (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Dr. Heinz-Günther Hüsch, der über vielen Jahre für die CDU Neuss im Landtag von Nordrhein-Westfalen und im Deutschen Bundestag war und den Vorsitz der CDU Neuss innehatte (Aufnahme. Christian Dick)