Archiv für den Monat: November 2016

Sich selbst eine Freude machen und etwas Gutes tun – UNICEF GALA in Neuss erneut Unterhaltung der Extraklasse

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Foto: das große Finale der UNICEF GALA 2016 im Neuss (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

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Foto: die Rhine Area Pipers & Drums und das Bundesfanfarencorps Neuss Furth 1952 e. V. eröffneten die UNICEF GALA 2016 in Neuss (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Eine solche Show gibt es nicht alle Tage. Bei der UNICEF GALA der Commerzbank in Neuss waren im Swissôtel am 19. November 2016 wieder Künstler aus 12 Nationen mit von der Partie. Seit 35 Jahren organisiert und moderiert Heribert Klein, ehemaliger Pressesprecher der Commerzbank, UNICEF Galas. Angefangen hat alles in Hilden. Hinterher kam Köln und im Jahre 2015 auch Neuss dazu. In Neuss hieß die Gala bis 2014 Tanz- und Tennis-Gala. Heribert Klein ist zwar mittlerweile im Ruhestand, will aber nach eigenem Bekunden mit den Unicef-Galas weitermachen so lange es ihm möglich ist. In 35 Jahren hat er für die Unicef-Galas 367 Künstlerinnen und Künstler aus 79 Ländern gewinnen können. Auch diesmal waren in Neuss wieder Opern- und Musical-Stars aller erster Güte mit von der Partie und riefen wahre Begeisterungsstürme bei Publikum hervor.

Acht Tage vor der Gala in Neuss hatte die griechische Sängerin Nana Mouskouri, die seit langen UNICEF-Botschafterin ist, spontan ihr Kommen zugesagt. In einer Rede legte sie die Not in Syrien, wo täglich viele Kindern sterben und sehr viele Kinder Hilfe benötigen.

Hier einige Impressionen des Auftritts von Nana Mouskouri.

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Foto: Heribert Klein überreicht Nana Mouskouri einen Strauß weiße Rosen (Aufnahme. copyright: Christian Dick)
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Foto: Nana Mouskouri und Claudia Graus, stellvertretende Vorsitzende Deutsches Komitee für UNICEF e. V.

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Foto: Nana Mouskouri bei ihrer Rede (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

In diesem Jahr kamen die Künstlerinnen und Künstler von den Philippinen, aus Malaysia, Brasilien, den USA, Spanien, Frankreich und Italien. Besonders beeindruckend war die gemeinsame Darbietung aller Künstlerinnen und Künstler des Liedes „Halleluja“ des gerade verstorbenen Leonard Cohen. Nachfolgende Bilder eben einen Eindruck.

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Foto: Die Opern-Entdeckung des Jahres: Elena Sancho Pereg aus Spanien – sie hat bereits ein Engagement an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

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Foto: Stephanie Reese, der zwölfjährige Matteo Collela aus Italien und Sean Ghazi aus Malaysia (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

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Foto: Stephanie Reese und Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter Commerzbank AG Neuss (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

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Foto: Opern-Star Ricardo Tamura aus Brasilien (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

Es waren auch diesmal wieder zahlreiche Prominente bei der UNICEF GALA in Neuss, unter anderem der ehemaligen ARD-Korrespondent Ulrich von Deppendorf und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek. Die Prominenz erfreute sich auch beim Tanzen, wie folgenden Bilder zeigen:

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Fotos: der aus Neuss stammende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit seiner Ehefrau Heidi (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

Disharmonie zwischen den Generationen als Stoff für ein lebendiges Theaterstück

Autor: Christian Dick

„WIR SIND DIE NEUEN“ – so lautet der Titel der Komödie von Ralf Westhoff, die am 18. November 2016 im Düsseldorfer Theater an der Kö Premiere feierte. Die NEUEN, das sind drei Alt-68er, die schon vor 35 zusammengelebt haben und nun erneut dazu entschließen, eine Wohngemeinschaft zu gründen und neu in ein Haus eingezogen sind. Diese werden von Simone Rethel, Joachim Luger und Lutz Reichert dargestellt. Ihre Überraschung ist alles andere als freudig als sie sich der Studenten-WG, die ein Stockwerk über ihnen wohnt, vorstellen. Dargestellt wird die Studenten-WG von Katarina Schmidt, Florian Gierlichs und Julie Stark. Bereits die erste Kommunikation zwischen den beiden Generationen funktioniert überhaupt nicht, weil die Studenten und die Alt-68er offensichtlich in völlig verschiedenen Welten leben. Und so reiben sich in diesem Stück die Gemüter all dieser Personen aneinander auf. Während die Alt-68er völlig relaxed sind, ihr Leben genießen, nachts trinken, philosophieren und die Hits aus ihren jungen und wilden Jahren hören, arbeiten die nur auf ihre berufliche Karriere fixierten jungen Leute, für die Lebensfreude und Leichtigkeit Fremdwörter sind, an der für sich optimalen Vereinbarkeit zwischen Arbeits- und Privatleben und an einem glatten Lebenslauf. Die Probleme unter Nachbarn gipfeln sich in dieser äußerst spannenden Inszenierung von Theaterdirektor und Regisseur René Heinersdorff zu einer harten Auseinandersetzung zwischen den Generationen auf, die wie eine Spirale verläuft und zu eskalieren droht. Schließlich kommt es zu einer unerwarteten Wendung…

Bis zum 15. Januar 2017 ist diese Komödie im Theater an der Kö in Düsseldorf zu sehen, und zwar täglich (außer Montag) 20 Uhr, Sonn- und Feiertag 18 Uhr

Zusatzvorstellungen: Mittwoch, 30. November 16 und 20 Uhr / Samstag, 10. Dezember, 17 Uhr und 20 Uhr / Montag, 26. Dezember, 18 Uhr / Samstag, 7. Januar, 17 und 20 Uhr

Silvester: 16.30 Uhr / 19.30 Uhr / 22.30 Uhr

Weitere Informationen sind unter folgender Internetadresse zu finden: www.theateranderkoe.de

Ein Denkmal für Mutter Ey Künstlergespräch mit Bert Gerresheim

100 Jahre nachdem Johanna Ey ihre Galerie in Düsseldorf eröffnete, wird ihr als Förderin der Kunst der Moderne im nächsten Jahr ein Denkmal im Andreas Quartier in der Düsseldorfer Altstadt gesetzt.

Der Künstler Bert Gerresheim zeichnet dafür am Donnerstag, 24. November 2016, 18 Uhr, im Gespräch mit Museumsdirektorin Dr. Uta Husmeier-Schirlitz den kreativen Weg von der Idee bis zur Umsetzung der Plastik von Mutter Ey nach. Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung im Clemens Sels Museum, Am Obertor, beträgt drei Euro zuzüglich Eintritt. Weitere Informationen sind dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 02131-904141 erhältlich.

Stück mit viel Esprit im Theater am Dom

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Foto: das Ensemble des Stücks „Trennung frei Haus“: Christian Maria Goebel, Isabel Varell und Timothy Peach (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

„Trennung frei Haus“ – dieser Titel des aktuellen Stücks im Kölner Theater am Dom macht neugierig. Und dementsprechend ist diese Komödie auch voller Überraschungen und sehr abwechslungsreich. Die Handlung spitzt sich immer mehr zu, so dass das Stück auch spannend ist. Außerdem hat diese Inszenierung viel Charme und Esprit.

In dieser Komödie aus der Feder von Tristan Petitgirard wirken im Theater am Dom Isabel Varell, Timothy Peach und Christian Maria Goebel mit. René Heinersdorff, Mitinhaber des Theaters am Dom, stellt hier wieder einmal seine Vielseitigkeit als Regisseur unter Beweis. Die Inszenierung lebt besonders von der Situationskomik, wobei aufgezeigt wird, dass man im Leben einem anderen Menschen nichts vormachen kann.

In der Beschreibung des Stücks im Programmheft heißt es „Ein Spiel von Zufall und Liebe“. Bei der Premiere am 10. November 2016 verging die Zeit wie im Flug und Ende gab es lang anhaltenden Beifall.

Handlung

Eine Liebesbeziehung zu beenden ist nie schön, also warum nicht jemanden beauftragen. Ein Profi, der sich bezahlen lässt und das Ganze routiniert erledigt? Genau das ist Erics Job. Als er wieder einmal einer Frau schonend klarmachen soll, dass ihr Lebenspartner sie verlassen hat, steht er unerwartet vor Pauline, seiner großen Liebe, die vor Jahren plötzlich, ohne Grund, aus seinem Leben verschwand. Völlig perplex verleugnet er den Grund seines Besuchs. Doch plötzlich kommt Hyppolite, der es sich anders überlegt hat. Er hat sich, in der Annahme, dass Eric bereits seinen Auftrag erfüllt hat, eine unglaubliche Geschichte ausgedacht. Doch Eric spielt nicht mit und so entbrennt ein Wettstreit, bei dem nur eins nicht ans Licht kommen darf, die Wahrheit!

Das Ensemble hat eine umfangreiche Bühnenerfahrung. Eric wird von Christian Maria Goebel verkörpert. In der Rolle von Hyppolite kann man Timothy Peach erleben. Und Pauline wird von Isabel Varell dargestellt.

Bis zum 29. Januar 2017 ist diese Komödie im Theater im Dom in Köln im Programm. Weitere Informationen sind unter folgender Internetadresse zu finden: www.theateramdom.de .

Werkstattgespräch im Alten Wartesaal von Köln

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Foto: Bundesinnenminister Thomas de Maizière (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

Von Dr. Egon Schlesinger

 

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Oberbürgermeisterin Henriette Reker luden Ende Oktober in Köln zur Diskussion. Respekt vor Frauen gehöre nach Ansicht beider zu den Selbstverständlichkeiten einer zivilisierten Welt und habe gar nichts mit Integration zu tun. Köln habe neben vielen guten Erlebnissen mit Zuwanderern seit 1970, als hier in der Stadt bei der Firma Ford die ersten türkischen Gastarbeiter ihre Arbeit aufnahmen, und das Miteinander schon zur guten Tradition gehöre, aber auch ein ganz schreckliches Erlebnis gehabt. Damit bezog er sich auf die sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht. Aus diesem Grunde sei es umso wichtiger, Menschen mit Bleiberecht zu integrieren. Angesichts von mehr als 1 Million Flüchtlingen aus überwiegend muslimischen Ländern gehöre dazu aber auch ein nüchterner Blick auf den Islam, der von bestimmten Personen und Gruppierungen als Ideologie missbraucht werde. Angst vor Islamisierung habe viel mit real vorhandenen und ernst zu nehmenden Ängsten in der Bevölkerung zu tun. Auch Oberbürgermeisterin Henriette Regler rief dazu auf, die Integrationsbemühungen zu verstärken, weil es sich immer lohne, in Menschen zu investieren, und weil es seit dem Ende des letzten Weltkrieges zu unserem Alltag gehöre, Menschen neu aufzunehmen. Zu den Ereignissen zum vergangenen Jahreswechsel meinte Reker, dass Köln viel mehr sei, als der Hauptbahnhof in der letzten Silvesternacht, ja: „Sehr viel mehr!“

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Foto: Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Gespräch mit Migranten (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Als ob Udo Jürgens auferstanden wäre – Premiere des Musicals „Ich war noch niemals in New York“ in Essen

Autor: Christian Dick

Fast zwei Jahre nach seine Tod zeigt sich, dass seine Musik unvergänglich ist. Udo Jürgens hat mit seinen zahlreichen Hits Meilensteine in der Musikgeschichte gesetzt. Bei seinen Lieder geraten Alt und Jung gleichermaßen in Hochstimmung. Zwanzig seiner Hits sind jetzt in dem Musical „Ich war noch niemals in New York“ zu erleben. Die Idee zu diesem Musical entstand vor über zehn Jahren. Das Musical gastiert zum zweiten Mal in Essen. Die Premiere am 4. November im Essener Colosseum Theater war fulminant, das Publikum klatschte bei der Musik begeistert mit. Ein starkes Ensemble und ein ausgezeichnetes Orchester sorgten für einen Abend, der wie im Flug verging. Einer der Höhepunkte war ein kleiner Junge, der wie ein Alter, ganz ohne Lampenfieber das Lied „Mit 66 Jahren“ vortrug.

Bis zum 11. Dezember 2016 kann man das Musical „Ich war noch niemals in New York“ in Essen erleben. Nähere Informationen gibt es unter folgendem Link:

http://www.stage-entertainment.de/musicals-shows/on-tour/ich-war-noch-niemals-in-new-york/show/ich-war-noch-niemals-in-new-york-tour.html

 

 

Kunstpreis Aachen 2016 geht an Franz Erhard Walther

Bedeutender Erweiterer des Kunstbegriffes

Einflussreicher Künstler und Lehrer

Teilnehmer des Aachener Festival der Neuen Kunst 1964

 

Franz Erhard Walther gehört fraglos zu den einflussreichsten Künstlern der vergangenen Jahrzehnte. Kaum ein Kunstschaffender hat die Definition, was Skulptur sein kann, derart frühzeitig und nachwirkend verändert wie er. Durch seine partizipativen Objekte und Textilskulpturen hat er das Verständnis von Kunst sowie das Verhältnis von Kunst und Betrachter einer grundlegenden Neubewertung und Erweiterung unterzogen. Nicht zuletzt auch durch seine langjährige Lehrtätigkeit hat er zahlreiche zeitgenössische Künstler ausgebildet und inspiriert.

Die Beziehung zwischen Werk, Künstler und Betrachter rückte in den Fokus künstlerischen Schaffens, und die Rolle des Rezipienten wurde durch Interaktion hinterfragt. Lange bevor Künstler wie Bruce Nauman u.a. ihren eigenen Körper als skulpturales Medium verwendet haben, hat Walther sich selbst und das Publikum als bildhauerisches „Material“ eingesetzt.

Nach seinem Studium bei (dem in Aachen geborenen) K. O. Götz ging Franz Erhard Walther 1967 nach New York. Bereits zwei Jahre später präsentierte er in einer Ausstellung im New Yorker MoMA seinen legendären „1. Werksatz“ – eine 58-teilige Arbeit, die heute zur Sammlung des Museums gehört. Das grundlegend Neue bei seinen Arbeiten der 1960er-Jahre war die Einbeziehung des ursprünglich zur Kontemplation verdammten Betrachters in den skulpturalen Prozess. Die Ausstellungsbesucher hatten die Möglichkeit, die aus textilen Materialien bestehenden Werke zu benutzen, die als „Angebote“ vom Künstler in der Ausstellung präsentiert wurden. Die Arbeiten konnten aufgefaltet, neu arrangiert oder zwischen mehreren Besuchern aufgespannt werden. Entsprechend dieser Grundidee lautet auch die erste Publikation von Franz Erhard Walther „OBJEKTE, benutzen“ (1968; neu aufgelegt 2013).

Der aktive Umgang mit einem künstlerischen Angebot, die Erfahrung der Haptik von Stoffen und Materialien, das Empfinden der eigenen Körperlichkeit und das daraus resultierende Handeln im Raum machen auch heute noch das Werk von Franz Erhard Walther zu einem außergewöhnlich zeitgenössischen Beitrag. Seine Arbeit lässt sich als Synthese aus Prozesskunst, Minimal Art und Konzeptkunst deuten und steht mit zahlreichen wichtigen Positionen der zeitgenössischen Kunst im Dialog.

Wenn es in der Definition des Kunstpreis Aachen heißt, dass der oder die Ausgezeichnete die internationale Kunstszene mit wesentlichen Impulsen bereichert hat, dann dürfte diese Definition innerhalb der letzten Jahrzehnte für kaum einen Künstler bzw. Künstlerin zutreffender sein als für Franz Erhard Walther.

Kunstpreis Aachen

Der mit 10.000 Euro dotierte Kunstpreis Aachen wird alle zwei Jahre einem bildenden Künstler bzw. Künstlerin verliehen, dessen Arbeiten der internationalen Kunstszene nachhaltige Impulse geben. Mit dem Preis verbunden ist eine Einzelausstellung im Ludwig Forum für Internationale Kunst.

Jury des Kunstpreises Aachen 2016: Prof. Dr. Pia Müller-Tamm, Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe; Dr. Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie; Rein Wolfs, Intendant der Bundeskunsthalle, Bonn; Dr. Andreas Beitin, Direktor des Ludwig Forum Aachen; Ernst Höhler, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Ludwig Forums e.V..

Der Kunstpreis Aachen ist eine Stiftung der Freunde des Ludwig Forums für Internationale Kunst e.V. und wird ermöglicht durch eine Kooperation mit der Stadt Aachen und der Aachener Wirtschaft.

Bisherige Träger des Kunstpreises Aachen

Paulina Olowska  (2014), Phyllida Barlow (2012), Pawel Althamer (2010), Aernout Mik (2008), Roman Signer (2006), Andreas Slominski (2004), Tacita Dean (2002), Michael Asher (2000), Richard Tuttle (1998), Katharina Fritsch (1996), Christian Boltanski (1994), On Kawara (1992), Ilya Kabakov (1990), Richard Long (1988), A.R. Penck (1985) sowie Luciano Fabro (1983).