Neujahrsempfang der Deutschen Bank Region West

Trotz hoher Altlasten und Unsicherheiten wachsen Zuversicht und Geschäfte

Foto: Matthias Buck, Sprecher der regionalen Geschäftsleitung West der Deutschen Bank, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Karl von Rohr aus dem Vorstand der Deutschen Bank (Aufnahme: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Es ist  allseits bekannt, dass das Geldhaus mit einer Last aus dem Amerika-Geschäft der Vergangenheit leben muss. Hierbei handelt es sich um eine Zivilbuße von 3,1 Milliarden $ sowie die Verpflichtung, die geschädigten Verbraucher  innerhalb von fünf Jahren im Gegenwert von 4,1 Milliarden $ zu entlasten. Weil diese Angelegenheit nun im vorigen Jahr juristisch ihren Abschluss fand, kann jetzt das Bankhaus mit Zuversicht diese Angelegenheit bereinigen und sich mit klarem Kopf der bevorstehenden Herausforderungen annehmen, sagte Matthias Buck, Sprecher der regionalen Geschäftsleitung West beim Neujahrsempfang im Andreaskloster vor 300 geladenen Gästen und Geschäftspartnern, die der Einladung in die Filiale im Bankenviertel An den Dominikanern gefolgt waren. Die Zahl der Filialen in Köln wurde auf 52 verringert, somit einem veränderten internetaffinen Kundenverhalten Rechnung getragen, aber gleichzeitig kräftig ins Privatkundengeschäft investiert und die verbleibenden Filialen ertüchtigt. Auch hat man kurz vor Weihnachten  ein neues digitales Beratungscenter eröffnet, in dem sich Kunden auch nach Geschäftsschluss und am Samstag per Videoschaltung beraten lassen können. Mit der bisherigen Resonanz seitens der Kunden ist man in der Bank sehr zufrieden. Darüber hinaus erlaubt ein neues Multi-Banking-Programm den Kunden, ihre Konten und Depots bei mehreren Finanzinstituten gleichzeitig zu verwalten. Normalerweise wird man auf solchen Empfängen großzügig mit Zahlen versorgt, welche die Verbesserung der Arbeit der Bank belegen. So kann zum Beispiel die Region West einen Zuwachs im Firmenkundengeschäft mit 2000 neuen Firmenkunden sowie einen entsprechenden Anstieg des Kreditgeschäfts im zweistelligen Prozentbereich mit diesem Kundenkreis verzeichnen, woraus sich schließen lässt, dass der Mittelstand  trotz aller Risiken mit Hoffnung in die Zukunft blickt. Auch der Einsatz der Mitarbeiter im karitativen und sozialen Bereich ist beispielhaft. Die Mitarbeiter unterstützen mit einer eigenen Stiftung benachteiligte Kinder und Jugendliche, sowie die Anna-Freud-Schule für körperbehinderte Kinder und fuhren als Zeichen der Toleranz beim Christopher-Street-Umzug auf einem eigenen Truck mit. Doch in diesem Jahr standen nicht nur  Zahlen und Erfolge der Bank im Mittelpunkt, sondern jeder der drei Redner. Matthias Buck, Sprecher der Geschäftsleitung der Niederlassung West, Karl von Rohr,  Vertreter des Vorstandes der Konzernzentrale, sowie  Oberbürgermeisterin Henriette  Reker sprachen über die gesellschaftlichen Verhältnisse in und um Köln und Deutschlands sowie  über die sich verändernde weltwirtschaftliche Lage. Alle drei betonten, dass der Einsatz für soziale Marktwirtschaft, Bildung und Toleranz der Schlüssel für die Stabilisierung der Gesellschaften sein werden.