Archiv für den Monat: Dezember 2017

Beeindruckender Bildband über Kölns romanische Kirchen

Buchtip von Christian Dick

Markus Lüpertz malt mit Licht:

Die großen romanischen Kirchen in Köln – der Bestseller in erweiterter Neuausgabe

»Keine andere Stadt kann mit einer derartigen Pracht an romanischer Baukunst glänzen«, sagt der Maler und Bildhauer Markus Lüpertz (76) über die zwölf großen romanischen Kirchen Kölns: Sie sind älter als der Dom und haben die Kirchenarchitektur in ganz Nordwesteuropa stilistisch beeinflusst.

Fotos: Die von Markus Lüpertz geschaffenen Fenster in der Sankt Andreas-Kirche in Köln (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Lüpertz, der zu den bekanntesten Künstlern der Gegenwart gehört, hat seinen Teil zur Pracht dieser Gebäude beigesteuert: Er schuf insgesamt zwölf farbstarke Fenster in Sankt Andreas: »Mit Licht zu malen, ist einer der schönsten Momente im Leben eines Künstlers«, resümiert Lüpertz. Zu sehen und zu bewundern sind die berühmten »Lüpertz-Fenster« nun auch in der erweiterten Neuausgabe des Bestsellers Die großen romanischen Kirchen in Köln aus dem Kölner Greven Verlag. Dank der umwerfenden Fotografien von Florian Monheim und der erzählerischen Texte von Jürgen Kaiser erschließt das Buch diese wunderschönen Kirchen einer neuen Generation.

Der Bildband, der gleich nach seinem Erscheinen zum Verkaufsschlager avancierte, zeigt in seiner Neuausgabe ebenso den wiederhergestellten bunten Schmuckfußboden in Sankt Gereon und den jüngst restaurierten Flügelaltar von Bartholomäus Bruyn dem Älteren in Sankt Severin. Und auch die Severinskirche selbst erstrahlt nach über zweijähriger Sanierung in neuem Glanz. Der Prachtband mit seinen knapp 200 Fotografien lässt den unverwechselbaren Charakter einer jeden der zwölf großen romanischen Kirchen noch eindrucksvoller zutage treten. »Dieses Buch fängt die grandiose Ausstrahlung dieser Kirchen ein«, so Markus Lüpertz’ Fazit.

Die Autoren:

Dr. Jürgen Kaiser (geb. 1967) lebt als Sachbuchautor und Kulturreiseleiter mit dem Schwerpunkt Mittelalter in Köln.

Florian Monheim (geb. 1963) ist einer der bedeutendsten Architekturfotografen im deutschsprachigen Raum.

Beide zusammen haben auch Gotik im Rheinland und Pilgerorte im Rheinland (Greven Verlag Köln) publiziert.

Die Angaben zum Buch:

Die großen romanischen Kirchen in Köln

Jürgen Kaiser (Text)

Florian Monheim (Fotografien)

Herausgegeben vom Förderverein Romanische Kirchen Köln e. V.

208 Seiten mit 191 farbigen Abbildungen

Leinen mit Schutzumschlag, 24 × 31 cm

Inkl. DVD mit WDR-Filmen zu allen zwölf Kirchen

ISBN 978-3-7743-0687-5, 39,90 Euro

Das Buch ist in einer Vorzugsausgabe mit einem von Florian Monheim signierten und nummerierten Print für 350 Euro mit der ISBN 978-3-7743-0616-5 erschienen.

Pilgerorte im Rheinland – Bildband zeigt die Vielfalt und Tradition rheinischer Wallfahrtsorte

Impressionen über die Vielfalt und Inspirationskraft rheinischer Wallfahrtsorte

Spannendes und Kurioses von Kevelaer bis Koblenz

Buchtip von Christian Dick

Ein aktuelles im Kölner Greven Verlag erschienenes Buch ist besonders herausragend, weil es in akribischer Weise die Tradition der Wallfahrten im Rheinland unter die Lupe nimmt. Wunderschöne Bilder vermitteln einen Eindruck, dass der Besuch dieser Pilgerstätten, die in der heutigen sehr hektischen Zeit eine Oase der Ruhe und des Kraftschöpfens sind, eine große Bereicherung für die Seele ist. Das Buch „Pilgerorte im Rheinland“ ist auch als Weihnachtsgeschenk sehr zu empfehlen.

Fotos:  oben: Außenansicht der von Peter Zumthor geschaffenen Bruder-Klaus-Kapelle in der Eifel, unten: Innenansicht der Bruder-Klaus-Kapelle (Aufnahmen, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Pilgern erfreut sich größter Beliebtheit. Wer dabei nur an Santiago de Compostela, Rom oder Jerusalem denkt, wird überrascht sein von der Fülle an Wallfahrtszielen im Rheinland. Neben dem Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom und dem Gnadenbild in Kevelaer gibt es zahllose andere Pilgerstätten: So üben die Gebeine Karls des Großen im Aachener Münster nach wie vor große Anziehungskraft aus, genau wie die Sandale Jesu Christi in der Abteikirche von Prüm oder die von Peter Zumthor entworfene Bruder-Klaus-Kapelle in der Eifel. Nicht minder interessant ist die Geschichte des Wallfahrtsortes Koblens-Arenberg, wo heute noch ein Dominikanerinnenkonvent beherbergt ist. Ebenso wird die Marienverehrung im Rheinland in den Blick genommen. Ein Beispiel hierfür ist der Wallfahrtsort Kevelaer. Die mit den jeweiligen Pilgerorten verbundenen Geschichten, in denen auch Lokalheilige wie die Ohrenleiden kurierende Lüfthildis von Lüftelberg vorkommen, erzählt Jürgen Kaiser auf unnachahmliche Weise, während die Fotografien Florian Monheims die Atmosphäre der Pilgerorte stimmungsvoll einfangen.

Der aus dem Rheinland stammende ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach betonte bei der Buchvorstellung die große Chance, die Pilgern in unserer heutigen schnelllebigen Zeit biete.

Der Bildband dokumentiert das gesamte Spektrum rheinischer Wallfahrtsorte, in denen sich Kunst und Kult, Glaube und Aberglaube und nicht zuletzt Spiritualität und Kommerz auf das Wunderbarste verbinden.

Dr. Jürgen Kaiser (geb. 1967) lebt als Sachbuchautor und Kulturreiseleiter mit dem Schwerpunkt Mittelalter in Köln.

Florian Monheim (geb. 1963) ist einer der bedeutendsten Architekturfotografen im deutschsprachigen Raum.

Angaben zum Buch:

Jürgen Kaiser (Text) und Florian Monheim (Fotografien)

Pilgerorte im Rheinland

248 Seiten mit 222 farbigen Abbildungen

Leinen mit Schutzumschlag

Format 24 x 31 cm

48.00 Euro

ISBN 978-3-7743-0639-4

Weihnachtsgeschenk für die Andreaskirche in der Düsseldorfer Altstadt

Das Düsseldorf Chinacenter überreicht dem Konvent der Dominikaner einen Kurzführer der Andreaskirche in chinesischer Sprache

Als ehemalige Hofkirche und Grablege von Jan Wellem ist die Andreaskirche in der Düsseldorfer Altstadt eines der wichtigsten Kulturdenkmäler und einer der kunst- wie stadthistorisch bedeutenden Sakralbauten Düsseldorfs im Herzen der Altstadt.

Ein interessanter Ort für Besucher, aus anderen Kulturkreisen und Regionen. Aus diesem Grund stellt der Konvent des Dominikanerordens in der Andreaskirche ein Informationsblatt in 9 Sprachen zur Verfügung, in dem Geschichte und Kunstwerke der Kirche erklärt werden.

In der letzten Zeit haben auch immer häufiger chinesische Besucher die Andreaskirche aufgesucht. Pater Elias Füllenbach, Prior des Dominikanerkonvents, bat deshalb das Düsseldorf China Center, eine chinesische Übersetzung zur Verfügung zu stellen. Das Faltblatt zur Andreaskirche überreichte das Düsseldorf Chinacenter am heutigen Freitag während einer Zusammenkunft im Andreaskloster.

Pater Elias Füllenbach begrüßte die Gäste, erläuterte den an ihn herangetragenen Wunsch der ehrenamtlichen Kirchenführer, auch ein Informationsblatt für die chinesischen Besucher in ihrer Muttersprache zur Verfügung zu stellen. Walter Schuhen, Direktor Marketing und PR/ sagte damals spontan Hilfe zu und bat eine chinesische Mitarbeiterin des DCC um Unterstützung.

Oberbürgermeister Thomas Geisel wies darauf hin, dass diese Aktion eine wertvolle Hilfe ist, dass sich Düsseldorf auswärtigen Besuchern als weltoffene Stadt mit ihrer Geschichte und ihren Traditionen präsentiert.

Walter Schuhen erläuterte die Motivation des Düsseldorf China Centers, aktiver Bestandteil der Stadtgesellschaft  auch durch die Unterstützung von ehrenamtlicher Tätigkeit zu sein.

Düsseldorfer Brauchtum und Heimatpflege aren vertreten durch den Baas der Düsseldorfer Jonges, Wolfgang Rolshoven, und Heinrich Spohr, langjähriger Baas der Bürgergesellschaft „Alde Düsseldorfer“. Heinrich Spohr ist mit dem Thema vertraut, denn er hat das Informationsblatt zur Andreaskirche schon vor vielen Jahren in die französische Sprache übersetzt.

Das Restaurant „Jinling“ des Düsseldorf China Centers lud die Anwesenden zu einer Verköstigung chinesischer Spezialitäten ein.

Was ist das das Düsseldorf China Center?

Das Düsseldorf China Center wurde im Juni 2005 von Robert Cao, Geschäftsmann und Investor aus Jiangsu, im traditionell chinesischen Stil auf der Königsallee 106 (Südlicher Anfang der Kö) eröffnet. Das DCC ist eine private Institution und versteht sich als Drehscheibe im wirtschaftlichen, kulturellen und politischen, sportlichen und medialen Austausch zwischen Deutschland und China. Es wurde gegründet mit Unterstützung der Landesregierung NRW, der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Provinzregierung der chinesischen NRW-Partnerprovinz Jiangsu. Das DCC versteht sich als Brücke zwischen Deutschland und China in beide Richtungen und verfügt in beiden Länder über umfangreiche und qualifizierte Netzwerke. Wir unterstützen auch deutsche Firmen und Institutionen auf dem Weg nach China bzw. bei der Suche nach chinesischen Partnern.

Viele Programme hat das DCC in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit diversen Partnern vorangetrieben, zum Beispiel den deutsch-chinesischen Familienunternehmer-Dialog.

Darüber hinaus verfügt das DCC über eine umfangreiche Infrastuktur:

  • das chinesische Spezialitätenrestaurant „Jinling“ auf zwei Etagen
  • ein Teehaus
  • Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
  • Veranstaltungsräume in traditionellem Ambiente mit modernen Design-Elementen

Und es wird in Kürze nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten wieder eröffnet.

Das Chinese Gourmet Restaurant „Jinling“ (www.restaurant-jinling.de) im Düsseldorf China Center wurde in 2008 von  der World Association of Chinese Cuisine (WACC) als „Internationales China-Restaurant mit authentischer Küche“ ausgezeichnet. Die WACC vergibt die weltweit höchsten Auszeichnungen in der chinesischen Gastronomie. Das Restaurant „Jinling“ ist das einzige China-Restaurant in Deutschland, welches bisher dieses Gütesiegel erhielt.

Hier werden insgesamt 4 der 8 chinesischen Hauptküchen zubereitet (Huaiyang-, Jing-, Chuan/Sichuan- und die Xiang-Küche). Eine besondere Spezialität des „Jinling“ ist die traditionelle Peking-Ente. Ihre Zubereitung ist ein kulinarisches Geheimnis des Chefkochs und das Servieren gleicht einer zeremoniellen Präsentation.

36. UNICEF-Deutschland-Gala in Hilden

Neben der Gala in Hilden auch Weihnachtsfeier mit Künstlern der Hildener UNICEF–Deutschland Gala in der Commerzbank in Düsseldorf

Foto: Finale mit Künstler der Hildener UNICEF-Deutschland-Gala mit dem Lied „Stille Nacht“ in der Commerzbank in Düsseldorf  (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Autor: Christian Dick

Seit 1982 findet alljährlich in der Vorweihnachtszeit die unicef – Deutschland-Gala in der Stadthalle Hilden statt. Am 9. und 10. Dezember fand diese Gala zum 36. Mal statt. Damit ist dies die am längsten stattfindende unicef-Gala weltweit. Organisator und Moderator ist von Beginn an Heribert Klein. Auf Initiative von Heribert Klein, der 40 Jahre lang Pressesprecher von Dresdner Bank und später Commerzbank war, wurde diese Gala seinerzeit aus der Taufe gehoben. Die Commerzbank AG setzt seit der Übernahmen der Dresdner Bank diese bewährte Tradition fort und liefert damit den erfolgreichen Beweis dafür, dass das zivilgesellschaftliche Engagement von Unternehmen lohnt. So konnte Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter Private Kunden der Commerzbank AG, in diesem Jahr einen Scheck über 315.267, 27 Euro zu Gunsten von UNICEF überreichen.

In diesem Jahr waren bei der unicef-Gala in Hilden Künstler aus 11 Nationen mit von der Partie: von den Philippinen, aus den USA, aus Brasilien, aus Südafrika, aus Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Österreich und Deutschland.

Ganz starke Auftritte hatten folgende drei Kinder, die zu den Finalisten der Fernsehshwo „The Voice Kids“ gehörten.

Foto: Chiara Schörghofer aus Österreich, 10 Jahre alt, sang das Lied „You raise me up“ (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Foto: Marie Sophie Keßler, 12 Jahre alt, aus Deutschland sang ein Solostück und gemeinsam mit Chiara Schörghufer und Matteo Collela den Titel „Halleluja“ des Ende 2016 verstorbenen Sängers Leonard Cohen, wobei Marie-Sophie Keßler einen deutschen Text sang. (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Foto: Matteo Colella, 13 Jahre alt aus Italien, sang das Lied „Mandy“ von Barry Manilow in einer italienischen Version (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Bereits am Freitag, dem 8. Dezember, fand im Vorfeld der 36. UNICEF-DEUTSCHLAND-GALA ein Konzert mit vielen Künstlern der Hildener UNICEF– Deutschland-Gala im Rahmen einer Weihnachtsfeier in der Kundenlandschaft der Commerzbank AG auf der Königsallee in Düsseldorf statt. Anwesend waren auch Paten der in Düsseldorf ansässigen Generalkonsulate.

CHRISTIAN ERBER, Niederlassungsleiter der Commerzbank in Düsseldorf, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste aus den einzelnen Ländern und freute sich, dass sich die internationalen Künstler im Vorfeld der UNICEF-GALA zu einer spontanen Weihnachtsfeier an der KÖ eingefunden hatten.

Foto: CHRISTIAN ERBER, Niederlassungsleiter der Commerzbank in Düsseldorf (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Natürlich hatte Erber und die Vertreter der Konsulate sowie JOSEF NEEF, Präsident Tills Freunde, für Deutschland und Dr. Italo Samarriello, Italien, auch eine Weihnachtsüberraschung parat. Neun KITAS in Düsseldorf, Hilden und Neuss (die Orte an denen die UNICEF-Galas in Partnerschaft mit der Commerzbank stattfinden) bekamen ein landestypisches Herz-Paket mit jeweils 500.—Euro.

Ein 6,40 Meter hoher UNICEF-KUNST-STAHL-BAUM des Willicher Kunstschmieds Peter Caris war dekoriert mit Weihnachts-Paketen, die mit den jeweiligen  Flaggen in Herzform geschmückt sind. Jedes Paket hat einen Wert von 500.—Euro, die auf der einen Seite von der Commerzbank und auf der anderen Seite von den Länder-Vertretern gespendet wurden – Deutschland, Italien, Angola, Frankreich, Kroatien, Österreich, Schweiz, Japan und USA.

Dieses Geld erfreut zu Weihnachten die Herzen der Kinder in 9 KITAS in Düsseldorf Hilden und Neuss und ermöglicht den  KLEINSTEN, den KINDERN  eine kleine Weihnachtsüberraschung.

Foto: Die Pakete mit Weihnachtsüberraschungen für 9 KITAS

Foto: Organisator und Moderator der UNICEF-Deutschland-Gala Heribert Klein und der Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Antonius und St. Benediktus (Düsseldorf-Linksrheinisch), deren KITA eines der Weihnachtspakete erhält (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

GROßE STARS SANGEN FÜR DIE KLEINEN

Musical, Opern und Soul & Jazz und Gospel Stars aus 9 Nationen kamen im Vorfeld der 36. UNICEF-DEUTSCHLAND-GALA an die Königsallee um mit Ihnen gemeinsam ein musikalisches Weihnachtsfest zu feiern. Folgende Künstler waren anwesend: STEPHANIE REESE, Philippinen (Carnegie Hall), die Sensation aus den USA – Soulstar ERIC REED (erstmals in Europa), Jazz-Weltstar JUANITA HARRIS, USA, Operndiva BONITA HYMAN, USA (Metropolitan Opera), Musicalweltstar SOPHIA RAGAVELAS, Griechenland, Opernstar ANKE KRABBE, Deutschland, Frankreichs-Starpianist JOHN FLORENCIO, Paris, sowie die voice kids Finalistinnen aus Deutschland, Österreich und Italien MARIE SOPHIE KEßLER, CHIARA SCHÖRGHOFER (Falco goes to school ) und MATTEO COLELLA. Die Legende SIR WALDO WEATHERS (15 Jahre James Brown) hat ebenfalls zugesagt, nach Düsseldorf zu kommen, ebenso wie Soulstar DAVID A. TOBIN, USA, Chef der Gruppe „Ministry of Song“. Eine ganz besondere Geste für UNICEF war der Besuch des Metropolitan Star-Tenors RICARDO TAMURA, Brasilien,  der erstmals nach seiner schweren Krankheit wieder in der Öffentlichkeit zu sehen war. Tamura: „Ich bin unendlich dankbar, dass die Ärzte mir geholfen haben und freue mich riesig für UNICEF und für die Kinder der Welt hier zu sein.“

Foto: Ricardo Tamura (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Geboren wurde Ricardo Tamura in Brasilien. Zunächst studierte er Geologie und Physik in São Paulo. Es folgte ein Gesangsstudium als Stipendiat an der Juilliard School of Music in New York, anschließend in Siena und Busseto bei Carlo Bergonzi. Hieran schlossen sich Gastauftritte an, u.a. an der Metropolitan Opera New York, der Wiener Volksoper, der Wichita Grand Opera, dem Teatro di Pisa, dem Teatro Goldoni in Livorno, dem Theatro da Paz in Belém, den Opernhäusern in Hannover, Düsseldorf, Bonn, Solothurn, Gelsenkirchen, Nürnberg, Würzburg, Münster, Hagen, Schwerin, Gera, Osnabrück, Wuppertal und Zwickau sowie bei den DomStufen-Festspielen in Erfurt. Sein Repertoire umfasst u.a. Don José in »Carmen«, Cavaradossi in »Tosca«, Radamès in »Aida«, Rodolfo in »La Bohème«, Des Grieux in »Manon Lescaut«, Alfredo in »La Traviata«, Canio in »Pagliacci«, Turridu in »Cavalleria rusticana, Riccardo in »Un ballo in maschera«, Samson in »Samson et Dalila«, Erik in »Der fliegende Holländer«, Bacchus in »Ariadne auf Naxos« sowie die Titelpartien in »Tannhäuser«, »Faust«, »Don Carlo« und »Otello«. Als Konzertsänger Auftritte u.a. in der Arena di Verona, im Festspielhaus Bregenz und bei der UNICEF-Gala in Köln. An der Oper Leipzig 2016/17: Calaf in »Turandot«.

Foto: Sophia Ragavelas aus Griechenland, Hauptdarstellerin im Musical Cats in London und Wien (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Foto: John Florencio, Musical-Director, Grand Musical Theatre Paris, und Stephanie Reese (Philippinen) (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Foto. Dennis A. Legree (USA, Hauptdarsteller in den Musicals Starlight Express und Bodyguard), Stephanie Reese (Philippinen) – Musicalstimme der Weltklasse, (Carnegie Hall, Hauptdarstellerin Miss Saigon, Glöckner von Notre Dame, Marco Polo) und Jazz-Sängerin Juanita Harris (USA) (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Foto: Stephanie Reese glänzte bei UNICEF-Deutschland-Gala in Hilden u. a. mit dem Lied „Je ne regrette rien“ von Edith Piaf, Sophia Ragavelas (Griechenland) und Zodwa Selele  aus Südafrika, Hauptdarstellerin in dem Musical „Bodyguard“ in Stuttgart (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Foto: Soulstar Erich Reed (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Foto: Eduardo Aladrén (Spanien), Tenor, Teator de la Zazuela, Madrid (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Foto: Anke Krabbe (Deutschland), Deutsche Oper am Rhein (Düsseldorf) und Bayerische Staatsoper München (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Foto: David A. Tobin, Soul-Sänger, Chicago (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Von der Schattenseiten, ein Star zu sein…

Autor: Christian Dick

Tom Gerhardt – schon sein Name führt dazu, dass man sich schüttelt vor Lachen. Wenn man ihn sieht kann man einfach nicht ernst bleiben. „Ketten der Liebe“ heißt die neue Komödie, die Tom Gerhardt gemeinsam mit Franz Krause geschrieben hat. Diese feierte jetzt Premiere im Theater an der Kö in Düsseldorf. Die Inszenierung ist aberwitzig. Da bleibt zwei Stunden lang kein Auge trocken. Das Stück ist eine Persiflage auf den Starkult. Es wird vor Augen geführt, dass prominente Menschen es auf Grund mitunter überaus aufdringlicher Fans, denen Privatsphäre fremd zu sein scheint, nicht selten bereuen, Stars zu sein. Bei dieser Inszenierung besticht das Ensemble durch eine natürliche und am wahren Leben orientierte Darstellungsweise. Die Schauspielerinnen verleihen dem Stück viel Esprit. Mit von der Partie sind TOM GERHARDT, DUSTIN SEMMELROGGE, JEANNINE BURCH, SONJA KERSKES, ARMIN RIAHI und SWANTJE RIECHERS. Regie führt der Direktor des Theater an der Kö René Heinersdorff.

„Ketten der Liebe“ ist bis zum 7. Januar 2018. An Silvester sind die Aufführungen um 16.30, 19.30 und 22.30 Uhr.

Handlung des Stücks

Der Soft – Rock – Sänger Andy Roth hat alles, was ein Mann in seinem Metier so braucht: Erfolg, eine röhrende Stimme, eine gute Agentin und eine ganze Menge Fans. Er hat aber auch etwas, was er nicht braucht: Einen echten Hard-Core Fan. Mathias Bommes.

An diesem Abend steht er kurz vor einem ausverkauften Konzert und die Ereignisse überschlagen sich: Das Catering ist nicht so, wie er wünscht, seine Agentin macht ihm Vorhaltungen, eine Journalistin will von ihm pikante Details aus seinem Leben wissen. Da taucht er auf: Mathias Bommes, der eingefleischte Andy-Roth-Groupie. Er verschafft sich Zugang zum Backstage-Bereich und glaubt, Andys Probleme zu kennen. Schlimmer noch, er glaubt die Lösung zu kennen. Und bei dem Versuch, seinem Idol zu helfen, geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann, bis Andys Karriere auf den Spiel steht…

Weitere Informationen gibt es unter folgender Internetadresse: http://www.theateranderkoe.de/