Archiv für den Tag: Dezember 15, 2017

Beeindruckender Bildband über Kölns romanische Kirchen

Buchtip von Christian Dick

Markus Lüpertz malt mit Licht:

Die großen romanischen Kirchen in Köln – der Bestseller in erweiterter Neuausgabe

»Keine andere Stadt kann mit einer derartigen Pracht an romanischer Baukunst glänzen«, sagt der Maler und Bildhauer Markus Lüpertz (76) über die zwölf großen romanischen Kirchen Kölns: Sie sind älter als der Dom und haben die Kirchenarchitektur in ganz Nordwesteuropa stilistisch beeinflusst.

Fotos: Die von Markus Lüpertz geschaffenen Fenster in der Sankt Andreas-Kirche in Köln (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Lüpertz, der zu den bekanntesten Künstlern der Gegenwart gehört, hat seinen Teil zur Pracht dieser Gebäude beigesteuert: Er schuf insgesamt zwölf farbstarke Fenster in Sankt Andreas: »Mit Licht zu malen, ist einer der schönsten Momente im Leben eines Künstlers«, resümiert Lüpertz. Zu sehen und zu bewundern sind die berühmten »Lüpertz-Fenster« nun auch in der erweiterten Neuausgabe des Bestsellers Die großen romanischen Kirchen in Köln aus dem Kölner Greven Verlag. Dank der umwerfenden Fotografien von Florian Monheim und der erzählerischen Texte von Jürgen Kaiser erschließt das Buch diese wunderschönen Kirchen einer neuen Generation.

Der Bildband, der gleich nach seinem Erscheinen zum Verkaufsschlager avancierte, zeigt in seiner Neuausgabe ebenso den wiederhergestellten bunten Schmuckfußboden in Sankt Gereon und den jüngst restaurierten Flügelaltar von Bartholomäus Bruyn dem Älteren in Sankt Severin. Und auch die Severinskirche selbst erstrahlt nach über zweijähriger Sanierung in neuem Glanz. Der Prachtband mit seinen knapp 200 Fotografien lässt den unverwechselbaren Charakter einer jeden der zwölf großen romanischen Kirchen noch eindrucksvoller zutage treten. »Dieses Buch fängt die grandiose Ausstrahlung dieser Kirchen ein«, so Markus Lüpertz’ Fazit.

Die Autoren:

Dr. Jürgen Kaiser (geb. 1967) lebt als Sachbuchautor und Kulturreiseleiter mit dem Schwerpunkt Mittelalter in Köln.

Florian Monheim (geb. 1963) ist einer der bedeutendsten Architekturfotografen im deutschsprachigen Raum.

Beide zusammen haben auch Gotik im Rheinland und Pilgerorte im Rheinland (Greven Verlag Köln) publiziert.

Die Angaben zum Buch:

Die großen romanischen Kirchen in Köln

Jürgen Kaiser (Text)

Florian Monheim (Fotografien)

Herausgegeben vom Förderverein Romanische Kirchen Köln e. V.

208 Seiten mit 191 farbigen Abbildungen

Leinen mit Schutzumschlag, 24 × 31 cm

Inkl. DVD mit WDR-Filmen zu allen zwölf Kirchen

ISBN 978-3-7743-0687-5, 39,90 Euro

Das Buch ist in einer Vorzugsausgabe mit einem von Florian Monheim signierten und nummerierten Print für 350 Euro mit der ISBN 978-3-7743-0616-5 erschienen.

Pilgerorte im Rheinland – Bildband zeigt die Vielfalt und Tradition rheinischer Wallfahrtsorte

Impressionen über die Vielfalt und Inspirationskraft rheinischer Wallfahrtsorte

Spannendes und Kurioses von Kevelaer bis Koblenz

Buchtip von Christian Dick

Ein aktuelles im Kölner Greven Verlag erschienenes Buch ist besonders herausragend, weil es in akribischer Weise die Tradition der Wallfahrten im Rheinland unter die Lupe nimmt. Wunderschöne Bilder vermitteln einen Eindruck, dass der Besuch dieser Pilgerstätten, die in der heutigen sehr hektischen Zeit eine Oase der Ruhe und des Kraftschöpfens sind, eine große Bereicherung für die Seele ist. Das Buch „Pilgerorte im Rheinland“ ist auch als Weihnachtsgeschenk sehr zu empfehlen.

Fotos:  oben: Außenansicht der von Peter Zumthor geschaffenen Bruder-Klaus-Kapelle in der Eifel, unten: Innenansicht der Bruder-Klaus-Kapelle (Aufnahmen, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Pilgern erfreut sich größter Beliebtheit. Wer dabei nur an Santiago de Compostela, Rom oder Jerusalem denkt, wird überrascht sein von der Fülle an Wallfahrtszielen im Rheinland. Neben dem Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom und dem Gnadenbild in Kevelaer gibt es zahllose andere Pilgerstätten: So üben die Gebeine Karls des Großen im Aachener Münster nach wie vor große Anziehungskraft aus, genau wie die Sandale Jesu Christi in der Abteikirche von Prüm oder die von Peter Zumthor entworfene Bruder-Klaus-Kapelle in der Eifel. Nicht minder interessant ist die Geschichte des Wallfahrtsortes Koblens-Arenberg, wo heute noch ein Dominikanerinnenkonvent beherbergt ist. Ebenso wird die Marienverehrung im Rheinland in den Blick genommen. Ein Beispiel hierfür ist der Wallfahrtsort Kevelaer. Die mit den jeweiligen Pilgerorten verbundenen Geschichten, in denen auch Lokalheilige wie die Ohrenleiden kurierende Lüfthildis von Lüftelberg vorkommen, erzählt Jürgen Kaiser auf unnachahmliche Weise, während die Fotografien Florian Monheims die Atmosphäre der Pilgerorte stimmungsvoll einfangen.

Der aus dem Rheinland stammende ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach betonte bei der Buchvorstellung die große Chance, die Pilgern in unserer heutigen schnelllebigen Zeit biete.

Der Bildband dokumentiert das gesamte Spektrum rheinischer Wallfahrtsorte, in denen sich Kunst und Kult, Glaube und Aberglaube und nicht zuletzt Spiritualität und Kommerz auf das Wunderbarste verbinden.

Dr. Jürgen Kaiser (geb. 1967) lebt als Sachbuchautor und Kulturreiseleiter mit dem Schwerpunkt Mittelalter in Köln.

Florian Monheim (geb. 1963) ist einer der bedeutendsten Architekturfotografen im deutschsprachigen Raum.

Angaben zum Buch:

Jürgen Kaiser (Text) und Florian Monheim (Fotografien)

Pilgerorte im Rheinland

248 Seiten mit 222 farbigen Abbildungen

Leinen mit Schutzumschlag

Format 24 x 31 cm

48.00 Euro

ISBN 978-3-7743-0639-4

Weihnachtsgeschenk für die Andreaskirche in der Düsseldorfer Altstadt

Das Düsseldorf Chinacenter überreicht dem Konvent der Dominikaner einen Kurzführer der Andreaskirche in chinesischer Sprache

Als ehemalige Hofkirche und Grablege von Jan Wellem ist die Andreaskirche in der Düsseldorfer Altstadt eines der wichtigsten Kulturdenkmäler und einer der kunst- wie stadthistorisch bedeutenden Sakralbauten Düsseldorfs im Herzen der Altstadt.

Ein interessanter Ort für Besucher, aus anderen Kulturkreisen und Regionen. Aus diesem Grund stellt der Konvent des Dominikanerordens in der Andreaskirche ein Informationsblatt in 9 Sprachen zur Verfügung, in dem Geschichte und Kunstwerke der Kirche erklärt werden.

In der letzten Zeit haben auch immer häufiger chinesische Besucher die Andreaskirche aufgesucht. Pater Elias Füllenbach, Prior des Dominikanerkonvents, bat deshalb das Düsseldorf China Center, eine chinesische Übersetzung zur Verfügung zu stellen. Das Faltblatt zur Andreaskirche überreichte das Düsseldorf Chinacenter am heutigen Freitag während einer Zusammenkunft im Andreaskloster.

Pater Elias Füllenbach begrüßte die Gäste, erläuterte den an ihn herangetragenen Wunsch der ehrenamtlichen Kirchenführer, auch ein Informationsblatt für die chinesischen Besucher in ihrer Muttersprache zur Verfügung zu stellen. Walter Schuhen, Direktor Marketing und PR/ sagte damals spontan Hilfe zu und bat eine chinesische Mitarbeiterin des DCC um Unterstützung.

Oberbürgermeister Thomas Geisel wies darauf hin, dass diese Aktion eine wertvolle Hilfe ist, dass sich Düsseldorf auswärtigen Besuchern als weltoffene Stadt mit ihrer Geschichte und ihren Traditionen präsentiert.

Walter Schuhen erläuterte die Motivation des Düsseldorf China Centers, aktiver Bestandteil der Stadtgesellschaft  auch durch die Unterstützung von ehrenamtlicher Tätigkeit zu sein.

Düsseldorfer Brauchtum und Heimatpflege aren vertreten durch den Baas der Düsseldorfer Jonges, Wolfgang Rolshoven, und Heinrich Spohr, langjähriger Baas der Bürgergesellschaft „Alde Düsseldorfer“. Heinrich Spohr ist mit dem Thema vertraut, denn er hat das Informationsblatt zur Andreaskirche schon vor vielen Jahren in die französische Sprache übersetzt.

Das Restaurant „Jinling“ des Düsseldorf China Centers lud die Anwesenden zu einer Verköstigung chinesischer Spezialitäten ein.

Was ist das das Düsseldorf China Center?

Das Düsseldorf China Center wurde im Juni 2005 von Robert Cao, Geschäftsmann und Investor aus Jiangsu, im traditionell chinesischen Stil auf der Königsallee 106 (Südlicher Anfang der Kö) eröffnet. Das DCC ist eine private Institution und versteht sich als Drehscheibe im wirtschaftlichen, kulturellen und politischen, sportlichen und medialen Austausch zwischen Deutschland und China. Es wurde gegründet mit Unterstützung der Landesregierung NRW, der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Provinzregierung der chinesischen NRW-Partnerprovinz Jiangsu. Das DCC versteht sich als Brücke zwischen Deutschland und China in beide Richtungen und verfügt in beiden Länder über umfangreiche und qualifizierte Netzwerke. Wir unterstützen auch deutsche Firmen und Institutionen auf dem Weg nach China bzw. bei der Suche nach chinesischen Partnern.

Viele Programme hat das DCC in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit diversen Partnern vorangetrieben, zum Beispiel den deutsch-chinesischen Familienunternehmer-Dialog.

Darüber hinaus verfügt das DCC über eine umfangreiche Infrastuktur:

  • das chinesische Spezialitätenrestaurant „Jinling“ auf zwei Etagen
  • ein Teehaus
  • Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
  • Veranstaltungsräume in traditionellem Ambiente mit modernen Design-Elementen

Und es wird in Kürze nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten wieder eröffnet.

Das Chinese Gourmet Restaurant „Jinling“ (www.restaurant-jinling.de) im Düsseldorf China Center wurde in 2008 von  der World Association of Chinese Cuisine (WACC) als „Internationales China-Restaurant mit authentischer Küche“ ausgezeichnet. Die WACC vergibt die weltweit höchsten Auszeichnungen in der chinesischen Gastronomie. Das Restaurant „Jinling“ ist das einzige China-Restaurant in Deutschland, welches bisher dieses Gütesiegel erhielt.

Hier werden insgesamt 4 der 8 chinesischen Hauptküchen zubereitet (Huaiyang-, Jing-, Chuan/Sichuan- und die Xiang-Küche). Eine besondere Spezialität des „Jinling“ ist die traditionelle Peking-Ente. Ihre Zubereitung ist ein kulinarisches Geheimnis des Chefkochs und das Servieren gleicht einer zeremoniellen Präsentation.