Archiv für den Tag: Februar 7, 2018

HA Schult und Hope – Ein viertes Kunstwerk für die Kölner, ein Kunstwerk der Sozialwirtschaft

23.01.2018 Köln Bank für Sozialwirtschaft 4. HA Schult-Kunstwerk in Köln HA Schult Foto Andrea Matzker

HA Schult vor seinem neuen Kunstwerk in Köln am Rheinufer Foto Andrea Matzker

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Nach Flügelauto (seit 25 Jahren), Weltkugel (seit 20 Jahren), Müllmännern (seit 1998) „Trash People“ vor dem Dom auf dem Roncalliplatz vor ihrer weltweiten Präsentation setzt Aktionskünstler HA Schult eine weitere „Landmarke“ für die Domstadt, anhand derer man Offenheit und Kunstfreudigkeit der Stadt, in der HA Schult seit 50 Jahren lebt und arbeitet, erkennen soll. Weiterhin will die Stadt auch ein Zeichen gegen die „Ballermannisierung“ der Altstadt setzen, so Bürgermeister Andreas Hupke bei der Präsentation der Skulptur. Unterstützung fand der umtriebige Künstler bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln, deren Gremien mit Direktor Harald Schmitz an der Spitze, HA Schult beauftragten, ein Kunstwerk der Sozialwirtschaft zu erschaffen, das auf dem Gelände des Hauptsitzes in Köln, direkt am Konrad Adenauer Ufer, als Skulptur mit dem Namen Hope aufgestellt wurde, da dieses Geldinstitut seit 1923 für die Finanzierung sozialer Projekte in Deutschland zuständig und somit eine Hoffnung für behinderte und benachteiligte Menschen ist.

Bei der Skulptur handelt es sich um die Stilisierung eines Baumes, der aufrecht stehend 8 m nach oben strebt. Ein Stahlrohr mit einem Durchmesser von 35 cm endet in einer brandgeschützten, künstlichen Baumkrone, in der der 1,8 m lange Schriftzug H O P E leuchtet. Darunter sind drei 65 Zoll große Monitore befestigt. Auf zwei dieser Monitore wechseln im Tagestakt Portraits von Menschen unserer Vergangenheit und Gegenwart, die mit ihrem Denken und Tun niemals die Hoffnung und den Glauben an die Veränderung unserer Welt zum Guten aufgegeben haben. Der dritte Monitor zeigt das mikroskopische Innere eines Wassertropfens, symbolhaft für das Panta Rhei, des „Alles ist in Fluss“ des nahen Rheins.

 

 

Sonderauftritt für das Theater am Dom

24.01.2018 Köln Restaurant im Hotel Wasserturm Peter Nottmeier mit der gesamten Crew von Funny Money und Theaterintendanten Oliver Durek bei der Stärkung für den Abend Foto Andrea Matzker

24.01.2018 Köln Restaurant im Hotel Wasserturm Peter Nottmeier kocht mit dem jüngsten 2-Sterne-Koch Eric Werner für seine Crew vom Theater am Dom Rehrücken Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Zum Abschluss der mehrmonatigen Laufzeit der herrlichen Komödie „Funny Money“ leistete sich der Schauspieler Peter Nottmeier eine noble Geste all seinen Kollegen vom Theater am Dom gegenüber. Großzügig lud er sie hoch über Köln in das Restaurant Himmel un Äd in der 11. Etage des Wasserturm Hotels zu einem Sterne-Menü der Extraklasse ein. Kurzerhand verwandelte sich der Hobbykoch in den Assistenten des jüngsten 2-Sterne-Kochs Eric Werner und zauberte eine Gangfolge auf höchstem Niveau. Bevor die gesamten nicht aus Köln stammenden Kollegen wieder in alle Herrenländer ausschwärmen, wollte er ihnen eine unvergessliche Erinnerung an Köln bieten. So bewirtete er die ganzen Mitstreiter und den Intendanten Oliver Durek mit getrüffeltem Maronensüppchen, Rehfilet und Dessert von Marzipanschnitte mit Mangorolle und Rotweineis. Eindeutig delikater als die typisch kölsche Küche, aber dafür mit hinreißendem Rundumblick auf ganz Köln. Erlauben konnte sich das der Schauspieler aber auch nur, weil er als Heiner Liebig im Stück „Funny Money“ unverhofft zu unglaublichem Reichtum kam. Das nächste Stück „Ketten der Liebe“ mit Tom Gerhardt läuft ab 16. Februar im Theater am Dom.