Stück von Jürgen von der Lippe im Theater an der Kö

Autor: Christian Dick

Aberwitzig, gespickt mit zahlreichen Pointen, bissigem Humor und bisweilen Zynismus ist die aktuelle Inszenierung „DIE WOLLEN NUR SPIELEN“ im Düsseldorfer Theater an der Kö. Das Besondere an dieser Komödie ist, dass sie dem äußerst schöpferischen Geist von Jürgen von der Lippe entsprungen ist, der sich dadurch auszeichnet, das man oft zwischen den Zeilen lesen muss.

Jürgen von der Lippe spielt Gottlieb und Thomas M. Held spielt seinen Sohn Paul. Und man merkt: Die beiden können so gut miteinander, als wären sie wirklich Vater und Sohn. Für Verwirrung in ihrem Leben sorgen zwei Schwestern, Lara und Mara, dargestellt von Nina Vorbrodt und Astrid Kohrs.

Regie führt Axel Beyer, der sich als Unterhaltungschef des ZDF, WDR und von RTL bereits einen Namen gemacht hat. Ihm ist die Inszenierung sehr gut gelungen. Das Stück ist sehr sehenswert und lässt sehr gut den Alltag vergessen.

Handlung

Vier Menschen toben sich aus, auf den Brettern und Betten, die die Welt bedeuten. Die Frage ist nur: Was hier ist Spiel, was Wirklichkeit? Ist Gottlieb Gott, ist Gottlieb steinreicher Theaternarr, verzweifelnder Vater und ebenso verzweifelnder Liebhaber? Ist Paul Adam oder ist Paul Paul, Sohn und Lover? Ist Mara Maria oder Eva, oder ist Mara Mara? Ist Lara nymphomane Vegetarierin oder das Gegenteil? Aber keine Bange: Alle wollen nur spielen!

Vorbild für dieses dynamische und äußerst lustige Dialogfeuerwerk hat weniger die gute alte Boulevardkomödie als die gute neue Sitcom. Und getanzt wird auch, aber anders.

Bis zum 17. Juni steht „Die wollen nur spielen“ in Düsseldorf auf dem Programm. Weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse www.theateranderkoe.de.