Archiv für den Monat: Oktober 2018

HA Schult rüttelt auf

18.09.2018 Düsseldorf Andreasquartier HA Schult The Spirit Of Freedom Der Autodom aus Köln bestehend aus allen Einzelteilen eines originalen Ford Fiesta OB Thomas Geisel und HA Schult Ich bin ein Düsseldorfer Jung Foto Andrea Matzker

18.09.2018 Düsseldorf Andreasquartier HA Schult The Spirit Of Freedom Der Autodom aus Köln bestehend aus allen Einzelteilen eines originalen Ford Fiesta OB Thomas Geisel und HA Schult Foto Andrea Matzker

18.09.2018 Düsseldorf Andreasquartier HA Schult The Spirit Of Freedom HA Schult in der Castle Suite vor seiner Venedig Aktion aus dem Jahr 1976 Foto Andrea Matzker

18.09.2018 Düsseldorf Andreasquartier HA Schult Thge Spirit Of Düsseldorf Foto Andrea Matzker

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Der Kölner Künstler HA Schult ist immer eine Reise wert, ob es nun das goldene Flügelauto in Köln sei, seine Armee von Müllsoldaten in Köln, Rom oder auf der chinesischen Mauer, sein Kunsthaus für Obdachlose am Rhein oder Körper aus Cola-Dosen. Ihm zuzuhören, ist jedes Mal neu ein Erlebnis, denn er sagt ohne Umschweife, worum es ihm geht. “Kunst ist die höchste Form von Freiheit. Der Künstler spricht das aus, was der Gesellschaft auf der Zunge liegt. Freiheit ist ein Gut, das wir gemeinsam verteidigen müssen.“ Sein Name steht für außergewöhnliche und aufsehenerregende Kunstwerke. Diesmal schuf er mit der Wall Of Freedom ein bewegliches Symbol für die Freiheit. In der Landeshauptstadt Düsseldorf, der er als ehemaliger Absolvent der Kunstakademie seit längster Zeit verbunden ist, verewigte er einen Teil der über 20.000 Zuschriften zum Thema Freiheit auf der bunt gestalteten Fassade des Andreasquartiers und kehrte somit wiederholt zurück – back to the roots – zum Ort seines Studiums. Am 21. September wird seine große Ausstellung The Spirit Of Düsseldorf in Mitarbeit von drei bedeutenden Galeristen im Andreasquartier eröffnet und dauert voraussichtlich mindestens bis zum 25. November 2018. Das Ensemble ist ein Beispiel für gelungene Revitalisierung von Innenstädten und ihrer Wiedergewinnung für anspruchsvolles Wohnen. Benannt nach der benachbarten barocken Klosterkirche St. Andreas, steht im Zentrum des Quartiers das zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaute Amts- und Landgericht, das nach allen Regeln des Denkmalschutzes inmitten der Düsseldorfer Altstadt unmittelbar zwischen Kunstakademie und Kunstsammlung NRW in ein modernes Wohn- und Büroquartier umgewandelt wurde. HA Schult stattete Foyer, Treppenhaus, Wandelgänge, Suiten und den Garten mit seinen Kunstwerken aus. So sieht man zum Beispiel in der Castle-Suite seine Aktion auf dem Markusplatz von Venedig aus dem Jahre 1976 eindrucksvoll dargestellt. Der findige Künstler erfand im Rahmen dieser Ausstellung einen neuen Beruf: Der weltweit einzige Art Concierge arbeitet für ihn in seiner Galerie im Andreasquartier, wo man ihn persönlich besuchen kann. Während der Ausstellungsdauer finden verschiedene Führungen statt, die auch Einblick in die von HA Schult unterstützten Ateliers für junge Künstler bieten. Auch sei auf eine Plakette hingewiesen, die, an der Außenwand der Galerie angebracht, an einen bedeutenden Düsseldorfer erinnert, der durch die Wirklichkeit und im Anschluss durch den Roman Effi Briest zu trauriger Berühmtheit gelangte: Emil Hartwich, im Roman Major Crampas, der sich einstmals im Düsseldorfer Malkasten und im Schloss Benrath in dessen Bewohnerin Elisabeth von Plotho, verheiratete von Ardenne, und die Titelfigur in Fontanes Roman, verliebte und daraufhin von deren Ehemann viel zu jung erschossen wurde, denn ansonsten hätte er noch wesentlich mehr freidenkerische und gesundheitspolitische Erneuerungen auf internationalem Terrain erreicht. Hartwich war im Übrigen neben seinem Beruf als Amtsrichter ein anerkannter Maler und hervorragender Cellist. Der Kölner HA Schult gehört zu den Düsseldorfer Jonges, die von Emil Hartwich gegründet wurden und in der Düsseldorfer Kulturwelt eine große Rolle spielen. Von einer angeblichen Fehde zwischen den zwei Städten am Rhein ist bei diesem Projekt nichts zu spüren, denn der Künstler hat seinen berühmten Autodom, bestehend aus den gesamten Teilen eines Ford Fiesta, im Innenhof des Andreasquartiers installiert.

Josef-Neuberger-Medaille 2018 verliehen

Autor: Christian Dick

Am 11. Oktober 2018 hat die Jüdische Gemeinde  die Josef-Neuberger-Medaille verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören zum Beispiel Angela Merkel, Roman Herzog und die Toten Hosen. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr die Vizepräsidentin des Landtags, Carina Gödecke (SPD), und der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Steuerberater Professor Dr. Jochen Lüdicke. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf würdigt alljährlich Personen und Institutionen, die sich die sich um die Förderung jüdischen Lebens, den Kampf gegen den Antisemitismus oder der Erinnerungskultur an nationalsozialistische Verbrechen verdient gemacht haben.

Dr. Oded Horowitz, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, erklärte in seiner Begrüßungsrede „Die Anzahl der Erdogans, Orbans und Kim Jong-Uns ist leider größer geworden“ und warnte vor rechtsextremistischen Parteien, deren Politiker die Ermordung von 6 Millionen Juden während des Nationalsozialismus in Deutschland als „Vogelschiss“ bezeichnen. Der heute wieder stark verbreitete Antisemitismus in Deutschland, so Horowitz, bereite vielen Gemeindemitgliedern Sorgen. Als positiv stellte Horowitz den großen Zuspruch für das seit drei Jahren bestehende jüdische Gymnasium in Düsseldorf, das Albert-Einstein-Gymnasium, dar, das nicht den diesjährigen Sommerferien fast 50 neue Schüler aufgenommen habe.

Foto: Carina Gödecke (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Carina Gödecke habe sich schon als Landtagspräsidentin regelmäßig mit interkulturellem und interreligiösem Dialog befasst, bringt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf in der Begründung für die Auszeichnung zum Ausdruck. Als „Politikerin aus Leidenschaft“, als „in Wolle gefärbte Sozialdemokratin“ und, obwohl sie als Bochumerin bekennende Westfälin sei, auch als „wahre Freundin“ der Stadt Düsseldorf bezeichnete Laudator Oberbürgermeister Thomas Geisel Carina Gödecke. Ihr sei es immer darum gegangen „Vertrauen zu schaffen“ und „Grenzen zu überwinden“, sie sei eine „Brückenbauerin“. „Versöhnen statt Spalten“ beschrieb Thomas Geisel als wesentliche Handlungsmaxime Carina Gödeckes, und dies sei auch die Voraussetzung, dass eine Gesellschaft wie unsere überhaupt existieren könne. Oft, so Geisel, gehe es nur um Besitzstandswahrung und Partikularinteressen, nicht aber um das gesellschaftliche Miteinander. Der englische Begriff „Commonwealth“ stehe demgegenüber dafür, dass Staat und Gesellschaft unser gemeinsamer Wohlstand seien, den wir gemeinsam bewahren wollen. Carina Gödecke habe schon sehr lange ein besonderes Vertrauensverhältnis zu Vertreten der Jüdischen Gemeinden gehabt und habe als Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion noch Paul Spiegel kennen und schätzen gelernt. Es sei alles andere als selbstverständlich, dass das Verhältnis zu den Juden heute in Deutschland zur Normalität geworden sei. „Es gibt praktisch keine Zivilisation, die nicht auch eine jüdische Komponente hätte“, unterstrich Geisel. Schließlich hob er das Engagement Carina Gödeckes für den Verein „HEIMATSUCHER e. V.“ hervor, dessen Ziel es ist, Menschen in Deutschland zu bewegen, sich gegen das Vergessen und für das Erinnern einzusetzen.

Foto: Professor Dr. Jochen Lüdicke (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Professor Dr. Jochen Lüdicke begleitet die Interessen der Jüdischen Gemeinde und damit des jüdischen Lebens in Düsseldorf seit vielen Jahren „sehr aktiv“ als Anwalt und Steuerberater. Laudator Michael Dederichs, stellvertretender Stadtdechant und Pfarrer der Gemeinde St. Antonius und St. Benediktus im linksrheinischen Düsseldorf, legte dar, dass Jochen Lüdicke, der für die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer als Rechtsanwalt und Steuerberater tätig ist, seit 25 Jahren im Vorstand der Pfarrei St. Antonius ehrenamtlich aktiv ist. Er hob hervor, dass sich Lüdicke im Kampf gegen den Antisemitismus und für ein Wachhalten der Erinnerungskultur an die Verbrechen des Holocaust sehr stark engagiert. .“ Der Antisemitismus gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Geschichte der zivilisierten Menschheit, auch der kirchlichen Vergangenheit. Seit dem Dekret „Nostra aetate“ des II. Vatikanischen Konzils ist dieses dunkle Kapitel, jetzt auch offiziell, geschlossen. „Denn das Heil kommt von den Juden“, wie es im Johannes-Evangelium heißt, ist für uns Christen, wenigstens für die allermeisten, zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Gott sei Dank!

Der Antisemitismus gehört auch zu den allerdunkelsten Kapiteln der Vergangenheit auch in unserem Land. Leider, so kann man mittlerweile vermehrt den Eindruck gewinnen, ist diese Vergangenheit noch nicht überwunden. Tätliche Angriffe, Beleidigungen und Schmähungen von deutschen Mitbürgern, die jüdischen Glaubens sind, kommen immer häufiger vor. Haben wir nichts gelernt? Zu der Gleichheit aller Menschen, die im Grundgesetz verankert ist, gibt es keine Alternative! Wir, als Christen, müssen in dieser Situation ganz klar und deutlich Position beziehen! Wir, als Christen, müssen uns vor und hinter unsere jüdischen Mitbürger, die Papst Johannes Paul II. als unsere älteren Geschwister bezeichnete, stellen. In einer Familie hält man zusammen! Jochen Lüdicke möchte in dieser eigentlich unfassbaren Situation helfen, Bildung zu fördern und Kindern und Jugendlichen ein gutes intellektuelles Rüstzeug mitzugeben“, betonte Dederichs. Lüdicke engagiere sich weiterhin im Förderverein des Albert-Einstein-Gymnasiums. Schließlich hob Dederichs hervor „Das zur Tradition gewordene Gedenkkonzert am Jahrestag der Pogromnacht, in diesem Jahr kommt die Ausstellung der Heimatsucher in der Pfarrkirche St. Antonius hinzu, all das wäre ohne die Unterstützung und Hilfe von Jochen Lüdicke nicht möglich! So haben wir alle, nicht nur die jüdische Gemeinde, einen guten Grund, Professor Dr. Jochen Lüdicke ein Dankeschön zu sagen.“

Ein Bier für die Orgel

 

16.09.2018 Köln Erftstadt-Borr Kleinste Kirchengemeinde des Erzbistums Köln Sankt Martinus Orgelfest mit Orgeleinweihung Von 45.000 Euro durch Spenden 35.000 Euro gestemmt Den Rest von 10.000 Euro soll das Orgelbier durch Spenden einbringen Foto Andrea Matzker

16.09.2018 Köln Erftstadt-Borr Kleinste Kirchengemeinde des Erzbistums Köln Die 800 jahre alte Kirche Sankt Martinus Orgelfest mit Orgeleinweihung Foto Andrea Matzker

16.09.2018 Köln Erftstadt-Borr Kleinste Kirchengemeinde des Erzbistums Köln Sankt Martinus Orgelfest mit Orgeleinweihung mit Domorganist Ulrich Brüggemann Astrid Krahforst Tausendsassa Initiator und Organist Donatus Haus und Orgelbaumeister und Harmoniumbauer Björn Daniel Reich Foto Andrea Matzker

Sensationelle Initiative erreicht Orgeleinbau

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

„Ohne die Kröten des Erzbistums! Wir sind froh, dass wir das geschafft haben!“, so die leidenschaftlichen Worte von Pastor Willi Josef Platz während seiner Ansprache und Predigt zum Orgelfest mit der Einweihung der Paschen-Orgel in der zauberhaften Kirche St. Martinus von Borr, einem Juwel in der Kölner Umgebung. Auch wenn der Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser mit dem ersten Orgelpfeifen-Kauf ein Zeichen setzte, so musste die 380-Seelengemeinde von Borr doch ganz allein 45.000 € aus der Erde stampfen, um sich die gewünschte Orgel in ihre Pfarrkirche einbauen lassen zu können. Bei dem Instrument handelt es sich um eine ganz besondere Gelegenheit, die man nicht verpassen wollte. So initiierte der engagierte Kirchenorganist und Unterhaltungsmusiker Donatos Haus, der gleich in sechs Kirchen zur Messe spielt, gemeinsam mit vielen Freunden und Kollegen die Spendenaktion mit einzelnen Orgelpfeifen. Und die ländlichen Bewohner ließen sich bei Gott nicht lumpen! Es gab einzelne Spender, die gleich 56 Pfeifen auf einmal spendeten. Darunter auch Johannes Kuhn, der das gesamte Spitzprinzipal Zweifuß mit 56 Pfeifen für seine Frau Angelika Bär in Patenschaft übernahm. Seitdem heißt das Register auch „Angelika Zweifuß“. Damit aber nicht genug der Spitzfindigkeiten. Der Orgelbaumeister und Harmoniumbauer Björn Daniel Reich, der die gesamte Installation und den Umbau vornahm, wurde kurzfristig zum „Harmoniumumbauer“ umbenannt. In der ganzen Umgebung gibt es kaum eine Person, die sich nicht ehrenamtlich für die Orgel engagiert hat. Aber nun war guter Rat teuer, denn es fehlten noch 10.000 €, um den Deal perfekt zu machen. Also setzte man sich in einer Garage der  Braufreunde zusammen und kreierte ein Bier, das in der Folge als das sogenannte Orgelbier durch Spenden die noch fehlenden 10.000 € einbringen sollte. Brauereimeister und Biersommelier Klaus Keller entschloss sich kurzerhand, 650 Liter unentgeltlich speziell zugunsten der Orgel zu brauen. Es entstand ein sogenanntes Craft-Bier, ein Wieß, wie das Kölsch ursprünglich bis 1920 ungefiltert auch hieß. Ausgezeichnete Hopfensorten wie Mandarina Bavaria kommen darin zum Tragen und geben dem Trank eine ganz besondere Note, gemäß dem Motto der gesamten Aktion “Sei eine Note in Gottes Melodie“. Einziger Wermutstropfen bei dem gelungenen Orgelfest war, dass der ausdrücklich eingeladene Ehrengast Rainer Maria Kardinal Woelki der Einladung nicht folgen konnte, zumindest um das Bier zu probieren. Außerdem wäre die Idee ja auch nicht fernliegend, damit eine Erzbischöfliche Privatbrauerei zu gründen, womit alle Beteiligten freudig und lachend einverstanden wären.

 

 

WIR LIEBEN UND WISSEN NICHTS im Theater an der Kö

Autor: Christian Dick

Die aktuelle Inszenierung im Düsseldorfer Theater an der Kö mit dem Titel „Wir lieben und wissen nichts“ aus der Feder von Moritz Rinke hat sehr viel Dynamik und ist von Regisseur und Theaterdirektor René Heinersdorff sehr spannend inszeniert worden. Zwei Paare, in deren Beziehungen einiges suboptimal läuft, lernen sich im Wege eines Wohnungstausches kennen. Hierbei treten die Beziehungskonflikte zwischen den beiden Paaren offen zutage, als es bei ihnen gefühlsmäßig funkt, als sie das Paar kennen lernen, mit dem sie die Wohnung tauschen wollen. Es kommt zu einem Chaos der Gefühle.

Es wirken mit COSMA SHIVA HAGEN, JEANETTE BIEDERMANN, JOHANNES BRANDRUP und SEBASTIAN HÖLZ.

Inhalt des Stücks

Zwei Paare treffen sich zum berufsbedingten Wohnungstausch. Karrierefrau Hannah muss als Zen-Coach für Bankmanager nach Zürich; ihr Freund, der sensible Sebastian, soll sie begleiten. In ihre Wohnung sollen währenddessen die Tier-Physiotherapeutin Magdalena und ihr Mann Roman einziehen. Roman ist Informatiker bei der Weltraumbehörde, ein Fanatiker der Technik und Effizienz und das genaue Gegenteil von Sebastian, der an der modernen Welt verzweifelt, in der man via PIN-Codes und WLAN-Router zwar Zugang zu allem Möglichen erhält, nur nicht zu sich selbst.

In Roman erkennt Sebastian auf Anhieb seinen Erzfeind – im Gegensatz zu Hannah, die Gefallen an seinen Macherqualitäten findet. Umgekehrt wird Magdalena von Sebastians Melancholie magisch angezogen. Bereits seit längerem schwelende Beziehungskrisen brechen plötzlich offen aus und eskalieren zu einem Kampf der Kulturen…

Rinkes temporeiche, amüsant geschliffene Dialoge, unter denen er sein szenisches Dynamit verbirgt, machen Theaterbesucher und Theatermacher süchtig. Für seine Figuren, die er ebenso liebevoll wie gnadenlos zeichnet, ist der Abgrund immer nur einen Schritt entfernt.

Noch bis zum 11. November 2018 steht „Wir lieben und wissen nichts“ im Theater an der Kö auf dem Programm. Weitere Informationen sind unter folgender Internetadresse zu finden: www.theateranderkoe.de

Nachlese – Julia Engelmann in Duisburg

Autor: Christian Dick

Einen grandiosen Auftritt hatte die Poetry Slammerin Julia Engelmann am 7. Oktober 2018 in der Mercatorhalle in Duisburg mit ihrem aktuellen Programm „Poesiealbum“. Beachtlich ist die Vielzahl an sehr langen Texten, die Julia Engelmann auswendig beherrscht und in zweieinhalb Stunden vorträgt. Ihre Gedichte berühren die Emotionen des Publikums tief, besonders die Gedichte, die sie für ihre Mutter und ihren Vater geschrieben hat, gehen unter die Haut.

Die 26jährige Julia Engelmann ist trotz ihres großen Erfolgs äußerst bodenständig geblieben, beantwortet gerne aus dem Stegreif Fragen aus dem Publikum. Sie hat eine sehr natürliche Ausstrahlung und sowohl die Gedichte, die sie alle selbst verfasst, als auch ihre Lieder haben Esprit.

Der Abend mit Julia Engelmann in Duisburg war äußerst kurzweilig und verging wie im Flug. Und so kann man nur sagen: Da capo!

Weitere Informationen über Julia Engelmann gibt es unter folgender Internetadresse: http://www.juliaengelmann.de/