Archiv für den Monat: November 2018

Weihnachten in Köln

Der Dicke Pitter beim Probeläuten am 30.10.2018 im Südturm des Kölner Doms Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Wie könnte Weihnachten in Köln besser eingeläutet werden als vom „Dicken Pitter“ im Hohen Dom?! Endlich klingt die Petersglocke wieder, denn nach langen Instandsetzungsarbeiten konnte der neue Klöppel aufgehängt und eingerichtet werden, und alle Beteiligten stellten nach mehreren Probeläuten einstimmig fest, dass die zweitgrößte frei schwingende Glocke der Welt schöner klinge als jemals zuvor. Bis zum November 2016 war der Dicke Pitter die weltweit allergrößte frei schwingende Glocke mit ihren 24.000 kg, 3,20 m Höhe und 3,22 m Durchmesser. Der Klöppel allein wiegt 600 kg. Nun wurde sie von der Bukarester Glocke der österreichischen Glockengießerei Grassmayr überrundet. Trotzdem ist es immer ein Erlebnis, den Dicken Pitter zu hören, gleichgültig, ob von der Erde aus, oder vom Glockenstuhl selbst aus. Dies sicherlich ist ein unvergessliches Erlebnis. 1923 wurde sie vom Glockengießermeister Heinrich Ulrich in Apolda gegossen. Die ursprünglich 1875 gegossene Kaiserglocke oder Gloriosa war im Jahr 1918 eingeschmolzen worden. Der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer und Kardinal Schulte setzten sich dafür ein, dass die Kaiserglocke ersetzt wurde. Zunächst wollte keine Gießerei das Risiko auf sich nehmen. Über 1 Million Mark kostete das Metall für die Petersglocke. In 9 Minuten und 32 Sekunden wurde sie gegossen. Im November 1924 erreichte die Glocke auf dem Schienenweg Köln. Noch am gleichen Tag wurde sie geschmückt und von tausenden von Menschen begleitet zum Dom gefahren. Dort wurde sie, grün-weiß-rot geschmückt, am 30. November von Kardinal Schulte vor 20.000 Menschen geweiht. Da die Glocke nicht durch die 1,84 m breiten Türen passte, musste der Mittelpfeiler des Hauptportals ausgebaut werden. Der anschließende Transport in den 53 m hoch gelegenen Glockenstuhl dauerte mehrere Wochen. Die Glocke sollte das erste Mal am Heiligabend 1924 zu hören sein. Doch erst zehn Monate später, am 28. Oktober 1925 um 12:00 Uhr, erklang sie zum ersten Mal in der Domstadt. Doch dies war nicht das einzige Missgeschick der Glocke. Im Jahr 1951 riss sie und wurde erst 1956 geschweißt und um 20° gedreht wieder aufgehängt, damit der Klöppel nicht an die gerissene Stelle schlug. Am Dreikönigstag 2011, um 9:35 Uhr vor dem Hochamt, riss der Klöppel ab und donnerte in den Glockenstuhl. Die Erschütterung war so stark, dass sie von vier Erdbebenstationen registriert wurde. Die Glocke konnte, mit einem neuen Klöppel ausgestattet, am 7. Dezember 2011 wieder erklingen. Im April 2017 wurde der neue Klöppel demontiert, um eine neue Aufhängung anzufertigen. An Allerheiligen, dem 1. November 2018, wurde die Glocke zum ersten Mal wieder geläutet, nun mit einem weicheren Anschlag und einem besseren Klang. So Gott will, wird sie auch an Weihnachten läuten.

Kalender vom 1. Advent bis Mariä Lichtmess – Verlosung

Im St. Benno Verlag ist das beeindruckende Aufstellbuch »Gottes Licht begleite dich« erschienen. Anders als normale Adventskalender, die sich nur auf 24 Tage erstrecken, geht dieser Kalender 40 Tage, also bis Mariä Lichmess am 2. Februar. Für die meisten Menschen ist Weihnachten am 6. Januar vorbei. Traditionell lassen aber viele Christen Weihnachtsbaum und Krippe bis Mariä Lichtmess stehen.: Unter dem Motto »24 plus 40 Tage« sind hier tägliche Impulse von beliebten Autoren zusammengestellt, die erst durch den Advent und dann durch die anschließenden 40 Tage bis Mariä Lichtmess begleiten.

Der Kalender enthält für jeden Tag aufbauende und spirituell sehr wertvolle Impulse, die die Seele tief berühren. Dieser Kalender ist sehr zu empfehlen und eignet sich auch sehr gut als Geschenk.

Die NRW-d-e-p-e-s-c-h-e verlost 5 dieser Kalender. Schreiben Sie bis zum 3. Dezember eine e-mail an gewinnspiel(at)nrw-depesche.de und geben Sie Ihre Adresse an.

Angaben zum Kalender

24 + 40 – Der Kalender vom 1. Advent bis Mariä Lichtmess

St. Benno Verlag

ISBN bzw. GTIN

9783746252414

Produktinformation

68 Seiten, 16 x 12 cm, Spiralbindung, durchgehend farbig gestaltet, Aufstellbuch mit zahlreichen Farbfotos

14,95 €

Advents- und Weihnachtskalender

Adventskalender + tägliche Impulse bis zum Ende der Weihnachtszeit

beliebte geistliche Autoren

mit außergewöhnlichen Fotos abwechslungsreich gestaltet

 

Orgelkonzert in Düsseldorf am 30. November

Am Freitag, 30. November, findet um 19:30 Uhr in der St. Antonius Kirche, Luegallee 61 in Düsseldorf-Oberkassel, das nächste hochkarätige Konzert mit dem international renommierten Organisten Stefan Engels statt, der auch als Stiftungsprofessor an der Hochschule in Dallas (USA) tätig ist. Seine besondere Expertise über das Werk des spätromantischen, impressionistischen Komponisten Sigrid Karg-Elert war die Triebfeder, Stefan Engels einzuladen, da für die Konzeption der Orgelanlage in St. Antonius die klanglichen Vorstellungen des Komponisten eines der wichtigen Leitbilder war.

KONZERTPROGRAMM

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Concerto C-Dur BWV 594

(Bearbeitung des Concertos D-Dur ‘Grosso Mogul’ für Violine, Streicher und Basso continuo von Antonio Vivaldi)

  1. (keine Angabe)
  2. Recitativo (Adagio)
  3. Allegro

Sigfrid Karg-Elert (1877 – 1933)

Drei Choral-Improvisationen aus Op. 65

– Jesu, geh’ voran (Nr. 56)

– Lobe den Herren, den mächtigen König (Nr. 58)

– O Gott, du frommer Gott (Nr. 50) [im Andenken an Karg-Elert’s Mutter, gest. 13.11.1908]

 

Harmonies du soir Op. 72 No. 1

Rondo alla Campanella Op. 156

Ave Maria Op. 106 No. 2

Introduktion, Passacaglia und Fuge über B.A.C.H. Op. 150

STEFAN ENGELS, geb. in Nettetal-Kaldenkirchen, studierte katholische Kirchenmusik, Orgel und Chorleitung in Aachen, Düsseldorf und Köln. Darauf folgten postgraduale Orgelstudien in Dallas und Chicago bei Robert Anderson und Wolfgang Rübsam. Der Gewinn der Goldmedaille beim Calgary International Organ Competition1998 in Kanada verhalf Engels zum internationalen Durchbruch. Ernennungen auf Lehrstühle für künstlerisches Orgelspiel erfolgten 1999 am Westminster Choir College in Princeton, USA, 2005 an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, und 2015 an der Southern Methodist University in Dallas, USA (Stiftungsprofessur). Er war Begründer und künstlerischer Leiter der Europäischen Orgelakademie Leipzig und der Leipziger Karg-Elert Festtage. Seine Konzert-, Lehr- und Jurorentätigkeit erstreckt sich über Europa, Nordamerika, Südkorea und Russland. CD Einspielungen sind bei Naxos, Priory und Genuin mit Werken von Karg-Elert, Reger, Messiaen und Dupré erschienen. Die Weltersteinspielung des Gesamtwerkes für Orgel von Sigfrid Karg-Elert (15 CDs) bei Priory kam 2017 zum Abschluss.

Gospel-Weltstar Eric Reed singt am 21. und 22. November in Düsseldorf

Foto: Gospel-Weltstar Eric Reed (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Zwei Gospel Konzerte der Weltklasse für UNICEF mit Gospel-Weltstar Eric Reed & Friends finden diese Woche in Düsseldorf statt:

21.11.2018 19:30 Uhr – Kirche St. Maria Hilfe der Christen, Düsseldorf-Lörick, Löricker Str. 37

22.11.2018, 19:30 Uhr  Kirche St. Andreas, Andreasstraße, Düsseldorf-Altstadt

Der Eintritt ist frei.

54. Konzert junger Künstler im Neusser Zeughaus

Das Neusser Kammerorchester mit seinem Dirigenten Joachim Neugart lädt am Sonntag, den 02.12. um 18:00 Uhr ins Zeughaus Neuss zu seinem 54. Konzert junger Künstler ein.

Dort erwartet die Besucher ein vielfältiges, vierteiliges Programm: Katarzyna Wilk, Preisträgerin 2014 des internationalen Wettbewerbs für Gesang und Orgel in Neuss, derzeit Mitglied der Opernakademie in Weimar, singt Arien aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel und die Konzertarie „Voi avete un cor fidele“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Als weitere Solisten zeigen Sara Baum aus Grevenbroich und Eric Son-U Saalbach aus Düsseldorf, beide 16 Jahre alt, in der Sinfonia concertante G-Dur für 2 Flöten und Orchester von Francois Devienne ihre jetzt schon beeindruckend hohe Meisterschaft. Beide spielen im Landesjugendorchester NRW und sind Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2018.

Das umfangreichste Solokonzert präsentiert die derzeit in Berlin studierende Geigerin Akiyo Fujiwara, die seit der Konzertreise des NKO 2017 nach Japan mit dem Orchester verbunden ist. Im vergangenen Jahr gestalteten beide ein viel beachtetes Konzert in der Meguro Church in Tokio, nun kommt es erneut zu einer künstlerischen Begegnung – und diese in Neuss.

Sie wird das letzte Violinkonzert in A-Dur, KV 219 von Wolfgang Amadeus Mozart spielen. Akiyo hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter den 2. Preis beim internationalen Beethoven-Violinwettbewerb 2012 in Wien.

Abgerundet wird der Abend mit der viersätzigen, 1773 geschriebenen 51. Symphonie in B-Dur von Joseph Haydn.

Am Sonntag 02. Dezember um 18:00 Uhr im Zeughaus, Neuss.
Karten: Vorverkauf 14,30€, ermäßigt 9,90€ inkl VVG// Abendkasse 16,50€, ermäßigt 11,00€ Bücherhaus am Münster, Tourist- Information Neuss

Grandioses Finale der UNICEF Gala in Neuss

Das große Finale der UNICEF Gala im Crowne Plaza Hotel in Neuss (Fotos, copyright Christian Dick)

Autor: Christian Dick

37 Jahre lang hat Heribert Klein seit seiner Zeit als Pressesprecher der Dresdner Bank und später als Pressesprecher der Commerzbank in Düsseldorf UNICEF Galas organisiert. Angefangen hat alles mit der UNICEF Gala in der Stadthalle Hilden. Damit ist dies die längste UNICEF-Gala dieser Art in der Welt. Nun fand im Crown Plaza Hotel Düsseldorf-Neuss das große Finale der UNICEF Gala statt. Heribert Klein war mit der Dresdner Bank und später mit der Commerzbank 30 Jahre lang Gastgeber der Tanz & Tennis-Gala und vier Jahre lang Gastgeber der UNICEF-Gala in Neuss. In den 37 Jahren konnte Heribert Klein 287 Künstler aus 97 Ländern für die UNICEF-Galas gewinnen. Über 4 Millionen Euro wurden dadurch für den guten Zweck eingenommen. Nun endet eine Ära und in Neuss fand ein grandioses Finale statt. Dass nun die Commerzbank zum Ende des Jahres ihr Engagement für UNICEF beendet, stimmte Heribert und die 700 Gäste traurig, jedoch sagte der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer in einem Grußwort zu, sich auch weiterhin in der Stadt Neuss für Kinder in Not für UNICEF einsetzen zu wollen. Heribert Klein ist um einen neuen Kooperationspartner bemüht. Ans Aufhören denkt er keineswegs. Denn dem unvergessenen UNICEF-Weltbotschafter Sir Peter Ustinov hat er einst versprochen „So lange ich gesund sein darf, werde ich mich für Kinder in Not – für UNICEF, einsetzen.“

Foto: Heribert Klein, Organisator der UNICEF Galas in Neuss, Hilden und Köln (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Heribert Klein und der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Fotoa: Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter der Commerzbank Neuss (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Das Menü, das an diesem Abend kredenzt wurde, war vom Feinsten. Als Vorspeise gab es ein grünes Schaumsüppchen von der Markerbse und eine gebratene Riesengarnele kreiert von Mario Müller, Bankett Chef des Hotels. Als Hauptspeise wurden Tranchen von Argentinischen Rinderfilet mit Honig-Majoran Jus mit Mikado vom Wurzelgemüse und und Kartoffel-Steinpilztörtchen serviert, kreiert von Daniel Pantoja, Sous Chef des Hotels. Als Dessert gab es Schokoladen-Nusskrokrant, Vanille-Baby-Birne und Kirschgel, kreiert von Andrea Weber, Chef Patissier Hotels.

Und hier noch einige Bilder des Abends.

Foto: Sie sangen gemeinsam das Lied „Halleluja“ von Leonard Cohen: Drei Finalisten der Fernsehshow „Voice Kids“: Marie-Sophie Keßler, Matteo Colella und Chiara Schörghofer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Der Weltklasse-Tenor Ricardo Tamura aus Brasilien begeisterte das Publikum unter anderem mit „O sole mio“.

Foto: Ricardo Tamura (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

Während Ricardo Tamura sang, gab die Moder Dance Weltmeisterin & Europameisterin Maria Tolika ausn Griechenland eine Tanzeinlage.

Fotos: Maria Tolika bekam für ihre Tanzeinlage sehr viel Applaus. (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Seit acht Jahren mit von der Partie bei den UNICEF-Galas ist die philippinische Sängerin Stephanie Reese, die bereits in der Carnegie Hall aufgetreten ist und Hauptdarstellerin in den Musicals „Miss Saigon“ und „Glöckner von Notre Dame“ ist.

Foto: Stephanie Reese (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

Einen glänzenden Auftritt hatten drei „Special Guests from London“, C. G. Fraser, Steve Trowsell und Andy Frost, eine A capella Gruppe der Weltklasse.

Und schließlich begeisterte Gospel-Weltstar Eric Reed das Neusser Publikum.

Foto: Eric Reed (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

Unter den prominenten Gästen des Abends waren unter anderem der aus Neuss stammende Neusser Bundestagsabgeordnete und Bundesgesundheitsminister a. D. Hermann Gröhe (CDU) und seine Ehefrau Heidi Oldenkott-Gröhe.

Foto: Heidi Oldenkott-Gröhe und Hermann Gröhe (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

 

 

 

 

Ausstellungseröffnung Dario Fo in Köln

Dario Fo Abelard und Heloise Foto Andrea Matzker

Dario Fo Die Künstler sollen gefeiert werden. Foto Andrea Matzker

Dario Fo Selbstbildnis Foto Andrea Matzker

Köln 15.11.2018 Eröffnung Dario Fo Mattea Fo Maria Mazza Pierluigi Ferraro Foto Andrea Matzker

Köln 15.11.2018 Eröffnung Dario Fo Stefano bertea marianne Rogée und Mattea Fo Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Die speziell für das Italienische Kulturinstitut von Köln zugeschnittene Ausstellung findet einzigartig und erstmalig nach dem Tod des italienischen Nobelpreisträgers Dario Fo außerhalb Italiens statt und zeigt bis zum 15. Februar 53 Gemälde aus der letzten Schaffensperiode des Meisters. Die Ausstellung ist den Räumlichkeiten entsprechend wie ein Spaziergang angelegt und führt durch fünf verschiedene Bereiche. Zu jedem Thema ist eine Tafel in zwei Sprachen angebracht, so dass sich jeder Besucher gut zurecht findet, auch ohne Anleitung oder Führung. Zusätzlich gibt es noch einen zweisprachig verfassten Katalog. Zur Eröffnung begrüßte der Italienische Generalkonsul Pierluigi Ferraro die Gäste, und Mattea Fo, die aus Gubbio angereist war, erläuterte die Gemälde ihres Großvaters, ins Deutsche übersetzt von der Direktorin des Italienischen Kulturinstituts, Maria Mazza. Zu den Gästen gehörten die Schauspielerin Marianne Rogée, die Dario Fo bisher hauptsächlich als Autor, Regisseur und Schauspieler kannte und schätzte, und der Künstler René Böll. Somit trafen sich die Enkelin Mattea Fo und der Sohn René Böll eines italienischen und eines deutschen Literaturnobelpreisträgers bei Pizza und Wein in Köln. Dario Fo erhielt die Auszeichnung im Jahr 1997, einige Jahre später als Heinrich Böll. Viele der Gäste wollten vom Fleck weg einige der Bilder käuflich erwerben. Ein Werk begeisterte gleich drei Interessenten auf einmal. Es führt den Titel: „Die Künstler sollten gefeiert werden solange sie leben und nicht erst wenn sie tot sind“ und gehört zu Fos Zyklus über Chagall.

Deutschlands First Lady bekommt Georg-Schulhoff-Preis

 

Foto: Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Deutschlands First Lady Elke Büdenbender der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf Andreas Ehlert (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Am Dienstag, dem 13. November 2018 um 18:30 Uhr war die Düsseldorfer Handwerkskammer zum Bersten voll. Der Grund: Es war an diesem Abend hoher Besuch im Hause. Keine Geringere als die Ehefrau des deutschen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, nämlich Elke Büdenbender war in der Düsseldorfer Handwerkskammer zu Gast. Anlass war die Verleihung des Georg-Schulhoff-Preises 2018.

Wie Handwerkskammer-Präsident Andreas Ehlert erklärte, wird dieser Preis an Persönlichkeiten oder Initiativen verliehen, die in besonderer Weise die berufliche Bildung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt haben. An Elke Büdenbender gerichtet betonte Ehlert „Seit dem Amtsantritt Ihres Mannes haben Sie an vielen Orten und bei vielen Gelegenheiten die Bedeutung der Berufsbildung für den Einzelnen und die Gesellschaft, für die Wirtschaft und den Zusammenhalt unseres Landes thematisiert, und damit große Aufmerksamkeit und Wertschätzung für die berufliche Bildung hervorgerufen. Dieses Bekenntnis hat bei Ihnen einen konkreten biographischen Hintergrund. Sie kommen – wie übrigens auch Ihr Mann – aus einem Tischlerhaushalt, und Sie haben selbst vorn dem Jura-Studium eine duale Ausbildung absolviert.“

In Ihrer Dankesrede hob Elke Büdenbender hervor, dass ihr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sehr am Herzen liegen und, dass eine Ausbildung im Handwerk vielfältig und auch mehr wert als ein Bachelor-Abschluss sei.

 

 

Weihnachten auf dem Balkon – Premiere im Theater am Dom

08.11.2018 Köln Theater am Dom Premiere Weihnachten auf dem Balkon Foto Andrea Matzker

08.11.2018 Köln Theater am Dom Premiere Weihnachten auf dem Balkon Cynthia Thurat Simone Pfennig Markus Majowski mit Havaneser Utzy Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Ein köstliches Spektakel zu Weihnachten! Zwölf Rollen werden von sechs Schauspielern dargestellt, die sich in rasantestem Tempo viele Male während des Stücks umziehen. Weihnachten, das große „Fest der Liebe“, gerät nur allzu oft – wie wir alle wissen dürften – durch all die großen Ansprüche zu einem Stress-Ereignis. Auf sehr humorvolle Weise versammeln sich in diesem Stück alle nur erdenklichen Schreckmomente, die Grund zu familiären Auseinandersetzungen bieten könnten. Im Hintergrund fällt die fertig gebratene Pute auf die Erde, die Weihnachtstorte fliegt durch die Lüfte, die Nachbarin kommt plötzlich nieder und Kinder stiften Unsinn. Im Vordergrund ein alkoholisierter Weihnachtsmann, eine resolute Schwiegermutter, eine völlig überforderte Hausfrau und Mutter und ein falscher Arzt, der in Wirklichkeit von Beruf Metzger ist, aber am Ende die Sturzgeburt zu einem glücklichen Ausgang führt. Durchweg hervorragende Darsteller, die ihren jeweiligen Charakter auf den Punkt genau treffen, über geradezu akrobatische Fähigkeiten verfügen und das gesamte Publikum zu lautem Lachen animieren. Bei der Premierenfeier fragten sich viele Zuschauer, wie es denn der riesige Weihnachtsmann, dargestellt von Frank Büssing, nur geschafft habe, so gekonnt auf diesem winzigen Balkon auf den Boden zu stürzen… „Weihnachten auf dem Balkon“ steht noch bis zum 27. Januar auf dem Programm.

Und hier Fotos von der Premierenfeier:

08.11.2018 Köln Theater am Dom Premiere Weihnachten auf dem Balkon Gundel und Max Schautzer Foto Andrea Matzker

08.11.2018 Köln Theater am Dom Premiere Weihnachten auf dem Balkon Marianne Rogée und Oliver Durek, Verwaltungsdirektor und Mitinhaber des Theater am Dom Foto Andrea Matzker

 

Buch mit CD »Aus der Tiefe der Seele« – Verlosung

 

Im St. Benno Verlag ist vor wenigen Wochen ein Buch mit CD mit herausragenden Cellosuiten von Johann Sebastian Bach erschienen, die wirklich tief unter die Haut gehen. Zwei international renommierte Cellisten haben diese Stücke aufgenommen und in filigraner Weise interpretiert, was einen wunderbaren Hörgenuss garantiert. In dem dazugehörigen Buch erschließt sich die Genialität der beiden Cellisten in eindrucksvoller Weise. Die NRW-d-e-p-e-s-c-h-e verlost 6 Exemplare des Buches mit CD „Aus der Tiefe der Seele“.

Loblied auf das Cello – Instrument des Jahres 2018

CD mit legendären Originalaufnahmen der berühmten Cellosuiten von J. S. Bach von Casals & Rostropovich

Berührende und persönliche Äußerungen großer Cellisten über ihr Instrument und ihr Leben

Warm, ausdrucksvoll, der menschlichen Stimme ähnlich – so wird der Klang des Cellos oft beschrieben. In der Klassik wie in der Popmusik ist das Cello eine feste Größe. Jetzt wurde es zum »Instrument des Jahres« 2018 gekürt. Dieses Buch für Musikliebhaber vereint authentische Zeugnisse der beiden großen Cellisten Pablo Casals und Mstislaw L. Rostropovich, die über ihr Instrument und ihr Musikerleben Auskunft geben, mit Stimmungsbildern und Porträtfotos. Unvergessen ist etwa, wie Mstislaw L. Rostropovich 1989 vor der Berliner Mauer spielte. Die Weltklasse-Cellisten sind mit eindrucksvollen Aufnahmen auf der CD zu hören.

Pablo Casals

wurde am 29. Dezember 1876 in El Vendrell in Spanien geboren. Er wurde vor allem als Cellist weltberühmt, wirkte aber auch als Komponist und Dirigent. Er setzte sich unermüdlich für Frieden, Demokratie und Freiheit ein und wurde sogar für den Friedensnobelpreis nominiert. Am 22. Oktober 1973 starb Casals in San Juan de Puerto Rico.

Mstislav L. Rostropovich,

geboren am 27. März 1927 in Baku, war ein russischer Cellist, Dirigent, Pianist, Komponist und Humanist. Neben seinem musikalischen Interesse war er auch immer politisch engagiert. Er starb am 27. April 2007 in Moskau und gilt als einer der bedeutendsten Cellisten der Geschichte.

Aus der Tiefe der Seele

Pablo Casals & Mstislav Rostopovich

über ihre Leidenschaft zum Cello

Buch: 32 Seiten, 16 x 19 cm,

gebunden, durchgehend farbig

gestaltet, mit zahlreichen Farbfotos

CD: mit Booklet, Laufzeit: ca. 50 Minuten

ISBN 978-3-7462-5272-8

€ 16,95 [D / A]

Dieses Buch für Musikliebhaber vereint authentische Zeugnisse der beiden großen Cellisten Pablo Casals und Mstislaw L. Rostropovich, die über ihr Instrument und ihr Musikerleben Auskunft geben, mit Stimmungsbildern, Porträtfotos und Aufnahmen auf CD.

Verlosung

Wer ein Buch mit CD gewinnen möchte, kann bis zum 25. November 2018 eine e-mail an die Adresse gewinnspiel{at]nrw-depesche.de senden.