Archiv für den Monat: April 2019

Spannende Inszenierung im Theater an der Kö

Autor: Christian Dick

Einen spannenden und zugleich unterhaltsamen Theaterabend kann man derzeit im Düsseldorfer Theater an der Kö erleben. Das Stück „Begleiterscheinungen“ ist vor der Dramaturgie her sehr gelungen und die Schauspielerin spielen das Stück auf sehr spritzige Weise. Die zwei Stunden im Theater vergehen wie im Flug. Das Stück unter der Regie von Theaterdirektor René Heinersdorff ist sehr sehenswert.

BEGLEIT-ERSCHEINUNGEN

Komödie von Peter Buchholz

Regie: René Heinersdorff

mit EVA HABERMANN, RALF STECH, OLIVER BÜRGIN

Daniel beginnt nach seiner Scheidung ein neues Leben. In einem schicken Loft in der Innenstadt soll der Neustart allen Skeptikern und Neidern zum Trotz gelingen. Am Tag der Einweihungsfeier trifft Daniel auf seine neue Nachbarin Sara und ist sofort hingerissen von ihr. Die Sympathie ist gegenseitig und erstmal scheint alles ganz unkompliziert, bis Daniels bester Freund Tom im Loft auftaucht. Tom und Sara kennen sich von einem Escort-Service, für den Sara hin und wieder aus finanziellen Gründen arbeitet.

Nun möchte sie, Unheil witternd, unbedingt verhindern, dass Daniel das Geheimnis erfährt und bietet Tom einen Deal an. Tom, der Sara ebenfalls begehrt, ist hin- und hergerissen, zwischen seiner Eifersucht auf den Nebenbuhler und der Loyalität dem Freund gegenüber. Als er Sara droht, die Bombe platzen zu lassen, entschließt sie sich lieber selbst mit Daniel zu reden. Durch ein Missverständnis erfährt er nur die halbe Wahrheit und so geraten die drei in eine Spirale aus Missdeutungen und immer neuen Irrtümern.

Weitere Informationen gibt es unter der Internetadresse https://www.theateranderkoe.de/ .

Liebe in der zweiten Lebenshälfte – eine äußerst romantische Komödie

Autor: Christian Dick

In der Düsseldorfer Komödie in der Steinstraße glänzen gegenwärtig Peter Millowitsch und Andrea Spatzek in dem Stück „Oh, diese Eltern“. Im Mittelpunkt steht zwei Menschen in der zweiten Lebenshälfte, die ihren zweiten Frühling erleben. Dies Komödie ist etwas für das Herz.

Handlung des Stücks

Oh, diese Eltern

Aufführung bis zum 17.05.2019

Komödie von Alfonso Paso – Überarbeitung von Wolfgang Spier

Im Wartezimmer von Dr. Rodriguez, mitten im spanischen Andalusien, treffen Dolores Velasco und Fernando Cano aufeinander. Die Beiden haben Einiges gemeinsam: beide sind in der zweiten Hälfte ihres Lebens angekommen, beide haben ihren Partner verloren, beide fühlen sich von ihren Kindern mißverstanden und vor allem fühlen sich beide totkrank und sind erbost über ihren bisherigen Arzt, der sie beide für kerngesund hält.

Über ihren Zorn auf den vermeintlich unfähigen Arzt, die Undankbarkeit der jeweiligen Sprößlinge und über ihre jeweiligen Gebrechen, entwickelt sich zwischen den beiden sonst recht unterschiedlichen Charaktären ein intensives Gespräch. Man versteht sich, man fühlt sogar Sympathie, oder vielleicht sogar mehr? … Ohne es zu wissen sind die Beiden ihrem eigentlichen Problem auf die Spur gekommen – der Einsamkeit. Und sie haben mit sich gleich die richtige Medizin gefunden.

Ihre Kinder sind jedoch gegen die Verbindung ihrer Eltern und versuchen diese mit allen Mitteln zu verhindern. Mit viel Witz und überraschenden Ideen kämpfen Dolores und Fernando nun für ihr Recht auf Glück.

Erleben sie eine temporeiche, zum Lachen animierende und gleichzeitig romantische Geschichte über den „zweiten Frühling“ und wie man mit ihm umgeht. Und einen Beweis dafür, daß Lachen die beste Medizin ist.

Kartenreservierung:

Tel.: 0211 – 13 37 07

Tel.: 0211 – 32 51 51

E-Mail: karten@komoedie-steinstrasse.de

Zusätzliche Informationen gibt es unter der Internetadresse www.komoedie-steinstrasse.de

 

DEUTSCHLAND. EIN WINTERMÄRCHEN im Stadtmuseum Düsseldorf

 Musikalischer Lyrikabend

Foto: das THEN-Quartett (von links nach rechts) Ulrich Pakusch, Philipp Reinheimer, Kai Christian Moritz, Bernhard Stengele

„Denk ich an Deutschland in der Nacht,  dann bin ich um den Schlaf gebracht“, so heißt es in Heinrich Heines Zyklus „Zeitgedichte“. Nicht minder berühmt ist Heines Werk „Deutschland ein Wintermärchen“. In diesem betrachtet Heine seine Heimat mit Ironie, aber zugleich auf liebevolle Weise. Dieses Werk hat heute eine hohe Reputation, weil es einer der Glanzpunkte der politischen Dichtung des Vormärz ist und für viele das emotional fesselndste Werk ist, das jemals von einem Emigranten verfasst wurde. Der Ursprung für dieses Gedicht war die erste Reise Heines nach Deutschland, seitdem er im Jahre 1831 nach Frankreich ausgewandert war.

Seit dem Jahre 2008 hat das THEN-Quartett dieses Werk Heinrich Heines für die Bühne adaptiert. Ende April 2019 kommt dieses nun im Düsseldorfer Stadtmuseum zur Aufführung. Seit der Erstaufführung ist das Programm kontinuierlich gereift und die Künstler mit ihm. Es gibt immer tagesaktuelle Anpassungen und einen regionalen Bezug. Das THEN-Quartett hat eine völlig neue Interpretation des Gedichts des Wahlfranzosen Heinrich Heine kreiert, angereichert mit weiteren, kraftvollen Texten, Liedern und Bildern und entwickelt auf diese Weise ein eigenes Deutschlandbild des 21. Jahrhunderts. Wer sind wir? Wie wollen wir leben? Was ist DEUTSCHE KULTUR? Und drohen wir sie zu verlieren? Gehört der Islam zu Deutschland? Das sind die Fragen, um die die deutsche Politik, die deutsche Gesellschaft streitet. Was ist Heimat? Das THEN-QUARTETT hat seine Antwort gefunden: Heine ist Heimat. Und seine Heimat ist konkret: der gute alte Vater Rhein, der im Kyffhäuser schlummernde Kaiser Barbarossa, der Kölner Dom, das heimische Sauerkraut, die Rostbratwürste, aber auch die Bigotterie, die Engstirnigkeit, der Antisemitismus….

Das THEN-QUARTETT folgt den Spuren Heinrich Heines, der das Deutsche liebte und an ihm krankte.

Für das Ensemble ist es eine große Freude und Ehre, nun in Heines Heimatstadt mit dem Programm auftreten zu dürfen. Mitwirkende sind Bernhard Stengele aus Kißlegg im Allgäu, Kai Christian Moritz aus Würzburg, Philipp Reinheimer aus Berlin und Ulrich Pakusch, der aus Werl stammt, an einem original THEN-Hammerflügel.

Aufführungstermin in Düsseldorf ist der  25. April im Veranstaltungssaal des Düsseldorfer Stadtmuseums, Berger Allee 2. Beginn ist um 20 Uhr. Die Aufführungsdauer beträgt 2 ½ Stunden inkl. Pause. Der Vorverkauf findet über Westticket statt. Es besteht freie Platzwahl, der Normalpreis beträgt 23€, der Preis für Schüler und Studenten: 17€.

 

Mathilde Franziska Anneke – Eine beeindruckende Persönlichkeit

Anneke als Reiterin Foto Wikipedia

Die Briefmarke mit Annekes Konterfei Quelle Wikipedia

03.04.2019 Köln Kölnisches Stadtmuseum Übergabe der originalen Rathausfigur von Mathilde Franziska Anneke zu ihrem 202. Geburtstag Portrait der 23jährigen Anneke Foto Andrea Matzker

03.04.2019 Köln Kölnisches Stadtmuseum Übergabe der originalen Rathausfigur von Mathilde Franziska Anneke zu ihrem 202. Geburtstag Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Als in den achtziger Jahren der Kölner Rathausturm mit 124 Figuren bestückt und verziert werden sollte, gelang es gerade fünf Frauen, in die Riege dieser erlauchten Persönlichkeiten zu gelangen. Inzwischen sind daraus acht geworden. Immerhin. Eine dieser Figuren stellte die Journalistin, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Mathilde Franziska Anneke dar. Sie wurde von der Bildhauerin Katharina Hochhaus erschaffen und trägt als Attribute eine Zeitung, zerbrochene Ketten und einen Reiterhelm. Leider wurden die Figuren damals im guten Glauben mit einer falschen Beschichtung versiegelt, sodass der Stein bald darunter litt, und sie wieder herab genommen werden mussten. Sie wurden ersetzt, und so ist auch Mathilde Franziska Anneke wieder vom Altermarkt aus am Rathausturm zu sehen. Die Originalstatue der Rathausturmfigur wurde nun an ihrem 202. Geburtstag, dem 3. April 2019, dem Kölnischen Stadtmuseum übergeben.

Anneke, die in den 1840er Jahren in Köln lebte, gilt als eine der bedeutendsten rheinischen Protagonistinnen der Frauenrechtsbewegung im 19. Jahrhundert. Ihr Leben war nicht einfach, was auch durch das Attribut der zerbrochenen Kette symbolisiert wird. Mathilde Franziska Anneke wurde damals zwangsverheiratet mit einem adeligen Weinhändler, der leider nur allzu sehr seinem eigenen Produkt zusprach, Alkoholiker war und sie regelmäßig schlug. Das schwierige Unterfangen einer damaligen Scheidung wurde insofern gewährt, danach musste sie allerdings zehn Jahre lang mit dem Tadel der Geschiedenen leben. Als sie ihren zweiten Mann Fritz Anneke kennenlernte, hatte auch der eine sogenannte unehrenhafte Vergangenheit, da er wohl einem anstehenden Duell aus dem Wege gegangen war. Beide führten eine für damalige Verhältnisse außerordentlich fortschrittliche Ehe, denn beide gingen gleichgeschlechtlichen Neigungen nach.

Ihre erste Schrift lautete “Das Weib im Konflikt mit den sozialen Verhältnissen” und ist heute im Reclam Verlag zu erhalten. Sie gründete das sogenannte Kommunistische ästhätische Clübchen (mit zwei “ä”). Die Neue Kölnische Zeitung ist ihr zu verdanken. Daher auch das Attribut der Zeitung in ihrer Hand. Ein weiteres Attribut sind die zerbrochenen Ketten, die auf ihr Werk mit dem gleichen Titel hin zielen und ihre Situation in sozialer Hinsicht zeigen. Karl Marx wünschte, dass sie sein Erbe antrete. Ein weiteres Attribut, der Reiterhelm zu ihren Füßen, lässt daran erinnern, dass die begeisterte Reiterin, für damalige Verhältnisse äußerst ungewöhnlich, im Herrensattel ritt und Ordonnanzoffizier war. Mit einer für damalige Verhältnisse recht ungewöhnlichen Größe von 1,80 m war sie eine äußerst imposante Erscheinung, nach vielen Zeitzeugen äußerst attraktiv und daher nicht zu übersehen.

Später wanderte sie mit ihrem Mann nach Amerika aus, wo sie weiterhin tätig war, sich für das Wahlrecht der Frauen einsetzte, auf vielen Kongressen sprach und bis zu ihrem Tod lebte. Sie bekam sieben Kinder, von denen fünf verstarben, da sie nicht gegen die Pocken geimpft waren.

Mathilde Franziska Anneke gilt als Vorbild der Frauenbewegung. Auch ist eine Briefmarke mit ihrem Konterfei erschienen.

Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen im Mai 2019

Öffentliche Führungen / Dauerausstellung

Samstags 14.00 Uhr und sonntags 12.00 Uhr

Museumseintritt zzgl. Führung 2,00 Euro

Treffpunkt Museumskasse

Sa 04.05.2019

14.00 – 15.00 Uhr

Am Hofe Karls des Großen

mit Gerti Klein-Verwijst

So 05.05.2019

12.00 – 13.00 Uhr

Der Aachener Dom als Spiegelbild der Stadtgeschichte

mit David Falke

Sa 11.05.2019

14.00 – 15.00 Uhr

Karl der Große und seine Pfalz

mit Julia-Anna Preisler

So 12.05.2019

12.00 – 13.00 Uhr

Aquis granni – Aachen und das Wasser

mit Lydia Konnegen

Sa 18.05.2019

14.00 – 15.00 Uhr

Badestadt Aachen

mit Dr. Josef Gülpers

So 19.05.2019

12.00 – 13.00 Uhr

Der Aachener Dom als Spiegelbild der Stadtgeschichte

mit David Falke

Sa 25.05.2019

14.00 – 15.00 Uhr

Barocke Badestadt

mit Gerti Klein-Verwijst

So 26.05.2019

12.00 – 13.00 Uhr

Spotlight-Führung durch 5000 Jahre Stadtgeschichte

mit David Falke

Öffentliche Seniorenführung durch die Dauerausstellung

Architektur und Kunst im Zeichen karolingischer Macht

mit Dr. Gudrun Liegl-Raditschnigg

Do, 02.05.2019, 15.00 – 16.00 Uhr

Museumseintritt  zzgl. Führung 2,00 €

Treffpunkt Museumskasse

Karlspreisrahmenprogramm

So 12.05.2019, 16.00 Uhr Auditorium (Eintritt frei)

Vortrag: „Vom Gleichgewicht zum Konzert der Mächte – Der Aachener Kongress 1818 “

Referent: Prof. Dr. Frank Pohle

So 26.05.2019  öffentl. Führung

16.00 – 17.00 Uhr

Hegemoniebestrebungen, Interessenausgleich, Konzert der Mächte – 1200 Jahre Außenpolitik im Spiegel der Stadtgeschichte

mit Prof. Dr. Pohle

(Museumseintritt, Führung frei)

Samstag, 04.05.2019

Aktionstag Mensch im Centre Charlemagne

12.00 – 18.00 Uhr

Eintritt frei

Das Centre Charlemagne lädt in Kooperation mit der Lebenshilfe Aachen e.V. und gefördert durch „Aktion Mensch“ ein zu einem Inklusiven Familientag im Museum. Seit Sommer 2018 erforschen junge Erwachsene mit Behinderung, die sich in der  „Karlsgruppe im Sonnenschein“ zusammengefunden haben, in Begleitung des museumspädagogischen Teams  die Stadtgeschichte und entwickeln gemeinsam ein Mitmachbuch, Lernspiele und ein eigenes Führungskonzept. Rund um dieses Projekt werden Museumsrundgänge, verschiedene Theateraufführungen, Bücherstand, Quiz und ein inklusives Kreativprogramm angeboten. Bei Kaffee und Kuchen gibt es jede Menge Raum für Austausch und Begegnungen.

Das gesamte Programm finden Sie hier: www.centre-charlemagne.eu und www.museumsdienst-aachen.de

Sonntag, 19.05.2019

Städteregionaler Familientag

Familie – Bildung – Wissenschaft

Eintritt frei

Das Centre Charlemagne lädt herzlich ein zum Städteregionalen Familientag!

11.00 – 17.00 Uhr

Kurzweiliges Vortragsprogramm für Eltern und Großeltern

mit Themen wie Kindertagespflege, Regenbogenfamilien, Generation

Handy, Achtung Pubertät, Starke Großeltern – Starke Kinder, (Ä)Elter(n) werden, Familie und Museum. Dazwischen lädt ein Mitmachprogramm kleine und große Besucher ein zum Singen, Impro-Theater, zu einer Vorleseaktion und einer Plakatausstellung zum Thema Geschlechterrollen.

11.00 – 17.00 Uhr Kreativprogramm in der Museumswerkstatt rund um das Thema Mittelalter

13.00 Uhr / 14.00 Uhr / 15.00 Uhr / 16.00 Uhr Familienführungen mit Objekten aus dem Museumskoffer zum Anfassen und Ausprobieren

Eine genaue Übersicht finden Sie finden Sie hier: www.centre-charlemagne.eu und www.museumsdienst-aachen.de

SERVICE:

CENTRE CHARLEMAGNE

Neues Stadtmuseum Aachen

Katschhof 1, 52062 Aachen

Tel.: +49 241 432-4994; Fax: +49 241 432-4989

info@centre-charlemagne.eu

www.centre-charlemagne.eu

www.route-charlemagne.eu

Das CENTRE CHARLEMAGNE – Neues Stadtmuseum Aachen führt multimedial durch die gesamte Stadtgeschichte. Von der frühesten Besiedlung über die römische Stadt und die Pfalz der Karolinger, über den mondänen barocken Kurort bis zur heutigen vielfältigen Europastadt. Das Geschichtslabor macht die karolingische Alltagskultur erfahrbar.

Öffnungszeiten

Di – So und an Feiertagen 10.00 – 18.00 Uhr; Mo geschlossen

Achtung: Während der Ausstellung „Pratschjeck op Fastelovvend“  ist das Centre Charlemagne donnerstags bis 20.00 Uhr geöffnet!

Eintritt

Bis einschl. 21 Jahren frei

Erwachsene. 6,00 Euro; ermäßigt. 3,00 Euro.

Museumscard „6 for 6“

(jeweils ein Eintritt in fünf Museen plus Rathaus / sechs Monate lang) für 14,00/10,00 Euro. Der Eintritt für Gäste bis einschließlich 21 Jahren ist in allen Museen frei.

Führungen für Privatgruppen

Wir bieten deutsche und fremdsprachige Führungen durch die Dauerausstellung an.

Kindergeburtstag

Nach einer Führung durch Dauerausstellung und Besuch im Geschichtslabor wird in der Museums-Werkstatt mit den Geburtstagsgästen kreativ gearbeitet und gespielt, z.B. zum Thema „Komm mit ins Mittelalter!“, „Mit Gänsekiel und Tintenfass“, „Mit Kettenhemd und Schwert“ , „Stabpuppentheater“. Ein Imbiss darf mitgebracht werden oder man bucht diesen im Museumscafé „Karls“ (Tel. +49 241 46366087). Kosten. 70,00 € bis zu 12 Kindern (jedes weitere Kind 6,00 €).

Angebote für Kitas und Schulen

Auf Wunsch begleiten wir Sie und Ihre Klassen in Überblicksführungen oder speziellen Themenführungen. In der Museumswerkstatt kann in Workshops das Gesehene im eigenen Tun vertiefend umgesetzt werden. Unsere Angebote sind für die jeweiligen Altersstufen entwickelt – für die Vorschule, Grundschule und die weiterführenden Schulen. Für Förderschulen konzipieren wir nach Rücksprache mit den Lehrkräften spezielle Angebote. Gerne sind wir Partner bei Ihren Schulprojekten oder Themenwochen, die wir individuell mit Ihnen planen. Infos finden Sie unter

www.centre-charlemagne.eu

Auskunft und Anmeldung für Privatgruppen, Schulen / museumspädagogische Angebote

Kulturbetrieb der Stadt Aachen

Museumsdienst

Verwaltungsgebäude Katschhof

Johannes-Paul-II.-Str. 1, 52062 Aachen

Tel.: +49 241 432-4998

Fax: +49 241 432-4989

museumsdienst@mail.aachen.de

Verkehrsanbindung

Bus. von Hbf Aachen alle Linien Richtung Bushof/Innenstadt zur Haltestelle Elisenbrunnen – weiter zu Fuß > Dom > Katschhof

Parkhäuser. Rathaus/Mostardstraße, Dom/Jesuitenstraße

Barrierefreiheit

barrierefreier Zugang / WC / Aufzug

Earth Hour 2019 in Köln

Der Kölner Dom kurz vor der Earth Hour Foto Andrea Matzker

30.03.2019 Köln Earth Our ohne Dom- und ohne Gaudì-Zelt-Beleuchtung Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Zum 13. Mal rief der WWF in diesem Jahr zur Earth Hour auf. Dabei verschwinden markante Gebäude und berühmte Wahrzeichen, die normalerweise nachts angestrahlt werden, in der Dunkelheit. Dazu gehören der Eiffelturm, das Brandenburger Tor oder die Akropolis. 2007 fand in Sydney die erste Earth Hour statt. Damals schalteten 2,2 Mio. Australier zuhause für 1 h das Licht aus. Inzwischen findet die Veranstaltung weltweit statt und ist beispielsweise in Asien zu einem Großereignis geworden. Dort macht man auch zuhause mit und geht auf Großveranstaltungen. In Deutschland hatten sich in diesem Jahr 342 Städte dazu angemeldet, davon 68 in NRW. In Köln beobachteten viele Schaulustige das Spektakel von den Terrassen auf der rechten Rheinseite aus, als am Dom symbolisch die Lichter ausgingen. Auch die Romanischen Kirchen und das Gaudì-Zelt verschwanden für eine Stunde in der Dunkelheit.