Archiv für den Monat: Mai 2019

Heiterer Abend in der Komödie Düsseldorf

Autor: Christian Dick

„1+1=3 – Hauptsache Gesund“ – Dies ist Titel der Komödie aus der Feder von Jens Hajek & Claudia van Veen, die derzeit in der Düsseldorfer Komödie in der Steinstraße aufgeführt wird. Im Vordergrund stehen die existenziellen Probleme werdender Eltern, wobei sich noch ständig ein werdender Opa und eine werdende Oma einmischen, was die Situation nicht einfacher macht. Die Inszenierung von Regisseur Rolf Berg ist sehr schwungvoll, die zwei Stunden vergehen wie im Flug.

Es wirken mit Antonia Michalsky als werdende Mutter Nicole, Stefan Bockelmann als werdender Vater Tom, Christiane Hecker als Oma in spe Dagmar, Hannes Schäfer als Opa in spe Hans und Swetlana Saam als Krankenschwester Dascha. Sehr lustig ist der norddeutsche Dialekt des Opa Hans.

Das Stück steht bis zum 30.06.2019 auf dem Programm.

Inhalt

Nicole, eine talentierte aber selten engagierte Schauspielerin, und Tom, ein engagierter aber wenig talentierter Fußballtrainer, leben in „wilder Ehe“ glücklich zusammen – doch als Nicole schwanger wird, werden sie mit existentiellen Fragen werdender Eltern konfrontiert: Heiraten oder nicht heiraten? Lieber Junge oder Mädchen? Können wir uns ein Kind überhaupt leisten? Sind wir überhaupt reif genug für ein Kind?…Dass Nicoles weltfremde Mutter und Toms Vater, seines Zeichens ein rauer Seebär, sich einmischen, ist nicht wirklich hilfreich – ebenso wenig wie die russische Hebamme mit ihren nicht immer passenden Lebensweisheiten…

Weitere Informationen findet man unter der Internetadresse www.komoedie-steinstrasse.de

 

Stück zum Nachdenken im Theater an der Kö

Autor. Christian Dick

Am 24. Mai feiert das Stück „Die Niere“ von Stefan Vögel im Düsseldorfer Theater an der Kö Premiere. Hierin wird ein nicht ganz einfaches Thema behandelt. Es geht zum einen um Organspende und zum anderen um Probleme in den Ehen zweier Ehepaare. Schauspielierin Lara Joy Körner spielt Kathrin, die ihrem Ehemann Arnold, dargestellt von Hardy Krüger jr., verkündet, dass sie eine Spenderniere braucht. Kathrin und Arnold haben dieselbe Blutgruppe, so dass Arnold als potenzieller Spender in Betracht käme. Arnold plagt jedoch die Angst und zudem die Sorge um seine berufliche Karriere. Zufällig bekommen die beiden Besuch von dem befreundeten Ehepaar Götz, verkörpert von Urs Schleiff, und Diana, dargestellt von Katharina Paul. Götz, der dieselbe Blutgruppe wie Kathrin hat, erklärt sich ohne Umschweife bereit, eine Niere für Kathrin zu spenden. Dies ruft die Eifersucht von Arnold hervor. Und Diana hat Angst, dass Götz etwas zustoßen könnte, falls er eine Niere spendet. Das Chaos ist perfekt. Doch damit nicht genug. Beide Ehepaare haben darüber hinaus auch noch Eheprobleme. Das Stück „Die Niere“ ist also weniger zum Lachen, sondern es stimmt das Publikum eher sehr nachdenklich. Der Ausgang dieser Stücks ist sehr überraschend, so dass für genügend Spannung gesorgt ist. Dieser Stoff ist auf jeden Fall gewagt für ein Boulevardtheater, weil es keine leicht verdauliche Kost ist, jedoch ist diese Inszenierung von Regisseurin Ute Willing sehr gelungen und könnte auf jeden Fall auch auf der Bühne eines Schauspielhauses aufgeführt werden. Es ist eine schauspielerische Glanzleistung, die zurecht mit sehr viel Applaus bedacht wurde.

Bis zum 7. Juli 2019 wird das Stück „Die Niere“ im Düsseldorfer Theater an der Kö aufgeführt. Weitere Informationen gibt es unter der Internetadresse www.theateranderkoe.de.

 

Überraschungsgast für Robert Kreis im Theater am Dom von Köln 

20.05.2019 Köln Theater am Dom Überraschungsbesuch von Alfred Biolek in Begleitung von Andreas Lichter zur Vorstellung seines Freundes Robert Kreis Foto Andrea Matzker

20.05.2019 Köln Theater am Dom Überraschungsbesuch von Alfred Biolek in Begleitung von Andreas Lichter zur Vorstellung seines Freundes Robert Kreis der ihn höchst erfreut entdeckt und unter dem Applaus des gesamten Publikums herzlich begrüßt Alfred Biolek war begeistert von seinem Programm Robert Kreis widmete ihm seinen einzigartigen Lachfoxtrott Stehende Ovationen für Alfred Biolek Nach einem kurzen Besuch in der Künstlergarderobe verließ Alfred Biolek das Theater nachdem er noch Marianne Rogée begrüßte Foto Andrea Matzker

20.05.2019 Köln Theater am Dom Überraschungsbesuch von Alfred Biolek in Begleitung von Andreas Lichter zur Vorstellung seines Freundes Robert Kreis der ihn höchst erfreut entdeckt und unter dem Applaus des gesamten Publikums herzlich begrüßt Foto Andrea Matzker

20.05.2019 Köln Theater am Dom Vorstellung von Robert Kreis zu seinem 70. Geburtstag Foto Andrea Matzker

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Stehende Ovationen für Alfred Biolek zu Beginn des Soloprogramms „Highlights“ aus Anlass des 70. Geburtstages von Robert Kreis im ausverkauften Theater am Dom. Biolek war überraschend und in Begleitung von Andreas Lichter gekommen. Mit ihm und dessen Pro GmbH hatte er jahrelang seine verschiedenen TV- Sendungen wie  „Boulevard Bio “ oder „Alfredissimo “ produziert. Er wollte es sich nicht nehmen lassen, dem Künstler zum Geburtstag zu gratulieren. Als der ihn in der ersten Reihe entdeckte, berichtete er dem Publikum kurz, was er „Freddy“ alles verdanke, und wie geschmack- und stilvoll der Moderator seine Gäste immer behandelt und befragt habe. Er fühle sich ganz besonders geehrt durch seine Anwesenheit. So jemand wie er sollte eigentlich immer leben! Als er daraufhin von der Bühne sprang und Biolek in der ersten Reihe herzlich begrüßte, erhob sich das gesamte Publikum und klatschte. Vor dem Halbfinale widmete er ihm persönlich seinen inzwischen bereits legendären Lach-Foxtrott „Dudududdeldu“ aus dem Jahr 1928 von dem Stück „Hoppla aufs Sofa“. Das gesamte Haus lachte schallend und im Takt mit Robert Kreis. Alfred Biolek amüsierte sich königlich während des Programms und, am Ende danach befragt, äußerte er ganz verwundert, dass der Künstler so viel im Stehen spreche, denn in seinen früheren Programmen habe er viel mehr am „Geflügel“ (wie Robert Kreis gerne scherzhaft den Bechstein-Flügel auf der Bühne nennt) dargeboten. Er bewunderte die enorme Leistung des zweistündigen Programms. Dementsprechend erhielt Robert Kreis auch minutenlangen Applaus am Ende seiner Vorstellung. Der Moderator war wie immer sehr elegant gekleidet und äußerst rüstig. Lächelnd sagte er: „Ich bin jetzt 85, bald 90!“.