Archiv des Autors: Christian Dick

DER NANNY im Theater an der Kö in Düsseldorf

Autor: Christian Dick

Die aktuelle Inszenierung im Düsseldorfer Theater in der Kö ist aberwitzig. Das Publikum kann dabei zwei Stunden lachen, dass sich die Balken biegen. Vorlage für diese Komödie ist der gleichnamige Kinofilm von Matthias Schweighöfer.

Regisseur Christian Kühn hat das Stück auf hervorragende Weise für die Bühne adaptiert. Die Inszenierung ist sehr spritzig und locker. Schauspielerisch ist diese Komödie einmalig. Da bekommt man richtig Lust, ins Theater zu gehen. Bis zum 20. Januar 2019 steht das Stück „Der Nanny“ im Theater an der Kö auf dem Programm.

Es wirken mit ANDREAS ELSHOLZ, CARSTEN STRAUCH, MACKIE HEILMANN, MAIKE VON BREMEN, CHRISTINA STEPHAN u.a.

Handlung des Stücks

Clemens steckt mitten in den Planungen zum größten Bauprojekt seiner Karriere, nur noch einige Mieter muss er dazu aus den Wohnungen vertreiben. In all dem Stress findet er nur wenig Zeit für seine beiden Kinder.

Als auch Rolf seine Wohnung verliert, schwört er Rache und heuert undercover als männliche Nanny in Clemens’ Haushalt an. Allerdings er hat die Rechnung ohne die Satansbraten Winnie und Theo gemacht, die bisher jede Nanny in die Flucht geschlagen haben. Rolf muss zu härteren Mitteln greifen. Doch während er versucht, seine Wohnung und Heimat zu retten, entsteht aus seiner Sabotageaktion mehr und mehr eine neue Familie…

Weiter Informationen gibt es unter der Internetadresse www.theateranderkoe.de .

DAS NEUE FERNWERK – Konzertreihe in Düsseldorf-Oberkassel

MARKUS HINZ

09.12.2018, 16 UHR

Pfarrkirche St. Antonius, Luegallee 61, Düsseldorf-Oberkassel

In dem Konzert von Markus Hinz am 9. Dezember in der St. Antonius-Kirche in Düsseldorf-Oberkassel wird insbesondere das neue Fernwerk im Vierungsturm oberhalb der Kuppel vorgestellt. Das „Grand Jeu“ aus Bachs „Pièce d ́Orgue“ klingt so licht wie himmlische Festmusik. Ebenfalls im Programm steht das hochromantische, schwermütige „Adagietto“ aus Mahlers 5. Symphonie, das große Bekanntheit durch Viscontis Verfilmung von Thomas Manns Roman „Tod in Venedig“ erlangte. Beim „Tanz der Zuckerfee“ von Tschaikowski erklingt die neue Celesta als Solo-Instrument. Darüberhinaus stelle ich in Liszts „Vogelpredigt“ den musikalischen Dialog von Franziskus und den Vögeln des Himmels dar. Eine Uraufführung, in der alle drei Orgeln zum Einsatz kommen, wird schließlich die klangliche Konzeption der Orgelanlage als raumgreifendes Instrument vorführen.

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KONZERTPROGRAMM

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Pièce d´orgue, Fantasie G-Dur, BWV 572

Louis James Alfred Lefébure-Wely (1817-1869)

Andante – „Choeur de Voix humaines“, aus: Méditationes réligieuses, op. 122

Gustav Mahler (1860-1911)

Adagietto, aus: 5.Sinfonie, F-Dur (Transkription: Joachim Dorfmöller)

Theodore Dubois (1837-1924)

Fiat Lux, aus: Douze Pièces Nouvelles Pour Grand Orgue (1883)

Franz Liszt (1811-1886)

Legende Nr. 1 – Die Vogelpredigt des Franz von Assisi (Transkription: Günter Berger und Camille Saint-Säens)

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)

Tanz der Zuckerfee, aus: Nussknacker-Suite (Transkription: Alexander Därr)

Markus Hinz (*1974)

Echo-Fantasie (UA)

Wachet auf, ruft uns die Stimme (UA)

Eugène Gigout (1844-1925)

Grand Choeur Dialogué, 1881

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Markus Hinz, geboren 1974 in Goch, ist seit 2001 Kirchenmusiker an St. Antonius in Oberkassel (seit 201? an St. Antonius und Benediktus) und Komponist in Düsseldorf. Im Anschluss an sein A-Examen an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln 1999 studierte er in der Orgelhochschulklasse bei Prof. Johannes Geffert. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich Hinz in seinen Kompositionen, Improvisationen und im Literaturspiel einerseits mit der traditionellen Kirchenmusik, insbesondere der Spätromantik Sigfrid Karg-Elerts, und andererseits mit zeitgenössischen Kompositionen von minimal music über Jazz bis hin zur Popmusik. Als inhaltlich verantwortlicher Organist hat er die Reorganisation der Orgelanlage in der Pfarrkirche St. Antonius konzipiert und betreut.

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www.santobene.de

Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Wir bitten um eine Spende zur Unterstützung des kirchenmusikalischen Programms der Kirchengemeinde St. Antonius und Benediktus.

PASTORAL- UND KIRCHENMUSIKSTIFTUNG

Bankverbindung: Pastoral- und Kirchenmusikstiftung St. Antonius- Benediktus

IBAN DE16 3005 0110 1005 6211 39

Stadtsparkasse Düsseldorf

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VORSCHAU MUSIKTERMINE in der Pfarrkirche St. Antonius

12.12.2018, 20 Uhr

Ruhe.punkt: Ökumenischer Evensong mit dem Jungen Chor

16.12.2018, 12.45 Uhr

Power Point-Vortrag über das Fernwerk mit Klangbeispielen. Bitte um Anmeldung bei Markus Hinz

23.12.2018, Hochamt 11.30 Uhr

Orgel plus Flöte (Bettina Thomé)

24.12.2018, Christmette 22 Uhr

Orgel plus Violine (Chris Séguin)

25.12.2018, Hochamt 1. Weihnachtstag 11.30 Uhr

Orgel plus Trompete (Helmut Lieder)

26.12.2018, Hochamt 2. Weihnachtstag 11.30 Uhr

Aufführung Klaus Wallrath, „Missa festiva“ mit Antoniuschor, Junger Chor und Orchester

Leitung: Markus Hinz

Kardinal aus El Salvador zu Gast in Mülheim

Foto: Kardinal Gregorio Rosa Chavez aus El Salvador (Aufnahme, copyright: Chistian Dick)

Foto: Kardinal Gregorio Rosa Chavez und der Mülheimer Stadtdechant Michael Janßen  (Aufnahme, copyright: Chistian Dick)

Foto: Kardinal Chavez segnet des Adventskranz (Aufnahme, copyright: Chistian Dick)

Autor: Christian Dick

Kardinal Gregorio Rosa Chavez aus El Salvador war am Vorabend des 1. Advent zu Gast in der Kirche St. Mariä Geburt in Mülheim an der Ruhr. Er feierte die Heilige Messe mit und hielt die Predigt, in der er betonte, dass es im Advent nicht darum gehe, eine Fülle anzuhäufen, sondern vielmehr darum, sich für Gott Zeit zu nehmen, Im Anschluss an die Messe stand er noch zu einem Gespräch zur Verfügung. Kardinal Chavez erwies sich als ein sehr mutiger Mann. Er hielt einen Vortrag über sein großes Vorbild Oscar Romero, den er persönlich noch gekannt hat.

Spektakuläres Konzert junger Künstler in Neuss

Autor: Christian Dick

In Begleitung des Neusser Kammerorchesters unter der bewährten Leitung von Joachim Neugart fand am 2. Dezember 2018 im Neusser Zeughaus das 54. Konzert junger Künstler statt. Mit dem Komponisten Devienne, Mozart, Händel und Haydn stand ein wahrer Ohrenschmaus auf dem Programm.

Foto: Sara Baum, Querflöte (Foto, copyright: Christian Dick)

Foto: Erik Son-U Saalbach, Querflöte (Foto, copyright: Christian Dick)

Sara Baum und Erik Son-U Saalbach spielten der Querflöte in Begleitung zu der Sinfonia concertante für 2 Flöten und Orchester G-Dur op. 76 von François Devienne. Sara Baum stammt aus Grevenbroich. Bereits mit acht Jahren begann sie 2010 mit Unterricht im Fach Querflöte. 2012 erhielt sie einen 2. Platz beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“. Seit 2017 spielt sie im Landesjugendorchester NRW. Im Jahre 2018 wurde sie mit einem 1. Preis beim Bundeswettbewerb ausgezeichnet. Erik Son-U Saalbach wohnt in Düsseldorf und wurde, nachdem er neben der Querflöte an vielen anderen Instrumenten ausgebildet wurde, bereits im Alter von 11 Jahren als Jungstudent an die Robert-Schumann Hochschule in der Klasse von Professor Degen aufgenommen. Er erhielt zahlreiche Preise beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ und spielt ebenfalls im Landesjugendorchester NRW.

Foto: Akiyo Fujiwara (Foto, copyright: Christian Dick)

Akiyo Fujiwara spielte die Violine zu dem Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur KV 219 von Wolfgang Amadeus Mozart. Akiyo Fujiwara wurde 1991 in Japan geboren. Sie studierte in Tokyo und setzt zur Zeit ihre Ausbildung an der Universität der Künste in Berlin bei Professor Nora Chastain fort. 2012 gewann sie in Wien den 2. Preis beim internationalen Beethoven-Wettbewerb. Sie erhielt 2017 mehrere Stipendien während ihrer Studienzeit in Japan, unter anderem von der YAMAHA music scholarship. 2017 wurde sie als Solistin zusammen mit dem Neusser Kammerorchester in Tokyo mit einem Mozart-Programm verpflichtet.

Foto: Katarzyna Wilk (Foto, copyright: Christian Dick)

Kartarzyna Wilk sang die Arie „Rejoice greatly“ aus „The Messiah“ von Georg Friedrich Händel sowie die Konzertarie „Voi avete un cor fidele“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Sie ist seit Abschluss im Sommer 2014 von der Musikhochschule in Maastricht als Solistin aktiv. Einige Rollen, die sie gesungen hat, sind: Susanna in Le Nozze die Figaro währe des SummerFest Opera Fest mit Opera Theater Pittsburgh (USA), Carolina in „Il matrimonio segreto“ unter der Regie von Philip Harnoncourt mit Concert Royay Köln, Zelina in Don Giovanni mit Lyric Opera Studio Weimar.

Das Konzert kam beim Publikum in Neuss sehr gut an, alle Künstler des Abends wurden mit großem Beifall bedacht.

 

 

Weihnachten in Köln

Der Dicke Pitter beim Probeläuten am 30.10.2018 im Südturm des Kölner Doms Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Wie könnte Weihnachten in Köln besser eingeläutet werden als vom „Dicken Pitter“ im Hohen Dom?! Endlich klingt die Petersglocke wieder, denn nach langen Instandsetzungsarbeiten konnte der neue Klöppel aufgehängt und eingerichtet werden, und alle Beteiligten stellten nach mehreren Probeläuten einstimmig fest, dass die zweitgrößte frei schwingende Glocke der Welt schöner klinge als jemals zuvor. Bis zum November 2016 war der Dicke Pitter die weltweit allergrößte frei schwingende Glocke mit ihren 24.000 kg, 3,20 m Höhe und 3,22 m Durchmesser. Der Klöppel allein wiegt 600 kg. Nun wurde sie von der Bukarester Glocke der österreichischen Glockengießerei Grassmayr überrundet. Trotzdem ist es immer ein Erlebnis, den Dicken Pitter zu hören, gleichgültig, ob von der Erde aus, oder vom Glockenstuhl selbst aus. Dies sicherlich ist ein unvergessliches Erlebnis. 1923 wurde sie vom Glockengießermeister Heinrich Ulrich in Apolda gegossen. Die ursprünglich 1875 gegossene Kaiserglocke oder Gloriosa war im Jahr 1918 eingeschmolzen worden. Der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer und Kardinal Schulte setzten sich dafür ein, dass die Kaiserglocke ersetzt wurde. Zunächst wollte keine Gießerei das Risiko auf sich nehmen. Über 1 Million Mark kostete das Metall für die Petersglocke. In 9 Minuten und 32 Sekunden wurde sie gegossen. Im November 1924 erreichte die Glocke auf dem Schienenweg Köln. Noch am gleichen Tag wurde sie geschmückt und von tausenden von Menschen begleitet zum Dom gefahren. Dort wurde sie, grün-weiß-rot geschmückt, am 30. November von Kardinal Schulte vor 20.000 Menschen geweiht. Da die Glocke nicht durch die 1,84 m breiten Türen passte, musste der Mittelpfeiler des Hauptportals ausgebaut werden. Der anschließende Transport in den 53 m hoch gelegenen Glockenstuhl dauerte mehrere Wochen. Die Glocke sollte das erste Mal am Heiligabend 1924 zu hören sein. Doch erst zehn Monate später, am 28. Oktober 1925 um 12:00 Uhr, erklang sie zum ersten Mal in der Domstadt. Doch dies war nicht das einzige Missgeschick der Glocke. Im Jahr 1951 riss sie und wurde erst 1956 geschweißt und um 20° gedreht wieder aufgehängt, damit der Klöppel nicht an die gerissene Stelle schlug. Am Dreikönigstag 2011, um 9:35 Uhr vor dem Hochamt, riss der Klöppel ab und donnerte in den Glockenstuhl. Die Erschütterung war so stark, dass sie von vier Erdbebenstationen registriert wurde. Die Glocke konnte, mit einem neuen Klöppel ausgestattet, am 7. Dezember 2011 wieder erklingen. Im April 2017 wurde der neue Klöppel demontiert, um eine neue Aufhängung anzufertigen. An Allerheiligen, dem 1. November 2018, wurde die Glocke zum ersten Mal wieder geläutet, nun mit einem weicheren Anschlag und einem besseren Klang. So Gott will, wird sie auch an Weihnachten läuten.

Kalender vom 1. Advent bis Mariä Lichtmess – Verlosung

Im St. Benno Verlag ist das beeindruckende Aufstellbuch »Gottes Licht begleite dich« erschienen. Anders als normale Adventskalender, die sich nur auf 24 Tage erstrecken, geht dieser Kalender 40 Tage, also bis Mariä Lichmess am 2. Februar. Für die meisten Menschen ist Weihnachten am 6. Januar vorbei. Traditionell lassen aber viele Christen Weihnachtsbaum und Krippe bis Mariä Lichtmess stehen.: Unter dem Motto »24 plus 40 Tage« sind hier tägliche Impulse von beliebten Autoren zusammengestellt, die erst durch den Advent und dann durch die anschließenden 40 Tage bis Mariä Lichtmess begleiten.

Der Kalender enthält für jeden Tag aufbauende und spirituell sehr wertvolle Impulse, die die Seele tief berühren. Dieser Kalender ist sehr zu empfehlen und eignet sich auch sehr gut als Geschenk.

Die NRW-d-e-p-e-s-c-h-e verlost 5 dieser Kalender. Schreiben Sie bis zum 3. Dezember eine e-mail an gewinnspiel(at)nrw-depesche.de und geben Sie Ihre Adresse an.

Angaben zum Kalender

24 + 40 – Der Kalender vom 1. Advent bis Mariä Lichtmess

St. Benno Verlag

ISBN bzw. GTIN

9783746252414

Produktinformation

68 Seiten, 16 x 12 cm, Spiralbindung, durchgehend farbig gestaltet, Aufstellbuch mit zahlreichen Farbfotos

14,95 €

Advents- und Weihnachtskalender

Adventskalender + tägliche Impulse bis zum Ende der Weihnachtszeit

beliebte geistliche Autoren

mit außergewöhnlichen Fotos abwechslungsreich gestaltet

 

Orgelkonzert in Düsseldorf am 30. November

Am Freitag, 30. November, findet um 19:30 Uhr in der St. Antonius Kirche, Luegallee 61 in Düsseldorf-Oberkassel, das nächste hochkarätige Konzert mit dem international renommierten Organisten Stefan Engels statt, der auch als Stiftungsprofessor an der Hochschule in Dallas (USA) tätig ist. Seine besondere Expertise über das Werk des spätromantischen, impressionistischen Komponisten Sigrid Karg-Elert war die Triebfeder, Stefan Engels einzuladen, da für die Konzeption der Orgelanlage in St. Antonius die klanglichen Vorstellungen des Komponisten eines der wichtigen Leitbilder war.

KONZERTPROGRAMM

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Concerto C-Dur BWV 594

(Bearbeitung des Concertos D-Dur ‘Grosso Mogul’ für Violine, Streicher und Basso continuo von Antonio Vivaldi)

  1. (keine Angabe)
  2. Recitativo (Adagio)
  3. Allegro

Sigfrid Karg-Elert (1877 – 1933)

Drei Choral-Improvisationen aus Op. 65

– Jesu, geh’ voran (Nr. 56)

– Lobe den Herren, den mächtigen König (Nr. 58)

– O Gott, du frommer Gott (Nr. 50) [im Andenken an Karg-Elert’s Mutter, gest. 13.11.1908]

 

Harmonies du soir Op. 72 No. 1

Rondo alla Campanella Op. 156

Ave Maria Op. 106 No. 2

Introduktion, Passacaglia und Fuge über B.A.C.H. Op. 150

STEFAN ENGELS, geb. in Nettetal-Kaldenkirchen, studierte katholische Kirchenmusik, Orgel und Chorleitung in Aachen, Düsseldorf und Köln. Darauf folgten postgraduale Orgelstudien in Dallas und Chicago bei Robert Anderson und Wolfgang Rübsam. Der Gewinn der Goldmedaille beim Calgary International Organ Competition1998 in Kanada verhalf Engels zum internationalen Durchbruch. Ernennungen auf Lehrstühle für künstlerisches Orgelspiel erfolgten 1999 am Westminster Choir College in Princeton, USA, 2005 an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, und 2015 an der Southern Methodist University in Dallas, USA (Stiftungsprofessur). Er war Begründer und künstlerischer Leiter der Europäischen Orgelakademie Leipzig und der Leipziger Karg-Elert Festtage. Seine Konzert-, Lehr- und Jurorentätigkeit erstreckt sich über Europa, Nordamerika, Südkorea und Russland. CD Einspielungen sind bei Naxos, Priory und Genuin mit Werken von Karg-Elert, Reger, Messiaen und Dupré erschienen. Die Weltersteinspielung des Gesamtwerkes für Orgel von Sigfrid Karg-Elert (15 CDs) bei Priory kam 2017 zum Abschluss.

Gospel-Weltstar Eric Reed singt am 21. und 22. November in Düsseldorf

Foto: Gospel-Weltstar Eric Reed (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Zwei Gospel Konzerte der Weltklasse für UNICEF mit Gospel-Weltstar Eric Reed & Friends finden diese Woche in Düsseldorf statt:

21.11.2018 19:30 Uhr – Kirche St. Maria Hilfe der Christen, Düsseldorf-Lörick, Löricker Str. 37

22.11.2018, 19:30 Uhr  Kirche St. Andreas, Andreasstraße, Düsseldorf-Altstadt

Der Eintritt ist frei.

54. Konzert junger Künstler im Neusser Zeughaus

Das Neusser Kammerorchester mit seinem Dirigenten Joachim Neugart lädt am Sonntag, den 02.12. um 18:00 Uhr ins Zeughaus Neuss zu seinem 54. Konzert junger Künstler ein.

Dort erwartet die Besucher ein vielfältiges, vierteiliges Programm: Katarzyna Wilk, Preisträgerin 2014 des internationalen Wettbewerbs für Gesang und Orgel in Neuss, derzeit Mitglied der Opernakademie in Weimar, singt Arien aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel und die Konzertarie „Voi avete un cor fidele“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Als weitere Solisten zeigen Sara Baum aus Grevenbroich und Eric Son-U Saalbach aus Düsseldorf, beide 16 Jahre alt, in der Sinfonia concertante G-Dur für 2 Flöten und Orchester von Francois Devienne ihre jetzt schon beeindruckend hohe Meisterschaft. Beide spielen im Landesjugendorchester NRW und sind Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2018.

Das umfangreichste Solokonzert präsentiert die derzeit in Berlin studierende Geigerin Akiyo Fujiwara, die seit der Konzertreise des NKO 2017 nach Japan mit dem Orchester verbunden ist. Im vergangenen Jahr gestalteten beide ein viel beachtetes Konzert in der Meguro Church in Tokio, nun kommt es erneut zu einer künstlerischen Begegnung – und diese in Neuss.

Sie wird das letzte Violinkonzert in A-Dur, KV 219 von Wolfgang Amadeus Mozart spielen. Akiyo hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter den 2. Preis beim internationalen Beethoven-Violinwettbewerb 2012 in Wien.

Abgerundet wird der Abend mit der viersätzigen, 1773 geschriebenen 51. Symphonie in B-Dur von Joseph Haydn.

Am Sonntag 02. Dezember um 18:00 Uhr im Zeughaus, Neuss.
Karten: Vorverkauf 14,30€, ermäßigt 9,90€ inkl VVG// Abendkasse 16,50€, ermäßigt 11,00€ Bücherhaus am Münster, Tourist- Information Neuss

Grandioses Finale der UNICEF Gala in Neuss

Das große Finale der UNICEF Gala im Crowne Plaza Hotel in Neuss (Fotos, copyright Christian Dick)

Autor: Christian Dick

37 Jahre lang hat Heribert Klein seit seiner Zeit als Pressesprecher der Dresdner Bank und später als Pressesprecher der Commerzbank in Düsseldorf UNICEF Galas organisiert. Angefangen hat alles mit der UNICEF Gala in der Stadthalle Hilden. Damit ist dies die längste UNICEF-Gala dieser Art in der Welt. Nun fand im Crown Plaza Hotel Düsseldorf-Neuss das große Finale der UNICEF Gala statt. Heribert Klein war mit der Dresdner Bank und später mit der Commerzbank 30 Jahre lang Gastgeber der Tanz & Tennis-Gala und vier Jahre lang Gastgeber der UNICEF-Gala in Neuss. In den 37 Jahren konnte Heribert Klein 287 Künstler aus 97 Ländern für die UNICEF-Galas gewinnen. Über 4 Millionen Euro wurden dadurch für den guten Zweck eingenommen. Nun endet eine Ära und in Neuss fand ein grandioses Finale statt. Dass nun die Commerzbank zum Ende des Jahres ihr Engagement für UNICEF beendet, stimmte Heribert und die 700 Gäste traurig, jedoch sagte der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer in einem Grußwort zu, sich auch weiterhin in der Stadt Neuss für Kinder in Not für UNICEF einsetzen zu wollen. Heribert Klein ist um einen neuen Kooperationspartner bemüht. Ans Aufhören denkt er keineswegs. Denn dem unvergessenen UNICEF-Weltbotschafter Sir Peter Ustinov hat er einst versprochen „So lange ich gesund sein darf, werde ich mich für Kinder in Not – für UNICEF, einsetzen.“

Foto: Heribert Klein, Organisator der UNICEF Galas in Neuss, Hilden und Köln (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Heribert Klein und der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Fotoa: Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter der Commerzbank Neuss (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Das Menü, das an diesem Abend kredenzt wurde, war vom Feinsten. Als Vorspeise gab es ein grünes Schaumsüppchen von der Markerbse und eine gebratene Riesengarnele kreiert von Mario Müller, Bankett Chef des Hotels. Als Hauptspeise wurden Tranchen von Argentinischen Rinderfilet mit Honig-Majoran Jus mit Mikado vom Wurzelgemüse und und Kartoffel-Steinpilztörtchen serviert, kreiert von Daniel Pantoja, Sous Chef des Hotels. Als Dessert gab es Schokoladen-Nusskrokrant, Vanille-Baby-Birne und Kirschgel, kreiert von Andrea Weber, Chef Patissier Hotels.

Und hier noch einige Bilder des Abends.

Foto: Sie sangen gemeinsam das Lied „Halleluja“ von Leonard Cohen: Drei Finalisten der Fernsehshow „Voice Kids“: Marie-Sophie Keßler, Matteo Colella und Chiara Schörghofer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Der Weltklasse-Tenor Ricardo Tamura aus Brasilien begeisterte das Publikum unter anderem mit „O sole mio“.

Foto: Ricardo Tamura (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

Während Ricardo Tamura sang, gab die Moder Dance Weltmeisterin & Europameisterin Maria Tolika ausn Griechenland eine Tanzeinlage.

Fotos: Maria Tolika bekam für ihre Tanzeinlage sehr viel Applaus. (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Seit acht Jahren mit von der Partie bei den UNICEF-Galas ist die philippinische Sängerin Stephanie Reese, die bereits in der Carnegie Hall aufgetreten ist und Hauptdarstellerin in den Musicals „Miss Saigon“ und „Glöckner von Notre Dame“ ist.

Foto: Stephanie Reese (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

Einen glänzenden Auftritt hatten drei „Special Guests from London“, C. G. Fraser, Steve Trowsell und Andy Frost, eine A capella Gruppe der Weltklasse.

Und schließlich begeisterte Gospel-Weltstar Eric Reed das Neusser Publikum.

Foto: Eric Reed (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

Unter den prominenten Gästen des Abends waren unter anderem der aus Neuss stammende Neusser Bundestagsabgeordnete und Bundesgesundheitsminister a. D. Hermann Gröhe (CDU) und seine Ehefrau Heidi Oldenkott-Gröhe.

Foto: Heidi Oldenkott-Gröhe und Hermann Gröhe (Aufnahme, copyright: Christian Dick)