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Die Schweiz – ein Vorbild für die übrigen Europäer!

Autor: Christian Dick 

Kein anderes Land hat eine so eine so exzellente Bürgerbeteiligung, wie die Schweiz. Die Eidgenossen führen unzählige Bürgereintscheide durch. Die direkte Demokratie in der Schweiz stellt den mündigen Bürger in den Mittelpunkt und gibt diesem Selbstverantwortung. Warum die Europäische Union von der Schweiz im Hinblick auf wirkliche Basisdemokratie sehr viel lernen kann, dies wurde auch dieses Jahr wieder am 1. August, dem Schweizer Nationalfeiertag deutlich. So hatten sich zum Beispiel in Wien auf Einladung der Schweizer Gesellschaft in Österreich 150 Gäste, darunter viele in Österreich lebenden Schweizer sowie Freunde der Schweiz im Casino Baumgarten versammelt.

Der Schweizer Botschafter in Österreich, Urs Breiter, hob hervor, dass es der Schweiz im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern sehr gut gehe. In punkto Wettbewerbsfähigkeit sei das Land auf Platz 1. Zudem habe die Schweiz kein Problem mit Arbeitslosigkeit. Obwohl viele Schweizer lamentierten, sei der 1. August ein Tag, sich zu freuen und zu feiern.

Der in Wien tätige Diplom-Architekt Cyrill von Planta, Mitglied des Vorstands der Schweizer Gesellschaft in Österreich, hielt an diesem Abend die Festrede. Er schilderte die Sorgen der jungen Generation in der Schweiz. Diese denke zum Beispiel an Zukunftsfrage, wie etwa die berufliche Karriere, Familie und Altersvorsorge, werde jedoch in der Diskussion zu diesen Diskussionsthemen nicht genügend repräsentiert. Dies könne an einer Mischung aus folgenden drei Faktoren liegen:

1. Das Hier und Jetzt könne für die meisten jungen Menschen wichtiger sein, als die Zukunft.

2. Die jungen Menschen hätten, weil sie permanent im Beruf gefordert werden, keine Zeit, über die Zukunft nachzudenken.

3. Die jungen Menschen sei die Zukunft schlichtweg egal.

Von Planta konstatierte, dass heutzutage viele junge Menschen das Gefühl hätten, Einzelkämpfer sein zu müssen und dass nichts mehr sicher sein. Die heutige Zeit sei von einem Dynamismus geprägt, das Wirtschaftssystem entwickle sich immer schneller und sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen gelt, dass man sein Leben nicht mehr über 40 Jahre planen können. So wechselten Erwachsenen etwas vier Mal im Leben ihren Beruf. Wichtig sei, das jeder Wechsel gut laufe, auch müsse man Prioritäten setzen, sich mit der jeweiligen Materie auseinandersetzen und Entscheidungen treffen.

Wichtig, so von Planta, sei, dass die jungen Menschen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten hätten. Dieses müsse gestärkt werden. Das Gefühl des Vertrauens müssten die Menschen haben, damit die Gesellschaft funktioniere und zusammenhalte. Weiterhin sei es so, dass die Leistung, die man für die Gesellschaft erbringe mit dem Vertrauen zusammenhänge, dass dieses Leistung auch irgendwann honoriert oder anerkannt werde. Dies gelte insbesondere für die Altersvorsorge.

Die Schweiz ist auch im Hinblick auf die Altersvorsorge ein Vorbild für die anderen europäischen Länder. In Bezug auf die Altersvorsorge wird es auch auf Grund der exzellenten Wirtschaftsleistung der Schweiz und des ausgeklügelten Sozial- und Rentensystems der jungen Generation im Alter besser auch langfristig wesentlich besser gehen, als ich vielen anderen europäischen Ländern, in denen spätestenes ab dem Jahre 2035 große Altersarmut droht, wenn hier nicht massiv gegengesteuert wird.

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