Archiv der Kategorie: Aus der Region

Holländischer Heringsempfang

Foto: Peter Schütten , Jean Möhring, die bürgermeister Bartsch und Wolf beim traditionellen Heringsempfang der DNG in der Wolkenburg (Aufnahme: Andrea Matzker)

Von Andrea Matzker und Egon Schlesinger

Der Holländische Honorarkonsul Jean Möhring lud zum alljährlichen, traditionellen Heringsempfang in die Kölner Wolkenburg. Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik genossen fangfrische und professionell ausgenommene Heringe mit holländischem Bier im Hof und Wintergarten des Hauses. Die kunst- und liebevoll erstellte Torte vom Team des Café Scholl war so schön, dass sie zunächst keiner anschneiden wollte. Am Ende bekam jeder Gast noch die beliebten Lakritz-Fischchen in Tüten aus Zeitungspapier mit auf den Weg.

Foto: Heringsempfang Torte vom Café Scholl auf der Komödienstraße (Aufnahme: Andrea Matzker)

Foto: Original holländischer Hering in der Wolkenburg (Aufnahme: Andrea Matzker)

BKU Düsseldorf zu Gast auf Schloss Heltorf

Foto: Schloss Heltorf (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Graf Wilhelm von Spee mit seiner Mutter Gräfin Maria Theresia von Spee (Aufnahme: Christian Dick)

Am Vorabend des Fronleichnamsfestes versammelten sich Mitglieder und Gäste des Regionalkreises Düsseldorf des Bundes Katholischer Unternehmer in einer sehr idyllischen Atmosphäre. Das BKU-Mitglied Graf Wilhelm von Spee hatte zu einem „Rhododendren-Abend auf Schloss Heltorf“ eingeladen.

Zunächst fand eine Heilige Messe statt, die durch den Geistlichen Berater des BKU Düsseldorf, Pater Johannes Zabel OP, zelebriert wurde. Dieser wies in seiner Predigt darauf hin, dass zwar an Fronleichnam, ebenso wie am Gründonnerstag, die Verehrung Jesu Christi in zwei Gestalten, nämlich in Brot und Wein, im Mittelpunkt stehe, aber dass Fronleichnam weiter gehe als der Gründonnerstag. So werde an Fronleichnam als deutliches Zeichen für alle Menschen bei Prozessionen eine Monstranz als Zeichen der Verehrung Christi durch die Straßen getragen. Pater Zabel erklärte, dass der Segen Gottes jedoch nicht an den Kirchentüren Halt mache, sondern allen Menschen gelte. In diesem Sinne sollten sich alle Christen als Monstranzen begreifen, die die Verehrung Christi in der Welt verbreiten sollten.

Im Anschluss an die Messe schloss sich ein eineinhalbstündiger Spaziergang durch den Schlosspark „Dicke-Busch“ an. Schloss Heltorf befindet sich in Düsseldorf-Angermund in unmittelbarer Nähe zu Duisburg. Die Farbenvielfalt des Rhondondendren-Gartens, in dem auch Bäume von bis zu 360 Jahren zu bestaunen sind, ließ die Gäste und Mitglieder des BKU das Alltagsgrau vergessen. Der Schlosspark ist ein wahres Kleinod, in dem man seine Seele baumeln lassen kann.

Die Parkanlage entstand ab dem Jahre 1803 nach den Plänen von Maximilian Friedrich Weyhe. Der englische Landschaftsstil liegt dem Park zugrunde. Schloß Heltorf ist bereits seit dem 17. Jahrhundert Sitz der Grafen von Spee. Die Tradition ist also sehr lang, und zwar werden die forstwirtschaftlichen Betriebe von Schloß Heltorf nunmehr in der 12. Generation unter dem Spee´schen Wappen, dem roten Hahn, geführt. Die Historie von Heltorf reicht aber bedeutend weiter zurück. So wird auf Schloss Heltorf – was urkundlich dokumentiert ist – seit sage und schreibe etwa 900 Jahren  Forst- und Landwirtschaft betrieben. Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober ist der Schlosspark an Wochenenden und an Feiertagen geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,50 € pro Person, für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei. Zum Schlosspark kommt man, indem man mit der U-Bahn Linie U 79 Richtung Duisburg bis zur Haltestelle Düsseldorf-Froschenteich fährt.

Foto: Altar der Schlosskapelle (Aufnahme: Christian Dick)

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IHKs stellen Gründerreport Ruhr 2009 vor

Plus von 22.000 Unternehmen seit 2005 –
Im Ruhrgebiet immer mehr Dienstleister
Doch Klima für neue Betriebe ist noch zu verbessern

Foto: Gründerin Kerstin Psondr mit ihrem Kostümverleih „Kunterbunt“, der auch inzwischen von Film und Fernsehen aus ganz Deutschland genutzt wird (Quelle: Niederrheinische IHK Duisburg)


Die Wirtschaft im Ruhrgebiet ist im Wachstum begriffen. Dies geht aus dem dritten Gründerreport der Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet hervor. Hinsichtlich der Zahl der Unternehmen in den IHK-Bezirken Duisburg bis Hagen wurden in einem Zeitraum von knapp fünf Jahren ein Anstieg um rund 22.000 Betriebe – auf über 260.000 IHK-zugehörige Unternehmen (+ 9,3 %) verzeichnet. Mehr als die Hälfte (57 %) dieser Unternehmen kommen aus der Dienstleistungsbranche, so der Report, der am Dienstag, 12. Januar, bei der federführenden Niederrheinischen IHK in Duisburg präsentiert wurde. Doch es gibt auch eine kritische Feststellung: Das Gründungsklima müsse freundlicher werden.

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Ausbildungsplatzbörse der IHK Mittlerer Niederrhein im Internet

Die derzeit angespannte Wirtschaftslage gibt keinen Anlass zur Resignation. So können junge Menschen jetzt noch einen Ausbildungsplatz finden. 330 Ausbildungsplatzangebote meldet die IHK Mittlerer Niederrhein auf ihrer Internet-Plattform www.ausbildungsplatzboerse.ihk.de. Angebote von 160 Firmen sind hier aktuell zu finden. Die Palette der Berufe reicht von Fachlageristen, Fachkräften im Gewerbe über kaufmännische Berufe bis hin zu Fachinformatikern und Informationskaufleuten.

Die Plattform bringt Unternehmen und Bewerber miteinander in Kontakt. Allerdings sollten sich die jungen Leute, die zum 1. August oder 1. September noch einen Ausbildungsplatz suchen, beeilen, rät Willy Pesch von der Ausbildungs GmbH der IHK. Sein Tipp: „Auf jeden Fall sollten die Jugendlichen das eigene Profil einstellen und parallel die Ausbildungsangebote der Firmen anschauen. Kandidaten, die wissen, was sie wollen, einen entsprechenden Schulabschluss haben und sich mit ihrem Berufsbild identifizieren können, bringen gute Voraussetzungen mit, eine adäquate Lehrstelle zu finden.“

Wer Fragen zur Ausbildungsplatzbörse hat, kann sich an die Bildungshotline, Tel. 02151 635 455 wenden oder eine E-Mail schreiben (ausbildungsplatzboerse@krefeld.ihk.de).

Autor: Christian Dick

Quo Vadis Einzelhandel am Niederrhein?

Wo einst der Schuhmacher sein Geschäft hatte, sind die Schaufensterscheiben mit Plakaten über diverse Veranstaltungen beklebt. Auch die Metzgerei hat geschlossen. Ein Nachmieter ist nicht in Sicht. Wo früher ein Blumenladen war, wird umgebaut, in Wohnraum.

Ersatz bieten Einkaufszentren in den Großstädten oder Supermarktketten auf der grünen Wiese. Gewerbegebiete profitieren davon, während die Innenstädte am mittleren Niederrhein Gefahr laufen, zu veröden. Auch gibt es Gemeinden, die bereits unterversorgt sind. Planungsanalysen von Städteplanern bestätigen diesen Trend. Hauptopfer dieser Entwicklung sind Fachgeschäfte in Gemeinden und Städten, oft kleine, traditionelle Familienbetriebe. Großversorger an der Peripherie lassen die Innenstadtkerne ausbluten. Die IHK Mittler Niederrhein (Krefeld-Neuss-Mönchengladbach) möchte dieser Entwicklung mit einem Strategiepapier entgegenwirken. Weiterlesen