Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Weihnachtsgeschenk für die Andreaskirche in der Düsseldorfer Altstadt

Das Düsseldorf Chinacenter überreicht dem Konvent der Dominikaner einen Kurzführer der Andreaskirche in chinesischer Sprache

Als ehemalige Hofkirche und Grablege von Jan Wellem ist die Andreaskirche in der Düsseldorfer Altstadt eines der wichtigsten Kulturdenkmäler und einer der kunst- wie stadthistorisch bedeutenden Sakralbauten Düsseldorfs im Herzen der Altstadt.

Ein interessanter Ort für Besucher, aus anderen Kulturkreisen und Regionen. Aus diesem Grund stellt der Konvent des Dominikanerordens in der Andreaskirche ein Informationsblatt in 9 Sprachen zur Verfügung, in dem Geschichte und Kunstwerke der Kirche erklärt werden.

In der letzten Zeit haben auch immer häufiger chinesische Besucher die Andreaskirche aufgesucht. Pater Elias Füllenbach, Prior des Dominikanerkonvents, bat deshalb das Düsseldorf China Center, eine chinesische Übersetzung zur Verfügung zu stellen. Das Faltblatt zur Andreaskirche überreichte das Düsseldorf Chinacenter am heutigen Freitag während einer Zusammenkunft im Andreaskloster.

Pater Elias Füllenbach begrüßte die Gäste, erläuterte den an ihn herangetragenen Wunsch der ehrenamtlichen Kirchenführer, auch ein Informationsblatt für die chinesischen Besucher in ihrer Muttersprache zur Verfügung zu stellen. Walter Schuhen, Direktor Marketing und PR/ sagte damals spontan Hilfe zu und bat eine chinesische Mitarbeiterin des DCC um Unterstützung.

Oberbürgermeister Thomas Geisel wies darauf hin, dass diese Aktion eine wertvolle Hilfe ist, dass sich Düsseldorf auswärtigen Besuchern als weltoffene Stadt mit ihrer Geschichte und ihren Traditionen präsentiert.

Walter Schuhen erläuterte die Motivation des Düsseldorf China Centers, aktiver Bestandteil der Stadtgesellschaft  auch durch die Unterstützung von ehrenamtlicher Tätigkeit zu sein.

Düsseldorfer Brauchtum und Heimatpflege aren vertreten durch den Baas der Düsseldorfer Jonges, Wolfgang Rolshoven, und Heinrich Spohr, langjähriger Baas der Bürgergesellschaft „Alde Düsseldorfer“. Heinrich Spohr ist mit dem Thema vertraut, denn er hat das Informationsblatt zur Andreaskirche schon vor vielen Jahren in die französische Sprache übersetzt.

Das Restaurant „Jinling“ des Düsseldorf China Centers lud die Anwesenden zu einer Verköstigung chinesischer Spezialitäten ein.

Was ist das das Düsseldorf China Center?

Das Düsseldorf China Center wurde im Juni 2005 von Robert Cao, Geschäftsmann und Investor aus Jiangsu, im traditionell chinesischen Stil auf der Königsallee 106 (Südlicher Anfang der Kö) eröffnet. Das DCC ist eine private Institution und versteht sich als Drehscheibe im wirtschaftlichen, kulturellen und politischen, sportlichen und medialen Austausch zwischen Deutschland und China. Es wurde gegründet mit Unterstützung der Landesregierung NRW, der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Provinzregierung der chinesischen NRW-Partnerprovinz Jiangsu. Das DCC versteht sich als Brücke zwischen Deutschland und China in beide Richtungen und verfügt in beiden Länder über umfangreiche und qualifizierte Netzwerke. Wir unterstützen auch deutsche Firmen und Institutionen auf dem Weg nach China bzw. bei der Suche nach chinesischen Partnern.

Viele Programme hat das DCC in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit diversen Partnern vorangetrieben, zum Beispiel den deutsch-chinesischen Familienunternehmer-Dialog.

Darüber hinaus verfügt das DCC über eine umfangreiche Infrastuktur:

  • das chinesische Spezialitätenrestaurant „Jinling“ auf zwei Etagen
  • ein Teehaus
  • Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
  • Veranstaltungsräume in traditionellem Ambiente mit modernen Design-Elementen

Und es wird in Kürze nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten wieder eröffnet.

Das Chinese Gourmet Restaurant „Jinling“ (www.restaurant-jinling.de) im Düsseldorf China Center wurde in 2008 von  der World Association of Chinese Cuisine (WACC) als „Internationales China-Restaurant mit authentischer Küche“ ausgezeichnet. Die WACC vergibt die weltweit höchsten Auszeichnungen in der chinesischen Gastronomie. Das Restaurant „Jinling“ ist das einzige China-Restaurant in Deutschland, welches bisher dieses Gütesiegel erhielt.

Hier werden insgesamt 4 der 8 chinesischen Hauptküchen zubereitet (Huaiyang-, Jing-, Chuan/Sichuan- und die Xiang-Küche). Eine besondere Spezialität des „Jinling“ ist die traditionelle Peking-Ente. Ihre Zubereitung ist ein kulinarisches Geheimnis des Chefkochs und das Servieren gleicht einer zeremoniellen Präsentation.

„Düsseldorfer des Jahres des Jahres 2017“ ausgezeichnet

Autor: Christian Dick

Foto: Dies sind die „Düsseldorfer des Jahres 2017“ (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

Claudia Monréal und Christian Zeelen vom Fernsehsender center.tv moderierten am 27. November zum 9. Mal die Gala Düsseldorfer des Jahres, folgendes Fotos zeigt sie.

Foto: Tom Bender, Geschäftsführer der Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH,  Claudia Monréal, Dr. Simone Bagel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende des Henkel-Konzerns und Christian Zeelen (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Tom Bender, Geschäftsführer der Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, mit einigen der Düsseldorfer des Jahres: Maler und Bildhauer Heinz Mack (Kategorie Lebenswerk), die Präsidentin der Hochschule Düsseldorf Professor Dr. Brigitte Grass (Kategorie Wirtschaft), Kabarettist Dieter Nuhr (Kategorie Ehrenamt) und Kabarettist Christian Ehring (Kategorie Kultur) (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Sie sorgten für musikalische Unterhaltung: Giovanni Costello und Ramona Nerra, bekannt aus „The Voice of Germany“  (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Weltoffen, modebewusst, gesellig und sowohl dem Modernen als auch der Tradition verbunden. Dies sind Eigenschaften, die voll und ganz auf Düsseldorf zutreffen.

Glamourös geht es hier nicht nur auf der berühmten Shopping-Meile Königsallee zu, sondern dies war auch am 27. November 2017 in den Kaltstahlhallen auf dem AREAL BÖHLER der Fall, als die Rheinische Post und der Fernsehsender center.tv zu Ehren herausragender Menschen und Institutionen der Stadt Düsseldorf zur Fernseh-Gala „Düsseldorfer des Jahres“ zum nunmehr 9. Mal einluden.

Die diesjährigen Preisträger des begehrten gläsernen Löwen wurden in den sechs Kategorien Wirtschaft, Sport, Innovation & Nachhaltigkeit, Kultur, Ehrenamt und Lebenswerk ausgezeichnet. Nach der Begrüßung durch Dr. Karl Hans Arnold, Vorsitzender der

Geschäftsführung der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft und Holding der Rheinischen Post Mediengruppe, eröffneten die Moderatoren Claudia Monréal und Christian Zeelen den Abend. Für gute Unterhaltung zwischen den einzelnen Kategorien sorgte die Band „Fresh Music Live“, begleitet von den Düsseldorfer Sängern Giovanni Costello und Ramona Nerra, die aus der TV-Show „Voice of Germany“ bekannt sind. Passend zum baldigen Jahreswechsel gab der Düsseldorfer Kabarettist Frank Küster einen humoristischen Jahresrückblick.

Bei der After-Show-Party sorgte Premium-Caterer Broich mit einer Preview des neuen Catering-Konzeptes PURE FIVE – ein puristischer Genuss, bei dem jede Speise aus fünf Komponenten besteht – für das leibliche Wohl. Frankenheim servierte Altbier und Pernod-Ricard Deutschland bewirtete die Gäste an der Gin-Bar mit den Premium-Marken Plymouth Gin und Beefeater 24.

Preisträgerin der Kategorie Wirtschaft (Schirmherr: Messe Düsseldorf):

Die Präsidentin der Hochschule Düsseldorf Prof. Dr. Brigitte Grass verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Hochschulwesen. Nach ihrem Studium an der Universität zu Köln promovierte Brigitte Grass und stieg als Consultant bei der Boston Consulting Group in Düsseldorf ein, bevor sie neben ihrer Professur von 1999 bis 2006 als Aufsichtsratsmitglied der Weesbach AG, sowie im Beirat der GAS Energietechnologie GmbH tätig war. Bis heute ist sie Vorstandvorsitzende der Weesbach-Stiftung. Ehrgeiz und Disziplin zeigte Brigitte Grass bereits in frühen Jahren ihrer Sportkarriere. Mit großer Leidenschaft und Willenskraft betrieb sie neben ihrem Studium den Leistungssport Fechten und nahm unter anderem an den Olympischen Spielen 1972 in München und vier Jahre später in Montreal teil. Die ehemalige Vize-Weltmeisterin leitet seit 2009 die Hochschule Düsseldorf.

Verliehen wurde ihr die Auszeichnung zum „Düsseldorfer des Jahres“ von Sven Ressel, Sportdirektor und Bundestrainer Florett des Deutschen Fechter-Bundes, der in seiner Laudatio auf die Gemeinsamkeiten erfolgreicher Sportler und Manager einging.

„Praxisnahe Lehre ist eine Grundvoraussetzung für unsere funktionierende Wirtschaft. Mit der umfassenden Transformation der Hochschule Düsseldorf wurde ein großer Schritt in die Zukunft des Bildungsstandortes Düsseldorf gemacht“, lobt Jurymitglied Dr. Andrea Gränzdörffer (Messe Düsseldorf).

Preisträger der Kategorie Sport (Schirmherr: Tulip Inn Düsseldorf Arena):

Olympiagold mit dem Deutschlandachter, Olympiagold im Vierer mit Steuermann, 27 Medaillen auf Welt- und Europameisterschaften, 14 Mal Europameister und Vizemeister, 39 Mal Deutscher Meister, 18 Mal Klassensieger im Wanderruderpreis des Deutschen Ruderverbandes – der Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 ist einer der erfolgreichsten Ruderclubs in Deutschland. Fast tausend Ruderer kämpfen jährlich bei der Marathonregatta auf der Strecke Leverkusen-Düsseldorf um die Medaillen. Seit 1971 steht dieser Wettkampf als fester Termin im Jahreskalender der Ruderer. Mehr als 450 Menschen gehören heute dem Verein an, der vor 113 Jahren von zehn Mann gegründet wurde. Bis heute hat sich das Angebotsspektrum stark verbreitert. Neben Marathonrudern werden auch Leistungsorientiertes Freizeitrudern, Rudern als Ausgleichssport und Rudertouristik angeboten. Als Erfolgsfaktor sieht der Ruderverein Germania die intensive Jugendarbeit und die Verbindung aus Leistungssport und Breitensport. Die Laudatio auf den Ruderverein hielt Martin Sauer, Steuermann des Deutschland-Achter und mehrfacher Olympia-Sieger. „Wir als Sporthotel unterstützen besonders gerne Randsportarten, die ihre Höchstleistungen und Erfolge, mit Disziplin Teamgeist, trotz begrenzter finanzieller Mittel, schaffen. Daher gehört der Ruderclub SV Germania für uns und Düsseldorf auf die Bühne“, sagt Jurymitglied Nicola Stratmann (Tulip Inn Düsseldorf Arena).

Preisträger der Kategorie Innovation & Nachhaltigkeit (Schirmherr: Flughafen Düsseldorf):

Mehr als 1,2 Millionen Menschen in Deutschland leiden heute an der Alzheimerschen Demenz, weltweit sind es Schätzungen zufolge mehr als 24 Millionen. Einer, der etwas dagegen tun möchte, ist Biophysiker Dr. Oliver Bannach. Gemeinsam mit seinem Team hat er am Institut für Physikalische Biologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich ein Testverfahren entwickelt, mit dem Alzheimer-Demenz verlässlicher diagnostiziert und Medikamente effizienter entwickelt werden können. Durch eine Untersuchung des Bluts nach bestimmten Eiweiß-Molekülen kann die Krankheit so in einem sehr frühen Stadium nachgewiesen werden. Das Verfahren sei auch auf andere Erkrankungen wie Parkinson durchaus anwendbar. Die Auszeichnung wurde Dr. Oliver Bannach von Sportschau-Moderatorin Okka Gundel überreicht, die selbst seit 2012 Botschafterin der Alzheimer Forschung Initiative e.V. ist. „Demenz ist eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Oliver Bannach entwickelt gemeinsam mit seinem motivierten Team in Düsseldorf sehr vielversprechende Therapieansätze, die diese heimtückische Krankheit bald schon weltweit in ihre Schranken weisen könnte“, erklärt Jurymitglied Thomas Kötter (Flughafen Düsseldorf).

Preisträger der Kategorie Kultur (Schirmherr: Breuninger):

Foto: die Kabarettisten Dieter Nuhr (Preisträger der Kategorie Ehrenamt) und Christian Ehring (Preisträger der Kategorie Kultur) (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Christian Ehring gilt als einer der bekanntesten Kabarettisten Deutschlands und ist besonders für seinen politischen Humor bekannt. Er gehört mittlerweile zum Stammpersonal der ZDF-Satiresendung „heute show“ und moderiert seit 2001 die NDR-Sendung „extra 3“. Mit spitzer Zunge kommentiert er aktuelle Ereignisse, was unter anderem den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan dazu brachte, die Löschung eines Beitrags zu fordern. Christian Ehring blieb seinem Düsseldorf immer treu: 1998 arbeitete er erstmals für das Kom(m)ödchen, auch als Autor und Komponist. Seit 2014 ist er Teil einer Konzertreihe in der Tonhalle Düsseldorf. Mit „Ehring geht ins Konzert“ verbindet er Kabarett, Tagespolitik und klassische Musik. Sein aktuelles Soloprogramm „Keine weiteren Fragen“ läuft noch bis zum Sommer 2018. Die Laudatio auf ihn hielt der Intendant der Tonhalle Michael Becker. „Er ist der Dressman unter Deutschlands Kabarettisten und steht für hintergründigen politischen Humor. Trotz seiner TV-Erfolge hält er dem Düsseldorfer Kom(m)ödchen seit fast 20 Jahren die Treue“, betont Jurymitglied Tim Peters (Breuninger) anerkennend.

Preisträger in der Kategorie Ehrenamt (Schirmherr: Provinzial Rheinland):

Foto: Dieter Nuhr (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Dieter Nuhr und die Vorstandsvorsitzender des Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e. V. Petra Horn (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Tom Bender, Geschäftsführer der Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Dieter Nuhr, Petra Horn und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Einer, der sich gegen Kinderarmut einsetzt, der anpackt und nicht wegschaut, ist der bekannte Kabarettist Dieter Nuhr. Dabei ist Dieter Nuhr völlig bescheiden geblieben und erklärte „Nicht ich werde heute Abend als Düsseldorfer des Jahres ausgezeichnet, sonder die SOS-Kinderdörfer.“ Seit mehr als zehn Jahren reist Dieter Nuhr in SOS-Länder und besucht dort SOS-Kinderdörfer und die dazugehörigen Einrichtungen wie Berufsausbildungszentren, Schulen und Krankenstationen. Neben seinen Medienauftritten zugunsten von SOS stellt er auch seine Fotografien aus und spendet die Einnahmen an SOS, tritt auf Veranstaltungen von SOS pro bono auf und ermutigt regelmäßig in den sozialen Netzwerken zum Spenden. Zuletzt machte sich der Kabarettist in Bolivien stark für die SOS-Kinderdörfer: Gemeinsam mit „RTL – Wir helfen Kindern“ besuchte er 2016 einige Projekte in den Elendsvierteln der Großstadt El Alto. Mit dem beim RTL-Spendenmarathon gesammelten Geld werden dort drei Ausbildungszentren für Erwachsene entstehen. Seit Kurzem sind die SOS-Kinderdörfer weltweit auch mit einer Dependance in Düsseldorf vertreten. Bei einem Charity-Event Anfang des Jahres war Nuhr im Theater der Träume in Düsseldorf als Unterstützer dabei. Live vor Ort beim „Düsseldorfer des Jahres“ rief Dieter Nuhr im Saal-Publikum eine Spendenaktion für die SOS Kinderdörfer aus und nahm zusätzlich einen Spenden-Scheck in Höhe von 2.500 € für seine Sozialprojekte von Dr. Walter Tesarczyk, Vorstandsvorsitzender der Provinzial Rheinland, und Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post, entgegen.

Foto: Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post, überreicht einen Scheck der Rheinischen Post über 2500 EURO für die SOS-Kinderdörfer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Den gläsernen Löwen an Dieter Nuhr überreichte Torsten Sträter, deutscher Horror- und Comedy-Schriftsteller, Slam-Poet und Kabarettist. „Beim Thema Hilfe versteht Dieter Nuhr keinen Spaß, sondern macht Ernst – und zaubert ein Lachen auf die Gesichter vieler Kinder auf der ganzen Welt. Ein beispielhaftes Engagement, das wir gerne unterstützen“, hebt Jurymitglied Dr. Walter Tesarczyk hervor (Provinzial Rheinland).

Preisträger der Kategorie Lebenswerk (Schirmherr: Stadtwerke Düsseldorf):

Foto: Heinz Mack (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Manfred Abrahams (Stadtwerke), Maler und Bildhauer Heinz Mack, Preisträger in der Kategorie Lebenswerk und seine Laudatorin Dr. Simone Bagel-Trahl,  Aufsichtsratsvorsitzende und Vorsitzende des Gesellschafterausschusses des Henkel-Konzerns (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Er ist einer der einflussreichsten Bildhauer und Maler unserer Zeit. Zusammen mit Otto Piene gründete Heinz Mack 1957 die Gruppe ZERO, der sich Günther Uecker vier Jahr später anschloss. Innerhalb eines knappen Jahrzehnts entwickelte sich ZERO zu einer der wichtigsten internationalen Avantgardebewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg und ist heute fest in der Kunstgeschichte verankert. Der künstlerische Fokus liegt bei Heinz Mack auf dem Licht. Durch das Spiel und die Auseinandersetzung mit diesem entstehen in seinen skulpturalen Werken wie in seiner großformatigen Malerei dynamische Ausdrucksformen, die sich in seiner gegenstandslosen Kunst eindrucksvoll entfalten. Heinz Mack wurde im April 2016 zum Ehrenmitglied der Düsseldorfer Kunstakademie ernannt, wo er ab 1950 studierte. Seine Sympathie für die Stadt wird in den diversen skulpturalen Werken wie der Gestaltung des „Platzes der Deutschen Einheit“ sichtbar. Den Preis zum „Düsseldorfer des Jahres“ überreichte ihm seine persönliche Freundin Dr. Simone Bagel-Trah, Aufsichtsrats-Vorsitzende bei Henkel. „Für Heinz Mack ist Farbe auch ein Ausdruck von Licht. Er hat mit ZERO damals das Licht zurück in die Kunst gebracht. Inzwischen ist Heinz Mack einer der ganz großen Namen der Kunststadt Düsseldorf“, sagt Jurymitglied Manfred Abrahams (Stadtwerke Düsseldorf).

Unter den Gästen unter anderem die auf folgenden Fotos abgebildeten Personen.

Foto: Dr. Vera Geisel mit ihrem Ehemann Oberbürgermeister Thomas Geisel (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Professor Dr. Anja Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: das Düsseldorfer Karnevalsprinzenpaar der Session 2011/201 Thomas Puppe und Anke Conti Mica (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: der Düsseldorfer Polizeipräsident Norbert Wesseler und der Chef der Polizei im Rheinkreis Neuss Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Musikproduzent Dieter Falk mit Ehefrau Angelika und rechts daneben ZDF-Moderator Ingo Nommsen (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: rechts im Bild Opernsängerin Caroline Merz mit ihrem Ehemann Robert Sader  (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: der Direktor des Theater an der Kö René Heinersdorff, Architekt Walter Brune und Schauspieler Carsten Speck (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke (Landeshauptstadt Düsseldorf, Dezernat für Personal und Gesundheit) und der Düsseldorfer Kultur-Dezernent Hans-Georg Lohe (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Weitere Gäste waren DEG-Geschäftsführer Stefan Adams, Sparkassen-Vorstand Düsseldorf Dr. Michael Meyer, Andreas Bothe (Staatssekretär Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen), Hans-Joachim Driessen (Prinzenclub der Landeshauptstadt Düsseldorf), Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinischen Post Mediengruppe Dr. Karl Hans Arnold und Aufsichtsratsvorsitzender Felix Droste, Mitglied des Landtags Angela Erwin, Maximilian Freiherr von Fürstenberg (Schloss Huegenpoet), die Türkische Generalkonsulin Sule Gürel, Konditor-Meister Heinz-Richard Heinemann, Stadt-Direktor Burkhard Hintzsche, Alt-Schuss-Sänger Rainer Lieverscheidt, Prof. Christoph Meyer (Intendant Dt. Oper am Rhein), Schauspieler Patrick Mölleken, IHK-Präsident Andreas Schmitz, Schauspieler Carsten Speck, Prof. Dr. Anja Steinbeck (Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), FDP-Vize Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

Die Jury:

Die Wahl der „Düsseldorfer des Jahres“ fällt jährlich eine 13-köpfige Jury und besteht aus Vertretern der Stadt, der Sponsoren und der bedeutendsten Medien:

Jury-Präsident: Tom Bender (Rheinische Post, Geschäftsführer).

Jury-Mitglieder: Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke (Landeshauptstadt Düsseldorf, Dezernat für Personal und Gesundheit), Nicola Startmann (Tulip Inn Düsseldorf Arena, eschäftsführende Gesellschafterin), Michael Bröcker (Rheinische Post, Chefredakteur), Dr. Walter Tesarczyk (Provinzial Rheinland, Vorstandsvorsitzender), Joachim Bonn (Antenne Düsseldorf, Chef von Dienst), Christian Zeelen (center.tv, Redaktionsleiter), Dr. Andrea Gränzdörffer (Messe Düsseldorf, Leiterin Unternehmenskommunikation), Thomas Kötter (Flughafen Düsseldorf, Leiter Unternehmenskommunikation), Manfred Abrahams (Stadtwerke Düsseldorf, Vorstand Vertrieb), Yvonne Hofer (Düsseldorfer Anzeiger, Redaktionsleitung), Tim Peters (Breuninger, Cooperations and Sponsoring), Alexander Esch (Westdeutsche Zeitung, stellvertretender Redaktionsleiter Düsseldorf).

Die Sponsoren:

Sponsoring des Preises der Kategorie „Kultur“

Breuninger ist seit dem Jahr 2012 Partner des „Düsseldorfer des Jahres“. Neben der Ausstattung der Moderatoren Christian Zeelen und Claudia Monréal präsentiert Breuninger die Kategorie „Kultur“ und unterstreicht seine Verbundenheit zu Düsseldorf.

Sponsoring des Preises in der Rubrik „Innovation & Nachhaltigkeit“

Der Düsseldorfer Flughafen hat eine herausragende Bedeutung für die Erfüllung der Mobilitätsbedürfnisse der Bürger und der Wirtschaft in NRW. Die Aspekte „Innovation und Nachhaltigkeit“ spielen dabei eine wesentliche Rolle. Denn auf fortschrittlichen Lösungen und moderner Technik bauen die Abläufe im Luftverkehr, wobei zugleich die nachhaltige Reduzierung des CO2-Ausstoßes ein wichtiges Anliegen der Branche ist. Innovative Maßnahmen wie die Einführung des Parkroboters Ray sowie der Einsatz von klimaschonenden Elektroautos im Fahrzeugpool sind dafür Beispiele am Düsseldorfer Airport.

Sponsoring des Preises der Kategorie „Wirtschaft“

Die Messe Düsseldorf ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsmotoren der Landeshauptstadt und unter dem Motto „Basis for Business“ tagtäglich Drehscheibe für internationale Wirtschaftskontakte. Aus diesem Antrieb heraus ist die Messe Düsseldorf seit 2013 auch beim Düsseldorfer des Jahres Partner der Wirtschaft.

Sponsoring der Preise in der Rubrik „Ehrenamt“

Die Provinzial Rheinland versteht sich als Schutzengel ihrer Kunden, ganz gemäß dem Slogan „Immer da, immer nah“. Daher unterstützt sie die Verleihung in der Kategorie  „Ehrenamt“ an besonders engagierte Helfer, die das Wohl ihrer Mitmenschen aktiv im Blick haben, im Grunde den „Schutzengelpreis“.

Sponsoring der Preise der Kategorie „Lebenswerk“

Der Konzern Stadtwerke Düsseldorf AG ist in der Landeshauptstadt und der Region Düsseldorf der zentrale Partner in allen Fragen der Energie- und Wasserversorgung sowie der Abfallwirtschaft (Awista). Zu den weiteren Beteiligungen gehören auch Dienstleistungsgesellschaften mit einem breiten Spektrum kundenorientierter Angebote. Der moderne Konzern ist an allen Schnittstellen urbaner technischer Infrastrukturen aktiver und kooperativer Partner der relevanten Akteure.

Sponsoring der Preise in der Rubrik „Sport“

Das EVENT & FAIR Hotel Tulip Inn in der Arena Düsseldorf versteht sich als guter Gastgeber für Sportler und Geschäftsleute aus aller Welt. Mit seinem sehr persönlichen und flexiblen Service bietet es die Basis für Höchstleistungen in Sport und Beruf. Sein Engagement für den Sport führt das Drei-Sterne-Superior-Hotel jetzt als Sponsor für den “Düsseldorfer des Jahres“ in der Kategorie Sport weiter, weil es Menschen unterstützt, die für den Sport Herausragendes leisten.

Die wichtigsten Ausstrahlungstermine:

Erstausstrahlung: Freitag, 1.12.2017 um 20.15 Uhr

Wiederholungen u.a.:

Samstag, 2.12. um 13.00 Uhr

Heiligabend, 24.12. um 19.15 Uhr

Silvester, 31.12. um 20.15 Uhr

König von Mallorca heizt auf Düsseldorfer Kirmes ordentlich ein

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Foto: Jürgen Drews bei der Veranstaltung „Festzeltstars“W auf der Düsseldorfer Kirmes 2015 (Aufnahmen: Christian Dick)

Die Band „United Four“ sorgte bereits am Mittwoch, 22. Juli 2015, auf der Düsseldorfer Kirmes in der Alpenwelt bereits ab 18 Uhr für Stimmung, dass sich die Balken bogen. Dies konnte man an der Abfolge der Titel erkennen. Los ging es mit „Reißt die Hütte ab“. Es folgen „Atemlos“ und bei dem Lied „Ein Hoch auf uns“ prostete sich die Menschen im Publikum mit großer Freude zu.

Die Atmosphäre bei dem Abend unter dem Motto „Festzeltstars“, veranstaltet durch die Zeitung Express Düsseldorf, war ausgelassen und stand den Partys am „Ballermann“ in nichts nach. Dies lag nicht nur an dem warmen Sommerwetter, sondern vor allem an dem Moderator des Abends Jürgen Drews, der in Düsseldorf eine riesige Fangemeinde hat. Mallorca ist – zumindest einmal im Jahr – auch auf der Größten Kirmes am Rhein auf den Rheinwiesen in Düsseldorf-Oberkassel. Jürgen Drews fungierte über vier Stunden als Moderator und als Sänger. Dank seiner Fitness hatte er am Ende keine Ermüdungserscheinungen. Das muss einem 70jährigen erst einmal jemand nachmachen. Kompliment! Jürgen Drews selbst sang am Schluss. Bei seinen Liedern „Ein Bett im Kornfeld“, „Kornblumen“ und „Ich bau Dir ein Schloss“ lag ihm das Publikum zu Füßen.

Heiß wurde insbesondere dem männlichen Publikum auch bei einer Bademodenshow, die sehr an die 1970er Jahre erinnerte.

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Foto: Anna Maria Zimmermann (Aufnahme: Christian Dick)

Einen glanzvollen Auftritt legte um 22 Uhr  Ex-DSDS-Star Anna Maria Zimmermann hin. Das lange Warten hatte sich gelohnt.

Viel Prominenz war an diesem Abend bei den „Festzeltstars“ dabei. Hier einige Impressionen:

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Foto: recht im Bild der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: links Bild: die neue stellvertretende Vorsitzende der CDU Düsseldorf Angela Erwin im Gespräch im dem Düsseldorfer Bürgermeister Fritz Conzen (CDU) (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto:  (von links nach rechts) Hanno Steiger und Sara Flötmeyer, das designierte Düsseldorfer Karnevalsprinzenpaar 2016, Renate Wengler, die 1980/1981 und 2004/2005 in Düsseldorf-Heerdt Schützenkönigen war und Ralf Roeb, ehemaliger Betreuer der Neusser Edelknaben und Mitglieder des Neusser Grenadierzuges „Quiri’Nüsser“ (Aufnahme: Christian Dick)

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Foto: Wolfgang Rolshoven, Baas der Düsseldorfer Jonges, der Düsseldorfer Polizeipräsident Norbert Wesseler und der ehemalige Polizeikommissar Michael Naseband, bekannt aus der Sat 1-Reihe „K 11“, der seit September 2014 die Kneipe „Naseband’s“ in der der Düsseldorfer Altstadt betreibt und der auch Schütze ist, und Andreas Czogalla, Sprecher der Polizei Düsseldorf (Aufnahme: Christian Dick)

 

 

 

Das politische Blatt in Düsseldorf wendet sich

Autor: Christian Dick

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Foto: Ein rauschendes Fest war die Wahlparty der SPD Düsseldorf in dem Lokal Ufer 8 an der Rheinuferpromenade – Bildmitte: der neue Oberbürgermeister Thomas Geisel, umringt von zwei seiner Töchter und seinen zwei Schwestern (Aufnahme: Christian Dick)

Mit einem herausragenden Sieg hat die SPD in Düsseldorf nach 15 Jahren wieder die Rathausspitze erobert. Für Thomas Geisel, Rechtsanwalt und vormals EON-Manager,  votierten 115.923 Wählerinnen und Wähler (59,2 Prozent).

Der bisherige Amtsinhaber Dirk Elbers (CDU) lediglich  79.903 (40,8 Prozent) auf sich vereinigen.

Was erschreckend ist: Die Wahlbeteiligung lag bei 41,75 Prozent und war damit deutlich geringer als bei der Kommunalwahl am 25. Mai dieses Jahres, als 49,2 Prozent der Wählerinnen und Wähler zur Urne gingen. Dies ist insofern alarmierend, weil gerade in der Kommunalpolitik der Bürger großen Gestaltungsspielraum hat und damit die Weichen für sein eigenes unmittelbares Lebensumfeld selber stellen kann. Vor diesem Hintergrund sind alle Parteien zu einem Denkprozess gefordert, wie man die Bürger wieder intensiv zum Dialog herausfordern kann und dadurch dazu animieren kann, Verantwortung zu übernehmen.

Neuer Handwerkskammerpräsident ist Glücksbringer – Schornsteinfegermeister Andreas Ehlert ein großer Hoffnungsträger

Andreas Ehlert führt jetzt die Handwerkskammer Düsseldorf
Außerordentliche Vollversammlung wählte 52-Jährigen Schornsteinfegermeister mit überwältigender Mehrheit zum neuen Präsidenten

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Foto: von links nach rechts: Andreas Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Arbeitnehmer-Vizepräsident Dirk Schäfermeyer, der NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk Garrelt Duin, der neue Präsident der Düsseldorfer Handwerkskammer Andreas Ehlert und Arbeitgeberpräsident Siegfried Schrempf (Aufnahme: Christian Dick)

Die Handwerkskammer Düsseldorf wird künftig von Andreas Ehlert geführt. Die 90 Delegierten der Kammer-Vollversammlung wählten den 52-Jährigen Düsseldorfer Bezirksschornsteinfeger-meister am Donnerstag zum neuen Präsidenten der HWK. Ehlert folgt Prof. Wolfgang Schulhoff nach, der nach 11 Jahren an der Spitze der HWK am 17. Februar nach schwerer Krankheit verstorben war. Die Amtszeit endet nach zweijähriger Restlaufzeit der aktuellen 5-jährigen Wahlperiode im Februar 2016. Ehlert war einziger Kandidat. Er erhielt eine große Mehrheit der Stimmen und damit “vom Fleck weg starken Rückhalt von der Arbeitgeber- wie von der Arbeitnehmerseite“, wie der neue Kammerpräsident in seiner Dankesreplik betonte. Die Arbeitgeber stellen in der Vollversammlung 60, die Gesellenseite 30 Mitglieder. Das Wahlergebnis wurde mit der Bekanntgabe und Annahme durch den Bewerber unmittelbar wirksam, sichtbar in der Übernahme der Sitzungsleitung als Ehlerts erster Amtshandlung.

Andreas Ehlert unterstrich in seiner Antrittsrede, sich verstärkt für das Konzept der unternehmerischen Selbstständigkeit in Handwerk und Gesellschaft stark zu machen. „Aus meiner Sicht sind alle Anstrengungen gerechtfertigt, Menschen dazu zu ermuntern, sich als Unternehmer ihres eigenen Lebens zu verstehen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen“, so der neugewählte Handwerkerchef wörtlich. Darüber hinaus kündigte Ehlert Initiativen der Kammer mit dem Ziel an, die „besondere Qualifikationskultur des Handwerks als best practice herauszustellen und zu bewerben. Eine moderne Wissensgesellschaft braucht ein starkes Fundament durch Berufliche Bildung“, betonte Ehlert. Auch das hervorgehobene europapolitische Augenmerk seines Amtsvorgängers Schulhoff will Ehlert fortsetzen. Sein Credo hier: „Die Europäische Union muss ein Raum des Wettbewerbs, der Kreativität und des Voneinander-Lernens sein“. Angriffen auf den Meisterbrief werde er „entschlossen entgegentreten“, kündigte Ehlert unter Applaus an.

Ehlert hat vor seiner Wahl zum Kammerpräsidenten bereits Erfahrung in führenden Ehrenamtspositionen sammeln können, so als Präsident des Arbeitgeberverbands Handwerk NRW, als Vizepräsident des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstags (NWHT) und als Landesinnungsmeister seines Berufsstandes. Die Glückwünsche für den bestens vernetzten und als gleichermaßen verbindlich und durchsetzungsstark geltenden neuen Kammerchef rissen auch während eines Rustikalen Büfetts in der Kammer im Anschluss an die Vollversammlung nicht ab. Auch Landesminister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW Garrelt Duin ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, die bedeutende Zäsur in der einflussreichen Handwerkskammer Düsseldorf mitzuerleben und dem Wahlsieger persönlich zu gratulieren. In seiner Grußansprache unterstrich Duin die „hervorragende Bedeutung des Handwerks für Stabilität, Ausbildung und Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen“.

Kurzvita des neuen Kammerpräsidenten:

Der gebürtige Duisburger Andreas Ehlert (*19.05.1961) lebt in der Landeshauptstadt. Nach Gesellenprüfung (im Jahre 1979) und Meisterprüfung (1984) übernahm er am 1.4. 1995 den zuvor von seinem Vater Reinhard Ehlert betreuten Schornsteinfegerbezirk 4. Ehlert ist Öffentlich Bestellter und Vereidigter Sachverständiger der HWK Düsseldorf und Geprüfter Gebäudeenergieberater. Andreas Ehlert setzte sich bereits in seiner Zeit als angestellter Schornsteinfeger ehrenamtlich für die Belange seiner Berufsgenossen ein: im Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger, unter anderem als Berufsbildungsreferent für NRW (1991-95). Nach seinem Wechsel in die Arbeitgeberfunktion hatte Ehlert von 2005 bis 2009 herausgehobene Funktionen als Lehrlingswart (2000-2005) und als Obermeister der Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf (2005-09) inne und führte als Landesinnungsmeister des Schornsteinfeger-handwerks NRW den Landesfachverband seit 2009. Die Ämter als Präsident des Unternehmerverbands Handwerk NRW und als Vizepräsident des Verbandes Unternehmer NRW sowie des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstags übt der verheiratete Familienvater (eine Tochter und ein Sohn) seit dem Jahr 2010 aus. Ab 2012 war Ehlert außerdem Vizepräsident des deutschen Schornsteinfegerhandwerks. Der Vollversammlung sowie als kooptiertes Mitglied auch dem Vorstand der Handwerkskammer gehört Ehlert seit 2011 an. Seit zwei Jahren leitet Ehlert außerdem den Ausschuss für Gewerbeförderung und Innovation der HWK.

Universitätsrektor fordert Max-Planck-Institut für Düsseldorf

Autor: Christian Dick

Foto: der Rektor der Heinrich-Heine-Universität Michael Piper (Aufnahme: Christian Dick)

Über den Status quo der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität und über seine Zukunftsvisionen im Hinblick auf die Sicherung des Standortes und die weitere Steigerung der Attraktivität der Universität, die im nächsten Jahr fünfzig Jahre alt wird, berichtete der Rektor der Heinrich-Heine-Universität Professor Dr. Michael Piper in einer Rede im Rahmen des Neujahrsempfangs am 15.  Januar 2014. Die Rede zeugte von Pioniergeist und machte Mut.

Die Heinrich-Heine-Universität, die derzeit 27.600 StudentInnen zählt, hat insbesondere in den Bereichen Leberforschung, Physik und in den Geisteswissenschaften im Bereich Linguistik eine exponierte Stellung, wie Piper nicht ohne Stolz darlegte. Doch er will sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen und möchte auch gerne für eine weitere Amtszeit als Rektor der Heinrich-Heine-Universität herausragende Akzente setzen.

Betonung der Internationalität

Piper betonte, dass sich die Heinrich-Heine-Universität um den besten wissenschaftlichen Nachwuchs bemühe. Und hier wolle er gezielt Studenten aus anderen Ländern in den Blick nehmen und für die Universität Düsseldorf gewinnen. Zu diesem Zweck möchte er das Sprachenangebot der Universität, auch in Absprache mit den lokalen Akteuren, noch mehr ausbauen und verbessern. Ebenso müsse man Akademikern, die nach Examina und Promotion weiterhin einige Jahre an der Unvisertät forschen auch Wege aufzeigen, wie es beruflich bei ihnen außerhalb des universitären Bereichs weitergehen könne.

Grüne Biotechnologie als besondere Stärke

Im Bereich der Forschung hob Piper den Bereich der Bio-Economy-Forschung (Grüne Biotechnologie) als besonders starke Kompetenz der Heinrich-Heine-Universität hervor. Im Bereich der Biotechnologie-Forschungsallianz ist die Düsseldorfer Universität die treibende Kraft. „Warum sollten wir nicht ein Max-Planck-Institut in Düsseldorf haben?“. Mit dieser Forderung unterstrich Piper seine Zukunftsvision. Unter anderem hat die Heinrich-Heine-Universität bereits zum jetzigen Zeitpunkt 19 gemeinsame Professuren mit dem Forschungszentrum Jülich.

Einbeziehung der kommunalen Ebene

Der rege Austausch und die Kooperation mit der Stadt Düsseldorf , auf deren Unterstützung er setzt, ist Michael Piper besonders wichtig. Um die Universität den Bürgern näher zu bringen, wurde Ende 2013 am Schadowplatz das „Haus der Universität“ eingeweiht, in dem Veranstaltungen stattfinden, die sehr gut besucht sind. Piper bedankte sich bei dem Mäzen Udo von Meeteren, der im Dezember 2013 in der Sonderkategorie „725 Jahre Düsseldorf“ für seine Verdienste um die Stadt durch den Fernsehsender center.tv als „Düsseldorfer des Jahres“ ausgezeichnet worden ist.  Van Meeteren hat das „Haus der Universität“ dank seiner Stiftung finanziell möglich gemacht. Am 21. Januar 2014 findet dort eine Diskussion zu dem zukunftsweisenden Thema „Ausländische Fachkräfte als zukünftige Fachkräfte der Region“ statt.

Kritik am geplanten neuen Hochschulgesetz

Von einem „Geist der Gängelung“ und einem „Beschneiden der Initiative der Hochschulen“ sprach Piper in Bezug auf das geplante neue Hochschulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen. „Wir sollten sagen, dass so, wie es dort geplant ist, dass das falsch ist“, mahnte Piper an.

Strategie für die Zukunft

Für die zukünftige Entwicklung der Heinrich-Heine-Universität erachtet es Piper als wichtig, die Kräfte zu bündeln und alle Dinge miteinander abzusprechen.

Ehrungen für besondere Verdienste um die Heinrich-Heine-Universität

Im Rahmen des Neujahrsempfang wurden Professor Dr. Bernd Günter, PD Dr. Hannelore Riesner und Professor Dr. Rainer Haas für ihren besonderen Einsatz für Universität gewürdigt.

 

 

Foto: Ehrung von Professor Dr. Bernd Günter, PD Dr. Hannelore Riesner und Professor Dr. Rainer Haas, am Pult Rektor Professor Dr. Michael Piper (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Professor Dr. Rainer Haas präsentiert seine Urkunde (Aufnahme: Christian Dick)

Musikalischer Rahmen

Ein besonderes Highlight beim Neujahrsempfang 2014 der Heinrich-Heine-Universität bot das Universitätsorchester. In grandioser Weise wurde Anfang die Ouvertüre der Oper „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart präsentiert. Zum musikalischen Ausklang wurde die Symphonie Nr. 2 in D-Dur, op. 43 von Jean Sibelius dargeboten. Weil das Publikum derart begeistert war, kam das Orchester um eine Zugabe nicht herum und so kamen die Gäste als Krönung noch auf den Genuß des „Radetzky-Marsch“.

 Foto: das Orchester der Heinrich-Universität (Aufnahme: Christian Dick)

Unter den Ehrengästen waren insbesondere Dr. Esther Betz, Mitgegründerin der Rheinischen Post, der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers, der ehemalige NRW-Kultursstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, der Landtagsabgeordnete Stefan Engstfeld (Die Grünen), der Honorakonsul von Angola Professor Klaus Nielen und der Baas der Düsseldorfer Jonges Wolfgang Rolshoven.

 

center.tv verleiht zum 5. Mal den ‚Düsseldorfer des Jahres‘

Die große TV-Gala feiert ihr Jubiläum mit einem Sonderpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf

Düsseldorf, 15.11.2013 – Wirtschaft, Sport, Kultur, soziales Engagement, Zivilcourage: In diesen fünf Kategorien verleiht center.tv bei einer festlichen Gala am 9. Dezember zum 5. Mal den Preis des ‚Düsseldorfer des Jahres‘. Zusätzlich gibt es eine Auszeichnung für das Lebenswerk eines berühmten Düsseldorfers sowie einen Ehrenpreis. Diesen verleiht Oberbürgermeister Dirk Elbers anlässlich des 725. Stadtgeburtstages von Düsseldorf. Verliehen wird der Preis vor 250 geladenen Gästen aus Düsseldorfer Gesellschaft, Politik und Wirtschaft im Henkelsaal im Herzen der Altstadt.

Die Moderatoren der Gala, Christian Zeelen und Claudia Monréal von center.tv, bitten alle Düsseldorfer sich auch in diesem Jahr an der Vergabe des Publikumspreises in der Kategorie ‚Soziales Engagement‘ zu beteiligen: „Bei diesem Preis kommen die Düsseldorfer Bürger erneut selbst zu Wort, denn sie können im Vorfeld eigene Vorschläge einreichen, aus denen dann ein Nominierter die Auszeichnung erhalten wird. Wir rufen daher auf: Nennen Sie uns Menschen oder Organisationen, die mit ihrem Einsatz unsere Metropole menschlicher machen!“.

 Das ‚Soziale Engagement‘ ist als einziger Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000,- € für den guten Zweck dotiert, der von der METRO GROUP gestiftet wird. Schicken Sie Ihren Vorschlag bis zum 22.11.2013 postalisch an center.tv Düsseldorf, Stichwort ‚Soziales Engagement‘, Schadowstr. 11b, 40212 Düsseldorf oder per E-Mail an info@duesseldorferdesjahres.de.

„Er ist ein Visionär!“

Autor: Christian Dick

 

Foto: Thomas Puppe mit seinem Geschenk, ein Skulptur des Düsseldorfer Künstlers Clemens Pasch (Aufnahme: Christian Dick)

Bei herrlichem Sonnenschein wurde am  Sonntag mit 220 Gästen im Hof des Stammhauses der Brauerei Schumacher in der Oststraße der 50. Geburtstag des Ex-Karnevalsprinzen und Bäckermeisters Thomas Puppe gefeiert, den dieser am 29. Juni begangen hat. Die Stimmung war grandios. Bei einem leckeren Glas Alt, kulinarischen Köstlichkeiten vom Barbecue konnte man sich in gemütlicher Runde darüber austauschen, was man mit dem Geburtstagskind in der Vergangenheit alles erlebt hatte. Es waren unter den Gästen aus Brauchtum und Düsseldorfer Vereinen, insbesondere CC-Präsident und Bäckermeister-Kollege Josef Hinkel  sowie mehrere Ex-Karnevalsprinzen und natürlich Anke Conti-Mica, die Venetia der Karnevalssession 2012 an der Seite von Thomas Puppe zu Gast.

 

Foto: Thomas Puppe und Anke Conti-Mica (Aufnahme: Christian Dick)

 

Foto: Gruppe mit „4 Karnevalsprinzen: In der Mitte von links nach rechts die Ex-Karnevalsprinzen Stefan Kleinehr, Leiter der Swinging Funfares, Lothar Hörning, Thomas Puppe und Dirk Kemmer, link außen: Hans-Peter Suchand, Pressesprecher des CC Düsseldorfer Carneval, rechts außen: Dino Conti-Mica, Ehemann von Ex-Venetia Anke Conti-Mica (Aufnahme: Christian Dick)

 

Foto: zweiter von rechts: Rainer Lieverscheidt, Sänger der Düsseldorfer Gruppe „Altschuss“ (Aufnahme: Christian Dick)

Als Gemeinschaftsgeschenk überreichte Thomas Puppes Schwester Birgit Neisser eine Skulptur des Düsseldorfer Künstlers Clemens Pasch, was eine gelungene Überraschung war und die Euphorie von Thomas Puppe noch steigerte. Birgit Neisser – in der Bäckerei Puppe als kaufmännische Leiterin sozusagen die perfekte Ergänzung zu ihrem Bruder Thomas – bezeichnete ihn als „einen Visionär“ und „Macher“, der unheimlich viele Ideen und Ziele mit großem Engagement und viel Herzblut verwirklicht.  Sehr rührend und zu Herzen gehend war die Laudatio, die Thomas Puppes Schwager und bester Freund aus Zeiten des gemeinsamen Wirkens in der katholischen Pfarrjugend St. Antonius in Düsseldorf-Oberkassel Boris Neisser, Chef der Destination Düsseldorf hielt, die unter anderem die Düsseldorfer Jazz Rallly und das in diesem Jahr vom 12. bis 14. Juli im Rathausinnenhof und auf dem Burgplatz stattfindende Frankreichfest organisiert. Es zeigte sich deutlich: Thomas Puppe könnte ohne Gesellschaft nicht sein, und so ist er seinen Mitmenschen gegenüber immer ein treuer Freund und ein Mensch mit Herz gewesen, der auch sehr sozial denkt und auf dessen Wort stets Verlass ist. Die NRW-d-e-p-e-s-c-h-e wünscht ihm alles erdenklich Gute für die nächsten 50 Jahre!!!

Mehr über die Bäckerei Puppe finden Sie unter dem Link www.baeckerei-puppe.de.

Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung eröffnet Niederlassung in Düsseldorf

Foto: Dr. Heiko Giermann, Leiter der DIW-Niederlassung in Düsseldorf, der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, Hildegard Müller, Präsidentin der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (Aufnahme: Christian Dick)

Anlässlich der Eröffnung der NRW Niederlassung der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung auf der Düsseldorfer Königsallee begrüßten neben DIW-Niederlassungsleiter Dr. Heiko Giermann, FPS Rechtsanwälte, in deren Büroräumen die Geschäftsstelle untergebracht ist, auch Hildegard Müller, Staatsministerin a.D. und Präsidentin der Deutsch Israelischen Wirtschaftsvereinigung, sowie S.E. Herr Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter Israels in Deutschland. Rund 200 geladene Gäste wohnte dieser feierliche Veranstaltung bei. Hildegard Müller und. NRW- Wirtschaftsminister Garrel Duin lobten den Beitrag, den die DIW auch für den sozialen und politischen Austausch zwischen Deutschland und Israel leistet. Garrelt Duin wies darauf hin, dass Land NRW ein Stipendiaten-Programm für israelische Forscher anbietet. Hildegard Müller und der israelischen Botschafter hoben hervor, dass Israel für exzellente Expertise im Bereich Forschung und Entwicklung, Medizin, Biotechnologie, Neue Medien, Wasserwirtschaft und Energiewirtschaft steht. Die DIW berät Unternehmen, die sich in Israel ansiedeln wollen, unter anderem in Bezug auf Joint Ventures und Unternehmensbeteiligungen. Wie der israelischen Botschafter betonte, ist NRW der wichtigste Handelspartner Israels. Und es gibt auch schon  sehr lange zahlreiche Städtepartnerschaften zwischen deutschen und israelischen Städten. Die Niederlassung der DIW wird sicherlich eine große Bereicherung für Düsseldorf und NRW sein und auf sehr große Resonanz stoßen. Und die DIW nimmt sehr gerne noch neue Mitglieder auf. Informationen sind unter folgender Internetadresse zu finden: www.d-i-w.de/

 Autor: Christian Dick

Düsseldorf hebt deutsch-chinesischen Wirtschaftsdialog aus der Taufe

Deutsche und chinesische Entscheider im Austausch/Motto der

Auftaktveranstaltung: „Fachkräfte in China und in Deutschland“

 

(Aufnahme: Christian Dick)

Foto: (von links nach rechts) der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers, der chinesische Botschafter in Deutschland Shi Mingde und IHK-Präsident, Mitglied des Beirats und Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung und Mitglied des Aufsichtsrates der Henkel Management AG Professor Dr. Ulrich Lehner  (Aufnahme: Christian Dick)

Eines haben deutsche und chinesische Unternehmen gemeinsam: sie stehen im Wettbewerb um die Mitarbeiter mit dem größten Leistungspotenzial. Auf Grund der Tatsache, dass mit der Auswahl der Mitarbeiter der Geschäftserfolg eines Unternehmens steht und fällt, bedarf es bei der Personalauswahl einem sehr hohen Maß an Fingerspitzengefühl. Und lag der Fokus des ersten Düsseldorfer China-Dialogs auf dem Thema: „Fachkräfte in China und in Deutschland“. Der Startschuss dieser neuen deutsch-chinesischen Veranstaltungsreihe war ein großer Erfolg. Bei zwei Paneldiskussionen kamen ausgewiesene chinesische und deutsche Experten und Praktiker am 26. Februar im Finanzforum in Düsseldorf zu Worten und stellten ihre Sichtweise dar, wie man die richtigen Mitarbeiter findet, bindet, qualifiziert und motiviert. Die Veranstaltung wurde von Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers und dem chinesischen Botschafter in Deutschland Shi Mingde eröffnet.

Austausch im Wirtschaft und Kultur

„Wir wollen den Vertretern aus China die Gelegenheit geben, ihre Ideen und Vorstellungen von der Zukunft ihres Landes mit uns zu diskutieren. Deutschland ist bereits heute der wichtigste europäische Partner Chinas“, hatte Dirk Elbers, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, bei seiner China-Reise 2011 angekündigt. Nun setzt die Landeshauptstadt mit dem China-Kompetenzzentrum Düsseldorf dieses Versprechen um. „Mit dem Düsseldorfer China-Dialog bieten wir deutschen und chinesischen Unternehmern die Chance, sich gegenseitig besser kennenzulernen, zu verstehen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten“, sagte Oberbürgermeister Dirk Elbers. In Düsseldorf seien mehr als 300 chinesischen Unternehmen niedergelassen, merkte er weiterhin an. Allein im  Jahre 2012, hob Elbers nicht ohne Stolz hervor, hätten sich 2012 mehr als 30 neue chinesische Unternehmen angesiedelt. Neben den wirtschaftlichen seien auch die kulturellen Beziehungen zwischen Düsseldorf und China sehr intensiviert worden, unterstrich Elbers, und verwies auf den Austausch mit der Partnerstadt Chongqing und das Düsseldorfer Chinafest, das im September 2013 zum zweiten Mal auf dem Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus stattfinden wird.

„Ich habe mit neun Jahren im Jahren 1964 angefangen, Deutsch zu lernen. Vor vierzig Jahren habe ich angefangen in Ostberlin zu studieren. Von 1993 bis 1997 war ich an der chinesischen Botschaft in Bonn Bad-Godesberg tätig. Ich habe eine Veränderung in Düsseldorf gespürt, und zwar im Verkehr. Wir haben fast Pekinger Verhältnisse. Die Stadt zeichnet sich dadurch aus, dass sie viele Baustellen hat. Aber das ist auch erfreulich, denn dies ist Zeichen für wirtschaftliche Prosperität und Dynamik“, hob der chinesische Botschafter in Deutschland Shi Mingde hervor. Mit der rasanten Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen China und Deutschland steige sowohl bei chinesischen als auch bei deutschen Unternehmen die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, unterstrich er, um die Bedeutung eines engen Austauschs vor Augen zu führen. Der Handel zwischen China und Deutschland mache ein Drittel des Handels zwischen China und der Europäischen Union aus.

Den Begrüßungsreden folgte ein Diskussion deutscher und chinesischer Entscheider darüber, wie sich der Fachkräftemangel darstellt, wie Unternehmen im globalen Wettbewerb die richtigen Mitarbeiter finden, binden und halten und welche Wege aus dem sogenannten „War for Talents“ führen.

Wandel der chinesischen Unternehmenswelt

Professor Dr. Ulrich Lehner, Präsident der IHK zu Düsseldorf und Präsident des Beirats der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung, hielt einen Impulsvortrag zum Thema. Lehner wies vor alle auf den demographischen Wandel hin, den Deutschland mehr und mehr spürt und von dem in Zukunft auch China betroffen sein werde. Den Wandel in der chinesischen Wirtschaftspolitik beschrieb Lehner wie folgt. Es gebe drei Etappen: 1. Die Phase in der Deng Xiaoping chinesischer Staatschef gewesen sei. Dieser habe gesagt „Es kommt nicht darauf, ob die Katze schwarz oder weiß ist, sie muss Mäuse fangen.“ 2. Später seien die Produkte anspruchsvoller geworden. In dieser Phase sei der chinesische Inlandsmarkt in den Blick ausländischer Investoren geraten. 3. Inzwischen, so Lehner, gingen auch chinesische Investoren zwecks Technologieerwerb ins Ausland.

Coaching im interkulturellen Bereich als A und O

Auf dem Podium diskutierten chinesische und deutsche Unternehmer zum Thema „Fachkräfte in China und in Deutschland“. Allgemein kann festgehalten werden, dass ein Deutscher, wenn er „Ja“ oder „Nein“ sagt, genau dies auch so meint. Wenn jedoch ein Chines „Ja“ sagt, so kann das auch ein „Vielleicht“ implizieren oder gar ein „Nein“ bedeuten. Im Gegensatz zu deutschen Unternehmen, denen der Grundsatz „pacta sunt servanda“ (Verträge sind einzuhalten) hoch und heilig ist, kann es bei Chinesen durchaus vorkommen, dass diese sich nicht mehr an den ursprünglichen Vertrag gebunden fühlen bzw. den Vertrag in veränderter Weise auslegen, mit dem Argument, dass sich die Rahmenbedingungen geändert haben. An diesem Beispiel zeigt sich in evidenter Weise, wieviel Sensibilität im Bereich der interkulturellen Zusammenarbeit vonnöten ist.

Foto: Paneldiskussion (von links nach rechts) mit Robert Cao, Unternehmer und Direktor des Düsseldorf China-Centers, Professor Dr. Susanne Otte, Programmleiterin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die die hohe Bedeutung des interkulturellen Trainings hervorhob, und Thomas Biedermann, Vorstand Personal des TÜV RHEINLAND, der schon seit Jahren eine starke Internationalisierungsstrategie betreibt und dem China-Geschäft eine außerordentlich hohe Bedeutung beimisst (Aufnahme: Christian Dick)

In der Diskussion traten weitere hochinteressante Aspekte zutage. James Xie, HR President Western Europe des chinesischen Telekommunikationsausstatters Huawei, der in Deutschland bereits 1.600 Mitarbeiter beschäftigt, bekräftigte das chinesische Interesse an deutschen Arbeitnehmern: „Deutschland bietet genau die Fachkräfte, die chinesische Unternehmen benötigen.“ Robert Cao, Geschäftsführer des Düsseldorfer China Centers und Fei Chen, General Manager ICBC, Frankfurt, erweiterten die Perspektive chinesischer Unternehmen in Deutschland. Über die Herausforderungen deutscher Unternehmen in China berichteten TÜV Rheinland-Personalvorstand Thomas Biedermann sowie der Personalvorstand von Grohe, Michael Mager. Michael Schäfer, Senior Director bei der international agierenden Personalberatung Mercuri Urval verwies darauf, dass es unbedingt notwendig sei, dass Mitarbeiter ein intensives interkulturelles Training erhalten, bevor sie nach China gehen. Auch sei der Abbau von Sprachbarrieren wichtig. Weiterhin hob er hervor „Noch treffen im Rekrutieren und im Führen und Halten von Fachkräften zwei unterschiedliche Kulturen aufeinander, aber der absehbare Mangel an wirklich hochqualifizierten Kandidaten wird eine Anpassung von Such- und Managementmethoden im internationalen Markt notwendig machen.“ Neben den Podiumsdiskussionen bot der Düsseldorfer China-Dialog ausreichend Möglichkeiten, die persönlichen Netzwerke zu erweitern und individuelle Kontakte zu knüpfen.

Autor: Christian Dick