Archiv der Kategorie: Kultur

Josef-Neuberger-Medaille 2018 verliehen

Autor: Christian Dick

Am 11. Oktober 2018 hat die Jüdische Gemeinde  die Josef-Neuberger-Medaille verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören zum Beispiel Angela Merkel, Roman Herzog und die Toten Hosen. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr die Vizepräsidentin des Landtags, Carina Gödecke (SPD), und der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Steuerberater Professor Dr. Jochen Lüdicke. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf würdigt alljährlich Personen und Institutionen, die sich die sich um die Förderung jüdischen Lebens, den Kampf gegen den Antisemitismus oder der Erinnerungskultur an nationalsozialistische Verbrechen verdient gemacht haben.

Dr. Oded Horowitz, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, erklärte in seiner Begrüßungsrede „Die Anzahl der Erdogans, Orbans und Kim Jong-Uns ist leider größer geworden“ und warnte vor rechtsextremistischen Parteien, deren Politiker die Ermordung von 6 Millionen Juden während des Nationalsozialismus in Deutschland als „Vogelschiss“ bezeichnen. Der heute wieder stark verbreitete Antisemitismus in Deutschland, so Horowitz, bereite vielen Gemeindemitgliedern Sorgen. Als positiv stellte Horowitz den großen Zuspruch für das seit drei Jahren bestehende jüdische Gymnasium in Düsseldorf, das Albert-Einstein-Gymnasium, dar, das nicht den diesjährigen Sommerferien fast 50 neue Schüler aufgenommen habe.

Foto: Carina Gödecke (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Carina Gödecke habe sich schon als Landtagspräsidentin regelmäßig mit interkulturellem und interreligiösem Dialog befasst, bringt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf in der Begründung für die Auszeichnung zum Ausdruck. Als „Politikerin aus Leidenschaft“, als „in Wolle gefärbte Sozialdemokratin“ und, obwohl sie als Bochumerin bekennende Westfälin sei, auch als „wahre Freundin“ der Stadt Düsseldorf bezeichnete Laudator Oberbürgermeister Thomas Geisel Carina Gödecke. Ihr sei es immer darum gegangen „Vertrauen zu schaffen“ und „Grenzen zu überwinden“, sie sei eine „Brückenbauerin“. „Versöhnen statt Spalten“ beschrieb Thomas Geisel als wesentliche Handlungsmaxime Carina Gödeckes, und dies sei auch die Voraussetzung, dass eine Gesellschaft wie unsere überhaupt existieren könne. Oft, so Geisel, gehe es nur um Besitzstandswahrung und Partikularinteressen, nicht aber um das gesellschaftliche Miteinander. Der englische Begriff „Commonwealth“ stehe demgegenüber dafür, dass Staat und Gesellschaft unser gemeinsamer Wohlstand seien, den wir gemeinsam bewahren wollen. Carina Gödecke habe schon sehr lange ein besonderes Vertrauensverhältnis zu Vertreten der Jüdischen Gemeinden gehabt und habe als Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion noch Paul Spiegel kennen und schätzen gelernt. Es sei alles andere als selbstverständlich, dass das Verhältnis zu den Juden heute in Deutschland zur Normalität geworden sei. „Es gibt praktisch keine Zivilisation, die nicht auch eine jüdische Komponente hätte“, unterstrich Geisel. Schließlich hob er das Engagement Carina Gödeckes für den Verein „HEIMATSUCHER e. V.“ hervor, dessen Ziel es ist, Menschen in Deutschland zu bewegen, sich gegen das Vergessen und für das Erinnern einzusetzen.

Foto: Professor Dr. Jochen Lüdicke (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Professor Dr. Jochen Lüdicke begleitet die Interessen der Jüdischen Gemeinde und damit des jüdischen Lebens in Düsseldorf seit vielen Jahren „sehr aktiv“ als Anwalt und Steuerberater. Laudator Michael Dederichs, stellvertretender Stadtdechant und Pfarrer der Gemeinde St. Antonius und St. Benediktus im linksrheinischen Düsseldorf, legte dar, dass Jochen Lüdicke, der für die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer als Rechtsanwalt und Steuerberater tätig ist, seit 25 Jahren im Vorstand der Pfarrei St. Antonius ehrenamtlich aktiv ist. Er hob hervor, dass sich Lüdicke im Kampf gegen den Antisemitismus und für ein Wachhalten der Erinnerungskultur an die Verbrechen des Holocaust sehr stark engagiert. .“ Der Antisemitismus gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Geschichte der zivilisierten Menschheit, auch der kirchlichen Vergangenheit. Seit dem Dekret „Nostra aetate“ des II. Vatikanischen Konzils ist dieses dunkle Kapitel, jetzt auch offiziell, geschlossen. „Denn das Heil kommt von den Juden“, wie es im Johannes-Evangelium heißt, ist für uns Christen, wenigstens für die allermeisten, zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Gott sei Dank!

Der Antisemitismus gehört auch zu den allerdunkelsten Kapiteln der Vergangenheit auch in unserem Land. Leider, so kann man mittlerweile vermehrt den Eindruck gewinnen, ist diese Vergangenheit noch nicht überwunden. Tätliche Angriffe, Beleidigungen und Schmähungen von deutschen Mitbürgern, die jüdischen Glaubens sind, kommen immer häufiger vor. Haben wir nichts gelernt? Zu der Gleichheit aller Menschen, die im Grundgesetz verankert ist, gibt es keine Alternative! Wir, als Christen, müssen in dieser Situation ganz klar und deutlich Position beziehen! Wir, als Christen, müssen uns vor und hinter unsere jüdischen Mitbürger, die Papst Johannes Paul II. als unsere älteren Geschwister bezeichnete, stellen. In einer Familie hält man zusammen! Jochen Lüdicke möchte in dieser eigentlich unfassbaren Situation helfen, Bildung zu fördern und Kindern und Jugendlichen ein gutes intellektuelles Rüstzeug mitzugeben“, betonte Dederichs. Lüdicke engagiere sich weiterhin im Förderverein des Albert-Einstein-Gymnasiums. Schließlich hob Dederichs hervor „Das zur Tradition gewordene Gedenkkonzert am Jahrestag der Pogromnacht, in diesem Jahr kommt die Ausstellung der Heimatsucher in der Pfarrkirche St. Antonius hinzu, all das wäre ohne die Unterstützung und Hilfe von Jochen Lüdicke nicht möglich! So haben wir alle, nicht nur die jüdische Gemeinde, einen guten Grund, Professor Dr. Jochen Lüdicke ein Dankeschön zu sagen.“

200 Jahre Jacques Offenbach

Jacques Offenbach auf einem offensichtlich handschriftlich unterschriebenen Photo des Archivs Foto Andrea Matzker

Jacques Offenbach auf einem Photo des Archivs Foto Andrea Matzker

Komposition aus dem Archiv Foto Andrea Matzker

Letzte Feier auf der Bühne des Opernhauses in den Kulissen der Meistersinger, aufgenommen von der legendären Titus-Höhe   Foto Andrea Matzker

Oper am letzten Tag vor den Umbauarbeiten   Foto Andrea Matzker

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Unter dem Motto „Yes We Cancan“ feiert die Stadt Köln im Jahr 2019 den 200. Geburtstag ihres berühmten Sohnes. An der Stelle des heutigen Opernhauses stand früher die jüdische Synagoge, an der Vater Isaak Offenbach Kantor war. Bereits als kleiner Junge half Jakob, der spätere Jacques, seinem Vater bei den Vorbereitungen zum Gottesdienst. Er lernte Geige und Cello und erhielt Unterricht bei einem Kölner Theatermusiker. Als er 14 Jahre alt war, schickte der Vater ihn 1833 nach Paris, damit er am dortigen Konservatorium studieren könne. Fortan arbeitete er als Cellist an der Opéra-Comique von Paris und als Komponist von Walzern und Salonromanzen. Nach Köln kehrte er regelmäßig zurück und verbrachte dort auch die Zeit rund um das Revolutionsjahr 1848. Anschließend ging er zurück nach Paris, wurde Kapellmeister und gründete 1855 sein eigenes Theater, das Théâtre des Bouffes-Parisiens, wo er Eigenkompositionen zur Uraufführung brachte, die später als Operetten bezeichnet wurden. Sie vereinten eingängige Musik mit satirischer Gesellschaftskritik. In seinen letzten Lebensjahren schrieb er die Phantastische Oper „Hoffmanns Erzählungen“, deren Uraufführung im Februar 1881 er leider nicht mehr miterleben konnte, da er am 5. Oktober 1880 in Paris starb. Gerade mit dieser Oper verbindet die Stadt Köln eine unvergessliche Sternstunde. 1981, genau 100 Jahre nach ihrer Uraufführung, sang Placido Domingo die Titelrolle und schenkte der Stadt gemeinsam mit Edda Moser und anderen großartigen Musikern einen der Höhepunkte der Kölner Operngeschichte. Davon existiert glücklicherweise ein Mitschnitt. Edda Moser ist im Übrigen die einzige Sopranistin, die auf der goldenen CD im um die Erde schwebenden Satelliten Voyager „Music From Earth“ vertritt. Sie singt darauf ihre damalige Paraderolle, die Rachearie der Königin der Nacht.

An den „Mozart der Champs-Elysées“, wie Rossini den Kollegen nannte, erinnern in Köln außer dem Offenbachplatz noch eine Gedenkplakette an der Stelle des Geburtshauses, die Grabstätte des Vaters auf dem alten jüdischen Friedhof in Deutz, eine Figur am Rathausturm und das dortige 18-Uhr-Glockenspiel. Im eingestürzten Historischen Archiv der Stadt lagerten viele Fotos und Autographen, von denen nur zu hoffen bleibt, dass sie gerettet werden konnten.

Das Offenbach-Jahr wird eingeläutet mit einer rasanten Offenbachiade des Gürzenich-Orchesters in der Kölner Philharmonie. Das Divertissementchen und das Puppentheater sowie der Kölner Karneval werden ihn zum Thema machen. Das Kölner Stadtarchiv widmet ihm eine Ausstellung. Ein internationales Symposium zu Offenbach findet in Verbindung mit der Hochschule für Musik und Tanz vom 18. bis 23. Juni 2019 statt. Am 18. Juni 2019 hält Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im WDR den Vortrag „Eine kirchliche Perspektive auf das Lachen und den Humor“. Neben vielen weiteren Terminen, Veranstaltungen und Konzerten, auch im Umland, wird es ein großes Überraschungsfest am 200. Geburtstag selbst, dem 20. Juni 2019, am Offenbachplatz geben.

Anbei bisher noch nie gezeigte Aufnahmen der Autoren. Zunächst zwei originale Fotos Offenbachs und eine Komposition mit französischem Text, aufgenommen während der Ausstellungseröffnung zum 50. Jubiläum des Historischen Archivs der Stadt Köln im Jahre 2007, bevor es einstürzte. Die Bühnenaufnahme von der vorerst allerletzten Opernaufführung am Offenbachplatz am 7. Juni 2012 zeigt eines der Bühnenbilder aus den Meistersingern in der sensationellen Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg. In den Kulissen des Offenbachplatzes mit Opernhaus und anliegendem 4711- Haus fand damals eine rauschende Party mit Mitarbeitern aller Bereiche des Hauses zum Ende der Saison statt. Nie waren Chor, Orchester, Solisten, Maske, Licht und Bühnenarbeiter so eins wie damals. Das Bild zeigt die Perspektive von der legendären Titushöhe aus. Die Außenaufnahme von der Oper mit dem Grümmer-Brunnen entstand am gleichen Tag und ließ bisher zum letzten Mal freien Blick auf den Ripahn-Bau zu. Am Folgetag fingen bereits die Umbauten an. Der Opernbrunnen enthält originale Mosaiksteine der Yacht Christina von Aristoteles Onassis, auf der dessen schicksalsträchtige erste Begegnung mit Maria Callas stattfand, die wiederum im Mai 1957 mit der Sonnambula zur Eröffnung der Oper einmalig auf der Kölner Bühne stand und Geschichte schrieb. Es bleibt zu hoffen, dass all diese Bilder nicht weiterhin zur Geschichte gehören, und dass sich frühere Spitznamen wie „Indisches Grabmal“ oder „Grabmal des gescheiterten Intendanten“ wieder in „Schönster Theaterbau Deutschlands“ verwandeln mögen.

Edda Moser Foto von Andrea Matzker

Music From Earth mit Edda Mosers Stimme

Ein neuer Stern am Hotelhimmel

Bürgermeister Dario Nardella und Unternehmer Charlie MacGregor im TSH  Foto Andrea Matzker

Der Gnomone im Dom von Florenz Foto Andrea Matzker

Der unvergleichliche originale David des Michelangelo Foto Andrea Matzker

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Im Rahmen eines wissenschaftlichen Seminars an der Universität in Florenz von Doktoranden der Universität Bonn, die ihre trinationale Promotion erwerben, fanden diverse kulturelle Veranstaltungen erster Güte statt. Neben Vorträgen und Präsentationen der Doktorarbeiten besuchten Professoren und Doktoranden die Accademia della Crusca, die als Wiege der italienischen Sprache gilt.

Zufällig fiel genau in diese Zeit das seltene Phänomen des „Gnomone“ statt, zu dem viele Menschen aus der ganzen Welt nach Florenz reisen. Diese genaueste Sonnenuhr der Welt funktioniert seit 500 Jahren auf beeindruckende Art und Weise. Inmitten der herrlichen Brunelleschi – Kuppel des Domes ist an einem Fenster eine kleine Bronzescheibe mit einem Loch angebracht, durch das jährlich viermal im Juni der Sonnenstrahl fällt und – so die Wolken ihn nicht verdecken – durch den Dom an der Wand entlang und über die im Boden eingelassene marmorne Sonnenuhr wandert. Am 21. Juni trifft er regelmäßig das runde Zentrum.

Ebenso zur gleichen Zeit eröffnete Charlie MacGregor sein The Student Hotel Florence Lavagnini in einem ehemaligen Palazzo aus dem Jahr 1864 in Florenz. Es ist das erste seiner Art in ganz Italien, und weitere sind bereits europaweit mit einem Budget von 600 Millionen Euro geplant, unter anderem auch in Dresden und Berlin. Mit 390 Zimmern und 300 neuen Arbeitsplätzen auf 20.000 m² bietet das Projekt quasi eine Stadt in der Stadt mit den verschiedensten Kommoditäten und stellt in seiner Neuheit eine Revolution in der Hotellandschaft dar. Neben Auditorium, Cafeteria, Restaurant, Fitness-Studio, Friseur, Büros, Fahrrädern für jeden  Bewohner, Konzertflügel und Skybar bietet es auch einen sensationellen Swimmingpool auf dem Dach mit der Inschrift „The Beach is Boring“ und dem Blick auf das Panorama von Florenz. 2000 Gäste feierten mit dem Bürgermeister von Florenz, Dario Nardella, der mit dem Fahrrad zur festlichen Gala kam. 100 Prominente der Florentiner Szene wurden zu Bed Talks gebeten in Anlehnung an John Lennon und Yoko Ono, darunter auch zwei sehr bekannte Deutsche, die in Florenz leben. Dr. Eike Schmidt berichtete über seine allgemein und auch von den Florentinern sehr bewunderte und mutige Tätigkeit für die Kunst in seiner Funktion als Direktor eines der großartigsten Museen der Welt, den Uffizien. In Florenz ist er inzwischen zu einer berühmten Figur geworden, die für ihren Einsatz für die Kunst bereits saftige Strafen in Kauf nahm. Weniger auftrittsbereit in der Öffentlichkeit scheint seine deutsche Kollegin Dr. Cecilie Hollberg, die sich aber ebenso intensiv für „ihr Museum“, die bedeutende Galleria dell’Accademia einsetzt. Nach wie vor ist es ihr unverständlich, dass eines der bedeutendsten Kunstwerke der Welt, nämlich „ihr“ David von Michelangelo für unzählige unwürdige Werbekampagnen, Souvenirs und dergleichen herhalten muss, vor allem, ohne dass dafür Abgaben an den Staat gezahlt werden. Aus diesem Grund erfand sie einen zauberhaften und zugleich bei der Florentiner Hitze auch sehr praktischen und nützlichen und doch so einfachen Fächer aus Papier mit „ihrem“ David, der aber zum Teil darauf überschrieben ist, so dass sein Bildnis nicht anderweitig genutzt werden kann. Im Bed Talk mit einer namhaften Fotografin aus Florenz, die auch mit dem Recht am Bild und seinen neuerlichen Regeln zu kämpfen hat, erwiderte sie, auf den Vergleich zu den Uffizien angesprochen, in perfektem Italienisch im Sinne von: “Der (und damit meint sie ihren Kollegen Eike Schmidt von den Uffizien) mit seiner armen Venus (die von Botticelli)… Mein David ist ein viel bedeutenderer Meilenstein in der Kunstgeschichte. Wenn Sie vor ihm stehen, ihm gerade bis zum Knie reichen (und sie selbst ist sehr groß) und sich dann vorstellen, dass ein geringster Fehler an der Nase bedeutet hätte, dass der Künstler das gesamte Werk von vorn hätte beginnen müssen, abgesehen von der unglaublichen Konzeption, eine riesige Gestalt dieser Perfektion erschaffen zu können, sei doch ein Gemälde, das man ja jederzeit korrigierend übermalen könne, unvergleichbar.“

Unter dem für Jung und Alt immer zutreffenden Motto „MAY THE STUDENT IN YOU NEVER DIE“ eröffnet das The Student Hotel Florence Lavagnini offiziell am 1. Juli 2018.

Dr. Cecilie Hollberg mit ihrem Fächer  im The Student Hotel Foto Andrea Matzker

Dr. Eike Schmidt im The Student Hotel Foto Andrea Matzker

Professoren und Doktoranden in der Accademia della Crusca Foto Andrea Matzker

Billboard – Musical über die Werbebranche der 60er Jahre

Autor: Christian Dick

Am 25. Mai fand im Kulturforum Alte Post in Neuss die Premiere des Musicals „Billboard“ statt. Im Mittelpunkt steht eine Werbeagentur in New York in den 1960er Jahren. Die Handlung des Musicals könnte spannender und aktueller nicht sein. So erinnert das Das Verhalten des Chefs der Werbeagentur sehr an die aktuelle MeToo-Affäre. Auch wird dargestellt, dass die Werbeagentur ihre Mitarbeiter aussaugt, so schmückt sich der Chef mit den Lorbeeren, die eigentlich die Mitarbeiter verdient hätten. Fazit: Dieses Musicals ist sehr sehenswert, die Musik ist schwungvoll und der Abend vergeht wie im Flug.

Weitere Aufführungstermine: 30.05. und 1., 2.6., jeweils 20 Uhr und 3.6., 19Uhr

Eintritt: 14,-/ erm. 8,- Euro,.Kulturforum Alte Post, Neuss

Handlung

Die junge Sekretärin Nancy nimmt ihren ersten Job bei der renommierten New Yorker Werbeagentur „Horner und Johnson“ an. Dort lernt sie den talentierten Werbetexter Jimmy kennen. Beide sind zunächst begeistert und entdecken eine Welt der schnellen Autos, teuren Whiskeys, toughen Geschäftsmänner und schönen Frauen – Hier werden Träume wahr gemacht! Doch bald zeigt sich, dass die so glanzvolle Werbebranche auch ihre Schattenseiten hat und Nancy und Jimmy werden in einen Strudel aus Intrigen, Lügen und Vorurteilen hineingezogen.

Ein Musical über schillernde Werbeplakate, heiße Weihnachtsfeiern, schwingende Petticoats, verbotene Affären und die 60er Jahre.

Mit: Franka von Werden, Matthias Koglin, Edwin Schulz, Stefanie Lenz, Leo Kammer, Hedi Leonhardt, Holger Hönings, Amadeus Sektas, Dennis Palmen, Karima Rösgen

Musik: Edwin Schulz,Bühne: Holger Hönings, Choreographie: Stefanie Lenz, Kostüme: Marliese Rösgen, Aufnahmen: Amadeus Sektas, Grafiken: Stéphanie Koglin-Bühnsack, Alin Ivan, Lisa Stapelfeldt, Sven Tillmann, Text: Karima Rösgen, Dennis Palmen. Technik: Clemens Hörlbacher

Regie: Karima Rösgen

Ein Gastspiel des Looters e.V.

billboard.thelooters.de

www.thelooters.de

facebook.com/thelooters

Wallrafs Erbe – Festakt zum 200. Jahrestag der Testamentsunterzeichnung

 

Festakt Wallraf  Marisol Corboud trägt sich im Stiftersaal ins Gästebuch der Stadt Köln ein Foto Andrea Matzker

Festakt Wallraf  Peter Jungen Armin Laschet Henriette Reker Marisol Corboud Axel Freimuth marcus Dekiert Foto Andrea Matzker

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Am 9. Mai 1818 unterzeichnete Ferdinand Franz Wallraf sein endgültiges Testament zugunsten der Stadt Köln. Der Priester, Lehrer, Universitätsrektor und Universalgelehrte, der von 1748 bis 1834 gelebt hat, gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der Kölner Stadtgeschichte und hat vor allem dazu beigetragen, dass während der 20-jährigen napoleonischen Besatzungszeit (1794-1814) Kunstwerke gerettet wurden, die infolge der Säkularisation Opfer von Auflösung und Zerstörung kirchlicher Einrichtungen vom Untergang bedroht waren, da die Franzosen zahllose Kirchen abrissen. Wallraf begann, an Kunstgegenständen zu retten, was er nur konnte. Danach  sammelte er wie besessen alles, was mit der Geschichte Kölns verbunden war. So enthielt seine Sammlung römische Ausgrabungsstücke, verschiedenste mittelalterliche Gemälde, religiöse Kunstwerke, Handschriften, frühe Drucke, Münzen, Fossilien, historische Waffen und Plastiken. Von der französischen Administration wurde er weiterhin beauftragt, neue Bezeichnungen für das Kölner Straßennetz zu finden, nicht nur, um anstößige Namen, derentwegen man sich – so Wallraf – „vor allen fremden Ohren schämen“ müsste, zu eliminieren, sondern auch um Ordnung in das Straßensystem zu bringen. Aus der Piss-Gasse wurde das Börsengässchen, aus der Mördergasse die Mörsergasse, die Diebesgasse mutierte zur Thieboldsgasse. Heute ist sich die Wissenschaft darüber einig, dass die Stadt Köln hierdurch in die Moderne geführt wurde. Von der umfangreichen, 40.000 Objekte umfassenden Sammlung des großen Stifters profitieren heute mehrere Museen der Stadt. NRW-Landesvater Armin Laschet unterstrich die Bedeutung der Stifter und Mäzene für die Kunstszene des Rheinlandes und führte aus, nicht fürstliche oder königliche Gnade, wie in anderen Bundesländern, sei hier die Basis für eine reiche Kunstszene, sondern  allein bürgerschaftliches Engagement.

Stück von Jürgen von der Lippe im Theater an der Kö

Autor: Christian Dick

Aberwitzig, gespickt mit zahlreichen Pointen, bissigem Humor und bisweilen Zynismus ist die aktuelle Inszenierung „DIE WOLLEN NUR SPIELEN“ im Düsseldorfer Theater an der Kö. Das Besondere an dieser Komödie ist, dass sie dem äußerst schöpferischen Geist von Jürgen von der Lippe entsprungen ist, der sich dadurch auszeichnet, das man oft zwischen den Zeilen lesen muss.

Jürgen von der Lippe spielt Gottlieb und Thomas M. Held spielt seinen Sohn Paul. Und man merkt: Die beiden können so gut miteinander, als wären sie wirklich Vater und Sohn. Für Verwirrung in ihrem Leben sorgen zwei Schwestern, Lara und Mara, dargestellt von Nina Vorbrodt und Astrid Kohrs.

Regie führt Axel Beyer, der sich als Unterhaltungschef des ZDF, WDR und von RTL bereits einen Namen gemacht hat. Ihm ist die Inszenierung sehr gut gelungen. Das Stück ist sehr sehenswert und lässt sehr gut den Alltag vergessen.

Handlung

Vier Menschen toben sich aus, auf den Brettern und Betten, die die Welt bedeuten. Die Frage ist nur: Was hier ist Spiel, was Wirklichkeit? Ist Gottlieb Gott, ist Gottlieb steinreicher Theaternarr, verzweifelnder Vater und ebenso verzweifelnder Liebhaber? Ist Paul Adam oder ist Paul Paul, Sohn und Lover? Ist Mara Maria oder Eva, oder ist Mara Mara? Ist Lara nymphomane Vegetarierin oder das Gegenteil? Aber keine Bange: Alle wollen nur spielen!

Vorbild für dieses dynamische und äußerst lustige Dialogfeuerwerk hat weniger die gute alte Boulevardkomödie als die gute neue Sitcom. Und getanzt wird auch, aber anders.

Bis zum 17. Juni steht „Die wollen nur spielen“ in Düsseldorf auf dem Programm. Weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse www.theateranderkoe.de.

Von der Schattenseiten, ein Star zu sein…

Autor: Christian Dick

Tom Gerhardt – schon sein Name führt dazu, dass man sich schüttelt vor Lachen. Wenn man ihn sieht kann man einfach nicht ernst bleiben. „Ketten der Liebe“ heißt die neue Komödie, die Tom Gerhardt gemeinsam mit Franz Krause geschrieben hat. Diese feierte jetzt Premiere im Theater an der Kö in Düsseldorf. Die Inszenierung ist aberwitzig. Da bleibt zwei Stunden lang kein Auge trocken. Das Stück ist eine Persiflage auf den Starkult. Es wird vor Augen geführt, dass prominente Menschen es auf Grund mitunter überaus aufdringlicher Fans, denen Privatsphäre fremd zu sein scheint, nicht selten bereuen, Stars zu sein. Bei dieser Inszenierung besticht das Ensemble durch eine natürliche und am wahren Leben orientierte Darstellungsweise. Die Schauspielerinnen verleihen dem Stück viel Esprit. Mit von der Partie sind TOM GERHARDT, DUSTIN SEMMELROGGE, JEANNINE BURCH, SONJA KERSKES, ARMIN RIAHI und SWANTJE RIECHERS. Regie führt der Direktor des Theater an der Kö René Heinersdorff.

„Ketten der Liebe“ ist bis zum 7. Januar 2018. An Silvester sind die Aufführungen um 16.30, 19.30 und 22.30 Uhr.

Handlung des Stücks

Der Soft – Rock – Sänger Andy Roth hat alles, was ein Mann in seinem Metier so braucht: Erfolg, eine röhrende Stimme, eine gute Agentin und eine ganze Menge Fans. Er hat aber auch etwas, was er nicht braucht: Einen echten Hard-Core Fan. Mathias Bommes.

An diesem Abend steht er kurz vor einem ausverkauften Konzert und die Ereignisse überschlagen sich: Das Catering ist nicht so, wie er wünscht, seine Agentin macht ihm Vorhaltungen, eine Journalistin will von ihm pikante Details aus seinem Leben wissen. Da taucht er auf: Mathias Bommes, der eingefleischte Andy-Roth-Groupie. Er verschafft sich Zugang zum Backstage-Bereich und glaubt, Andys Probleme zu kennen. Schlimmer noch, er glaubt die Lösung zu kennen. Und bei dem Versuch, seinem Idol zu helfen, geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann, bis Andys Karriere auf den Spiel steht…

Weitere Informationen gibt es unter folgender Internetadresse: http://www.theateranderkoe.de/

 

Was unverhoffter Geldsegen mit sich bringen kann

Autor: Christian Dick

„Funny Money“ heißt die neue Inszenierung im Kölner Theater am Dom. Diese Komödie von Ray Cooney ist sehr spritzig und voller Überraschungsmomente. All das garantiert einen äußerst kurzweiligen Theaterabend, entsprechend stark war der Beifall am Premierenabend. Im Mittelpunkt steht das liebe Geld. Wie die Jungfrau zum Kinde, so kommt die Hauptfigur Heiner B. Liebig völlig überraschend zu einem Koffer mit 1,5 Millionen EURO. Grund ist eine Verwechslung zweier Aktenkoffer. Heiner hat keinerlei Skrupel, als er den Plan fasst, das Geld einfach zu behalten. Er plant auf der Stelle mit dem Geld und seiner Frau aus Deutschland zu verschwinden, was jedoch ein extrem kompliziertes Unterfangen ist. Es zeigt sich plötzlich, dass das liebe Geld nicht unbedingt glücklicher macht, sondern stattdessen für viel Chaos sorgt. Zunächst wird Heiner durch seine Geburtstagsgäste gestört und auf einmal tauchen noch zwei Polizisten aus der Polizeiwache Altstadt-Süd bzw. Rodenkirchen auf, die Heiner nicht mehr aus den Augen lassen und deren Schweigen sich Heiner teuer erkaufen muss. Zu allem Überfluss wird schließlich der eigentliche Inhaber des Geldes tot im Rhein gefunden und anhand der Papiere in seinem Aktenkoffer als Heiner B. Liebig identifiziert. Als wäre das alles nicht schon genug, wird Heiner dann auch noch von einem mysteriösen Mr. Big verfolgt. Damit gerät Heiners zuvor heile Welt völlig aus den Fugen. Der Stoff dieser turbulenten Komödie ist ganz unverkennbar die bissige Art von Ray Cooney, der auch die Stücke AUßER KONTROLLE, TAXI-TAXI, MRS. MARKHAM und viele andere äußerst erfolgreiche Stücke schrieb.

Die acht mitwirkenden Schauspieler bestechen durch ihr natürliches Auftreten. Mit von der Partie sind Saskia Valencia, Peter Nottmeier, Jacques Breuer, Simone Pfennig, Thomas Gimbel, Stephan Schleberger, Stefan Preiss und Kleber Valim. Die Regie liegt in den Händen von.

Diese Inszenierung ist sehr sehenswert und ist bis zum 10. Februar 2018 im Programm.

Nähere Informationen gibt es bei Theater am Dom an der Theaterkassen, Opern Passagen – Glockengasse 11, 50667 Köln oder unter der Telefonnummer 0221 – 2580155 sowie unter auf der Internetseite des Theater am Dom unter folgender Adresse: http://www.theateramdom.de/

 

Grazie, Maestro Muti!

04.11.2017 Köln Philharmonie Stardirigent Riccardo Muti beim Signieren von CD’s etc. im Foyer im Anschluss an das Konzert Foto Andrea Matzker

Eine einzigartige Sternstunde in der Kölner Philharmonie

Von Andrea Matzker

Als Maestro Riccardo Muti pünktlich genau zwei Stunden vor Beginn der großen Messa da Requiem von Giuseppe Verdi am Künstlereingang der Philharmonie erschien, warteten dort bereits unzählige Autogrammjäger und ca. 300 Aspiranten auf Restkarten oder Stehplätze geduldig vor dem Haus. Die Schlange reichte fast bis zum Rhein hinunter. Zur Verwunderung aller Fans kam der Meister völlig unprätentiös allein und ohne jegliche Begleitung und bahnte sich mild lächelnd einen Weg durch die Massen. Der gesamte riesige Musikapparat von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks war erst soeben aus München angereist. Das Publikum in der Philharmonie, die bis auf den letzten Platz bereits wochenlang ausverkauft war, wartete mit Spannung auf den Auftritt Mutis im Konzertsaal. Als er endlich nach Orchester, Chor und Solisten auftrat, wurde er mit brandendem Applaus empfangen. Als er den Taktstock hob, hätte man eine Stecknadel fallen hören können, es schien, als ob das gesamte Publikum den Atem anhielt. Und dies während der ganzen 100 Minuten des Requiems. Muti verzauberte die Menschen mit seiner zurückhaltenden, tiefgehenden und feinen Interpretation Verdis derart, dass viele Zuschauer Tränen in den Augen hatten. Alle waren komplett in seinem Bann. Dafür spendete das Publikum auch zehn ganze Minuten stehende Ovationen, Bravo-Rufe und donnernden Applaus für Orchester, Chor, Sopran Krassimira Stoyanova, Mezzosopran Anita Rachvelishvili, die für die erkrankte Elina Garanca eingesprungen war, Tenor Francesco Meli, Bass Riccardo Zanellato und Riccardo Muti! Vielleicht war Muti gerade an diesem Tag auch so besonders mitreißend, weil der 4. November der Feiertag der nationalen Einheit in Italien ist, für die Verdi sich bereits selbst intensiv eingesetzt hatte. Nicht umsonst stammt auch von ihm die italienische Nationalhymne. Im Anschluss an das Konzert meinten auch einige Musiker des Bayerischen Symphonieorchesters selbst, dass Muti heute so besonders bewegend dirigiert habe. Es war auch ihnen aufgefallen. Treue Philharmonie-Besucher, die seit fast 30 Jahren regelmäßig zu Konzerten kommen, sagten, noch nie etwas derartig Wunderbares gehört und erlebt zu haben. Zur großen Freude der Fans gab der Maestro im Anschluss noch Autogramme im Foyer der Philharmonie, wo sich eine ebenso lange Schlange von Wartenden gebildet hatte, wie zu Beginn vor dem Haus. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Konzertabend der entschiedene Höhepunkt der Saison und eine unvergessliche Sternstunde für Köln und die Philharmonie war.

Inszenierung mit psychologischem Tiefgang im Theater KammerSPIELCHEN

Autor: Christian Dick

Foto: Edmund Willms (als Abel Znorko) und Stephan Tacke-Unterberg (als Erik Larsen) (Aufnahme: Wilfried Schröder)

Eric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960 in Sainte-Foy-lès-Lyon, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in Paris. Er lebt heute in Brüssel. Mit seinen kleinen Erzählungen über die großen Religionen der Welt wie »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran«, »Oscar und die Dame in Rosa« oder »Das Kind von Noah« wurde er international berühmt und gehört zu den erfolgreichsten Gegenwartsautoren in Frankreich. Seine Werke wurden in 40 Sprachen übersetzt und haben sich mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Mit einem eigenen Theater in Paris, das er 2012 erwarb, erfüllte sich Eric-Emmanuel Schmitt einen langersehnten Traum.

Ein Stück ganz anderer Art, aber mit ebenso viel Tiefgang wie die anderen Werke des Autors steht auf dem Programm des Theater KammerSPIELICHEN in Mettmann, Solingen, Wuppertal und Oberhausen. Der Titel  heißt „Enigma“, und hierbei handelt es sich um einen Theaterstoff mit extremem psychologischen Tiefgang. Ebenso wie in dem Film „Enigma – eine uneingestandene Liebe“ spielen auch in dieser Bühnenfassung die Enigma-Variationen, ein Orchesterwerk (op. 36) des britischen Komponisten Edward Elgar eine zentrale Rolle. Im Vordergrund stehen zwei Charaktere,, der renommierte Schriftsteller Abel Znorko und der Lokaljournalist Erik Larsen, die so unterschiedlich sind, dass sie sich ganz einfach extrem aneinander aufreiben müssen.  Znorko ist völlig verschroben und extrem menschenscheu und gegenüber Fremden auch feindlich eingestellt, was daher resultiert, dass seit Jahren wie ein Einsiedler auf der norwegischen Insel Rösvannoy lebt. Er musste sich schon sehr herablassen, um auf Grund des Erscheinens seines neuen Romans Erik Larsen ein  Interview zu gewähren, was bei  Znorko estremen Seltenheitswert hat. Trotz dieses Zugeständnis macht Znorko allerdings keinen Hehl daraus, dass er eine Antipathie gegenüber Journalisten hegt, was er Larsen auch deutlich zu verstehen gibt, und daher muss Larsen sich regelrecht schikanieren und demütigen lassen. Larsen will einige Male die Brocken hinwerfen und das Interview beenden, doch Znorko macht es ihm unmöglich, zu gehen. Irgendetwas scheint im Raum zu stehen, was die beiden Männer verbindet. Was das ist, darüber kann das Publikum bei dieser spannenden und sehr gelungenen Inszenierung von Regisseur Marc Ossenbrink zwei  Stunden lang mitfiebern und miträtseln. Die Schauspieler Edmund Wilms als Schriftsteller Abel Znorko und Stephan Tacke-Unterberg als Journalist Eric Larsen sind bei diesem Stück extrem gefordert, weil die Dialoge sehr lang und tiefgehend sind und die Darsteller gleichzeitig auch darstellen, wie sehr die Dialoge die dargestellten Figuren innerlich aufreiben.

„Enigma“ wird an folgenden Terminen aufgeführt:

Mettmann

KammerSPIELCHEN Mettmann

Poststr. 15

40822 Mettmann

Sa, 30. September 2017, 20 Uhr

in Solingen-Gräfrath

KammerSPIELCHEN Solingen

Gerberstr. 8

42653 Solingen

Fr, 06. Oktober 2017, 20 Uhr

Fr, 13. Oktober 2017, 20 Uhr

So, 15. Oktober 2017, 15 Uhr

Oberhausen

KammerSPIELCHEN im Gdanska Oberhausen,

Am Altmarkt ​

Eingang: Gutenbergstr. 8

46045 Oberhausen:

Fr, 20. Oktober 2017, 20 Uhr

Sa, 28. Oktober 2017, 20 Uhr

in Wuppertal: (Mallack 11 42281 Wuppertal)

Sa, 02. Dezember 2017, 20 Uhr

Sa, 09. Dezember 2017, 20 Uhr

So, 10. Dezember 2017, 18 Uhr

Weitere Informationen zum Theater KammerSPIELCHEN sind unter folgendem Link im Internet zu finden: http://www.theater-kammerspielchen.de/