Archiv der Kategorie: Messen – Kongresse

Düsseldorf wird zur drupacity

Zahlreiche Aktionen bringen die drupa-Highlights in die Stadt

Wenn das Düsseldorfer Messegelände während der drupa (31. Mai bis 10. Juni) wieder zum Hotspot der Print-Media-Branche wird, heißt auch die Stadt die hunderttausenden Besucher aus aller Welt herzlich willkommen. Düsseldorf erstrahlt bei zahlreichen Aktionen in Rot, die Rheinmetropole wird zur drupacity. Ziel dieser gemeinsamen Initiative von Messe Düsseldorf und Destination Düsseldorf ist es, das Messethema in der Stadt sichtbar, aber vor allem auch erlebbar zu machen. Ob rollendes 3D-Labor oder Modekollektion aus Papier: Nicht nur an die internationalen Besucher, sondern auch an die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger richten sich attraktive Angebote, die die Kernthemen der drupa innovativ, kreativ und auch für den interessierten Laien verständlich vermitteln. „Düsseldorf beweist mit vielen Veranstaltungen, dass sich die Stadt und ihre Bürger mit dem Messethema identifizieren. Das fördert die Standortbindung“, sagt Boris Neisser, Geschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Destination Düsseldorf. „Es freut uns daher sehr, dass die Initiative auf so große Resonanz stößt und die Düsseldorfer Dienstleistungsbranche sich aktiv einbringt.“ Über 50 Partner aus Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Transportgewerbe unterstützen drupacity mit vielfältigen Aktionen – von einem „Marktplatz der Papierkunst“ über innovative 3D-Projekte bis hin zu sogenannten drupabases in Hotels.

Willkommen, welcome, bienvenue

Schon bei ihrer Ankunft sollen sich die Besucher in der Landeshauptstadt wohl fühlen: Sie werden durch freundliche drupaulas und drupauls, ganz in Rot gekleidete Begrüßungsteams, persönlich am Düsseldorfer Flughafen und am Hauptbahnhof empfangen und sogar mit einer eigenen Testimonial-Kampagne auf Großflächenplakaten begrüßt. Es handelt sich bei den Testimonials bewusst nicht um Prominente, sondern um Vertreter einzelner Berufsgruppen, die die drupa-Gäste mit individuellen Zitaten herzlich willkommen heißen. Dass nicht nur die Liebe durch den Magen geht, sondern auch „der Druck“, zeigen die druPRINTen der Bäckerinnung. Das traditionsreiche Gebäck, bedruckt mit drupacity-Logo und Düsseldorf-Motiv, wird in 100 Filialen der Handwerksbäcker als schmackhaftes Souvenir verkauft, als Give-Away an Flughafen, Hauptbahnhof, auf dem Messegelände und in Hotels verteilt.

Wolfgang macht mobil: Ein Bus als rollendes Labor

Besondere Aufmerksamkeit wird sicher „Wolfgang“ genießen: ein Berliner Doppeldeckerbus, den das GoetheLab der FH Aachen zu einem mobilen 3D-Drucker-Labor umbauen ließ. Er bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Additive-Manufacturing-Technologie, also des 3D-Druckens, aus dem Labor in die Stadt, macht Technik verständlich und erlebbar. An acht Computerarbeitsplätzen samt 3D-Druckern können die Besucher lernen, wie sie ein Objekt, das später dreidimensional gedruckt werden soll, virtuell konstruieren. Zusätzlich verfügt der FabBus, eine Zusammensetzung aus den Worten „Fabber“ und „Bus“, über einen Showroom mit Fachbüchern zum Thema, einen Loungebereich und eine Kaffee- und Teebar. Seinen Spitznamen verdankt „Wolfgang“ übrigens Deutschlands berühmtestem Dichter in Anlehnung an das GoetheLab in der Aachener Goethestr.

Vielfältiges Aktionsprogramm

Das drupa Highlight-Thema 3D-Druck ist darüber hinaus in der gesamten Innenstadt in Shopping-Malls und großen Kaufhäusern, aber auch am Flughafen allgegenwärtig. Hier können Besucher auf der Aktionsfläche „Win your twin“ in der Check-In Halle 100 persönliche 3D-Figuren gewinnen. In den Schadow-Arkaden kann man u.a. erleben, wie an sogenannten Delta-Towern über die gesamte Messe-Laufzeit der Düsseldorfer Fernsehturm entsteht oder in nur 20 Minuten Give-Aways produziert werden: kleine Gespenster, die in der Dunkelheit leuchten. In der Galeria Kaufhof am Wehrhahn erhält der Gewinner eines Malwettbewerbs das Objekt seiner Zeichnung später in 3D. Bei Breuninger begrüßt ein Riesen-Macaron die Besucher, die Wissenswertes rund um den Lebensmitteldruck erfahren.

Außergewöhnliches aus dem Werkstoff Papier zeigen weitere attraktive Ausstellungen an der Kö: So stellt das stilwerk unter dem Namen „Marktplatz der Papierkunst“ Arbeiten verschiedener Künstler aus, während man am Kö-Bogen die Kunst des Papierreißens bei Mr. Lo’s Papershow erleben kann. Die Kö-Galerie präsentiert eine besondere Mode-Kollektion aus Papier, entworfen von Studenten der Mediadesign Hochschule Düsseldorf. Das Thema der Kollektion wird sich an dem diesjährigen Slogan der drupa „touch the future“ orientieren. Weitere Ausstellungen und Vorträge runden das Programm ab.

Service wird in der drupacity großgeschrieben

Zahlreiche drupartner aus Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel bieten den Messebesuchern in sogenannten drupabases speziell gekennzeichnete Treffpunkte, in denen die Gäste vor und nach dem Messebesuch verweilen können und aktuelle Informationen finden. Für das leibliche Wohl ist in den drupabases ebenfalls gesorgt: Das Spektrum reicht von kostenfreien Snacks über tägliche Verkostungen in Gourmetzonen bis hin zu roten drupacity-Begrüßungscocktails oder rotem Altbiereis bei Rückkehr ins Hotel. Mit der Einrichtung von Tax Free Service Points und mehrsprachigem Verkaufspersonal stellt sich der Einzelhandel auf die zahlreichen internationalen Besucher ein. Zur Erinnerung an ihren Aufenthalt gibt es für alle drupa-Gäste natürlich auch das passende Souvenir: In den Touristinformationen ist das Wahrzeichen der Stadt, der Düsseldorfer Radschläger, als rote 3D-Figur erhältlich.

Gut zu wissen

Beach Banner mit Aufdruck „welcome to drupacity düsseldorf“ weisen an den jeweiligen Standorten auf die Aktionen in der Innenstadt hin. Für die passende musikalische Einstimmung sorgt der neue drupa-Song „drupa is in town again“: Der Düsseldorfer Musiker und Komponist Dieter Falk hat die drupa-Hymne geschrieben, Soul-Sängerin Bonita Niessen lässt es grooven. Der Song wird überall in der Stadt zu hören sein, u.a. in Kaufhäusern und Hotels. Der City Guide Düsseldorf Inside fasst das Programm von drupacity übersichtlich zusammen. Weitere Informationen unter www.drupacity.de.

Ein Weltstar zu Gast auf der Internationalen Möbelmesse

 

Sophia Loren auf der Grand Opening Party zur IMM    Matzker_klein

Foto: Sophia Loren stand in Köln im Rahmen der IMM 2015 im Rampenlicht(Aufnahme: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Die diesjährige Internationale Möbelmesse wurde von dem Luxus-Betten-Hersteller DeRucci mit einer Grand-Opening-Party in der Kölner Flora eröffnet. Den nötigen Glamour brachte ein italienischer Weltstar auf den roten Teppich: Sophia Loren, die ungeachtet ihrer unglaublichen 80 Jahre nach wie vor über eine große Ausstrahlung und viel Charme verfügt, weswegen das Presseaufgebot vor Ort an diesem Abend mit mehr als 80 Fotografen und Filmteams aus aller Welt außergewöhnlich groß war. Für alle Anwesenden war es völlig überraschend und ungewöhnlich, dass ein veritabler Star dieser Größenordnung sich heutzutage so viel Zeit für die Presse und deren Extrawünsche nahm. Fast scheu und absolut nicht eingebildet warf sie Handküsschen in die Runde, strahlte, hielt sich scherzhaft wegen der begeisterten, sehr lauten Zurufe einmal kurz die Ohren zu und gab bereitwillig, ausführlich und sehr freundlich Antwort auf die Fragen der Redakteure der diversen Fernseh-Teams und einschlägigen Boulevard-Magazine. Nach dem Geheimnis ihrer Schönheit befragt, sagte sie ganz einfach, dass sie mit ihrem Umfeld und ihrer wundervollen Familie überglücklich sei und außerdem viel Wert auf guten Schlaf lege, was den Bettenhersteller natürlich in höchstem Maße erfreute. An der Party mit 600 VIPs selbst nahm sie nicht lange teil, sondern zog sich bald wieder mit ihrer Entourage zurück, nachdem sie einen italienischen Restaurantbesitzer aus Köln und glühenden Verehrer von ihr noch mit einem gemeinsamen Foto auf der Terrasse der Flora beglückt hatte.

Besuch der Boot 2015 in Düsseldorf sehr zu empfehlen

Autor: Christian Dick

Zum 46. Mal findet in dieser Woche die größte Yacht- und Wassersportmesse der Welt in Düsseldorf statt. Was hier geboten wird, ist wirklich gigantisch. 1.741 Aussteller aus 57 Ländern vom 17. bis 25. Januar präsentieren alles, was für Freizeit- und Sportaktivitäten auf dem Wasser interessant ist. Ganz gleich, ob man als Segler oder Motorbootfahrer die Freiheit auf dem Wasser genießen möchte, auf dem Surfboard über Wellen gleiten will oder Entspannung mit Schnorchel und Maske unter Wasser sucht.

Internationalität der Boot ist phänomenal

Das Angebot an Yachtpremieren und Produktneuheiten erstreckt sich über 17 Messehallen mit insgesamt 213.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. 450 Werften, Importeure und Händler zeigen einen repräsentativen Querschnitt des Weltmarkts für Boote und Yachten und präsentieren die neuesten Trends. 1.700 große und kleine Schiffe stehen zur Auswahl, von der Jolle bis zur millionenschweren Luxusyacht.

Der Marktplatz boot Düsseldorf ist in diesem Jahr so international aufgestellt wie nie zuvor in seiner Geschichte. Erstmals überflügeln die ausländischen Aussteller die deutschen Beteiligungen bei Anzahl und Ausstellungsfläche. 885 Unternehmen aus dem Ausland haben in den Düsseldorfer Messehallen rund 50.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche gebucht. Größte ausländische Ausstellernation sind die Niederlande, gefolgt von Italien, Frankreich und Großbritannien.

Mitmachen, ausprobieren und Spaß haben!

Das boot-Motto „360° Wassersport erleben“ lädt an allen Messetagen zu Wassersportaktivitäten unter Hallendächern ein. 20 Erlebnis- und Themenwelten warten auf die Besucher, von der Beach World bis zum Segel Center, darunter fünf Aktionszentren mit Indoor-Pools, Tauchbecken, künstlichen Fluss- und Bachläufen. Nahezu jede Wassersportart kann ausprobiert werden: Segeln, Tauchen, Stehpaddeln, Wakeboarden, Kanufahren oder die Angelrute schwingen!

Treffpunkt der Trendsportszene

In der Beach World in der Messehalle 1 trifft man die Promis der Trendwasser-sportszene und kann angesagte Sportarten wie Wakeboarden und Stehpaddeln auf dem 1.000 Quadratmeter großen Pool ausprobieren. Im Simulator-Park finden Kiter, Windsurfer und Wellenreiter verschiedene Trainingsgeräte für Trockenübungen und die wichtigsten Manöver. Professionelle Trainer geben ihnen dabei die besten Tipps. Am Kite-Simulator geht’s ab in die Luft – bis knapp unter die Hallendecke. Und im Frontloop-Simulator rotiert der Surfer in einer Art „Hamsterrad“ aus eigener Kraft vorwärts.

Weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse www.boot.de.

 

Photokina 2012

Von Andrea Matzker

 

Foto: BARBARA KLEMM beim Leica-Event auf der photokina (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Foto: Nick Ut mit dem damaligen Napalm-Opfer Kim Phuc, von seinem berühmten Foto von 1972, natürlich mit seiner Leica (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Rund 1100 Unternehmen aus 41 Ländern stellten auf der diesjährigen Photokina aus, und 185.000 Besucher kamen. Leica hatte den sensationellsten Stand der Messe mit einer großen Bilderschau und sorgte für aufsehenerregende Events. Exklusiv für 1200 Leica-Mitarbeiter und ausgezeichnete Photographen, wie Barbara Klemm oder Nick Ut, trat Seal zum Auftakt der Messe am Stand von Leica in einem Livekonzert gemeinsam mit Till Brönner auf. Nick Ut, dessen weltberühmtes Photo von 1972 aus dem Vietnam-Krieg mit dem Napalmopfer Kim Phuc bei Leica ausgestellt wurde, kam in Begleitung der Hauptdarstellerin seines Photos, die inzwischen Ärztin geworden ist und sich als Friedensaktivistin und UNESCO-Botschafterin engagiert.

Foto: SEAL (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

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Erfolgreiche Halbzeit-Bilanz der drupa 2012

Foto: Druckmaschine der Firma OMET (Aufnahme: Christian Dick)

Autoren: Christian Dick und Ralf Roeb

„Rund 170.000 Besucher aus 115 Ländern“ – der Chef der Düsseldorfer Messe Werner Dornscheidt war stolz, dies zur Halbzeit der weltweit größten Messe für Druckerzeugnisse in Düsseldorf, der drupa 2012, verkünden zu können.

Nach den schwierigen Jahren der Finanz- und Wirtschaftskrise, ist die Druckbranche jetzt wieder deutlich im Aufwind, wovon der erfolgreiche Abschluss kukrativer Geschäfte auf der drupa 2012 zeugt. So hat etwa die Firma Consolidated Graphics 10 der neuen B2-Format Indigo 10000-Druckmaschinen gekauft und das MediaCenter Rotterdam hat 4 Digitaldruckmaschinen der Firma Canon gekauft.

Erfolgreich am Markt agiert insbesondere die israelische Firma Landa Corporation. Firmenchef Benny Landa ist schon lange ein Visionär auf dem Gebiet des Digitaldrucks. Seinem maßgeblichen Einfluss ist die Richtung zu verdanken, in die sich die Graphikindustrie in den letzten drei Jahrzehnten entwickelt hat. Er war damit Trendsetter und hat ein Umdenken im organisatorischen Beriech und in den Arbeitsabläufen bewirkt. Wenngleich der geistige Vater des „digitalen Offsetdrucks“ seinen Rückzug aus dem operativen Geschäft der Firma Hewlett Packard vollzogen hat, gibt er jedoch aktuell immer noch der Innovation eine starke Schubkraft. Benny Landa hatte die Sparte Indigo an die Firma Hewlett Packard verkauft, um sich ganz der Erforschung der Nanotechnologie im Hinblick auf Sonnenergie zu widmen. Nun ist die Landa Corporation wieder in die Druckindustrie eingestiegen. Die Firma bietet nunmehr kommerziellen Druck, Verpackungsdruck und Verlagsdruck an. Geradezu revolutionär auf dem Markt ist die Nanographische Druckmaschine S 10, einer der Publikumsmagneten der drupa 2012.

Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG und Präsident der drupa 2012, zog beim Empfang anlässlich der Halbzeit der Messe ebenfalls eine sehr erfreuliche Bilanz und machte deutlich, dass der die Druckbranche sich im Zeitalter der Globalisierung völlig neu ausgerichtet hat. So liege China bei den Anbietern auf der drupa mit Deutschland auf demselben Niveau, dahinter kämen die USA, dann die Arabischen Länder, so dass man von einem Arabischen Frühling auch in der Druckbranche sprechen könne, und schließlich folge Japan, erklärte Schreier.

Generelle Trends auf der Messe sind höchste Qualität bei den Geräten, höchste Präzision und hohe Geschwindigkeiten, vobm zum Beispiel 120 Farbseiten oder 200 Metern pro Minute, und, wie im Fall der italienischen Firma OMET, Maschinen, die eine Produktionsstrecke aufweisen, auf der sämtliche Druckverfahren, wie Offsetdruck, Siebdruck, etc. ausgeführt werden kann. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine nicht unerhebliche Rolle. So hat etwa das in Dresden ansässige Unternehmen Kama GmbH Druckmaschinen im Angebot, die 25 Prozent weniger Energie verbrauchen.

Foto: die Maschine ProCut 74 der KAMA GmbH (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: rechts im Bild: die Geschäftsführer der KAMA GmbH Marcus Tralau und Steffen Pieper bei der Vorstellung ihrer neuer Maschinen (Aufnahme: Christian Dick)

Weiterführende Informationen finden Sie unter der Internetadresse www.drupa.de.

Kölner Treff auf der ProWein 2012

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Foto: Claudia Stern gratuliert auf der Prowein Emanuele Rabotti, Agostino Cavallo, Maurizio Felluga zum Geburtstag und 25. Jubiläum (Aufnahme: Andrea Matzker)

Foto: 25 Jahre Agostino Cavallo und Beatrice Lorenz aus Köln auf der Prowein (Aufnahme: Andrea Matzker)

Die Kölner Firma Lorenz und Cavallo, die dafür bekannt ist, seit Jahren einen der schönsten und gastlichsten Stände auf der  Messe ProWein in Düsseldorf zu haben, feiert in diesem Jahr gleich zwei große Ereignisse: Einmal ihr 25. Jubiläum, und zum Zweiten gleich zwei Geburtstage auf einmal direkt zur Eröffnung der ProWein. Firmenchef Agostino Cavallo feiert gemeinsam mit einem seiner ältesten Freunde, dem Besitzer des weltberühmten Weingutes Livio Felluga (das „mit der schönen Landkarte“ auf dem Etikett), Maurizio Felluga, Geburtstag. Da sie wegen des großen Andrangs auf der Messe keine Zeit haben, außerhalb oder abends zu feiern, gibt es ein Gläschen während der Arbeit am Stand. Vater Livio Felluga, der Gründer der Firma, kann leider persönlich nicht dabei sein, erfreut sich aber mit seinen 98 Jahren bester Gesundheit.  Vor 25 Jahren waren Agostino Cavallo und seine Frau Beatrice Lorenz die ersten, die Felluga entdeckten und nach Deutschland importierten. Heute ist dieser Name aus keinem Edelrestaurant mehr wegzudenken. Auch die zweite Generation –  Sohn Valentino Cavallo ist erfolgreich aufgestellt – arbeitet mit Freuden im gleichen Metier. Direkt im Anschluss an die ProWein macht er ein zweimonatiges Praktikum bei Maurizio Felluga, bevor er dann voll bei den Eltern mit einsteigt und sich seinen Wunschtraum erfüllt: Eine typische „Cantina italiana“ mit hervorragenden Weinen und köstlichen Spezialitäten zu eröffnen. Zum Gratulieren kam auch die Kölner Gastronomin und Eventmanagerin Claudia Stern auf den Messestand.

Foto: Agostino Cavallo und Maurizio Felluga feiern gemeinsam Geburtstag auf der ProWein (Aufnahme: Andrea Matzker)

Foto: Valentino Cavallo mit Produkten von La Tunella (Aufnahme: Andrea Matzker)

Die ProWein hat bis zum 6. März für das Fachpublikum geöffnet. Informationen gibt es unter Internetadresse www.prowein.de.

Die 6. eat&STYLE in Köln


 

Foto: Stefan Wiertz mit Wildente auf der eat&STYLE (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Von Andrea Matzker

 

Zum sechsten Mal öffnete die eat&STYLE in der Messehalle 6 ihre Pforten für Genießer, Gourmets, Hobbyköche, Profis und allgemein an Genussmitteln Interessierte. Über 200 Aussteller zeigen die neuesten Trends um Essen, Trinken, Kochen, Grillen, Küchengeräte und Einrichtungen. Bekannte Fernsehköche, wie Johann Lafer, Alexander Herrmann, Tim Mälzer, Stefan Marquard oder Stefan Wiertz zeigen ihr  Können und verraten ihre Tricks und Tipps in Liveshows auf großen Kochbühnen und geben Autogramme. Einer der letzten Messerschleifer der Nation, Stefan Schönfeld vom Eigelstein in Köln, wetzt die Klingen und präsentiert Koch-, Schinken- und Brotmesser allerbester Güte mit kunstvoll gefertigten Griffen aus den berühmten „Briccole di Venezia“, dem originalen Holz der Gondel-Pfähle der Lagunenstadt, in deren Harry’s Bar die Tradition der großen Starköche überhaupt erst begann. Großes Thema dieser Messe ist die Männerwelt des Kochens: „Männer kochen anders.“ Das zeigen sie auch, indem sie das gesamte Koch- und Lifestyle-Magazin für Männer, „BEEF!“, auf der Messe nachkochen. Im Außenbereich gibt es dementsprechend einen 6 Meter langen Grill, bei dem jeder Meter mit Fleisch für 1000 Euro bespickt ist. Dort ist auch die Naturmetzgerei Hennes von der Kölner Severinstraße zu finden, die nicht allein mit ihrer einzigartigen Tafelspitz-Sülze Aufsehen erregt, sondern auch leckere Cranberry-Leberwurstbrote anbietet. Kontrapunkt zu der Herrenwelt bildet die rührige Kölner Gastronomin Claudia Stern mit diversen Partnern in ihrem rot-weiß gestalteten Design-Bereich „Köln ist ein Genuss“, wo sie eigene Köstlichkeiten servieren lässt. Über 30.000 Besucher aus dem In- und Ausland haben die Messe besucht, die bis zum 6. November gedauert hat, besucht.

 

Foto: Claudia Stern auf der eat&STYLE (Aufnahme: Andrea Matzker)

ANUGA – großer Besucherandrang beim Italienischen Abend

 

Foto: Caffè Gioia – der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, Außenminister Guido Westerwelle und der italienischen Minister für Agrar-, Ernährungs- und Fortspolitik Romano (Aufnahme: Andrea Matzker)

Foto: Besichtigung Anuga – der italienische Minister Romano, Außenminister Guido Westerwelle und der Kölner OB Roters (Aufnahme: Andrea Matzker)

Die ersten beiden Tage der ANUGA waren überaus erfolgreich. In Scharen strömten bereits am Eröffnungstag die Besucher zu dieser größten Fachmesse der Lebensmittelwirtschaft der Welt. Und die Gäste kommen von allen Kontinenten. Die ANUGA ist damit eine Plattform der interkulturellen Kooperation.

Der deutschen Außenminister Guido Westerwelle lobte in seiner Rede im Rahmen der Eröffnung am Samstag das Partnerland Italien, das mit rund 1.000 Unternehmen vertreten ist – 200 mehr als aus Deutschland. „Wir in Europa wissen eigentlich gar nicht, wie gut es uns geht. Lebensqualität wird besonders im Rheinland groß geschrieben. Wer möchte auf italienischen Wein, Olivenöl, Latte Macchiato verzichten?“, erklärte Westerwelle und fuhr fort „Genuss, die Ernährung zusammen mit der Landwirtschaft machen unsere Lebensqualität aus.“ Westerwelle unterstrich besonders die Bedeutung der mittelständischen Wirtschaft. Dieser müsse die Außenpolitik weltweit Türen öffnen und diese Möglichkeit biete die ANUGA.

Francesco Saverio Romano, der italienische Minister für Agrar-, Ernährungs- und Forstpolitik, hob hervor, dass die italienische Ernährungswirtschaft trotz der Wirtschaftskrise erfolgreich sei. Vor allem verwies er auf die konsistenten Regeln und die Lebensmittelsicherheit, für welche die italienischen Lebensmittelproduzenten stehen. Das Hauptziel sei es, Transparenz für die Verbraucher zu schaffen.

Jürgen Abraham, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Ernährungsindustrie e. V. betonte, dass in der Ernährungsindustrie vor allem mittelständische Unternehmen auf dem Markt sind.

Friedhelm Dornseifer, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Lebensmittelhandels, unterstrich mit Verweis auf den aktuellen Film „Taste zu Waste“, dass zu viele Lebensmittel weggeworfen werden.  Weiterhin appellierte er eindringlich an die Politik, keine bürokratischen Hürden aufzubauen und nannte beispielhaft die Novelle des Futtermittelgesetzes und die Reform des Verbraucherschutzgesetzes, bei der eine übermäßige Auskunftspflicht beabsichtigt sei.

Autor: Christian Dick

Ernährungsmesse ANUGA in Köln – Italien im Mittelpunkt

Vom 8. bis 12. Oktober 2011 findet in Köln die weltweit führende Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie ANUGA statt. In diesem Jahr ist Italien das Partnerland. Pizza, Pasta, italienischer Käse, italienische Wurstspezialitäten und italienischer Wein gehören fest zur deutschen Kultur. Federführend für die Vertretung der Interessen der italienischen Wirtschaft ist das Italienische Institut für Außenhandel. Es wird auf der ANUGA präsent sein. Informationen über das Institut sind unter der Internetadresse www.italtrade.com/countries/europe/germany/index.htm zu finden. Über das Angebot und das Rahmenprogramm der ANUGA kann man sich auf der Website www.anuga.de ausführlich informieren.

Autor: Christian Dick

ProWein in Düsseldorf

Vom 27. bis zum 29. März findet im Düsseldorfer Messegelände die Internationale Messe für Wein und Spirituosen ProWein statt. Am ersten Messetag war der Andrang sehr groß.

Außer Weinen werden die Besucher darüber informiert, welche Speisen am besten zu welchen dargereicht werden sollten. So harmoniert zum Beispiel Rotwein sehr gut mit Schokolade. Sehr erfrischend, gerade für das Frühjahr und laue Sommerabende, ist insbesondere der Grüne Veltliner, der von der Weinkellerei Lenz Moser aus Österreich auf der ProWein angeboten wird. Zu dem Wein werden Original-Wiener Schnitzel, Wachtel und Dorade gereicht und als Dessert gibt gestopfte Perlhuhnbrust mit Kirschen und einen exzellenten Dessertwein.

Besonders hervorzuheben sind die Weine, die am Stand der kroatischen Weinbauern präsentiert werden. Diese sind durchweg sehr fruchtig und haben einen guten Abgang. Unter den kroatischen Weinen haben es besonders die Jahrgänge 2008 und 2009 besonders in sich, da in diesen Jahren die Sommer sehr heiß waren und diese Weine einen Alkoholgehalt um die 14 Volumenprozent aufweisen.

Zu den Hits der ProWein gehören weiterhin auch Weine aus Chile und Neuseeland. Die Messe ist ganz sicher einen Besuch wert. Nähere Informationen gibt es auch unter der Internetadresse www.prowein.de .

Autor: Christian Dick