Archiv der Kategorie: Neuss

Grandioses Finale der UNICEF Gala in Neuss

Das große Finale der UNICEF Gala im Crowne Plaza Hotel in Neuss (Fotos, copyright Christian Dick)

Autor: Christian Dick

37 Jahre lang hat Heribert Klein seit seiner Zeit als Pressesprecher der Dresdner Bank und später als Pressesprecher der Commerzbank in Düsseldorf UNICEF Galas organisiert. Angefangen hat alles mit der UNICEF Gala in der Stadthalle Hilden. Damit ist dies die längste UNICEF-Gala dieser Art in der Welt. Nun fand im Crown Plaza Hotel Düsseldorf-Neuss das große Finale der UNICEF Gala statt. Heribert Klein war mit der Dresdner Bank und später mit der Commerzbank 30 Jahre lang Gastgeber der Tanz & Tennis-Gala und vier Jahre lang Gastgeber der UNICEF-Gala in Neuss. In den 37 Jahren konnte Heribert Klein 287 Künstler aus 97 Ländern für die UNICEF-Galas gewinnen. Über 4 Millionen Euro wurden dadurch für den guten Zweck eingenommen. Nun endet eine Ära und in Neuss fand ein grandioses Finale statt. Dass nun die Commerzbank zum Ende des Jahres ihr Engagement für UNICEF beendet, stimmte Heribert und die 700 Gäste traurig, jedoch sagte der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer in einem Grußwort zu, sich auch weiterhin in der Stadt Neuss für Kinder in Not für UNICEF einsetzen zu wollen. Heribert Klein ist um einen neuen Kooperationspartner bemüht. Ans Aufhören denkt er keineswegs. Denn dem unvergessenen UNICEF-Weltbotschafter Sir Peter Ustinov hat er einst versprochen „So lange ich gesund sein darf, werde ich mich für Kinder in Not – für UNICEF, einsetzen.“

Foto: Heribert Klein, Organisator der UNICEF Galas in Neuss, Hilden und Köln (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Heribert Klein und der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Fotoa: Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter der Commerzbank Neuss (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Das Menü, das an diesem Abend kredenzt wurde, war vom Feinsten. Als Vorspeise gab es ein grünes Schaumsüppchen von der Markerbse und eine gebratene Riesengarnele kreiert von Mario Müller, Bankett Chef des Hotels. Als Hauptspeise wurden Tranchen von Argentinischen Rinderfilet mit Honig-Majoran Jus mit Mikado vom Wurzelgemüse und und Kartoffel-Steinpilztörtchen serviert, kreiert von Daniel Pantoja, Sous Chef des Hotels. Als Dessert gab es Schokoladen-Nusskrokrant, Vanille-Baby-Birne und Kirschgel, kreiert von Andrea Weber, Chef Patissier Hotels.

Und hier noch einige Bilder des Abends.

Foto: Sie sangen gemeinsam das Lied „Halleluja“ von Leonard Cohen: Drei Finalisten der Fernsehshow „Voice Kids“: Marie-Sophie Keßler, Matteo Colella und Chiara Schörghofer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Der Weltklasse-Tenor Ricardo Tamura aus Brasilien begeisterte das Publikum unter anderem mit „O sole mio“.

Foto: Ricardo Tamura (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

Während Ricardo Tamura sang, gab die Moder Dance Weltmeisterin & Europameisterin Maria Tolika ausn Griechenland eine Tanzeinlage.

Fotos: Maria Tolika bekam für ihre Tanzeinlage sehr viel Applaus. (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Seit acht Jahren mit von der Partie bei den UNICEF-Galas ist die philippinische Sängerin Stephanie Reese, die bereits in der Carnegie Hall aufgetreten ist und Hauptdarstellerin in den Musicals „Miss Saigon“ und „Glöckner von Notre Dame“ ist.

Foto: Stephanie Reese (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

Einen glänzenden Auftritt hatten drei „Special Guests from London“, C. G. Fraser, Steve Trowsell und Andy Frost, eine A capella Gruppe der Weltklasse.

Und schließlich begeisterte Gospel-Weltstar Eric Reed das Neusser Publikum.

Foto: Eric Reed (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

Unter den prominenten Gästen des Abends waren unter anderem der aus Neuss stammende Neusser Bundestagsabgeordnete und Bundesgesundheitsminister a. D. Hermann Gröhe (CDU) und seine Ehefrau Heidi Oldenkott-Gröhe.

Foto: Heidi Oldenkott-Gröhe und Hermann Gröhe (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

 

 

 

 

Neusser Bürger-Schützenfest 2017

Vom 26. bis 29. August 2017 findet in Neuss das bundesweit größte Schützenfest statt. Höhepunkt ist die große Parade am Sonntag, dem 27. August auf dem Neusser Markt, die live vom WDR im Fernsehen übertragen ist. Alle wichtigen Termine finden Sie unter folgendem Link:

http://www.schuetzenfest-neuss.com/service/terminkalender/

Das Programmheft zum Neusser Bürger-Schützenfest 2017 ist unter folgendem Link abrufbar:

http://www.schuetzenfest-neuss.com/wp-content/uploads/2017/08/Programmheft_2017.pdf

 

 

Wissenswertes im Clemens Sels Museum in Neuss

Kunsthistorische Seminare zur Sonderausstellung

Mit Beginn der kommenden Sonderausstellung „Geliebte Feinde – Symbolismus heute. Von

Peter Doig bis Thomas Schütte“ startet auch Carole Gries in eine neue Reihe ihrer kunsthistorischen Seminare im Clemens Sels Museum Neuss, Am Obertor. Jeweils mittwochs, 25. Oktober, 9. und 23. November sowie 7. und 21. Dezember 2016, 10.15 Uhr, und donnerstags, 27. Oktober, 10. und 24. November sowie 8. und 22. Dezember 2016, 10 Uhr, heißt es dann auch dort: „Geliebte Feinde – Symbolismus heute“. Im Schaffen vieler zeitgenössischer Künstler sind eine eigene Symbolsprache und eine besondere Bedeutung der Farben zu finden. In symbolisch aufgeladenen Bildern dienen sie der Darstellung seelischer Zustände, von Träumen und Visionen. Verschiedene künstlerische Positionen stehen für die Beschäftigung mit dem Unterbewussten und Rätselhaften. Alle Kunstinteressierten sind zum Gespräch in der aktuellen Sonderausstellung eingeladen.

Jedes Seminar dauert 90 Minuten und kostet 55 Euro pro Kurseinheit mit 5 Terminen, ein Quereinstieg ist jederzeit möglich. Weitere Informationen sind dienstags bis samstags, 11 bis 17 Uhr, sowie sonntags, 11 bis 18 Uhr, telefonisch unter 02131/904141 erhältlich.

CDU Neuss – Geerlings für „schonungslose Aufarbeitung“ der Wahlniederlage

Autor: Christian Dick

Ist dies nun ein Befreiungsschlag von Jörg Geerlings, dem Vorsitzender der CDU Neuss? Oder ist dies nur die Ruhe vor dem Sturm? Für den 30. September ist eine Mitgliederversammlung anberaumt, die die Aussprache über das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Neuss am 13. September 2015 zum Gegenstand hat.

Eines muss allen Beteiligten ganz klar. Hierbei kann und darf es für kein Mitglied aus dem Führungsteam der CDU Neuss darum, seine Pfründe zu sichern. Ein gutes Zeichen ist es schon, wenn Jörg Geerlings auf der Internetseite der Neusser CDU ankündigt „Wir werden die Niederlage bei der Bürgermeisterwahl schonungslos aufarbeiten. Wie Partei und Fraktion sich künftig aufstellen, wird von den Mitgliedern und gewählten Stadtverordneten entschieden.“ Dem Parteivorstand der Neusser CDU bläst augenscheinlich derzeit der Wind kalt ins Gesicht. Schon bei der Sitzung der Großen Fraktion der CDU diese Woche wurden Rücktrittsforderungen laut. In diesem Rahmen wollte sich allerdings noch niemand aus dem Vorstand der Neusser CDU dezidiert zur Zukunft äußern.

Gesellschaftliche Veränderungen in den Blick nehmen

Die CDU muss sich dringend neu erfinden. Und das vor allem programmatisch. Trotz des demographischen Wandelns und einer daraus resultierenden alternden Bevölkerung, müssen auch junge Menschen wieder verstärkt in den Blick genommen werden. Es kann, angesichts immer mehr Single-Haushalten, vielen Alleinerziehenden und vielen Patchwork-Familien, nicht mehr nur das klassische Familienbild bedient werden. Dann ist muss sich die CDU dringend etwas im sozialpolitischen Bereich überlegen. Es ist nämlich zu bedenken, dass es zwar die SPD mit Bundeskanzler Gerhard war, die die „Agenda 2010“ seinerzeit als „großen Wurf“ initiiert hat und damit viele ihrer Stammwähler verprellt hat. Aber heute ist es wieder so, dass Menschen, die sich sozial benachteiligt fühlen eher dazu tendieren, eine Partei aus dem linken Spektrum zu wählen, als die CDU. Und dies trotz einer Parteivorsitzenden und Bundeskanzlerin, die anscheinend lieber mit der SPD als mit der FDP in der Regierung in einem Boot ist. Die CDU vor Ort in den Kommunen täte also gut daran, in dieser Hinsicht ihren Arbeitnehmerflügel, die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft, wieder mehr zu aktivieren.

Infrastruktur lässt zu wünschen übrig

Aus Sicht der Radfahrer ist Neuss regelrecht vom linksrheinischen Düsseldorf abgeschnitten. Der Bau eines Radweges entlang des Neusser Hafenbeckens, beginnend nach dem Gebäude der Rheinlandversicherung, bis nach Düsseldorf-Heerdt wäre ganz sicherlich im Sinne vieler Bürger. Besonders viele junge Menschen verzichten bewusst auf ein Auto. Und das längst nicht nur aus Kostengründen. Das Radfahren kommt vor allem der Gesundheit zugute. Die Stadt Münster – das „Mekka“ der Radfahrer – hat übrigens die wenigsten Herzinfarkte in Deutschland. Man könnte also durch den Bau eines solchen Radweges und die damit verbundene Förderung der Gesundheit der Bürger nicht unerhebliche Kosten einsparen, nicht zuletzt um dem Trend entgegen zu wirken, dass heutzutage Kinder immer fettleibiger werden, weil sie zu wenig Bewegung haben. Für den Bau eines solchen Radweges spricht sich der künftige Neusser Bürgermeister Reiner Breuer (SPD) auf seiner Internetseite aus. Warum hat sich die CDU in 70 Jahren Regentschaft in Neuss und in 17 Jahren unter Bürgermeister Herbert dieses Thema nicht zueigen gemacht?

U 75 bis 1 Uhr fahren lassen

Es ist dringend geboten, dass Vertreter aus der Neusser Politik an die Rheinbahn herantreten und sich dafür stark machen, dass die U 75 an Werktagen bis 1 Uhr zwischen Düsseldorf und Neuss verkehrt.

Ebenfalls ist von großem Nachteil, dass die Rheinbahn die U 75 an Heiligabend ab 16 Uhr am Handweiser enden lässt. Sinnvoller wäre es, die U 75 auch in der Nacht zum 1. Weihnachtstag bis 2 Uhr fahren zu lassen, damit Personen, die in Neuss wohnen, die aber nicht motorisiert sind, die Möglichkeit haben, in Düsseldorf eine Christmette zu besuchen.

Busse der Neusser Stadtwerke – Fahrplan katastrophal

Den Fahrplan der Buslinien der Neusser Stadtwerke muss wirklich jemand konzipiert haben, der selber nie Bus fährt. Anders lässt sich nur schwer erklären, weshalb zum Beispiel die Linie 849 vom Hauptbahnhof zur Moselstraße am Samstagabend ab 21 Uhr nur noch einmal pro Stunde verkehrt und in den Sommerferien zwischen 8 und 18 Uhr nur zweimal pro Stunde statt dreimal eingesetzt wird, obwohl diese Linie nicht vorrangig Schüler befördert. Seitens der Politik würden sich viele Bürger hier ein verstärktes Engagement wünschen, denn diese Verkehrsplanung macht insbesondere vor dem Hintergrund keinen Sinn, dass man an der Rheydter Straße umfangreich neu gebaut hat und auch im Kamilluspark zum Konrad-Adenauer-Ring hin eine nicht unerhebliche Wohnbebauung stattfindet, was zur Folge hat, dass hier ein großer Bedarf in Bezug auf die Nutzung des ÖPNV besteht.

Gefahr zunehmender Exklusion

Da man Inklusion nicht per Gesetz verordnen kann, ist in vielen Bereichen darauf zu achten, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen nicht ausgegrenzt werden. So ist etwa in den Buslinien der Neusser Stadtwerke viel zu wenig Platz, wenn eine Person mit Rollator einen Bus benutzen will, aber wenn in diesem Bus bereits einer oder mehrere Kinderwägen sind. Großräumigere Busse wären hier keine schlechte Lösung.

Bis dato besteht keine Barrierefreiheit an den Bahnsteigen Blücherstraße und Hauptbhahnhof der Linie U 75. Rollstuhlfahrer haben hier keine gute Karten.

Ebenso sollten sich gerade die Kommunalpolitiker damit beschäftigen, dass bei vielen, oft noch sehr jungen Menschen die Integration in den Arbeitsmarkt nicht gelingt. So werden vielen ALG-II-Empfängern jedes Jahr Maßnahmen angeboten, die inhaltlich kaum voneinander abweichen. Auch darf es nicht es nicht sein, dass Menschen, die noch nicht einmal 40 sind und beispielsweise eine Umschulung zum Kaufmann im Gesundheitswesen mit Erfolg abgeschlossen haben, zwei Jahre der Umschulung nach wie vor keine Arbeit haben. Hier gibt es ein Verwaltungs-Problem und ein Vermittlungs-Problem. Eine Gesellschaft kann sich so etwas nicht leisten. Es besteht in diesem Bereich dringender Handlungsbedarf. Denn wie soll sonst in Zukunft die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt gelingen? Es bedarf hier pragmatischer Lösungsansätze.

Wie man sieht gibt es vielen Baustellen, die es in Zukunft zu beackern gilt. Man darf gespannt sein, wie sich die CDU Neuss hier positionieren wird. Mit dem Team, das die Verantwortung für eine krachende Wahlniederlage zu tragen hat, wird dies nur schwerlich machbar sein. Es braucht hier ganz klar frischen Wind, der nicht nur unter den Parteimitgliedern, sondern auch nach außen hin ganz deutlich spürbar wird. Nach so vielen Jahren, in denen die CDU unentwegt die Neusser Stadtspitze gestellt hat, ist dies sicherlich kein ganz leichtes Unterfangen. Es ist aber machbar. Die derzeitige Führungsriege der CDU Neuss sollte sich daher ganz genau überlegen, was zum Wohle der Partei ist. Man darf gespannt sein, was am 30. September geschieht bei der Mitgliederversammlung der CDU Neuss geschieht. Jörg Geerlings Worte sollten auf jeden Fall mehr als nur ein Lippenbekenntnis sein.

Jakobusmarkt in Neuss

Am kommenden Mittwoch findet erneut einer von sechs Krammärkten der Stadt Neuss statt. Alle Bürgerinnen und Bürger haben auf dem Jakobusmarkt am 25. Juli 2012 die Möglichkeit, nach neuen und alten Dingen zu schauen und sich bei einem Imbiss mit den Händlern und Besuchern zu unterhalten. Von 7 bis 17.30 Uhr erstreckt sich der Markt vom Konvent bis zum Marktplatz, außerdem finden sich viele Stände auf dem Münsterplatz sowie dem Freithof.

Oldtimer-Festival der Superlative – Die Classic Days 2012

 

Foto: Rennfahrer Jochen Mass und der stellvertretende Landrat des Rhein-Kreises Neuss Jürgen Steinmetz in einem Oldtimer (Aufnahme: Philippe Vieillard)

 

Foto: im Oldtimer am Steuer: Rennfahrer Jochen Mass, im Hintergrund stehend von 2. von links: Hanspeter Sauter, Generalbevollmächtigter Bankhaus Julius Bär, rechts neben ihm: Jürgen Steinmetz, stellvertretender Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Wolfgang Hörres vom TÜV Rheinland,  Marcus Herfort, Initiator der Classic Days,  Rüdiger König, Mitglied des Organisations-Teams der Classic Days und Thomas Gerwers, Pressesprecher der Classic Days (Aufnahme: Philipp Vieilard)

 

Foto: links im Bild: Jochen Mass, rechts im Bild: der Jüchener Bürgermeister Harald Zillekens (Aufnahme: Philippe Vieillard)

Autor: Christian Dick

 „Und wenn keiner kommt, dann fahren wir eben mit unseren eigenen Autos im Kreis“, so Rüdiger König, einer der Classic Days Mitbegründer vor etwa sieben Jahren. Es kam anders. Es war wirklich eine Geniestreich: der Einfall, eine farbenfrohe und glitzernde Gartenparty zur Präsentation der Klassiker unter Oldtimern. Dieser Einfall wirkte sich nachhaltig aus.  Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne sind sie zu einem wahren Publikumsmagneten und zu einem Event geworden, das für das Prestige des Rhein-Kreises Neuss von erheblicher Tragweite ist: die Classic Days auf Schloss Dyck in Jüchen finden in diesem Jahr vom 3. bis 5. August 2012 statt. Die Zahl 7 hat für die diesjährige Auflage dieses Oldtimer-Festivals eine ganz besondere Bedeutung. Zum 7. Mal findet diese Veranstaltung, bei der die „Crème de la Crème“ der Oldtimer präsentiert wird, in diesem Jahr statt. Für das Organisationsteam um Initiator Marcus Herfort, den stellvertretenden Landrat des Rhein-Kreises Neuss und den Jüchener Bürgermeister Harald Zillekens ist dies jedoch keineswegs ein schlechtes Omen. Ganz im Gegenteil: Das Festival ist das Sahnehäubchen des Sommers im Rhein-Kreis Neuss. Es wird in diesem Jahr um einen Tag verlängert und es wird ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie geboten. Zudem wird sehr viel Prominenz mit von der Partie sein.

Als besonderer Ehrengast kommt der ehemalige Mercedes-Benz 300 SLR-Rekordfahrer und Mille Miglia-Sieger Stirling Moss. Weiterhin wird der ehemalige Rennfahrer Jochen Mass anwesend sein. Der berühmte Koch Horst Lichter, der einen Faible für Oldtimer hat, wird in diesem Jahr nicht fehlen. Und auch sein Kollege Johann Lafer hat zugesagt, an einem Tag dabei zu sein.

Unter den Sponsoren lädt allein das Bankhaus Julius Bär 500 Gäste aus Hamburg, Frankfurt, München und der Schweiz ein. Die 7. Schloss Dyck Classic Days bieten den Gästen, die in inzwischen aus ganz Deutschland sowie auch anderen europäischen Ländern anreisen, ein überaus vielfältiges Rahmenprogramm. Das Festival wird in diesem Jahr als fulminante Gartenparty mit Picknick, Jazz-Musik und vielen stimmungsvollen Momenten arrangiert. Die Gäste werden so mitgenommen auf eine Zeitreise in das Ambiente der Augenweiden unter den Oldtimern.

Ein besonderes Highlight sind auch in diesem Jahr die „RACING LEGENDS“, alte Rennfahrzeuge auf der Rundstrecke, und der Concours d´Elegance, der unter dem Motto „JEWELS IN THE PARK“ ausgefallene und immer individuell gestaltete Karosserien aus den 1930er bis 1950er Jahren als FIVA A-Event auf einem Top-Niveau präsentiert und europaweit Maßstäbe setzt. Mit dem Trips Memorial gedenken die Veranstalter „Renn-“Graf Wolfgang Berghe von Trips – einem der größten deutschen Rennfahrer aus dem Rheinland.

Und auch in diesem Jahr treffen sich auf dem großen Schilfgrasfeld am Schloss erneut über 90 Klassiker-Clubs und machen mit geschätzten 3.500 Fahrzeugen pro Tag das Feld zum großen Open-Air-Museum für Jedermann. Wer mit dem eigenenKlassiker anreist, parkt hier ganz nahe am Geschehen.

Ein Picknick in zauberhaftem Ambiente bei gleichzeitigem Ausblick auf die Rundstrecke mit historischem Motorsport wird in diesem Jahr an einem neuen Platz möglich sein. Die Classic Days dehnen das Veranstaltungsterrain aus und warten nun mit der „CHERRY LANE“, einem der wunderbarsten Plätze im Klassiker- und Motorfestival auf! Der große Parkplatz innerhalb der Rundstrecke wird in diesem Jahr erstmals komplett für das Festival geöffnet. Mehr als 170 Kirschbäume spenden dort Schatten für Picknickplätze direkt am Start des Rundkurses. Zu erreichen ist dieser besondere Bereich der Classic Days mit zahlreichen Händlerzelten über eine neue Fußgängerbrücke, die über die Strecke führt.

Auf diesen zusätzlichen 8.500 Quadratmetern werden zahlreiche Attraktionen zu finden sein: Neben den Mini-Autos für Kinder und dem Classic Market mit allen Händlern wird auf dem Infield erstmals ein Renntransportertreffen stattfinden.

Foto: das Plakat der Classic Days 2012 (Aufnahme: Philippe Vieillard)

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Namenszusatz für Neuss gesucht

Dem Antrag von CDU und FDP folgend, hat der Neusser Stadtrat in seiner November-Sitzung den Beschluss gefasst, dazu aufzurufen, Vorschläge für einen Namenszusatz auf den Neusser Ortseingangsschildern zu machen. Möglich gemacht wurde dies durch eine durch den Landtag im Oktober festgelegte Neuregelung. Bürgermeister Herbert Napp bittet jetzt alle Neusser Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Suche nach einem passenden Namenszusatz. „Was ist zum Beispiel typisch für Neuss und seine Einwohnerinnen und Einwohner und wodurch zeichnet sich die Identität unserer Stadt aus“, empfiehlt Napp als mögliche Herangehensweise bei der Namensfindung. Ein Formular auf der Startseite unter www.neuss.de ermöglicht die Abgabe entsprechender Vorschläge schnell und unkompliziert im Internet. Darüber hinaus können entsprechende Vorschläge an der Infotheke des Rathauses abgegeben oder ein Brief mit dem Vorschlag an die Stadt Neuss, Presseamt, Stichwort: Zusatzname, 41456 Neuss gesendet werden. Absender nicht vergessen!  Einsendeschluss ist der 24. Dezember 2011.

Autor: Christian Dick

Oscar Wilde im Rheinischen Landestheater spannend inszeniert

Das Rheinische Landestheater Neuss hat aktuell eine neue Inszenierung des Werks „Ein idealer Gatte“ von Oscar Wilde im Programm. Es handelt sich um eine sehr fesselnde Aufführung. Dieses sozialkritische Stück passt in jede denkbare Epoche. Dargestellt wird, wozu Machtgier, das ständige Bestreben, sich im Ruhm zu sonnen, und der Wille, mit allen Mitteln zum Erfolg zu kommen, führen können. Oscar Wilde kritisiert auch, dass Macht immer auch mit der Gefahr der Korruption verbunden ist. Dieser innere und äußere Konflikt tritt bei den Protagonisten des Stücks zutage. Regisseur Thorsten Duit hat den Stoff des irischen Schrifsteller auf äußerst spannende Weise dargestellt. Die Dramaturgie kann daher als sehr gut gelungen bezeichnet werden. Erneut zeigt sich hier die Vielseitigkeit des Ensembles des Rheinischen Landestheaters.

Handlung

Der erfolgreiche Politiker –, er will die Macht halten um jeden Preis und fällt immer tiefer. Seine Ehefrau sonnt sich in seinem Ruhm- Als sie von seinen Machenschaften erfährt, will sie ihn verlassen. Dann verlässt sie ihn jedoch nicht, weil augenscheinlich das Ansehen als Politikergattin in der sogenannten High Society ihr wichtiger ist als die Moral. Lady Chiltern, die integrante „Dame“ der gehobenen Gesellschaft, will ihn mit ihren Enthülluungen schädigen, dies tut sie jedoch aus Rache seiner Ehefrau gegenüber, die eine Schulfreundin von ihr war und die sie in schlechter Erinnerung hat.

Besetzung
Regie     Thorsten Duit
Bühne/Kostüme     Michael S. Kraus
Dramaturgie     Alexandra Jacob
Lord Caversham     Joachim Berger
Lord Goring, sein Sohn     Stefan Schleue
Sir Robert Chiltern     Rainer Scharenberg
Lady Chiltern     Claudia Felix
Miss Mabel Chiltern     Melanie Vollmer
Mrs Cheveley     Linda Riebau
Lady Markby     Hergard Engert
Vicomte de nanjac     Michael Großschädl
Mason / Phipps, Butler     Matthias Brüggenolte

Übersetzung     Rainer Kohlmayer
weitere Termine
Mi, 19.01.11, 19.30 Uhr
Bürgerhaus Radevormwald / Radevormwald
Do, 20.01.11, 19.30 Uhr
theaterhagen / Hagen (Westf.)
So, 23.01.11, 20.00 Uhr
Stadthalle Erding / Erding
Mo, 24.01.11, 20.00 Uhr
Schauspielhaus
Abo
Di, 25.01.11, 20.00 Uhr
Schauspielhaus
Abo
Mi, 02.02.11, 20.00 Uhr
Schauspielhaus
Abo
Do, 03.02.11, 20.00 Uhr
Erasmus-Gymnasium / Grevenbroich
Fr, 11.02.11, 20.00 Uhr
Bettina-von-Arnim Gymnasium / Dormagen
So, 13.02.11, 18.00 Uhr
Schauspielhaus
Abo
Do, 17.02.11, 20.00 Uhr
Schauspielhaus
Abo
So, 20.02.11, 14.00 Uhr
Schauspielhaus
Fr, 04.03.11, 20.00 Uhr
Schauspielhaus
Abo
Sa, 02.04.11, 20.00 Uhr
Stadthalle / Neusäß
Fr, 08.04.11, 20.00 Uhr
Kurhaus Bad Hamm / Hamm (Westf.)
Sa, 16.04.11, 19.30 Uhr
Stadthalle / Boppard
Di, 03.05.11, 19.30 Uhr
Festhalle / Leverkusen

Nähere Information über das Rheinische Landestheater finden Sie unter der Internetadresse www.rlt-neuss.de .

Autor: Christian Dick

Richtfest des „Romaneum“ in Neuss

 

Foto: so sieht der Rohbau des „Romaneum“ aus (Aufnahme: Christian Dick)

In den vergangenen Wochen wurde den Neusser Bürgerinnen und Bürger mehr und mehr deutlich, dass das im Bau befindliche „Romaneum“ von seinen Dimensionen her sehr imposant wird. Am 29. November wurde das Richtfest gefeiert. Mit den Ausmaßen des Gebäudes wird unterstrichen, dass das Thema Bildung für eine aktive Bürgergesellschaft von zentraler Bedeutung ist. Denn das „Romaneum“ wird in etwas einem Jahr die zentrale Bildungsstätte in Neuss, in der die städtische Musikschule, die Feruniversität Hagen und die Volkhochschule beherbergt sein werden. Die Bündelung dieser drei Institutionen in einem Gebäude ist für das kulturelle Leben der Stadt nicht hoch genug einzuschätzen.

Sehr glücklich zeigte sich beim Richtfest auch Ingo Stolz. Der Stadtverordnete der SPD hat sich „als normaler Bürger“, wie er gegenüber der NRW DEPESCHE betonte, im vergangenen Jahr an dem Namenswettbewerb der Fernuniversität Hagen für das neue Bildungszentrum beteiligt. Und er war dabei erfolgreich. Sein Vorschlag „Romaneum“ wurde am Ende ausgewählt. Ingo Stolz war bei seinem Namensvorschlag, wie er in seinem Schreiben an die Fernuniversität Hage erklärte, von folgenden Gedanken inspiriert „Der Begriff Imperium Romanum bezeichnete allgemein das von Rom beherrschte Gebiet – also auch die Civitas Novesium. Der Begriff Forum Romanum bezeichnet den ältesten Platz Roms und ein Forum entstand in allen römischen Städten – sicherlich auch in Neuss und wahrscheinlich auch an dieser Stelle, die ausweislich der aktuellen Grabungsergebnisse den Kern der römischen Zivilsiedlung unweit des Militärlagers belegt. Ein solcher Platz war Zentrum des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens. Auch in Rom entstand – wie in Neuss – später unmittelbar nördlich des Forum Romanum ein zweiter Platz (Comitium / in Neuss Kanzlei Hüsch) wo die politischen Geschäfte abgewickelt wurden. Der Senatssitz, die Curie (Rathaus) und die Rostra, die öffentliche Rednertribüne (Markt), lagen direkt daneben – wie in Neuss.“

Foto: Ingo Stolz – er hat sich den Namen „Romaneum“ ausgedacht (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

NEUSSletter

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Foto: der Neusser Bürgermeister Herbert Napp bei der Präsentation des NEUSSletter (Presseamt der Stadt Neuss)

Quelle: Stadt Neuss