Archiv der Kategorie: Reise-Tipp

Den Sommer nicht durch das Wetter vermiesen lassen: Zum Bardentreffen nach Nürnberg fahren!

 

Foto: Hier eine Impression eines Konzerts im Rahme des Bardentreffes am Nürnberger Hauptmarkt (Quelle: Presse- und Informationsamt, Stadt Nürnberg)

Die Frankenmetropole Nürnberg ist nicht nur wegen der einzigartigen Burg, wegen ihres mannigfaltigen Angebots an Museen, wegen ihrer traditionellen Wirtshäuser und wegen der Fränkischen Schweiz eine der Städte Deutschlands, deren Flair einfach überwältigend ist. Auch das kulturelle Angebot ist überaus facettenreich. Ein Besuch in Nürnberg kann Abhilfe gegen eine drohende Depression auf Grund des verregneten Sommers schaffen. Und dies gilt um so mehr für das traditionelle Nürnberger Bardentreffen, das es zu einem Kultstatus gebracht hat. Grandiose deutsche Sängerinnen und Sänger, wie Anne Haigis, Heinz-Rudolf Kunze und Klaus Lage haben hier schon vor mehr als dreißig Jahren erfahren, wie erhebend ein euphorisches Publikum ist, das zu einem Großteil dem Bardentreffen seit vielen Jahren treu ist. In diesem Jahr findet die 37. Auflage des Bardentreffens statt. Auf neun Bühnen in der Stadt kann man vom 27. bis 29. Juli die unterschiedlichsten Musikrichtungen erleben. Dabei wird nicht nur etablierten Künstlern eine Plattform geboten, auch hoffnungsvolle junge Talente können ihre Sangeskunst beim Bardentreffen unter Beweis stellen. Das Programm bietet wirklich etwas für die ganze Familie und ist jedes Jahr eine runde Sache. Und so ist es auch kein Wunder, dass jedes Jahr mehr als 200.000 Musikbegeisterte am ersten Wochenende der bayerischen Sommerferien nach Nürnberg pilgern, der Stadt, die dann auf Grund der Internationalität des Festivals zum einem Mekka der Interkulturellen Begegnung wird. Und das Ganze ist Festival ist kostenlos. Das Programm ist unter folgender Internetadresse abrufbar: www.bardentreffen.de/

Zur Informationen hinsichtlich Gästezimmern in Nürnberg ist ein Besuch der Internetseite der Tourismusinformation Nürnberg zu empfehlen:

http://tourismus.nuernberg.de/

Wer unter 26 Jahren alt ist oder derjenige, der Kinder hat, hat die Möglichkeit in einer der schönsten Jugendherbergen Deutschlands zu übernachten, die sich einem Teil der Burg befindet. Die Internetadresse lautet:

www.jugendherberge.de/jh/bayern/nuernberg/index.shtml.de

Autor: Christian Dick

Würzburg – Wein, Romantik und Kultur

Autor: Christian Dick

Foto: die Festung Marienberg oberhalb von Würzburg (Aufnahme: Christian Dick)

Würzburg – das ist das Herzstück Mainfrankens. Eine Stadt, die sehr lieblich ist, umgeben von malerischen Weinbergen und gekrönt mit Prunkbauten von Balthasar Neumann, wie etwa die Würzburger Residenz. Imposant ragen hoch am Berg die Festung Marienberg und eine der wohl schönsten Barockkirchen Deutschlands, das Würzburger Käppele, hervor, es hat den Anschein, als ob sie die Stadt beschützen. Würzburg nur auf einen Bischofs- und Beamtenstadt zu reduzieren wäre daher weit gefehlt.

Foto: das Würzburger Käppele, zu dem ein wunderschöner Kreuzweg hochführt (Aufnahme: Christian Dick)

Im Wintersemester 2011/2012 waren an der Universität Würzburg 24.306 Studierende eingeschrieben. Die herausragenden Fakultäten sind Volkswirtschaft, Jura und Medizin. Aber auch Ägyptologie und Altorientalistik finden sich im Studienangebot. Wenn die Studenten keine Lust zum Pauken haben, finden Sie in den zahlreichen Weinstuben, die fast alle das „bäck“ im Namen haben. Das Wort „bäck“ leitet sich von Bäcker ab. Diese haben sich in früheren Jahren oft nebenbei als Weinbauern betätigt. Sehr schön sind zum Beispiel die zahlreichen Lokale am Sanderring, nahe der Würzburger Universität.

Würzburg hat zu jeder Jahreszeit seine Reize. Zwar denkt man zuallererst an die Weinfeste im Herbst, aber zu anderen Jahreszeiten ist ein Besuch in der ehemaligen Residenzstadt ebenfalls sehr zu empfehlen. Im Früjahr ist zum Beispiel die Früjahrskirmes in der Talavera, im Winter ist der Weihnachtsmarkt sehr lieblich und im Sommer beginnt Anfang Juli immer das zweiwöchige Kiliani-Volksfest, benannt nach dem Würzburger Stadtpatron St. Kilian, dessen Namen auch der Dom trägt.

Foto: die Würzburger Residenz, entworfen von Balthasar Neumann (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Blick auf den Kiliansdom  (Aufnahme: Christian Dick)

Auch das Umland von Würzburg ist pittoresk, genannt seien hier nur die Stadt Kitzingen am Main und Veitshöchheim mit seine wunderschönen Rokokogärten.

Schließlich bietet Würzburg auch ein mannigfaltiges kulturelles Angebot, insbesondere mit seinen zahlreichen Theatern und Museen. Ein besonderes Highlight sei an dieser Stelle hervorgehoben. Das Würzburger Mozartfest erfreut sich seit nunmehr 90 Jahren regelmäßig großer Beliebtheit sowohl bei Experten auf dem Gebiet der klassischen Musik, als auch bei jenen, die sich mit der Klassik vertraut machen wollen. Das Mozartfest 2012 findet vom 1. Juni bis 1. Juli statt. Das Leitmotto lautet in diesem Jahr „Mozarts Claviere“. Den Besuchern wird hierbei die Möglichkeit gegeben, die historischen Tasteninstrumente in all  ihren Facetten zu durchdringen. Dabei ist die Bandbreite äußerst abwechslungsreich. Sie erstreckt sich vom Clavichord über das Cembalo bis hin zum Hammerflügel – Mozart war von all diesen Instrumenten begeistert. „Eine besondere Herausforderung für Musiker und Publikum, passend zum diesjährigen Motto, bietet der Klaviermarathon: Ein Abend mit acht Pianistinnen und Pianisten der Extraklasse. Klassikliebhaber haben die Möglichkeit, bis zu vier musikalische Aufführungen von Stars wie Olga Scheps, Herbert Schuch oder Andreas Staier in den wunderbaren Sälen der Würzburger Residenz (UNESCO Weltkulturerbe) zu hören. Dies verspricht ein Höhepunkt mit pianistischen Höchstleistungen zu werden“, so Christian Kabitz, Künstlerischer Leiter des Festivals.

Im Rahmen der Sinfoniekonzerte im Kaisersaal der Residenz – einer Atmosphäre, bei der man für ein paar Stunden in die Barockzeit eintauchen kann – werden Mozarts Klänge, von exzellenten Solisten und Ensembles präsentiert. Künstler, die eine hohe Reputation haben, wie der südafrikanische Hammerklavier-Star Kristian Bezuidenhout oder der türkische Pianist und Komponist Fazil Say und erstklassige Orchester wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das italienisch-temperamentvolle Orchester Europa Galante versprechen Musikdarbietungen ersten Ranges. „Auch in diesem Jahr wollen wir wieder alle Altersstufen mit unserem kulturellen Angebot ansprechen und unser Publikum begeistern“, erklärt Georg Rosenthal, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg. So stehen hochkarätigen Sinfonie- und Kammerkonzerten mit Werken von Mozart, Bach oder Beethoven Musikevents mit Club-Sounds und HipHop, begleitet von einem klassischen Streichquintett, gegenüber.

Foto: Stadtpanorama von Würzburg (Aufnahme: Christian Dick)

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Polen-Reise für die Generation „60+“ – Noch 2 Plätze frei

Das von der Stadt getragene „Zentrum plus“ in Düsseldorf-Oberkassel richtet sich speziell an SeniorInnen. Es werden regelmäßig organisierte Reisen durchgeführt. Die nächste Reise geht in die Polnische Toskana. Hierfür sind noch zwei Plätze frei. Die Reise bezieht sich auf das Dreieck Krakau – Lemberg – Warschau mit Besichtigungen vieler kleiner gut restaurierter bunten Städtchen meist entlang der Weichsel. Viele der zu besichtigen Orte gehören zum Unesco Weltkulturerbe und haben einen besonderen Charme. Die in deutscher  Sprache geführte Tour findet  vom 13. bis 27. Juni statt und kostet Euro 1718.- pro Person im Doppelzimmer mit Halbpension, Flug ab Düsseldorf und diversen Ausflügen. Auskunft erteilt Netzwerker Roland Schulte-Trux, Telefon 0211-575264 oder Email: rolandst1@hotmail.com.  Das komplette Programm kann sofort abgerufen werden.

Autor: Christian Dick

Reise-Tipp: Thuner See

Sehr vielfältig ist die Schweiz als Urlaubsland. Und das zu jeder Jahreszeit. Ob Sightseeing, Fitness oder Erholung, die Schweiz bietet für jeden Geschmack etwas. Wir wollen heute die Region rund um den im Berner Oberland gelegenen Thuner See vorstellen.

Panorama des Thuner Sees (Aufnahme: Christian Dick)

„Im Sommer scheint Sonne, im Winter, da schneit’s, in der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz“, so sang dereinst Vicco Torriani. Rund um den Thuner See findet man eine Landschaft, die wie im Bilderbuch aussieht. Die Region bietet ein umfangreiches Angebot für die ganze Familie. Doch nicht nur im Sommer und im Winter lohnt sich hier ein Urlaub.

Vom Thuner See aus kann man bei klarem Wetter die Berge Eiger, Mönch und Jungfrau sehen. Der See bietet vielfältige Möglichkeiten des Wassersports. Auch für Radsportler ist es rund um den Thuner See ideal. In Thun kann man Fahrräder sogar kostenlos ausleihen. In Thun fand im Jahre 2009 die Weltmeisterschaft im Kajak-Fahren auf dem Fluss Aare statt, der reißende Fluten hat.

Foto: der Fluss Aare, in dem sich die vor allem die Jugendlichen im Sommer erfrischen.

(Aufnahme: Christian Dick)

In den Bergen rund um den Thuner See kann man herrliche Wanderungen machen und sieht dabei ein Panorama, wie das folgende.

(Aufnahme: Christian Dick)

Sehr schön ist es auch das Schloss Thun mit einem Museum, in dem man alles über die Geschichte der Stadt Thun erfährt.

Foto: das Schloss von Thun

(Aufnahme: Christian Dick)

Wenn an Sommerabenden ein laues Lüftchen über dem Seen weht, lohnt sich ein Besuch der Thuner Seespiele. 2009 wurde das Musical „Jesus Christ Superstar“ von einem ausgezeichneten Ensemble, das das Publikum in seinen Bann zog, aufgeführt. Näheres über das Programm in diesem Jahr erfahren Sie unter folgender Internetadresse www.thunerseespiele.ch/daellebachkari/de/page/index.html .

Was man rund um Thun sonst noch unternehmen kann, erfahren Sie, wenn Sie die Überschrift dieses Artikels anklicken. Weiterlesen