Archiv der Kategorie: Überregionales

Herzlich Willkommen Kroatien!

Autor: Christian Dick

 

Foto: Cavtat Autor: Milan Babić, Quelle: Kroatische Zentrale für Tourismus, München

 

Foto: Ban Jelačić Platz, Zagreb, Autor: Mario Brzić, Quelle: Kroatischen Zentrale für Tourismus, München

 

Papst Johannes Paul II. hat immer wieder die prägnante und ausdrucksstarke Darstellung eines Europa verwendet, das auf zwei Flügeln einer Lunge basiert, die beide zum Atmen notwendig sind. Hiermit sprach er eine Mahnung aus, dass Ost und West untrennbar zusammengehören. Damit war Johannes Paul II. für das Zusammenwachsen Europas wegweisend. Der Erweiterungsprozess der Europäischen Union ist nunmehr weit fortgeschritten, aber noch lange nicht abgeschlossen. Es ist äußerst wichtig, dass die Staaten Südosteuropas nach und nach alle in das europäische Haus einziehen, damit das Gebäude langfristig zusammengehalten wird. Nach Slowenien im Jahre 2004 wird nun Kroatien als zweiter südosteuropäischer Staat in die EU kommen.

 

Foto: der kroatische Generalkonsul in Düsseldorf Vejkoslav Krizanec, der kroatische Botschafter in Deutschland Dr.  Miro Kovač, die NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren und Nicolaus Kern (Vorsitzender des Europa-Ausschusses des nordrhein-westflälischen Landtags (Aufnahme: Christian Dick)

Kroatien profitiert von EU und gibt der Gemeinschaft auch viel zurück

„Kroatien wird kein neues Milliardengrab“, so versicherte der kroatische Botschafter in Deutschland Dr. Miro Kovač am 28. Juni 2013 im Europaausschuss im Düsseldorfer Landtag. Er hob die Wirtschaftskraft Kroatiens hervor. Gerade mit Nordrhein-Westfalen habe Kroatien in den letzten Jahren sehr gut zusammengearbeitet. Und im Jahre 2011 habe die Feier zum kroatischen Nationalfeiertag in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens in Berlin in Anwesenheit von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft stattgefunden. „Es ist nicht einfach gewesen, den Weg in Richtung Europa zu gehen. Anfang der 1990er waren wir idealistisch und hatten Traumvorstellungen. Dann kamen die Turbulenzen und wir sind Realisten geworden.“ 1990 hatte Kroatien die erste frei gewählte Regierung, 1991 erklärte es seine Unabhängigkeit von Jugoslawien. Als Meilensteine beschrieb  Kovač die Schaffung einer demokratischen Verfassung, den Umbau in eine Konföderation und die Europäisierung Kroatiens. Den Prozess zur Erfüllung der Voraussetzungen für den EU-Beitritt Kroatiens beschrieb Kovač als sehr hart. Seit die EU im Jahre 2007 27 Mitglieder gehabt habe, seien die Beitrittsbedingungen viel komplexer geworden. Bei jedem der 35 Kapitel habe es Eröffnungsmaßstäbe (englisch: Opening and Closing Benchmark) gegeben. Kroatien habe 13 Etappen durchlaufen müssen, um ein Kapitel zu schleißen. 2011 wurden die Verhandlungen abgeschlossen. „Wir sind heute im europäischen Mainstream angekommen“, so Kovač. Es gelte weiterhin für Kroatien, die Korruption zu bekämpfen. Auch die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit steht ganz oben auf der Agenda Kroatiens. Kovač zeigte sich zuversichtlich, dass Kroatien diese Probleme in den Griff bekommen wird. In seinem Buch über Angela Merkel hat der Autor Stefan Kornelius nach Angaben von Kovač zwei Voraussetzungen genannt, die Länder, die der EU beitreten wollen erfüllen müssen:

 1.   –  die Länder müssten in der Lage sein, die Staatsschulden zu bedienen (Haushaltskonsolidierung)

2.    – die Länder müssten gute Bedingungen für Investitionen schaffen. Dies betreffe die Wettbewerbsfähigkeit der Beitrittsländer.

Diese Voraussetzungen, so Kovač, erfülle Kroatien. So war er sicher, dass die Aufnahme Kroatiens in die EU für beide Seiten sehr fruchtbar sein wird.

Nicolaus Kern (Piratenpartei), Vorsitzender des Europausschusses des nordrhein-westfälischen Landtags erklärte „Der 1. Juli 2013 ist ein historisches Datum. Kroatien ist der 28. Mitgliedstaat der Europäischen Union. Seit dem Antrag auf Vollmitgliedschaft in der EU am 21. Februar 2003 hat Kroatien sehr große Anstrengungen unternommen.“

Europa als Friedensgemeinschaft

 

Foto: die in Düsseldorf ansässige kroatischen Trachtengruppe DORA (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren, der kroatische Generalkonsul Vjekoslav Krizanece und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers bei der Nationalhymne (Aufnahme: Christian Dick)

Bei einem Festakt zum EU-Beitritt Kroatiens am 1. Jul 2013 im Ständehaus, dem ehemaligen Landtag und  heutigen Sitz des Museums K 21, der vom Kroatischen Generalkonsulat in Düsseldorf durchgeführt wurde, betonte Generalkonsul Vjekoslav Krizanec, dass für das kroatische Volk die Europäische Union für „Frieden, Freiheit, Sicherheit und Prosperität“ stehe und dankte insbesondere Nordrhein-Westfalen für die Pflege der guten Beziehungen zu seinem Land.


Foto zur aktuellen Rauminstallation im Düsseldorfer Museum K 21Tomás Saraceno – in orbit, Installationsansicht K21 Ständehaus, Photography by Studio Tomás Saraceno © 2013

In einer sehr bewegenden und von viel Pathos getragenen Rede betonte die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Angelica Schwall-Düren, dass das Ständehaus genau der richtige Ort für diesen Festakt se, denn es stehe für „demokratische Tradition und kulturelle Vielfalt“. Die aktuelle Rauminstallation im K 21, so Schwall-Düren, heiße „In Orbit“, was Umlaufbahn eines Satelliten bedeute. „Nach gut acht Jahren hat Kroatien nun den Orbit verlassen und ist in die Gemeinschaft der EU-Mitgliedstaaten angekommen. Und das ist gut so!“, befand die Ministerin. Kroatien sei wirtschaftlich, kulturell und politisch längst ein Teil Europas gewesen. Das Land sei heute ein gefragter internationaler Partner.

 „Die EU ist nach wie vor attraktiv. Die EU lässt niemanden vor der Tür stehen! Die Anstrengungen vor dem Beitritt zahlen sich aus“, so Schwall-Düren. Sie brachte insbesondere ihre Freude über 12 neue kroatische Abgeordnete des Europäischen Parlamentes und den neuen kroatischen EU-Kommissar für Verbraucherschutz Neven Mimica zum Ausdruck. Dies werde frischen Wind nach Brüssel und Straßburg bringen.

In der Bevölkerung habe die Europapolitik derzeit einen nicht ganz einfachen Stand, konstatierte Schwall-Düren. Die Europäische Idee sei aber lebendig. Die Europäische Union sei eine Erfolgsgeschichte und Garant für Frieden und Stabilität. „Meine Hoffnung ist, dass wir uns in Kultur, Wirtschaft und Politik für ein Europa der Bürgerinnen und Bürger einsetzen […]. Kroatien ist, was die EU betrifft, jetzt nicht mehr in der Umlaufbahn, sondern mittendrin.

In Düsseldorf-Benrath gibt es übrigens eine kroatische Schule, auf der man die Mittlere Reife und das Abitur machen kann.

 

Foto: Zwei Schüler der kroatischen Schule in Düsseldorf (Aufnahme. Christian Dick)

 

Foto: Unter den Gästen beim Empfang des kroatischen Generakonsulats waren ebenfalls die aus Zagreb stammende Repräsentantin des Düsseldorfer Gesellschaftsmagazins DJournal Anita Kajfes (www.djournal.de) und Giuseppe Saitta (www.saitta.de), italienischer Gastronom der Spitzenklasse und Mitglied des Stadtrates (Aufnahme: Christian Dick)

Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers  brachte ebenfalls seine Freude über den EU-Beitritt Kroatiens zum Ausdruck und betonte, in Düsseldorf gebe es eine große kroatische Gemeinde, hier lebten 3000 Kroaten, diese würden in der Kirche St. Apollinaris in Düsseldorf-Oberbilk jeden Sonntag den katholischen Gottesdienst feiern. Weiterhin gebe es in Düsseldorf bereits 120 kroatische Unternehmen, Tendenz steigend.

Im Interview mit der NRW-d-e-p-e-s-c-h-e gab Lutz Lienenkämer, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, zu bedenken „Die Anfangseuphorie auf Grund des EU-Beitritts ist gut und schön. Aber mit dem Beitritt ist der Anpassungsprozess an die anderen EU-Mitgliedstaaten noch lange nicht abgeschlossen. Für die Beitrittsländer gilt es, auch nach dem Beitritt weiterhin hart zu arbeiten.“ Stefan Engstfeld Landtagsabgeordneter der GRÜNEN und Mitglied des Europaausschusses des Landtags zeigte sich sehr glücklich über den EU-Beitritt Kroatiens. Die Grünen hätten sich allerdings gewünscht, dass es in Bezug auf Arbeitnehmerfreizügigkeit der Kroaten in der EU eine Übergangsfrist von sieben Jahren, wie von der deutschen Bundesregierung beschlossen, nicht gegeben hätte, um die Arbeitslosigkeit in Kroatien zu bekämpfen.

 

Foto: Stefan Engstfeld (GRÜNE) und Verkehrs- und Bauminister a. D. Lutz Lienekämper (CDU) (Aufnahme: Christian Dick)

Das musikalische Rahmenprogramm, das mit Werken von Mozart (La Turca), Bach und Beethoven (Ode an die Freude) sehr stimmungsvoll war, wurde von der Formation Renato Rozic Consort dargeboten. Renato Rozic ist  Komponist, Jazz-Gitarrist, Bach- und Mozart-Interpret und  Arrangeur. Geboren wurde er in Zagreb (Kroatien ) und ist mit Jazz-Musik aufgewachsen. Erlebt in Köln und studierte Jazz-Gitarre, Improvisation, Klassische Musik und Komposition an der Musikhochschule Köln. Während seiner Kölner Studienzeit entwickelte er eine neue„Modale Zwölfton-Kompositionstechnik“.

Unter folgendem Link finden Sie einen Video-Mitschnitt der „Ode an die Freude“ von Beethoven beim Empfang zum EU-Beitritt Kroatien im Ständehaus in Düsseldorf

http://youtu.be/G9FoX-hMYA0

Information über Renato Rozic finden Sie unter folgender Internetadresse:

http://www.renatorozic.com/

 

 

Foto: Die Kathedrale von Zagreb Autor: Željko Krčadinac, Quelle: Kroatische Zentrale für Tourismus, München

 

Mehr Informationen über Kroatien erhalten Sie unter folgender Adresse:

 

Kroatische Zentrale für Tourismus

Rumfordstraße 7

80469 München

Tel:  0049 / (0)89 / 22 33 44

Fax: 0049 / (0)89 / 22 33 77

Lieben Menschen zu Ostern eine Freude machen

(Quelle: Henry Lambertz GmbH & Co. KG)

Diese lang bewährte Tradition anlässlich eines Familienfestes, das seit Menschengedenken einen ganz besonders hohen Stellenwert hat, sollte man sich auch in diesem Jahr zu Herzen nehmen. Denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück,

Versüßen kann man das Osterfest mit dem vielfältigen Produktsortiment der renommierten Firma Lambertz. In der Osterbäckerei des 325 Jahre alten Unternehmens wurden Gaumenfreuden kreiert, die von prominenten Persönlichkeiten gestestet worden sind.

Schauspielerin Rosario Dawson und Pop-Ikone Shirley Bassey zeigten sich begeistert von Mini Donuts & Mini Amerikanern und von Kokos Knuspertalern.

Auch Germany’s NextTop Model–Gewinnerin Sara Nuru wurde bei der süßen Verführung schwach. Ihr Favorit: HENRY LAMBERTZ Cubinos Möhre und Kürbiskern. Ihre Meinung hierzu „…Auch ein Model kann ruhig naschen. Vor allem, wenn es gesund ist, schmeckt es doppelt so gut…“.

Lambertz ist nicht nur Weltmarktführer bei saisonalem Gebäck, sondern gehört auch zu den größten Gebäckherstellern Deutschlands, der in über 40 Länder weltweit exportiert.

 

(Quelle: Henry Lambertz GmbH & Co. KG)

(Quelle: Henry Lambert GmbH & Co. KG)

Autor: Christian Dick

Was bleibt nach dem Papst-Besuch?

von Christian Dick

Foto: Benedikt XVI. in Freiburg (Aufnahme: Christian Dick)

Foto: Benedikt XVI. segnet in Freiburg ein Baby (Aufnahme: Christian Dick)

Der 3. Besuch Papst Benedikts XVI. in seiner Heimat war vor allem ein Zeugnis für die Notwendigkeit eines starken Gottesglaubens und eine Mahnung, insbesondere an die Politiker, die christlichen  Werte, nicht preiszugeben und, mit Blick auf die Diskussion um die Präimplantations-Diagnostik, neben der „Ökologie der Natur“ auch die „Ökologie des Menschen“ in den Blick zu nehmen und Gottes Schöpfung zu bewahren. Er empfahl den Politikern ein „hörendes herz“, wenn es darum gehe, eine gerechte Entscheidung zu treffen. Dem Papst ging es darum die Naturwissenschaften mit der Theologie zu versöhnen.

Trotz aller Kritik im Vorfeld, bei der vor allem festzustellen war, dass man in Deutschland zwar heftig streiten kann, aber dass es – weil Toleranz heute oft nicht mehr viel gilt – an einer richtigen „Streitkultur“ hierzulande mangelt: Dieser Papstbesuch war aus Sicht vieler Menschen, die diesen live miterlebt haben, der beste. Papst Benedikt XVI. ist ein Mann der leisen Töne, ein von größter Bescheidenheit gekennzeichneter Mensch, der keine Inszenierungen möchte. Ihm kommt es vor allem auf das stille Gebet und die würdevolle Gestaltung der Liturgie an, was bei seinen Messen auch deutlich akzentuiert wurde. Sehr beeindruckend war eine Vigilfeier für die Jugend in Freiburg. Darin griff der Papst die Osterliturgie auf und wies auf die Bedeutung der Taufe. Er erklärte, dass Heilige oft als sonderbar angesehen würden. Jeder könne jedoch ein Heiliger sein, nur die Muttergottes sei von Sünde rein gewesen. In seiner Predigt bei der Abschlussmesse in Freiburg am 25. September dankte der Papst zunächst den Laien für ihr großes Engagement. Weiterhin stellte er fest, dass Gott seiner Allmacht selbst eine Grenze gesetzt habe, und zwar dadurch, dass er den Menschen die Freiheit des Handelns gegeben habe. Schließlich mahnte er die Christen zu Demut.

Im Zusammenhang mit dem Papstbesuch in Deutschland ist im September 2011 das Buch „Mein Bruder, der Papst“ im Herbig-Verlag erschienen. Der ältere Bruder Papst Benedikts XVI., Georg Ratzinger, Apostolischer Protonotar und ehemalige Domkapellmeister in Regensburg, ist ein sehr rühriger, unglaubliche Herzenswärme ausstrahlender Mensch, weshalb es große Freude macht, seinen Ausführungen zu folgen. Es gibt sonst keinen Menschen, der den Papst besser kennt als er. Noch heute habe die beiden Brüder ein überaus herzliches Verhältnis, sie telefonieren jeden Tag und machen gemeinsam Urlaub. „Als Brüder waren Joseph und ich ein Herz und eine Seele. Wir haben uns natürlich gestritten und gerauft, aber im Großen und Ganzen waren wir unzertrennlich und das blieb ein ganzes Leben lang so,“ erzählt Georg Ratzinger.

Das, was Georg Ratzinger berichtet, kommt aus seinem tiefsten Herzen, besonders die Darstellung des ganz einfachen Lebensstils und der besonderen Frömmigkeit der Familie Ratzinger, was ein Schlüsselmoment für den Wunsch Georg und Joseph Ratzingers, Priester zu werden, war, berührt den Leser. Auf Grund dieser Tatsache ist dieses Buch, das in Folge eines zehnstündigen Gesprächs im Mai 2011 mit dem Düsseldorfer Sachbuchautor und Historiker Michael Hesemann entstanden ist, ein großer Gewinn für den Leser. Ziemlich niedergeschlagen sei er gewesen, dass sein Bruder Papst geworden ist, bekundet Georg Ratzinger darin freimütig. Georg Ratzinger beschreibt, wie Papstwahl die Pläne für einen gemeinsamen Ruhestand plötzlich zunichte gemacht. Er  führt weiterhin detailliert aus, wie bei ihm und seinem Bruder die Berufung zum Priester entstanden ist.

Als herausragendstens Ereignis wird in dem Buch schließlich die Feier des gemeinsamen Diamantenen Priesterjubiläums, das Georg Ratzinger und sein Bruder Papst Benedikt am 29. Juni dieses Jahres begingen, beschrieben.

Papst Benedikt XVI. war nur daran gelegen, dass er in dem Buch nicht zu sehr in den Mittelpunkt gestellt wird, hat aber sonst dem Verlag freie Hand gelassen.

Das Buch umfasst 256 und enthält insbesondere 40 Fotos aus dem Leben von Joseph Ratzinger, darunter viele aus der Kindheit und Jugend.

Ratzinger, Georg

Hesemann, Michael
Mein Bruder, der Papst
Aufgezeichnet von Michael Hesemann
1. Auflage 2011, 272 Seiten mit 47 Abb.
ISBN: 978-3-7766-2678-0
19,99 EUR* D / 20,60 EUR* A / 29,90 CHF* (UVP)
Herbig

Hildegard-von-Bingen-Preis für Necla Kelek

 

Foto: Necla Kelek und Focus-Chefredakteur Helmut Markwort (Aufnahme: Christian Dick)

Seit 15 Jahren verleiht die Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz den Hildegard-von-Bingen-Preis für herausragende Leistungen im Bereich der Publizistik. Am 12. September 2009 wurde dieser inzwischen sehr renommierte Preis an die 1957 in Instanbul geborene Soziologin Dr. Necla Kelek verliehen. Necla Kelek, die bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat, warnt immer wieder eindringlich vor der Entstehung von Parallelgesellschaften. Außerdem setzt sie sich vehement für die Rechte der Frauen in der islamischen Welt ein, und sie kritisiert immer wieder Zwangsverheiratungen. All dies brachte sie in einem dynamischem Vortrag im Rahmen der Preis-Verleihung in Mainz zum Ausdruck.

Foto: Necla Kelek und ARD-Moderatorin Sandra Maischberger (Aufnahme: Christian Dick)