Archiv der Kategorie: Uncategorized

Launige Stimmung beim Österreichischen Nationalfeiertag

Foto: der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) und der Düsseldorfer Bürgermeister Wolfgang Scheffler (Grüne) (Aufnahme, copyright Christian Dick)

Foto: Streichertrio Philharmonie Düsseldorf (Aufnahme copyright Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Am 26. Oktober ist der Österreichische Nationalfeiertag. Dieser wird nicht nur in Österreich begangen, sondern auch im Ausland. Eine inzwischen liebgewonnene Veranstaltung ist die alljährliche Feier der Österreichischen Gesellschaft e. V. Düsseldorf in einem wunderschönen Ambiente, das ein bisschen an die K.u.K. Monarchie erinnert, nämlich im Goethe Museum – Schloss Jägerhof in Düsseldorf. In diesem Jahr fiel die Feier auf einen Samstag und es war eine launige Atmosphäre. Dies lag nicht zuletzt daran, dass ein prominentes Geburtstagskind unter den Gästen war und dem Lied „Viel Glück und viel Segen auf all Deinen Wegen“ begrüßt wurde. Hierbei handelte es sich um den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel, der ganz spontan zu der Feier gekommen war. Dieser hatte gerade seinen Winterurlaub in Österreich gebucht und lobte das Land als Vorbild für Deutschland und verwies insbesondere auf das Jahresticket für den ÖPNV in Wien für 365 Euro sowie auf die Wohnungsbaupolitik der österreichischen Städte und Gemeinden, die dazu führt, dass die Mieten nicht rasant in die Höhe steigen, wie das in vielen deutschen Städten der Fall ist. Humorvoll merkte Geisel schließlich an, dass Wien ein Vorbild sei, weil Wien seit 100 Jahren einen Sozialdemokraten als Bürgermeister habe. Bürgermeister Wolfgang Scheffler (Grüne) verwies in seiner Ansprache darauf, dass man in Wien kein Auto brauche, da das Straßenbahn- und U-Bahn-Netz so gut sei und damit auch ein Vorbild für Düsseldorf darstelle. Er hob hervor, dass Österreich sogar einen Bundespräsident der Grünen habe und auch insofern ein Vorbild für Deutschland sein könne.

In einem Kurzreferat unterstrich Susanne Traschler, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft e. V: Düsseldorf zwei Jubiläen, derer Österreich im Jahre 2019 gedenkt. Vor dreißig Jahren, im Jahre 1989, fand die Grenzöffnung zwischen Österreich und Ungarn statt und läutete den Fall den Eisernen Vorhangs ein und vor 150 Jahren, im Jahre 1869, wurde die Wiener Staatsoper eröffnet.

Nach einem Jahr Vakanz hat Österreich nun mit Rechtsanwalt Georg Schmidt wieder einen neuen Honorarkonsul in Düsseldorf.

Abgerundet wurde der Empfang zum Österreichischen Nationalfeiertag von köstlichen Schmankerln, die jedes Jahr eigens von den Mitgliedern der Österreichischen Gesellschaft selbst zubereitet werden, und der musikalischen Einlagen von Arcangello Corelli, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven des Streichertrios Philharmonie Düsseldorf.

The Mousetrap von Agatha Christie in Düsseldorf

Theaterkritik von Christian Dick

In Kooperation mit der Düsseldorfer Komödie in der Streinstraße präsentiert das English Theatre Düsseldorf Agatha Christies Stück The Mousetrap! (Die Mausefalle) in englischer Sprache), das seit 67 Jahren auf den weltweiten Theaterbühnen aufgeführt wird und damit das am längsten laufende Theaterstück der Welt ist. Die Premiere am 22. Oktober 2019 fand beim Publikum außerordentlich großen Zuspruch und wurde mit lang anhaltendem Beifall bedacht.

Handlung des Stücks

In einer kleinen Pension sind fünf Hotelgäste, die beiden Betreiber der Pension und ein Polizist eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Sie sitzten in der Falle, der „Mausefalle“ denn einer von ihnen ist ein Mörder. Es beginnt ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel. Jeder ist verdächtig, jeder könnte es gewesen sein. Doch wer war es?

Die Inszenierung dieser englischsprachigen Aufführungen ist von der Dramaturgie und Spannung her sehr gut gelungen, das Ensemble spielt so glänzend, dass es dem Zuschauscher vor Aufregung eiskalt den Rücken herunterläuft. Ein Theaterabend, den man nicht versäumen sollte!

Bis zum 11. November steht „The Mousetrap“ in Düsseldorf auf dem Programm. Weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse www.komoedie-steinstrasse.de oder an der Theaterkasse unter der Telefonnummer 0211 133 707 oder 0211 325 151.

Termine

The Mousetrap

So 27.10.

14:00 Uhr

The Mousetrap

Mo 28.10.

19:30 Uhr

The Mousetrap

Di 29.10.

19:30 Uhr

The Mousetrap

So 03.11.

14:00 Uhr

The Mousetrap

Mo 04.11.

19:30 Uhr

The Mousetrap

Di 05.11.

19:30 Uhr

The Mousetrap

So 10.11.

14:00 Uhr

The Mousetrap

Mo 11.11.

19:30 Uhr

The Mousetrap

„KENNST DU MICH NOCH?“ im Theater am Dom

Autor: Christian Dick

Bei dieser aktuellen Inszenierung im Kölner Theater im Dom wird es für den Zuschauer sehr kompliziert. Denn es ist nicht einfach zu erkennen, ob da auf der Bühne eine reale Situation dargestellt wird oder ob da die Ehefrau in einer Traumwelt ist und nach langer Ehe Luftschlösser baut, wie ihr Leben wohl mit dem Traumpartner als Jugendzeiten verlaufen wäre. Kompliziert wird es dadurch, dass die Jugendliebe plötzlich auf der Bühne auftaucht und der später zurückkehrende Ehemann dann diese Jugendliebe aber nicht sehen kann. Dies steht den Zuschauer vor ein Rätsel. Es steckt also viel Psychologie in diesem Stück, dessen Inszenierung für den Regisseur ein nicht leicht zu meisternde Aufgabe darstellt. Aber Regisseur und Mitinhaber des Theater am Dom René Heinersdorff ist diese Inszenierung mit Anja Kruse, Sascha Wussow, Ralph Schicha und Aylin Werner in exzellenter Weise gelungen. Das Stück ist überaus spannend und hat viele überraschende Wendungen, zudem enthält es viele spritzige Pointen.

Bis zum 3. November 2019 steht „Kennst Du  mich noch?“ im Theater am Dom in Köln auf dem Programm.

Inhalt

Diese Komödie wurde von Sam Bobrick geschrieben.

Mary und Paul sind lange verheiratet, die Kinder sind aus dem Haus und der eingespielte Alltag bestimmt ihr Leben, als plötzlich Mary`s Jugendliebe Peter aus vergangenen Collegezeiten auftaucht. Von seinem leidenschaftlichen Werben völlig aus dem Gleis geworfen, muss Mary allerdings feststellen, dass Peter nur in Ihrer Vorstellung existiert: Ehemann Paul kann ihn nämlich weder sehen noch hören. Während Mary beginnt, die liebevolle Aufmerksamkeit Peters zu genießen und sich wieder als begehrte Frau zu fühlen, ist Paul tief verunsichert durch den unsichtbaren Nebenbuhler. Also versucht er mit handfesten Tatsachen seine Frau wieder auf den Boden der Realität zurückzuholen und diesen Spuk zu beenden.

Eine Komödie über die Kraft der Phantasie die Wirklichkeit verändern zu können.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Theater am Dom unter dem Link www.theater-am-dom.de.

Erst offiziell, dann ergreifend – Ehrung für Dr. Alfred Biolek

BIO  Dr. Alfred Biolek im Kölner Rathaus Foto Andrea Matzker

Bio  Dr. Alfred Biolek mit OB a. D. Fritz Schramma Foto Andrea Matzker

BIO  OB Henriette Reker und Dr. Alfred Biolek im Kölner Rathaus Foto Andrea Matzker

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker, gab aus Anlass des 85. Geburtstages des beliebten Moderators, TV-Kochs und Produzenten nachträglich einen Empfang im Muschelsaal des Historischen Rathauses der Stadt Köln, bei dem sich der Jubilar auch ins offizielle Gästebuch der Stadt eintrug. Der gefeierte Fernsehschaffende war wie immer äußerst elegant gekleidet und kam in Begleitung seiner Freundin Lea Linster, seines Sohnes Scott und seines langjährigen Produktionschefs Andreas Lichter. Auch verschiedene Wegbegleiter nahmen an seiner Ehrung teil. So Renate und Bettina Gruber, Ex-OB Fritz Schramma und der ehemalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen, der den ausgezeichneten Umgang Bioleks mit seinen Gästen in den diversen Fernsehshows hervorhob und betonte, dass er noch heute und in Zukunft ein großer Star wäre. Auch er habe von seinem Glanz profitiert. Er schloss seine Rede mit den Worten: „Sie haben alles, was ich nicht habe, vor allem können Sie kochen. Gerne möchte ich Sie einmal auf ein Glas Wein treffen, und zum 90. komme ich gerne wieder.“ Henriette Reker hob bei ihrer Gratulation hervor, dass Biolek ohne sein Wissen schon immer in ihrem Wohnzimmer und in ihrer Küche präsent war. Er sei ein Mann der leisen Töne sei, aber klar. Darauf komme es an. Ein Lebenswerk wie seines werde überdauern. Sie outete sich als passionierter Fan und wünschte sich ein Autogramm. Zu ihrer großen Freude hatte ihr der Jubilar sein riesiges, neues und vergoldetes Kochbuch mit Widmung mitgebracht. Sie überreichte ihm hingegen ein Kölner Schatzkästchen mit Pralinen. Fritz Schramma nannte ihn kurz und bündig einen wahren „Talkmeister“. Sterneköchin Lea Linster schließlich, die extra aus Luxemburg angereist war, gratulierte auf die ihr eigene besonders herzliche Art und Weise: „Die ganze Kochkarriere habe ich Dir zu verdanken. Du warst der einzige, der den American Swing hatte. Danke, dass Du mich zu dem gemacht hast, was ich bin. Von Dir habe ich den Umgang mit Fans gelernt: Berühmt wird man nur durch die Anderen, und darum muss man es ihnen zurückgeben!“ Zur Freude aller Anwesenden teilte der Jubilar selbst am Ende den Anwesenden mit: „Köln ist meine Heimat geworden. Das hätte ich nie gedacht. Ich möchte nie wieder aus dieser Heimatstadt wegziehen.“

BIO Der Eintrag im Goldenen Buch der Stadt Köln Foto Andrea Matzker

Bio Andreas Lichter Lea Linster Alfred und Scott Biolek Foto Andrea Matzker

Spannende Inszenierung im Theater an der Kö

Autor: Christian Dick

Einen spannenden und zugleich unterhaltsamen Theaterabend kann man derzeit im Düsseldorfer Theater an der Kö erleben. Das Stück „Begleiterscheinungen“ ist vor der Dramaturgie her sehr gelungen und die Schauspielerin spielen das Stück auf sehr spritzige Weise. Die zwei Stunden im Theater vergehen wie im Flug. Das Stück unter der Regie von Theaterdirektor René Heinersdorff ist sehr sehenswert.

BEGLEIT-ERSCHEINUNGEN

Komödie von Peter Buchholz

Regie: René Heinersdorff

mit EVA HABERMANN, RALF STECH, OLIVER BÜRGIN

Daniel beginnt nach seiner Scheidung ein neues Leben. In einem schicken Loft in der Innenstadt soll der Neustart allen Skeptikern und Neidern zum Trotz gelingen. Am Tag der Einweihungsfeier trifft Daniel auf seine neue Nachbarin Sara und ist sofort hingerissen von ihr. Die Sympathie ist gegenseitig und erstmal scheint alles ganz unkompliziert, bis Daniels bester Freund Tom im Loft auftaucht. Tom und Sara kennen sich von einem Escort-Service, für den Sara hin und wieder aus finanziellen Gründen arbeitet.

Nun möchte sie, Unheil witternd, unbedingt verhindern, dass Daniel das Geheimnis erfährt und bietet Tom einen Deal an. Tom, der Sara ebenfalls begehrt, ist hin- und hergerissen, zwischen seiner Eifersucht auf den Nebenbuhler und der Loyalität dem Freund gegenüber. Als er Sara droht, die Bombe platzen zu lassen, entschließt sie sich lieber selbst mit Daniel zu reden. Durch ein Missverständnis erfährt er nur die halbe Wahrheit und so geraten die drei in eine Spirale aus Missdeutungen und immer neuen Irrtümern.

Weitere Informationen gibt es unter der Internetadresse https://www.theateranderkoe.de/ .

Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen im Mai 2019

Öffentliche Führungen / Dauerausstellung

Samstags 14.00 Uhr und sonntags 12.00 Uhr

Museumseintritt zzgl. Führung 2,00 Euro

Treffpunkt Museumskasse

Sa 04.05.2019

14.00 – 15.00 Uhr

Am Hofe Karls des Großen

mit Gerti Klein-Verwijst

So 05.05.2019

12.00 – 13.00 Uhr

Der Aachener Dom als Spiegelbild der Stadtgeschichte

mit David Falke

Sa 11.05.2019

14.00 – 15.00 Uhr

Karl der Große und seine Pfalz

mit Julia-Anna Preisler

So 12.05.2019

12.00 – 13.00 Uhr

Aquis granni – Aachen und das Wasser

mit Lydia Konnegen

Sa 18.05.2019

14.00 – 15.00 Uhr

Badestadt Aachen

mit Dr. Josef Gülpers

So 19.05.2019

12.00 – 13.00 Uhr

Der Aachener Dom als Spiegelbild der Stadtgeschichte

mit David Falke

Sa 25.05.2019

14.00 – 15.00 Uhr

Barocke Badestadt

mit Gerti Klein-Verwijst

So 26.05.2019

12.00 – 13.00 Uhr

Spotlight-Führung durch 5000 Jahre Stadtgeschichte

mit David Falke

Öffentliche Seniorenführung durch die Dauerausstellung

Architektur und Kunst im Zeichen karolingischer Macht

mit Dr. Gudrun Liegl-Raditschnigg

Do, 02.05.2019, 15.00 – 16.00 Uhr

Museumseintritt  zzgl. Führung 2,00 €

Treffpunkt Museumskasse

Karlspreisrahmenprogramm

So 12.05.2019, 16.00 Uhr Auditorium (Eintritt frei)

Vortrag: „Vom Gleichgewicht zum Konzert der Mächte – Der Aachener Kongress 1818 “

Referent: Prof. Dr. Frank Pohle

So 26.05.2019  öffentl. Führung

16.00 – 17.00 Uhr

Hegemoniebestrebungen, Interessenausgleich, Konzert der Mächte – 1200 Jahre Außenpolitik im Spiegel der Stadtgeschichte

mit Prof. Dr. Pohle

(Museumseintritt, Führung frei)

Samstag, 04.05.2019

Aktionstag Mensch im Centre Charlemagne

12.00 – 18.00 Uhr

Eintritt frei

Das Centre Charlemagne lädt in Kooperation mit der Lebenshilfe Aachen e.V. und gefördert durch „Aktion Mensch“ ein zu einem Inklusiven Familientag im Museum. Seit Sommer 2018 erforschen junge Erwachsene mit Behinderung, die sich in der  „Karlsgruppe im Sonnenschein“ zusammengefunden haben, in Begleitung des museumspädagogischen Teams  die Stadtgeschichte und entwickeln gemeinsam ein Mitmachbuch, Lernspiele und ein eigenes Führungskonzept. Rund um dieses Projekt werden Museumsrundgänge, verschiedene Theateraufführungen, Bücherstand, Quiz und ein inklusives Kreativprogramm angeboten. Bei Kaffee und Kuchen gibt es jede Menge Raum für Austausch und Begegnungen.

Das gesamte Programm finden Sie hier: www.centre-charlemagne.eu und www.museumsdienst-aachen.de

Sonntag, 19.05.2019

Städteregionaler Familientag

Familie – Bildung – Wissenschaft

Eintritt frei

Das Centre Charlemagne lädt herzlich ein zum Städteregionalen Familientag!

11.00 – 17.00 Uhr

Kurzweiliges Vortragsprogramm für Eltern und Großeltern

mit Themen wie Kindertagespflege, Regenbogenfamilien, Generation

Handy, Achtung Pubertät, Starke Großeltern – Starke Kinder, (Ä)Elter(n) werden, Familie und Museum. Dazwischen lädt ein Mitmachprogramm kleine und große Besucher ein zum Singen, Impro-Theater, zu einer Vorleseaktion und einer Plakatausstellung zum Thema Geschlechterrollen.

11.00 – 17.00 Uhr Kreativprogramm in der Museumswerkstatt rund um das Thema Mittelalter

13.00 Uhr / 14.00 Uhr / 15.00 Uhr / 16.00 Uhr Familienführungen mit Objekten aus dem Museumskoffer zum Anfassen und Ausprobieren

Eine genaue Übersicht finden Sie finden Sie hier: www.centre-charlemagne.eu und www.museumsdienst-aachen.de

SERVICE:

CENTRE CHARLEMAGNE

Neues Stadtmuseum Aachen

Katschhof 1, 52062 Aachen

Tel.: +49 241 432-4994; Fax: +49 241 432-4989

info@centre-charlemagne.eu

www.centre-charlemagne.eu

www.route-charlemagne.eu

Das CENTRE CHARLEMAGNE – Neues Stadtmuseum Aachen führt multimedial durch die gesamte Stadtgeschichte. Von der frühesten Besiedlung über die römische Stadt und die Pfalz der Karolinger, über den mondänen barocken Kurort bis zur heutigen vielfältigen Europastadt. Das Geschichtslabor macht die karolingische Alltagskultur erfahrbar.

Öffnungszeiten

Di – So und an Feiertagen 10.00 – 18.00 Uhr; Mo geschlossen

Achtung: Während der Ausstellung „Pratschjeck op Fastelovvend“  ist das Centre Charlemagne donnerstags bis 20.00 Uhr geöffnet!

Eintritt

Bis einschl. 21 Jahren frei

Erwachsene. 6,00 Euro; ermäßigt. 3,00 Euro.

Museumscard „6 for 6“

(jeweils ein Eintritt in fünf Museen plus Rathaus / sechs Monate lang) für 14,00/10,00 Euro. Der Eintritt für Gäste bis einschließlich 21 Jahren ist in allen Museen frei.

Führungen für Privatgruppen

Wir bieten deutsche und fremdsprachige Führungen durch die Dauerausstellung an.

Kindergeburtstag

Nach einer Führung durch Dauerausstellung und Besuch im Geschichtslabor wird in der Museums-Werkstatt mit den Geburtstagsgästen kreativ gearbeitet und gespielt, z.B. zum Thema „Komm mit ins Mittelalter!“, „Mit Gänsekiel und Tintenfass“, „Mit Kettenhemd und Schwert“ , „Stabpuppentheater“. Ein Imbiss darf mitgebracht werden oder man bucht diesen im Museumscafé „Karls“ (Tel. +49 241 46366087). Kosten. 70,00 € bis zu 12 Kindern (jedes weitere Kind 6,00 €).

Angebote für Kitas und Schulen

Auf Wunsch begleiten wir Sie und Ihre Klassen in Überblicksführungen oder speziellen Themenführungen. In der Museumswerkstatt kann in Workshops das Gesehene im eigenen Tun vertiefend umgesetzt werden. Unsere Angebote sind für die jeweiligen Altersstufen entwickelt – für die Vorschule, Grundschule und die weiterführenden Schulen. Für Förderschulen konzipieren wir nach Rücksprache mit den Lehrkräften spezielle Angebote. Gerne sind wir Partner bei Ihren Schulprojekten oder Themenwochen, die wir individuell mit Ihnen planen. Infos finden Sie unter

www.centre-charlemagne.eu

Auskunft und Anmeldung für Privatgruppen, Schulen / museumspädagogische Angebote

Kulturbetrieb der Stadt Aachen

Museumsdienst

Verwaltungsgebäude Katschhof

Johannes-Paul-II.-Str. 1, 52062 Aachen

Tel.: +49 241 432-4998

Fax: +49 241 432-4989

museumsdienst@mail.aachen.de

Verkehrsanbindung

Bus. von Hbf Aachen alle Linien Richtung Bushof/Innenstadt zur Haltestelle Elisenbrunnen – weiter zu Fuß > Dom > Katschhof

Parkhäuser. Rathaus/Mostardstraße, Dom/Jesuitenstraße

Barrierefreiheit

barrierefreier Zugang / WC / Aufzug

Earth Hour 2019 in Köln

Der Kölner Dom kurz vor der Earth Hour Foto Andrea Matzker

30.03.2019 Köln Earth Our ohne Dom- und ohne Gaudì-Zelt-Beleuchtung Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Zum 13. Mal rief der WWF in diesem Jahr zur Earth Hour auf. Dabei verschwinden markante Gebäude und berühmte Wahrzeichen, die normalerweise nachts angestrahlt werden, in der Dunkelheit. Dazu gehören der Eiffelturm, das Brandenburger Tor oder die Akropolis. 2007 fand in Sydney die erste Earth Hour statt. Damals schalteten 2,2 Mio. Australier zuhause für 1 h das Licht aus. Inzwischen findet die Veranstaltung weltweit statt und ist beispielsweise in Asien zu einem Großereignis geworden. Dort macht man auch zuhause mit und geht auf Großveranstaltungen. In Deutschland hatten sich in diesem Jahr 342 Städte dazu angemeldet, davon 68 in NRW. In Köln beobachteten viele Schaulustige das Spektakel von den Terrassen auf der rechten Rheinseite aus, als am Dom symbolisch die Lichter ausgingen. Auch die Romanischen Kirchen und das Gaudì-Zelt verschwanden für eine Stunde in der Dunkelheit.

GROßE OPER – VIEL THEATER?

Bühnenbauten im europäischen Vergleich

 

MAKK Berlin Staatsoper Unter den Linden Foto Andrea Matzker

MAKK Berlin Staatsoper Unter den Linden Foto Andrea Matzker

MAKK Bernd Streitberger Dr. Petra Hesse Schauspielintendant Stefan Bachmann Foto Andrea Matzker

MAKK Hamburg Elbphilharmonie Foto Andrea Matzker P4550077

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Das Museum für Angewandte Kunst, kurz MAKK, in Köln zeigt bis zum 30. Juni eine Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main. Insgesamt werden 19 Bühnenprojekte der letzten Jahre aus Deutschland und Europa vorgestellt und präsentieren damit einen exemplarischen Überblick zu diesem Thema. Es geht sowohl um Sanierungen historischer Anlagen als auch um spektakuläre Neubauten, die miteinander verglichen werden.

Museumsdirektorin Dr. Petra Hesse erinnerte daran, welche Bedeutung das Jahr 1957 für die Stadt Köln hat. In diesem Jahr wurden die zwei wichtigsten Kulturbauten der Stadt im modernen Baustil gebaut und eröffnet. Um sie herum herrschte damals Ackerland. Das bald  weltberühmte Wallraf Richartz Museum, in dessen Bau heute das MAKK untergebracht ist, und das Opernhaus öffneten gleichzeitig ihre Pforten. Ihr damals ungeheuer moderner Baustil stand für ein eindeutiges Statement für die Kultur der Stadt Köln und den Aufbruch nach vorne. In diesem Sinne möchte Dr. Hesse auch die derzeitige Ausstellung und ihre Signifikanz für die weitere Zukunft sehen.

Bernd Streitberger, der technische Betriebsleiter der Bühnen Köln, stellte ein interessantes Programm mit sechs Rahmenveranstaltungen zur Ausstellung in den kommenden Monaten mit Diskussionen, Vorträgen und Führungen vor.

Die beiden Kuratoren Andrea Jürges und Yorck Förster erläuterten die enorme Bedeutung eines Opernhauses für die Stadt und die Stadtgesellschaft. Anders als Museen und Bibliotheken sind diese Bauten üblicherweise für das Publikum nur abends zugänglich. Daher sind die neuen Projekte mit Integrierung von Bibliotheken, Ruhezonen oder gastronomischen Einheiten als äußerst wichtig zu betrachten, da sie das Publikum auch tagsüber in ein Opernhaus zu locken vermögen. Sehr interessante Einblicke in die Architektur eines solch komplexen Apparates und deren Wandel in der Zeit, aber auch die für die Öffentlichkeit selten einzusehende große Bedeutung der Haustechnik wurden dargestellt. Als eines der besonders gelungenen Objekte wurde das Hamburger Haus hervorgehoben, in dem sich Hotel und Philharmonie mit Wandel Foyer in einem einzigen Komplex befinden, aber durch eine Terrasse räumlich und schalldicht getrennt werden. Eine Sanierung der Haustechnik, vor der viele Häuser stehen, fällt mindestens alle 60 Jahre an, und ist trotz Einbindung aller Neuerungen in 60 weiteren 60 Jahren leider bereits wieder veraltet. Es gilt, diese Hintergründe einem breiten Publikum näher zu bringen, damit mehr Verständnis für die schwierigen Situationen, wie beispielsweise auch in Köln, aufgebracht werden kann.

In der ersten und zweiten Etage des Museums lassen sich die 19 Bühnenprojekte sehr schön studieren. Die eindrucksvollen Fotos des Kölner Baus von Hugo Schmölz zeigen die beeindruckende Atmosphäre von damals, es gibt Einblicke in die einzelnen Schritte der Bauphasen mit Plänen und Grundrissen. Zu der Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der für 12,80 € an der Museumskasse erhältlich ist.

Bernd Streitberger deutete relativ überschaubare Zeiten (voraussichtlich letztes Quartal 2022) und Kosten (ca. 545 Millionen) bis zur Beendigung des Kölner Baus an und ließ ein kleines Highlight verlautbaren, bei dem die Kölner schon einmal vorab den Neubau der Oper, außer bei Führungen selbstverständlich, in Aktion beschnuppern können: Im Rahmen des Offenbach-Jubiläums findet voraussichtlich im kommenden Juni in der künftigen Opernkantine zehnmal eine Offenbachiade mit dem Titel “Je suis Jacques“ statt.

MAKK Köln Opernhaus Köln Foto Andrea Matzker

MAKK Paris Philharmonie Paris Foto Andrea Matzker

Eine Begegnung mit Mario Adorf in Köln

25.03.2019 Köln Flora Mario Adorf erzählt aus seinem Leben und stellt sein Buch Zugabe vor fast 1000 Zuhörern vor Die Veranstaltung war komplett ausverkauft Wie in Bayreuth suchten Anhänger noch Karten mit Schildern Suche Karten Foto Andrea Matzker

25.03.2019 Köln Flora Mario Adorf erzählt aus seinem Leben und stellt sein Buch Zugabe vorr fast 1000 Zuhörern vor Foto Andrea Matzker

25.03.2019 Köln Flora Mario Adorf erzählt aus seinem Leben und stellt sein Buch Zugabe vorr fast 1000 Zuhörern vor Anschließend signierte er mit Autor Tim Pröse sein Buch Foto Andrea Matzker

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Aus Anlass der lit.COLOGNE und seiner bevorstehenden Lesereise führte der 88-jährige alte Film-Haudegen ein Gespräch mit Knut Elstermann (hier einige Auszüge, in ungefährem aber sinngemäßem Wortlaut wiedergegeben) in der Kölner Flora und las aus seinem neuen Buch mit dem Titel „Zugabe!“

Wann stellten Sie fest, dass Sie Schauspieler werden wollten?

Adorf: Eigentlich sehe ich mich als einen Eifler Bauern, der durch Zufall all und durch Verkettung verschiedener Umstände zum Schauspieler wurde. Ursprünglich wollte ich Theaterdirektor werden. Die Erfahrung bei den Münchener Kammerspielen war prägend für mich. Dort lernte ich, Mensch zu sein.

Wussten Sie um Ihre Gabe als Buchautor?

Adorf: Ich habe Lust, Geschichten zu erzählen, fühle mich aber nicht als Schriftsteller oder Autor. Ich habe ein gutes Gedächtnis. Offenbar hat das noch nicht gelitten.

Sie gelten als Weltstar.

Adorf: Ich bin ein Weltbürger. So genannte Weltstars kamen für mich immer nur aus Amerika, nicht aus Deutschland, Italien oder Frankreich. Meine Vorbilder als Schauspieler waren Spencer Tracy und Jean Gabin.

Sie haben Verehrer in jeder Altersgruppe.

Adorf: Jede Generation hat ein anderes Bild von mir. Diee verbindet mich mit Winnetou, die andere mit dem großen Bellheim. Ich bin stolz darauf, dass ich den Menschen generationsübergreifend bekannt bin.

Sie hatten ein besonderes Verhältnis zu ihrer Mutter.

Adorf: Sie musste mich alleine großziehen und hatte es dadurch nicht leicht. Mit Zärtlichkeiten und Lob war sie recht sparsam. Als ich den großen Bellheim spielte, sagte meine Mutter lediglich: „Endlich spielst Du mal einen Herren!“

Wie ist Ihr Verhältnis zum Lesen?

Adorf: Lesen war immer wichtig für mich. Alles was ich weiß, weiß ich aus Büchern. Deshalb befürworte ich Initiativen für das Lesen.

Wie stehen Sie zum Thema Gewalt?

Adorf: Ich habe in zwei Filmen mitgespielt, in „Fahrt zur Hölle Halunken“ und als ein Mafiaboss, dessen Stunts sich alle selber gedreht hatte. Erst als ich sie danach gesehen habe, waren sie mir zu brutal. Als man mich im Anschluss daran zu einer Rächerfigur und zu einem italienischen Charles Bronson machen wollte, habe ich den dritten Film abgesagt.

An welche Periode in ihrem Leben erinnern Sie sich besonders gerne?

Adorf: Die schönste Zeit meines Lebens habe ich definitiv im Rom della dolce vita verbracht. De ganze Filmwelt verkehrte damals dort, und das Leben war günstig. Es gab Partys ohne Ende, um 23:00 Uhr ging man zum Essen bis 02.00 oder 03:00 Uhr nachts, und danach fuhr man noch ans Meer. Man konnte das Leben richtig genießen, vor allem auch den Moment.  Für den Genuss war ich immer zu haben. Doch diese sorglose Zeit hörte ca. 1973 mit der Energiekrise auf. Es war eine eindeutige Einbuße an Lebensqualität. Italien ist heute nicht mehr heiter. Die Menschen sind genau wie bei uns oder noch schlimmer.

Wie geht Ihre Frau mit Ihrem Erfolg um?

Adorf: Seit 50 Jahren lebe ich mit meiner Frau Monique in Paris, München und Saint Tropez, woher sie stammt. Für sie ist mein Beruf Broterwerb und nichts Besonderes. Sie hat sich immer zurückgehalten. Es ist wohltuend, dass zu Hause alles so normal ist.

Gibt es ein Leben nach dem Tod für Sie?

Adorf: Der Tod ist ein Abschied und totaler Abschluss. Ich werde nicht ganz weg sein oder ganz sterben. Aber es ist definitiv und ich habe keine Erwartungen. Ich lasse mich überraschen.

Das von Tim Pröse lebendig und unterhaltsam geschriebene Buch „Zugabe“ mit vielen bislang unbekannten Fakten, Erzählungen und Anekdoten ist im Kiepenheuer und Witsch Verlag erschienen, hat 256 Seiten und kostet in der gebundenen Ausgabe 20 €.

Kiepenheuer&Witsch
ISBN: 978-3-462-05279-4
Erschienen am: 07.03.2019
256 Seiten, gebunden mit SU
Preis
Deutschland
20,00 €

Österreich
20,60 €

Tim Pröse, geboren 1970 in Essen, ist Autor und Journalist in München. Er war Chefreporter der Münchner Abendzeitung und Redakteur bei Focus. Seine Bücher »Jahrhundertzeugen. Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler« (2016) und »Hallervorden. Ein Komiker macht Ernst« (2017) wurden Bestseller.

 

Die Frühjahrsmesse IAW in Köln

 

IAW Ausgefallene Fächer der Firma Salti Foto Andrea Matzker

IAW Der ausgezeichnete bildschöne Wasserkocher Foto Andrea Matzker

IAW Donald Trump – Gadgets für die Badewanne Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Zum 29. Mal veranstaltete die Nordwestdeutsche Messegesellschaft Bremen-Hannover mbH mit Sitz in Oldenburg auf dem Kölner Messegelände die Internationale Aktionswarenmesse IAW. Mehr als 400 Importeure, Großhändler, zahlreiche Produzenten aus Deutschland, den  angrenzenden Nachbarländern von Polen über Österreich bis Benelux und Großbritannien präsentierten auf dieser in Europa führenden Ordermesse für Impulsgüter und Trendartikel in Köln auf fast 50.000 Quadratmetern in den Messehallen 10.1 und 10.2 ihre neuesten innovativen Gadgets, Geschenkartikel und Aktionswaren. Der Veranstalter bietet seinen Ausstellern, wie den über 9000 Fachbesuchern regelmäßig nicht nur großzügige und attraktive Präsentations- und Ausstellungsmöglichkeiten, sondern sorgt auch mit einem attraktiven und vielfältigen Rahmenprogramm für erweiterte Fortbildungsmöglichkeiten. Das E-Commerce Quarter samt E-Commerce Arena von Restposten.de widmet sich allen Belangen des digitalen Handels mit Workshops und Vorträgen. Im Trendforum werden Fragen des stationären Handels und des Multi-Channel-Marketings behandelt. Alle diese Veranstaltungen sind gut nachgefragt und führen sicherlich zur weiteren Professionalisierung und Perfektionierung des Handels, wovon nicht nur die Händler, sondern auch deren Kunden profitieren werden. Hier fand auch die Verleihung des neu konzipierten IAW Trendseller Product Awards statt und zeigte Produkte, die die Jury von ihren Erfolgsaussichten her überzeugten. Mit einem überarbeiteten Konzept sieht die Neuausrichtung vor, dass es keine hierarchische Abstufung der Preisträger mehr gibt, sondern dass Produkte für spezifische, aber in Zukunft wechselnde Kategorien ausgezeichnet werden. „Mit dem neuen Konzept wollen wir dem Fokus auf bloßer Neuheit entgegenwirken und die Qualität und Verkaufbarkeit einfach schöner Produkte honorieren. Dadurch gewinnt der Award an Breite“, erklärt Unternehmensberater und Juryvorsitzender Ulrich Eggert. Man muss das Rad eben nicht immer neu erfinden, geschicktes Verbessern ist oft viel mehr wert. TV-Moderator Ralf Kühler verlieh den Award an einen Wasserkocher in der Kategorie Design. Wasserkocher sind per se nicht innovativ, doch die hochwertige Verarbeitung und Qualität des „Rose Gold Kettle“ von UP Global Sourcing Ltd. aus England wusste zu überzeugen. Martina Schimmel von zentrada Europe befand, „dass Roségold absolut im Trend liegt, und die Kombination aus Wasserkocher im Gewand des klassischen Flötenkessels sehr schick und wertig daherkommt.“ Der Wasserkocher fasst 1,7 Liter und ermöglicht durch seine Leistung von 3 kW ein schnelles Kochen auf einem 360-Grad-Standfuß. Außerdem ist noch ein passender Toaster in selbiger Design-Linie erhältlich. Neben den üblichen Kaffeetassen mit dem Konterfei von Donald Trump und vielen weiteren Dekorationsartikeln mit Kultcharakter gab es sogar, passend zur etwa zeitgleichen Oscar-Verleihung in Hollywood, eine kleine, finanziell durchaus erschwingliche Siegestrophäe mit einer „goldenen“ Victor-Statue auf echtem Marmorsockel, der stilecht mit dem eigenen Namen versehen werden kann.

IAW Stilvolle Dekoartikel Foto Andrea Matzker

IAW Victor-Statuette Foto Andrea Matzker