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Düsseldorf: 40. „Mess op Platt“

Sonntag, 11. März 2018, 10:30 Uhr, Basilika St. Lambertus.

Unter dem Motto „Mer bäde on senge op Platt“ wurde diese Heilige Messe in Düsseldorfer Mundart vor genau 40 Jahren zum ersten Mal veranstaltet. Die Liturgie hält Gefängnispfarrer Reiner Stegel. Es singt der Kammerchor „Ars Cantandi“ unter der Leitung von Marcel Ober. Die Gesamtgestaltung liegt in den Händen von Engelbert Oxenfort.

Geldsegen kann auch Sorgen machen

Autor: Christian Dick

Geld macht glücklich – zumindest bis zu einem gewissen Grade. Untersuchungen zufolge sind Lottomillionäre nach einer gewissen Zeit wieder genauso unglücklich, wie vor dem Geldgewinn. Der unverhoffte Umgang mit einem Geldsegen kann das Leben eines Menschen ganz schön aufwirbeln. Das Leben eines Menschen kann völlig aus den Fugen geraten, wenn unverhofft der Geldsegen immer größer wird. Dies zeigt die neue Inszenierung im Theater an der Kö in Düsseldorf unter dem Titel „ALS OB ES REGNEN WÜRDE“. Im Original ist diese Komödie in französischer Sprache und stammt aus der Feder von Sébastien Thiéry. Das Schauspieler-Ehepaar Herbert Herrmann und Nora von Collande war von der Aufführung dieses Stücks in Frankreich so begeistert, dass Herbert Herrmann gleich die Aufführungsrechte an dem Stück sicherte. Er führt auch Regie. Das Stück ist sehr spritzig und bietet rund zwei Stunden vorzüglich Unterhaltung.

Neben Herbert Herrmann und Nora von Collande wirken Stephan Schill und Julia Kelz in dieser Komödie mit.

Handlung

Ein ganz normales Ehepaar führt ein ganz normales Leben. Laurence ist Schuldirektorin, Bruno Anästhesist. Von einem Tag auf den anderen gerät ihre bisher heile Welt vollkommen durcheinander. Denn die beiden erleben einen rätselhaften Geldsegen! Keiner von beiden kann sich erklären, woher das Geld kommt und wem es gehört. Ist dieser plötzliche Reichtum eine Chance oder ein Fluch? Was hat der obskure Nachbar damit zu tun? Steckt die spanische Haushaltshilfe dahinter? Wer ist für das immer größer werdende Chaos verantwortlich?

Die Situation spitzt sich zu und gegenseitige Verdächtigungen bringen Bruno und Laurence nervlich an ihre Grenzen. Wird das die Ehe aushalten?

„Als ob es regnen würde“ ist eine höchst amüsante, spannende und intelligente Komödie über Geld und Gier. Autor Sébastien Thiéry gelingt es mühelos, absurden Humor und Elemente des Boulevardtheaters miteinander zu verbinden.

Aufführungstermine

Bis zum 8. April 2018 steht „Als ob es regnen würde“ im Theater an der Kö auf dem Programm, und zwar täglich, außer Montag, 20 Uhr, Sonn- und Feiertage 18 Uhr.

Zusatzvorstellungen:

Mittwoch, 14. März, 16 Uhr und 20 Uhr

Samstag, 14. April, 17 Uhr und 20 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse www.theateranderkoe.de .

Internationale Aktionswarenmesse in Köln

IAW Meerjungfrauen überall Foto Andrea

IAW Vorträge im Trendforum Foto Andrea Matzker IMG_0086

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Zum 27. Mal veranstaltet die Nordwestdeutsche Messegesellschaft Bremen-Hannover mbH mit Sitz in Oldenburg auf dem Kölner Messegelände die Internationale Aktionswarenmesse IAW. Mehr als 400 Importeure, Großhändler, zahlreiche Produzenten aus Deutschland, den  angrenzenden Nachbarländern von Polen über Österreich bis Benelux und Großbritannien präsentieren auf dieser in Europa führenden Ordermesse für Impulsgüter und Trendartikel in Köln auf fast 20.000 Quadratmetern ihre neuesten innovativen Gadgets, Geschenkartikel und Aktionswaren. Der Veranstalter bietet seinen Ausstellern, wie den über 9000 Fachbesuchern großzügige und attraktive Präsentations- und Ausstellungsmöglichkeiten und sorgt mit einem attraktiven Rahmenprogramm für erweiterte Fortbildungsmöglichkeiten. Diese finden  im so genannten Trend Forum, als auch in der E-Commerce-Arena – zwei technisch vollausgestatteten Konferenz- und Vortragstheatern – statt, wo quasi rund um die Uhr  hochkarätige Experten aus umliegenden Hochschulen und Universitäten, sowie erfahrene Praktiker etablierter Handelsfirmen und spezialisierter Rechtsanwaltskanzleien darlegen, wie man  erfolgreich „sicheren Fußes“ auf den bekannten E-Commerce Plattformen wie eBay, Amazon  u. a. sich ein weiteres Standbein aufbauen kann,  und teilen bereitwillig ihre Erfahrungen zu Chancen und Risiken einer eigenen Handelspräsenz im Internet mit. Während es beim immer gut besuchten Trend Forum um das große Ganze geht, besteht in der E-Commerce-Arena die Möglichkeit, in Workshops praktische Tipps und Hinweise zu bekommen. Alle diese Veranstaltungen werden gut nachgefragt und führen sicherlich zur weiteren Professionalisierung und Perfektionierung des Handels, wovon sicherlich nicht nur die Händler, sondern auch deren Kunden profitieren werden.

IAW Foto Andrea Matzker

IAW Foto Andrea Matzker

Am 4. März Familientag in Neusser Museum

Mit der Familie ins Museum: Am Sonntag, 4. März 2018, 15.30 Uhr, bietet das Clemens Sels Museum Neuss dazu im „Doppelpack“ eine Führung für Erwachsene und zur selben Zeit eine Kinderführung an. Mit den Erwachsenen geht Archäologe Jost auf eine spannende Zeitreise: Vor 2000 Jahren teilte eine Linie Europa in zwei Gebiete: Der Limes zog sich von Schottland bis nach Afrika und markierte die Außengrenze des Römischen Reiches. Die Besucherinnen und Besucher erfahren dabei Interessantes und Wissenswertes über den „Limes in Novaesium“.

Die Erwachsenenführung dauert 45 Minuten und kostet drei Euro, der Eintritt ist – wie an jedem ersten Sonntag im Monat – frei. Parallel dazu führen die geschulten Museumsguides Anna und Abdul jüngere Museumsbesucher und – besucherinnen auf einer spannenden Entdeckungsreise durch das Museum. Thema der Führung ist das Porträt. Kindgerecht erklärt werden Werke aus unterschiedlichen Jahrhunderten von den Römern bis zum Expressionismus. Diese Führung ist für Kinder von sechs bis 14 Jahren kostenfrei.

Neuss, Familien, Erwachsene, Kinder, Museum, Zeitgenössische Kunst, freier Eintritt

Jörg Immendorff – Bilder der 1980er Jahre in Köln

 

03.02. 2018 Köln Michael Werner Kunsthandel Jörg Immendorff Es gibt keine Hölle 285×330 signiert 1985 700.000 Euro Detail Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Bis zum 31. März zeigt der Michael Werner Kunsthandel großformatige, farbenprächtige und äußerst beeindruckende Werke des 2007 verstorbenen Künstlers, die allesamt aus den Jahren 1980 bis 1989 stammen. Darunter „Es gibt keine Hölle“, 1985, 285 x 330 cm, signiert, oder das sechsteilige Werk „Naht Quadriga“, 1981, 228 x 110 cm (5) und 110 x 513 cm (1), signiert. In den 1980er Jahren war der Künstler noch nicht erkrankt und stellte seine monumentalen Bilder selbst her. Nicht umsonst gilt sein Lieblingsgalerist und Testamentsvollstrecker Michael Werner als erwiesener Kenner Immendorffs und musste bereits Plagiate von Originalkunstwerken seines Künstlers entlarven und eindeutig unterscheiden. Somit ist die Garantie, so es denn eine geben sollte, gegeben, dass die Provenienz der in Köln ausgestellten Werke absolut zuverlässig ist und als erwiesen angesehen werden kann. Bei der Ausstellungseröffnung waren Sammler Prof. Dr. Reiner Speck und Buchhändler und Verleger Walther König zugegen. Bei letzterem erscheint nun der zweite Band des Werkverzeichnisses der Gemälde Immendorffs, herausgegeben von einem weiteren Kölner Kenner der Materie, Prof. Dr. Siegfried Gohr.

03.02. 2018 Köln Michael Werner Kunsthandel Jörg Immendorff Westralf II 1980 250×200 signiert 450.000 Euro Ausstellung bis 31.03.18 Foto Andrea Matzker

 

HA Schult und Hope – Ein viertes Kunstwerk für die Kölner, ein Kunstwerk der Sozialwirtschaft

23.01.2018 Köln Bank für Sozialwirtschaft 4. HA Schult-Kunstwerk in Köln HA Schult Foto Andrea Matzker

HA Schult vor seinem neuen Kunstwerk in Köln am Rheinufer Foto Andrea Matzker

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Nach Flügelauto (seit 25 Jahren), Weltkugel (seit 20 Jahren), Müllmännern (seit 1998) „Trash People“ vor dem Dom auf dem Roncalliplatz vor ihrer weltweiten Präsentation setzt Aktionskünstler HA Schult eine weitere „Landmarke“ für die Domstadt, anhand derer man Offenheit und Kunstfreudigkeit der Stadt, in der HA Schult seit 50 Jahren lebt und arbeitet, erkennen soll. Weiterhin will die Stadt auch ein Zeichen gegen die „Ballermannisierung“ der Altstadt setzen, so Bürgermeister Andreas Hupke bei der Präsentation der Skulptur. Unterstützung fand der umtriebige Künstler bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln, deren Gremien mit Direktor Harald Schmitz an der Spitze, HA Schult beauftragten, ein Kunstwerk der Sozialwirtschaft zu erschaffen, das auf dem Gelände des Hauptsitzes in Köln, direkt am Konrad Adenauer Ufer, als Skulptur mit dem Namen Hope aufgestellt wurde, da dieses Geldinstitut seit 1923 für die Finanzierung sozialer Projekte in Deutschland zuständig und somit eine Hoffnung für behinderte und benachteiligte Menschen ist.

Bei der Skulptur handelt es sich um die Stilisierung eines Baumes, der aufrecht stehend 8 m nach oben strebt. Ein Stahlrohr mit einem Durchmesser von 35 cm endet in einer brandgeschützten, künstlichen Baumkrone, in der der 1,8 m lange Schriftzug H O P E leuchtet. Darunter sind drei 65 Zoll große Monitore befestigt. Auf zwei dieser Monitore wechseln im Tagestakt Portraits von Menschen unserer Vergangenheit und Gegenwart, die mit ihrem Denken und Tun niemals die Hoffnung und den Glauben an die Veränderung unserer Welt zum Guten aufgegeben haben. Der dritte Monitor zeigt das mikroskopische Innere eines Wassertropfens, symbolhaft für das Panta Rhei, des „Alles ist in Fluss“ des nahen Rheins.

 

 

Sonderauftritt für das Theater am Dom

24.01.2018 Köln Restaurant im Hotel Wasserturm Peter Nottmeier mit der gesamten Crew von Funny Money und Theaterintendanten Oliver Durek bei der Stärkung für den Abend Foto Andrea Matzker

24.01.2018 Köln Restaurant im Hotel Wasserturm Peter Nottmeier kocht mit dem jüngsten 2-Sterne-Koch Eric Werner für seine Crew vom Theater am Dom Rehrücken Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Zum Abschluss der mehrmonatigen Laufzeit der herrlichen Komödie „Funny Money“ leistete sich der Schauspieler Peter Nottmeier eine noble Geste all seinen Kollegen vom Theater am Dom gegenüber. Großzügig lud er sie hoch über Köln in das Restaurant Himmel un Äd in der 11. Etage des Wasserturm Hotels zu einem Sterne-Menü der Extraklasse ein. Kurzerhand verwandelte sich der Hobbykoch in den Assistenten des jüngsten 2-Sterne-Kochs Eric Werner und zauberte eine Gangfolge auf höchstem Niveau. Bevor die gesamten nicht aus Köln stammenden Kollegen wieder in alle Herrenländer ausschwärmen, wollte er ihnen eine unvergessliche Erinnerung an Köln bieten. So bewirtete er die ganzen Mitstreiter und den Intendanten Oliver Durek mit getrüffeltem Maronensüppchen, Rehfilet und Dessert von Marzipanschnitte mit Mangorolle und Rotweineis. Eindeutig delikater als die typisch kölsche Küche, aber dafür mit hinreißendem Rundumblick auf ganz Köln. Erlauben konnte sich das der Schauspieler aber auch nur, weil er als Heiner Liebig im Stück „Funny Money“ unverhofft zu unglaublichem Reichtum kam. Das nächste Stück „Ketten der Liebe“ mit Tom Gerhardt läuft ab 16. Februar im Theater am Dom.

20. Lambertz Monday Night

Lambertz Monday Night Schoko-Modell Mozartkugel Foto Andrea Matzker

Lambertz Monday Night Dita von Teese Foto Andrea Matzker

Lambertz Monday Night  Mario Adorf Foto Andrea Matzker

Autoren: Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Während der diesjährigen Internationalen Süßwarenmesse feierte das Traditionsunternehmen Lambertz gleich zwei Jubiläen: 330 Jahre Firmenexistenz und die 20. legendäre Lambertz Monday Night. Bereits in neunter Generation führt Prof. Dr. Hermann Bühlbecker sein Unternehmen als Alleininhaber. Bei der einzigartigen Schoko-Music-Dance- und Fashion-Show führten international gefeierte Mannequins und Schönheiten Schokokleider-Unikate vor, bekannte Sänger traten auf, und sensationelle Tanzdarbietungen wurden geboten. Unter den 900 Gästen im Alten Wartesaal am Hauptbahnhof von Köln waren Stars und Persönlichkeiten aus Showbusiness, Sport, Politik und Wirtschaft. Zu den Superstars gehörten Andie MacDowell, Pamela Anderson, Dita von Teese, Vincent Perez, Ralf Möller und Mario Adorf. Die Baywatch-Nixe, die auch den Lambertz-Kalender 2018 schmückt, war Überraschungsgast der Darbietung des Zauberkünstlers Hans Klok. George McCrae sang nach der Show seinen Welthit „Woman Take Me In Your Arms Rock You Baby“, und der Wartesaal bebte. Die Party ging bis 04 Uhr. Punkt 09 Uhr öffnete die Messe wieder, und Superstar Andie MacDowell kam am Lambertz-Stand vorbei, um sich für die Party zu bedanken und die Klassiker wie die Innovationen zu probieren. In einer unbemerkten Sekunde entwischte sie ihren Begleitern und Sicherheitsleuten, um sich inkognito und völlig allein ein wenig auf der Messe umzuschauen, bevor sie sich noch für ein paar Tage in Köln aufhielt, um die Stadt kennenzulernen. Vorher war sie noch nie in der Domstadt und sagte, dass sie gerne einmal hier arbeiten würde. Am Tag darauf galt es wieder: „Nach der Messe ist vor der Messe“ – die Vorbereitungen für die nächste Lambertz Monday Night sind schon im Gang.

Lambertz Monday Night  Ralf Möller Foto Andrea Matzker

Lambertz Monday Night Nastassja Kinski Foto Andrea Matzker

Fest in Gold

Foto: Der kunstvolle Städte-Karussel-Orden (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Foto: Köln Handwerkskammer Fest in Gold Orden für Kuckelkorn Foto Andrea Matzker

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Ha Schult’s Weltkugel stand Pate für einen der 22 fantasiereichen Unikat-Orden von Goldschmiedelehrlingen der Handwerkskammer, die beim traditionsreichen Fest in Gold in der Handwerkskammer zu Köln am Heumarkt Persönlichkeiten des Kölner Lebens feierlich überreicht wurden. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer freute sich riesig über die zauberhafte Miniaturkopie der Weltkugel, die sie dann gemeinsam mit OB Henriette Reker aufnestelte, um in das geheimnisvolle Innere schauen zu können. OB Reker erhielt den Orden Kölner Kultur-Konfetti, Christoph Kuckelkorn, Präsident des Kölner Festkomitees, wurde gleich von einem knallgrünen, lebensgroßen Papagei mit dem Namen Ara Colonia angeflogen, der ihm auf der Epaulette sitzen blieb, und die Musikgruppe Cat Ballou staunte nicht schlecht, dass man auf einem der ihr zugedachten Orden, nämlich einer winzigen „Flisch“ (Kölner Ausdruck für Mandoline), tatsächlich musizieren kann. Auch das Kölner Dreigestirn wurde ausgezeichnet. Prinz Michael II. erhielt ein zauberhaftes, drehbares Städte-Karussell, das beim Ordenswettbewerb in der Kategorie Handwerkliche Ausführung den ersten Preis gewonnen hatte.

Köln Handwerkskammer Fest in Gold Orden für Min. Gebauer Foto Andrea Matzker

 

Die KakaJu will in ihrer 6 x 11-jährigen Jubiläumssession besonders kräftig „feiern – spenden – helfen“

Foto: KakaJu Präsident Thomas Puppe (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Mit 66 Jahren, da fängt das Jecksein an: Ganz im Sinne des unvergessenen Udo Jürgens starten die Karnevalsfreunde der katholischen Jugend (KakaJu) mit einer Extraportion Elan und Motivation in die heiße Phase der diesjährigen Karnevalssession. Unter dem Motto „66 Johr – Mir sin on bliewe jeck“ haben sich die Narren rund um Präsident Thomas Puppe für ihre 6 x 11-jährigen Jubiläumssession besonders viel vorgenommen. Als sichtbares Zeichen dafür dient nicht zuletzt die mit 72 Seiten bislang umfangreichste Ausgabe der KakaJu-eigenen Sessionszeitung „Jecke Post“. Auch endet die Session für die KakaJu in diesem Jahr nicht am Aschermittwoch, sondern geht mit einer großen Jubiläumsparty am 28. April in die Verlängerung. Und selbstverständlich sollen in diesem Jahr die berühmten Spenden-Schweinchen besonders gut gemästet werden. Das Ziel lautet, auch in diesem Jahr wieder mehr als 20.000 Euro zu sammeln und diese an soziale Projekte in und um Düsseldorf sowie in der dritten Welt zu verteilen. Dafür lädt die KakaJu alle Düsseldorfer Jecken zu insgesamt acht Sitzungen ein, um dort gemeinsam bei einem wieder einmal sehr abwechslungsreichen und attraktiven Programm den allseits bekannten KakaJu-Slogan „feiern – spenden – helfen“ mit Leben zu füllen.

20.933,33 Euro konnte die KakaJu nach der vergangenen Session an Spendengelder an soziale Einrichtungen und Projekte verteilen. „Mit fast 21.000 Euro können wir sehr zufrieden sein“, so KakaJu-Präsident Thomas Puppe. „Die Summe gab uns großen Spielraum um eine große Anzahl von Projekten sowohl in und um Düsseldorf wie auch in der Dritten Welt zu unterstützen. Dafür möchte ich mich einmal mehr ganz herzlich bei all denen bedanken, die diese schöne Spendensumme ermöglicht haben.“

Bei der Verteilung der Summe achtet die KakaJu dabei stets auf eine stimmige Mischung zwischen in Düsseldorf beheimateten und internationalen Projekten. Wie gewohnt verblieben rund zwei Drittel des Spendengeldes in der Landeshauptstadt und Umgebung, das übrige Drittel kam Projekten in der dritten Welt zugute.

In diesem Jahr peilen die Karnevalsfreunde erneut eine in der Höhe vergleichbare Spendensumme an. Die Chancen dafür stehen gut, denn in ihrer 6 x 11-jährigen Jubiläumssession wartet die KakaJu mit einem besonders attraktiven Programm auf. „Wir konnten wieder einmal viele große Namen des rheinischen Karnevals für uns und unsere Idee gewinnen“, freut sich Sven Gerling, stellvertretender Vorsitzender der Karnevalsfreunde. Als Beispiele seien an dieser Stelle Jürgen Hilger-Höltgen, Christian Pape, Martin Schops, Die Erdnuss, Michael Backes, die Landpomeranzen, das kabarettistische Duo Et Zweijestirn, die Kölner Partyband Kuhl & the Gang sowie die Swinging Funfares genannt, die alle ihr Kommen für jeweils mindestens eine der acht KakaJu-Sitzungen zugesagt haben. Die erste findet bereits am kommenden Sonntag in der Rheinterrasse statt, das KakaJu-Sitzungsfinale steigt am Karnevalsfreitag in der Stadthalle.

„Alle Künstler werden erneut zu extrem günstigen Konditionen bei uns auftreten, zum Teil sogar gänzlich auf ihrer Gage verzichten“, erklärt KakaJu-Präsident Thomas Puppe. „Damit honorieren und unterstützen sie nicht nur das soziale Engagement der KakaJu, sondern erlauben uns gleichzeitig, die Sitzungskarten zu äußerst günstigen Preisen anzubieten. Wir ermöglichen somit auch jenen Düsseldorfern den Besuch unserer Veranstaltungen, die sich den Sitzungskarneval ansonsten nicht leisten können oder wollen. Das ist uns sehr, sehr wichtig.“

Über den Kartenverkauf hinaus bieten auf den Sitzungen selbst die jungen sympathischen Tänzerinnen der „Perlen vom Rosenkranz“ eine weitere wichtige Säule des Spendensammelns. Wenn sie mit den gar nicht mal so kleinen „Schweinchen“ von Tisch zu Tisch gehen und um Gaben bitten, werden sie dabei traditionell von Präsident Puppe unterstützt, der von der Bühne aus den Besuchern mit dem längst legendären Zitat des verstorbenen KakaJu-Ehrenvorsitzenden Josef Kürten ins Gewissen redet: „Bitte zuerst die Scheine in die Schweinchen werfen, ansonsten werden die Bühnenkünstler durch das klimpernde Kleingeld gestört …“

Weiteres Geld nimmt die KakaJu zudem durch den Anzeigenverkauf in ihrer Sessionszeitung „Jecke Post“ ein, die in ihrer diesjährigen sechsten Auflage mit 72 Seiten so viel Lesestoff bietet wie nie zuvor. „All den Firmen und Institutionen, die uns mit dem Schalten einer Anzeige in unserer Zeitung unterstützen, gilt unser großer Dank“, so Puppe. „Die meisten von ihnen sind bereits seit vielen Jahren dabei und kommen vor Sessionsbeginn meist von sich aus auf uns zu. Das erleichtert das ‚Klinkenputzen‘ natürlich ungemein …“

Große Jubiläumsveranstaltung am 28. April 2018

Die diesjährige „Jecke Post“ dient dabei nicht nur als Sessionszeitung, sondern darüber hinaus auch als Programmheft für die große Jubiläumsveranstaltung bzw. -party am 28. April 2018 in der Rheinterrasse. „Was genau wir planen, möchten wir an dieser Stelle noch nicht verraten“, erklärt Gerling. „Aber unter anderem wird es eine multimediale Ausstellung geben, mit der wir die 66-jährige Geschichte der KakaJu mit Leben füllen wollen.“

An folgenden Terminen finden noch KakaJu-Sitzungen 2018 statt:

Samstag, 27.1.2018: KakaJu-Kinderkarneval (bis 12 Jahre)

15.00 Uhr | Lambertus-Saal, Stiftsplatz 3, Altstadt | 5 € (für jedes Kind und jede Begleitperson)

Sonntag, 28.1.2018: KakaJu-Sitzung

17.00 Uhr | Rheinterrasse Düsseldorf | 16 €

Sonntag, 4.2.2018: KakaJu-Sitzung

17.00 Uhr | Rheinterrasse Düsseldorf | 16 €

Mittwoch, 7.2.2018: KakaJu-Sitzung für Junge und Junggebliebene

19.00 Uhr | Schlösser-Zelt am Burgplatz | 11 €

Freitag, 9.2.2017: KakaJu-Sitzung

19.00 Uhr | Stadthalle Düsseldorf | 16 €

KakaJu-Kartenservice

Alt & Jung Reisen

Ratinger Straße 43

40213 Düsseldorf-Altstadt

(ab 1. Februar: Gumbertstraße 93, 40229 Düsseldorf)

Telefon (02 11) 311 95 62

Online-Bestellungen unter www.kakaju.de oder per Mail (karten@kakaju.de).